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Jüdische Rundschau · 1921-03-30 · Heft 25-26 (30.3.1921) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 25-26 (30.3.1921)
Date
1921-03-30
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 174 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 25/26 lieh kann es auch von jedem Zionisten akzeptiert undi unterschrieben werden. Da auch, soweit aus den! Programm ersichtlich ist, nirgends der Versuch gemacht wird, unter das zionistische Minimalprogramm zu gehen, was z. li. bei Aufgabe des ״jüdischen Volksgedankens“, des Bewußtseins vom Judentum als einer nationalen Einheit, der Full wäre, Ist das Programm von ״liinjan llmmv.“ da» stilistisch vielleicht schärfer als bisher hcrausgcarbeitctc Minimalprogramm der allgemeinen zionis.Ischen Organisation. Es mag sein, daß in einzelnen Teilfragen und in Problemen der, Taktik und Methoden bestimmte, im Programm aber nicht in Erscheinung tretende, besondere Meinungen vorlianden sind, als beherrschender Zug aber ist der eigentlich ganz negative zu einem Minimalprogramm tmverkeuii• bar. Sinn und Zsvcek der neuen Föderation konnte also nur der sein, als alleiniger Träger der reinen zionistisehen Forderung zu gelten, damit nach außen die all• gemeine zionistische Organisation ' als einzig legitimiertcr Vertreter ihres Grundpiogiamms zu leprösenderen, also in weiterer Konsequenz auch die iiir nicht angehörigen Teile der allgemeinen Organisation — zu Föderationen zu stc111|>eI11. Jede zionistische Orupשגן und Richtung mit einer auch nur geringen Meimmgsdifferenz müßte dann eine Föderation bilden, da sielt die Träger dieser in proiioiiziertesicr Form ausgesprochenen Minimalfordenmg sogleid» scharf von ihr abgrenzen würden. Dieses Födcra'.ionsprinzlp, das dem Kampf der Richtungen uudi Qru|»pen innerhalb der allgemeinen Organisation den gemeinsamen Boden entzieht; deren nicht durch fundamentale Weltanschauungsgegeusätze getrennte Mitglieder schon durch jede vorhandelte abweichende Meinung aureinaitdcrreilit; das nicht föderiert, sondern separiert; nicht differenziert, um zu integrieren, nicht scheidet, 1111 zu verbinden, sondern um immer von neuem zu spalten und zerreißen - dieses reine Sezessions- und Spaltungsprinzip wäre der Untergang der Organisation. Warum verbleiben die Begründer der neuen Föderalioti nicht in der allgemeinen Organisation und wachen in dieser über die Einhaltung des unvermischteil Minimalprogramms, was doch logisch und politisch das einzig Mögliche ist V* Es kann dafür nur zwei Gründe geben: ein inncrzionistischcr und ein außenpolitischer. Eine Sezession, die sich moralisch rechtfertigen läßt, kann nur auf der Uebcr/cugung beruhen, daß eine Verständigung in dem gemeinsamen Verband aussichtslos und kein irgendwie erheblicher Teil desselben noch zu gewinnen ist, somit nicht die heutige Minorität morgen Majorität werden kann. Darum lieber Vernicklung des unnützen, unfruchtbaren Kampfes; die Sezession, die ja Beginn jeder Föderatioiubiidung׳ ist, 9011 als Mittel friedlicher Verständigung, als Gewähr des sch l i c ü I ichc n Zusammenbleibcnsund Verbundenseins dicr.cn. So war cs bei den bisherigen zioiiistisclwn Föderal tonen: der ״Misrachi“ konnte nur die gcsetzedreucn Zionisten für sich zu gewinnen hoffen, die ״Poale-Zion“ nur die soziaüstisch gesinnten, darüber hinaus war jeder Kampf um die Majorität zwecklos, eine Verständigung ausgeschlossen. Gerade umgekehrt liegt die Situation bei der Föderation ־״Biujan Haarez“. Hier kann eine Sc- Zession nur als Eingeständnis der Schwäche und zugleich als Kampfansage gedeutet werden. Denn da sie ebenso wie der librigbleibeiide Teil der bisher Föderationen nicht angeschlossenen allgemeinen zionistischen Organisation sich an die Mitf-I.eder dieser wendet und unter ihnen■ Anhänger wirbt, bedeutet die Sezession den Versuch, die Majorit .י t, die ״B i n j a n Haarez“ nicht auf dem«, kritischem Wege innerhalb des allgemeinen Verbandes zu erringen sich bemühen will, durch eine Sprengung und Spaltung dieses Verbandes zu erzielen. Eine Methode demnach, die - so verwunderlich das gerade bei den Herren von ״Binjan!־laanez“ ist — durchaus in die Ideenwelt des Bolschewismus gehört, was keineswegs hier auch nur 4m geringsten geringschätzig gemeint ist, sondern ganz objektiv konstatierend und i!: die Systemaiik der politischen Begriffswclt eiiirdlicnd, Dieser grundlegende Unterschied von den anderen Föderationen der zionistischen Bewegung, daß sich die geplante nicht an die genau bestimmbaren Auhäng er ihres Anschauungskreises, sondern an die allgemeine zionistische Masse wendet, zeigt auch, daß diese Föderation die schärfste Kampf ansage an die ihr nicht angehörigen Qruppcn bedeutet. Und das heißt nichts anderes als den Beginn einer bisher kaum da ge wese neu Selbst /erflt'ischung und die Ankündigung eines permanenten Kriegszustandes in der Organisatbn, der alle jetzt für Palästina so notwendigen Kräfte absorbieren und die Organisation in den Abgrund führen muß. Daß das keine bloßen theoretischen Erwägungen sind, lehrt die Geschichte der zionistischen Bewegung 'I1. dcn verschiedenen Ländern. Gerade die ״älteren Zionisten“. die sicli nach dem Bericht zu der neuen Föderation zusammengeschlossen haben, sollten sich doch 1kh.11 daran erinnern können, wie seinerzeit in Amerika zwischen der American Zionist Fcdcrattoii Knights of Zion und in England zwischen׳ “r״ Z!oms‘ Federation und Order of Ancicot Mac- Wum el Jv\ ^1״«• dart auf ■״«! '-״1״•'יaus völlig vmdÄJnl U-Ü .damnl* ha1״l,lu■ cs sich bloß um I s,״!1י V«L',anlsaüoncn sfor,ne 11, nicht um theore- ,ej dcr!, unausweichliche Kampf würde we״un״ ‘k"‘s״hcn Zionismus für die Be- DcuuJ.h״n 4" *01'*יי!‘ »B>njan Haarez“, sich nicht auf ztonsÄt beschränken, zu eine.״ ״Weltkrieg“ der /.wmstischcn Organisation werden. Ich halte cs für völlig ausgeschlossen, daß jemals eine zionistische Exekutive oder ein Kongreß eine solche Föderation, die den Keim des erbittertsten Kampfes und der Spaltung in sich trägt, genehmigen wird; sie würde denn ihr eigenes Grab schaufeln. Der außer!>o!lt;sche Grund, der für die Bildung der neue» Föderation in Betracht kommt und sie allein sinnvoll macht, ist die dadurch erlangte Möglichkeit, selbständig mit den Nichtzionisten zu verhandeln. Auch liier zeigt sich derselbe Unterschied gegenüber den anderen Föderationen wie früher, Die Kreise der Oeslnmmgsverwaiidtcn, au die sowohl ״Mlsrachl׳‘ und ״l\>a!e- Zion“ herautrateii, sind eben infolge ihrer besonderen Anschauungsweise der allgemeinen zionistischen Orgaiiisatkm unzugänglich oder nur schwer erreichbar. Dies gilt nicht für die nidhtzionistischc Judcnhcit. die ״Binjan Haarez“ zum Aufbau Palästinas lieranzicheit will. Es sind dieselben Kreise, au die sich auch die anderen Gruppen, soweit sie nicht eigene Födcratkmen bilden, wenden wollen. Ob die Herren von ״Binjan Haarez“ oder z. B. die Kreise, die sich jetzt zum ״Nattonale.11 Eiulieitsbloek“ zusaminciigcsclilossen haben, wie beide behaupten, für diese Werbearbeit die besseren Voraussetzungen mitbri.igcn, mag dahingestellt bleiben. Eines aber ist sicher: zwei zionistische Parteien können nicht mit denselben Nidit/ionisten verhandeln, ohne einander zu desavouieren und dann beide von dem Dritten Anläßlich des Jahrestages von Tcl-Chai Bniiiititir, «len!1, AjmII, 8 Uhr KuuNilcrliHii«, Itu luvuxstr. 9 (l*uts1lu1n׳T 1’lutz.) T*״umpeldo1*-״ Feier An• |1rn1׳l11 11!) 111׳, tintuolnilI (l'itlMInn), Kurt II111 <11—11 r«-l«1 Jii11l11l1.fi. -Mk. UkIioikuIiuss J'ni' K « 1'o ׳j Atljaln abgclchnt Zu werden. Auch die minimalste zionistisdie Miimestlorderimg, die größte Konzession und das größte Unterbieten der anderen Richtung wird da nichts nützen. Da beide Richtungen ihre Methoden für richtig halten und daher auf deren praktische Anwendung nidit verzichtcn werden wollen, bleibt wieder nur als einziger Ausweg, auf gemeinsamem Boden das demokratische Majoritälsprinzip anzuerkennen, das selbstverständlich auch das gerade Gegenteil einer Vergewaltigung der Minorität ist. Mit anderen Worten: nadi außen eine Koalition. Eine Folge der jetzt beabsichtigten Spaltimg wäre also die völlige Lahmlegung jeder Arbeit, für den Aufbau Palästinas die erforderlichen Geldmittel zu beschälten. Daß auch in der nicht unmittelbaren zi1<־»i• sttsciicn Arbeit diese Spaltung die ver he blich teil Folgen hätte, liegt auf der Hand. Es ist nicht wahrschcinlidi, daß bei der unausweichlich sicli elnstel'endcn Kampfes• und Kivaliiätsstimmung zwischen ״Blnjan Haarez“ und dem zurückblejbemkm Teile beispielsweise di!e Aufstellung gemeinsamer Listen im Gemcindewahlkampf erfolgen würde; viel wahrscheinlicher ist vielmehr, daß beide Richtungen sich da das Vorgehen der Föderation ״Poalc- Zion“ bei den Berliner Wahlen in Vorjahre zum Muster nehmen und damit den gleichen traurigen Erfolg hben werden. Braucht noch weiter ausgcfiihrt werden, wie groß die Gefahr ist, die de n deutschen Zionismus und dem Zionismus überhaupt von solchen I־öderaii041׳-bil• düngen droht? Differenzierung verschiedener Riehtungen und Strömungen ist sogar notwendig, nicht nur erlaubt, doch nur dann, wenn diese Differenzierung einmal auch von der notwendigen Integration abgclöst wird. Eine Sezession aber, die nicht der letzte Ausweg aus einer verzweifelten und völlig hoffnungstosen Situation ist, ist eine Versündigung an der Gesamtheit, die diese zmn schärfsten Kampf gegen die in ihr zum Ausdruck kommende schärfste Bedrohung zwingt. Daß dieser Kampf erfolgreich sein wird, ist zweifellos, es sei denn, diese Gesamtheit sei so schwach, daß sie nicht wert ist, weitcrzuleben. Aus den Kämpfen für den östcrrcichisch-jüiJischeu Kongreß entsinne ich mich einer Situation, die mit der heutigen im deutschen Zionismus eine überraschende Aehn’.ichkeit hat: Uns Zionisten in Böhmen war cs gelungen, die iiichtzionistischen Kreise mit fast sämtlichen ausschlaggebenden und einflußreichen Persönliclikeiten des Landes für den Kongreß, in dessen Programm auch die Palästinafonlerimg enthalten war, zu gewinnen. Doch rief innerhalb der österreichischen zionistischen Organisation die Forderung der Wiener Zionisten, daß nicht nur die Anerkennung der jüdischen Nationalität durch die Verfassung, sondern auch die Einführung nationaler Kataster in den wcstöstcrreichisehen Ländern vom Kongreß anzustreben sei, den hefligsten Kampf hervor. Obwohl bei einem Territorialverband, wie cs der böhmische Distrikt war, die Gefnlir einer Spaltung ungleich geringer war und wir den Beweis erbracht hatten, daß alle Nichtzionisten für unser Pnogramm zu gewinnen waren, einen Beweis, den ״ßinjan Haarez.“ noch schuldig geblieben ist, und obgleich wir im April 1918 auf dem Wiener Parteitag, dessen Entscheidtmg wir auriefen, nur gegen chic ganz knappe Majorität unterlegen waren, haben wir uns schien Be- Schlüssen unterworfen und bis zur weiteren Klärung der Streitfrage (innerhalb der Organisation) auf die Fortführung der Kongreßbewegung verzichtet. Man weiß, daß Oesterreich nicht gerade ein Land strengster Disziplin gewesen ist; aber Deutschland? Sollte sich schon so viel im deutschen Zionismus geändert haben? Und noch eine historische Reminiszenz, ziun Schluß. Auf dem letzten deutschen Delcgiertentag hat dessen Vorsitzender Dr. Alfred Klee, heute einer der Mitbegründer der neuen Föderation, bei jenen stürmischen Debatten, da die Jugend — heule sind es ״ältere Zionisten“ l — den Saal verließ, un dann nach einigen Minuten der Besinnung wieder zurückzukehreu, unter großem Beifall etwa folgendes erklärt: Solange er die Ehre habe, den Vorsitz zu führen, werde er eine Sprengung des deutschen Zionisteii-Tages nicht zulassen. Er warne vor der ״itio in partes", denn wer») man mit dem Feuer spiele, dann brenne es sogleich. Heute spielt mau nicht mehr mit dem Feuer, sondern legt es systematisch. Wissen die Begründer der Föde• ratton ״Binjau Haarez“ und die anderen, die sich ihr j an/uschlietten geneigt sind, daß sie damit vor der Ge• j schicldc die Verantwortung übernehmen, das Haus der; Zionistischen Vereinigung für Deutschland, in dem die J deutschen Zionisten '24 Jahre daheim waren, in Brand \ stecken zu wollen? I - | parteinaebriebten Nationaler Einheitsblock Der ״Nationale ELnheitsblock“ bittet uns um Aufnähme folgender Zeilen: Der ״Nationale Einhcitsblock“ ist keine Fraktion und keine Partei, vielmehr handelt es sich tun einen Zusammenschluß zahlreicher Gesinnung«, genossen, die den verschiedensten zionisti-' sehe 11 G r 11 p p e n angeboren. I Weser Zusammenschluß ist nur für den kommenden Delegierte!:• tag gedacht. Der Block verlangt in seinem, in der ״Jüdischen Rundschau“ bereits veröffentlichtem Pr״, gramm den Aufbau von Erez-Isracl im Sinne des nationalen Ged unken s und betont die entselieidende Bedeutung, welche zu nationalem Verantwortlich• keitsgefühl erzogene Menschen beim Aufbau des Laudes haben. Er verlangt in alle:« Ländern der Diaspora die Entwicklung eines starken, ei genen jüdischen Lebens. Der Block erkennt die Notwendigkeit ausgebildetcr P n I ä s t i n a pionic rc für den Aufbau und verlangt deshalb besondere Pflege der Berufsberatung und -Umschichtung, Der Block vertritt die Einheit der Zionistischen Organ»- sation und der zionistischen Politik. Der ״Nationale Einhcitsblock“ wünscht die Heranziehung weitester Kreise der Judcnhcit für die großen Aufgaben der Palästinasiedlung auf der Grundlage von Bundnissen, unter Ablehnung aller Kompromisse. Dem ״Nationalen Einhcitsblock“ haben neuerdings ihre Zustimmung erklärt: Rechtsanwalt Exilier, Rechtsanwalt Dr. Fischer (Elberfeld), Dr. Arnold Hildesheimer (Cleve), Dr. Gerhard Holdheiin, Dr. Moritrz Landau, Dr. Hans Lipschitz, Fritz Markreich (Bremen), Rechtsanwalt Dr. Mendel (Hamm), Dr, Erich Moses (Chemnitz), Buchhändler Ferdinand Ostertag (Berlin), Dr. Powitzer (Messingwerk), Erich Roth (Hamburg), S. Sa 10mon (Wanne), M. Schapiro (Wanne), Dr. Albert Strauß (Solingen), Leonhard Weißbrem (Königsberg), Buchhäiuller Zainory. Anfragen bitten wir an Herrn Rechtsanwalt Dr. Salti Hirsch, Halbcrstadt, Linden weg 29, oder an Herrn Rechtsanwalt Dr. Siegfried Moses, Charlottenburg, Sybelstr. 19, zu richten. Die Ta׳»unfj der Thürirger Zionislea Aus Erfurt wird uns geschrieben: In dem Bericht über die Tagung der Thüringer Zionisten in Erfurt ist versehentlich die einstimmig gefaßte Resolution fortgcbliebcn, die im Anschluß an das ״Politische Referat“ von Herrn Rechtsanwalt Rosenblüth Annahme fand: 1״. Die Tagung Thüringer Zionisten sieht nach wie vor im Zionismus eine rein idealistische Bewegung zur Schaffung einer wirklichen Heimstätte für das jüdische Volk. Eine Heimstätte muß auf ganz anderen Gedanken als dem der Rentabilität aufgebaut sein. Die Tagung fordert die unbedingte Betonung des sozial«! und kulturellen Charakters im Aufbau des jüdischen Palästina, das von der gesamten Judenheit getragen werden muß. 2. Die Tagung Thüringer Zionisten fordert eine Umwandlung der Z. V. f. D. in der Richtung der Dezentralisierung und Demokratisierung. Die Aufgaben der Organisation, die ungeheuer gewachsen sind, s'nJ nicht mehr rein politisch; sie können nicht mehr zentral erledigt werden. Um die Organisation tragfähig zu gestalten, muß der zionistischen Oeffentlichkcit durch Demokratisierung aller Einrichtungen ein stärkerer Einfluß eingeräumt werden. 3. Die Tagung Thüringer Zionisten fordert, daß die seelische Vorbereitung und berufliche Vorbildung der Jugend als eine der Hauptaufgaben der Organisation betrachtet wird. Sie ruft die Jugend auf, durch stärkere Betätigung innerhalb der Organisation das Recht zu Forderungen zu erwerben." In dieser Resolution erst drückt sich das wahre Gepräge der Erfurter Tagung aus, das einen durclu;:■ radikalen Charakter trug. 1. A.: Dr. Wolf heim. Die zionistische Föderation von Griechealand hat an Churchill nach Palästina folgendes Telegramm geschickt: ״Die Juden Griechenlands heißet! Sie an• läßlich Ihres Besuches in Palästina willkommen uod sprechen ihre Zuversicht aus, daß die jüdischen nattonalen Bestrebungen unter dem englischen Mandat verwirkltcht werden. Die Juden der ganzen Welt wollen |»r ‘*cn Aufbau Palästinas alles tun, Was in ihren Kräften steht und wollen in Frieden und Eintracht mit den arabischen Nachbarn leben.“ f

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