Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 27 (5.4.1921)
- Date
- 1921-04-05
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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JUEOlöCHE RUNDSCHAU Seite 18ב Wiener Brief s- Wien, Mitte März. Die Tagung des österreichischen Antisemitenblindes hat zwei wichtige Ergebnisse gehabt: das cur■ »st die ׳cstgcstellte Tatsache, daß die antisemitische Politik der jerzabek, Riehl und Konsorten sowie der Hiiien affilierten Kollegen von jenseits der Leitlia und Mi dem ״Reich“ ein Vorwand ist für Reaktionsbes'jebungen nach rot-weiß-grünem oder schwarz-rotveiiicni Muster; das zweite, ebenso wichtige Ergebnis Fiasko des neuerlichen Probe pogroms, den dieselbe» Uleiucntc veranstalteten, die ihn in die ״Kultur- ..... .1« ..Rei1rcn“-Affäre einbezogen hatten, von den Aivtisemitenbüiullern w ist d*s ÜlC ,11 , ׳ ■ r ... der ״Reigen -Affäre lkei Tage laug wurde tat“ atierhand dummes Zeug über die Bedrückung der Arier ,;«rdi die Juden geschwätzt, Eüt Unterton war zu hören, der verdächtig genug klingt: die Sehnsucht nach!;er ״starken Hand", welche Oesterreich von dem Judenibd und allen anderen Ucbcln erlöset! würde. Die starke Hand heilit ״auf“ magyarisch: Uorthy - Karl, ״auf“ ,äiMlciitseli: Ludemlorff—Wilhelm, und hinter dem Feldu-ichrei nach Erlösung von dem schweren Druck der luden steckt das Bestreben, den ״arischen“ Bürger von ’Wi■.•,! in die trüben Ziele der paar Leute tinzut'angco, welche bei einer Restauration an die Oberfläche zu to.iuncn hoffen. Natürlidi haben diese Bestrebungen politische Stütze an der gegenwärtigen christlichsozialen Regierung, welche mit einer monarchistischen Rcstauraiion in Oesterreich liebäugelt; doch bei der feinen Witterung der Cliristlichsozialen für die Volksmcinung 1,1,11:1 diese Polii:!; der cxttv.i.en Reaktionäre, die hinter lici'.i Hcpp-hcpp-üesehrei steckt, bei ihnen keine offizielle Unterstützung finden, da sie wissen, daß gegenwärtig für die schwarz•;,rv!be oder schwarz-weiß-rote Reaktion in Wiener Bevölkerung wenig Sympathie besteht. Aber sfülscliwefgemie Duldung dieser Umtriebe und der damit vcrlnmdenm Judenhetzchcn hält die christlichsoziale Regierung für zweckmäßig, da sie vielleicht ihr eigenes Süppchen dabei kochen könnte. So kam es, daß der sogar angesetzte — Probejwgrom in Wien ungehindert sciiam Lauf nehmen konnte, Dali der l’<!10111״ darauf beschränkt blieb, daß; 11,0 Imader; deutschnationalc Lausbuben aus der Ui;irersiät und Mittelschule, verstärkt durch etliche nutzend Taschendiebe und — was dasselbe ist Spezialabgesandte der ״Erwachenden Ungarn“ auf jüdisch aussdiendc Passanten losgingen und sie insultierten* ״ev,■ähnlich auch bestalilen, das ist nur dem Umstande;utusclireibcii, daß das 'Gros der Wiener Bevölkerung ■:i:c Sache nicht m i t ni a c h e n will. Die absicht׳ '.:da• Sorglosigkeit, welche die Regierung an den Tag lege, hätte freilich, wären die Volksinstinkte dem Lock mi der pogromistischcn Anlisemitenbündicr gefolgt, «Anwos Unheil heranfbeschvvören können. So aber hot die Wiener Bevölkerung dem Probepogrom, den .de diristlichsomle Regierung zu verhindern nicht g e v.־ Ult war, ein Fiasko bereitet, das die Veranstalter dch nicht hatten träumen lassen. Im Grunde gescliah .!!■ס nicht viel, was jedoch nur der Besonnenheit der Wiener Bevölkerung, nicht der Vorsorge der Regierung, zu der sie verpflichtet gewesen wäre, zu danken ist Die Pagrotnislen hatten natürlich ihren lausbübischen und verbrecherischen Instinkten freien Lauf gelassen; de bestahlen Passanten, insultierten sie tätlich, rissen jüdisch aussehende Leute aus Tram way wagen und Fiakern heraus u. dgl., kurz sie machten der ״arisch-völkischen“ Kultur alle Ehre, deren Träger ja hauptsächlich an diesen Lausbübercien beteiligt waren (unter den Verhafteten gibt cs 40 Mittel* und Hochschüler). Der ■Zug in die Leopoldstadt“ wurde von der Polizei verhinderi und die ״Helden“ tobten sich bloß in der inneren ■'»tadi aus. Dabei passierten auch komische Verweehsitm״en, 90 z. B. dieser ergötzliche Fall, daß der Christliriisoziale Abgeordnete Pater Sei pal für einen Juden ungesehen und verprügelt wurde; er hatte auf dem Amisemitentag ״zur Tat“ gerufen und verspürte sic nun am eigenen leibe. Wenn nun dank der Besonnenheit der Wiener der Probepogrom keine schweren Folgen hatte, so bedeutet er doch eine Mahnung für die Wiener Juden. Die ״Bodenständigen“ unter ihnen hatten stets gepredigt, es gehe nur gegen die Ostjuden, und denen geschehe cs recht Aber während der ״geistigen“ Vorbereitung zum Pogrömchcn bekam man von dieser feinen Unterscheidung nichts zu hören; es handelte sich um die Juden schlechtweg, ohne nähere Bezeichnung der Windrichtung, 5"1י der sie stammen. Dies sollte den Juden, die sich “b bodenständig ausgeben, zu denken geben. Ihr Schick■ '*'• ist mit dem der nach Wien geflüchteten Ostjuden "“,r €nk verknüpft, enger als es den ״Bodenständigen“ (und vielleicht auch jedem anständigen Ostjuden) lieb eingdien, um so mdw, als sie gerade jetzt, wo sie ihnen zu einem Probepogrom freie Hand gelassen hat, vor dem Auslände, dessen Hilfe sie sucht, schwer komp r o m i 11 i c r t ist. Aber die Regierung könnte solch ein an und fiir sich politisch lächerliches ״Ultimatum“ leicht zum Vorwand nehmen, um sich vor dem Auslande mit ״unwiderstehlichem Zwang“ zu rechtfertigen. Hier müßte die gesamte Wiener Judenheit wachsam und gerüstet sein. Dazu aber fehlt noch viel. Lediglich die Zionisten begreifen die Wichtigkeit dieser Frage. Was sich sonst ״jüdische Ocffcntlichkeit“ nennt, ist politisch viel zu unreif, um da klar zu sehen. Die Repräsentanz der jüdischen Ocffcntlichkeit, der von einer knappen Mehrheit kläglicher Figuranten der unfähig!,teu ״Bodenständigkeit“ regierte Kultusvorstand, hat sich jetzt gezwungen gesehen, einem öffentlichen Skandal ein Ende zu setzen, durch den. diese Kultusvorstandsmehrheit sich aufs schlimmste bloßgestcllt hatte; Der Streik der jüdischen Religionslehrer ist beendet. Die Lehrer sind mit ihren minimalen Forderungen durchgcdrungcn. Dies hätte die bornierte Mehrheit des Kultusvorstandes billiger haben können, wem! sie gleich dem Anträge der zionistischen Kultus- Vorsteher auf Bewilligung der Forderungen der Lehrer zugestimmt hätte. Die judisclien Kinder Wiens wären nicht drei Monate ohne Religionsunterricht geblieben und die Entrüstung׳ der jüdischen Eltern wäre nicht zum höchsten Grade gesteigert worden. Zu solchen Erwägungen aber fehlt es den gegenwärtigen Herren der Wiener Gemeinde an ]x>litischer Einsicht. Und die Gemeinde, eine der größten in der gesamten Judenheit, verdorrt. Es ist Zeit, daß dieser Kultusvorstand geht, bevor ilut die Entrüstung aller seiner Wähler und Nichtwiihkr (die bei dem famosen Wahlrecht In der überwiegenden Mehrheit sind) hinwegfegt. Akademischer Antisemitismus Wien. (J. P. Z.) Seit einiger Zeit macht sich an der hiesigen Universität ein rüder Antisemitismus geltend, der vielfach unter der direkten Patronanz der Hochscliullehrer steht. Namentlich der vorjährige Rektor, Prof. Schwind, gilt ais Förderer dieser Richtung. Vor einigen Tagen haben die koalierten deutschnationalcn und Christüchso/.ialen Hochschülcr regelrechte Wahlen zu einer rein ״arischen“ Vertretung abgcbaltcn, die sich den irreführenden Titel ״Hochschulkammer“ beilegt. Als ilie freiheitlichen und sozialistischen Studenten gegen diesen Unfug, an dem Professoren als 'Wahlleiter mitwirkten, in der Universität öffentlich protestieren wollten, wurde ihnen diese Absicht durch den Hinweis auf die Möglichkeit von Ruhestörungen von der Universitätsbehörde verwehrt, in der Protestvcrsammlung, die außerhalb der Hochschule stattfand, geißelte der gewesene Staatskanzlcr, Dr. Renner, u. a. die reaktionäre Haltung der Studentenschaft. Einer Deputation des ״Jüdischen Hochschulausschusses“ bestätigte der Rektor ausdrücklich, daß diese sogenannte ״Hochschulkammer“ einen durchaus privaten Charakter trage. Zu einem Verbote dieses angemaßten, irreführenden Titels hat sich die Hoclischulbehörde nicht bemüßigt gesehen. Der Geist, der an der Wiener Hochschule herrscht, wird auch durch die Tatsache illustriert, daß in der von den ״Ariern“ verwalteten ״mensa academica“ notleidende jüdische Studenten nicht zugelassen werden. Dieser Tage wurde sogar ein armer christlicher Student abgewiesen, mit der Begründung, daß er nicht reinrassiger Arier sei. An der Spitze der Mensaverwai tung steht der obgenannte, frühere Rektor Hofrat Schwind. Nicht besser geht es an der Technischen Hochschule zu; so wurde dort der bekannte Fachmann, der bereits seit einem Jahrzehnt als Konstrukteur an der Technik wirkende Dr. Schwätzer, ais er seine Vorlesungen als Dozent beginnen sollte, von einer johlenden Horde, die auch von außen und der Studentenschaft fernstehenden Kreisen Sukkurs erhalten hatte, am Sprechen verhindert und als ״Saujud“ heschimpft. Der jüdische Gelehrte mußte der Gewalt weichen. Es ist abzuwarten, was die Hochschule zum Schutze der Lehrfreiheit unternehmen wird. s«n Jitar: Gibt ihrem Vermittlungsaktio» des Amsterdamer Oberrabbinats zwischen der ״Apda“ und der Ziooistischen Organisation ln der inisrachistischen ״Jüdischen Press e“, Berlin, schreibt Herr B. über die Vcrmittlungsaktion zwischen der ״Aguda“ und der Exekutive: ״Oberrabbiner Ondurwiyzer hat Vorbereit.mgen zu einer Konferenz getroffen, die einige Aguda- Führer in London mit der Exekutive der Zionistisehen Organisation zusammenführen solL Wir haben über diesen Plan bisher nicht berichtet, um zunächst seine weitere Entwicklung abzuwarten. Nachdem aber das deutsche Aguda-Organ die Nachricht bringt, glauben wir, sie ebenfalls registrieren zu sollen. Wir behalten uns vor, den Erfolg der Besprechungen zu mehlen und werden es begrüßen, wenn durch die Konferenz neue Energien für die Aufbauarbeit gewonnen werden, Wir haben ferner eine Notiz des ״Nieuw Israelit Weckblad“ nicht wicdcrgegeben, die schon ״Bedingungen“ aufsteilcn zu können glaubte, die indessen auch in der übrigen Presse kein Echo finden konnten. Nun gibt der ״Israelit“ sie als ״offiziös“ wieder; cs ist also zu befürchten, daß Aguda-Kreis« sie als mögliche Basis für die Unterhandlungen halten. Im wesentlichen wird erstens eine ״Garantie“ da־ englischen Regierung und des Völkerbundes gefordert, die jüdischen Ansiedler mit allen Mitteln gegen mögliehe Ausbrüche des arabischen Fanatismus zu schützen. Wckh bedauerlicher Mangel an politischem Verständnis aus dieser — nebenbei unerfüllbaren — Forderung spricht, sollten auch die Kreise einsehen, die nicht mit uns der Ansicht sind, eine jüdische Heimstatte in Palästina sei keine Angelegenheit englischer Bajonette, und die Pflege freundnachbarlichcr Bczichu.1gen zu den Arabern habe auf andere Weise zu!geschchcn, als unter dein Schutz fremder Waffen. Ferner wird zur Leitung des Aufbaus und zur Verwaltung der Finanzen eine Kommission aus zehn Mitgliedern vorgeschlagen, von denen je drei der Zionistischen Organisation, der Alliance und der Aguda zugeteilt werden, während den Vorsitz die Pekidim und Amarkalim führen sollen!! (״Pekidim und Amarkalim“ werden die Leiter der holländischen und deutschen Chaluka-Landsmannschaft (Kollcl) in Jerusalem genannt. Anm. d. Red.) Wir weisen nebenbei darauf hin, daß die Zionistische Organisation die durch den Mandatsvertrag anerkannte Vertretung der Judenheit gegenüber der Mandatarmacht darstcllt, offenbar weil sie durch Ihre Organisation und Politik wie durch ihr Programm dazu für geeignet gehalten wird. Nach dem holländischen Blatt soll sie unter dem Vorsitz der Ch alu k a-Orga ni s a ti 0 n eine Stellung einnehmen, die sie in jeder grundsätzlichen Frage in die Minorität bringen muß. Wie sie dabei die der Mandatarmacht gegenüber übernommenen Verptlichtungen einhaltcn soll, ist unerfindlich. Dagegen soll die Aguda mit den Pekidim, die die Regungen selbständiger jüdischer Verwaltung (Assetath Haniwcharim, Waad Lcumi, Beth-Din) sabotiert haben, vier von zehn Stimmen, fast die Hälfte, bekommen. Von Weltfremdheit zeigt es aber auch, daß das ״Weekblad“ auf diese Weise die Arbeiterorganisationen einfach unter den Tisch gleiten laßt und neben der Zionistischen Organisation, die Ihren Schwerpunkt immer vollständiger nach Erez-lsrael verlegt, nur solche Vereinigungen zur Verwaltung des Landes zulassen will, die vom grünen Tisch der Daspora das entstehende jüdische Heim reglementieren woben.“ ״k• ״»-י‘ es einmal Reaktion und in ״•‘Vermeidlichen Gefolge Judenverfolgung, so wird die ■;0de!1ständigkeit niemandem nützen. Darum ist die rraKe der Ausweisung der ostjüdischen Fluchtl|״ße von kolossaler Bedeutung für die österreichische judenheit. Vorläufig hat die dabei herrschende Willkür ,״»di den mit Polen vor dem Völkerbundrate gcschiossenm Vergleich eine gewisse Kontrolle erhalten; es ist Raum genug für Willkür vorhanden, und Sache der gesamten Wiener Judenheit müßte cs sein, Mricere Sicherungen gegen die Willkür, die an den Flüchtlingen geübt wird, durchzusetzen. Die Antisemitenbümüer haben an die Regierung eine Art Ultimatum gerichtet, welches die sofortige Ausweisung aller Flucht- 11״Ke, unbekümmert um die Abmachungen mit Polen, *ordert Die Regierung kann natürlich nicht ohne weiteres auf diese Forderung ihrer heimlichen Freunde Amerika und der Wiener Antisemitismus New York, 1. April (Tel. d. ״Wr. Morgcnztg“) Unter dem Eindruck der Vorgänge bei dem Wiener Antisemitenkongreß hat das ständige Komitee des amerikanisch-jüdischcn Kongresses, bestehend aus den Herren Nathan Straus, Rabbiner Stephen Wise, Morris Rothenberg und Bernard Richards, beim Staats- Sekretär des Acußcrn Herrn Hughes vorgesprochen, um die Aufmerksamkeit der amerikanischen Regierung auf die Lage der jüdischen Flüchtlinge in Wien zu lenken, die von Ausweisung und von Exzessen im Zusammenhang mit dem Antisemitenkongreß bedroht sind. Staatssekretär Hughes antwortete, daß nach den Informationen des Staatsamtes die antisemitische Propaganda von unverantwortlichen Personen betrieben werde, die ohne Einfluß seien. Er werde jedoch den amerikanischen Kommissär in Wien beauftragen, über den Einfluß der. antisemitisehen Agita toren auf die österreichische Regierung zu berichten. Die Saloniker Juden für die Palästinaemigranten. Der jüdische Gemeinderat von Saloniki beschloß eine Subvention von 10 000 Drachmen zur Unterstützung der durch Saloniki durchreisenden Palästinaeini^rantcn aus Osteuropa. Die jüdischen Zöglinge der Saloniker Schulen haben sich zur Entrichtung von monatlichen Beiträgen zu diesem Fonds verpflichtet. Polen Aufhebung der Ausnahmegesetze gegen die Juden A. W. ln der Ausgabe vom 25. ds. Mts. veröffent* licht das polnische Amtsblatt ״Monitor Polski“ den Wortlaut eines vom Präsidium des Ministerrats her* ausgegebenen Communiquüs, worin gesagt wird; ״Bei den abgelialtenen polnisch-jüdischen Konterenzen hat sich unter anderem auch die Frage ergeben, die die Anwendung von Gesetzen und Vor- Schriften auf die jüdische Bevölkerung betrifft, deren Geltungskraft durch später erlassene Bestimmungen aufgehoben wurde. In Anbetracht dessen hält es die Regicrung für notwendig zu erklären, daß folgende Be- Schränkungsbestimmuiigen gegen die jüdische Bevö’kerung durch jetzt geltende Gesetze bzw. Vorschriften außer Wirkung gesetzt werden,“ Es folgt eine Reihe von Gesetzen und Vorschriften der alten kaiserlich-russischen Regie, r u n g, die cten Bodenkaut, Selbstverwaltung, Gemeindefragen, Wohlfahrt, Gebrauch des Jiddischen bei Unter- Zeichnung von Urkunden usw. betreffen, sowie einzelne dcT Zdt im $?**** Vcrwaltuil«, hauptsächlich aus Fremdenaiisweisürig io Danzig D• B■)• Die Danziger Regierung betreibt seit einigen Tagen eine massenhafte Fremdenausweisung, von welcher die ostjüdischen Ein• wohner am meisten, betroffen werden. Die Betreffe• nen beabsichtigen in dieser Angelegenheit beim High Oommissioner Hak ing Beschwerde zu führen.