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Jüdische Rundschau · 1921-08-05 · Heft 62 (5.8.1921) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 62 (5.8.1921)
Date
1921-08-05
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 444 J U EDI SCH E RUNDSCHAU Nr, 62 Ein großes Uebei ist, dal! jüdische I lilfsge.sellschäften noch nicht hinreichend organisiert sind. Im!wesentlichen kommen nur die zwei großen Gesell* schäften, ״Ilias“ und ״Ica“ in Betracht, die über die Mittel verfügen. Aber leider können die beiden sich schwer verständigen, denn ״Hias“‘ ist eine große demokratische Volksorganisation und ist dem Volke verantwortlich, die ״len“ ist bekanntlich nach dem Notabelnsystcm organisiert und zieht es vor, nach der altmodischen philanthropischen Methode zu arbeiten. Man muß aber auch zugeben, daß eine allgemeine Etuigraiionspolitik auf große Schwierigkeiten stößt, weit d e Lage so unklar ist und man nie weiß, was der nächste Tag bringen wird. Man sucht andere Länder. Kanada ist besoivders streng und verlangt nur Farmer, die kanadisdie Regierung hat in den Monaten März und April 2000 jüdische Emigranten unter den nichtigsten Vorwänden zurückgeschickt. Man dachte an Mexiko und ׳Brasilien, aber dort ist kein Raum für größere Judenmassen, mau läßt sic nicht in die Städte, sondern die Regierungen wollen sie zu Arbeiten in den Sümpfen verwenden, und dazu taugen die Juden nicht. Argen* t i n i e 11 stellt ähnliche Bedingungen, will keine Städter und vor allem keine Kommunisten. ln Rotterdam sind nicht so viel Emigranten nngesammelt. Auch ist dort die Fürsorge der Schiffsgescllscliaflcn eine weit bessere. Vor einiger Zeit• sind ein paar Damen ans New York von der jüdischen Frauen- Organisation dort eingctrot'fen und beschäftigen sich vor allem mit der Aufsicht über die zahlreichen Kinder. Die Kinder werden in englischer Sprache und überhaupt in Amerikanismus unterrichtet, und als ich dort war, sangen sie die amerikanische Nationalhymne wie riehtige Amerikaner.“ (1 - Red. d. ״J. R.“.) Unser Mitarbeiter fragte Herrn l'ish man, der ein eifriger Vorkämpfer des Keren Hajessod-Gcdankens in Amerika ist und dessen Blatt Weizmaun bei seinen Bemühungen in Amerika eifrig unterstützte, über die!gegenwärtige zionistische Situation in A m e r i k a. Herr Fishmnn sagte: ״Was geschehen ist, in 111! t e geschehen. Man darf nicht meinen, daß es sich um einen Zwist zwischen Weizmaun und Brandete, oder aber zwischen den Füllrer» der Weltorganisation und־ denen der amerikanischen Organisation handelte. Die amerikanischen Zionisten wissen in der letzten Zeit ganz genau, was sie wollen. Sie wollen nicht zulassen, dal! die zionistische Welt- Organisation, Herzte Werk, durch die amerikanischen Führer zerschlagen wird. Hätte Weizmaun selbst sicli zu Brandete* Standpunkt bekehrt, dann wäre eine neue Revolution gewesen. Es ist erstaunlich, daß die ameriharnischen Führer gerade nach dem großen Mißerfolg, den sie selbst in Amerika hatten, sicli zu Führern der Weltorganisation aufwerfen wollen. Im übrigen gibt cs heute keine amerikanische Frage mehr, sondern der Gegensatz geht durch den Zionismus der ganzen Welt. Alle Elemente, die durch eine Art Mißverständnis auf Grund der iiußcrcu Erfolge zu 1111s gekommen waren, •ohne wahrhaft national zu sein, ׳״eiten jetzt ihrer Wege. Bezüglich der Geldatissiducn betonte Herr Fishman, daß die Aussichten günstig sind. Allerdings sind sie in gewisser Beziehung abhängig \x>11 der politischen Entwicklung. Es ist nicht richtig, wenn immer wieder — auch von englischer Seile — gesagt wird. die Enge sei schlecht, weil kein Geld gekommen ist; wir sagen umgekehrt; Man hat bisher kein Geld ge-;!eben, weil die Bedingungen zu schlecht waren. Jedenfalls muß die Politik fortgesetzt werden. Auch vom finanziellen Standpunkt aus erweist cs sich als grober Irrtum, wenn die Amerikaner meinten, die Politik sei zu Ende.“ Die Resolution Johnson Das Repräsentantenhaus hat mit 171 gegen 70 Slimincn eine Resolution von Johnson angenommen, wonach allen Immigranten, die vor dem 8. Juni sich nach Amerika begehen haben, die Landung gestattet werden soll, wenn auch die Monatsquotc schon überschritten sei. Durch dieses Gesetz soll jenen Immigranten, die keine Kenntnis vom neuen Gesetz hatten, resp. ihre Reise nicht mehr verschieben konnten, geholfen werden. Naturlieh wird deren Zahl den weiteren Monatsquoten angerechnet werden. Der Kongreß wird eine neue Irnmigrationsbili zu verhandeln haben, die. von Senator Sterling bereits der Inimigraf ionsltommission des Senats überreicht wurde. Mit Rücksicht auf die schlimmen Erfahrungen und die zahlreichen Verwirrungen, die die kürzlich angenommene ImmigratiionsliilL vci ursnolit hat, soll diesmal zu einem neuen System gegriffen werden. Es soll eine permanente Board geschaffen werden mit unbeschränkter Macht, je nach den Verhältnissen, die Zahl der ins Land hereinzulassenden Immigranten von Fall zu Fall festzti'setzcn. Dabei soll außer auf ökonomische Verhältnisse auch auf die einzelnen Rasseeigentümlichkcitcu und die Assimilierbarkeit der einzelnen Nationen geachtet werden. Das Maximum der Einwanderung soll •>/4 0/0 der Gesamlbevölkcrung Amerikas sein. Die jüdische Presse nimmt diesen Plan nicht unfreundlich auf und wendet sich nur gegen den Unterschied, der zwischen den einzelnen Rassen gemacht wird; dies erinnere zu sehr an die bekannten russischen Erlässe Ignatiews. Sozialisten gegen die Einwanderung Die in Denver abgeh alt cnc Konferenz der amerikanischen Arbeiterföderation hat die Frage der Ein- Wanderung in die Vereinigten Staaten beraten und einstimmig eine gegen die Einwanderung gcrichtete Resolution gefaßt. Besonders unangenehm wird die Resolution, da sie in Anwesenheit jüdischer Deiegierter ohne deren Einspruch angenommen wurde. Antwerpen für die jüdischen Waisen. Die Mitßlieder der jüdischen Welthiifskonferenz, Anitta Müller mul H, Jcfroikin, verweilten in Begleitung des Delegierten der kanadischen Waiscnkommission einige Tage in Antwerpen, um für die über Antwerpen nach Kanada und z\rgcntinicn zu dirigierenden jüdisehen Watecntransporte aus der Ukraine Unterkunft zu beschaffen. Auf einer großen Fraucnversammlung, in der Anitta Müller als Rcduerin über die jüdische Kinderfürsorge auftrat, meldeten ^ich gleich 50 Famiiicn zur Uebernahme solcher Waisen für die Zeit ihres Aufenthaltes in Antwerpen. Der ״Engllsli Ciiurclmiann“ zur Rede des Papstes über Palästina Die protestantische Wochenschrift ״The En״, liste Chur chm an“ veröffentlicht in ihrer Ausgabe vom 22. Juni einen Artikel, in weichem sie sich mit der päpstlichen Erklärung über Palästina beschäftig die kürzlich durch die englische Presse ging. Unter anderem heißt cs in dem Artikel: ״Durch ein eigen tümliclies Zusammentreffen erschien in den Zeitungen am gleichen Tage ein Bericht über eine parlamentarische Debatte über den Mittleren Orient und eine Notiz über eine Erklärung, die vom Papst gegenüber einem heintkotisislorhim betreffs des britischen Mandats in Palästina abgegeben worden ist. Die letztere intercssiert nicht mir, weil sie den Geist der Animosität gegen dieses Land offen darlegt, welcher beim Vatikan traditionell ist, sondern auch weil sie die päpstlichen Bemühungen zweifelsfrei zeigt, die zionistischen Pläne zu durchkreuzen, und, wenn möglich, ihre Verwirk• licliung ganz zu verhindern. Der Papst ־ verkündete, was er die bevorzugte Lage nennt, deren sich die Juden im Heiligen Lande erfreuen, welche er scheinheilig ah schädlich für die Wohlfahrt der christlichen Gemeinde darstellte, und er ermahnte die Regierungen der, wie er sich auszudrücken beliebte, ״christlichen“ Länder, ihren Einfluß beim Völkerbund aufmbicten, um das Mandat, das Großbritannien von dieser Körper• schaff erhalten habe, zu definieren und einzu• schränken. Daß er eine wirkliche Aktion gegen die Bibel unternehmen werde, welche der» Besitz Palästinas dem Volke Israels durch ein ewiges und unabänderliches Bündnis verkündet, daß er die größten Anstrengungen machen werde, um die Erfüllung dieser Prophezeiung zu verhindern, was zweifellos zu erwarten ist. Das Papsttum war stets, und wird es stets sein, ein Gegner der Worte Gottes. ... Im Vatikan muß ein instinktives Gefühl vorhanden sein, daß die Rückkehr der Juden i:1 ihr Land das Signal sein würde für den prädestinierte:! Untergang jenes Systems, welches fälschlich die Ant.-,ri. tät des Christentums auf Erden an sich zu reiße;» versucht hat. Auch können wir nicht vergessen, daß die Ta!• sache, daß der Hauptsekrcfär (?) des Völkerbundes ein römischer Katholik ist, die römische Geistlichkoh ermutigt, durch seine Hilfe auf die Erfüllung ihrer Ziele zu hoffen. Es ist jedoch ein hoffnungsloses Unternehmen, gegen Gott zu kämpfen.“ Der Verfasser bespricht dann die Dcbn;{1-.1 «!•׳ Unterhaus über Churchills Rede über den Mittleren Orient, und nachdem er jene Stellen der Rede erwähnt, welche dem Zionismus unzweifelhaft günstig sind, schließt der Artikel wie folgt: ״Wir freuen uns zu wissen, daß, während die verschiedener» Gesichtspunkte der Frage durch kompetente Sprecher der Parlamente unterbreitet wurden, der größte und höchste nicht vergessen oder ignoriert wurde.“ Uebernahme der Hilfsvcreinsschulen. Wie ״Haarcz“ berichtet, fand dieser Tagt die Uebernahme der zwei palästinensischen Schulen des deutschen Hiltsvereins durch den Keren Hajessod statt, der die Grundstücke nebst Gebäuden und Inventar käuflich erworben hat. einteiligen, aschkcnasischen Thoraschränken üblich ist. 2. Die Vorlesungscstradc der Sefardim hat die Tendenz, von der aschkeiiasisclicn Mittelstellung zur Rückwand, also nach Westen, zu wandern. In Amsterdam und Hamburg steht sie im letzten Drittel, in Italien hat sie schon an der Westwand ihren Platz1■') gefunden, Die im Anfang des 19. Jahrhunderts gegrüudeten Refonnsynagogen haben dies unruhige Möbel, um dessen Aufstellung bereits viel Unruhe ins jüdische Gemeindelehen getragen wurde, gleich einem ehristliehen Altar vor der Stirnwand postiert. Die auf diese Estrade zur Vorlesung getragene Thora ist bei den Aschkenasim mit Glocken, Krone, Schild, Weiser und Mantel geschmückt, den Sefardim ist das Schild unbekannt, den Weiser hängen sie nicht an die Rolle, deren Stäbe sie übrigens mit Silber überziehen, sondern bewahren ihn getrennt auf. Die jüdischen Volksbräuche weichen je nach Ort und Gegend erheblich voneinander ab, so daß es sehr schwierig ist, eine Einteilung zu treffen, zumal wir über die Gepflogenheiten der scfardisclicn Juden zu wenig unterrichtet sind. Wir wissen, daß ihre Eheurkunden reich bemalt sind, was bei den Aschkenasim nicht üblich ist, und daß den Sefardim flache Platten oder Pyramiden, die das ganze Grab decken, als Grabsteine dienen, während die Aschkenasim Steden, gelegentlich auch in Verbindung mit Sarkophage«, verwenden. Die Kenntnis der jüdischen Volkstrachten liegt noch gänzlich im argen; das mir bekannte und erreichbare Material ist außerordentlich lückenhaft und zum Teil auch direkt falsch. So viel mag schon jetzt gesagt werden, daß der aus seinem Wohnsitz vertriebene Jude stets seine Kleidung — konservativ wie in allein — beibchielt, gelegentlich aber, durch das Klima genötigt, cm Stück hinzufügte. jedenfalls entstanden so und durch den Mangel einer Mode eigenartige Trachten, Baudenkmäler. Leipzig, 1911, Tafel 19.) Die Sefardim ordnen da» Vorhang hinter der Tür des Schreins an, ^rs 1^Cinflussung durch das Tabernakel der ,״S8 m1t 2'e‘eher Anordnung. . J ,1־־®f® Entwicklung hängt mit der geringen Breite gang°vcrbot *“““1™***י die 01*״ un Mitteldie den übriger» Landeskindern dann als jüdische erscheinen, — soweit sic sich überhaupt noch erhalten haben. Daß die Amtskleidung der Rabbiner, Vorsänger und Synagogciidicncr, sowie die hin und wieder für Gemeindevorsteher und Beerdigungsbrüderschaften übliehen Gewänder voneinander abwcichen, ist auf äußere, zum Teil kirchliche Einflüsse zurückzuführen. Achnlich wie die Trachten sind die beiden Volkssprachen entstanden, über die .»vir ziemlich gut unterrichtet sind und die zu hören jeder noch heute iin Osten resp. in der Levante Gelegenheit hat. Man unterscheidet /.wischen ״Ladino“, das aus einer Mischung von hebräischen Brocken jnit Altspanisch und ״Jiddisch", das aus dem gleichen Prozeß mit dem Mittelhochdeutschen hervorgegangen ist. Spätere Bei- 1i1cngu1»״en von zahlreichen Worten aus romanischen bz.w. slawischen Sprachen haben verschiedene Dialekte innerhalb der beiden Volksidiomc ergeben, die nebeneinander benutzt werden. Während das Ladino nie eine nennenswerte Presse betätigte, ist das Jiddische eine Sprache des öffentlichen Verkehrs, die eine eigene Literatur — ähnlich und etwa von gleichem Wert wie das Plattdeutsche — hcrvorgebracht hat. Im religiösen Leben bediente man sich stets des Hebräischen — nur einige wenige Gebete sind in aramäischer Sprache abgefaßt, B. der Kaddisch — doch klingt die scfardische Aussprache ganz anders als die asdikeiiasischc, obgleich pur ein Konsonant und zwei Vokale unterschiedlich gelesen werden. Die aschkenasische Aussprache geht auf die im Mittelalter in Palästina geübte Lauticrung zurück11), während die scfardische aus Babylon stammt, da die babylonischen Gelehrten im 11. Jahrhundert die Begründer der jüdischen Studien in Spanien16) :waren. In der Wissenschaft wurde die scfardische alias babylonische Ausspräche durch Reuchlin heimisch, heute ward sie der Ncubelebung der hebräischen Sprache in Palästina zugründe gelegt11). An der kultureller», sozialen und politischen Arbeit für die jüdische Gemeinschaft haben sich die SefarcEm ,4) Bauer und Leander, Historische Grammatik der hebräischen Sprache. Halle, 1918 (I 102). w) Grätz, Geschichte der Juden (Band V, Kap. XI). bisher recht wenig beteiligt, ob mir die ungünstigen inneren und äußeren Umstände, unter denen sie zum größten Teile leben, daran schuld sind, oder ob die selbstgcwollic Absonderung auch dir jüdisches Leben vernichtet hat, wird sich erst in der Zukunft zeigen. Die Aschkenasim der alten Welt leisten - trotz der sehr unerquicklichen Verhältnisse in ihren Wirtsliiiukn» — weiterhin wertvolle Arbeit für das jüdische Volk, sie sollten mehr als bisher die sefnrdischen Brüder aktivieren. Karl Schwarz, Judteclie Bücherei Unter vorstehendem Titel ist im Verla״ für Jüdische Kunst und Kultur Fritz Gurlitt eine Reihe von sehr gut ausgestatteten Bändchen erschienen, die einen Einblick in die kulturelle Bedeutung desJudentum* zu vermitteln recht geeignet sind. Die Reihe beginnt mit zwei hochinteressanten kleinen Schriften: einem Dialog «'•er das Spiel ״ElJad und Mcdad“ geschrieben von dem im 17. Jahrhundert in Venedig lehcnden Rabbiner Leon da Modena, einer in Ihrer Problemaiik nicht minder interessanten und bedeutsamen Rersönüclikeit, und der im 11, Jahrhundert verfaßten Sehrif! ״Sei nicht wie deine Väter“ von Profiat Du rau, einer polemischen Auseinandersetzung mit dem Christentum, uic von den Zeitgenossen lange für eine Lobrede auf dieses gehalten wurde. Bemerkenswert sind besotv den die dem Arbeitsgebiete des Herausgebers nahehegenden Hefte künstlerischen Inhalts, wie die Illustra• tionen zum Alten Testament von Hans Holbein d. J., alte Bilder zur Passah-Erzählung, die Darstellungen über moderne jüdische Künstler (Ury, Struck u. a,). Sehr hübsch ist eine, moderne deutsche Uebertragung des Tischgebets \׳ot» F ranz. Rosenzweig. Aller», die sich für den kulturellen Gehalt des Judentums interessieren, können die anspruchslosen und doch schönen Hefte warm empfohlen werden. Dr. Wg. BÖcher-Einlai? אליהו מרגלית. ר1מן. מאת ים.צ ט ח. 177 עמודים. הוצאת "יהודיה". וורשה תרפ״א. ד!פר,יא. מאת י. ח. ץך;ר. 27 עמודים• ביער?סדרה* מאת שמעתוביץ. הוצאת ״ספריה עממית״.;12. תופ״א.

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