Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 48 (17.6.1921)
- Date
- 1921-06-17
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2651273-2652316-2652357--14094-2671881- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seitö 344 Zur Kritik der zionistischen Lage ן Die Krise, in der wir uns gegenwärtig befinden, I nicht zum eine Krise des zioiustischeii י Bewußtseins, Allzusehr wurde im Laufe der letzten j 11״,re durch das politische Geschehen, durch ilse «ro ien politische!» Erlöse und die unmittelbaren praktischen Aufgaben die zionistisch« Welt beherrscht, so daß cs meist gar nicht gefühlt wurde, wie sehr auch nie äußeren Ereignisse des zionistischen Oeschfibens eme Auswirkung des seelischen Zustandes des io» sind. Die zionistisdie Geschichte \var!» dir letzten Zeit von Kampf und Gegensätzen erfüllt, die 1 ar eien standen einander zum Teil mit großer Erbitterung gegenüber. Aber bei näherer Untersuchung erweist es sich, d;1ß ' selbst diese Parteigegensätze oft an auliere Meinungsverschiedenheiten anknüpften und die Giiipnieritng sich durchaus nicht um wesentliche und entscheidende Kriterien vollzog. Es mußte bedauert weiden, daß in dieser Zeit die ernsthafte zionistisdie Kritik, die den gan/an Bestand des zionistischen Gedankenkomplexes und Tatsadienkomplcxes zergliedert und die letzten Ursachen aufzudecken sucht, indem sie das zionistische Bewußtsein analysiert, fast, vollständig aufgehört hat. Es ist heute in unserer schwierigen Situation, die an die Situation der Chowewe-Zion zu Beginn der neunziger Jahre erinnert, sehr heilsam für uns, wenn wir uns wieder einmal die Rolle vergegenwiirtigcn, die der große schöpferische Kritiker des Zionismus, Ach ad Hamn, in unserer Geschichte gespielt hat. Gerade jetzt sind die Schriften Achad Häams in der lange Zeit vergriffenen und daher der jüngeren Generation fast unzugänglichen vielbändigen hebräischen Originalausgabe im Jüdischen Verlag erschienen; zur rechten Stunde, denn cs ist viel aus ihnen zu lernen, vieles hervorzuholen, was im Rnnuttel der letzten Jalue leider vergessen wurde. In den letzte» Jahren hat die Stimme einer tiefscltürfeivden Kritik ge׳ fehlt, und es ist nicht gut für eine Bewegung■, wenn sic des wachsamen Auges des kontrollierenden Kritikers entbehren imdi. Es ist daher zu begrüßen, daß in der letzten Zeit wieder der Versuch gemacht worden Ist, zionistischc Fragen unter großen Gesichtspunkten und ohne jede Rücksicht auf taktische Parteiinteressen einer Kritik zu unterziehen. Wir wollen gleich vorausschicken, daß unseres Erachtens diese Kritik erst in den ersten Anfangen steckt; aber es ist erfreulich, daß wenigstens ein Ansatz dazu da ist. Vor kurzem wurde von Dr. Jakob Klatzkin eine neue Zeitschrift unter dem Namen ״Freie Zionistische Blätter“ gegründet Sie soll eine unhängige Tribüne sein und vom Standpunkt des radikalen Zionismus die zionistischen Vorgänge betrachten. Daß sie sich selbst geradezu als ״Wächter der Reinheit der zionistischen Idee“ bezeichnet, ist eine kleine prätentiöse Uebertreibung, die mail der guten Absicht zugute halten kann. Bisher sind zwei Hefte der ״Freien Zionistischen Blätter“ erscMenea. Ihr Gepräge erhalten sie von dem umfangreichen Aufsalz von Jakob Klatzkin über ״Jüdische Politik“, Klatzkin betrachtet zunächst die jüdische Politik in den einzelnen Ländern während des Krieges, Er zeigt, wie der Grundsatz einer Politik nationaler Geschlossenheit sofort zusammengebrochen ist und wie unter der Losung einer ״Realpolitik“, die für sidi auch nach eine ansprechende Motivierung findet, die Zionisten In den einzelnen Ländern die Politik derjenigen Kriegsparteien, in deren Lager sie infolge ihrer Staatszugehörigkeit standen, mitgemacht haben. So ist es gelungen, sich־ JU.EP1SCHB RUNDSCHAU_ über die iürd.teriklie Tragik der jüdischen Situation hlu\vct1/׳n,hellen. , . , Klatzkin bet rach tat alle Fragen unter dem Oestduspunkt der Rückwirkung d c r P o li t ik au f d te Volksseele. Er stellt fest, daß die jüdische Kric'spolitik noch schlimmere Folgen für die Volkss«d1T haben mußte, als es bei anderen Völkern der Full war; weil ein bodenständiges Volk eher dergleichen ertragen und überwinden kann. Er untersucht auch die Methoden des Kampfes um die nationalen Rechte in 'der Diu!qx>ra und kommt zu dem Resultat, daß auch diese nationale Politik ganz und gar auf den gedankliclien Grundlagen der Gleichbcrcchtigungspohuk gemacht wird, so daß z, B. auch die jüdischen Nation!!- listen der" einzelnen Länder in diesen Ländern in das Horn des Patriotismus stoßen, ohne sich an "die Grundtatst!die der nationalen Situation des Judentums, nämlich seine Zerklüftung, zu erinnern, die bei einem solchen Verhalten notwendig ein feindliches ücgciiüberstolicii in die Politik der durch die Interessengegensätze geadikdenea Staaten verstrickten jüdischen Gruppen zur Folge hat. Noch schärfer beinahe gellt Klatzkin unserer Pa- La stina-Politik zu Leibe. Wir haben bereits vor Erscheinen des ersten Heftes einen Teil von Klatzkins Aufsatz za dieser Frage abgedrudet (״J. R,“ Nf. 1«) und können uns daher liier auf die Wiedergabe der Grundgedanken beschränken. Klatzkin bekämpft vor allem die Politik der Ekstase und des Oegeisterungsrausdics, die so weit ging, daß man die heiligsten Symbole Israels, Scheheeliejouu, (kutah und Messias, mit gewissen politischen Tagesereignissen von immerlun relativem Wert in Zusammenhang brachte. Darin sieht Klatzkin eine Demoralisierung der Voiksmasse und insbesondere der Jugend. Denn man erzieht weht eine Jugend für eine neue nationale Zukunft, indem mau sie lehrt, mit ihren nationalen Symbolen, mit ihrer Seele, mit ihren Idealen, n ie mit einem Bettelpfennig mnzugeheu. Der Zionismus hat seine Aufgabe verfehlt, die in den Hintergründen der Massensude schlummernde ideengliiubigkuii für das jüdische Leben fruchtbar zu machen. De ernsteste Kritik übt Klatzkin an der gegenwärtigen zionistisdie 11 Politik, weil sie mit der heroischen Weltpolitik der werdenden Menschheit in Gegensatz steht, Sie beruht auf dem Glauben an das im!>erialistische System, dem sie sich in die Arme geworfen hat. ״Darf sich eine ver.antwortmigsvolle Politik der Einsicht in die sagen wir gelinde, Möglichkeit verschließen, daß in absehbarer Zukunft die Freiheitsbewegung auch innerhalb der Völker des Orients greifbare Form annchtnen und die Vormundschaft der europäischen Mächte abschütteln wird?“ Die Zionssehnsucht des jüdischen Volkes, die empfindlichste Seite unserer Volksseele, durite nicht in einer solchen Weise auf ein bestimmtes politisches System festgelcgt werden. Unsere Politik müßte getragen sein von dein Glauben an die um eine neue Menschheit ringende Wcltpolitik der Armen und Entrechteten. Unser Zionismus dürfte nicht• jubeln, sondern müßte im Volksbewußtsein der furchtbaren Situation unseres Volkes der verheißenen Erlösung mißtrauen und wissen, daß nur die intensivste Anspannung des nationalen Willens und die höchste Steigerung der Opferwilligkeit uns retten kann. Wer den Wert der Klatzkinschen Kritik anerkennt, und insbesondere seine Forderung, daß der wichtigste Gesichtspunkt für jede jüdische Politik die Rücksicht auf unsere Volksseele, auf die nationale Moral, und die Beschwörung des nationalen Idealismus sein muß, muß dennoch eine weitere Frage aufwerfen, die in Klatzkins Aufsatz nicht beantwortet wird. Klatzkins Verurteilung Nr. 43 der jüdischen Kriegspolitik in bezug auf Dkspo,.., U|^ Palästina bleibt unbefriedigend, solange nicht klar uni deutlich dor ganz konkrete Weg einer anders ork•״ tierten Politik angegeben wird, Solange diu, der Fall ist und solange nicht die Bereitschaft bestell׳' alle Konsequenzen einer solchen Ansshauutig auf zu nehmen, kann man das Gefühl nicht los werden, ״a'|> Klatzkin ein Moment unberücksichtigt läßt: das Moment der Verantwortung. Wir wolle» uns keincswe״, zum Verteidiger aller Schritte aufwerfen, die von nistischen Politikern im Laufe der letzten vier Jahre j״ der Atmosphäre der nervösen und hysterischen Zuck״«, gen Europas ausgeführt worden sind. Aber man einen gewissen Grad von Verständnis dafür aufbrin״en in welcher Situation diejenigen Menschen sind, die״ j!״’ Namen eines nach den Begriffen der Welt völlig macht• losen Volkes mit den Mächtigen der Erde verhandeln. Klatzkin findet starke Worte gegen den englische״ Imperialismus und weiß dennoch keinen anderen Au,, weg, als daß unsere Politik mit England fortgesetzt wird. Er kann aber nicht den Männern, die die ver• antwortlichcn Verhandlungen führen, zumuten, daß das gleiche Mißtrauen gegen England an den Tag legen sollen, das er äußert. Eine Kritik von dieser Schärte erfordert notwendig zu ihrer Ergänzung eine Bereitschaft zu Handlungen anderer Art, die die mißbilligten er• setzen können. Wenn etwa die jüdischen Kommunist»« das Bündnis des Zionismus mit dem englischen Impehj. Itsmus bekämpfen, so treten sie gleichzeitig für 01* Orientierung nach Moskau ein um! sind bereif, die Kon- Sequenzen und die Verantwortung einer solchen Um• Stellung zu tragen. Klatzkin hat aber keine positive Stellung. Dasselbe gilt in bezug auf die nati.male Politik in d.cr Diaspora, wo zwar viele Unzulänglich• kt'iien der aktiven Politiker treffend gegeißelt werden, das System selbst aber in maßloser Uebertreibung und oft mit geradezu demagogischen Wendungen (״vermochte unsere nationale Delegation mit all ihrer 1>0!1ןmatie auch nur einen Juden vor den Pogromen zu retten?“) angefochtcn wird, ohne daß Klatzkin seihst der von ihm so gut erkannten Tragik der jüdischen Situation Rechnung trägt und die tragische Notwendig׳ keit einer nationalen Politik prinzipiell anerkennt.” Trotz dieser Einwendungen muß man rückhaltlos begrüßen, daß hier versucht wird, die zionistische Rea-!hat aus dem Aspekt einer Weltanscliauuiig zu betrachten. Auch die meisten übrigen Beitrage des Heftes sind von ähnlicher Einstellung aus geschrieben, wenn sie auch nicht die programmatische Schärfe und die dialektische Prägnanz des Klatzkinschen Aufsatzes haben, Wir erwähnen den Aufsatz Nachimi Goldm a n n s ״Bilanz der zionistischen Politik•', der die innere Politik des Zionismus untersucht und sich gleichfalls gegen die Dipiomatenpolitik wendet, die nicht Au«- druck der inneren Haltung des Volkes ist. Hans Kohn betont das national-moralische Wesen des Zio• nismus, das von unserer heutigen Führung mißachtet wird. Sehr «scharf kritisiert Hermann Frank den heutigen Zionismus in Polen. Itn zweiten Heft setz! Go Id mann seine Kritik der Lage des Zionismus fort und charakterisiert die große Bedeutung der Keren Hajessod-Aktion, die nicht nur finanziell, sondern auch prinzipiell entscheidend für unsere Sache ist. Er fordert, daß der Maassergedanke nicht bagateiüsiert wird und daß wir die Kraft haben, ungenügende Zeichnungen zurückzuweisen. Der bedeutsamste Beitrag dieses Heftes ist der Aufsatz von Hans Kohn ״Aufgaben der Stunde", welcher die gegenwärtige Krise als Teil der Krise der Menschheit und der Zeit überhaupt bezeichnet. Die Krise könne nur überwunden werden durch ein Maximaldie in England geborenen Kinder deutscher Eltern mehr oder weniger den englischen Rassentyp zeigen". In diesem Zusammenhänge erinnere ich auch an die vor etwa zehn Jahren erschienene Arbeit von Prof, Boas, aus der hervorzugehen scheint, daß die in Amerika geborenen Kinder jüdischer und italienischer Einwanderer sich in ihren anatomischen Merkmalen (SchadeWorin Haarfarbe, Augenfarbe) mehr und mehr dem amerikanisehen Rassentyp nähern. Ferner erinnere ich an die bekannte Beobachtung, daß Ehegatten im Laufe der Jahre häufig auch körperlich einander ähnlich werden, indem die zunehmende Harmonie von Anschauungen und Denkweise auch physisch ihren Ausdruck findet und schließlich daran, daß nicht nur Denkweise und Lebensschicksale, sondern auch die Zugehörigkeit zu gewissen Berufen und Kasten der Physiognomie ihren Stempel aufdrückt. Vom jüdischen Volk sage ich folgendes: ״Ueber• a!. ,\w0 die Jude״ freiwilliger oder unfreiwilliger Abgeschlossenheit leben, stellen sic einen wohl ddinierten, von ihrer Umgebung verschiedenen Rassentyp 1, ln Maße aber, wie sie in ihrem Fühlen und Knlh״u-PSr.C״ kU(tu[eU ihrer Umgebung anpassen, eigene U״d fremde annehmen, in dem׳ ÄÄUfTÄ י ״״“־*"״“ - Juden” edri״״er״tdlm!^te *־ B• ״ dic «W״e*chcn 1 ,, nern׳ d1e SIC^ *hrer toleranten Umrehim״ “ w» “??״“ ■״ “>» ÄS den Indiern ״Mgeälmlidit“ zu.“•lde״ s,d! daß die westeuropäischen *juS fort wo Völlige Kulturgemeinschaft besteht nhytisdh und mehr Deutsche, Franzosen bzw t״Är tu werden scheinen, wobei eine einzige General häuft“ schon euren ungeheueren Unterschied auVmacht Ä ״fd,t°^Ur?päiSdl?1 Judea d“ fr£ muht un eigenen Lande beobachtet hie, so sdrekt Ä auffälliger Unterschied der Physiognomie zwischen den polonisiertcn und den noch jüdisch lebenden und denkenden polnischen (und russischen) Elementen zu bestehen. lu den jüdischen Kolonien Palästinas bildet sich, wie mir scheint, mit außerordentlicher Schnelligkeit ein jüdischer Rassentyp aus, der auch körperlich den Stempel des dortigen Lebens und Denkens trägt. In weit weniger als einer Generation ist dort der Druck des Golus abgeschüttelt und richten Körper und Geist sich wieder auf. Wollen wir auch in der Diaspora physisch und seelisch Juden bleiben, so müssen wir unser Fühlen und Denken mit jüdischen Kultiirelemeuten erfüllen, ohne darum notwendigerweise der umgebenden Kultur fremd zu bleiben, müssen wir an der altem ttad neuen Kultur unseres Volkes (c-ILndimcii mul, soweit möglich, auch selbst jüdische Weite, udmffni. Nur dort, wo der jüdische Kullurwith bc'ileiit, köumm «ich auf dic Dauer jüdische Rasse tuul jüdische P!jy<11e erhalten. Aber noch eine amlc?rc, allgemelii-meiixehlfchc Folgerung möchte ich mm meinen Gedankeiijpiiigen ziehen, daß nämlich der Rassonbegriff ״nichts Starres, Unveränderliches ist, nichts, was unüberbrückbare Schranken zwischen Mensch und Mensch zu errichten imstande wäre: Ebenso wje sich der einzelne durch geistige und sittliche Uebcrlegcnhcit bestimmte Rasseneigenschaften aneignen kann, ist andererseits beim ein• *einen und bei der Gesamtheit ein Verlust durch Ent« arttmg denkbar. Jeder auf bloßer Abstammung bc« ruhende Rassenstolz ist daher gegenstandstos". BQclier-Einlaof מחמת המציק: ה?ר1 ע^נ1ן. פ״בע׳• ביליו׳ ר*רפ״א' | , (Vor der Wut des Bedrückers. Von S. J. Agnon, 82 S 1 Jüdischer Verlag, Berlin 1921.) Bücherschau Frauenfragen in Palästina. Von Helene Hanna Cohn. Jüdischer Verlag. Berlin 1921. Das Buch schildert den Typ der jüdischen F r a 1 von der stumpfen kleinbürgerlichen Hausfrau mit alle Enge ihres Ausblicks bis zur hypcrintellcktucllen Erna!!׳ zipierten unserer Großstädte. Dem wird das ideal Bild der mütterlichen Frau gegenübergestellt, die inner halb ihrer natürlichen Grenzen durch die Kraft de weiblichen Gefühls beseelende und belebende Wirkun; übt. Im Neuland Palästina können die Maßnahme! getroffen werden, durch die eine Heranziehung solche Frauen ermöglicht wird. Es wird ausführlich darge legt, daß zu diesem Zweck die Mädchen-Arbeitsschuh gegliedert in Elementarschule und technische höher׳ Mädchenschule, als am besten geeignet erscheint Schließlich wild noch das Problem des weiblichen Di 0 ns t j ah r cs , das in Europa um seiner politi sehen Wirkung willen׳ diskutiert wird, als eine Frag der So/jalethik behandelt. Das weibliche Dienstjahr v\ir als eine Erziehung der Frau zur Gemeinschaft gefordei und gleichzeitig praktisch mit dein Dienstboten problcm auf das glücklichste verknüpft. Das Buc ist nicht nur für das Problem des palästinensische Aufbaus, sondern darüber hinaus für alle ander Frauei frage Interessierten von Bedeutung. Viktor Panin, Das zaristische Rußland. A. Scclu & Co., Verlag Berlin, 1921. Preis IS M., geb. 25 A Viktor Panin, der Verfasser des (bei Pani Cnssire Berlin, erschienenen) Romans ״Die schwere Stunde schildert in 25 selbständigen Kapiteln die Zustände i. zaristischen Rußland, das Ringen der unterirdisch! russischen Welt mit der offiziellen, die Gärung d russischen Revolution, jenes unvergleichliche historiscl uraiiu des Kampfes um Befreiung■ von der Knute ui von Oeisteszwang־» Ade Typen des russischen Mensche werden leidend und kämpfend vorgeführt, in der Wei ihres Herzens, ihrer gütigen Menschlichkeit, ihrer Er schlossenhevt und Tatbereitschaft. Panin gibt keine B Schreibung, sondern lebendige Darstellung in Form v< anekdotischen, episodenhaften Erzählungen. Auch d Leiden der Juden im zaristischen Rußland werden g