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Jüdische Rundschau · 1921-07-01 · Heft 52 (1.7.1921) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 52 (1.7.1921)
Date
1921-07-01
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 373 Nr 52 wegttng in Amerika ist notwendig für die weitere Besehaffun« von Mitteln für den Keren Hajessod. Wir haben alle zionistischen Strömungen in Amerika auf dem Boden des Keren Hajessod vereinigt. Wir verlangten von den Amerikanern drei Viertel des Keren Hajessod- Budgets, d. 11. "5 Millionen Dollar im Laufe von fünf Jahren. Sie haben diese Forderung angenommen, ln den ersten sechs Wochen, unter den widerwärtigsten Verhältnissen, Streitigkeiten, Gegenagitationen usw׳. haben wir 6ys Millionen Dollar an Zeichnungen erhalten, wovon eine Million in bar bis /tun Kongreß da sein wird. Dieses Geld kommt von einer ganz kleinen Anzahl von Leuten. Es wurde beschlossen, nach dem Kongreß eine bxpedition von 15 Leinen nach Amerika zu entsenden, die die Arbeit nach den europäischen Erfahrungen orgamsieren sollen. Professor Einstein, dessen Reise nach Amerika uns die wertvollsten Dienste geleistet hat, beschäftigte sich speziell mit der Aufbringung des Universitätsfonds•. In Amerika gibt es 10 000 jüdische Acrzte. Ihre Or• gamsicrung ist jetzt in die Wege geleitet. Auf einem Meeting von $00 jüdischen Aerzten wurde beschlossen, eine Million Dollar für die medizinische Fakultät zu sammeln. Ein Teil dieser Summe ist bereits eingegangen. Zwei Delogierte dieser Organisation werden in kurzem nach Palästina abreisen, um in Jerusalem die Vorbereitungen für die medizinische Fakultät zu schaffen. Aelmiichc Organisationen werden vorbereitet von Technikern für das Technikum und von anderen Fachleuten für die anderen Fächer. Die Delegation hat sich auch mit der Propaganda für hebräische Kulturarbeit befallt. Es Wurde beschlossen, eine hebräische Zeitung hvrauszugeben und hebräische Kurse /ti eröffnen. In Amerika sahen wir uns vor die Frage gestellt, auf wen wir verzichten sollen, auf einige angesehene Persönlichkeiten oder auf die zionistische Bewegung. Wir haben die Leute geopfert, um die Bewegung zu retten. Nach dem Referat Ussisclikins fand eine längere Dehattc statt, die am Montagvormittag fortgesetzt wurde und in deren Verlauf Ussisciikin und Rtippin noch mehrir.als das Wort ergriffen. Beschlüsse des Zentralkomitees I. R e so 1 u t i o n z u m Referat U s s i s c h k i » Das Zentralkomitee spricht der Delegation der Exekutive und des Keren Hajessod für ihre in Amerika geleistete Arbeit Dank aus. Das Zentralkomitee beglüekwünscht die iX'legation zu dem Erfolge, den es als die Grundlage für eine Erneuerung der zionistischen Aktivität in Amerika ansieht. Das Zentralkomitee spricht die Erwartung aus, dali die damit begründete Wieder- Belebung der zkmistiselien Bewegung in Amerika die einmütige Mitarbeit aller zionistischen Kräfte in Amerika findet.!1. Kong re liwah lerv 1. Die Wahlen werden nach dem Proportionalwahl- System vorgenommen. Das Organisationsgebiet der Z. V. f. D. bildet einen einheitlichen Wahl- »reis. 2. Zur Aufstellung einer Liste sind 100 Schckelzahler berechtigt. Die Liste muß die Unterschriften von min- Bestens 100 Schckclzahlcrn tragen. 3. Ein Bewerber darf gleichzeitig auf mehreren "Listen stehen, jedoch nur auf einer an erster Stelle, **■■■.- ...— Arabisches Attentat auf General Gouraud Paris, 25. Juni. (Ilavas.) Aus Damaskus kommt die telegraphische Nachricht von einem Attentat auf den französischen Oberkonunissar in Syrien, General Gouraud. General Gouraud befand sich im Automobil unterwegs von Damaskus nach Kulctra, wo er einem arabischen Scheich einen Besuch abstatten wollte. Unterwegs wurde das Automobil von fünf berittenen Gendarmen ungehalten, die auf das Auto 15 Schüsse nhgaben. General Gouraud blieb unverletzt. Syrien für Zionisten gesperrt Jerusalem, 25. Juni. (j.C. B.) Die Zeitung .,Alcfha“ in Damaskus berichtet, daß die syrische Regiening eine Verordnung hcrausgegeben hat, welche den Zt»nisten verbietet, Syrien zu betreten. Die iGli/ei von Beiruth hat die Sammlungen für 11 en jüdischen Nationalfonds, welche durch dortige zionistische Ortsgruppe veranstaltet wurden, V e rbote 11. Die palästinensische Zensur eine ständige Einrichtung Jerusalem, 25. Juni, (J, C. B.) Die palästinen- ■isclie Rcgierung hat die Presse verständigt, daß die nach den Vorgängen in Jaffa verhängte Zensur auch weiterhin für längere Zeit beibehaUeti werden wird. 4000 Bände für die Jerusalemer Bibliothek. In ht'a״t״rtl,nß Ausrufes Prof. S. Alexander tur Buchcrsammumgen für die Jerusalemer Universität«־ bdiiiothcK wurden in London, Manchester, Leed8 und Cambridge 4000 Bände gesammelt. Dies ist jeooch nur der Anfang, Die eigentliche Sammel■ tatigkeit soll wahrend der Ferien stattItiKten. (J. C, B.) Die Krise im italienischen Zionismus (Von unserem italienischen m. b.-Korrcspondentcn.) Rom, Juni 1021. Mit der Demission von Fclioe Ravenna, dem Präskienten, und H. Sül l am, dem Vizepräsidenten der zkmistiselien Föderation ist die im italienischen Zionismus schon lange latent gewordene Krise plötzlich manifest geworden. Man weiß eigentlich nicht, womit der unmittelbare Anstoß zur Demission der beiden Herren — dazu noch in einem 90 kritischen Augenblick — J gegeben war. Die Tatsache der Krise selbst wäre ן aber damit nicht aus der Welt gebracht gewesen, wenn 1 die beiden Herren, die bis jetzt im italienischen Zionisj nius die höchsten Stellen bekleidet haben, ihre Demission noch verschoben hätten. Die Ursache der Krise bestellt eigentlich, wenn es auch seltsam klingen mag, in der Schwäche der n i c 111zionistischen Strömungen in der italienischen Judenhcit, Der Zionismus ist in Italien die einzige jüdische Bewegung, die einzige jüdische Organisation. Die Folge dieser eigentümlichen Lage ist, daß jeder Jude, der in der jüdischen Oefteirtlidikeit noch tätig sein will und sicli mit Synagoge und Gemeimlewnlilen nicht mehr begnügt, zum Zionismus kommt. Da aber die nationale Vorbereitmig der italienischen Juden noch eine sehr mäßige ist, so werden die zionistischen Reihen von Leuten gefüllt, die eigentlich mit dem zionistischen Gedanken wenig gemein haben. Die zionistischen Grtmdanschauungen — der natkmalc Charakter der Bewegung, der Kampf gegen die Assimilation, die Idee der Einheit des jüdischen Volkes - - sind vielen italienischen Zionisten vollkommen fremd. Wenn nun aber in Italien irgendeine jüdische Organisation existiert hätte, die, ähnlich wie die Alliance oder der Zentralverein oder der ' Hilfsverein, eine jiidische .־!nationale (philanthropische, apologetische) Arbeit geleistet hätte, so wäre sicher ein Teil derjenigen italienischen Juden, die jetzt Mitglieder der zionistischen Föderation sind, in eine solche Organisation eingetreten ן und hätte dort vielleicht auch eine gute, jedenfalls ihrer! Psychologie angepalVtc Arbeit geleistet. So wie die I Sachlage heute ist, hindern sie mir jede freie und ן disziplinierte zionistische Aktion, und es besteht immer die Gefahr, daß unter ihrem. Einfluß die Föderation j ganz andere Wege gehen wird, als diejenigen, die von dem zionistischen Gedanken diktiert sind. Damit soll selbstverständlich die Notwendigkeit einer gemeinsamen Arbeit der Zionisten mit anderen jüdischen Strömungen und Organisationen nicht in Zweifel gezogen werden; das italienische Beispiel zeigt nur die unsichere Lage, in welche unsere Bewegung gerät, wenn sie selbst mit iiicht/.iooistischen, ,sondern nur pliilozionistisehen Eieinenten infiltriert wird. Abgesehen davon, daß man täglicli einen Kampf führen muß für ganz selbstverständliche Sachen, wie z. B. die Notwendigkeit der Gemeindeeroberunp: oder einer disziplinierten Unterwerfung unter die Beschlüsse der Weltkongresse und die Direktive der Zentrallcitung oder für die absolute Unz.ulässigkeit einer selbständigen itaüe!usch-zionistischen Politik, stößt man bei entscheidenden Fragen auf eine Opposition, die nicht nur die zionistische Arbeit in Italien zu melde machen, sondern auch die Föderation in schwere Disz.ipiinvergelieii liineiuzielieu kann. Die Lage iadcrLaiknisehen Föderation war desto schwieriger als der letzte Delegicrtentng zu keiner Klärung der Tendenzen geführt hat und der Zcntralausschuß aus rein formaien Gründen aus je fünf Mitgliedern jeder Strömutig• gebildet wurde, mit einem Präsidenten, der damals selbst keiner Gruppe angehörte und somit als eine Art Versöhner der beiden Tendenzen dienen sollte. Die unmittelbare Ursache zu dem jetzigen Konflikt gab der Keren Hajessod. Ais die Keren Hajessod- Sammlung auf Maassergrundlage von der Londoner Konferenz. beschlossen wurde, ging man auch in Italien daran, die Aktion zu organisieren. Es wurde ein spezieller Keren Hajcssod-Atisschuß gewählt, und man hat auch mit Propaganda angefangen, als plötzlich die Transmigranlenfragc akut geworden ist. Es Immen Tausende von Flüchtlingen nach Neapel und Triest und niemand war da, um ihnen zur Seite zu stehen; um die Hilfe zu organisieren, brauchte man außerdem viel Geld. Die ״rechte“ Tendenz forderte nun, daß die zionistische Föderation sich ausschließlich dieser Aufgabe widme. In Anbetracht der eigentümlichen, oben dargelcgteu inneren Situation des italienischen Judentums war auch der ״linke“ Flügel damit einverstanden, daß die Zionisten sich der Transmigrantcn annelimcn, wollte aber selbstverständlich nicht, daß die zionistische Arbeit auf Flüchtlingsfürsorge beschränkt bicibc. Damals wurde | ein Ausweg gefunden, indem die Keren Hajcssod-Aktion I tatsächlich eingestellt wurde — damit man die Geld- I Sammlungen für Fiirsorgcnrbcit ungestört machen könne aber mir für bestimmte Zeit, nämlich für drei Monate, Diese Frist, deren Festsetzung eigentlich schon ein Diszipiinvergchen darstellte, wurde von den Keren Hajessod-Anhängern tatsächlich cingciialtcn; als sie aber im April zu Ende war und die Keren Hajessod- Aktion beginnen sollte, fing man an, gegen sic prinzipidie Einwendungen z.u machen, hauptsächlich was den Mausser anbetrifft. Der Vorsitzende der Föderatk>n, der die ganze Zeit hindurch schwankend war und sieh zu einer entschiedenen Politik nicht entschließen konnte, hat am Ende vorgezogen, einfach p\ demissionlerea Mit der Demission des Vizepräsidenten, der ein entschiedener Muasscrgegncr ist, haben die Keren Hajessod-Anhänger Im Ausschuß die Mehrheit erhalten; die Keren Hajcssod-Aktion konnte somit ihren unmittelbaren Anfang finden. Da es aber nicht ange• j bracht erscheint, insbesondere in jetzigem Moment j mit einer Mehrheit von einer Stimme Entscheidungen von solcher Tragweite zu treffen, die die Föderation in zwei feindliche Lager zu spalten droh!, wird man doch nach einem natürlichen Ausweg aus der tmfreundlichen Situation suchen müssen, und dieser ist die Einberufung eines außerordentlichen Dclcgiertcntages. Dieser wird eigentlich darüber zu entscheiden haben — obwohl dies nicht allen klar ist — ob die italienisehen Zionisten auch weiterhin im Rahmen der Weltbewegung bleiben werden. Der Deiegiertentag, dessen Einberufung die Maasseigcgner merkwürdigerweise sich widersetzen, wird wahrscheinlich noch vor dem Welt- Kongreß zusammentreten. Es ist zu hoffen, daß er, obwohl die Maassergegner ein relativ leichtes Dernagogiespiel haben - da doch den Maasser nicht zu zahlen immer leichter ist als ihn zu zahlen den itaüerusehen Zionismus von dem Einfluß der halbassimilatorisehen Elemente befreien wird, wenn es auch eine momontane Schwäche der Organisation zur Folge haben wird, eine Schwäche, die dann durch desto größere Wirkung auf die niditzionistische, jüdische Ocf [entliehkeit und durch größere innere Festigkeit der Föderation kompensiert wird. Bficherschaa Micha Josef bin Gorion, Die Sagen der Juden: Die zwölf Stämme. Verlag der Literarischen Anstalt Rütten tk Locning, Frankfurt a. M. Der Born Judas, Vierter Band: Weisheit unJ Torheit. Leipzig, iin Insel-Verlag. Die großen Sagenwerke Berdyc/.ewskis halsen die ungeheure Bedeutung, die Gedankenwelt des modernen Juden um einen ungeheuren Schatz jüdischer Poesie, jüdischer Phantasie bereichert zu haben. Wer die ersten Bände der deutschen Ausgabe besitzt, erwartet den Rest mit Ungeduld und Spannung. Diese Sammlungen geben unermeßliche Anregung, sie sind eine Fundgrübe nicht r,nr köstlichster Märchen und Sagcmnotive, sondern aucli tiefsinniger Gleichnisse und Symbole. Die Sammlung ״Sagen der Juden“, die nach Stofikreisen aiigeordnet ist, wird nun durch den dritten Band erweitert, der nach der ״Urzeit“ und den ,,Erzvätern‘• die ״zwölf Stämme“ behandelt, da• Generation, die auf die Väter folgt und die Differenzierung des künftigen Volkes vorbereitet. - Der vierte Band des. ״Born Judas“, der nach Ininlt und Charakter der Sliitke augeordneten Sammlung, bietet unter dem Titel . 5,Weisheit und Torheit“ meist Geschichten weltlichen Charakters, die trotz der Ue־berliefentng, welche ela - Leben im einzelnen regelt, die Vernunft und Weisheit walten lassen. Es sind jüdisch-oricntalUchc Erzählungen, deren Verfasser zum großen Teil angegeben werden. So ergänzen die beiden Sammlungen einander, und wie sie in der trefflichen Uebersetzung kahel Hambergs ein jüdisches Geschenk an die deutsche Literatur (larstellen, so sollten sie im Besitz keines gebildeten Juden deutscher Zunge fehlen. Sie sind die notwendige Ergänzung zu aller Kunde von jüdischer Geschichte und Schöpfung. Das Neue Palästina. Von Davis T riet sch. Verlag L. Sänger, Frankfurt a. M. Auf 45 Seiten behandelt Trietsch in dieser Schrift die wichtigsten Fragen des neuen Palästina. Er gibt ein abgerundetes Bild der augenblicklichen Verhältnisse des Landes, seiner Fassungskraft, der Landwirtschaft, der Industrie, des Handels, der Gesundheitsverhältnisse, der Touristik usw. Gute Karten unterstützen den Text. Wilhelm Gesenius. Hebräisches und aramäis c h e s H a n d w ö r t e r b u c 11 über das Alte Testament. Bearbeitet von Dr. Frants Buh!. 17. Auflage. Leipzig 1Q21. Verlag von (. C. W. Vogel. Das große Wörterbuch von Gcsenius, das liier in neuer Auflage vorliegt, ist das staiRlard-work der aittestamcntüciien Lexikographie. Es ist längst als das unentbehrliche 11 i i f s 1» u c 11 zum Studium der hebräischen Blind anerkannt und cingeführt. Das Buch gewährt einen vollen Einblick in die moderne Bibel- Wissenschaft und Textkritik, da bei den einzelnen Wörtern nicht nur die Bibclstellcii zitiert und die entsprechende Bedeutung wiedergegeben ist, sondern auch bei Streitfragen aut die Literatur verwiesen wird, wobei die verschiedenen Ansichten Kurz erwähnt werden. Pro!'. Buhl hat noch die H>. Auflage wesentlich erweitert und neue Ergebnisse hineinverarbeitet. Die vorliegende Auiiage ist ein annstntischer Neudruck. Das Ruch wird noch vielen Generationen von Studierenden, Bibellcscrii und Hcbräischicrncudcu ein lieber Gefährte sein. Geschiclstspliiiosophic. Eine Einführung von Dr. Otto Braun. (״Wissen und Forschen", Bel. XII.j Felix Meiner, Verlag, Leipzig 1921. 12 M. Ein zusamiiientassendes, einfach und gcmcinvcrständlieh geschriebenes Buch, das in den ganzen Bereich der Ciesdiiciitspitilosophie einführt, was in unserer nach geschichtlicher Orientierung stark verlangenden Zeit die Ertiillung eines wirklichen Bedürfnisses ist, das auch im Zionismus empfunden wird. Gildcn-Sozialisrnus. Vortrag von G. i), Fi, Cole. Ucbersct/.t von Dr. Eva Schumann, Verlag von Kaden tv Comp., Dresden, In dieser kurzen Broschüre ist in knapjX-r Zusainmentassimg eine populäre Erklärung der neuen, zukiuiftsreiclicn Strömung des englischen Sozialismus gegeben, des Systems der ״industriellen Demokratie", die den Kapitalismus abiösen soll. Der üildcivSozirdisimm ist im gewissen Sinne der Gegenpol des zemraiistisehen Kommunismus; eine Orientierung über sein Wesen scheint uns zum Verständnis der politischen Weltproblcmc der Gegenwart unerläßlich. Rudolf Goette. Kulturgeschichte der Urgermanen, Verlag Kurt Sehroedcr, Bonn 1920 33 M. Dieses Buch gibt eine Kulturgeschichte Deutschltuids von der Urzeit bis zum frühen Mittelalter (QlQ). Der Verfasser steht in der Mitte zwischen persona listischer und materialististiter Geschichtsauffassung und besitzt die Kunst interessanter und faßlicher Darstellung. Der Juden wird bei der Entwicklung des Handels tm Frankenreich Erwähnung getan.

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