Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 33-34 (27.4.1921)
- Date
- 1921-04-27
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 227 Nr, 33/34 JUEDISCHE RUNDSCHAU *4*11 Rede über die ״Aufgaben der zionistischen Organisation in Palästina“ (Bericht der Zionistischen Ortsgruppe Mannheim) Vor wenigen Tagen erfuhren wir, daß Jufius Simon in Heidelberg weile. Sofort wandte sidi der Vorstand der Ortsgruppe an ihn mit der Bitte, im Kreise seiner Freunde, in der Ortsgruppe, die er mitbegründet und mehr als ein Jahrzehnt geführt hat, zu sprechen. Er entschloß sich, unserem Wunsche zu willfahren und sprach am 20. April 1921 in einer gesdiiosscnen Ortsgruppensitzung, die außerdem von Oejjnmmgsgenossen aus Heidelberg, Frankfurt, Bruchsal, Pforzheim und Stuttgart stark besucht war. Nach einer Begrüßung des Herrn Simon durch 4cn Ortsgruppen-Vorsitzenden Dr. Julius Moses bejirjr Herr Julius Simon seine Ausführungen damit, daß er auf die sozusagen 10131. und familiären Verhältnisse hinwics, die ihn veranlaßtcii, ein Stillschweigen zu brechen, das er bisher an Interesse der Sache für notig hielt. Die innerpoUtischeu Verhältnisse, welche zu seinem Rücktritt gefuhrt haben, überging er mit Schweigen und betonte, daß die Frage nach Form und Inhalt der Arbeit der Zionistischen Organisation in diesem Augenblick wichtL'cr sei. Die Jahreskonferenz *ar, wie er weiter ausführtc, eine Enttäuschung. Die Delegierten waren ihrer Aufgabe nicht gewachsen. Sie waren noch zum größten Teil in den Anschauungen der Vorkriegszeit befangen. Der lebhafte Oedankenaustausch vor dem Kriege war auf Jahre unterbrochen! ״ewese« und die Schwierigkeit der Verständigung war uocli dadurch erhöht, daß die Ostjuden kein Englisch und die englisch-amerikanischen Delegierten kein Hebritisch verstanden. Der Senioreu-Konvcnt, der die Funktion der früheren Permanenz-Ausschüsse hatte, hat es nicht verstanden, der Jahreskonferenz die Notwendigkeil Klarzumadicn, die Leitung der Zionistischen Organisation in Zukunft «ach ganz anderen Prinzipiell zu wählen als in der Vergangenheit Man diskutierte nidit, wer die geeignetsten Männer für die Durchführung des palästinensischen Aufbaues seien, sondern die Frage, 1u welcher Weise am besten die verschiedenen Schnitterungen, Landsmannschaften und Fraktionen in der Leitimg Vertretung finden könnten, und ob 13 oder 15 oder gar noch mehr Mitglieder nach London zu berufen seien, um dort die Geschäfte der Bewegung zu führen. So kam es, daß die Jahreskonferenz außerstande war, eine ״Regierung“ zu wählen, sondern dieses Recht dem Präsidium übertragen mußte, das aus Weizmnnn, Brandeis und Sokolow besteht. Die Mitarbeiter, welche dieses Triumvirat *vom Großen Actions-Gomite forderte - VJ s s i s c h k i n, de Licme und Simon — traten also ihr Amt unter schwerer Belastung an. Besonders üe Licme zeigte ein zionistisches Pflichtgefühl, wie es niemals zuvor in größerem Maße bewiesen worden ist Er war willens, sein Lebenswerk, das er aus kleinsteil Anfängen heraus unter der Anerkennung der breitesten Schichten seines Landes aufgebaut hatte, auizugeben und seine Zukunft an eine Aufgabe zu binden, wie sie, ganz abgesehen von diesen inncrpolitischen Schwierigkeiten, nicht schwerer gedacht werden kann, Er tat es, weil er glaubte, daß heute Mcnsdienschicksal und das Glück des Einzelnen nichts bedeuten gegenüber der nationalen Aufgabe, Palästina wieder zuin jüdisdien Lande zu machen. Als wir die Verantwortung übernahmen — führte Julius Simon weiter aus —, verlangten wir von der Bewegung, daß man uns ungestört kurze sechs Monate unbeschränkte Arbeitsmöglichkeiten gebe, ln diesen scdis Monaten wollten wir in London Ordnung schaffen, nach Palästina gehen, um dort Ordnung zu schaffen und unsere Anschauungen an den tatsächlichen Verhältnissen des Landes überprüfen, um dann vor das Große Actbns-Comitec zu treten mit einem bestimmten, fest umrissenen Arbeitsprogramm. Wir wollten dem Großen Actions-Gomitü Gelegenheit »eben, sich mit diesem Arbeitsprogramm einverstanden zu erklären, so daß wir dann, getragen von dem Vertrauen der gesamten Organisation, an die Ausführung der schweren Aufgabe gehen konnten, andernfalls sollte das Aktionskomitee andere an unsere Stelle berufen. — Nicht sechs Stunden lang hat man uns diese un׳jestörte Arbeitsmöglichkeit gewährt. Sofort entstand aas Schlagwort vom ״holländisch-amerikanischen Geschäfts- Zionismus“. Es hieß, wir wollten die Zionistische Organisation in eine Aktiengesellschaft verwandeln, die Schulen schließen, die Kwuzoth auflösen und den nationalen Charakter des Kolonisationswerkes vernichten. Idi werde hier nicht auf den kritischen Teil des Reorganisations-Berichtes ein gehen, den wir nach unserer Rückkehr aus Palästirta der Exekutive der Zionistischen Organisation erstattet haben. Dieser Bericht wird in Kürze der zionistischen Oe f f c n tli chke i t übergeben werden und cs wird dann an der Zeit sein, sich otit ihm auscinanderzusetzen. Was ich hier behandeln will, ist der konstruktive Teil des Berichts, der die Richtlinien aufweist für die zukünftige Arbeit Aber iCh will doch an dieser Stelle betonen, daß die Kritik, die wir an der bisherigen Arbeit geübt haben, tiicdergesdiricben worden ist, ohne Rücksicht auf Personen und Einrichtungen, ohne Rücksidit auf die Wirkung, welche eine scharfe Kritik etwa vorübergehend »n der Zionistischen Öffentlichkeit hcryorrufen mag, weil wir tief davon durchdrungen sind, daß nur die rücksichtsloseste Aufdeckung aller Mißstände die Mögkdikeit gibt für eine gesunde Entwicklung der jüuf- »dien Kolonisation. Zwei Auffassungen vom Wesen und Inhalt der zionistischen Arbeit stehen 9iCh heute gegenüber. Die eine verlangt, daß die Arbeit der Zionistischen Organisation den Oesamtkomplex der jüdischen Probleme sowohl in Palästina als in der Diaspora umfasse. Nur dann könne sie das ganze Volk für sich gewinnen. Nur dann würden ihr die Geldmittel zufiießen, deren sie bedürfe. Die andere Auffassung fordert daß die Zionistische Organisation sich in Zukunft auf ein einziges Aufgabengebiet beschränkt, nämlich möglichst rasdi möglichst viele Juden nach Palästina zu bringen, aber nicht nur, um sie ins Land hineinzuführen, sondern um sie dort anzusicdeln und Wirtschaftlidh unabhängig zu machen. Die eine Auffassung weist der Zionistischen Organisation die patrorosierenüe Rolle einer Pseudo- Staatsmaschine zu, die alle Aufgaoen, die in dem Kreis des jüdischen Palästina liegen, umfassen müsse, weil nur dadurch die Einbildungskraft des jüdischen Volkes erregt werde, die notwendig sei zur Opfer- Willigkeit. Für sic ist Gesundheitspflege und Erziehung, Aufforstung und Sanierung, Subvention und Erhaltung von Museen und sonstige Aufrundungen, die einer Staats- Verwaltung zufallen, gleichbedeutend. Die anderen haben erkannt daß die jüdische Kolonisation allein eine so ungeheuer schwierige Aufgabe ist, daß nur eiserne Konsequenz, selbst in der Verwendung der Gelder. und rücksichtsloseste Selbst- Beschränkung Erfolg verspricht. Sie glauben, daß das jüdische Volk reif genug ist, die ganze Wahrheit zu erfahren, und daß es nicht durch das Trugbild einer scheinbaren Staatsmaschinc in eine Vorstellung versetzt werden müsse, aus der schmerzliches Erwachen unausbleiblich ist. Seit der Besetzung durch die Eng- Linder sind 1V2 Millionen Pfund jüdischer Gelder nach Palästina geflossen, 700 000 Pfund rein zionistische Gelder und der Rest Gelder des amerikanischen Hiifswerks, 95 «;# davon sind in die Taschen der arabischen Hausbesitzer und Fellachen gewandert, ohne daß es gelungen ist, irgend welche wesentliche Maßnahmen tür die Ansiedlung von Emigranten zu treffen. Das sei uns eine Warnung! Und eine Ermunterung zu einer radikalen Revision der bisherigen Auffassung der Arbeit und der Arbeitsmethode. Seit Jahren haben wir die Frage der Finanzierung des Aufbauwerkes diskutiert. Der populärste aller Vorschläge war die Schaffung einer jüdisch-nationalen Anleihe. Man hat diesen, Gedanken fallen gelassen, weil die Zionistische Organisation, die über keinerlei Steuerqucilen verfügt, keine genügenden Garantien bieten konnte für die Verzinsung und Rückzahlung einer solchen Anleihe. Man war sich darüber klar, daß die Aufbringung der zuin Aufbau Palästinas erforderlichen Mittel nicht auf geschäftlichem Wege allein erfolgen könne. Genaue Berechnungen, die in London angestelit wurden, ergaben, daß etwa die Hälfte der zum Aufbau erfordere liehen, gewaltigen Summen für wirtschaftlich unproduktive Zwecke ausgegeben werden muß. Das Problern war also, u׳ie diese Mittel zu beschaffen. Noch ehe ich nach Palästina ging, hatte ich midi zur Ueberzeugung durchgerungen, daß wir uns in einem Irrtum befanden, wenn wir Annahmen, daß alle Arbeiten für die Schaffung einer jüdisch-nationalen Heimstätte in Palästina in der Zionistischen Organisation zentralisiert sein müssen und daß nur eine Scheidung stattzufinden habe nadi den verschiedenen Arbeitsgebieten. Die Scheidung hat vielmehr zu erfolgen nach den verschiedenen Faktoren, welche zur Durchführung des Aufbauplanes befähigt sind. Diese Faktoren sind vier: Die jüdische Bevölkerung Palästinas, die neu hinzukommende Bevölkerung, die Regierung des Landes und die Zionistische Organisation. Die Zionistische Organisation stand bisher als Mittler zwisdien der jüdischen Bevölkerung und der Regierung. Sic war zugleich Fürsorgcstclie für einen großen Teil der Bedürfnisse des Jischubs. Die zwei hauptsächlichen Arbeitsgebiete des Jischubs sind die Gesundheitspflege — wohlverstanden für die bereits im Lande ansässige Bevölkerung, nicht für die neueinwandernde — und das Erziehungswerk. Die Reorganisations-Kommission hat diese beiden Aufgaben mit g'eichcr Objektivität zu behandeln gesucht Sie war sich darüber klar, dab der Versuch einer Uebertragung der Gesundheitspflege, welche jetzt in den Händen der Medical unit ruht, auf den Jischub eine viel einfachere Maßnahme sein würde und viel weniger der Gefahr unsachlicher Kritik in der Oeffentlichkeit ausgesetzt sei, als die Uebertragung des Schufwerks. Wir mußten uns aber Rechenschaft darüber ablegen, daß in der selbständigen Medical unit, die zur Hälfte von dem Joint distribution oomittee subventioniert wird, bereits ein wesentlicher Schritt zur Entlastung der Zionistischen Organisation crfplgt ist, während die Kosten des Schuiwerkcs heute fast ausschließlich von uns bestritten werden. Wir waren um so mehr verpflichtet, dieser Tatsache unsere ernsteste Aufmeiksamkeit zu schenken, als das Schul werk ein Drittel des Monatsbudgets verschlang, das, 901ange ich in der Leitung war, nach Palästina gesandt wurde und 30 000 Pfund pro Monat betrug, was mehr als 7 MilL Mark glcidikommt. Wir versuchten zuerst, mit dem Schulrat Palästinas und der zionistischen Kommission fcstzustellen, inwieweit die Ausgaben ohne Gefährdung des Erziehungswerkes eingeschränkt werden könnten, ob es notwendig sei, drei Mittelschulen in den drei Städten des Landes mit wesentlichen Summen zu unterhalten, zwei Musikschulen. Schulen in den außer-palästinensischen Städten Sidon, Beyruth und Damaskus. Schulrat und Kommission aber lehnten einmütig eine Diskussion darüber ab und erklärten, daß alles, was in Palästina an Schulen geschaffen sei, heilig und unan tastbar wäre. So entschlossen wir uns, der Frage selbst auf den Grund zu gehen. Wir mußten feststellen, daß der Anteil der jüdischen Bevölkerung an den Kosten des Schulwcrks in vielen Fällen ein unentschuldbar geringer ist. So beträgt der Beitrag der drei ältesten und wirtsdiaftlich starken Kolonien Judäas zu den Schulen der Kolonien, nämlich von Pethach-Tikwah, Redtoboih und Sichrem Jakob, mit einer Gesamtbevölkerungszahl von etwa (>000 Seelen, mit hochentwickelten Pflanzungen von mehr als 40 000 Dunam, nur etwa 900 Pfund gegenüber 9000 Pfund Gesamtkosten. Die palästinensische Judcnhcit hat sich jetzt in der Asscfath Haniwcharim organisiert und besitzt im Waad Haleumi Sir ausführendes Organ. Wir haben dem Waad Haleumi vor- '. - * .•״ " 1 ‘ _ treten, und wir waren auf Grund unserer Kenntnisse, insbesondere von Amerika, berechtigt anzunehmen, daß ein solcher Verein auf die Unterstützung weiter Kreise rechnen dürfe, die heute noch nicht dazu gebracht werden können, für die Zionistische Organisation zu spenden. Wir dachten nidit nur an Privatpersonen, sondern auch an die Hunderte jüdischer Gemeinden, Logen und anderer jüdischer Institutionen, die bei enstpreclicnder Propaganda bereit sein werden, erliebliche Jahresbeiträge zu geben. Wir glaubten, daß wir der palästincnsisdicn Bevölkerung keinen großeren Beweis unseres Vertrauens geben könnten, als die Leitung ihres Schulwesens in ihre eigenen Hände zu legen. Wir glaubten ferner, daß die Uebertragung einer ernsten Verantwortlichkeit auf den Waad Haleumi wesentlich dazu beitragen werde zur Erziehung der palästinensischen Judcnheit zur Selbständigkeit. Aber während der Waad Haleumi in seinen Besprechungen mit uns sidi nidit genug tun konnte in der Kritik darüber, daß es uns noch nicht gelungen ist, die Millionen zu sdhaffen, sdieute er selbst vor der Aufgabe zurück, die Zehntausendc aufzubringen, die zur Sidierung des Schuiwerkcs erforderlich sind. Da wir aber fest entschlossen waren, der Zionistischen Organisation Raum zu schaffen für ihre kolonisatorischen Aufgaben, kamen wir zu dem Entschluß, dem Waad Haleumi ein Ultimatum zu stellen. Wir erklärten ihm, daß die Zionistische Organisation ihre Subvention im nächsten Jahre auf die Hälfte reduzieren werde und daß cs ihm gelingeti müsse, von der Bevölkerung und dem zu gründenden Verein den Rest zu schaffen. Wir waren auch überzeugt, daß, wenn erst einmal der Waad Haleumi mit der Verantwortung belastet ist, die heute auf uns ruht, er in größerer Bereitwilligkeit sich Rechenschaft darüber ablegen werde, ob in der Tat alle Ausgaben von heute sich rechtfertigen ließen. Ein hebräischer Schulvercin wird allein die materielle Garantie bieten können für die Errichtung von eigenen Schulgebäuden. Alle Faktoren, mit denen wir in Palästina diese Frage diskutierten, waren sich darüber einig, daß die Kosten um mindestens 20 °/0 reduziert werden können, wenn in den Städten eigene Schulgebäude errichtet werden. Solange das Schulwcrk aber auf freiwillige Spenden angewiesen ist, und auf das, was die Zionistisdie Organisation von den Ausgaben für die Ansiedlungen erübrigen kann, ist nicht daran zu denken, daß die jetzigen Hungerföhne der Lehrer aufgebessert werden. So glaubten wir durch unsere Maßnahmen dem palästinensischen Schulwcrk einen besseren Dienst zu!eisten, als wenn wir zugegeben hätten, daß der gegenwärtige unsichere Zustand fortdauert. Aus diesen Maß« nahmen ist dann in der jüdischen Presse das Märchen entstanden, die Reorganisations-Kommission schließe die hebräischen Schulen. Ein jüdisches Palästina kann nur entstehen, wenn nicht nur die wirtschaftlich Schwachen nach Palästina einwandern, sondern auch Unternehmer mit eigenem Kapital, die befähigt sind, Handel und Industrie im Lande zu entwickeln. Auch die Jugend, die nach Palästina strebt, muß darauf hingewiesen werden, daß sie nur eine Da- Seinsberechtigung im Lande hat, wenn sie mit den nötigen Fachkenntnissen ausgerüstet ist, um neben dem jüdischen Kapital der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes zu dienen. Für Ideologen und Literaten ist vorläufig in Palästina nodi kein Platz. Ihre Existenz ist, wie überall, an die Großstädte und an hochentwickelte Kulturzentren gebunden. Für das jüdische Kapital, das nach Palästina geht, hat die Zionistische Organisation Kreditinstitute zu schaffen, und zwar sowohl den kurzfristigen Bankkredit, wie den langfristigen Industrie- und Hypothekenkredit. Die Instv• tutionen müssen nach rein geschäftlichen Grundsätzen geleitet werden, wenn sich auch die Zionistisdie Organisation nach dem Vorbild des Jcwish Colonial Trust und des Jüdischen Nationalfonds, oder in einer Anlehnung an das Institut des Staatskommissariats sich ein Vetorecht Vorbehalten muß, in solchen Fällen, in denen diese Institutionen die Wirtschaftspolitik außer Acht lassen, weldte von der Zionistischen Organisation für das nationale Aufbauwerk festgesetzt ist. Zur weiteren Unterstützung der Privatinitiative ist es die Aufgabe der Zionistischen Organisation, im Einverndhrmzt'i mft der Regierung des Landes, wie es der Mandatsvertrag vorsieht, solche öffentlichen Arb e i t e n zu unternehmen, die auf geschäftlichem Wege gesichert werden können und zur Entwicklung von Handel und Gewerbe unentbehrlich sind. Ich denke hier vor allem an die Schaffung von elektrischer Kraft Der dritte Faktor, den ich genannt habe, ist die palästinensische Regierung. Wenn wir eine gesunde Ansiedlungspolitik betreiben, dann wird die natürliche Folge davon sein, daß die Steuerkraft des Landes sich stetig hebt. Damit geben 12Th ״ לnfenSISChe1,n RtSfcrun8 die Möglichkeit, RüclLhh™ L e e ׳ ת, dcren Verzinsung ״״d Rudaahlung in den Einnahmen des Landes gesichert ist. Es wird die Aufgabe der Zionistischen Or״an׳'satlru« sem diese Anleihen im jüdischen Volke2uMe^ zubringen. Durch die ein** Tiitca/'h«' j t 'S.Durch die eine Tatsache daß der. kaomsatorischen Tätigkeit der Zionistischen Or IurehatdiP di!1 Einnjhmequcllen des Landes stellen und iatto״ Öank Zionistischen Organi• ■ation diese Anleihen *m jüdischen Publikum ׳ unter-