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Jüdische Rundschau · 1921-06-10 · Heft 46-47 (10.6.1921) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 46-47 (10.6.1921)
Date
1921-06-10
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 44/67 JUED1SCHE RUNDSCHAU Seile 333 33P 4SP Ueber die Sprache Von E. M. Lifschütz, Jerusalem*). Das grolle Ereignis unserer Wiedergeburt ist die Wiedergeburt der Sprache. Dieses erfreuliche Ereignis macht in der Diaspora sowie auf jeden Neuankömmling in Palästina einen tiefen Eindruck. Aber die Wiedergehurt einer Sprache äußert sicli nicht nur im Sprechen. HeLriiisch sprechen allein darf uns nicht blenden. Die Sprache muß innerlich restauriert werden. Unsere Sprache muß reich, vollständig und hebräisch sein. Die Sprache ist die Seele des wiedererwachenden Volkes. ■In Palästina sind schon viele Ansätze dieser Wiedergehurt der Sprache vorhanden: Die offizielle Anerkenming, der öffentliche Gebrauch der Sprache, die Schulen, das Fehlen einer Konkurrenzsprache, der Aufenthalt verschiedener Gelehrten und Stilisten im Laude usw. Dagegen bemerken wir: Nachlässigkeit, das Fehlen einer Sprachpflege, das Fehlen jeder Verantwortung der Sprache gegenüber. Das in Palästina gesprochene Hebräisch ist nicht volkstümlich, obwohl cs auch nicht literarisch ist, arm, obwohl nicht einfach; es fehlt ihm!eile Pointe, es ist arm an Bildern und Vergleichen, an vulgären Ausdrücken, der Wortschatz ist gering, und den Worten fehlt es an Ausdrucksfähigkeit, ein Wort dient für verschiedene Begriffe. Die Hauptursache dieser Mängel ist die Tagespresse, die der Masse der Leser hauptsächlich als geistige Nahding dient. Aber ihre Sprache ist fehlerhaft, ohne natürliehen Rhythmus und ohne jede Syntax. Jeder Satz ist nach einem anderen Rhythmus gebaut. Das ist nicht die Folge des Einflusses einer fremden Sprache, sondern ein Gemisch verschiedener Sprachen, so etwas wie ein hebräischer Jargon, dein alles erlaubt ist. Mau gebraucht unendlich viele Adjektiva, man vernachlässigt wülkiirlieh das, was in der Sprache vorhanden ist und strebt nach Neubildungen, die keiner braucht und die dem Geist der Sprache vollständig fremd sind. Man muß gegen all dies protestieren. Alle Schulen versinken in einem Meer von Fehlern, die sie aus der Tagespresse übernehmen. Die schlcchet Syntax und der schlechte Sprachgeschmack Die schlechte Syntax und der schlechte Sprachgeschmack seelischer uivd moralischer Fehler. Vielleicht ist das Vorhandensein einer guten hebräischen Zeitung wichtiger als manche Schule. Die Syntax ist die Seele der Sprache. Nicht die Worte sind an einer Sprache wichtig, sondern ihr Gebrauch. Die Wiedergeburt der Sprache hängt mit vielen Fragen zusammen. Ich will hier nur die Frage der Fremdwörter berühren. Fremdwörter sind eher eine kulturelle und historische als eine sprachliche Erschcintiug. Sie sind mit verschiedenen Begriffen und Gegenständen verbunden, die das Leben des Menschen beherrschen. Eine kultivierte Gesellschaft, die einen fremden Begriff kennt, wartet nicht, bis die Akademie die Anwendung dieses Begriffes gestattet und wird einem Verbot keine Folge leisten. Wörter, wie Pari a m ent, Telegraph, Tele!י hon bilden einen allgemeinen europäischen Sprachbcsitz. Es sind wissenschaftliche Termini. Die Misclinah hat ungefähr 3000 Fremdwörter entlehnt. Nachdem wir die Epoche des biblischen Stils überwunden haben, sind wir für den Gebrauch der Mischnah-Sprachc eiugetretcn. Für unsere großen Schrift- *) Auszug aus dem bei der Tagung der hebräischen Schriftsteller Palästinas gehaltenen Vortrag. Zeitschriftenschau התקופה Hat’kuf.a — Die Epoche) Viertcljahrsschrift. Herausgegehcn von Abraham Joseph Stybcl, unter der Redaktion von David Frisch mann, Jakow K a h a n und F. L a e 11 o w e r. Neuntes Buch. 519 Seiten. Warschau 1921. Vor ungefähr drei Jahren begann die Verlagsanstalt Abraham Joseph Stybel in Moskau eine Viertel-!ahrsschrift ״Hat’kufa“ (Die Epoche) unter der Redaktion von David Frischmann hcrauszugcbcii, die der Literatur, Kritik und Wissenschaft gewidmet war. Die Ausgabe erschien in Form von ״Wälzern“, die in der hebräischen Literatur nicht ganz unbekannt war. Man bloß an ״Knesset J Israel“ von Rabinowitz, an ״O/ar H a s s i f r ut“ von Gräber, an ״S s c f e r Hasch a na“ von So ko low zu erinnern. Die Zustände im russischen Reiche konnten keine Regelmäßig- ( ki■;: des Erscheinens gewährleisten und machten sie, zulii/t ganz unmöglich. Der Verlag mußte nach Warschau verlegt werden. Jetzt erscheinen die rückständigen Bände in rascher Folge nacheinander. Soeben erschien das neunte Buch, das 519 Seiten großen Formates stark ist, und wie verlautet, sollen die weiteren Bände bereits im Druck bzw in Vorbereitung sein. Das Huch enthält fünf Abteilungen. Die Belletristik beginnt mit einer Erzählung ״Im stillen Sturm“ von Bin -Gorion, dem bekannten Herausgeber der ״Sagen der Juden“ und des ״Born Judas“, ln dieser Erzählung wird der Sturm der Leidenschaften j geschildert, der über eine reiche und im Städtchen Ltitun mächtige jüdische Familie hereingebrochen war und sie vernichtet hat. Der Inhalt der Erzählung läßt sich nur sehr schwer wiedergeben. Auf 34 Seiten ist eine große Menge von!*ersonen zusammengedrängt; die! Ereignisse überstürzen steh mit kinematographischer Geschwindigkeit; die Schilderung ist knapp, vieles ist oft nur angedeutet, beziehungsreich; alles!nacht eher steiler, wie Ach ad-Ha am, M endete, Bernj feld 11. a. war es keine Frage mehr, und nun wall I man in Palästina wieder zum alten Purismus zurückkehren, D:c palästinensischen Neuerungen beziehen siel; auf Hauptwörter. Man will jedes Fremdwort ausmerzen, während doch jede europäische Sprache Hunderttausendc von Fremdwörtern aufweist. Dieser Purismus entfernt tnvs von der denkenden Menschheit, vom schöpferischen Europa. Selbstverständlich dürfen die Fremdwörter nicht überhand nehmen, alles muß mit Maß geschehen, alles muß unserem Bedarf entsprechen. Eine weitere Frage des palästinensischen Hebräisch bildet die Frage des Arabischen. Manche wollen das Heil unserer Sprache im Arabischen suchen. Ben Jehttda schlägt vor, alle uns fehlenden und im Arabischen vorhandenen Wortstämme zu entlehnen und sie im Hebräischen weiter auszubauen. Dieser Vorschlag beruht auf der alten Annahme der Sprachwissenschaft, daß alle Sprachen einer Sprachengruppe einer allgcmeinen Muttersprache entstammen und daher alle Töditer das Recht haben, einander gegenseitig ohne weiteres auszuhclfcn. Aber diese Annahme ist falsch. Neuerdings ist man zum Schluß gekommen, daß cs keine Mutterspräche gab, sondern nur Schwcstcrsprachcn, die zueinander in einem gewissen Verwandtschaftsgrad standen. Verwandt ist nur die Sprache, deren Verwandtschaft jeder sprechende Mensch fühlt, die den Ausdrücken seiner Seele verwandt sind. Das Arabische jedoch ist uns fremd, Wer keine Philologie getrieben hat, wird die. Verwandtschaft des Arabischen mit dein Hebräischen mir schwer erkennen. Unsere Sprache ist die erste semitische Sprache, die die europnische Gedankenwelt »n sich aufgenommen hat. Ein Artikel von Achad-Haam ist europäisch trotz seiner reinen hebräischen Sprache. Unsere Zivilisation müssen wir in Europa suchen. Auch die Araber müssen viele Fremdwörter der europäischen Sprache entlehnen. Wir müssen uns femhaltcn von beiden Extremen, sowohl von den Purismen wie auch von den Fremd- Wörtern. Neubildungen können nur auf natürlichem Wege geschaffen werden. Die Schriftsteller und das Leben werden sie schon bewußt oder unbewußt hereinbringen. Während der Entwicklung der Wissenschaft in Europa hat die hebräische Sprache beiseite gestanden und die Entwicklung nicht mitgemaeht. Wir müssen jetzt alle wissenschaftlichen Termini aufnehmen, die die Kulturwclt geschaffen hat. Wenn einmal ein Dichter oder ein Schriftsteller einen passenderen hebräischen Ausdruck finden sollte, wird das Fremdwort von selbst verschwinden. Man muß unser altes Sprachgut besser ausnutzen, viele alte Formen wieder cinfiihren, nicht aber Willkürlieh Adjektiva schaffen oder aus Initialen verschiedener Worte ein neues Wort bilden. Eine gedruckte Seite ist nicht schlimmer als ein gemaltes Bild; genau so wie der Maler auf jeden Strich achtet, daß er nicht falsch wird, so muß auch auf jedes Wort geachtet werden, daß es nicht das Bild der Sprache verzerrt. Zum Schluß spricht noch Lifschütz über das von ilun vorgeschl'igenc hebräische Institut, das allein imstande sei, gegen diese Mängel nnziikänipfcn. * Ausführlich sind die hier angeschnittenen Fragen in dem sehr beachtenswerten, im ״Jüdischen Verlag“ erschienenen Buche von E. M. Lifschütz: ״Vom (ebendigen Hebräisch“ behandelt worden. den Eindruck von Entwürfen, von Notizen, Erinnerungen, als den eines aiisgearbcitetcten Romans, zu dem die Erzählung nach dem hier angehäuften Stoff hätte werden können. Die 29 Kapitel sind kurz, selten länger ,als eine Seite, und sehen eher wie die Inhaltsangabe eines größeren Werkes aus, als wie eine fertige Dar- Stellung. Dabei iss der Stoff dramatisch packend, die Galerie der Personen sehr geschickt zusammengestellt. Diese Erzählung ist nur ein Glied aus einer ganzen Reihe ähnlicher Erzählungen, die Bin Gorion iu den letzten Jahren veröffentlicht hat. Der Name ist für die ganze Serie typisch: ״Im stillen Sturm“, ln allen Erzählungen handelt es sich um Personen, denen der Rahmen der patriarchalischen Lebensart unserer Väter in den kleinen Städtchen Podolicns und Galiziens zu eng war. Sie versuchten ihn zu durchbrechen und -sind dabei selbst umgckomincn, ohne auf das starre jüdische Lehen einen Einfluß aiisziuibe״. Zu oft mußten auch solche Personell, insbesondere■ die weiblichen, aus dem Rahmen licraustrctcn ... Bezeichnend dabei ist, daß die Motive dieser Personen nicht religiöser, sondern weltlicher Natur waren: Ehrgeiz, Neid und hauptsächlich die Liebe. Aber nicht d i c Liebe, wie wir sie in allen Romanen finden, sondern der einfache, natürliche, manchmal grobe Geschlechtstrkb. Diese Erzählungen erinnern uns zu sehr an Dr. B c rd y cze w s k y, den früheren Namen des jetzigen Bin-Gorion, der jahrelang in der hebräischen Publizistik einen Kampf gegen unsere Vergeistigung, Weltfremdheit, Räsoniertmn und für die Verweltlichung, Versachlichung geführt hat. Jetzt wollte Bin-Gorion seine früheren publi- «*tischen Gedanken in poetische Form kleiden und uns ,an lebendigen Menschen zeigen, daß wir nicht nur Rabbiner, Gelehrte, Heilige und Märtyrer, sondern auch einfache Naturmenschen hatten, die nicht dem Buche, sondern ihrer Leidenschaft lebten. Nur gestatteten Jüdisches Leben. Gesetz und Sitte nicht, daß sich diese Die Prophetie des Tischbi*) (Aus dem, hebräischen Manuskript.) 1. Noch hat die Prophetie in Israel nicht aufgehört, noch wird die Offenbarung Tischbi«, die ja nichts anderes als die Prophezeiung der Erlösung ist, von Geschlecht zu Geschlecht gesponnen und im, Gewebe der Jahrhunderte hin und her geflochten und verwirkt. — Soviel Lügen — Maschiachs und falsche Propheten sicli auch in Israel erhoben, sie alle schufen nichts weiter, als daß sie ihre Prophetie vollzogen — und dann gingen. Nur die Vision Tisdhbis, die Offenbarung der wahren ErLösung hörte nimmer auf. In jedem Zeitalter trat man gegen uns auf, um uns zu vernichten, doch die Prophezeiung Tischbis rettete uns aus ihren Händen. Es gibt kein Geschlecht, dessen Geist nicht von ihr tief erregt würde, dessen Herz nicht stark berührt, dessen seelischer Funke nicht entzündet würde, ja selbst dessen Bitternisse nicht durch sie versüßt würden; und wenn sie alle auch im tiefsten Grund iiirer Seele weder erschüttert noch im Mark ihres Lebens aufgerüttelt und aufgewühlt wurden, dennoch konnten sie nicht von den Geburtswellen dieser Erlösung loskomnien. Auch unsere Zeitgenossen erlebten Tischbis Olfenbarting mit, denn er war in unserer Mitte, schritt zwischen uns, klopfte an unser Herz, das von allzu vieler Knechtschaft abgestumpft war und heilte unsere Augen, deren Sehkraft in der Finsternis des Galuth verloren ging. Nur wenige hörten den Schall seiner Schritte, nicht vielen bildete sich ün Innern ein neues Herz, und nur ganz einzelnen wurden die Augen geöffnet, das Licht der Wiedererstchung, den Weg der Erlösung, zu schauen. ״Es wird kein Kind ohne Schmerz und Weh geboren, es wird auch kein Volk ohne Leid und Qual erlöst.“ 11. An dem Tag, da unser Heiligtum zerstört wurde, wurde der Erlöser geboren. Als unser Volk gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts verfolgt wurde und verarmte, da erschien Tischbi. Zwar war das Volk Ult, Schwäche und Grauheit beherrschten es, aber dafür war Tischbi diesmal voller Jugcndkraft, einer Kraft des Zornes und des Aufstandes, ״voll der Kraft, die ihn erfüllte, als er eiferte am Berge Karmel“. De Hand Gottes war über ihn aingebreitet und führte ihn von den Fernen 'der Assimilation zu der Stätte, wo sein Volk war, das sein eigenartiges Leben lebte, und das seine Kultur trotz aller Verfolgungen und Pogrome an jedem Galuthtagc fortpflanzt. — Und nachdem Tischbi durch ״die Blumcnfelder Und grünenden Gärten“ der westlichen Kultur gegangen war, kam er an eine finstere Stadt, ״auf der sich die Nacht in lastender Schwere niedergelassen hatte und aus deren eingefallenen Hausem die schweigende blinde Armut starrte" .... Seine Brüder suchte er . . . und suchte — und fand nur ״Nebelgestaltcn, Schatten schon längst gestorbener Geschlechter, die dennoch ein Leber! in sich bargen, wie das von Menschen. Unstüt und flüchtig irren sie still atu Rande der Welt entlang, die Wände abtastend, und in jedem, engen Winkel und jedem finsteren Loch drängt sieh einer auf den anderen; nie kommen *) Jakob Kahan: 'ZCT.הדן ־ Verlag ,J’zirah'•, Warschau. Leidenschaft auf der jüdischen Straße offen und frei auslebt und austobt. Sie mußten sich also ״im Stillkn“ .abspielen, wider die Sitte, außerhalb des Gesetzes, und manchmal außerhalb des jüdischen Lebens, in fremder Gemeinschaft. Dabei greift aber Bin-Gorion zu recht unwahrscheinliche» Mitteln, wie die Vergewaltigurvg einer jüdischen Frau durch ihren /60jährigen Schwiegervater, die Auflösung einer rechtsgültigen Ehe durch einen eingeschüchterten Rabbiner und ähnliche .Dingt•, die in einem kleinen jüdischen Städtchen vor 40—50 Jahren undenkbar waren. Vielleicht liegt hier der Schlüssel zu dem Ratsei. Diese Erzählungen sind eher eine Illustration zu der Publizistik von Dr. Bcr-< dyezewsky, als selbständige voraussetzungslosc Kunst. Eine angenehme Ueberraschung bietet diese Abteilung mit der Erzählung von A. N. G n e s s i 11. Diese Novelle; ״In Großvaters Hause“ ist in dem Nachlaß des leider früh verstorbenen, außerordentlich begabten Schriftstellers gefunden worden und wird mit Freude von allen hebräischen Lesern aufgenoinmen werden. Außer den Erzählungen von Jacob Rabinowi tseh (״Beim Scheine des Todes“) sowie der jungen Schriftsteller Ben Awram (״Die Flucht'‘) und M. S. W o 1 f o w s k i (״Morgens und abends“) ist die kleine Erzählung des Altmeisters David Frischmann ״Der widerspenstige Sohn“ zu erwähne״. Die’ Erzähhrng ist einer größeren Serie entnommen, die das Leben der Juden in der Wüste behandelt und den Namen ״In der Wüste, Biblische Erzählungen“ trägt. Frischmann hat eine ganze Reihe uns bekannter Ausdrücke aus jener Zeit benutzt, die er mit modernem Inhalt ausfüllt. So erzählt er uns über die ״Eherne Schlange“, den ״Jüdischen Sklaven“, ״Untreue Gattin“. Das Milieu, die Personen, die Handlungen sind echt biblisch. Besonders gut paßt hierzu die ausgezeichnete biblische Sprache, in der Frischmann. ja als Meister gilt. Die Erzählungen dürfen mit Recht als die besten bezeichnet werden, die Frischmann je geschrieben hat.

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