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Jüdische Rundschau · 1921-04-12 · Heft 29 (12.4.1921) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 29 (12.4.1921)
Date
1921-04-12
Page
– (sequence 4)
Language
German
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70 Millionen Mark verteilt worden. Dazu kommt die regelmäßige Tätigkeit für das vor dem Kriege _ aus• gedehnte Schulwesen. Bei Ausbruch des Krieges hatte der I lilfsverein 50 Bildungsanstaltcii mit 0/00 Schülern und US Lehrern, davon 50 mit 30t>00 Schülern in Palästina und in der asiatischen Türkei. Die Friedens• ausgaben für dieses Schuhveric betrugen eine halbe Million Mark jährlich. Nach Kriegsausbruch muhte sich der Hilfsverein vom Schulwcrk in O a 11 7. i e n, Ruin ä n i e n, Bulgarien und Griechenland zurückziehen. Dagegen konnte in Palästina bis zum Einzug der Engländer der volle Betrieb aufrechterlinlteii bleiben, Für dieses Schulwesen wurden seit Kriegsbegiiui zirka 3 Milk M. verausgabt. Jetzt mußte sich der!׳lilfsverein auch vom palästinensischen Hilfswerk trennen. Das Schulwerk in Konstantinopel ist in seinem Weiterbestand1 durch die Amerikaner gesichert. Auch in Palästina ist das Schulwerk durch die Zionistische Organisation gesichert. j Referent sagte dabei, daß der Hilfsverein sieh von seinem Sduilwerk und von seiner KulUirtätfgkeit nicht zu trennen brauche. Der Hilfsverein der Deutschen Juden werde nicht atii'hören, für den Orient, für Palästina, soweit die Verhältnisse cs ihm gestatten, in sozialer tind kultureller Arbeit tätig zu sein. Da er nur soziale, Juimanitäre lind karitative Ziele verfolge, stehe er über allen Parteien und könne mit allen Parteien arbeiten, ohne mit irgendeiner, die jüdische Interessen vertritt, in Konflikt zu geraten. Welche politische Form Palästina auch amiehmen möge, die deutsche Judcnheit würde und solle nicht vergessen, daß cs das Land ehrwürdiger Erinnerung ׳und jedem Juden heilig .sei und daß die Mitarbeit an einem neuen Aufblühen eines j ü - d i s c h c n Palästina, das jetzt poiiliscii und rechtlieh gewährleistet sei, Ptlicht eines jeden Juden bleiben würde. Hiermit schließt der Referent seine Ucbersicht über die Tätigkeit des HiJfsvereins während des Krieges und geht z.ur Schilderung der Lage der Juden ן im Osten über. Deutschland, das das nächstgroße Grenzland gegen den Osten bildet, ist dazu beruten, diese Not der der Holle entrinnenden Juden zu lindern. Ein großer Teil der nach Amerika Aus wandern den muß Deutschland passieren, und cs ist die Aufgabe des Hillsvereint ihnen ihren Leidensweg möglichst zu erleid!• tern. Für die Unterbringung von ukrainischen Waisenkjndcrn, die aus der Ukraine gerettet werden konnten, wurden 500 000 österreichische Kronen und 300 ÜU0 polniscltc Mark bereitgeslellt. Ferner wurden 300 osterrcichische Kinder zur Erholung in Deutschland untergebracht, was 700 000 österreichische Kronen kostete. Fm ganzen hat der Hilfsverein für die verschiedenen Gebiete seiner TäligKeit im Jahre 1020 833 000 Al. j aufgewendet. Diese Summe ist an sich im Vergleich mit der Not nicht sehr groß, zieht man aber die Wirtschaftliehe Lage Deutschlands selbst in Betracht, so wird man auf die Leistungen der deutschen Judcnheit stolz sein dürfen. Herr Dr. Paul Nathan, stellvertretender Vorsitzender des Hilfsvereius, sprach über die Rückwirkung der russischen Verhältnisse aut Deutschland und bcleuchtete insbesondere die Bedeutung der Ostjudenfrage für Deutschland. Von einer U c b c r s e 11 w e 111111 u n g Deutschlands durch osteuropäische Juden könne nicht die Rede sein. Die Zahl der nach Deutschland eingewanderten Ostjuden lasse sich nicht mit Sicherheit bestimmen, keinesfalls sei sic höher als aut etwa 00 000 Seelen — kaum mehr — zu veranschlagen, eine Zahl, die gegenüber 60000 000 Deutscher für die Ausgestaltung der wirtschaftlichen Verhältnisse Deutschlands in keiner Richtung ins Gewicht falle. Er wendet sielt schart gegen die antisemitische Behandlung der Ostjudenfrage und gVgcit die selbst in manchen schlecht unterrichteten deutsch-jüdischen Kreisen jetzt hervortretenden ostjudetv feindlichen Strömungen. Nachdrücklich weist er daraut hin, daß ein großer feil der jetzt in Deutschland befindliehen Ostjuden während der Kriegsjahre durch die deutsche Heeresverwaltung in den besetzten russischen Gebieten selbst zur Einwanderung nach Deutschland veranlaßt oder zwangsweise zu uns abtransportiert worden sind. Diese Elemente jetzt wieder mit Fußtritten in die Hülle der Oststaaten zurückzujagen, wäre eine unentschuldbare Inhumanität. Ein großer Teil dieser mit mehr oder minder starkem Zwange nach Deutschland gebrachten Elemente arbeiten jetzt am deutschen Wiederaulbau mit. Sieh der verhältnismäßig gelingen Zahl der zur Arbeit nicht käsigen anzunehuien, sei eine unter allen Umständen zu erfüllende Pflicht der jüdischen Wohlfahrtspflege. Auch dürfe man nicht vergessen daß sicherlich eine große Zahl Ostjuden fange vor dem Kriege in Deutschland ansässig war, daß die damalige k a 1 s e r - liehe Regierung aus wohlerwogenen Gründen den Aufenthalt gebilligt hat, weil sie für den deutschen Handel «ach dem Osten und von dem Osten nützliche und unentbehrliche Mittler gewesen seien. Die Versammlung gewahrt der Verwaltung einstim- «nig Entlastung für ihre Geschäftsführung. Die durch Veränderungen in der Leitung notwendig gewordene Statutenänderung wird von der Generalversammlung ge- «chmigt. ln das Zentralkomitee des Hilfsvereius werden außer 38 statutgemäß ausscheidenden Mitgliedern die Herren Kommerzienrat Maximilian S t e i n - Berlin, Ludwig Sehe rk-Berlin, Dr. Baum-Berlin, Dr. Bernhard Kahn-Berlin, Paul P f e f f e r kor n - Frankfurt a. M,, D. S er au ß-Hagen i, Westf,, Fritz Co h n - Charlottenbürg, Direktor Schottländer -Charlottcnburg, Freir \c n t! r r\. gewählt, in den Geschäftsführenden Ausschuß Herr Direktor M. Joachimssohn und Dr. Bernhard Kahn. Als Revisoren werden die Herren Georg T»e t z und Benas L e v y bestellt. “ n *r“f a״Yfr‘.,scne c ™»•Nationen verbc ״CT. * ״bzci von St. Louis, Air. O’Brian, erklärt, daß jeder, der die von Henry Fords hei gegebene antisemitische Zeitung ״Dearborn Indc dant verkaufen oder deren VcrkauY fördern und u stützen wird, werde verhaftet werden. Ein ähnli SSÜSfÄ; <׳-״ •<״־“״“ 01״ß| -Usttißl Ende des Streiks in der Konfilurenfabrik Löwenstein & Schulmann in Jatfa Her über zwei Monate dauernde und von beiden Seiten mit großer Hartnäckigkeit durchgeführte Streik in der Koiifitiircnfabrilc Löwen steil» ft Schulmann, Jaffa, ist beigelegt worden. Dis Schiedsgericht, bestehend aus Vertretern beider Parteien, hat folgendes beschlossen: Die Arbeiter erhallen ihr Gehalt für •die beiden Streikmonate, das in zwei Raten ausgezahlt wird. Die entlassene» Ariieiler erhalten eine Entschädigung in Hölle eines zweiwöchentlichei» Lohnes. Ferner erhalten die Arbeiter eine Lohnzulage von 25 %; cs wird der achtstündige Arbeitstag cingeführt, unter der Voraussetzung, daß die' Leistungsfähigkeit der Fabrik darunter nicht leidet. In Zukunft entstehende Meinung«- Verschiedenheiten werden nach den Gebräuchen anderer Fabriken geregelt. Das Urteil tlieses Schiedsgerichte* bedeutet einen vollständigen Sieg der Arbeiterschaft, die während dieses Streikes •zweifellos auch Fehler gemacht hat. Manche ihrer Schritte, wie z. B. ihr Aufruf an die Araber, kann vom nal tonalen Standpunkt aus nicht gebilligt werden. Die besonders vom ״Doar Hajom“ geflissentlich verbreitete Nachricht, die Fabrikanten beabsichtigten, die Fabrik zu schließen und die Rohmatcrialicn auszuverkaufen, war das übliche Pressionsmittel, die Arbeiter zur Nachgiebigkeit zu bewegen. Der Ruf nach der Immijjratlon Wie das P.-B. der Zionist Commission in Jerusalem meldet, hat am 12. März im Juffaer Gymnasium ein großes Massenmeeting stattgefunden, das sich mit der Frage der Immigration befaßte. Einstimmig wurde beschlossen zu verlangen, daß die Immigrationnicht eingestellt werden dürfe und daß die Zionistische Organisation Vorkehrungen treffen müsse für eine Immigration von mindestens 10 000 Immigranten im Laufe der nächsten Monate; die palästinensische Bevölkerung müsse bei der Unterbringung der Immigrauten Hilfe, leisten. Die Immigrationskommission des Waad Hair (Jerusalem) hat die Vertreterinnen der Frauenorgani- Rationen eiugeladen, um mit ihnen die Möglichkeit einer Mitwirkung der Frauen bei der Fürsorge für die Immi׳• grauten zu besprechen. In dieser Sitzung, die am 13. März stattfaiul, wurde eine Resolution angenommen, in welcher es heißt: ״Die Fraucnvcrsammlung vom 13. März erklärt sich bereit, nach ihren Kräften an der Aktion für die Immigranten teil/.unehmcn, jedoch kein eigenes Komitee zu bilden, sondern sie verlangt eine ausreichende Vertretung in dem mit dem Immigrationswesen beschäftigten Komitee, da die Frauen die Hälfte der Bevölkerung Jerusalems bilden und offenbar auch die Hälfte der Immigranten, um deren Versorgung es sich handelt, Frauen sein werden.“' Die Jerusalemer 11׳ ne Br Ith-Loge geht daran, ein Unterkunftshaus für Immigranten zu errichten. Sie beabsichtigt, dieses Gebäude dem Immigrationskomitec des Waad Hair zu untersteilere Man hofft, daß das Gebäude nach Peßach fertiggestellt werden wird. Die Einwohner von Jaffa haben ein Lagerhaus eingerichtet zur Aufbewahrung des Gepäcks der Immigrauten bis zu dem Zeitpunkt ihrer definitiven Nieder'■ iassung an einem bestimmten Punkt Palästinas. Die meisten Immigranten bringen eine kleine Menge von Möbeln und eine größere Alcngc persönlicher Gebrauchsgegenstände mit, die leicht in Verlust geraten, da es keine Aufhewahnmgsmögliclikeit gibt. Am 27. März kamen 120 Einwanderer von Triest in Jaffa an, das Schiff ״llulgaria“ brachte am 13. März 110 Immigranten. Das Jahresbudget der Stadtgemeinde Jerusalem. Auf der letzten Sitzung des Jerusalemer Stadtrates wurde das Budget für das mit dem 1. April beginnende neue Finanzjahr festgesetzt, wobei das Budget auf 50 000 Pfund gegen 37 000 Pfund im vorigen Jahre erhöht Wurde. Die Einziehung der Stadtsteuern wurde von der Regierung übernommen. Die Gemeinde gedenkt zahlreiche neue Arbeiten zu übernehmen, zu welchem Zwecke ein Ergünzungsbudget eingebracht werden wird, und zwar für Elektrifizierung, Wasscrzulcitung und Straßen- Verbreiterung. Dieses Ergünzungsbudget soll recht in Abgaben, sondern in einer von der Regierung zu gewährenden Anleihe seine Deckung finden, Uaumwoll-Anpflanzungen in Palästina. Die palästincnsischc Regierung hat beschlossen, in der Nied©■ rung von Beth-Sean am Jordan mit der Anpflanzung von Baumwolle zu beginnen, um ein weiteres noch׳• wertiges Exportgut im Lande zu erzeugen, Fürsorge für Palüstlnawandcrcr in Saloniki. Die Jüdische Gemeinde in Saloniki bewilligte 10 000 Drachmen zur Unterstützung durchreisender Palästinawanderer aus Osteuropa. Die Schüler vesrehiedener Schulen beschlossen, dem Fonds monatliche Zuwendungen zukommen zu lassere oneisowagen im Eisenbahnverkehr. Ein Zeichen der Modernisierung Palästinas sind 3 Restauration®- wagen, die von einer privaten Gesellschaft auf den dortigen Eisenbahnen unterhalten werden. Kürzlich wurden drei neue Rcstanrationswagcn In Auftrag gegeben. Jeder durchgehende Zug auf der Hauptstrecke erhält einen Speisewagen, ebenso die Jerusalemer Zwclgstrcckc. - Auf den bedeutenderen Baimstiitiouea werden neuerdinira überall Büffets eröffnet partein aebriebten XVII. Delegfertcntag Das Sekretariat der Zionistischen Ortsgruppe Hannover befindet sieh in Hannover, H e r s c h c 1- Straße 35 (Fernsprecher Süd 503-1). Um allen Wünschen zwecks Unterbringung der Delegierten und Gäslc gerecht werden zu können, bitten wir Delegierte und Gäste, dem Sekretariat bis spätestens den 25. April mitzuteiien, ob Hotelzimmer gewünscht werden. Nach Ablauf dieses Termins kann eine Gewähr für Unterbringung nicht mehr übernommen werden. Die Delegierten und Gäste werden gebeten, bis zum obigen Termin anzugeben, ob sie auf koscher!» Essen reflektieren. Es können voraussichtlich 40 Frei-Quartiere für Jugendliche beschafft werden. Anmeldungen hierfür sind ebenfalls bis zum 25. April an das Zionistische Sekretariat in Hannover zu richten. Es werden eine beschränkte Anzahl von Gastkarten zum Preise von 15.— M. für Erwachsene und 5.— M. für Jugendliche bis zu 18 Jahren ausgegeben. Bestellungen sind rechtzeitig entweder an die Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W 15, Sächsische Sir. 8, oder an das Zionistische Sekretariat in Hannover, Herscheistraße 35, zu richten. Zur Lage im deutschen Zionismus Hamburg. In einer Mitgliederversammlung der Hamburger Zionistischen Vereinigung am 31. März d, J. wurde nach einleitenden Referaten der Herren Dr. Martin Auerbach (Fr. Z. V.) und Dr. Gersor» BJoede (N. E. B.) die Krise im deutschen Zionismus besprochen. Die Beteiligung, besonders vor» jugendlichen Ges'niumgsgenossen, war so stark, daß die Versammlung reich Eröffnung in den großen Saal des Logenheim•; verlegt werden mußte. Nach den Referaten, welche die Krise von den gegensätzlichen Standpunkten der Freien Zionistischen Vereinigung und des Nationalen Einheit»- blocks aus behandelten, wurde der Versammlung die nachfolgende Entschließung zur Beschlußlassung vorgelegt: Die H. Z. V. betrachtet es für durchaus möglich, unter Ausschaltung der persönlichen Gegensätze auf folgende Weise die sachlichen Differenzen auszugleichen, um zu der im heutigen Zeitpunkt mehr denn je notwendigen Einigkeit in der praktischen Arbeit zu gelangen. _ Zur Durchführung einer Arbeitsgemeinschaft in der Leitung der Z. V. f. IX ist das Zustandekommen einer Koalition in der Leitung und Verwaltung der Z. V. f. 1). diirclizuset/en etwa nach dem Gesichtspunkt, daß in beiden Verwaltuugskörpcrn die radikale Gruppe, der M.srachi und die Freie Zionistische Gruppe als solche gleichmäßig vertreten sein müssen und daß ferner etwa ein dreigliedriges Direktorium, aus den verschiedenen Richtungen gewählt, kollegial die Leitung führt, deren Tätigkeit durch Ressorteinteilung versachlicht werden muß. Die H. Z. V. ist entschlossen, nur solche Delegierte zum Delegicrtentag zu senden, die unbeschadet ihrer Partcirichtimg rückhaltlos für eine Koalition nach diesen Grundsätzen cintreten. Die H. Z. V empfiehlt den Ortsgruppen Deutschlands die gleiche Stellungnahme. fn der anschließenden Aussprache wendete sich u. a. Herr Dr. Kalmus gegen die Freie Zionistische Vercinigung, die Föderationsbildung und gegen jenen Teil der Resolution, welche eine ״gleichmäßige Vertretung in der Leitung fordert, an deren Stelle er eine Vertretung nach Otürkevcrhältnis auf dem Delegicrtentag gesetzt sehen wollte. Dr. Dau/igcr trat nach ausführiieher Darlegung von Zielen und Taktik der Freien Zionistischen Vereinigung für die Annahme der Resolution ein, welche nach Anhörung weiterer Diskussionsredner mit großer Mehrheit angenommen wurde. Die Aussprache über die Lage im deutschen Zionismus soll im Anschluß an die Berichterstattung über die bevorstehende Tagung des Landesvorstandes fortgesetzt werden. Nordöstlicher Gruppenverband Ucbcr die am 20. März in Königsberg abgchalfene Jahrcstagung des Nordöstlichen Gruppenverbandes, dessen Resolution wir bereits in Nr. 23/21 veröffentlicht haben, wird uns noch berichtet: Zum Vorsitzenden der Tagung wurde Dr. Berlowitz gewählt, zum Stellvertreter Dr. Poscner, zum Schriftführer Gerson. Das Referat über die zionistische Arbeit in Norddeutschland hielt Dr. Willy Meyer, der die Not- Wendigkeit der Schaffung eines Provinzsekretariats für den Bezirk betonte. Nach langer Diskussion, in der übereinstimmend die Notwendigkeit des Sekretariats ausgesprochen wurde, wurde ein Etat von 51003 M. hierfür bewilligt, — Ucbcr den Keren Hajessod referierte Assessor Ginsburg. Sodann sprach Herr Daugilajck! über soziale Arbeit, insbesondere die Arbeit der Fürsorge. Seine Ausführungen wurden ergänzt durch den Sekretär des Arbeitsamtes Kantorowicz. Schließlich forderte der Vorsitzende Dr. üerlo- Witz zum Abonnement der Zeitschrift ״Der Jude“ auf. Der neue Vorstand soß ein Statut ausarbeiten. In den Vorstand wurden gewählt: R.-A. Dr. Berlowitz, Dr. Lewald, Fritz Lcwinsohn (Königsberg). R.-A. Lewinsohn-lnsterburg, Eugen Gerson-Gumbinnen und je ein Vertreter für Danzig und Memel, den die betreffenden Ortsgruppen noch nominieren sollen. Für das Jüdische Nattonalmuseum. In Paris hat steh ein Komitee aus hervorragenden Schriftstellern und Künstlern gebildet, das sich den Zweck gesetzt hat, Kunstwerke für das jüdische Natlo- ׳««“י״ י׳" U.Jerusalem zu sammeln. Dieso Werke sollen alljährlich vor Ihrer Ahsenduns io! Louvre ausgestellt weiden * ׳ \ *W— ff

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