Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 49 (21.6.1921)
- Date
- 1921-06-21
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seife 354 Bei den deutschen Juden ist die laufende Nummer rot unterstrichen, bei den O s t j u d c n mit Blauslift angekreuzt. Bei den organisierten Zionisten ist die laufende Nummer mit einem .Mögen JXnvid umrandet. Diejenigen, die für den Keren Hajcssod gezeichnet haben, wurden in der Liste mit einem braunen Strich unter der laufenden Nummer gekennzeichnet und diejenigen, bei denen die Bearbeitung für den Keren Hajcssod endgültig erfolglos geblieben ist, wurden unter der Rubrik ״Bemerkungen“ mit einem Haken versehen. Jetic Broschüre, Propaganda usw., die immer einige Tage vor dem Besuch versandt wurde, wird in eine besondere Rubrik eingetragen. Diese Oesamtliste ver* las icli nun im Kreise der Vertrauensleute und jeder von ihnen notierte sich die Namen derer, die er zur Be* arbeitung übernehmen wollte (was ich natürlich gleich* zeitig in meiner Gesamtliste vermerkte). Jetier Vertraucnsmann war für die von ihm übernommenen Leute - es durfte niemand mehr (eher weniger) als 10 bis 15 Leute übernehmen — verantwortlich, und es war meine Aufgabe, auch wirklich zu kontrollieren. Oh jeder der Vertrauensleute seine Pflicht erfüllte. D.uu war nötig, daß ich selbst etwa 15 Leute zur Bearbeitung übernahm. Qhwohl ich mit der Leitung genug Arbeit hatte, wollte ich durch Selbstübeniehmcn von Besuchen zeigen, daß man auch mehr Arbeit leisten kann, als der Vertrauensmann. Und das Beispiel wirkt wie immer. Es war beschämend für manche Vertrauensmänner, die ich mir alle 10 bis 14 Tage zu einer gemeinsamen Sitzung zusammeniiülte, daß sie wenig Besuche gemacht hatten und daß ich trotz meiner vielen anderen Arbeit meiner Pflicht vollauf genügte. Bei diesen Sitzungen verlas ich mm von jedem Vertrauensmann seine von ihm zur Bearbeitung übernommenen Leute und fragte ihn nach den Ergebnissen. Alle andern Vertrauensleute hörten zu, und so kam cs denn, daß schon nach der dritten Sitzung jeder der Vertrauensleute von den gesamten in Bearbeitung befindlichen Leuten wußte, wie der Betreffende sich zum Keren Hajcssod, stellt. Diejenigen Leute, die erfolgreich bearbeitet worden waren, waren nun für den betreffenden Vertrauensmann eriedigt und er bekam als Ersatz dafür von mir nun solche Leide, von andern Vertrauensleuten zugeteilt, bei denen die Bearbeitung schwierig war, so daß einzelne schwierige Fälle manchmal von zwei bis drei Vertrauens-!eilten bearbeitet wurden. Zwischen der einen und der nächsten Sitzung läutete ich nun jeden zweiten Tag, und so oft es nötig war, die einzelnen Vertrauens!- leute au (Name und Teleplumnummer von jedem hängt neben meinem Telephon) und erkundigte mich nach Ergebnissen, evtl. Zwischenfällen, Schwierigkeiten, evtl׳. Unterredungen usw. und so hielt ich die Vertrauensleute in Schach, kontrollierte sie sehr scharf und übermittelte telephonisch von einem Vertrauensmann zum andern. Das Ergebnis blieb nicht aus. ln einigen Monaten hekamen wir einige Hunderttausend Mark an Zeichnungen ein, da auf einmal — etwa am 1. März — ging cs nicht mehr. Der größte Teil der Vertrauensleute machte in der Arbeit nicht mehr ernsthaft mit, nicht aus bösem Willen (denn die Arbeit unter uns war zwar von mir streng durchgeführt, bewegte sich aber in äußerst freundschädlichem Geist und zionistischem Pflichtgefühl), aber sie waren durch die geleistete Arbeit wohl etwas über• muclet und innen machte die wcifcrbcarbeitting de! Leute, nachdem ja die Willigsten bei ihnen ge/eiclutc hatten, viele Schwierigkeiten und Verdruß. So hckaii ich trotz aller Versuche mit den Vertrauensleuten Von 1. Min׳/, bis eUvu 21), März keine Zeichnung lierein Die Vertrauensleute erklärten alle, daß die Leute, di< sic zur Bearbeitung noch übrig hätten, nichts gebet wollten. Was tat ich nun? Ich ordnete mir alle Leute die von den Vertrauensleuten als vergeblich bczeich net wurden — etwa 150 — nach Straßen und begatu nun systematisch nach Straßen die Keren Hajcssod Arbeit allein zu machen. Jeden Mittag, seit dem 1, Apri etwa, mache ich von 1 (D/s) bis 3 Uhr Besudle. Um der Erfolg bis heute: Von den Leuten, die angeblid nichts geben wollten, habe ich weitere einige hundert tausend. Mark aufgebracht, und ich gehe weiter tut' sage: bis auf zwei Leute, die endgültig nichts gebe: wollten, haben bisher alle, die ich besucht habe für den Keren Hajcssod gezeichnet. Ein Teil ist nocl in Bearbeitung und ein noch großer Teil kommt nächste Monat heran. Und alle wissen heute: Jeder komm an die Reihe, jeder wird von mir bearbeitet und keine kommt'davon ■ohne seine Zeichnung. Und alle wisse von mir, wenn ich zu ihnen komme, daß ich wege des Keren Hajcssod komme, und alle wissen, daß ic hartnäckig bin, alle meine Energie und viel Zeit diese! Zwecke opfere, und mich nicht scheue, wenn es sei muß, fünf, sechs, acht Mal zu einem und dem andere zu gehen, und die Erfolge sind da, wenn wir bis heut etwa 850 000 Mark von Zionisten und Ostjmle»! (vo deutschen nichtzioiiistischen Juden bisher etwa 50 000 M haben so erkläre ich ausdrücklich, bis heute den es sind 1Weh lange nicht alle besucht, und die Arbe wird wenigstens zwei bis drei Monate dauern. Ic weiß es und bin darauf eingerichtet: Von Montag b mitma״rS״et?"rilt1)׳I/;!) b'S 3 Uhr md dcr So״ntagvo keiJe2 R*dn״ d'CT Arbc“ für die Besuch«• Ich brautf BroschS 1mThRWn auswiirts■ •di brauche keit Broschüren und Propagandaschriften mehr und it?namt״e^I^r5nrkbS,erSa״imIUnP״ mtthr־ wcil idl a!! icli ”ledern S! ׳ ™״• d we1i die Leute wissen, dt Datr£a ,mü? ,auswart‘«cr Redner, eine Pr Zirkelversammlung bin. Der trs Besuch, der nie auf der Straße <vw; * 1/7T 1 oder in otnor vA«. ן f»^r utt Kaffecliau 2S halbeStLfc ltatt״ndet׳ da״crt me: rede «h? ern^ifn ldl,madhc weniS Witze, sende reue suir ernst mit den Leuten: Die Größe der At JUEDISCHE RUNDSCHAU gäbe, die nationale und praktische Trage beim Aufbau, das lud endend besonders 1m Osten, die Möglichkeit, ,!aß sich jeder, auch der ärmste Jude, am Keren. H.ijessod beteiligen k 3 n n, und die Tatsache daß, wenn wir in Deutschland nur 100 Millionen aufbringen, Palästina zwar auch aiifgebaut werden wird, daß dann aber nur die Hälfte oder noch weniger der «rgeseheneii Zahl der Einwanderer nach Palästina gehen kann, alles das wird ernst besprochen. Ich sage den Leuten nicht, wie ein anderer es getan hat, das Zertifikat ist ein Geschäft, dpe Aktie, sondern es ist für uns das, was für den Deutschen die eiserne Kriegskctte bedeutet. Und die Leute zeichnen, weil sie die Verpflicltttuig fühlen, oder weil sic ,las jüdische Herz dazu bewegt Maasser geben, sondern für den Maasser arbeiten und sich abmühen zum Wohlc des jüdischen Volkes. Ich rede ernsthaft und bin freundlich, ich kann aber sehr boshaft und energisch werden, mul auch das wirkt bei vielen. Eine Zeichnung, die mir früher von einem Vertraucnsmann «!gegangen ist, habe ich in würdiger Form zurückgewiesen, da sie kein Maasser und kein Opfer war, und viele wissen, daß ich das tat und sollen es wissen. So wissen sk auch, daß ich einem Herrn einen sehr energischen Brief geschrieben habe, weil er einem anderen Vertrauensmann, der für den Keren Hajcssod bei ihm war und den Dienst am jüdischen, Volke tat, schwer beleidigt hat. Nocit eines ist es, womit ich viel erreichte: die natioiiaijiidische Jugend habe ich versammelt und ihr gesagt, daß der Keren Hajcssod auch für sic da ist. Wir verlangten Arbeitspflicht und Maasser, und die Jugend tat Arbeitspflicht und gab der eingesetzten Jugeiid-Keren Hajessod-Kommisskm Maasser. 45 000 M. hat die Jugend bisher gezeichnet und mir für ״Kollektiv* Zeichnung der natioiialjüdischen Jugend“ übergeben. Daß ich mit diesem Argument arbeiten konnte, sieht man ein. Manch einer wollte mir weniger Keren Hajessod geben als sein Kind, er war beschämt, als ich ihm das vorhielt, und er zeichnete eine angemessenere Summe. Das hätte ich Ihnen zu sagen, und ich will doch nicht schließen, ohne etwa ein Mißverständnis zu beseitigen: Ich habe dies alles nicht geschrieben, weil ich zeigen will, was icli alles leisten kann und wie tüchtig ich bin, sondern weil ich anderen zeigen will, daß sie genau so tüchtig sein können, was soviel heißt, daß sie genau so ihre Pflicht erfüllen können und müssen wie ich. Die Tüchtigkeit und Pflichterfüllung besteht aber nicht darin, Direktiven und Anleitung zu geben, sondern selbst mitzutun. Ich bin in meinem Beruf sehr stark mit Arbeit überlastet und habe doch noch soviel Zeit fiir den Keren Hajcssod. Meiner Ansicht nach braucht man in einer mittelgroßen Stadt nicht einen großen Stab von Vertrauensleuten. Wenn man sie hat, soll man sie zur Arbeit heranziehen. Ich glaube aber, daß ein Mann in einer mittelgroßen Stadt den ganzen Keren Hajcssod machen kann, aber er muß ihn machen und ihn ganz machen. Wettbewerb für den technischen und künstlerischen Aufbau Palästinas Vom Sekretariat des ״Verbandes jüdischer Ingenieure׳ fiir den Aufbau Palästinas“, Berlin. Der Keren I lajcssod hat eine Budget von 25 Milli* onen Sterling aufgestellt. Diese Inanspruchnahme unse* res Volksvcrinögens gebietet, für den planmäßigen Aufbau des Landes volle Garantien zu schaffen. Während jedoch auf wirtschaftlichem Gebiet bereits eine Reihe von Gesamtplänen vorliegen, ist auf techirischem und künstlerischem Gebiet eine solche Arbeit noch nicht in Angriff genommen worden. Eine Garantie für eine vollwertige Durchführung dieses Planes ist nur durch einen öffentlichen W c 11 b e w erb gegeben. Er könnte folgende Aufgaben lösen: 1. Die mannigfachen Projekte uttd Vorschläge, sowie den bestehenden Aufbau einer zusammenfassenden Kritik zu unterziehen. 2. Lösungen der technischen Aufgaben und kirnstkriselte Konzeptionen über das Gesicht Palästinas zu geben. 3. Die besten Fachleute auf den verschiedenen Gebieten zur Geltung zu bringen. Die Voraussetzungen dieses Unternehmens liegen in der Schaffung eines Zcntralamtes bzw. Ausgestaltung des bestehenden Amtes in Palästina mit korrespondieren* den Abteilungen in den einzelnen Ländern. Im folgenden wird ein Entwurf des Wettbewerbes .zur Diskussion gestellt: Unterlagen: Programm, Statistik, sonstige Angaben, Karten, Photographien, Literaturnachweis, Umfang und Gliederung: Der Wettbewerb erstreckt sich auf alle technischen und künstlerischen Gebiete: 1. Vertnessungswescn, 2. Landwirtschaftliche Erschließung und Kulturtechnik 3. Battingcmcurwcscn und Architektur. (Verkehr, Wasserbau und Wasserwirtschaft, Seehafenbau, Hochbau, Städtebau, Ocsundhcits* und Sanierungsfragen, Wasserversorgung und Entwässerung). 4. Ausnutzung der Naturkräfte. 5. Gewinnung der Bodenschätze. 6. Technisches Erziehungswesen. Erläuterungen: Der Oegensatz von planvollem Bau ist planloses Bauen. Die Polgen eines planlosen Aufbaus hat man überall sehr schmerzhaft zu fühlen bekommen. Sanlcrungaarbeiten unhygieni* Nr. 49 scher Wohnviertel, kostspielige Erweiterungen und Durchbrüche in der Innenstadt, Vcrkehrsschwierigkeiv und die!läßliche Erscheinung der meisten Städte’geben davon Zeugnis. Hier soll nun das, was dagegen mit Erfolg jn samtplamittgen von Städten versucht wurde (Wettbewerb Chicago, Bundeshauptstadt Australien, Groß-Berlin!.!;ס Breslau 1921) auf ein ganzes Land angewandt werdet» — ein Gegenstück zum Wirtschaftspl.ui Rupphis: 1*>ז Aufbau des Landes Israel“ von der teciiniseh-küiisiVi. scheu Seite. Die Arbeit muß als Vorprojekt aufgciaOt werden um zunächst eine brauchbare Grundlage für die nächsten 30 Jahre zu erhalten. I3er späteren praktischen;״ly nutzung bleibt es überlassen, diese Vorschläge weiter zu entwickeln. Nur der Gesamtplan gibt eine M>. lichkeit, sich der einzelnen Wissenschaften ohne Äcli:1(jg gnng zu bedienen. Die Vorarbeiten eines solchen Unternehmens bedingen einen Ausschuß zur t>rü und Herausgabe der Unterlagen. Dieser wird zv.vck’• mäßig in Palästina stationiert. Da viele Fragen von der Wirtschaftserschließvmg abhiingen, ein feststehender Wirtschaftsplan sich jedoch «och nicht herausgcbüdvt hat, werden neben dem feststehenden statistischen Teil dieser Unterlagen mehrere Wirtsclinftspläiu• zugiunde gelegt werden können. Es wäre zu erwägen, ’ nebat dem technisch-künstlerischen Plan den Wirisöiaftsphn ebenfalls zum Inhalt eines Wettbewerbs zu machen. Die Unterlagen müßten nach Art eines Komnen. diums erscheinen. Um dieses nicht zu umfangreich werden zti lassen, wird für einzelne Teile eine Literaturangnbe genügen. Das gleiche gilt für das Karten, material. Umfang und Gliederung. Es bestelle» eme Reihe von Projekten und Vorschlägen zum Aufbau l'a- Jäsfiwis». Sie alle bedürfen jedoch noch der zusammenfassenden Kritik. Es hat z. B. zu den» ״bekannten Rutenbergsclten Projekt“ noch nicht einmal der Leiter des technischen Zentralamtes in Palästina Stellung genommen, weil cs ihm nicht bekannt ist, geschweige denn, d3ß matt es deutschen Fachleuten vorgelegt hätte. Besondere Erwähnung bedarf die künstlerische S-.ne des Aufbaues. Neben den meist prachtvollen Bauten früherer Zeiten macht das neue Palästina einen sehlech, tet» Eindruck. Viele Häßlichkeiten verdankt cs einem kritiklosen Einschleppen europäischer Formen. Ei.1 l;!ck in die photographische Sammlung ״Palästina im iüld׳• beweist dies. Die Fortführung dieses Weikes liegt in der II,•mi der jüdischen Baumeister. Was bisher a!1 Projekten vorliegt, ist jedoch nicht angetan, in künstlerischer Richtung weiter zu führen. Denn wie wenig das bisher geleistete bedeutet, wird erhellt durch einen Vergieich mit den Bauten des antiken Palästinas oder des (Xi-nts überhaupt. Werke wie die ״Indische Baukunst‘• von Westheim oder die prachtvollen Farbcnphawg raphien des I. N, F. zeigen, was vergangenen Zeiten Bauen bedeutete. ״Baukunst ist ein Beten in Steinen“ — mit diesen Worten beginnt Westheims Vorrede zur Indischen Baukirnst. Und was in Deutschland Gropius, Pö'.zig, Mendelsöhn im Kampf um die Erneuerung des Bauens errungen haben, gilt es auch für Palästina zu erreichen. Was heute fehlt, sind Gesichte, Darstellungen des ganzen (selbst auf die Gefahr hin, daß säe nicht auf ganz lückenlosem statistischen Material aufgebaut sind, das wir natürlich in Palästina nocli nielil besitzen). Wir brauchen Dokumente, die die Schönheit des neuen Landes darsteilen, die Schönheit einer Hafenstadt, Kleinstadt oder Kolonie. Vor allem aber die Industriebauten diese gefährlichsten Zerstörer einer Landschaft, dürfen nicht die Eingangstore unseres Landes verunstalten. Die Utopie wird so zur entscheidenden Leistung. Sie verläßt die überlebten Formen akademischer Wc!<- heit und versucht intuitiv eine Darstellung vom künftigen Palästina zu schaffen. Sie wird die Ki.dt finden, dem neuen Volkswerden ein Avisdrucksbild im Aufbau zu schaffen. Für die Künstler bedeutet somit dieser Plan eine Art Ausstellung, insofern vor a’lcm ganz, freie Arbeiten (Utopien) gezeigt werden, ein Ausweis über ihre künstlerische Kraft. Es lohnt sich wohl bei diesem Teil des Planes so lange zu verweilen, denn der künstlerische Aufbau hat die gleiche Bedeutung wie die Aufgaben der Ingcnicure, wenn diese auch in viel umfangreichere Gebiete zerfallen. Preisgericht Es erscheint angebracht, in jedem Lande nach seiner Bedeutung Fach leute der vcrschicdenen Gebiete zu nominieren. Diese Frage der Preisrichter wind eine entscheidende Rolle spielen. Die treuhändlerische Ausübung dieses Amtes hat ihre Grenzen in der subjektiven Stellung der Preisrichter. Dies wird i besonders scharf in Fragen der Wirtschaft und Kunst hervortreten. Nachwort. Fiir die Vorbereitung dieser Arbeite" in den einzelnen Ländern ist schon jetzt eine Gruppen• Bildung aus den verschiedenen Wissensgebieten geboten. Denn die Schwierigkeit der Aufgabe, das dauernde Hin• übergreifen von einem Gebiet auf das andere bedingen, das aus den verschiedenen Wissensgebieten gemeinsame Arbeit geleistet wird. f Pr. Jung gestorben Wie die Londoner ״Zeit“ meldet, ist Rabbiner Dr. Jung, einer der angesehensten Führer der Londoner Agudab, am Freitag, der» 10. Juni, in seiner Wohnung äuf tincrkliirlklic Weise gestorben.