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Jüdische Rundschau · 1921-03-23 · Heft 23-24 (23.3.1921) · page 8

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 23-24 (23.3.1921)
Date
1921-03-23
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 164 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 21/24 richten könnten. — Die meisten von uns glauben außer• dem an einen geistigen Sinn des •Judentums, eine ideale Aufgabe, die aber ohne körperliches Gerinnen um einen irdischen Zcntralpunkt herum nicht erfüllbar bleibt. — Diese Nuance ist es, die den ganzen Streit verursacht: Liberalismus — nackte Ideologie, Zionismus -- Idee plus Wirklichkeit, wobei wieder alle möglichem Unternüancen möglich sind, bis zu unserem rechten Flügel hin, der die Idee ganz hinaussdinteißen und nur mit ״Sprache und Land" arbeiten möchte, wenn nicht gerade die Wirklichkeit jüdischen Seins diese angebliche ״Nur- Wirklichkeit“ immer wieder durchkreuzte. Je mehr nun der Liberalismus die Idee mit einem Wirklichkeitskleid auszustnfficrcn beginnt, desto mehr muß er sich zwangsläufig dem Zionismus niiliern. (Da• rauf beruht die Ucbcricgeuhcit unserer Position 1) — ln dieser Hinsicht stellt freilich Kulis Broschüre einen ab• sonderlichen, den äußersten Grenzfall dar. Indem bei ihm ״W irklichkcit“ nicht Kleid der Idee, sondern geradezu die Idee des Judentums selbst sein will! Und hier steht er eigentlich ganz nah bei dem, was Buber unter ״Realisierung" meint, was ich von andern Blickpunkten 11er als ״Dies• seits-Wimdcr" beschreibe. (Erfreulicherweise sind ja all diese Definitionen nur begriffliche Zerrichwngcn desselben rassenhaften Urerlebnisses!) Wenn Kuli nun zum Schluß doch in eine fade ,,Sendung" mündet, so *st es das Besondere, daß cs ״die Sendung der ■Wirklichkeit" ist, die er meint. ״Und wenn Ihr tragt, welcher Wirklichkeit jener Kampf... die Pforten öffnet, so entgegne ich: der Gemeinschaft". — Leider läßt er diese ״Gemeinschaft", die er «och ״der Völklichkcit bestes Teil“ nennt, ohne jegliche Kontur. Hier aber stößt er ganz hart an den Zianismus. jetzt muß er doch sofort fragen: Wie forme ich diese Gemeinschaft? Wie rette ich sie vor Pogrom• Auszehrung, vor Entartung durch Mischehe, Ucbcrtritt u. a.? Muß ich sie nicht (oder wenigstens einen Teil von ihr) territorial konzentrieren? Muß ich sie nicht in der Diaspora durch jüdischnationale Politik gestalten? Muß ich, wenn ich ihren Inhalt neu will, nicht auch eine neue äußere Form für sie wollen? Wobei ja über die Form selbst Streit entstehen kann, aber nicht darüber, daß es jüdischnationale Form sein muß, Und wenn ich nun gar diesen Inhalt als ״Wirklichkeits- Sehnsucht", nicht als eine der lau ubiquitären Moralen agnosziere, muß ich da nicht erst recht ein Zentrum dieser Wirklichkeit ״wirklich" und nicht bloß als ״Sendüng" wollen? ist ״Sendung der Wirklichkeit" nicht ein wenig aus Palmströms Terminologie, auch an ״hölzernes Eisen“ erinnernd? Kann überhaupt ״Wirklichkeit" vormissioliiert, kann sie anders als Vorgclebt werden — im eigenen Material des eigenen Volkes, im homogenen Aufbau einer gleichsam zellular, von innen her neuen Gemeinschaft, und nidit immer wieder an den vielen Fronten und peripheren Berührungsflächen, die immer wieder zu Ostentation und falscher Gangart verleiten werden? Und wenn nebst dem die Peripherie, die Diaspora bleibt, — oder auch nur sie allein — kann sic anders als jüdisch-national bleiben? Hic Juda, hie salta — lieber Anton Kuh! Eine Wirklichkeit, die Sendung bleibt, — das kann Ihr letztes Wort nicht sein, Anton Kuh. Dieser Widerspruch in sich seihst kann auf Seite 107 eines Buches stehen, das zufällig nicht viel mehr Seiten weiter geht. Aber Nietzsche wird es sdion mit Ihnen ausmachen, wenn Sie ihn liberal vergespenstern wollen. Er wird es nicht dulden. In Ihrem eigenen Kopf wird er gegen Sie frondieren. Nietzsche eignet sich nidit zu dogrnat?- scher Ausschachtung, selbst a!9 ״Wirklichlccits-D'Ogma“ gibt er keine Ruh. Ihre Freunde aber (ich meine jene, denen Sie als rabiater Schimpfer auf die Assimilation schon unbequem zu werden begannen) werden, wenigstens vorläufig noch, Ihr Buch beruhigt, aufafmend weglegen: ״C!ott sei Dank, Zionisten brauchen wir nodi nidit zu werden! Wir revolutionieren uns lieber in der Weise, daß wir bleiben, was wir sind, — die jüdischen Nietzsche-Liberaler“. Bucherschau Konrad Hnenfsch, Staat und Hochschule- Berlin 192 Verlag für Politik und Wirtschaft. Das Buch ist die erweiterte Wiedergabe eines Vo trags, der von H a e n i s c h in Münster gehalten wur< und vorzüglich den Sinn hat, den Minister gegen d( Vorwurf nicht genug nationalen Empfindens zu vc teidigen. Aus dem Buche spricht kein revolutionär Geist; Haenisch gesteht auch, daß er den Novembt Umsturz nicht gewünscht hat und sich stets von nah nalen Motiven bestimmen ließ, ln einem besonder! Kapitel bespricht er die Juden frage an den Hoc schulen. Er verweist auf die große Bedeutung( die Deutschland studierende Ausländer dem Lande bring Können und charakterisiert die Bedeutung der Jud in den einzelnen Wissenschaften durch Anführung h rühmter Namen. Tiefer Ist das Problem an keiner Sie erfaßt, aber die Worte zeugen wenigstens von objektiv neiirtillimf( der. Situation.!,״ übrigen ist Ute Apotof ein charakteristisches Dokument zum Verständnis d Mehrhcitssozmldemokraüe und — der neuesten C schichte Deutschlands, *msammma w|4! Einstein. Einblicke in seine Gedankenwelt. Gemein׳- verständliche Betrachtungen über die Relativitätstheorie und ein neues Weltsystem. Entwickelt aus Gesprächen mit •Einstein von Alexander Moszkowski 1921, Hoffmann und Campe, Hamburg, F. Fontane tv Co., Berlin. lhs Buch entstand aus Gesprächen, die Einstein im Laufe langjährigen Verkehrs mit Alexander Mosz kowski geführt hat; es behandelt ״robleme höchster Ordnung, dieinteressantesten Fr,׳ gen der Wissenschaft, des Lebens und der Kultur, es führt zu Erkenntnisse», die nur ein ganz großer For׳,cher, wie Einstein es ist, zu erschließen vermag. Die Gespräche sind nicht wörtlich wiedergegeben. Einem Wunsche Einsteins entsprechend, hat Moszkowski ihnen allein die freie literarische Form gegeben, wobei er sich dessen bcwiilif war, daß die Formung der Gespräche manches Opfer an Strenge und letzter Genauigkeit zu bringen hatte, sowohl in der Sache selbst, als im Wortlaut der Unterhaltungen. Denn er wollte sich ja auch hier wieder an das große Publikimi wenden, bei dem zwar Verstiimlnis für die vielseitigen Probleme des Leben-; vornuszusetzen ist, nicht aber die Geneigtheit, sich in die Schwierigkeiten mathematischer Formeln zu stürzen. Das 1 Buch macht auf jeden Leser einen nachhaltigen Eindruck. Für 1ms Juden ist das Problem Einstein von besonderen! Interesse. Bekanntlich behaupten die ״gelehrten“ Antisemiten, den luden mangele es an Genialität, die Juden hätten nichts Originelles erfunden, sic seien nicht schöpferisch, sic hätten keinen Sinn für das Ahstrakte, sie seien nur imstande, praktisch-materialistisch zu denken, sic wären nur Vermittler und Bearbeiter von fremden Ideen usw. Wenn diese lächerlichen voreingenommenen Behauptungen noch der Widerlegung bedurften, so hat sie Einstein durch seine originelle, geniale, rein abstrakte Theorie glänzend widerlegt. Da hat der Jude Einstein eine Theorie geschaffen, deren Einfluß , auf die zukünftige Wissenschaft noch gar nicht abzuschen ist und die mit den größten Geistestaten der Welt in eine Reihe gestellt wird. Bringt uns das Buch Moszkowskis der Theorie Einsteins näher, so stellt das letzte Kapitel ״Er selbst", in dem uns Moszkowski in der Form von Gesprächen dar, Werden Einsteins sowie seine Lebensanschauungen schildert, einen Versuch dar, den Vorhang über seine Persönlichkeit zu lüften. Wir sind angenehm überrascht, keinen trockenen, langweiligen, weltfremden Mathematliiker kennen zu lernen. Eine leuchtende Gestalt schaut auf uns vom Firmament; ein weltumspannender Geist steht vor uns in seiner ganzen Größe auf. Nicht nur, daß Einstein den Makrokosmos mathematisch umfaßt, sondern auch der Mikrokosmos, der Mensch, mit all seinen sozialen und kulturellen Nöten interessiert ihn lebhaft. Nicht nur die Bahn der Sterne hat er berechnet, sondern auch über den Weg des Menschen hart er na c!1 gedacht. Ein echter jüdischer Gelehrter. ״Das pazifistische Ziel scheint ihm erreichbar, ohne Aiislösclmng der staatlichen Besonderheiten. Nationale Eigenart nach Tradition und Vererbung bedeuten ihm keinen Widerspruch zur lnternatiouaütiit, welche die geistigen Gemeinsamkeiten der Kulturvölker umspannt, ho weist ihn der Wunsch nach Erhaltung und individucllcr Pflege der Besonderheit auf das Nebenzicl des Zionismus. Die Stimme des Blutes wird vernehmbar, wenn er für eine Staatsgründung in Palästina eintritt, in der er das einzige Mittel erblickt, unter Wahrung individueller Freiheit der nationalen Eigenart des Stammes Dauer zu gewähren." (S. 236.) Als an ihn der Ruf der Exekutive erging, zögerte er keinen Augenblick, seine Person für die Sache einzusetzen und bewies damit, daß er nicht bloß ein großer Mathematiker, sondern auch ein guter Jude ist. Mögen ihn viele andere, kleinere jüaische Gelehrte nachahmen ... Kr. Julius Kapp, Meyerbcer. Berlin 1920, Schuster & Locffler. Diese Biographie gibt einen Abriß vom Leben und Werk des heißumstrittenen jüdischen Komponisten. Unter scharfer Betonung der heute allgemein empfundenen Meyerbecrsehen Mängel sucht er doch der Bedcutung des Mannes entwicklungsgeschichtlich gerecht zu werden. Kapp deutet Meyerbcer nicht nur aus seiner Zeit, sondern auch aus seiner Rasse. Er sieht, wie schon Richard Wagner, in ihm den typischen jüdischen Genius, allerdings einen galuthjüdischcn: Matcriaiismus, Ironie, leere Sentimentalität statt wahrer Leiden- Schaft -- das sind für Kapp die an Meyerbcer erwiesenen jüdischen Merkmale, die sich in seinem Schaffen als innere Leere bei äußerer Prachtentfahung, als Stillosigkeit und Anpassung Ausdrücken, Wie anfechtbar übrigens diese Auffassung vom ״Judentum in der Musik" ist, beweist der Umstand, daß Kapp auch Oustav Mahler unter derselben Kategorie bringt. Daß der Biograph sich bemüht, den Künstler aus der Bedingtheit seines jüdisehen Wesens zu verstehen, ist aber zweifellos ein riehtiger Weg. Die Darstellung selbst gibt ein lebendiges Bild vom Leben und Schaffen dieses eigenartigen begabten Mannes. Grützmacher. Konfuzius — Buddha — Zarathustra— Muhammcd. 2. vermehrte Auflage. Mit einem Bikinis Muhammcds. (Lcbcnsidcalc der Menschheit, 2. Heft.) 1921. 92 S. A. Deichcrtsche , Verlagsbuchhandlung Dr. Werner Scholl, Leipzig. Preis brosen. 7.50 M,, gab. 10.— M. Wenn heute ein gewisser Zug dahin geht,das Reilgibst* aller Zelten und Zonen nicht nur kritisch zu durchforschen, sondern auch nach bleibenden Leivenswerten hin zu würdigen, so darf das vorliegende Büchlein als etwas sehr Zeitgemäßes angesprochen werden. Vier bedeutsamste Geistesschöpfungen des Orients treten plastisch vor unser seelisches Auge. Johannes Fischart (Erich Dombrowski): Köpfe der Gegenwart. Dritte Folge: Das alte und das neue System. Berlin 1920, Oesterheld ü Co. 13 AL Dieser dritte Band Porträts von Persönlichkeiten <!«s politischen und kulturellen Lebens gibt in der bekannte* Art des Verfassers skizzenhafte Biographien, die, ohne Betonung des eigenen Standpunktes, dem individuell Bemerkenswerten nachgehen. Unter den Geschildertes sind Kapp, Parvus, Zetkin, Stinnes, ebenso wie kei*- hardt, Spengler, Einstein. Daß auch eine Reihe von Personen jüdischer Abstammung beschrieben werden, allerdings ohne Hervorhebung der oftmals nicht zi* übersehenden jüdischen Eigenart von Charakter uud Schicksal, ist bei solcher Publikation nicht verwunderlich. Ein jüdischer! Theater in Lettland. Das jüdische Departement beim lettischen Untcniclusministcniun otgnnisiert jetzt ein jüdisches Theater, das in kurzem, vröffnet werden soll. Dubnow verläßt Rußland. Der berühmte jüdische Historiker, M. Dubnow, verständigte der» litauisch«* Minister für jüdische Angelegenheiten, Dr. Soiowejtschik, daß er hoffe, in kurzem in Litauen einzutreffen. Presseschau ExminKter Gothcin veröffentlich im ״Bcri.:!a Tageblatt" vom 21. cs. Mts. einen Artikel ״Palästina als Absatzgebiet'1, in weichem er darauf lunweist, daß Palästina infolge der zu erwartenden Einwanderung und infolge der geplanter• grollen Unternehmungen de! englisehen Verwaltung und der Zionistischen Organisation* ein großer Absatzmarkt für Exportwaren sein wird und die deutsche Geschäftswelt darauf aufmerksam mach!, daß auch für deutsche Waren liier ein vorteilhaft«»! Absatzfeld gegeben ist. Kürzlich erschien in Berlin die erste Nummer der Zeitschritt ״Zedakab", Mitteilungen der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden. Sie enthält ei.v.-a bemerkenswerten einleitenden Essay über den Big 1/1 der ״Zcdakah“ von Rabbiner Dr. Baeck. Der Autsatz zeigt, daß die ״Zedakah“, das gerechte Verhalte» gegen die Mitmenschen, der zentrale Begriff der jüdlsehen sozialen Auffassung nrt, durch den die Auffassung der Gesellschaft und des Staates ebenvo bestimmt werden wie die Ethik, ln einem ausführiidne» Aufsatz über ,Jüdische Sozialpolitik“ umreist Haas Goslar die wichtigsten Aufgabengebiete der SoziaE Politik, die bei der heutigen Lage mit energischer Wirtschaftspolitik Hand in Hand gehen muß. Dr. Georg Baum sciireibt über ״Zukunitsaufgabcn der jüdischen Gemeinde iäerün“. Es folgen Artikel von Dr. Feilchenfeid, Dr. Neumann, Bertha Pappenheim und eine ausführliche soziale Rundschau, die Bemerkungen zu den verschiedensten Gebieten soziale! Arbeit enthält, sowie!!!geschlossene Berichte einzelner Institutionen. Die Zeitschrift ist zweifellos eine werk volle Bereicherung unserer Publizistik, die auch zu oral»- tischen Ergebnissen im Leben führen kann. An die jüdischen geistigen Arbeiter! , Die Vereinigungen jüdischer Forscher, Schriftsteller! und Künstler ״Haruach. in Wien" und ״Siaruach la Zürich" wenden sich an die jüdischen Fachgenossen aller Länder und rufen sie auf, sich zusammcnzuschlielteit. Von der Erkenntnis ausgehend, daß die nächste Zukunft die ohnehin trostlose Lage der geistigen Arbeiter noch verschlechtern und den Wert geistigen Schaffens weite.־ erniedrigen wird, in der Erkenntnis einer immer quäl־ voller werdenden Unmöglichkeit, durch geistige Produktion auch nur den aüernotweiidigsteu Lcuensüntcrfiak zu erwerben, sehen die Unterzeichneten Vereinigungen »8 der Zusammenfassung der geistig schaffenden Kräfte in» Judentum allein die bescheidene Möglichkeit eines Kampfes gegen die Notlage dieser Zeit, die sich gleicherweise, auf geistigem Gebiete dokumentiert. Sie fordern darum zur sofortigen Bildung von io« organisierten Gruppen in jeder Staut und in jedem Lande nach dem Muster des Wiener und des Züricher Haruach auf und zum Zusammenschluß aller Gruppen in einen Welt verband. Nur auf diesem Wege ist es möglich, die Existenzberechtigung des geistigen Arbeiters zu' bejahe». Die beiden Gruppen ries ״Haruach" bücken trou ihrer kurzen Wirksamkeit auf verhältnismäßig große Erfolge in ökonomischer wie in geistiger Richtung zurück. Beiden Gruppen ist cs gelungen, durcli Veranstaitungc» aller Art, wie Ausstellungen,׳Darlehen, Arbeitswert mitUung. und durch fester! Zusammenschluß nicht nur ihren Mitgliedern, zu helfen, sondern auch Ansatzpunkte zu Zentren zu bilden, die der geistigen Zersplitterung Einhalt, zu tun befähigt sind. Beide. Gruppen sind bereit, allen Interessenten in jeder .Weise bei der Gründung von Gruppen behilflich zu sein, wenn sie sich verpflichten, ein Statut anzunehmen, das Dilettanten von vornherein ausschließt und ein Tätigkeitsgebiet eröffnet, das sich ausschließlich' auf ernst schaffende jüdische Forscher, Schriftsteller um» Künstler erstreckt. Zuschriften sind zu richten an das Wiener Sekretariat: Dr. Oskar Karbach, Wien I, Himmclpfortgasse 20. Für die Vereinigung jüdischer Forscher, SeUrifUtriter und Künstler in Wien: E, MaWr, t.:1/.1r Krcvtl». Fugen HoefUclt. Red. Jakob Krauß. Für Zürich: Norbert Wekller. (Jüdische Blätter werden tun Abdruck ersucht.} ächtet׳״ in der durch'zuführen!

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