Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 23-24 (23.3.1921)
- Date
- 1921-03-23
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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M;ä pc■ Inf kü Auf den beruht der Erfolg Vermischte Nachrichten Oie Unwirksamkeit der Immlgratlonsbill in Amerika York, 10. März. (J. C. B.) Es ist nun fest- _clu i,ii der letzte Rcgicruugsalet des Präsidenten Si'lfon die Einlegung seines Vetos gegen die vom Senat angenommene Immigrationsbill war, durch welche ״, ßmeanderung; in die Vereinigten Staaten' auf das 4'iiiä.T.nni wn 3 0/0 der in Amerika cm Jahre 1910; wolm• lafi gewesenen Fremden beschränkt wurde. .; Aus der polnischen Presse,: ' W.) Die!Klinische Presse befallt sich nun wieder• «.1 eaiu eingehend mit der Judcnfragc. Die letzten Vrrh:'i1ilun.;c״ der Regierungsvertreter mit den jüdischen Parteiführern gehen den polnischen Zeitungen Anlaß, Im• Ansichten über die Judenfrage erneut darzulegen. l>.1reh die Einbringung des Verfassungsentwurfes in den .kjn i5־ die Judenfrage wieder aktuell geworden und '■tfird daher v,׳u allen Seiten je nach Parteiridituiig Irekaudclt. So schreibt der bekannte ״Kurjer Warszawski“ >01 ׳aulrs: ״Dr. \ossig sei es zu verdanken, daß der Stein wieder im Rollen gebracht wurde. Die Interventionen von anlien! wie dies bei M o r g e n t ha 11, Samuel 1:11d hei dem französischen Sozialistenführer Resaudel der Fall war, haben vollkommen versagt.“ ln Forlset/nn der Betrachtungen über die cigcnt- *dien Beweggründe und den jetzigen Stand der Vorhandsingen, will der Verfasser des Artikels in den in der Broschüre LV. N'osigs geäußerten Ansichten die geeignete Grundlage sehen, die einen friedlichen Ausgleich beider Parteien ermöglichen könnte. Seiner eingangs erwähn.- *n Ansicht entsprechend, gibt er seiner Zufriedenheit fixr die Milicrfolge der äußeren Intervention Ausdruck: ״Wir haben es bereits zu Anfang als einen Fehler .■«gesehen, und das Leben selbst hat die Anschauung bekräftigt, Faß diese (die Intervention) nur ein Hindernis ist für das, was erstrebt wird. Es ist irreführend, wenn die Juden aunchmen, daß gerade diese Aushndss'.immen die wirklichen Triebkräfte der Konfcmizai waren, obzwar es in Polen unter gewissen Eittfiüssen stehende Politiker geben mag, die ihre iWitik auf die ,,innere Anleihe“ eingestellt haben, dier alle diese Erwägungen wären ohne Mitwirkung rer Gesellschaft bedeutungslos, Darum begrüße» wir das Zusammentreffen der Juden und Polen tctc-ä-tetc usw.“ Was aber an dem Artikel besonders interessant ist, 1« die Stelle, wo nach Darlegungen über die Bedeutung eines Oroßpolens für die Juden, im Gegensatz zu im obigen Ausführungen, darauf hinge wieset wird, es küssc in Uebercinslimmung mit den Juden versucht werde!!, mit legalen Mitteln dahin zu wirken, daß die Zahl der Juden in Polen durch Auswanderung vermindert wird. Also der polnischen Weisheit letztes Ende bleibt doch Emigration. So soll scheinbar die Lösung der Juden frage ge- *acht sein.... Die Einführung van Kautionen für Emigranten nach Amerika, Gemäß einer neuen Verordnung der *nitfi'lkanisckn Immigrationsbehörden müssen alle aus Europa nach Amerika reisenden Emigranten beim Löset! חסי Ödiiffskartep auch Vorauszahlungen von 25 Dollar für Erwachsene und 12.50 Dollar für Minderjährige als Kaution Jiiiiterlegen, damit die Emigranten nach ihrer Anxnnit in Ellis Island ül öcciumr der Ssite IG5 jUEOl.vF ״ L' U N D $ C .H A des Berliner Kalender BCLrat Berltnar Zionifitiseb« Vorpinigpinp, Borlln 0 19, Royrl<*l*(rflJ• T«lephon: Kontn1mB׳iUHü l*u*fc*oheekkonto No,!3006 BotUn NW7, KiwienvorwaUun* B. Z. V.!lobrttlach• iMphillo di*• Kvltnrd(«xnr11Kt• dar B, Z, V.!)rnfcoo^ »trnSn {Hof) — Ooöffnofc täglich von 4—10 Uhr. ׳— F»»t all•, hat riMachn» ZoHnn^on und Mot.MubMft« 0er Welt liefen e>u«, — Aunkur1fU׳U0Ur\ fixr hohviV ichy — Ht»br4iaoh• LahrarvaxmiUlufig. — Trctfpunkt nlter Frcnnd« dot h*brfti»0h•» ^jirnchd. K intritt frei. Donn^rnta*, Mlir« aband« 8 Grappa nGdw*־itl|chc Vorort«, 4n dar Wohnanff von Hem»• Han •Kat i)r. h *י a 0 r * t o i n, Krl«*d<*1־׳M1. ICaUaraiUa 114 UUrnor I)|־-k0iil0B«»b0ad. Adraitaa V0fin<tftr11Bffcf>l All# MitgHftdar der B. Z. V, f׳«b«*Un, von jeder Varändem&f ihrer Adrosa© dom Büro sofort Mittollunir סי m#ch«n. Sonnnhond, don 28 MA־׳ü aband• 8 Uha RipoehUaeatr, in den ttJIuman dor Aficndüth-Aobüii, Gormannttr. SB Psrlnffilet . Fcatrrdnn VortrA«** ~ Bnflfat Kimritt für Nioh oh&worim Mk.. hirlnwoch« de* JüdUchr» Nitioadfoadi Davmeritaa, den 34. M4<* *b*nd» 4 \ihr Ball 4n Zlor l1H*rhr1c fu!;4n(lv*1tl1tk, an GunM«-n dei Ifldlithia Nollo! «l/and«, lir Drfldrrvnr*fn*h*■«», KuHfintcnUr. US* ^Clae Meu« In M<rch#w|ah•, Eritii Deulich, Rexltoflon ✓ Sch״lom Kfidetheimcr» Heilere• / ft*llonbc»fcr KarmbacH. Karlen tum Frrln• von f*k '53י h'kl Slruer Im Vorverkauf erhltllldv tm Zion• jugendveictn* $% Abendknue Mk 33,tS. Dirn*!««, den 39. M4r* abend* T Ubr Purlmfekr tu Gun• len de* UMhiben Nallonalfond», im groben Saat de* tehrervrrfln*h*u*M, Alexand^rplaf*. finll«nln. r.e#nna Aaro. 4|oml*. Rothbaum von der Truppe de* bekannten )Qdlieh^n Theater* ln Wilna Tant * Kabatelt TomSnta. Karten tu Mk. 11.50, Ranglogen Mk. 17.50, Saollogen Mk. 33.» Inkl. Steuer, Ka*ten iu at׳en Ve!ran*11»ttunyen Irr V«rvn kauf lH A Wcflhetm. r»ole G fStxk, an der K01<r det Drut!<hen Theater oder direkt vom )04 NfttV>nMfr>n<Jk, 'ekeetrt’tftf!ör <*r<׳A*hen(n, he׳Mn C 19, 1 (//•ntrum 5414 Mk, FoiBcheckkonfo 65 53י Auf Wumd» werden Karten a״<h gegen Vorein- *endung de* bet>age* oder per Hadmahme Cbertandt. KüUa1־d0irra*t dar B. Z* V. llakrHlaftiar Klnderrartaa rimMoftaaboff, im Rnatanrant B^vltnar Kindt. Kharritmr Srr fl Von bi* Freitag 10-1 Uhr. Habrätarhrr Kladargartea Tfaat, im OHhopAHanban Turnln-Mtnt K* l. Z'^mholtaug, K tnnnvbor Btr.2 (naht lUaiautr.). Von Montag־ bia Kr« ta$r 10 1 Uhr nibral«1־hor Ktaderaptaloarhrnlttag *Udiraattlcha Tararta, bat Fra» Balioton), Krt^h-niMi. \Via\audMkr.4. dadan klontag und Uoanari• tag v״o י4ן Uhr Hebri’arber btndrraptatnaahmlUair Otb bai Horm Rmll. Kamaroh- •rrM00 27 J.'d«־n und Mi*»M״ooh v<»n Kd U«r BabraUetiar Ktndrr*piataarhmttvav Sordweak bat Krau jMedlfcnder ' HolHt«!n#r Ufto-21. Jadan!)imiatatf u Honnahand von K* 8 Uhr Für die ostjüdischcn Flüchtlinge Der Verband der Ostjuden in Deutschland veranstaltet diesen Sonnabend, 26. März, abends 8 Uhr, in! Marmorsaal des Zoo ein Konzert von Künstler». ersten Ranges, Jadknvker. Salvatini, Poüakin, Massnry, Pallenherg, zugunsten seines Hilfswerkes für die o-.tjüdischen Flüchtlinge. Die Mittel der Organisationen und Institutionen, die bisher daran arbeiten, das grenzenlose Elend dieser Flüchtlinge zu lindern, reichen bei weitem nicht aus. Aufdiebisnun verfügbaren amerikanischen ädilfsgelder ist nicht mehr zu rechnen. Alles muß in Zukunft an Ort und Stelle aufgebracht werden, wenn die Not nicht zur Katastrophe werden soll. Hierfür die in Deutschland lebenden ostjüdischen Kräfte hcranzuzichen, hat sich der Verband der Ostjuden zur Aufgabe gestellt. Und diesem erstrebenswerten Ziele soll auch das Konzert dienen, auf das Freunde guten Kunstgenusses und alle, die sich an einem echtjüdischen Hiifswerke beteiligen wollen, I1ingewle9en seien. Jüdische ßcrufsbcratungsstcllc, Nürnberg. Eine Anzahl landwirtschaftlicher Lehr- und Arkeitsknccht- Stellungen bei Bauern in hiesiger Gegend kann von uns aus besetzt werden. Wir bitten Bewerber, die in Süd - ' deutsch land resp. Franken arbeiten wollen, mit uns in Verbindung zu treten unter Angabe von Alter, Schulbildung, bereits vorhandener Praxis und sonstigen Wünschen in bezug auf ihre Stellung. Nur Reichsangehörige können in Betracht kommen. Ferner ist notwendige Bedingung, daß die Betreffenden nur mit uns als einziger Steile in Verbindung stehen, bis das Verhältnis durch einen der beiden Teile gelöst wird. Adresse: Nürnberg, Karoiinenstr. 42, Handels- *chule G rob» über genügendes Bargeld zur notwendige« Laiidungsspcscn verfügen, >>cr Emigrant erhält für den Kauiionserlag eine Anamerikanischen Hafenstädten 'te.s’jng, die er in allen tlf>1wcn kann,?ine südafrikanische Hilfsaktion zugunsten der a,;?1-n,'sc' cn Pugramwalsen. Die Herren Och berg s.l'נ ek no v i s vom Cape Jewish Orphanagc haben?ן״ ' intensive Hilfsaktion zugunsten der jüdischen Pot>'״r,!v;;״..en aus der Ukraine eingeleitct. Verschiedene (uusce.e Gemeinden in Südafrika haben bereits 13 000 £ dY.. •־ gezeichnet. In Johannesburg haben iüV*'Y"'ntr gemeinsamen Konferenz zusammengetretenen Wö w?•1 lns'־'tut:onen einstimmig beschlössen, die ersten h1־ ״ a!''<t1״; ״s den Pogromgebieten nach Johannesburg u«u.ucrzi!nting(.n1 rv nPcr ^chiu'svcrkehr mit Palästina. The Palestinc ..Uiram“ Ltd. teilt mit: Der ׳Dampfer Spica, ivc'!"‘ *' am Hamburg verließ, läuft den Hafen Haifa ba t* ,זי]\■wc‘1 er z״ wenig Ladung für diesen Hafen JT|• gesamten, für Haifa abgegebenen Güter ly,״״? <iem in der nächsten Woche abgehenden *"™?•6ז verladen. D'.e Uns'chgrheit,,wie weit Palästina berühren, bat zahlreiche Ver- JVn.vcrälla^^ 'hre Güter zurückzuhalten. ' f E/achtraten nach Palästina. Die Frachtrate o I״e ■ilr Umzugsgut nach Palästina beträgt fthw! 45 ,Sc!1d:ing, niclit, wie kürzlich ,infolge. Druck- ׳wiers verbrei;ct wurde, 55 ׳Schilling. ■!;/ל. A!~1n-1ilmr^se C*es Oberrabbiners Dr. Chajcs aus «fcr*!» * W'ctver Oherrahbiner Prof.»Dr. Ch njes, tn״,.u ^״,erika einige Monate 4tt jüdischen Wohlfaltrts- »uegenhetten verweilte, hat die Rückreise angetreten. Oberrabbiner Chajes hat •während seines kurzen Aufenttialtcs ln den Vereinigten Staaten größere Beträge für verschiedene jüdische Fliifszweckc und KuK turinstitutjonen aufgebracht, , ParteiBad>rid7ten Nordöstlicher Gruppenverbatid Am 20. März fand in Königsberg eine Sitzung der zun» nordöstlichen Gruppenverband gehörigen Orts- }:nippen und Vertrauensleute statt E9 wurde folgende .Resolution gefaßt: Der am 20. März 1921 in Königsberg tagende Nord• östliche Gruppenverbandstag der Z. V, f, D. hat einstimmig folgende Resolution beschlossen: Der Nordöstliche Gruppcuverband lehnt die Be- Strebungen der Gruppe Binjcn-Haarcz entschieden ab. Nur der bisher vcrlretene kom p rom i ß lose nationale Gedanke hat dem Zionismus zu den bis• herigen Erfolgen verholten und ist int Begriffe, weiteste Kreise der deutschen Juucnhcit für den Aufbau Paiä• stinas ־zu gewinnen. Die Annahme, daß die deutsche Judenhcit durch eine Abschwiichung der zionistischen Idee leichter für diese und eine stärkere Anteilnahme am Palästinaaufbau zu gewinnen wärt•, ist auf Grund der bisherigen Erfahrungen als irrig abzulchnen. ׳;׳,׳ ׳ ■: . ., ׳• Der Nordöstliche Gruppen verband billigt grundsätz■ lieh die von der Z. V. f. D. bisher befolgte'Politik und ver• wirft jeden Versuch, der Urne Einheitlichkeit ln Frage stellen könnte. , . , Nationaler Einheitsblock, Es haben weiterhin das Programm unterzeichnet: Dr. Viktor Jacobson, Dr. Siegmund Kaznelson, Rechtsanwalt Lew insohn (Insterburg), Dr. Erich Marx, Dr.’Posner (Insterburg), M. SSamburskij (Königsberg), Dr. :W c i ß bre m (Elbing). ' V ‘ Vortragszyklus Siegfried;Bernfeld - Die näheren Einzelheiten •über den zwischen. 5. ■und! 15. April stattfindenden Kursus Siegfried Bernfeld:‘ ״E i n f ü h r u n g i n die neue Erziehung“, k1s2 besondere die genaue Zeit- und Ortsangabe, werden in der nächsten' Nunnner :der1,1 ׳üd.:Rundschau״ bekannt-• ge״cben werden. Anmeldungen-־sind •zu richten an •das 1] Sekretariat des FIapoeI-Hazair,2־ •.Nä 24( (Augustitr.;17! ׳ •Zlntmcr 26. i J^urdKinorar für 8 Stunden (4 Doppelstunden) 40 Mi/';׳‘■/ל:;'ללי.'ליילליל^׳■■',•"־: Hebräische Sprachschule In Berlin. Am 1 April beginnt ein neues Semester. Es werden neue Kurse für Anfänger im Zentrum und Westen eröffnet. In den bereits bestehenden Kursen für Vorgeschrittene können Neuaufnahmen für dasj' Sommersemester erfolgen. Sprechstunden: Dienstag, ' 81/4 Uhr abends, in der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums, ArtiEeriestraße 14, SeminanJmmcr, Zimmer. 14 (2 Treppen), und Freitag, 10 Uhr vormittags, in der Jüdischen Gemeinde, Oranienburger Straße 29 v. UL, Zimmer 85. Es wird gebeten, schrillliehen Anfragen Rückporto beizufügen. N. Berggrün, N 37, Wörther Str. 46. Indische« Ärb(*f{a«n1t Der Betrieb der Nähstube des Arbeiterfürsorgeamts, Augusistr. 17, der am 15. 12. 20 begonnen Cat und jetzt bereits 26 arbeitslos gewesene Frauen bc* schäftigt, kann nur aufrecht erhalten werden bei der Mithilfe aller jüdischen Kreise durch Erteilung von Aufträgen, Flick- und Stopfarbeit aller Art Ma&- anlertigungen werden bestens und billigst ausgeführt. Wir ßitten zu beachten, da« das Jm'ische Arbens- ' amt sich jetzt Auguststraße 17 befindet Die Ortsgruppen Bielefeld. Am Sonnabend, den 12. März 1921,'. sprach vor ziemlich gut besuchter Versammlung (es; waren etwa 200 Personen erschienen) Herr Dr. G rü neberg, Elberfeld, über ״Untergang und Aufhau“. Der י Referent schilderte die historische Entwicklung des j Zionismus und seine Erfolge, insbesondere diejenige« ׳ aus jüngster Zeit und wies auf nie Keren Hajessrxi- Arbeit in Deutschland und auf deren Ergebnis bei [ den deutschen Zionisten hin. Es entwickelte sich im, Anschluß an seinen Vortrag eine!»kussion, die von gegnerischer Seife in der sattsam bekannten und sich' , immer wiederholenden Wefse geführt wurde, in seinem Schlußwort nahm der Referent zu den Ausführungen der Diskussionsredner Stellung. Es meldeten sieh audi einige neuaufzunehmende Mitglieder. - Schluß de» redaktionellen Teils. Geschäftliche Mitteilungen Köln a. Rh. Seit einigen Monaten arbeitet der ״Hilfsausschuß für jüdische Durchwandcrer“ mit Aufgebot aller Kräfte daran, den beladensten und ärmsten seiner Glaubensgenossen, den og.jüüischen Flüchtlingen, zu helfen •Ununterbrochen treffen diese schwerbepaclö» ten Auswanderer in größeren und kleineren Gruppen in dem, Vier eingerichteten Durchgangslager in Köln- Deutz ein. Hier werden sic — etwa 250—300 Menschen täglich verpflegt und bis 'zu ihrer Weiterreise be- ' herbergt ' Groß ist die Arbeit, die geleistet weitere muß. Pässe müssen visiert, Fahrkarten gekauft und Gepäck , weifergeschxkt werdea ■Jeden Ta״ be'inden sich unter ihnen völlig mittellose Familien, ”denen der ״Hilfsauschuß für jüdische Durchwanderer“ die Mittel zur Weiterfahrt ״geben, muß. . Dazu gehört viel Geld Wir verweisen auf den Aufruf in der heutigen Nummer^ der einarmglichst auf das Elend, das ,geändert׳ werden muß hinweist. Jede Gabe in Geld, Lebensmitteln und K1e1ctungs|fucken;;gt; willkoräm,ep.,: ,Durch jede,;Qalte kann man zur Milderung der ungeheuren Not beitra״ea Dieser;Gedanke allein ,müßtecigenügen,־ terlert Juden zur Mitarbeit zu veranlassen, um jeder jüdischen Haus- I, ׳ i;!•I i'ü 15:1