Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 29 (12.4.1921)
- Date
- 1921-04-12
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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11:';r J. n e *. p■ h [t 1e y 'y e r* h tf Ir a u ft n 3• b e e U N \ Lr;e e 1. r* d g c• S b n > 1• e 8 >• .1 « h 1t n a n tar!r c• ► T e ► f. a =, k• e Ir ׳ n it s j» Nr. 29 Zionistische Landeskonferenz in Krakau JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 20 ו Die an» 27. und 28. März in Krakau tagende zionistische Landeskonferenz y״ Westgalizicii betsbii <6° 'ils'v)11 ^'r dortigen zionistischen Organe- <icr v0״ Kr0Ill><>lcn und die Unterordnung ‘tcr das zkmistLsche Zentralkomitee in Warschau, 1 ״!״״feil eine organisatorische Vereinheitlichung und Ver• ■hmclmng der Organisation in Polen geschahen wurde. Sonst stand die Konferenz int Zeichen des Keren Ha- '.(S(t)d und der Arbeit für diesen Fonds. Die Rete- 1 über die gegenwärtige Lage des Zionismus und die 0; •litliiiiei! der Keren i iajessod-Aktion hielten Dr. Here.'lha ■1״ ״cr u״d Dr. Filzer. Aus dem Referat iiiTkeiliammers ist hervorzuheben, dali der Rcfernt die Notwendigkeit eines Ausgleiches mit den amen- L1n:s*!|t>״ Zionisten fordert, die überzeugt werden;״״sen, dali der Aufbau Palästinas mehr als eine rem rediniscli-kolonisator 1 sclvc Unteiiielinumg ist und daß die ,oliiidie Lage in Europa nicht so steht daß mail die politische Arbeit zur Seite schiclren und sich nur auf iciilente verlassen könnte. 111 diesem Sinne wurde auch ie Resolution der Konferenz gefaßt. Das Referat über die politische Tätigkeit hielt Dr. Thon der auch ein® iJeberblick über die noIni8 eh•jüdi*chc Ausgleich s a kt ion gab. Das Referat wurde vom Deputierten G r ii 11 b a u m nacli der sozialpolitischen Seite hin ergänzt. Den beiden Deputierten wurde von der Lmdvskimfcretiz Dank und Vertrauen votiert. Bei .kr Neuwahl des Zentralkomitees wurde Dr. Thon mit begeisterten Akklamationen ziuu Vorsitzenden dicr Organisation wiedergewählt. Rumänien £in jüdischer Studentenkongreß Vom l'k bis 22. Mürz tagte in Bukarest ein Kongreß .׳!Iler jüdischen Universitätshörer der Uni* vrrsitaten Grollrumäniens. 2913 Studenten hatten Delcgirrte entsendet, um alle jüdischen Studenten ohne Rück- °1h; auf deren Parteizugehörigkeit in eine Orgauieition z11s:m1111cnzufassen, die die Verbesserung der sozialen tir.ti ökonomischen Lage der jüdischen Studenten׳• sciiaft zur Aufgabe haben soll Diesen ersten Studentenk! ngreii hat jedoch nicht die wirtschaftliche Not der jüdijdicn Studenten allein bewirkt, vielmehr wurde er miborutcn, um ein gemeinsames Arbeitsfeld für die iö.!i«.־ht* Jugend im Rahmen des Wiederaufbaues u e r nationalen Existenz des jüdischen Volkes festzulegeii. ln diesem Sinne wurde der K r.greil von den anwesenden Gästen Oberrabbiner Dt. N i e 1:1 irower und Deputierten Dr. P i s t i n e r sowie dem Vertreter der Zionistischen Föderation Großniiiliiniens, Advokaten Weidmann, begrüßt. Der Kongreß beschloß die Gründung einer Zcntralorganis.1ae/1 der jüdischen Studenten üroßmmänicns mit dem •s'׳'zt■ in Bukarest. Diese zentrale Organisation, die;i.h auf dem Prinzip der Kooperative und Selbsthilfe, auf baut, umfaßt alle Wirtschaftsvcrbannte der Universitätsstädte. Sie wird bei der Regierimg die Gleichstellung mit den anderen Studentenverbänden und Gewährung von staatlicher Hilfe zu fordern haben. Die zentrale Organisation wird schließlieh die jüdische Studentenschaft überall vertreten, wo S:.;• lenten wegen ihrer nationalen oder religiösen Ansetumungen verfolgt werden. > erlin er Ratender sich Bfiiot Berliner Zlonlntiioho Vereinigung, Berlin 0 iS, Sojrdolairege I Telephon: Zoutrrun 8tll4/lä י PonUoheokkonto No, 12006 Berlin NW7, Ka־uoavorweltuag der B. V. B richerschau J. Heinemann, Zeitfragen im Lichte jüdischer Lebensanschauung. J. Kaufmann, Frankfurt a. M. 1021. Das Buch enthält fünf Vorlesungen, die au der!u&ckn Volkshochschule in Breslau im Winter 1019 gt'1.־Jtcn wurden. Sie behandeln die Fragen: Mili- «rfsmiis oder Pazifismus, Goltcsgnadcntum oder Volks- «׳uverämtät, Aufgaben des sozialen Lebens, die Stellung dr Frau, Erziehuogsprobkmie, Der Verfasser will über G Mannigfaltigkeit dieser Fragen und ihrer Lösungen, dt'־ ja immerhin nur einen Ausschnitt, wenn auch einen!:«:!ist bedeutsamen, wahrhaft aufliellenden, von der ialiultsfülle der Kultur überhaupt darsteltcn, zu der einen grun.llcgcnden Frage und ihrer Antwort vordringen. ״Nicht darauf kam es mir an zu zeigen, daß sic die Bibel — hier den Völkerfrieden, dort se/.i;1Ie Vorschriften, anderwärts die Abschaffung der pa;ria potestas lehrt, sondern daß alle diese scheinbar selbständigen ELnzclbestimmuugeii aus der einen Entscheid 11 n,g für das religiös geheiligte ״echt des einzelnen und der Völker fließen, notweiuijg aus ihr sich ergeben und auf Grund dieser Bincren Notwendigkeit sich im geschichtlichen Leben des Jadcntuiiis trotz mancher Widerstände durchgesetzt ״•iXn oder durchsetzen müssen.“ Heinemann hält, ׳ן« er verspricht. Sehr fein und scharf werden mit Rüstzeug religionswässensdiaftlicher, philosophischer w׳i literarischer Betrachtung die Fundamente aufgedeckt, .uif denen die Gcgcnwartskultur, soweit die zur Erörtc- ״;,'g stellenden Fragen sich auf sie beziehen, eingesenkt?11*י• Und indem die jüdische Tangente an die in Hirt Allgemeinlieit charakterisierte Kulturfülle angelegt ^fd, ergibt sich in der Tat eine Maniugfaltigkci't von Raditspunkten allein schon aus der Beziehung auf «Wische — spärlicher gesät sind die angeführten talmwrsdi rahbimschcn ~ Gedanken, die ein strahlendes "'ltJ ״jüdischer Lcbensanschauung“ offenbaren. Das ך'« wird uns ohne jede verkrümmende Apologetik, ״!m0 ^״PrcisunÄ und sogar tan allgemeinen ohne Klage und Anklage geboten; was den Ion dieser Schrift außerordentlich angenehm macht. Nur ein prinzipielles Bedenken sei im Anschluß an ®k'ses überaus lesenswerte und lesbare Buch vorgebracht. ״1־ Bedenketi, oder wenn man lieber will, eine Fordeung. Was ist jüdische Lebensanschauung? Es handelt ״ro die methodische Frage, deren Lösung erst Umrisse des Inhalts bestimmen kann. Das 7 uden- ™n ist weder rein als eine nationale Größe aufzufassen ■״ bsnne dnes deutschen oder englischen Volkes, noch Ilcbrilich• Lfiitbill« doa Kattirdraoniit• d«r B. Z. V. DragoneratraBe 2a (Hof). — Ooflflnet täglich von 4--10 Uhr. — Fa«t »11• bebrätaohen Zaltnngon and Monatahofta dar Walt llognn •a*. — AnakunftantoUa fttr hebrWaoha Angelegenheit•». — UobriUohe Ijohronrormlttlung. — Treffpunkt »Iler Freunde dar habriiaohaa __SpraeUo. Klntrltt fral. Bonnaboad, den 18. April abanda B Vbi BapoSl-Uaialr, in don liänmou dar Agudath-Achim, Gormannttr. 99 Vortrag von Chawer Xandtuari nKoaart«• nad Kebakelaktlaa“. Adreuea. Varlnderaageal Allo Mitglieder dor B. SS. V. werden r״bcten, von jeder Vor&ndaranc ihror Adtoma dem Büro •ofurt Mlttullang an maahan. Dtasatag, den 10, April abanda t Uhr ZIOBlatliehar dageadrarela Berlin, BaillgaRolatatraBa 59 Dükaailonaaband. ״Utdlaaler Zloataaiaa odar Blajaa llaarai.“ Bafarenlom Dr. Bortold Oohn, Dr. Laaojraakl. tltaang dar Barllaar VartraaenalaaU da• JIdliehaa Nattaaalfeadi im Büro Berlin ü 10, äoydeUtr, 0, abanda 8H Uhr. Tage «Ordnung: 1. Dr. A. Hohwere. ״tlor ItcclicnaohotUborlobt doa Bttro«." 9• Borlolit Ober die l’urimnktlon. B. Die bovorctohundoa Aul«eben. Dm Kraolmlncn eine! jodon Vertrauonamanna iat unbedingt notwendig, ähatnnungaganoaaen, dta der א»tionalfonda - Arbeit Intaroaao ontgogonbrlngon, «ind olngeladon. Mlttwoob, doa 20. AprU abend« 8 Vht Qrappa O»*, |. d, Unum-Blllun, Groifiwaldor Btr. 229 (Sitzangaaaal pt.) Vortrag von Herrn Dr. Hantke: ״Der KUheltaaedaalte la der r.loat>tlachen llenrgnar.* Kaltarduieraat der B. Z. V. Ilebrulicher Klndorgartoa Cbarlotteabarg, Im Rcataarant Berliner Kindl, Küetrlnor Sir.ß. Von Montag bl« Freitag 10—1 Uhr. HebräUelier Kindergarten Wert, ira Ortkopttdiachen Tnrnlnititat Frl. Zompolburg, Kiacnnoher Btr. 9 (nahe Klalatatr.), Von Hontag bi« Froitug 10-1 Uhr, HebräUrber Ktnder«plelaaeh1nttt*R •Bdweetlteka Vorort«, bei Frau äoholom, Frlodunati, WUlandntr.A Joden Montag and Donner•- tag von H'"1־ H7 Uhr. UabräUcliar Klndcuplelniehmlttag Nordweat bet Frau Friodl&nder, HoUtolnor Ulor‘21. Jeden Dienstag n. Sonnabend von F4t- ׳>Uhr. lediglidt;11s religiöse Gegeben!reit zu fixieren. Aller Streit und alle dogmatisch vorgefaßte Meinung darüber enfbiiKiet jedenfalls nielit von der Notwendigkeit, den geschichtlichen Tatsachen ins Gesicht zu selten. Das sei an einem Beispiel klargeimäit Wenn die radikale LiehesetJiik des Christentums der Bergpredigt, des nahen Weitendes gewiß, cs verbietet, dem Uebci zu widerstreben, die organisierte Kirche aber ein kanonisches Recht aufrichtet, welches die Ketzer mit den schwersten Strafen belegt, so sind das gewiß Gegensätze, die durch alle ־theologischen Theorien vom regniun gratiac und vom regniun naturae nicht aus der Welt zu schaffen sind; sondern hier liegt sicherlich ein Bruch in den Fundamenten vor. Aber wir bewegen uns da wie dort auf rein religiösem Boden; denn die Gemeinschaft, welche dieses Gesetz anerkennt, fiililt und glaubt, daß cs durchaus religiösen, aus einer bestimmten Vorstellung von! Transzendenten geborenen Motiven entströmt sei. Wie aber verhält es sielt etwa mit dem der jüdischen Seele seit tmilenklicJicn Zeiten tief eingewurzelten Ahscheu vor dem Gebrauch der rollen Gewalt? Die Tat- Sache kann nicht bestritten werden. Jüdische Leiden- Schädlichkeit sucht fast immer eine andere Entladung als die durch unmittelbare Brachialbetiitigung. Das ist ein so •wesentlicher Zug jüdischen Menschseins, daß er für unseren Gesamtcharakter entscheidend wurde. Und doch liegt er sicherlich allein in der Zufälligkeit unseres Schicksals begründet, daß wir seit 200!) Jahren übenill die Wenigen unter den Vielen sind, daß wir uns also auf anderem Wege durchsetzen mußten, als durch die Macht der Faust. In der theoretischen Anerkenuung des Works: ״Nicht durch Gewalt, sondern durch meinen Geist“ steht das Judentum nidit allein da; in der praktischen Bewährung ist cs einzigartig. Aber sie ist ehe Frucht weniger der Lehre, als lies nicht selbst ausgesuchten Lebens. Allgemein gesprochen: Gerade der Begriff der jüdischen Weltanschauung muß solidem zwischen denjenigen Elementen, die sich m iirsprüngliclicr Lehre und einer für uns nidht mehr auflösbaren und insofern von Haus aus gegebenen Anläge darlegen, und Momenten, die von höchster durchschlagender Bedeutung, aber dabei offenbar Produkte deutlich überschaubaren Schicksals sind. Stettin. M. Wientr. W. Irritz, Der Geist des Judentums und sein Einfluß auf die kulturhistorische Entwicklung der Menschheit. Erster Teil (erstes Buch). J. Kaatffmann, Frankfurt a. M. 1920. Ein warm fühlender Mensch, dem die Schrecknisse des Weltkrieges und ,seiner Nach wehen die Kluft zwischen dein Judentum — übrigens aUcm ethisch reügiöscr. Geest! — und der Wirklichkeit in furchtbarer Lebendigkeit sich auf tut, entwirft hier ein׳ Idealbild vom Judentum, wie er es scliaut. Das bisher vorliegende erste Buch liandclt von dem Ursprung des Monotheis» mus und von des» Grundlagen der mosaischen Gesetz׳- gebung. Es kommt ihm ,weniger auf sachliche Dariegu ngen als auf erbauliche Wirkungen an. Wer News, Auftidlendes in dem bisher erschienene« Teile sucht, wird nicht auf seine Rechnung kommen. Aber die ehrliche Begeisterung, die in der kräftigen Sprache des Büchleins weht, wird nicht ohne Eindruck bleiben. Stettin. M- W*ener. Palästina-Amt Das Palästinaamt ist geöffnet am Montag, Dienstag, Mittwoch von 12—4 Uhr nachmittags und am Donnerstag, Fr,eitag und Sonntag von 9—12 Uhr vormittags. Aasreise aas Rußland Das Skandinavisch-Jüdische ZcntraMfskomitce teilt uns mit; ״Wir machen hiermit bekannt, daß laut einer speziellen Abmachung mit der Sowjetregicrung seitens er Delegation der Kanadisch-Jüdischen Hilfsorgamsatiore der Herren Salzmann und Bjclkin — im Namen der Hilfsorganisationen in Kanada England und Skandinavien — Personen m Rußland und Ukraine, die Verwandte im Auslände haben, unter folgenden Bedingungen die Erlaubnis zur Ausreise bekommen können: Die russische Sowjetreg icrung stellt keinerlei Hindernisse in den Weg für die Ausreise von Gattinnen, minderjährigen Kindern und Eltern im vorgerückten Alter, die zu ihren Verwandten, d. h. zu ihren Männern^ Eltern, bzw. Kindern im Auslande reisen wollen. Die erwähnten Personen können die Erlaubnis zur Ausreise aus Rußland bekommen unter der Bedingung, daß die Verwandten im Auslände für sie vorher eine Einreisceiiaubnis in das Land, in das sie emigrieren wollen, besorgen werden, und daß der entsprechende Betrag für Reisespesen bcreitgcstellt wird. Auf Grund dieser Abmachung hat unser Komitee aut sich die Aufgabe genommen, zu vermitteln zwischen den Verwandten im Ausland« und den Verwandten in Rußland und der Ukraine, den letzteren beim Verlassen des Landes, wie auch aut dem weiteren Wege im Auslände behilflich zu sein. Wir machen alle in dieser Sache interessierten Personen aufmerksam, schon rechtzeitig an das Besorgen der Ausweispapiere und der Einreiseerlaubnis für die in Betracht kommenden Verwandten in Rußland zu treten. Diese Papiere sollen in mehreren Kopien ausgestellt werden. Außerdem 9011 jeder der für seine Verwandten aus Rußland oder aus der Ukraine die Ausreiseerlaubnis bekommen will, uns sofort Namen, Alter, letzten Wohnort und Adresse in Rußland der in Betracht kommenden Emigranten mitteilen. Weitere Einzelheiten werden wir demnächst mitteilen. Mit Briefen und Anfragen soll man sich wende*» an die Adresse unseres Komitees in Kopenhagen: Skaud.-jüd. Zentralhilfskomitee, Kopenhagen, Ny Ostcrgade 7 oder an unsere Abteilung in Berlin: Skand.-Jüd. Zentralhilfskomitee, Berlin SW 47, York- Straße 8-1. Es wird ersucht, den brieflichen Anfragen' an unser Komitee die Auslagen für Rückporto in Brietmarken oder Papiergela beizufügen. Skandin a v isch - J üd isches Zentralhilf skom itee.“ JGd’sebes ArbeRsnint Die Lehrstell e (»Vermittlung findet nur noch Dienstags ursd F r e i t a g s von 2—3 Uhr statt. Montags und Donnerstags von 3<: י—>,%i Uhr findet im Arbeitsamt eine juristische Sprechstunde statt über alle Angelegenheiten des Arbeitsverhältnissest Die Sprechstunde wird von Juristen abgehalten. Das Arbeitsamt hat Gelegenheit, junge Leute im keramischen, Kunst- und Töpfcrcigewcrbc, in der Schiffahrt und Bauhandwerk auszubildcn. Meldungen, besonders auch von deutschen Staatsangehörigen, an das Jüdische Arbeitsamt erwünscht. Das Jüdische Arbeitsamt braucht dringend Bürostellen für jüngere Studenten, die sich hier in größter Not befinden. Der Betrieb der Nähstube des Arbciterfürsorge« amts, Augusistr. 17, der am 15. 12. 20 begonnen hat und jetzt bereits 26 arbeitslos gewesene Frauen be* schaftigt, kann nur aufrecht erhalten werden bei der Mittiilfe aller jüdischen Kreise durch Erteilung von Aufträgen, Flick- und Stopfarbeit aller Art. Maßanfertigungen werden bestens und billigst ausgeführt. Das Jüdische Arbeitsamt, Berlin, Auguststr. 17, vermittelt Teppichklopfer und häuslich« Hilfsarbeiter und übernimmt Arbeiten für Ad ressen Schreiber. Wtr bitten zu beachten, daß das Jüdische Axbeitsamt sich jetzt Auguststraße 17 befindet Konzert. Am Mittwoch, den 13. März, 8 Uhr abends, veranstaltet die Pianistin Fräulein Marie Zweig, im Meistersaal, Köthener Str., ein Konzert Zum Vortrag gelangen Werke von Beethoven, Schubert, Mozart und Bach. Die Ortsgruppen Gcra-ReuS. Trotz des jungen Bestehens unserer Ortsgruppe gelang cs uns, dank verschiedener sehr tätigen Mitglieder, am 26. 3. einen Purim-Abend zu Veranstaltern Das Programm wurde Ln der Hauptsache von der hebräischen Schule unter Leitung des Herrn Lehrers!gier ausgeführt. Mit welchem Erfolg der Abend endete, zeigt der Ueberschuß, welcher trotz enormer Ausgaben erzielt wurde. Wochenkalender. Sonnabend, 16. April, 8. Nissan 5681, M’zorah, Sabbath hagadol, Nacht 7,48. Schluß des redaktionellen Teils. r Dia glücklich». Gehört •in«■ kräftigen Jungen p »aigon hooharfraat an * Goatav WaHennaaa and Fran Irma, gab. Dittmann. B&tiowatr. 6, 3 April 1921. c Dia Gobart •ine« Mädohana «eigen an DipL-Ing. Erich Kemptrukl und Erna lla«, gab. Dantiohmann. Oharlottenbnrg, das 4. AprU 1991. Gervinnaatr. 11. 1 ,׳ | I t * 1