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Jüdische Rundschau · 1921-08-05 · Heft 62 (5.8.1921) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 62 (5.8.1921)
Date
1921-08-05
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Seite 443 Nr. 62 Wenn 11.eine Ausführungen ein gemeinsames Vorpchon aller durch die gleiche Anschauung über den nationalen Cnaraktcr des Zionismus und die dringenden Notwendigkeiten der Stunde verbundener Gruppen auf dem Kongresse auch nur zum Zwecke gemeinschaftlicher Erörterung dieser Gedanken anregen würden, wäre ihr Zweck erreicht. Ich bin von der Richtigkeit der hier niedergelegten Anschauungen so überzeugt, daß mir ihr Durchdringen dann nicht fraglich erscheint. Zur Orientierung in der arabischen Frage V!on Dr. M. Lewitc, Bat-Sdikmioh b. Sieliron-Jacob, He/. Haifa. ן Es muh einfür allemal mit der Behauptung aufj geräumt werden, Palästina wäre in politischer׳ Beziehung eine Tabula rasa Mag sein, da* wir vorläufig, O. s. L>., noch mit keiner ausgesprochen arabisclwutionaleii Bewegung zu tim haben, aber politische Arbeit wird seitens der Araber doch getan, um von einer an Palästina iuteressierten Macht .m schweigen. Der!!und /wischen den christlichen und mohamnicdanischen AralK-rn ist — kann man sagen — naturwidrig, im besten Falk* künstlich -- eine Art Koalition gegen das Judentum. Um darüber im klaren zu sein, brauchen wir ,nicht so weit /iirüekzuscliauen. Noch vor wenigen JaJiren ,konnte nuin von den hiesigen cItristUdi-arnbischen Notahein hören (und die Meinung wurde ganz frei ausgesprochen), sie wären die direkten Abi'.kömmlinge der Kreuzfahrer, in denen das Arierblut ilieitt. Von den Arabern hätten sie nur die arabische .־•'pr.iciic übernommen, in den Sitten, Brätidien, Lebens!־ iah rangen 11. a. tn. unterschieden sie sich von ihnen. Es mag schon Wahrheit drin stecken. Ich glaube jeu״e!1, daB sulche Anschauungen sidi mehr unter dem Einfluß um außen gebildet haben, und zwar hauptsächlieii unter dem französischen. Bekanntlich wir Frankreich in den türkischen Zeiten die Beschützerin der orientalischen Christen. Man muß gestehen, daß, dank neu französischen Missionsschulen, die christlichen Araber von der Kultur mehr beleckt sinJ, und darum auch geeigneter erscheinen, in dem Bund der Christliehen und mohammedanischen Araber die Fiihrerrollc zu übernehmen. •Die Mohammedaner geben auch zu, daß die cliristlidien Araber viel intelligenter sind und in Fällen, wo sie glauben mit Europa in Verbindung treten zu!müssen, übergeben sie ihnen die Vermittlung. Die Alliance der cliristlidien und niohaimnedanbehen Araber ist nur zur Abwehr einer ,,jüdischen Gefahr“ entstanden. Man muß leider gestehen, daß unsere eigene Unvernunft und Nachlässigkeit, unser verbrecheriseiier Optimismus, die Sache gefördert haben. Wir haben eben die Zeit verpaßt, als Palästina durch England besetzt worden ist. Eine Furcht hat damals die Bevölkerung überfallen, die sogar die Diebe und Räuber zu üemlcmen gemacht hat. Der Glaube au die Balfour- Deklaration war damals stark, wie bei 1ms, so auch bei den Arabern. Die Mohammedaner haben zu jener Zeit eine Anlehnung au die Juden gesucht, fanden jedoch bei den letz eren weder Verständnis »och Entgegenkommeiv. (/Ms eine rühmliche Ausnahme sei Herr Agron. Cit. M. Knlvu.-yski erwähnt.) Darauf hat erst Sefardim and Aschkenasim in Europa Von E. Toeplitz, zurzeit Berlin. Die Verbreitung der Juden über die alte Welt steht in engem Zusammenhang mit der Ausbreitung des römischen Weltreiches; Glieder der jüdischen Gemeinschaft darf nun mindestens in der nachchristlichen Zeit in allen römischen Provinzen und in Rom selber vermuten. Die räumliche Trennung hatte eine Verschiedenheit der Geschicke zur Folge, die nicht ohne Wirkung auf die jüdische Physiognomie war. Neben dem palästinensischen Judentum, das infolge der politischen Ereignisse seine eigene Note verlor, gab es schon ein babylonisches, das die Stammutter .aller asiatischen, sowohl der persischen und chinesischen, als auch der kaukasischen Juden zu sein scheint. Von der ügyptisehen Judcnsicdlimg leiten alle afrikanischen Juden* besonders die Ycmens, ihre Herkunft ab, während die eigentlichen jüdischen Bewohner Aegyptens mit dem Untergang des alten Staates verschwunden sind. An den Küsten Afrikas haben öfters stärkere jüdischc Einwanderungen aus Europa stattgefunden, als es in Asien der Fall war1). Die Judcmiiederlassiuigeii Europas, die zeitlich etwas später als die ägyptischen anzusebem ■sind, haben sieh wiederum in zwei große Gruppen zerlegt, in die Sefardim-) und in die Aschkcnasiin3), die!) Ucber die Juden Asiens und Afrikas sind wir sehr ungenau unterrichtet, sollten nicht die Beziehungen der Zioniütischen Weltorganisation in diesen Erdteilen der jüdischen Forschung nutzbar gemacht werden können? -) Sefarti: Name einer Gegend, wo israelitische Deportierte lebten (Obadja 20), wurde im 15. Jahrhundert auf die Pyrenäenhalbinsel angewandt. ') Asdikenas: Name eines nördlichen Volkes, das von Ganter abgeleitet wird (Genesis X,3 u. I. Chronik 1.6), seit dem Mittelalter Bezeichnung für Deutschlandl letzteren werden ihrerseits wieder in verschiedene Kreise, z. B. Chassidim und Misnagdün, neuerdings Ost- und, Westjuden, gegliedert. Da die Sefardim ünd die Asclv kenasint die zahlenmäßig größten und׳ für den Bestand des Judentums wichtigsten Gruppen sind, wollen wir uns mit ihnen beschäftigen. J U EDI SCH E RUNDSCHAU die christlich-arabische Propaganda eingesetzt, die keine Störung erlitt, obwohl nach kurzer Zeit in Obergaliläa einige christlichen Dörfer durch mohammedanische lieber-! fälle halb vernichtet worden! sind. I ׳ Die ganze arabische Presse liegt in den diristj liehen Händen und die unbeholfener» Mohammedaner, die vier ,Fünftel der arabischen Bevölkerung ausmachen, scheu sich erst jetzt nach einem eigenen Organ um. Nachdem die allerdings ziemlich langandauernden Flitter- Wochen des politischen Zusammenlebens zwischen diristliehen und mohammedanischen Arabern vorüber sind, haben sidt die letzteren als übervorteitt erkannt Sie sehen, wie alle höheren Posten, die dem Eingeborenen, zugänglich sind, regelmäßig von den christlichen Arabern besetzt ■werden; sie haben sidi außerdem überzeugt, daß dieselben cliristlidien Araber, die gegen das Judentum Propaganda machen, in gegebenem Moment geneigt sind ״Vivo la France!“ zu schreien und der arabischen Sache untreu zu werden. Die Stunde der Abkehr ist nicht mehr weit. Die Mohammedaner werden wieder einen Stützpunkt auf der jüdischen Seite suchen und es muß diesmal wirklich dafür, gesorgt werden, daß sie ihn finden. Herr Cb. M. Kafvaryski (der einzige Zionist in der Ica-Verwaltuiig) und einigermaßen David Yellin sind bis jetzt die einzigen Träger der arabischen Politik der Annäherung. Kalvaryskis Gründungen arabisch-hebräischer Schulen (in Dschauni bei Rosch-Pinah, in Tiberias) und Klubs, die die Annäherung beschleunigen sollen, haben uns Freunde unter den Arabern gewonnen. Es ist unendlich schade, daß solche Beispiele ganz vereinzelt daslchen. Man wird mir vielleicht entgegnen, die arabische Bewegung sei eine Mache der Effedis. Es ist dies auch wahr, aber cs besagt wenig. Denn jede Bewegung wird doch von jemandem geschaffen und geführt. Wir müssen uns vergegenwärtigen, daß wir in Palästina noch mit patriarchalischen Zuständen zu tun haben. Der korrumpierte Effendi ist auf dem Dorf auch heute noch ein höheres Wesen, zumindestens ein fürsorg- Heiler Vater, der seinen Fellachen, die er möglichst aussaugt, dabei doch in verschiedenen Fällen (in den so häufigen Prozessen u. a. m.) seinen Schutz gewährt. Keine Aufklärung der Fellachen wird von Nutzen sein und eher wird eine Agitation gegen die Effendis ihrerseits einen Pogrom zur Antwort haben. Die Effendis werden baldigst sich selbst überzeugen müssen, daß sie eine falsche Politik getrieben haben, indem sie gegen die jüdische Immigration auftreten. Es ist nicht zu leugnen, daß dank der geregelten Regierung, der Wohl stand der Fellachen von Tag zu Tag sich steigert. Der Fellache bekommt einerseits den Appetit zum Hodenkauf, andererseits ,wird es dein Effendi in den neuen politischen und ökonomischen Umständen iininer schwerer, seinen eigenen Baden zu bewirtschaften und eine erträgliche Rente henuw/.uschlagen. Dies wird den Effendi zum Bodenverkauf zwingen. Falls er jedoch keine Bewerber jüdischcrseits findet, wird er seinen Boden ganz billig lassen Lagen müssen; daher wirst ihm die jüdische Immigration sehr willkommen werden. j Bei dem bevorstehenden Kongreß darf die arabische 1 Frage nicht beiscitegeschobcn werdea Videant cun- sules ... Die Asdikenasim stammen von den schon seit der Römerzeit in Deutschland wohnenden Juden ab, die, nachdem sicli der Schwerpunkt der Kulturwelt mehr nach Norden verschob, starken Zuzug erhielten und in der Rheingegeivd bedeutende Gemeinden bildeten. Während der Kreuzzüge und zur Zeit des Schwarzen Todes wurden sie nach Osten verdrängt, von wo sic, als dort ihre Lage kritisch zu werden begann, nacli Böhmen, Oesterreich und nach Deutschland zurückkehrten*). Sowohl in der alten wie in der neuen Welt machen sic den Kern des jüdischen Geisteslebens aus; bei ihnen ist die Wissenschaft des Judentums entstanden, von ihnen wird die Wiederbelebung der hebräischen Sprache aufs eifrigste gefordert. Zu den Sefardim zählt man die Juden, deren Vorfahren ehemals auf der Pyrenäcn-Halbinscl wohnten und die, nachdem sie von der unduldsamen Geistlichkeit des Landes vertrieben wurden, in Italien, auf dem Balkan, in Holland und von dort aus in England und an der deutschen Küste■'׳) festen Fuß faßten. Ob aus Einbildung oder aus Ueborzeugtmg hielten sich diese für einen besonders edlen Zweig der jüdischen Gemeinschaft und sonderten sich von ihren aschkcnasisdicn Brüdern ab. Sie konnten diesen Partikularismus tun so leichter durchführen, da sie als Scheinchristen — Marranos oder Mammen®) -- nadi den neuen Wohnsitzen kamen und als solche den Ausnahmegesetzen, unter denen die einheimischen Juden standen, nicht unterworfen waren. Nachdem sie sich wieder offen zum Judentum bekannten, wurden ihnen die einmal gewährten Redite nicht entzogen, zumal man allerorten den Nutzen einsalt, den diese rührigen Kaufleute dem Lande brachten. Da sie viele Jahre gezwungen waren, j den Kult der christlichen Kirdte auszuüben, neigten sie | zum Abfall vom angestammten Glauben7). Besonders j *) Ein Teil zog cs vor, nach Amerika auszuwandern.! ’•') Ein erheblicher Teil der Flüchtlinge wänderte j in die Judensiedhmgen der afrikanischen Küste. 1 c) Marrano ist spanisdt, und bedeutet soviel wie ' der Verdammte. j 7) Zahlreiche vornehme Hamburger stammen von i solchen Renegaten. Auch an der von durcltaus unjüdischen 1 Motiven getragenen Reform des Hamburger Tempel׳• I Vereins nahmen Sefardim regen Anteit Die Folgen der amerikanischen ImmigrationBSperie Herr Jacob Fish tu an, der Herausgeber;es ״Jüdischen Morgcnjournals“ in New York, befinde! sieh gegenwärtig auf einer Europarcisc, wo er neben den Angelegenheiten seiner Zeitung insbesondere die jüdischc Emigrationsfnge studieren will. Herr Fislnn.n1 hat einen Auftrag von der amerikanisch-jüdischen i liifsgcsellsehaft ״Hias“, Herr Fislunan weilte einige Tage Ln Berlin, und unser Redakteur Smtte Gelegenheit, ihn über die bisherigen Eindrücke seiner Reise zu befragen. Herr Fishmann hat die holländischen und belgischer» Häfen besucht und gibt von den Zuständen folgende Schilderung: ״Die Lage der Emigranten ist durch die neuen amerikanischen Einwanderungsbestimmungen sehr schwierig geworden. Ich habe den Eindruck, daß die amerikanischen Behörden gewisse Instruktionen haben, der Auswanderung der Juden Schwierigkeiten zu machen. An manchen Stellen sagt ihan offen, man könne die Juden nicht brauchen, weil sie die Städte überfüllen; Amerika könne gegenwärtig mir Landwirte auf nehmen. Manche aber äußern sich unverhohlen antisemitisch, im Büro der HilfsgcsolLschnft ״Esra“ erlebt man iurchtbare Fälle. Ich sah zwei Kinder von S 10 JaliTen, die allein reisen, weil ihre Eltern beim Pogrom umgekommen sind. Oft bitten Mütter und Geschwister beim ״Esra“ um ein paar Franken, um ihre kranken Angehörigen untersuchen lassen zu können. Die Lage der Emigranten ist besonders schrecklich, wem! sie tagelang warten müssen und keine Antwort von ihren amerikanischen Verwandten bekommen, so daß sie ihr eigenes Geld auizehren und neuerliche Geldsendungen abwarten müssen. Der größte Sammelpunkt wartender Emigranten ist Antwerpen, weil dort alle Einwanderer hcrcingclasscn werden, auch solche, die gar nicht nach Amerika kommen können und auch keine Visa besitzen. Holland hingegen läßt nur die mit allen notwendige» Reisedokumenten und Geld versehenen Emigranten herein, daher sind die Verhältnisse auch in Rotterdam besser. Das amerikanische Konsulat in Antwerpen ha! den u k r a i 1» i s c h e 11 F 1 ü c 11 11 i n g e n, denen in Rumänien rumänische Pässe ausgestellt und vom amerikanischen Vertreter vidiert worden sind, d i e E 1 n r e i s e be w i 1!;- g 111» g annullier t, weil es rumänische Pässe für ukrainische Staatsbürger nicht anerkennen könne. Diese Leute sind jetzt in der fürchterlichsten Situation, denn selbstverständlich, daß die Ukraine ihnen keinen Paß ausstelier» kann. Ich bin leider gezwungen, dieses Vorgellen ah höchst barbarisch und unanierikattisch zu bezeichnen. Zu erwähnen ist noch, daß es sich gerade bei diesen Flüchtlinge!! um das beste Mcnsdienmaterul handelt, denn nur starke, junge Leute konnten sich aus der ukrainischen Pogromhölle retten. Diese Leute läßt man nicht herein, obwohl sic Geld von ihren amerikanischen Landsleuten erhalten!!aber» und obwohl sie bereits im Besitz von Visa sind, ich glaube, daß diese Frage nur durch den politischen Einfluß der amerikanischen Juden gelöst werden kann. Es ist unmöglich, Menschen aus technischen Gründen auszuschlicßcn, wenn nicht eine antisemitische Tendenz dabei ist. Darum müssen die amerikanischen Juden eine öffentliche Protestaktion einkiteit. oft geschah dies, wenn sie Mischehen eingingen, wozu ihnen ihre gesellschaftliche Stellung genug Gelegenheit bot. Durch die Inzucht, zu der sie sonst infolge ihrer Absonderung genötigt waren, sank ihre Zahl walirschcinlieh auch; jedenfalls bilden sie heute nur noch den zahlenmäßig geringeren Teil der Juden. Infolgedessen lernen wir meist nur die religiösen und profanen Bräuche der ׳Aschkcnasim lernen; deshalb sollen hier auch die scfardischen Besonderheiten besprochen werden. Im Kultus besteht der Unterschied hauptsächlich in der Aussprache des Hebräischen, in den Melodien und in geringfügigen Verschiedenheiten bei der An- Ordnung und Benutzung poetischer Einschaltungen» Sonst sind nämlich die Stammgebete bei allen Juden der Welt gleich, abgesehen von kleinen örtlichen Absonderiiehkeiten*) und dem. Ritus der Kariier3) und Samaritaner11׳). Die Synagogen selber weisen zwei Unterschiede auf: 1. Der Schrein an der Ostwand zum Aufbewahrer, der Thorarollen11) ist bei den Sefardim meist dreiteilig, und zwar so, daß an beiden Seiten je ein eintüriger, in der Mitte ein doppcltürigcr Teil ungeordnet ist. Die Türen sind oft reich verziert und werden nicht von einem Vorhang1-) verdeckt, wie cs bei den stets Z ■^*י ־ v*p» v * »o * י*« in#. »•*>e» 1 |ut11\1 ui 1. 11, *י•. D Erkennen nur die geschriebene Lehre ״Milcrn“ (von diesem hebräischen Wort wird Karäer abgeleitet) nicht die mündliche, ״Talmud“, an. Von den rabbinischcn Verordnungen wollen sie zwar nichts wissen, haben aber dennoch viel von ihnen herübergenommen. Sie wohnen meist in der Krim und weiter östlich davon. lu) Nachkommen der fremdstämmigen Gefangenen, die Assar Haddon gegen Ende des 7. vorchristlichen Jahrhunderts in Samaria angesiedelt hatte. Von den Juden zurückgewkscn, gründeten sie ihren eigenen Tempel und Kultus (420 v. Chr.). 11) Thora ist Hebräisch und bedeutet Lehre; eine kurze Bezeichnung für die Bibel, die im Gottesdienst auf Pergament geschrieben, in der alten Rollen form auf zwei Stabe gewickelt, benutzt wüxl >m Tempel zu Jerusalem, der 1 Allerheiligstes und Heiligstes trennte, Paraucheth (hebr.) i genannt, mit dem er auch gerne in Zusammenhang ge-; bracht wird. Die syrische» Kirchen weisen ihn vor aetn Chor auf. (Vergl. Preußcr, Nordmosopotamische

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