Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 60 (29.7.1921)
- Date
- 1921-07-29
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 60 Seite 430 JUEDISCHE RUNDSCHAU »•p^ •ף־־׳^י *77 o ■ & / «-^ ך• ך׳ י י ’ l 1 I i!. *ö 4f '-K?X^'vbsmi׳^»«Jb'■**w״ J Verlautbarungen der Hauptwalilkommission der Z. V. f. D. <ל^ Bekanntmachung über die Wahlen innerhalb der Z. V. f. D< Bei der Hatiptwuhlkomimssiou sind nachstehende Wahlvorsdilä^e ortlmiuvsqemaß eijigereicht worden: Liste Nr. 1. ßinjnn Uaarcz. B cwcrbcr: 1. Or. Max Kol'enschcr, Rechtsamvalt, Berlin. 2. Dr. Ali'ml Klee, Rechtsanwalt, Berlin. 3. IV. Walter Steinit/.. Ar/t, Breslau!. •1. 1 Inns Block, Rechtsanwalt, 1 hmnover.!זי. Emil Clo 11 n, Rabbiner, Bonn a. Rti, <־>. SV. O all and, Rechtsanwalt, Breslau. T. Prof. Carl Lew׳in, Arzt, Berlin. 8. I'rati! U\! wie M a y e r ־ L ü h k c , BerLin. 9. Prof. C'rottlwld Weil, Dozent, Berlin, Dr. Wunderlich, Rechtsanwalt, Oppeln, Ersatzbewerber: 10 Ersatzbewerber für Nr. I: l)r. A, Klee, Berlin, 2 ״ ״ ״: Dr. W. Steinitz, Breslau. 3 ״ ״ ״: R,־A. H. Block, Hannover. 4 ״ ״ ״: Rabb. E. C o 11 a, Bonn. 5 ״ ״ ״: Dr. Galland, Breslau. ״ ״ ״ t>: l’rof. C. Lcwin, Berlin. 7 ,, ״ ״: Bram Ma v er-Lübke, Berlin. 8 ״ ״ ״: I'rof. ü. Weil, Berlin, 0 ״ ״ ״: R.-A. W und c rli c h, Oppeln. 10 ״ ״ ״: Dr. Gustav Witkowsky, Be rli n, Westfälische Str. 35. Liste Nr. 2. Vereinigte Zionistische Gruppen. B e w erber: 1. Dr. Arthur Hantke, Berlin. 2. Felix Roscnblüth, Berlin. 3. Marlin Huber, Heppenheim, 4. Prof. Heinrich Löwe, Berlin. 5. Kurt B 111 in e n f e 1 <1, Berlin. 6. S. Schocken jr,, Zwickau. 7. Hugo Sch achtel, Breslau. 8. Dr. Ernst Kalmus, Hamburg. 9. Siegfried Moses, Berlin. 10. Walter Moses, Berlin. 11. Elias Straus, München. 12. Julius RosenfeId, Karlsruhe. 13. Harry Epstein, 1 )uisburg. 14. Isaac Landau, Danzig. 15. Moses Smoira, Gießen, 16. Julius Moses, Mannheim. 17. Josef Blumberg, Berün. Ersalzbewcrbcr; Ersafzbcw. für Nr, 1: Egon Rosenborg, Berlin. 2 ״ ״ ״: Julius Berger, Berlin. 3 ״ ״ ״: Max Strauß, Berlin. 4 ״ ״ ״. Sammy Grone mann, Berlin, 5 ,1 ״ ״: Georg L a nd a u c r, Cöla. 6 ״ ״: Salli Hirsch, 1 lalherstnilt. " 7 ,ן: luJjus Mo sc s , Mannheim. 8 ״ ״: Walter Wcijjcrt, Hamburg. " 9 ״: Muses Smoira, Gießen. 10 ״ ״: Meinhold Nußbaum, Nürnbg. ,, ״ ll:Max GoLdreich, Beitel bei Bonn. 12״״ ״: Dr. Alfred Landsberg, Wiesbaden. 13 ״ ״ ״: Siegmar Ginsburg, Königsbg. n ״ ״ M: Gertrud Drc sei, Stettin. 15 ״ ״ ״: Julius Moses, Mannheim. 16 ״ ״ ״: Josef Blum b erg, Berlin. 17 ״ ״ ״: Hermann Stahl, Tamowilz- Berlin. Die Wahlen linden in der Zeit vom 31. Juli bis 7. August 1U21 statt. (Wahlzcit.) Die Ortsgruppen Vorstände werden aufgefordert, soweit cs noch nicht geschehen ist, s'ch tut/erzi'glicl; als Wahlausschüsse zu konstituieren und zur Durchführung der Wahlhandlung (Entgegennähme der Stimmzettel usw.) einen Wahlvorstand einzu setzen. Die Wahlausschüsse werden aufgefordert, innerhalb der Wahlzcit nach Möglichkeit mehrere Wahltage fesüusetzeii, uni den Wählern die Aus- Übung des Stimmrechtes in weitgehendster Weise zu erleichtern. Die Wahl ist geheim. Jeder Wähler muH per• sönlich im Wahllokal erscheinen und den Stimm- Zettel persönlich in die Wahlurne legen. Die Ausübung der Wahl durch briefliche Ein• Sendung des Stimmzettels ist nur den Wählern gestattet, die in der Wahlzcit von ihrem Wohnor abwesend sind, oder deren Wohnort nicht im Be׳ zirk einer Ortsgruppe liegt. Wähler dieser Ar legen den Stimmzettel ln einen verschlossener UmscMag _ und senden diesen Umschlag ir einem Brief (m einem zweiten, äußeren Um schlag) an das Büro der Zionistischen Vereint ltrnß8 fein B״r.״" W 15> Sächsisch( ötr. 8, cm. Im äußeren Brieiumschlarr ist hem! fugen: 1. ein Begleitbrief, in dem mitzuteilcn ist daß der verschlossene Umschlag den Stimmzette für den 12. Zionistenkongreß enthält; 2. die Schekel* 1 quitlimj׳ oder Mitgliedskarte. Die briefliche Wahl ist ungültig, wenn der Brief > an die Zionistische Vereinigung vordem 31. Juli oder! nach dem 7. August 1921 zur Post aufgegeben ist.! Auf dem Stimmzettel muß der Wähler die j Ordnungsnummer und mindestens den Namen des an erster Stelle stehenden Bewerbers eines Wahl- J Vorschlages vermerken. Die Veränderung einer! Liste ist unzulässig. Stimmzettel, die dieser Be- Stimmung .nicht entsprechen, sind ungültig. Wahlberechtigt ist jedes Mitglied der Zionistischcn Weltorganisation, das das 18. Lebensj jahr vollendet hat. Angehörige!des Sonderverbandes: ן Misrachi haben innerhalb der Z. V. f. D. kein Stimmi recht. I * i An die Wahlausschüsse j 1. An die Ortsgruppen der Zionistischen Verein'!- ' gttng für Deutschland ist ein ausführliches Schreiben mit eingehenden Instruktionen über die Durchführung der Wahlen zum XII. ZionisSenkongreß versandt worden. 2. Am Schluß der Wahlen, also am Schluß des letzten Wahltages ist das Ergebnis der Wahlen feslzustellen. Die Stimmzettel sind bis zum 15. September 1921 heim Vorstand jeder Ortsgruppe aufzubewahren, und zwar die gültigen Stimmzettel getrennt von den ungültigen. Der Wahlausschuß muß in der Lage sein, jederzeit auf Verlangen die Stimmzettel an die Hauptwahlkoinmissiou oder an den Legitimationsaussdiuß der, Kongresses eiii/.usemien. 3. lieber das Ergebnis der Wahlen ist ein Protokoll nach folgendem Muster aufzunehmen: Wahlprotokoll. Die Wahlen zum XII. Zionistenkongreß sind in der Ortsgruppe innerhalb der Wahl/eit vom 31. 7. bis 7. 8. 1921 an folgenden Tagen. vorgcmmimen worden. Es cntliclcn auf Liste Nr. I.gültige Stimmen. Es entfielen auf Liste Nr. 2.gültige Stimmen. Die Zahl der ungültigen Stimmzettel betrug .... Dir Unterzeichneten versichern, daß die Wahlen ordluingsiiiällig nach den Vorschriften des Waldregle• menfs vorgenommen worden sind. 4 Unterschriften. 1, Das Protokoll muß spätestens am S. August 1921 an die Haiiptwnlilkommission der Zionistischen Vercini- Ritng für Deutschland, Berlin W 15, Sächsische Str. 8, abgesaudt werden, * Kon״rtßwahlen in Obersnhleslen Die Exekutive hat genehmigt, daß Oberschlesnn mit Rück .:clit auf die dort herrschenden, außergewülm- Meilen Zusliindc für die Kongreßwalileu die Rechte eines srlhs.findi >en Verbandes 11:1:1 he/iigiieh der Ablieferung der Sehekulim besondere Vergünstigungen genieß!. In Oberschlesien finden demgemäß besondere Wahlen statt. Die obcrschksischcn Zionisten nehmen daher an den allgemeinen Wahlen innerhalb der Zionistischen Vereinigung für Deutschland nicht teil. * Ein Wähler, der in der Wahlzeit vom 31, Juli bis 7, August 1921 verreist ist, oder der nicht im Ortsbezirk einer Zionistischen Ortsgruppe wohnt, übt sein Stimmrecht folgendermaßen aus: I. Er schreibt einen Stimmzettel aus, der folgendennaßen ausschen kann: Liste Nr. 1 Liste Nr. 2 Binjan llaarez oder lerainistG Zionistische Gruppun Dr. Kolionschcr Or. Hanika der aber auf keinen Fall mit dem eigenen Namen des Wählers unterschrieben sein darf. II. Diesen Stimmzettel legi er in einen Umschlag und verschließt denselben. III. Den verschlossenen Umschlag legt er in einen zweiten, äußeren Umschlag, der folgender• maßen adressiert werden muß: An die Hauptwahlkommission der Zionistisehen Vereinigung für Deutschland Berlin W 15 Sächsische Str. 8. In den äußeren Umschlag legt er ferner die Schekelquittung oder Ortsgruppenmitglieds־ karte und außerdem ein Schreiben folgenden Inhalts: Ort, Datum. An die Hauptwahlkommission der Zionistischen Vcreinigung für Deutschland. Anliegender verschlossener Umschlag enthält meinen Stimmzettel für die Wahlen zum XII. Zionistenkongreß. Mein Wohnsitz ist.Ich befinde mich zurzeit auf Reisen, (oder: In.befindet sich keine Zionistische Ortsgruppe). Schekelquittung (bzw. Mitgliedskarte) füge ich bei. (Evtl, lü M. füge ich bei.) Ich versichere, daß ich bereits 18 Jahre alt bin und mein Wahlrecht noch nicht anderweitig ausgeübt habe. Mit Zionsgruß (Unterschrift) Heimatsadresse! IV. Wer keine Schekelquittung oder einen anderen Ausweis zur Hand hat, oder wer noch nicht Schekel gezahlt hat, kann statt der Quittung oder des Ausweises zehn Mark beifügen. Die zehn Mark werden zurückgezahlt, falls nachträglich nachgewicseu werden kann, daß der Schekel bereits entrichtet war. V. Die Stimmzettel sind ungültig, falls der Brief an die Zionistische Vereinigung f. Deutschland vor dem 31. Juli oder nach dem 7. August 1921 zur Post aufgegeben worden ist. Die Hauptwahlkommission der Zionistischen Vereinigung für Deutschland. Bekanntmachung über die Wahlen io Groß-Berlin Auf Gniml der von der Exekutive der /u:1i־u,-,iu.11 Organisation und vom Landcsvorstami der Zionistischen Vereinigung für Deutschland erlassenen Wahlordnungen machen wir über die Durchführung der Wahlen innerhalb des Berliner Stimmbezirks folgendes bekannt: 1. Groß-Berlin bildet einen Stimmbezirk. Der Haupt- Vorstand der B. Z. V. gilt als Wahlausschuß für diesen Stimmbezirk. 2. Die Wahlen finden in der Zeit vom 3J. Juli bis 7. August in verschiedenen Stadtgegenden (siehe unten) statt. Jede Wahlhandlung wird von einem von dem Ikiiipt• Vorstand der B. /.. V. ernannten Wahlvorstaud geleitet. 3. Die Wahl ist geheim, jeder Wähler muß pcrsönlieh im Wahllokal erscheinen. Er übergibt dem Wahl- Vorstand seine Schckelquittung. die er abgestempolt wieder zurürkcmpfiingt. Er erhält darauf v11!״ Wahlverstand einen Stimmzettel, den er persönlich in die Urne legt. Auf dem Stimmzettel ist die Nummer des Wahl vor- Schlages sowie mindestens der Name des an erster Stelle stehenden Bewerbers zu vermerken. Wähler, die den Schekel entrichtet haben, jedoch nicht mehr im Besitze einer Schckelquittung sind, müssci» sich über ihre Person Ausweisen, und erhalten, falls sich ihre Schckclzahlung aus der Wählerliste erweist, die Wahlberechtigung. 4. Gesinnungsgenossen, die nicht im Besitze einer Schckelquittung sind und sich im Zweifel über ihr Wahlrecht befinden, können im Büro der B. Z. V., Seydchtr. 3, in der Zeit von 9 bis 4 Uhr Auskunft erhalten, ob sie in der Wählerliste stehen. 5. Alle Schekalim, die bis zum 7. August gezahlt sind, berechtigen zur Ausübung der Wahl, Der Schekel kann an den Wahlvorstaud entrichtet werden. 6. Schckelzahler, die das 13. Lebensjahr, noch nicht vollendet haben, besitzen keine Wahlberechtigung. Der Wahlvorstand ist berechtigt, in Zwcifeisfällen einen Ausweis über ihr Alter zu verlangen. 7. Die Wahl findet In folgenden Lokalen und zu folgenden Zeiten statt: Sonntag, den 31. Juli, 10 bis 1 Uhr mittags, im Büro der B. Z. V., Seyddstr. 3. Montag, den 1. August, 8 bis 1/,12 Uhr abends, W;:hl- Versammlung der B. Z. V. im. Tiergartenhof, Bahnhof Tiergarten (sielte aach Inserat in der heutigen Nummer). Dienst*?, den 2. August, 8 bis 10 Uhr abends, im Kartell Jüdischer Verbindungen, Knrtürstenstr. 150, 1 Tr. Mittwoch, den 3. August, nachmittags 4 bis 6 Uhr, Seydel- Straße 3; abends 8 bis ‘12,׳ Uhr, In den Utuons- Sälen, GreifswMderstr. 222, Versammlung der Groppe Ost. Donnerstag, den 4. Äugest, 10 Uhr vorm, bis 3 Uhr nachm, und 7 bis 9 Uhr abends, im Zionistischen Zeotralbflro, Sächsische Str, 8 (Archiv) 1 Tr. Freitag, den 5. August, mittags 7,1 bis 7.4 Uhr, im Büro des ״Biojaa Haarei", Bayreatherstr. 36, nachmittags