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Jüdische Rundschau · 1921-07-08 · Heft 54 (8.7.1921) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 54 (8.7.1921)
Date
1921-07-08
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 386 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 54 Die Pläne Ruthenbergs In einem Artikel der ״Times?" über die heutigen Verliültmsse in Palästina wird folgendes über das Ruthenbergsehe Elcktrifizrerungsprojekt berichtet: Ueber die Pläne zur Ausnutzung der Wasserkräfte Palästinas für Bewässern«״ Und Kraft durch Vorratsreservoire, welche von Herrn Pmchas Ruthenberg, <iem früheren Polizeichef der K e rc n sk v - Rcgieituig, einem russisch-jüdischen Ingenieur von grober Energie und Klugheit, ausgenrbeitet wurden, ist folgendes zu! sagen: Herr Rnthenberg hat die Genehmigung der palästinensischen Regierung und die nötigen Gelder für die Nutzbarmachung des Attdschaflusscs bei Jaffa für die Bewässerung der Orangengarten der jüdischen Kolonie P e t a ch -T i k vv a h , für die elektrische Beleuchtung Jaffas und seiner Neustadt Tel-Awiw und. für Kraftzwecke erhalten. Es bleibt nur noch zu entscheiden, wie die interessierten Gemeinden an dem Plan teilhaben solle«. Von weit größerer Wichtigkeit aber ist ein Plan für die Nutzbarmachung der Wasserkräfte des J o rdaits, wofür die technischen Einzelheiten und allgemeinen finanziellen Pläne von der palästinensischen Regierung und ihrem technischen Sachverständigen, Sir John Snell, genehmigt wurden. Der Plan zerfällt in zwei Teile. Im ersten wird vorgeschlagen, ein Stattwerk, genannt K i n e r e t h - Dam m, am südlichen Ende des Genezarethsees (Kinerethsee ist der h e b r ii i s c 11 e Name) als ein Hauptreservoir für ein Zentralkraftwerk des Jordan zu bauen, das in der Nähe von J i s re 1 - M c j a m i errichtet werden soll. Es wird angenommen, daß dies 100 Millionen Kilowattstunden jährlich ergeben wird. Diese Kraft soll benutzt werden zum Pumpen der Bewässerung, für elektrische Licht- und Heizzwecke, sowohl öffentliche wie private, für industrielle Entwicklung und möglicherweise auch für die Elektrifizierung der Eisenbahnen. Ferner soll zu Bewiisserungszwecken ein Kanal erbaut werden, der sieh am Fuß der Hügel westlich des Jordantals entlangzieht. Wenn die Verhältnisse es zulassen, soll ein Darallel-Kanal an der östlichen Seite des Jordantals angelegt werden. Der zweite Teil des Planes umschließt die Trockenlegung der die Malaria erzeugenden Sümpfe des H 1t 1 ehsc es (die Wasser des Merorn), und die planvolle Be- Wässerung der dadurch gewonnenen 50 01)0 Morgen, sowie die Konstruktion eines Kraftwerkes, um das Gefälle des Jordan zwischen den beiden See!1 (fast 700 Fuß in weniger als 16 Meilen) für Krafterzeugung auszumit/.en Wird dieser Plan verwirklicht, so wird dadurch das Niveau des Toten Meeres sinken und auf diese Weise ein Teil seines Bettes freigelegt, wodurch, Wie man glaubt, verschiedene Chemikalien in lohnenden Mengen gewannen werden könnten. Auf den Einwnnd, daß die Wallfahrer durch die große Abnahme der Jordangewässer enttäuscht sein würden, erwidert Herr Ruthenberg, daß man es einrichten könne, den Fluß während der kurzen Wallfalirtsperiode wie früher fließen zu lassen. Denjenigen, welche bezweifeln, ob Juden imstande sind, in dem tropischen Jordantal zu arbeiten und zu siedeln, weist er nach, daß ein Teil des Tales bei Beisan mit großem Erfolge von Juden bearbeitet wird. Andere Bewässenmgs- und Kraftpliine sind in Vorbereitung, so die Nutzbarmachung des L i ta 11 i (Leontes) für die Bewässerung von Galiläa, die Bewässerung des östlichen Teils des Jordantales durch Reservoire, die am Yarmukfluß und im Wadi Zerka (Jabbok) errichtet werden sollen, aber ihre Ausführung ist von der künftigen politischen Entwicklung abhängig, betreffs derer niemand etwas Sicheres sagen kann. Heir Ruthenberg schlagt vor, die Chaluzim in kooperativen Arbeitergruppen zu organisieren, von europutschen und amerikanischen Instrukteuren zu leiten um! durch eine Arbciterba.uk zu unterstützen wären, hei diesen neuen Arbeiten zu beschäftigen. Er schlägt aber gleichzeitig vor, auch den Arabern jede Chance zu geben, :ms seinen Planen Vorteil zu zielten mul glaubt, wie viele andere, daß der Erfolg sehr zur Herstellung wirklich freundschaftlicher Beziehungen zwischen Juden und Arabern beitragen würde. Es ist ihm bereits ein großer Betrag des für seinen Plan erforderlichen Kapitals zugesagt worden.. Inzwischen bemüht sich die Zionistische Organisation, ein großes ״Gründungs-Darlehen“ zu Kolontsations- und Entwicklungszwecken aufzubringen. Konferenz der jüdischen Gemeinden Lettlands Riga, 28. Juni (J. C. B.). Gestern wurde hier eine Konferenz der jüdischen Gemeinden Lettlands eröffnet, an der •10 Vertreter von 57 Gemeinden teilnahmen. Auf der Tagesordnung der Beratungen stehen: 1. Der Wiederaufbau der jüdischen Siedlungen und die Reorganisierung der Gemeinden; 2. Kulturelle Arbeit unter der jüdischen Bevölkerung; 3. Das Budget der jüdischen Gemeinden. uen nauptgegenstand der Beratungen bildet! Erage dev behafSung einer permanenten Oi satmu und die Wahl eines jüdischen National r dk־sa1PL״d' Dlt orthodoxen delegierten unterst! jnumuranaum a ״a1, __ sozialistische Internationale." Das" Verbaädsb: überreichte namens der Achdutli H׳ 11\Yr?a‘aSt,.nat Cm• a״s*ührliehes Memorandum* sdler^Parteien'1^ SakH• ****?ßemcinschaft s sener 1 artcien über die blutigen Erei srni׳ J a t f a und m den jüdischen (&k>nien. ® roaie-^ion an Deutschland Die deutsche Presse zum Palästinaproblcm Die letzten Ereignisse in Jaffa und die sich daran anknüpfenden Erklärungen Samuels und Churcli i 11s sind von der größeren deutschen Presse vielfach lebhaft kommentiert worden. Bei diesen Kommeniaren war nicht zu verkennen, daß immer noch in dem größten Teil der deutschschreibenden Presse eine erhebliehe Mißgunst gegen den Zionismus besteht, und daß viele Zeitungen gern die Gelegenheit benutzen, um den Zionismus zu diskreditieren. Gerade die antisemitische rechtsstehende Presse gibt sich besondere Mühe nach dieser Richtung. Von der früher geheuchelten freundlichen Stellungnahme gegenüber dem Zionismus ist nichts mehr zu merken. Die ״Deutsche Tageszeitung“ glaubt, in einem Artikel ״Zion" vor den Weltbeherrsehimgsplänen warnen zu müssen, die das Judentum von Jerusalem aus verwirkliehen wolle. Skeptisch äußert sich die ״Deutsche Allgemeine Zeitung“ über die Aussichten des Zionismus, offensichtlich zu dem Zwecke, um die Haltlosigkeit des gesamten Mandatssystems zu belegen. In der ״Neuen Freien Presse“ in Wien nimmt ausgerechnet der deutsch-nationale Politiker Professor Hoetsch, Mit- glied des deutschen Reichstags, das Wort, um den Zionismus als ״erledigt“ zu bezeichnen. Ein Artikel der ״Frankfurter Zeitung“ sucht wenigstens objektiv abzuwägen und kommt zu dem Ergebnis, daß England Die Zionistische Exekutive hat den Endtermin fGr die Schekeiabiieferung auf den 20. Juli 1921 festgesetzt Wir bitten alle Ortsgruppen und Vertrauensleute dringend, uns die gesammelten Schekel mit spezifizierter Aufstellung bla zum 19. Juli d.J. einzuschicken. Zionistische Vereinigung für Deutschland Bankkonto: Postscheckkonto 1 Nstionstbnnk tür Deutschland Berlin Nr. 8091. Depositenkassa KurfQrstcndamm 211. Zionismus und Arabismus gegeneinander ausspielt•,'beide Eisen im Feuer behalten wolle und sich eine endgültige Stellungnahme Vorbehalte. Der Fiaifaer Berichterstatter der ״Vossischen Zeitung“ glaubt, daß die Tage Herbert Samuels; infolge seiner unentschlossenen Haltung gezählt seien, wobei wohl der Wunsch Vater des Gedankens sein dürfte. Das ״Berliner Tageblatt“ als einzige der größeren deutschen Zeitungen geht immer noch einer Erörterung des Palästinaproblcms möglichst aus dem!Wege, wenn es auch neuerdings nicht mehr unbedingt Nachrichten umgeht, die mit dem Zionismus zusammenhängen. Di!• meisten der deutschen Pressekommcntaie stauden offenbar unter der Wirkung des irreführenden Auszugs des Reuterbiiros über die Churchill-Rcde. Der Wortlaut der Reden Churchills und der Debatteredner hat den deutschen Kommentatoren schwerlich vorgelegen, sonst würden die Urteile wahrscheinlich erheblieh anders buten. Auch die deutsche Ocifcntlichkeit sollte sich daran gewöhnen, daß der hundertmal als utopisch erklärte und hundertmal totgesagte Zionismus bisher nach jedem Schlage sich vielfach verstärkt wieder erhoben hat. So war auch diesmal die Antwort auf Jaffa der große Keren Hajcssod-Sieg in Amerika einerseit«, die zionistenfreiindlichcn Kundgebungen Churchills, des Unterhauses und der englischen!,resse andererseits. Gemeinde und Angestellte Am '20. August 1020 ist zwischen tlcr Repräsentanten- Versammlung, dem Vorstände und der Angestelltenschaft der jüdischen Gemeinde zu Berlin das Abkommen getroffen worden, eine neue Besoldungsordnimg auf der Grundlage derjenigen der Stadt Berlin für die Augestdltensduiit der jüdischen Gemeinde ein/.uführen. In der damaligen Beratung sowohl als auch In den späteren Verhandlungen ist stets von den Vertretern der Angestelltenschatt zum Ausdruck gebracht worden, daß die BesoUItmgsvoäago entsprechend derjenigen der Stadt Berlin gestaltet werden müsse und daß dieser Anspruch der Angestelltenschaft auch für die in Zukunft von der Stadl Berlin zu regelnden Gellaltverhältnisse gelte. Wie bekannt, hat das Reich, der Staat und auch die Stadt Berlin ihren Beamten eine Erhöhung der Teuerungs- Zulage um 20% vom I. Januar'1621 ab /»gebilligt. Die Angestelltenschaft der jüdischen Gemeinde ist daraufhin mit der gleichen Forderung an die Gemeindebehörden herangetreten, der Gemeindevorstand hat jedoch entgegen dein oben angeführten Abkommen die Erhöhung der Teuerungszulage nur den verheirateten Beamten zugesprochen, währet«! _die ledigen leer ausgegangen sind. Trotz verschiedener Eingaben ist der Gemeindevorstand auf seinem ablehnenden Standpunkt geblieben. Die Repräsentanten-Vcrsammlutig hat in jhrer Sitzung vom 5. Juni einen Beschluß angenommen, mit welchem auch die Ledigen in der» Genuß der 20 ״/oigen Teuertmgszuläge kommen sollten. Der Gcmcindcvorstand hat aber diesem Beschluß die Zustimmung versagt. Der von Mitgliedern der Rgpräsentanten-Versammlung wieder aufgenommene Antrag, der in der Sitzung der Repräsentantcn-Vemmmlung vom 16. Juni erneut zur Verhand- Jung kam, ist merkwürdigerweise mit 9 gegen 7 Stimmen bet 3 Stimmenthaltungen abgelehnt worden. Hiermit hat die Repräsentanterv-v ersammlupg kundgetan, daß sie nicht willens ist, ihr am 29. August 1620 gegebenes Versprechen zu halten. Die Beamtenschaft der jüdischen Gemeinde hat daraufhin in einer überaus stark besuchten vom Beamten- Ausschuß Unberufenen Versammlung am Mittwoch, den 29. Juni, zu diesem Wortbrueh der Gemeindebehörde Stellung genommen und nach scharfer Geißelung des Verhaltens nachstehende Entschließung e i n s t i m’m i!>• gefaßt: k ״Die am 26. Juni in der Aula der Mädchenschule zahlreich erschienene Beamtenschaft der jüdischen Go incimlc legt Verwahrung ein gegen die Besoldimgspoliiik der Gemeindebehörden im allgemeinen, sowie im besonderen gegen die Zurücksetzung der bin verheirateten. Die Beamtenschaft erblickt hierin einen Bruch der seitens der Gemeindevertretung gegebenen Zusicherung, nach der die Besoldung der Beamten der jüdischen Gemeinde auf der Grundlage der Magistratsbesoldung erfolg™ soll. Die Beamtenschaft wird mit allen Kräften jeder Verschlechterung ihrer Lebenslage begegnen.“ Die Beamtenschaft hofft nunmehr, dali die Gemeinde- Behörde ihrem einmütigen Willen Rechnung tragen und dem Gebot der Zeit folgend und eingedenk des gegebenen Versprechens ihre Forderung erfüllen wird. Vom hebräischen Pädagogium ln Wien Diese Lehrerbildungsanstalt, die sich während ihres dreijährigen Bestandes bereits einen Namen weit über die Grenzen Oesterreichs erworben hat, schickt jetzt wieder M hebräische Lehrer und ebcusoviele hebräische Kindergärtnerinnen in die Weit. Daß der Bedarf dringend ist, beweist die Tatsache, daß schon jetzt, obwohl die Prüfungen der Absolventen noch nicht abgeschlossen sind, Anforderungen aus einigen Ländern eingelaugt sind. Das Pädagogium, das wegen der Dringlichkeit dieses Bedarfes seinerzeit hat rasch improvisiert werden müssen, ist unterdessen auf dem Wege zur Stahiiisicrung sehr weit vorgeschritten. Es besitzt jetzt in seinem auserlesenen Lehrkörper erste fachmännische Kräfte für jedes Gebiet. Auch hat sich das innere Gefüge der Anstalt gefestigt: Hebräische Lehrer haben eine fünfjährige Studienzeit zurückzukgcn, u. zw. drei Jahre in den mitteisdiulartig eingerichteten drei unteren Klassen, sodann zwei Jahre (vier Semester) in der sogenannten Oberstufe, in der der Lehrbetrieb einen lvochschulartigcn Charakter trägt. Die Kinde rgärtnerinnen hingegen haben nur die drei unteren Klassen zu absolvieren, wobei sie aber gleichzeitig Kurse für Kindergärtnerei besuchen müssen. Audi hierfür stehen dem Pädagogium ausgezeichnete Lehrkräfte zur Verfügung. Für den Eintritt in die erste Klasse wird das zurückgelcgte 15. Lebensjahr und mindestens die absolvierte V. Volksschulklasse, bzw. die erfolgreich bcstanliene Aufnahmeprüfung aus diesem Lehrstoff gefordert. Bemerkt wird, daß in den drei unteren Klassen für weitere ״allgemeine Bildung“ gesorgt wird, es wird Deutsch, Geschichte, Geographie, Naturgeschichte, Turnen usw. unterrichtet. Schüler und Schülerinnen, die sich außerhalb des Pädagogiums eia gewisses Maß hebräischer und allgemeiner Bildung angeeignet haben, können gleich in eine höhere Klasse eintreten, müssen sich aber einer Aufnahmeprüfung aus dem Lehrstoff der vorhergehenden Klasse unterziehen. Die rege Nachfrage nach Absolventen des Pädagogiums sowie der stete Zustrom von Schülern und Schülerinnen aus vielen Ländern, die eigens nach Wien wandern, um das Pädagogium besuchen zu können, beweisen, daß diese Anstalt dem vorhandenen dringenden Bedürfnis in genügender Weise gerecht wird. Die Zionistische Exekutive hat die Wichtigkeit des Pädagogiums für die Jmlenschatt einer ganzem Reihe europäischer Länder Ungesehen und daher eine Zeitlang die Kosten der Anstalt bestritten. Infolge der jetzigen finanziellen Kris!• liiußtcit die Ziivveiiduugei» eingestellt und das Pädagogium seinem eigenen Schicksal überlassen werden. Die Kosten werden jetzt zu einem Teil von den Schülern seihst getragen, zum größten Teil aber durch Privatspcndeti gedeckt werden. Es ist zu hoffen, daß diese Spenden nicht ausbleibcn werden (sie sind an Obcrrabbiner Dr. Chajcs, Wien IX., Lackierergasse Nr. 9, zu senden), denn es handelt sich um eines der wertvollsten jüdischen Institute, dessen Bestand für die jüdische Renaissancebewegung von sehr weittragender Bedeutung ist, dessen Verfall aber ihr einen unwiederbringlichen und auch unverzeihlichen Schaden bringen müßte. — Die Aufnahmeprüfungen finden Wich den Ferien statt Der genaue Termin wird bekanntgegeben, Anmeldungen sind bis Ende Juli zu richten an das Jüdische Pädagogium, Wien fl., Obere Donau- Straße 91. Balfour gestorben. Unmittelbar vor Schluß des Blatics erreicht uns die Nachricht, daß Artur Balfour gestorben ist. Welche Bedeutung Balfour für den Zionismus gehabt hat, ist jedem, der die Entwicklung des Zionismus in den letzten Jahren verfolgt hat, hinreichend bekannt. Mit Balfour scheidet aus der Welt einer der besten und aufrichtigsten Freunde des Zionismus. Wir bringen in der nächsten Nummer eine ausführliche Würdigung dieser Persönlichkeit, der das jüdische Volk ein gutes Andenken ewig bewahren wird.

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