Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 37 (10.5.1921)
- Date
- 1921-05-10
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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K , f Nr. 37 ,tnd nebenbei die Bibliothek (auf diesem Gebiete fehlt für die in Begründung begriffene Jerusalemer Umversi• tätsblbliothck noch jegliche Literatur; ״״׳ bedürfen aber!gerade einer Oartcubaubibliothck in hohem Maik), cuc die Sammlungen und das obstbauliche Buchwesen überarbeitet. Von ihnen ist zu wünschen, daß sie den Obstbau aus eigener Erfahrung kennen, und für den Obstbaupraktiker ist praktische Kenntnis vom Lrwcrtisobstbauhetriebe Bedingung, ln noch höherem Grade sind aber die Eordertingen an den Leiter V^rmc״^ Station zu stellen, indessen Händen die einheitliche Uhu g und Durchführung aller Arbeiten liegen muß. Er n U unbedingt den Erwerbsobstbau aus eigener Erfahrung kennen. Er muß auch die wissenschaftliche ArlK־'^'v?‘^ beherrschen. Auch organisatorische Anlagen dürfen dun in keiner Weise fehlen. Wünschenswert ist es, daß die Versuchst״ oi 1 von vornherein groß genug ist, daß in ״ I baumuscum Platz findet. Wieviel Wertvolles haten uns schon AussteJlimgcn in den Kolonien (Keclioboth) Erz- Jisroels gezeigt, und wo ist es geblieben .•' Wieviel Mateiial ist zu solchen Zwecken ׳zusammengetragen i Es fehlt eben die einigende Stelle, die alles Material sammelt, es einheitlich ztun Nutzen des Ganzen verarbeitet und es leicht zugänglich erhalt für den, der Belehrung sucht. Die Veröffentlichungen einer solchen Versuchsanstalt sollten nicht in dicken Berichtern erfolgen, die spater nur Büchergestelle beschweren, sondern als Sonder■ Beilagen führender Fachzeitschriften zum Meinungsausrausch über die beruflichen Fragen, fernerhin als Flug- Schriften hernusgegeben werden. Uebcr 11 aupt Ist ein möglichst enges Zusammenarbeiten mit der Praxis erforderlich, das auch die Forschungsarbeit wesentlich verbilligen könnte, indem der weite Kreis der Praktiker zur Sammlung von Beobachümgcn und Forschungsmaterial herangezogen wird. Förderlich ist es, wenn die Obstbauversuchsstation mit den Stätten reiner Wissenschaft durch nahe Lage in Verbindung steht. Notwendig ist es nicht. Sie aber an eine landwirtschaftliche Versuchsstation anzuschlicßcti, bietet leicht Gefahren, denn zum ersprießlichen Arbeiten ist es unbedingt notwendig, daß die Station ׳ganz selbständig besteht. Günstig erscheint eine Einrichtung in unmittelbarer Nachbarschaft von Haifa, wodurch nicht nur die Nähe des Technikums die Möglichkeit böte zu gemeinsamer Arbeit und Ausnutzuug der Bibliotheken, sondern auch die einige Stunden landeinwärts gut mit der Bahn zu erreichenden älteren Baumbestände der Orangerien (Kinereth und Umgebung), Versuchsmatcrial bieten würden, Eine weitere Errichtung bz.w. Ausbau, wäre auch an der schon vorhandenen und erwähnten Baumschule in Pctach-Tikwah bei Jaffa vorzunchmcn. Eine solche Versuchsstation braucht jedoch mindestens ein Area! von 30 Dunam, dessen unterhaltimgskostcn sich aber durch die Eigenerträge decken ließen. Im Anschluß hieran wäre die Möglichkeit geboten, sie gleichzeitig zu einer höheren Fachschule auszubniten! Heinrich Loewe, zurzeit Geisenheim, fm. Marz 1021. Die hebräische Sprachschule in Berlin ln der Erkenntnis, daß das Erstarken der Zionistisehen Organisation nicht von einem einigermaßen entsprechenden Aufschwung der Nationalisierung, auch mir der äußeren, begleitet war, wurde auf Initiativen des ״Nationaljüdischen Jugendausschusses“ ein Schulverein ins Leben gerufen, der die hebräische Sprachschule in Berlin gründete. Sie bestand zunächst aus mir wenigen Kursen, mit der Zeit wuchs deren Anzahl Der Lehrplan, der Ende Winter für das Sommer- •icmester 1921 aufgcstellt wurde, sah sechs Kurse für Erwachsene, sechs für Schüler sowie zwei Stufen des .!!!gegliederten Seminars vor. ln den Kursen für Erwachsene wird in 5—6, in denen für Schüler 41/2, im Seminar 8 Wochenstnnden unterrichtet. Der Lehrplan enthält außer der Lektüre der üblichen Lehrbücher und Anthologien in den Anfangsklapsen leichtere Bibclstückc (Pentateuch, erzählende Proplietcnteile), in den höheren Stufen poetische Bibelteile, Mischnah, Rambam (Jad hachasaka) und moderne Literatur (Bialik, Merulele und Tschernichowski). Das Seminar unterscheidet sich, entsprechend seinem Zwecke, ein intensiveres Wissen zu geben, mehr durch die erhöhten Anforderungen, die an den Fleiß der Schüler gestellt werden, als im Lehrplan der anderen Kursen. Indes wird hier der wissenschaftlichen Be- Handlung der Texte und der literarischen Bedeutung der gelesenen Literatur besondere Beachtung geschenkt. Bei allen Kursen steht im Vordergrund die nalionule Aufgabe der Verbreitung der Lebendigen Sprache. Sobald als möglich wird mit den Ucbungen im Sprechen begonnen, und wenn auch auf Grund längerer Erfalining die ausnahmslose Durchführung der ״lbrith-beibrith“-Mcthode nicht mehr als einziger Weg zur Ertermmg der Sprache gilt, so ist diese Methode doch immerhin die Regel. Die Aneignung der Sprache in der Schrift wird gleichfalls nicht vernachlässigt Die Erfolge der Sprachschule können ohne Uebertreibung als zufriedenstellend, in einzelnen Fällen als über Erwarten groß bezeichnet werden. So wurde vor einem Jahre eine hebräische Theatervorstellung von fast oilen Schülern der Sprachschule, soweit sie nicht blutjunge Anfänger waren, nicht nur besucht sondern auch verstanden, und bei hebräischen Vorträgen stellen dieselben einen immer größer werdenden Prozentsatz der Zuhörer. Die Schüler gehören sämtlichen Sdächten der zionistischen Jugend an. Jedoch überwiegt westjüdische Herkunft. Es hat sich überraschenderweise im Laufe der Zeit hcraiusgcstellt, daß auch westjüdische Schüler, üie im Haiuse weder das religiöse Milieu noch die jüdische Sprache kcnnengclemt haben, sich nicht nur einen ausreichenden Wortschatz aneignen, sondern auch zu einem wirklich hebräischen StB kommen können. Aller- JUEDiSCHE RUNDSCHAU dings muß dafür das Lehrermaterial richtig ausgenutzt werden: Westjüdische Schüler brauchen in den ersten Semestern auch des Deutschen mächtige, methodisch besonders befähigte Lehrer, die ihnen einen ebenso sohden Unterbau — in erster Linie absoluteste Beherrschung der Grammatik — verschaffen, wie er ihnen in anderen Sprachen gegeben wird. Späterhin müssen sie von geeigneten ost jüdischen Lehrern in die Fülle der hebräischcn Sprache eingeführt werden. Eine gewisse Richtung will bei der Auswahl des Lehrstoffes mehr die Aneignung des jüdischen Kulturguts betont wissen und die Sprachschule zur Pflegcstätte eines jüdischen Humanismus machen. Meines Erachtens ist aber der Hauptwort darauf zu legen, daß die Schulen ihre eigenen Gedanken in hebräischer Sprache wiederfinden und wiederzugeben lernen, damit sie von dem Bewußtsein der Lebendigkeit des Hebräischen durchdmngcn werden. Leider ist es bei dem Mangel an wertvoller und zugleich lebendiger hebräischer Litera׳- tur nur schwer möglich, in den relativ wenigen Unterrichtsstunden lebendige Sprache und zugleich wirklichen, nicht nur sogenannten ״jüdischen Geist“ zu vermitteln. In Wirklichkeit erhalten die Schüler natürlich auch bei dem jetzigen Betrieb einen ganz beträchtlichen Einblick in die jüdische Gedankenwelt. Daß aber die Schüler der Sprachschule nicht dazu erzogen worden sind, mit kabbalistischen Ausdrücken und homiletischen Druschim um sich zu werfen, — kann ich nur als Gewinn betrachten. Uebrigens könnte auch an jüdischen Werten viel mehr geboten werden, wenn die Lehrmittet leichter zu bcschaffen wären. Die ״Jad hachasaka“, die neuerdings in den Lehrplan aufgenommen ist, wäre die denkbar beste Lektüre — um in Gedankenwelt und Sprache einzuführen — wenn die Bücher nur aufzutreiben wären. Auf der anderen Seite sind aus der modernen Literatur ein Werk wie die große Sammlung der Gedichte Tschernichowskis, der, wie kein anderer hebräischer Dichter, den modernen Menschen packt und sich durch seinen Farbenreichtum ebenso wie seinen kraftvoßen Willen zu neuen Wegen wohltuend unter der dürftigen hebrüischen Renaissance hervorhebt, oder der hebräische Schalom Alcchem m. W. in ganz Berlin nur in höchstens sechs Exemplaren vorhanden. An sich wäre die Sprachschule verpflichtet, entweder die Herausgabe der bekannten Schwilim-Seric — eine Auswahl der für den Unterricht besonders geeigneten Literaturproben — fortzusetzen oder eine genügende Anzahl von Büchern anzukaufen. Das erforderbclie Geld ist aber nicht zusaramenzubekommen. Ja, selbst die Anzahl der Kurse muß demnächst durch Zusammenlegungen vermindert werden, da die Organisation die Deckung des Defizits bei dem vorgesehenen Lehrplan nicht mehr übernimmt und die Schüler, die zum geringsten Teil auf eigenen Füßen stehen, teilweise gar gegen den Wißen ihrer Eltern die Schule besuchen, es nicht decken können. Der große Teil der deutschen Zionisten, der sich nicht oft und energisch genug für die Erhaltung des hebräischen Schulwerks — in Erez-lsracl einsetzen kann, er wenigstens muß auch die genügende Unterstützung der hebräischen Sprachschule in Berlin übernehmen. Und wenn derselbe Teil unserer Gesinnungsgenosse« für Ercz-Isract die Finanzierung der Schulen durch einen Schtilverein ablehnt und es für die Pflicht der zionistischen Weltorganisation erklärte, die alten Schulen zu erhalten und neue zu gründen, so mag er auch dafür sorgen, daß auf dem Delegiertentag das Budget der einen hebräischen Sprachschule in Berlin von der Z, V, f. D. ganz oder in der Hauptsache übernommen wird. Denn ein Schulverein ist hier ebenso unzulänglich wie dort. Zum mindesten müßte die Z. V. f. D. die Deckung eines etwaigen Defizits garantieren, damit die Bezahlung der Lehrer unbedingt gesichert ist Wir können keinem Lehrer mehr zumuten, sich auf einen materiell so schwankenden Boden zu stellen. Eine solche Garantie- Übernahme dürfte für die Hebraisierung des jüdischen Volkes von größerer Bedeutung sein als eine Sympathieresolution für die Lehrerschaft Erez-lsraels. Arthur Rau. * Die hebräische Sprachschule bittet zwecks Aufrechtcrlialtung des Lehrbetriebes und Einrichtung der notwendigsten neuen Kurse alle wirklichen Freunde der Hebraisierung, insbesondere aber diejenigen, die nicht in der Lage sind, selbst ihre freie Zeit der Erlernung der hebräischen Sprache zu widmen, um finanzieße Unterstützung. Spenden sind zu richten an Postscheckkonto <14 390, Verein hebräische Sprachschule, Frau Hüde Löwenstein, Seite 259 Schauturnen der Makabivereine aus Böhmen in Prag Am 29. Mai ds. Is. findet das Schauturnen aller Makabivereine aus Böhmen in Prag am Hagiborplatz statt. Es werden außer Makabi-Prag, auch Makabi- Aussig, Brüx, Budweis, Dobris, Komotau, Leitmeritz, Pilsen, Teplitz ihre Turner und Turnerinnen, die in Schauturnen der eigenen Vereine ihre Kräfte erprobt haben, in Prag versammeln. Sie werden sich dessen bewußt sein müssen, daß Prag vor einem Jahr die gewaltigen Leistungen der Sokolschaft bewundert hat und daß heuer auch die Arbeiterturnvereine ihre Heerschau halten werden. Dieses Schauturnen gewinnt noch besonderes Interesse durch den Umstand, daß alle Makabivereine der tschechoslowakischen Republik zu dem einen Monat später in Brünn stattfinaenden allweltliehen Tumuna Sportfest rüsten. Planwirtschaft in Palästina Auch eine Antikritik. fVcgcn Raummangel verspätet.) In der Nr. 21 der ״Jüdischen Rundschau“ beschäftigt sich Herr Dr. Erich Marx mit den jetzt im Druck erschienenen Plänen Carl Wilhelms in einer Art und Weise, der man, wie ich glaube, widersprechen muß. Es sei gleich vorweggeno 1 nmen, daß ich mir nicht zutraue, nun meinerseits in einem zweiten Artikel von einer Spalte die positiven Seiten des planwirtschafUichen Gedankenganges aufzuweisen. Da aber die Redaktion einen ausführlicheren Artikel kaum zu- Lassen dürfte, wollen wir uns damit begnügen, lediglieh gegen Flerrn Dr. Marx’ kritische Methode Verwahrung cinzukgen*). Es sei übrigens bemerkt, daß das genannte Werk auch nach unserer Ansicht Mängel aufweist. Plan- Wirtschaft scheint uns in Palästina nur dann möglich, wenn sie nicht als jüdische, sondern als gesamtpaläsönensischc errichtet wird, und sic kann zu voller Entfaltung wohl nur dann gelangen, wenn sie gleichzeitig Gemeinwirtschaft ist. Daß im übrigen Wirtschaftsplane für Palästina nur in Palästina selbst geschaffen werden können, ist ja selbstverständlich, und so will das Buch wohl nicht mehr, als nur Andeutungen und Anregungen geben. Damit aber entlaßen alle Angriffe, die sich dagegen wenden, daß das Werk aüzuwenig Berührungspunkte mit der palästinensischen Wirklichkeit aufweist. Vom Standpunkt der Gescßschaftstecbnik ließe sich noch einiges mehr zu Wilhelms Schrift sagen. Die Art und Weise aber, wie Herr Dr. Marx sie totschlagen will, ist durchaus abwegig. Nicht ob wirklich Wilhelms Schema für Palästina und seinen, je nach den Regionen vielfältigen Charakter taugt, nicht, ob die bestehenden Tendenzen sich diesem Schema cinfügen lassen oder ähnliche sachliche Argumente, die denkbar sind, führt er ins Feld. Nur in sechs Zeilen weist er auf die Kompliziertheit des Systems hin, dabei übersehend, daß das heutige europäische System der Waldwirtschaft doch noch um ein Erkleck- Hches komplizierter, ein die Energie und Arbeitskraft von noch bedeutend mehr Menschen lediglich an unproduktiven Stellen nutzendes ist. Er stützt sich ferner auf die beweislose Behauptung, daß die Weltwirtschaft die palästinensische Planwirtschaft nicht ״dulden“ (?) werde. Als ob nicht im Kriege beträchtliche Teile der Weltwirtschaft pianwirtschaftlich verwaltet und die Staaten durch Zentralstellen ln naturalen Tauschverkchr getreten wärea Diese merkwürdige Weltwirtschaft hat es nirgends abgelehnt, auch mit einer staatlichen Zentralsteße ein Geschäft zu machen, wenn es nur gut war. Dann kommen noch einige Argumente, die sich nicht gegen die Planwirtschaft, sondern versehentlich gegen den Zionismus richten. Wenn nämlich nicht genügend Kapitalien vorhanden, nicht genügend Menschen bereit sind, das Jüdische Volk sich nicht mit elementarer Wucht erhebt und ״die Agitation nicht glänzend gut funktioniert“ (man beachte die wertmäßige Gleichsctzung der einzelnen Faktoren!), dann werden wir vermutlieh Palästina weder pianwirtschaftlich noch wildwirtschaftßch, sondern überhaupt nicht aufbauen. Palästinaaufbaupläne kann man nur entwickeln auf der Basis, daß der Zionismus fähig ist, seine Aufgabe zu erfüßen. Streicht man nun noch aße bunten Arabesken, mit denen Dr. Marx seinen Artikel verzierte, sowohl den hohen Rabbi Löw wie auch Herzls Naivität und sein ״Altnculand“, so bleibt nur noch ein kleiner Rest. Aber in diesem ״Erdenwert, zu tragen peinlich“ sind aße die Argumente konzentriert, die dem bedauern-;- werten Wilhelm den Garaus machen sollen. Natürlich ist die Planwirtschaft eine Konstruktion, und Palästina für derlei Experimente zu schade. So wenigstens muß man die Einleitung deuten. Das Argument, daß immer aße diejenigen Ptäne als Experiment abtut, die sich zufällig nicht mit der Wirtschaftsordnung decken, in der man selber lebt, ist ein — nun sagen war, reichlieh naives. Wenn auf dem nächsten Kongreß die Zionisten der verschiedenen Länder mit verschiedenen Wirtschaftsordnungen und Regierungen, dem kommnnistischen Rußland, dem menschewistischen Georgien, den Agrarländern des Balkan, dem bodenreformerischcn Neuseeland, um nur einige zu nennen, aufeinander treffen und nach diesem Rezept debattieren, dann wird wobt nichts ührigblciben, als den Geisteskampf mit Stuhlbeinen zu beendca Nun, uns kann es recht sein. Es bleiben noch die Hauptargumentc, die behaupten, daß Systeme wie die Planwirtschaft nicht durchführbar seien, weil die Menschen nicht genial, gottähnlich, kurz, engelhaft genug usw. seien. Lieber Herr Dr. Marx! Der Zionismus hat so wenig Zeit. Ihnen, der sie Plan- Wirtschaft mit Merkantilismus gleichsetzen, kann es doch nicht unbekannt sein, daß dieses Argument ein nicht allzu neues ist Auch wer noch nie ein nationalökonomischcs oder gar sozialistisches Werk abgeschlagen hat, könnte doch auf die Idee kommen, daß darauf schon einmal irgend jemand geantwortet hat Dieses Argument ist, um mit Strindbcrg zu reden*), ״eine der Nummern unserer sogenannten registrierten Antwort- Michees“. Nein, wir wissen sehr gut, daß das soziale Problem ein Problem gerade der Durchschnittsmenschen ist, von denen, wie Shaw einmal bissig bemerkt, ״das *) Leser, die mednwirtschaftliche zur Einführung auf Wirtschaft“ Verlag im besonderen aut Sozialisierung“, sich für planwirtschaftliche und ge- Gedankengänge interessieren, seien die Schriftenreihe ״Deutsche Gemein- Eugen Diederichs, Jena, hingewiesen; Heft 15: Otto Neuratn; ״Voll-