Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 31-32 (20.4.1921)
- Date
- 1921-04-20
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 218 Nr. 31/32 fW*" JUED1SCH E RUNDSCHAU als s'di, viele fiinuleiT Belege aus jüdischem Schrifttum anführen*). Indes genügt ja der einzige Hinweis auf Psalm 130: ״Wenn du willst Sünde zuredinen, wer könnte vor dir bestehe«! Doch bei dir ist die Ver״ gebung.“ Oder auf die berühmte Verheißung des ״neuen ISimdes“ bei Jcivmia (31), ״der auf Psalm 101 ״der ״Abodah Sarah“ über die Tageseinteilung Gottes: ״Wahrend der zweiten drei Stunden richtet- Gott die Weit Da er aber :,1eht, dal) alle Menschen die Verdammnis verdient haben, sieht er auf warn Stuhle der Gerechtigkeit und setzt sich auf den Stuhl der llarm• Herzigkeit.“ Ein viele Getclirtengcnciatkuvcu altes, mit Behagen verbreitetes und gern geglaubtes Vorurteil gilt es zu zerstören: das Vorurteil, daß das Judentum im Wesen minic'.aj.hysisch, rali.uial sei, eine in der ilauplsache auf Organisation um! soziale Verbesserung gerichtete Apo- Üiekerauscliauung, eine Art verklärter Sozialhygiene, mit ein paar altertümlichen sinnlosen Zeremonien ׳hcr.ausgeputzt, die Disziplinar.inlmmg einer kosmischen Hesse• nmgsanstalt. Selbst Solowjeff hat sich bei seiner im ganzen sympathischen Darstellung der jüdischen Idee von der Einseitigkeit nicht ferngehalten, die ״in Tatendrang, praktischem Materialismus“ 11. ä. den Sinn des Judentums erschöpft findet. Und ein jüdischer Tlicoretiker jüdischer Religiosität ׳ Ifcit/ion Kellermann — schrieb neulich, als sei es die selbstverständlichste Sache der Welt: ״Das wahre Leid ist stets das soziale Leid“... Sa wird intra muros et extra gesündigt und . unsere Seele, die Seele unserer Jugend bleibt sehnsüchtig, erschöpft, nach Labung ausspähen.l am Weg liegen, fällt sddielilicli der ehri . tiiVheu Propaganda anheim, die in Strindbergkulbsen, Tolstojtagebüeheni, Parsifalriten, in Malerei, Lyrik und Legende mit Uebermacht an.lringt. Ist es etwa erstaunlich, unbegreiflich? Die falsche Lehre, Gatt i!u Judentum nur die soziul-reformerisdien Seelcnlriabe Auswirkung■ findet» können, muH jedes junge Herz am Judentum irre werden la-'sci», sobald cs in seinen ersten ernsthaften einsamen Lcbcnskoiiflikt gerät. Es will ja, was es soll, - mir kann es nicht, nur fühlt es die lusuffi/iet».׳. seiner guten Ab.-iditeii, die tiefere Werttosigkeit der gegen die Natur bervorgestotterten Guttat. Wie, und die Religion weil) von allem nichts? Gerade über diese wichtigste nilerwahrhaftigste Angelegenheit hat sie nichts zu lehren gewußt? In solchen Momenten des grausigen Einblicks in die Tiefe weiclU dem Unglückliehen das Trugbild des in der Schule oder, wenn es gut gellt, aus Kandadeu nbgelernten Judentums von der Seite umi ein anderes kennt er nicht. Mit salbungsvollen IVedigien, harmonischem Augcnrollcn, mit Humanitätsmittehnäßigkeiten eines Blick und Lazarus, mit dem Orgclklang der liberalen Reform ist da nichts getan. Aber ebensowenig mit jener Abart von Orthodoxie, in deren bürgerlich-philiströsem Friedens- und Wohlslnivlbild der Zylinder als Symbol beinahe ebenso uneutbehrlieli ist wie der silberne Sabbathkuchtcr (diese Kombination sah ich sogar schon in ein ״Bilderbuch für unsere Kleinen“ cindrmgen). - ־ Immer wieder staune ich über die Ahnuiigs• bsigkeit unserer Lehrer und Führer, die ganz überrascht sind, wenn ich ihnen verrate, daß die Besten unserer Jugend, unsere Intellektuellen, unsere Liebende« aus Uebcrzetigung /um Chrbleutum liiutemlkaeii, weil ihnen die Art, in der heule Judentum und jüdische Re• ligiosität (ich meine: dem Inhalt nach, von Form rede ich hier nicht) dargeboten wird, einfach nichts sagt. Die ״Lehrer“ glauben es nicht. Für sie wird man immer noch nur eines guten Postens wegen Christ. Daß das Christentum, von den ehrlichsten tiefsten Seelen wie Pascal, Novalis, Kierkegaard, Amiel, Dostojewski, Glaudcl u. a. vveilergcspomrcn, einen übermächtigen Reiz gerade auf die Allerwahrhaftigstcn unter uns ausübt, daß es durch scharfsinnige Systematiker wie Euckcn, Trocltsch, Sei.der eine Renaissance erlebt und als Autwort auf alle moralischen Sehnsuchtsfragen der Gegen• wart ausgcbildet wird, — davon ahnen unsere ״Lehrer“ nichts. Wir können der neuchristlichen Kunst, der neuchristliche״ Philosophie nichts Gleichwertiges an Emst und Hcutigkeit enigegenstelien. Unsere alten Weisen könnten cs wohl, - man müßte'sie nur in den Worten, in den Terminologien und Problemstellungen des niodernen Menschen reden lassen, müßte sie mit heutigen Worten fragen und um die Antwort hätte ich dann keine Angst. Aber auch durch den Zionismus Ist dies bisher nur andeutungsweise, fragmentarisch geschehen. So ist die Situation. Unglaubliche Ignoranz, verbunden mit der wirklich schweren Zugänglichkeit und Verwahrlosung des jüdisehen dogmatischen Gartens, treibt unsere Verzweifelnden in das Kaffeehaus des Neuchristentums, Dort wird eine Liebe gelehrt, die zu nichts verpflichtet, eine verwaschene Allmcnschlichkcit, die niemals auf die Probe gestellt werden kann, ein leerer Radikalismus, dessen Gehalt an persönlichem Eigendünkel man lieber nicht nachprüft. Die christliche ״Negation des Diesseits“ kann leicht in der ״Negation alles Bestehenden“ wiederetkannt werden, mit u~T ma1*J^1'115״'vortungdos revolutionierend die Stunden kürzt (Eben wird eine neue Zeitschrift angekündigt, dm einfach ״Der Gegner“ heißt.) Und mit Hilfe der ftat9chen) Theorie, daß Im Judentum ״keine Gnade" ist, und der (ebenso falschen) Annahme, ״nur durch Oinslus sei diese Gnade zu erlangen“, kann vielerlei aufgebaut werden: für achtenswerte selbstquälerische AnunC^cnJg fÜf lUKl U״^hrhnftigkeit ״Es ist vergeblich!“ Jakob Wassermanns Ringen um da« Deutschtum. ״Es ist vergeblich!“ Dies ist das Bekenntuis eines SO jährigen Ringens um das Deutschtum, das Jakob Wasser tu a n » in seinen Bekenntnissen ״Mein Weg als Deutscher mul Jude“ (S. Fisclwr, Berlin) in die Welt hmmsschivit. Das ganze innere Leben und Streben dieses Mannes ist erfüllt gewesen von dem heilten Begehr, zugleich Jude mul Deutscher zu sein, und nicht nur!als Jude von Juden, sondern auch als Deutscher von Deutschen anerkannt zu werden. In allen Hohen und Tiefen, die der Dichter durchmaß, hat er tun diese Anerkennung gerungen, und in den Tiden wie in den Höhen ist sie ihm versagt geblieben. Auch in den Tiefen, die er. wie selten ein Mensch, durchkostet hat; als unfähiger, aus allen Stellungen heivmsgeworfeiii'r 1 laiidluiipsgdiilfc, der seinen Beruf als Kaufmann verfehlt und seinen Beruf als Dichter noch nicht gofumleu hatte. Den Haß, der sich dom Juden cntgcgenstclllo, hat er in der Schreibstube wie unter dem korjKiralstoek in vollem Maße durdilitten. ״Zum erstenmal“ ־ so schreibt er von seiner Militärzeit ״begegnete ich jenem, in den Volkskörper gednmgeiwu, dunklen, starren, fast sprachlosen Haft, van dem der Name Antis'cmitismus fast nichts aussagt, weil er weder die Art, noch die Quelle, noch die Tiefe, noch das Ziel zu erkennen gibt, Dieser Haß hat Züge des Aberglaubens ebenso wie H npoül« Ilaznir MtiHllioi•. lCuloer •SV Montag, 25. April, abends 8 Uhr Vortrag Sammy Gronemann: Das jiddische Theater Rezitationen von Asro, AlomD und Rothbaum Kintrltt 5.— Mk., für Ju*ondlieh« a 11k. ־ 1. ־* ל״angc nach Niederschrift dieses Kapitels fand jffiim, Vl• 130 "• “״S״1״ «“ iffitaM. vergeblich, ihn«! Treue zu halten, sei t» .q, Mitkämpfer, sei es• als Mitbürger. Sie sagen: er j,j der Proteus, er kann eben alles. Es ist vergeh, lieh, ihnen 7.11 hellen, SkJavenkcltcn von den Glieds zu streifen. Sie sagen: er wird seinen Profit dabei gemacht haben. Es ist vergeblich, <!a, Gift zu entgiften. Sie brauen frisches. Es ist ver. g c b 1 i ch , für sie zu leben und für sic zu sterben. SiP sagen: er ist ein Jude, ln den verzweifelte( Tagen meiner Münchener Not hatte ich die wunöct. liehe Gewohnheit, jeden Morgen zum Kirchhof a wandern und die in der Leiehenkammer zur Schau gestellten Totem zu betrachten. Ich wurde des Ar,, blicks nicht müde. Die wächsernen Stirnen, Augen 1:r: Lippen sprachen zu mir; es kam mir vor, als svka es im Grunde lauter Gemordete, irgendwie durch Mi«. Verständnis und überflüssige Leiden Gemordete. erwachten mir bisweilen mysteriös und drängten sich in meine Träume. Wenn ich nicht mehr aus und ein wußte, trieb mich die Siimcsvcrwirnmg und •v״. finsterung zu ihnen, uml ich klagte die Lebendigen!>0 ihnen an. So ist mir auch heute oft. Es ist mir, als wäre nur bei den Toten Gerechtigkeit /u finden gegen die Lebenden, Denn was diese tun, ist ganz, und gar unerträglich.“ Den einzigen Schritt, der aus diesem Dilemun herausführt, den Schritt zum vollen, ganzen, befreien, den Judentum, hat Wassermann nicht zu tun vermocht. Die deutsche Assimilation war zu stark, der Zioni;. mus ist für Wassermann zu spät gekommen. Unsere junge Generation hat es nicht mehr nötig, den Wasserinannschen Vcrzweiflungsk.aiiipf noch einmal zu fechtcu; sie ist in der glücklichen Lage, jener Problemste.hng, die Wassermann nicht bewältigen konnte, auszuweichen und ihr Leben voll einem großen Ziele zuzuwcadcii: Ihr Judentum zur allcinhcrrschenden Macht des Lebens zu erheben. E M, der freiwilligen Verwendung, der Dämoncnfurcht wie der pfiiftischcn Verstocktheit, der Ranküne des Benachteiligten, Betrogenen ebenso wie der Unwissenheit, der Lüge und Gewissenlosigkeit wie der berechtigten Abwehr, affunhaftcr Bosheit wie des religiösen Fanatismus. Gier mul Neugier sind in ihm, Blutdurst, Angst v«־rführt, verlockt zu werden, Lust am Geheimnis und Niedrigkeit der Selbsteinschätzung. Er ist in solcher Verquickung mul Hintergründigkeit ein besonderes deutsches Phänomen. EsisteindcutscherHa ß.“ Auf die Militiir/.eit folgten Jahre tiefsten, äußeren Elends, Schließlich fand der Dichter, der hungernd und frierend, ohne Geld und Erwerb, im winterlichen Sdnvarzwald herumgeirrt war, Zuflucht bei einem Freunde in Zürich, einem christlichen Nürnberger Patriziersolm, Tiefsinnige Gespräche mit dein geistvollen Altersgenossen über Judentum und Deutschtum bildeten den .wesentlichen Inhalt der Züricher Zeit. Schroff wies der IXuitsche die Möglichkeit einer Vereinigung beider Substanzen ab; er verlangte eine klare, scharfe Entscheidung. Ais ״Mann von 40 Jahren“ trifft Wassermann ihn später wieder, und abermals verlangt der Deutsche von dem Juden die Klärung. Abermals weicht der Jude der Entscheidung aus; immer weiter erstrebt er hoffnungslos, daß man ihn als Juden und gleichzeitig als Deutschen anerkennen soll. Aber sein Sehnen b'.eiht fruchtlos, und des Dichters Leben wird zu einer tiefen Tragik, Er fühlt sich mit Deutschland verwurzelt, ohne die jüdische Substanz verkennen zu können; doch das gesamte Deutschtum, selbst in seinen liberalsten Vertretern, begegnet ihm, dessen jüdische Geistigkeit frappant ist, mit tiefstem Mißtrauen, fordert zum müidestcn klarsten Entscheid. Der Dichter, der vor 30 Jahren, in den ״Juden von Zirndorff“, in Agathon Geyer den Aufstieg des Juden aus geistigem Ghetto zur vollen Menschlichkeit darstellen wollte, der Mann, der dann im ״Caspar Hauser und im ״Gä n semii nnchcn“ deutsche Idealtypen zu schaffen glaubte, bricht nach 50 jährigem vergcblidien Verwurzclungsstreben am Schlüsse seiner Bekenntnisse in den Verzweiflungsruf aus: Es ist vergeblich! ״Bei der Erkenntnis der Aussichtslosigkeit der Bemühungen,“ — so sdircibt er — ״wird die Bitter■ keit in der Brust zum tötlichen Krampf. Es ist vergeh lieh, das Volk der Diditer und Denker im Namen seiner Diditer und Denker zu beschwören fedes Vorurteil, das man abgetan glaubt, bringt, wie Aas tlic Würmer, tausend neue zutage. Es ist vergeh lieh, die redite Wange hirv/.uhaltcn, wenn die Unke geschlagen worden ist. Es macht sie nicht im mindesten bedenklich, es rührt sie nicht, c9 entwaffnet sie nicht; sie schlagen auch die rechte. Es ist ver g e b I i c h, in das tobsüchtige Geschrei Worte der Vernunft zu werfen. Sie sagen: was, er wagt es aufzuimicken? Stopft ihm das Maui Es ist vergeblieh, beispielschaffend zu wirken. Sk sagen: wir wissen nidits, wir haben nichts gesellen, wir haben nichts gehört. Es ist vergeblich, die Verborgenheit zu suchen. Sie sagen: der Feigling, er verkriecht sich, sein schlechtes Gewissen treibt ihn dazu. Es ist vergeblich, unter sie zu gehen und ihnen die Hand zu bieten. Sie sagen: was nimmt er sich heraus mit seiner jüdischen Aufdringlichkeit? E» ist Für das jüdische Nationaimuseum Das ״Vorbereitende Komitee zur Gründung von Sammcl- und Forschungsstelien des jüdischen Nationalmuscums üi Palästina“ versenkt folgemten Aufruf: Noch hat der Wiederaufbau Palästinas kaum fngönnen, und schon verfügt das Land über ein hodu.au• wicktl'.es Schulwesen, eine Nationaibibiiothek uivJ diverse auf die Erforschung des Landes bezügliche Sammlungen Das nun gegründete Komitee stellt es sich zur Aufgaae, in jeder Hinsicht die vorgesteckten Ziele aller dieser Institutionen tatkräftigst zu fördern und alles in Betracht Kommende für ein j ü d i s c H e s N a t i o n a 1 in 11 s e u m nicht nur zu sammeln, sondern auch wisscnseliaftuch a> bearbeiten. Das ״Vorbereitende Komitee zur Gründung %>:• Sammcl- und Forsclumgsstdlen des jüdischen Nationalmuscutus in Palästina“ will alle sichtbaren Zeichen des Lebens und Leidens und Schaffens außerhalb Palästinas sammeln: Bilder, Briefe und Zeitschriften von allen aus unserem Volke, die in ihm seihst oder in der cs umgehenden Welt auf irgendeinem Gebiete von Kunst und Wissenschaft oder im öffentlichen Leben Leistungen vollbracht haben, die ihren Namen nicht in Vergessenheit geraten lassen oder deren Leben jüdische Weltanschauung manifestierte, Dokumente und Druck- Erzeugnisse, Gemeindeschriften und alte Familienpapiere, synagogale Kunst- und allgemeine Gebrauchsgegenstände. Sichtbare Zeichen alles dessen sollen ge־ sammelt werden, was Zeugnis ahlegt von der Art und Weise, in der sich die Völker tun Israel zu ihm yerhielten, es schätzten, cs verachteten, es leben ließen oder es bedrückten. Vom praktischen Standpunkte aus hat das Komitee im gegenwärtigen Zeitpunkte alle Ursache, rasche und gründliche Arbeit zu leisten; Im Osten wütet Unmensch' licher Hab im Zerstören alter jüdischer Gemeinschaften, mit denen Jahrhunderte altes jüdisches Kulturleben spurlos verschwindet. Im Westen vernichtet die Hochflut der Austrittsbewegung achtlos und oft geflissentlich, was Spuren jüdischer Eigenart trägt. Das Komitee richtet an alle, die Herz und Sinn haben ihr ihr Volk und Verständnis für das große ge Schicht Hclie Geschehen unserer Tage, an alle jiidischcn Gemeinden und Archive, deren Schätze noch nicht geraubt uml geplündert worden sind, den dringenden Appell, durch Schenkungen und Zuwendungen seine Bestrebungen zu unterstützen. Alles einlangende Mitcrinl wird wissenschaftlich bearbeitet, und eventuell sich ergebende interessante Resultate werden in zwangloser Folge veröffentlicht. Das Komitee ist bereit, in Fälle«, m denen eine sofortige Uebertgabe der gewidmeten üc־ genstande in das Eigentum des Nationalmuscums nicht erfolgen kann, ein liebere :«kommen zu treffen, d.1» trotzdem Wenigstens die Inangriffnahme der wisse«״ schafilichcn Bearbeitung ermöglicht. Das Komitee macht es sich auch zur Pflicht, die vorhandenen jüdischca Lokalmuseen nach Kräften zu fördern und Stücke, die e‘0*״ besonderen autochtlionen Wert besitzen, über Wunsch der Spender diesen Museen im Original zu überlassen und dem Nationaimuseum zweckdienliche Reproduktionen zu überweisen. Für das Präsidium: Dr. Bernhard Wachste! n. Frau Regine Pick. Dr. Otto Abeies, Oberrabbiner Dr. H. P, Chajes, Dr. Paul Diamant, Umv.-Prof. Dr. S. Ehrmann, Noomi Löwy, Leopold Lourie, Univ.-Prof. Dr. Max Neuburger, Dr. J. Robinsohn, Dr. David Rothblum, Dr. Abraham Schwadron, Dr. Ignaz Schwarz, Dr. Adolf SegaII, Sandor Wolf. 4 Anfragen und Zuschriften sind zu richte« an Fräulein Noom» Löwy, Wien VII, Halbgasse 9/16.