Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 38 (13.5.1921)
- Date
- 1921-05-13
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 264 Nr. 38 teilen. Wir braudicn, mit anderen Worten, einen ausgezeichneten Bcamtenstato von erstklassiger Qualität. Die Zeiten sind endgültig vorbei, wo der Zionismus nach BüroscliJuß gemacht werden konnte. Wir unterschätzen nicht die Bedeutung der frei• willigen Mitarbeit, im Gegenteil, wir sind der Meinung, daß wir in einem ganz anderen Maße als bisher sie uns nutzbar machen müssen. Aber schon die Organisierung dieser freiwilligen Dienst• leistung verlangt bei dem heutigen Umfang der Organisation einen technischen Apparat von hohen Qualitäten und wir sehen ja, daß die Keren Hajessod-Aktion verloren wäre, wenn wir nicht angcstclltc Funktionäre hätten, deren Aufgabe damit nicht erschöpft ist, daß sic Besuche machen und die Zeichnungen in llmpfang minnai, sondern deren Arbeit erst Wert bekommt, wenn sic cs verstehen, die Organisation der freiwilligen Arbeiter so aufzubauen, daß sie wirklich arbeitet und nicht bloß in Zeitungsartikeln und Diskussionsreden eine Rolle spielt. Je mehr wir die sachliche Arbeit verlangen, je mehr wir darauf bestellen, daß Kenntnis für ein Amt mindestens so notwendig ist wie Bekennt• nis, je mehr wir von der Notwendigkeit der Er• fassung des Gesamtjudentums für Palästina durchdrangen sind, 11111 so mehr müssen wir dnrauf hestehen, daß wir uns einen Beamten.stab schaffen, der den höchsten Ansprüchen genügt. Nichts hat die Aktion für den Keren Hajcssod so geschädigt, wie die verbrecherische Stimmungsmache, die aus parteiegoistischen und ganz kleinmenschlichen Gründen seit Jahresfrist gegen die Beamten losgelassen wurde. Nicht nur deshalb, weil damit das Ver* trauen weiter Kreise erschüttert wurde, aber weil cs damit schwerer und immer schwerer geworden ist, uns die alten, geschulten Kräfte zu erhalten und neue, wirklich tüchtige zu gewinnen.■ Ein Kegelklub muß ehrenamtlich geleitet werden, eine zionistische Ortsgruppe kann noch ohne bezahlte Kräfte auskoiumen, wenn sic klein ist. Schon in einer Großstadt verlangt sie, wenn sie gut arbeiten soll, hauptamtlich angcstclltc Mitarbeiter, die Landesorganisation und ganz gewiß die Wcltorganisation kann nicht existieren, wenn nicht allererstrangige Kräfte hauptamtlich ihre Arbeit leiten und die volle Verantwortung dafür übernehmen. Die sentimentale Rückcnnnerung an jene glücklichen Zeiten, wo noch jeder Zionist den anderen kannte und wo es genügte, jemanden gelegentlich bei einem Glas Bier anzusprechen, damit man den Schekel bekam, muß restlos verschwinden vor den gewaltigen, verantwortungsvollen, die letzten Energien beanspruchenden Aufgaben, die heute die Weltorganisation und jede größere Landesorganisation zu bewältigen hat. Das ist die Folgerung, die sich aus der grandiosen Entwicklung der Zionistischen Organisation für die Wahl ihrer Leitung ergibt: es kommt nicht so sehr darauf an, daß jede Richtung in ihr vertreten ist und genau die Zahl der Plätze einnimmt, die ihrem Stärkeverhältnis entsprechen. Nichts Scltädlieberes gibt cs, als das Proportionalwahlrecht für die Zusammensetzung der Leitung. Was wir brauchen, sind Männer, die einheitlich in ihrem Willen für den nationalen Aufbau Erez-Isracls, in ihrem Glauben an die Gestaltungskraft des nationahm Geistes im Volk und an die Notwendigkeit, diesen Geist zu erwecken und zu erhalten, ausgesucht sind unter dem Gesichtspunkt ihrer Leistungsfälligkeit. Kriterium hierfür sind nicht Reden und ist auch nicht der Beifall der Menge, sind die Leistungen, die sie im kleinen und großen auFzmveisen haben, Das gilt für die Zusammen. Setzung der Leitung der Weltorganisation ebenso wie für die jeder Landesorganisation, insbesondere der Zionistischen Vereinigung für Deutschland. Julius Berger. Die Agudah und das Palästina-Mandat Wien, 5. Mai. (J. C, B.) Folgende Personen sii zu Milgliedern der pol i 8« ז eh cn Delegation d Agudas Jisroel gewählt worden, welch«; nach 'Lontk mvd Oenf gehen soll: Dr. Pinchas 'Cohen, David Sclin «er (liroliohycz) und Rabbiner Holpern; der letztgenann ist inzwischen gestorben. Diese Delegation wünscht, Vertreter der britisch Kcgierung m London und des Völkerbundes in Oe ^m!prcfhK*' Um dWü״'*hc d« orthodoxen Jude?™"..י" bezug auf das englische Maivd ״ruf3 h Ü״a4׳mel':r/־ukßC״• Dic Rabbiner von Kopysht und Husiatm haben einen Protest gegen d Delegat,0״ veröffentlicht, in dem sie erklären d der jud.schen Sache schädlich wäre unve^antworßichcbTreut>ndHra,Uf AhinPewicsen, daß d der ׳Sache des 1ü<üScherv״wm״“^schicJ>cn sucl bringen kann wir werdi-n 1״bP-heuren Schad J U EPISCH E RUNDSCHAU die Arbeit für das 1 in Erez Jlsrael. Von der Hauptsammelstelle, Prot. Loe we, Berlin, Dr. Heinrich Seit unserer letzten Mitteilung hat die National- und Universitätsbibliothek zu Jerusalem recht erfreuliche Fortschritte gemacht. Aus Berlin sind 10״ Kisten mit Büchern nach Jerusalem unterwegs, aus Amerika £0 solcher Kisten. Die Bibliothek des bekannten Schriftstellers Popper- Lynkeus ist von ihrem Besitzer der Bibliothek vermacht worden Hie Baron Ginzburgsche Bibliothek ist bekanntlieh vor dem Kriege bereits von Freunden für die Jerusalem-Bibliothek erworben worden. Jezt erfahren wir, dass ein Weg gefunden ist, sie ihrer Bestimmung allen Hindernmen zum Trotz zuzufUhrcn. Diese Sammlungen werde״ fortgesetzt. Die Berliner Sammelstelle hat die Möglichkeit, besonder» die Fächer Relißionsphilosophie (Stiftung Kosenhiooni), Pazifismus und Völkerrecht (Stiftung Simon Straus-Cassel), Mikrobiologie und etwas Allgemeine Medizin anzubauen. Die Benutzerzahl der Bibliothek hat sich seit dem 1. April 11)20 um mehr als das zwanzicfache vergrössert, Von allergrösster Wichtigkeit wäre es, wenn man auch eine Anzahl von Fächern für die Bibliothek anbauen könnte, die ein tägliches Bedürinis nusmachen, für die aber bisher in keiner Weise gesorgt ist. Allen voran wäre es von ungeheurer Wichtigkeit, dass die Bibliothek alles enthielte, was Palästina und den Orient betrifft. Es gibt bereits eine grosse Anzahl vortreühcher Wissenschaft- Rclier ForHclier mif diesem Gebiete in Pnlllsti״«, zumal in Jerusalem. Sie alle leiden aufs schwerste unter dem Mangel an Büchern. Ebenso aber geht es bei allen praktischen Arbeiten im Lande. Da wird der Mangel an Büchern besonders über das Land, in dem man arbeitet, täglich schmerzlich empfunden. Es wäre wünschenswert, wenn nicht bloss reichlich Bücher und Zeitschriften auf diesem Gebiet gespendet würden, sondern wenn wohlhabende Freunde der Kultur des Orients und der Menschheit grössere Stiftungen machten, um es der Bibliotheksverwaltung möglich zu machen, in erster Linie systematisch die Abteilung Orient und Palästina in der Bibliothek zu pflegen. Fis gibt ausserdem noch eine ganze Reihe von Fächern, die dringend der Erweiterung bedürfen. Die meisten aber stecken noch in den allerersten Anfängen. Und doch macht sicli die Nachfrage nach Werken aus den naturwissenschaftlichen Gebieten, zumal C h e m i e und Physik immer mehr geltend. Die Kreise um den Bezalel vermissen sehr den weiteren Erwerb von Werken auf dem Gebiete der K11 n s t und des Kunstgewerb e s. In einem Lande, in dem ein ganz neues Schulwerk im Entstehen begriffen ist, macht sich der Mangel an pädagogisch en Werken sehr fühlbar. Die Bibliotlvek hat bisher nicht eine einzige pädagogische Zeitschrift. Hier muss eingegrilf'en und geholfen werden. Die Errichtung eines höchsten jüdischen Gerichtshofes ist der Exponent einer Entwicklung zu neuem jüdisch-palästinisehen Recht, ln Jerusalem strebt eine jüdische Rechtsakademie mächtig aufwärts. Aber sie leiciet nicht wenig unter dem Mangel an Büchern. Man vermisst so ziemlich alle Werke über jüdisches (biblisches und talmudisches) Recht, die nicht gerade in hebräischer oder aramäischer Sprache vorliegen. Aber ebenso sehr verlangt man nach den Werken des römischen und türkisehen, namentlich auch des islamjschen Rechts, vor allem nach Zeitschriften und Gesetzessammlungen, Es soll ausdrücklich erwähnt werden, dass gerade deutsche juristische Werke und Zeit.schritten dringend verlangt werden. Hier sollten unsere Juristen cinspringen und es für einen Ehrentitel ihres Standes erachten, der Bibliothek die Grundlage einer guten juristischen Abteilung zu schaffen durch Schenkung von Büchern, Ueberlassung von Zeitschriften und endlich durch Stiftung grösserer Beträge, die den systematischen Ausbau des Faches ermöglichen. Unter dem Vorsitze des Sohnes des High Commissioner Sir Herbert Samuel hat sich eine Gesellschaft zur Pflege des Theaters gebildet. Sie ist so eifrig beim Werke, dass die Bibliotheksverwaltupg dieser kulturellen Unternehmung Rechnung tragen muss. Aber ihre Mittel sind sehr beengt. Daher wird die Schenkung von guter Theaterliteratur und dramatischen wie namentlich auch dramaturgischen Werken in allen Sprachen sehr erwünscht. Das wichtigste Erfordernis ist die G e w ä h r ti n g eines testen Budgets. Das kann der Bibliothek nur dadurch zuteil werden, dass sich wohlhabende und reiche Freunde allgemein menschlicher und besonders jüdischer Kultur bereit linden, der Bibliothek einen Jahresbeitrag zu stilten, der ansehnlicher ist, als man das sonst bei der Bemessung solcher Beträge gewöhnt ist. Wir haben zwar schon eine ganze Reihe von Freunden gewonnen, die sich für lilnf Jahre zur Zahlung eines festen Beitrages verpflichtet haben und verweisen auf unsere früheren Mitteilungen, Aber erst wenn eine ganze Reihe von Beiträgen in ansehnlicher Höhe gestiftet sind, kann die Verwaltung damit rechnen, dass ihr Etat auch nur citugcrmassen balanciert. Denn Bibliotheken sind zwar absolut notwendig, nötiger als Soldaten, aber teuer bemühe wie Militär und Kriegsbedarf. Sie sind eben das Arsenal friedlichen Knmples, die Wallen de» Geistes, die den Kampf mit blutigen Waffen ablösen sollen. Diese Schaffung eines regelmässigen Budgets der National- und Universitäts-Bibliothek ist jetzt ein Hauptf״a°rd,*rnla״d,e8 friedlichen Aufbaus des jüdischen Palästinas, des Orients überhaupt und seiner Kultur. F Während des: Pcssachfestes hatte die Bibliothek eine Ausstellung von Haggadot schel Pessach in ihren Räumen veranstaltet. Das Interesse dafür war sehr gross.. Und mit Recht. Denn die von dem ersten Stifter der Bibliothek JJ r. Joaei Chazanowicz zusammengebrachte Zahl von Haggadot ist ausserordentlich gross. Darunter sind kostbare Drucke, Handschriften und Seltenheiten ohnegleichen. Ucbcrhuupt ist der von Dr. Chazanowicz gesammelte Schatz namentlich jüdischer und hebräischer Literatur ein bewundernswertes Zeugnis für die Kenntnis und die Opferwilligkeit dieses einzigartigen Idealisten. 7, wünschenswert, wenn recht viele Nachfolger wUrdendie für die Bibliothek Geld und Bücher stifteten. Aber das ist sehr schwer. Denn es gehört eine sehr grosse und tiefe Bildung dazu, um den Wert der Bibliothek ■wirklich so zu erkennen, dass man gewillt ist, Opfer dafür zu bringen. Um so erfreulicher ist es, dass wir wieder von einer ganzen Reihe von Geschenken Mitteilung machen können, die durch die Vermittlung der Berliner Hauptsammelstelle für die Bibliothek gemacht worden sind. Unter den Spendern von Büchern befindet sich in erster Linie die Stadtbibliothek von Frankfurt am Main, dann der Ausschuss für deutsche Krieg», gefangene ebenfalls in Frankfurt a. M. Ferner haben uns mit Büchern bedacht: die Herren Josef Altmann in Firma Fraenkel & Co., Frl. Edith Ruth B o '0 r e k e r in Halbe, Prof. Dr Rudolf Cohn in Königsberg (u. a. 1300 Königsberger Dissertationen) Studienassessor Dr. Willy Cohn in Breslau, Waisen' hausdirektor Dr. Siegmund Feist in Berlin Dr. Kurt Miller in Berlin, l'rof, Dr. David Hoff! mann, Rektor des Rabbinerseminars in Berlin, Rubb, Dr. Moses iloffmann in Breslau, Dr, liaruch K a h a n e in Berlin, Ernst Samuel K 1 e i n b a r d t in München, Zahnarzt Dr. Alfred Lichtwitz in Guben, Rechtsanwalt Dr. A b r, L ö b in Berlin, Fräulein Anna Lew in aus Königsberg (jetzt in Palästina), Apotheker M a m 1 o c k in Zehlendorf, Frau Geheimrat Minden in Berlin, Arthur Sack in Berlin, Regierungsrat Prof. Dr. Moritz Sobernheim (besonders viele wertvolle oricntalistische Schriften), Abraham Sperber in Berlin (wertvolle hebräische Werke), Bibl.-Dir. Dr. Stern in Berlin, Türkheim in Hamburg. Herr Heinrich Koplowitz in König». 11 Uttc hat zum Andenken an seine Eltern eine Stif. tune von 10 000 Mark gemacht, für die Werke der landwirtschaftlichen Entomologie angeschafft werden sollen. Es ist dies die vierte derartige Stiftung, die bei der Hauptsammelstelle in Berlin gemacht worden ist. Um ihr Interesse an unserer wichtigen Kultur, institution zu beweisen, hat die Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judent u m s nicht bloss ihre sämtlichen Publikationen zur Verfügung gestellt, sondern auch einen Jahresbeitrag von einstweilen 500 Mark bewilligt. Ferner erhielten wir seit dem vorigen Ausweis folgende Jahresbeiträge: Ifermann Adler, Ratibor, 200 Mk., Direktor Willy David, Berlin, 200 Mk., Rechtsanwalt Hermann Hirsch, Berlin, 200 Mk., Mones Max Lewit, Berlin, 600 Mk., Jakob Pfeffer, Chemnitz, 100 Mk. (erste Rate), Direktor Moritz Simon, Charlottenburg, 2000 Mk., Max Wolff, Hannover' 1600 Mk. Ausserdem wurden uns folgende einmalige Beiträge überwiesen: O. Ascher, Berlin, 10o Mk., S. Brenner, Berlin, 60 Mk., Stadtrat Cohn, Görlitz 100 Mk., Siegfried Elle, Berlin, 100 Mk., Dr. Kurt Joachim Grau, Neukölln, 55 Mk., Max Kawa. Berlin, 100 Mk״ Max und Isidor Pinczower, Ratibor, 1000 Mk., Georg Silberstein, Berlin. 100 Mk., S. W i s 1 i c k i, Kattowitz, 1000 Mk , Jakob Zucker, Schöneberg, 500 Mk., Julian Zucker. Schöneberg, 500 Mk. Bei seiner Reise durch Lettland hat der ßevollmächtigte der Bibliothek l'rof, Loewe ein Palästina- Mochichul-Komitee gegründet, dessen Sitz in Riga ist, und dem u.a. angeboren: Dr, H. Wassermann, Rechtsanwalt Trohn (Mitgl. d. Konstit.), Dr. Hehmann (M. d, K.), Univ.-Prof. Dr. Lazerson, Privatdoz. Dr. Weintrob u. a. m. Der Zweck ist die Arbeit für das gesarnte Hochschulwesen in Palästina, insbesondere die Mitarbeit an der Schaffung eines Budgets der l'niyersitäts-Bibliothek. Das Hochschul-Komitee hat eine Sammelstelle für Bücher eingerichtet. Der erste Spender war der Buchhändler David Glücksmann, der eine sehr grosse und wertvolle Sammlung von Büchern wissenschaftlichen und literarischen Inhalts der Bibliothek spendete (u. a. ein vortreffliches vollst. Exemplar der Onckcnschen Sammlung). Das gute Beispiel wirkt, wie wir hören, eine gute Nachahmung. Um die Arbeiten für die Bibliothek von Jerusalem und das ganze palästinische Bibliothekswesen organisch fortsetzen zu können, bedarf die Hauptsammelstcllo der tieissigen Mitarbeit besonders auch jüngerer Kräfte. Studenten sollten es sich zur Ehrenpflicht rechnen, sich wöchentlich für ein paar Stunden zur Verfügung zu stellen, teils zur Werbung, namentlich aber, um bei der Katalogisierung zu helfen. Ueberall sollten sich örtliche Sammelstellen bilden Alle Logen und wissenschaftlichen Vereine sollten es für ein Erfordernis ihres Ansehens halten, dass sie einen ihrer Stellung angemessenen Beitrag für die Bibliothek leisteten. Es sollten sich Komitees namentlich von Akademikern bilden, die es sich zur Aufgabe stellen, die Zwecke der Bibliothek und des Bibliothekswesens überhaupt zu fördern. Wir wissen, dass unsere Arbeit schwer, sehr schwer ist, Es gehört tatsächlich ein grosses Mass von Bildung dazu, um die Wichtigkeit einer Bibliothek zu verstehen, es bedarf eines hohen Masses von allgemeinem kulturellem Wissen, um zu ermessen, wie wichtig der Ausbau der Bibliotheken ist und wie wertvoll für das kulturellc Werden das Beitragen und die Mithilfe hierzu. Und doch haben wir Erlolge. Und doch finden sich immer neue Freunde unseres Bibliothekswesen», die uns Geld und Bücher zur Verfügung stellen. Und das gib' uns den Mut zu weiterer Arbeit. Die Hauptsammelstelte befindet sich unter der Leitung von Prof. br. Heinrich Loewe, Berlin NW52. Flemingstrasse 12 und ist jederzeit zu Auskünften bereit (Telephon: Moabit 1036). Geldsendungen sind za richten an das Postscheckkonto Nr. 36 002 Prot. Dr. Heinrich' Loewe, ״Jerusalem-Bibliothek“, Berlin NW52, Postscheckamt Berlin NW 7. rabblnat. Der englische Bischof von Jerusalem statt! den Obcrrabbinern von Jerusalem, Kuk und Jak Meir, einen Besuch ab, in dessen Verlauf Rabbi! Kuk den Bischof über die Absichten der Zionist informierte. Der Bischof äußerte seine Zu frieden h über die Konsolidierung des Oberrabbinats in Jerusal und dankte für die erteilte Aufklärung. ► > ti 4 l ♦ '!