Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 21 (15.3.1921)
- Date
- 1921-03-15
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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mn ren Nr. 21 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 145 Gre^-Jsrael Palästinensische Münzen ״Haarez“ feilt mit, daß dir Frage der Prägung ra'astinctttisuhcr Münzen in der allernächsten Zeit gelöst sfin wird. Die Modelle sind von Herrn Raffael» entveorion und bereits fcrtiggcstcllt. Er hat• für seine über die hebräischen Münzen von der zio- ,1 is t i 011 י e 11 E \ e k ti t i v e ein Dankschreiben erhalten. ®ürtscbaftUcb« Dacbricbtcn j iVie Frachtraten für Palästina. Die Frachtrate ler Levr.nte'.inie für Umzugsgut nach Palästina beträgt rirzfit ־^ ייliüling, während andere nicht regelmäßig iy-r«.*n<le Unicit bis zu 12Va Schilling billiger beredinen, “(,“für Sdiwergütcr berechnet die Levante-Linie in r'er regelmäßigen Fahrt 10 Schilling mehr als die ,.e'r■cntiicii fahrenden Schiffe, Eine dieser Reedereien, i' c ״!irigcns wegen der schlechten Jaffacr Hafenverhält• r's5L• nur ia Haha anläuft, bietet, wie die Palestine ('ompr.av ,,Hiram“ I-td. mitteilt, Anfang April gute l'issafemöglichkei't erster Klasse in direkter Fahrt bei!;>p״i'ccr Fshrtdauer. Der Preis beträgt einschließlich \erptieg1.ng 6000 Mark. (Z. K.) Oie Ihiterkuiiftsniogliehkeiten in den paUlstinen- .,'*c .en Häfen. Die augenblicklichen Unterknnftsmög•;׳i'hkc'beii für 500 Einwanderer in Jaffa und 350 in >i»d hrkanntlieii völlig unzureichend. Die paüisti•!.‘.״.“',',c Regien׳.».: plant die Errichtung eines grollen i'hiw;n.!er1ir.g>l.'.ge;s in Jaffa, das allerdings erhebliche Kcs;en fiiuröeit. Es soll Empfangsstation für alle; cruT.cn diene», die in Palästina• ankommen, sowohl!׳זEinwanderer, v. ie aucii für Reisende wie für Pilger. Von!edcia Ankömmling müßten, um einigermaßen Oie;' osten 7.1: decken, etwa 30 türk. Piaster pro Kopf (6 Sh.) c rheben werden. (Z, K.) Schweizerischer Handels- und fndusfrieverein für Palästina. In Hasel wurde ein schwcizerisch-pnläslinensi- >1i1er H.m.leis- und industricverciu ins Leben gerufen,!!essen Zweck die Förderung der Handels- und Industrie- : ezioit.jngs“:: /wischen der’ Schweiz und Palästina ist. IYr 'dnr<it/en.lc, Hr. Hrnnschwig, reiste nach Palästina .1,;an persönlich die Tätigkeit des Vereins vor/u- , .־reiren. (/.. K.) Cie ZigareUcmmlusirie in Palästina. Eine ara- :;s:׳l:e Zeitung meldet, dal! der Leiter der ägyptischen ,;.'.;icttentabrik Maspero Bros, in Jafta ange- ,omnten ist, v.o die Firma beabsiditigt, eine Zigaretienfahri k zu eröffnen. Die üesellschaft hat gok Grün!stücke nahe der Eisenbahnstation gemietet /,־,d •״;:ft die nötigen Vorbereitungen. Bis im Lande .׳.Es‘, genügend Tabak produziert wird, beabsichtigt e, ihr.;>! importieren. (Z. K.) Die T/icdcraufnahmc der Teppichfabrikation. Die T New York von den Herren (frunblatt und Goldberg ,!׳bi!.Me TcppichgeselUchaft für Palästina, welche die .■.,arrtinen des Bezalel übernommen hat, trägt den •wunia ״Mawadjiah“ und hat ein Kapital von 350000 /)o/iars. Di» Gesellschaft will Teppiche im jüdisch-pa- . stinensischen Stil fabrizieren und sich gleichzeitig der tVoUbcarbciümg sowie der Herstellung von Farben zuwenden. Grünblatt, welcher Teppichfachmann ist, nimmt einen ständigen Wohnsitz in Palästina auf. Ostjordanischc Briefmarken. Das ostjordanische Falästina, namentlich die Stadt Es Salt, benutzt seit einiger Zeit eine besondere palästinensische Marke mit dem arabischen Aufdruck ״fransjordanicn״,dic Samm-!er sehr interessieren dürfte, da sie sehr selten ist. Oie bisherigen palästinensischen Briefmarken mit dein dreisprachigen Aufdruck, englisch, hebräisch und arahisdi, haben sich in letzter Zeit etwas verändert; die ara- Msüw;'. Buchstaben sind ein wenig größer geworden. Keren H&jessod in Lettland 1V Zusammenhang mit der Tätigkeit des Herrn Salzuann ist in Riga ein geschäftsführender Ausche!; für die Keren Hajcsscxl-Arbeit eingesetzt worden. Die Arbeit wird von Herrn Finkeimann geleitet. Ibc ersten 13 Zeichnungen ergaben eine Million lettländische Rubel; man hofft, die Summe auf 25 Millionen Rubel zu bringen. Unter den Komiteemitglicdern bcfindet •ich der Kontrolleur der lettischen Staatsfinanzen, l'rifessor M i n z. Ein Damenkomitee beschäftigt sich |!”i der Sammlung von Schmucksaehen. Danzig als Kongreßstadt (Eine Anregung.) Aus D a 11 z i g c r zionistischen Kreisen schreibt man rav• Fei der Wahl des Kongreßortes dürften sich infolge der verworrenen Lage Europas große Schwierigkeiten ״ hezug auf die Unterbringung, Beschaffung von Visen, ';3lutafragen usw. ergeben. Der beste Ausweg wäre, i,en nächsten Kongreß in der Freistadt Danzig j'hziiliahcn, die sowohl den Deutschen als auch den Allen genehm ist. Der Verkehr nach Danzig ist so- 'tohl von Westeuropa wie auch von Osteuropa sehr «quem. Nach Danzig braucht man kein Visum, Danzig s,yt auch der Entente politisch nah. In Danzig 5e׳h't braucht man keine Rücksicht auf irgend welche l־ohtischcn Faktoren zu nehmen. Die dort geltende 'katsche Valuta wird cs audi den valutaschwachen 1•:indem ermöglichen, den Kongreß reidtlich zu bcschicken. Auch dürften die dort zahlreich anwesen- ‘ cn Vertreter der Weltpresse dem Kongreß mehr Be- -Atting schenken, als an irgendeinem anderen Orte Mitteleuropas. Für Unterkunft wird sich in Danzig seiner Umgebung genügend Gelegenheit bieten. Als Lokal für dan Kongreß selbst käme das Theatsr in 1etrasht. Wiener Brief (Von unserem Korrespondenten.) s.-~ Wien, Anfang März. Die Beschwerde Polens über die Behandlung seiner Staatsbürger (d. j, der jüdischen Flüchtlinge) in Wien und Oesterreich wurde vor dem Völkcrbundrat er- Icdigt. Dieser hat entschieden, daß Oesterreich als souveräner Staat das Recht hat, fremde Staatsbürger auszuweisen, und daß die Ausübung der Ausweisungs- Verordnung dem Friedensvertrag von St. Germnin nicht widerspreche. Damit hat also die (auf das Vagabondagegesetz vom Jahre 1SS8 (!) gestützte) Ausweisungsverordnting der Wiener Landesregierung gewissermaßen die höhere Weihe erhalten, anscheinend aus einem Miß- Verständnis des Völkerbundrates heraus, der unsere Vertassimg als viel dczcntralistischer ansicht, als sie in Wirklichkeit ist. In Wirklichkeit müßte eine solche Verordnung, die Zehntausende von Leuten trifft, die gegenwärtig Bewohner Oesterreichs sind, vom Bundes- Parlament beschlossen sein, um den Bestimmungen des Vertrages von St. Qermain, zu entsprechen. Der Völkerhundrat ist einfach der Unklarheit unserer staatsreehtliehen Kompetenzen, die echt österreichisch ist, aufgesessen. Aber die österreichische Regierung wurde doch recht unsanft von den englischen Vertretern im Völkcrbundrnt darauf hingewiesen, daß es nicht angehe, eine solche Ausweisungsvcrordiiung mit der ganzen antisemitischbürokratischen Brutalität ohne• Einfluß der Menschlichkeit nuszuführen. Und so wurde denn in einem separaten ״Ucbcrcinkommcn“ die Verpflichtung der österreichischen Behörden festgclcgt, vor allem die aus *!cm heutigen Polen (d. h. Galizien) stammenden Flucht* liuge, welche ein״ O pt io 11 s beg e h r e n an den osterreichischcn Staat gestellt haben, nicht auszuweisen, solange die Erledigung dieses Optionsbcgchrens, die dem Ministerium des inneru zustellt, nicht durch geführt ist. Leider wurde bei dieser Gelegenheit nicht auch die ganze spezifisch österreichische Interpretation des im Friedensvertrag stipulicrteii Optionsfeldes, welche sich durch die Bestimmung der ״individuellen Behänd- Umg der Optionsanstichen“ ganz auf Willkür oder Korruption eingerichtet hat. einer näheren Untersuchung unterzogen. Die Atisftihrungsbcslimnutngen des Optionsgesetzes besagen, daß zum Nachweis der nach Rasse und Sprache der Staatsnation gleichen Zugehörigkeit der Optionswerber entweder deutsche Schulzeugnisse oder der Nachweis der bei der letzten Volkszählung bekannten deutschen Umgangssprache notwendig ist. Dank der famosen ״individuellen Behandlung“ aber kommt es schon jetzt vor, daß die Option in Qalizien heiniatzustäiidiger Personen, die von der Volksschule an einwandfreie deutsche Schulzeugnisse besitzen, abgewiesen wird. Es ist zu ■erwarten, daß von den etwa 30 000 Qcsuchen solcher jüdischer Flüchtlinge, die als optionsberechtigt elngcreicht wurden, die Gesuch« der Unbemittelten abgewiesen werden dürften, während die paar Schieber lind Jobber, gegen die sich ja angeblieh die Ausweisung der Flüchtlinge richtet, österreidiische Staatsbürger werden dürften. Ferner ist Oesterreich durch das vor dem Völkerhundrat dank der Intervention Balfourr, getroffene Ueberentkommen mit Polen verpflichtet, die Anwendung der Ausvveisungsverordiiung auf diejenigen aus detn heutigen Polen stammenden Personen, welche nachweislich einein produktiven, der Gesamtheit nützlichen Erwerb nachgelicn, ferner solche, deren Heimstätten i!1 Galizien verbrannt oder sonst zerstört sind, sowie auf Studenten und Kranke, genau zu überprüfe 11. Ob liier Polen, das sich seinerseits verpflichtet hat, dem Abtransport vonrechtmäßig Ausgewiesenen keine Schwierigkeiten zu machen, ein Mitkontrollrecht bei diesen Angaben zustellt, ist nicht bekannt geworden. Es scheint nidit der Fall z« sein. Jedoch durch die anscheinend sehr energische Intervention Balfours und auch Lloyd Georges ist cs klar, daß man im Völkerbundrate bereits weiß, wieviel die Demokratie der österreichischen Republik wert ist; es ist auch bezüglicli der Durchführung der von dem Völkerbundratc vereinbarten Bestimmungen seitens der österreichischen Behörden das weitgehendste Mißtrauen ain Platze, Denn die Bestimmungen sind zu elastisch, als daß sie von einer österreichischen Behörde nicht nach ihrem — in diesem Falle unbedingt bösen — Vorsatz interpretiert werden könnten. Jedenfalls ' aber ist der schrankenlosen Willkür der Behörden gegen die jüdischen Flüchtlinge in Wien vorläufig ein — wenn auch schwacher - Riegel vorgeschoben. Nicht wenig scheint dazu das vom Komitee der jüdischen Delegatione» dein Völkerbundratc vorgelcgte authentische Ma* tcrial über die Unnienschlichkciten der österreichischen Behörden io der Ausweisitngspraxis beigetragen zu haben. Die Flüdillimgsfragc ist aber damit noch lange nidit gelöst. Auf ihre Lösung wird energisch von den berufenen Vertretern der Juden selbst hingearbeitet werden müssen. Denn der Schwebezustand für etwa 60 000 bis 70 000 Menschen bedeutet ihren allmählichen Ruin. In Wien will man den• jüdischen Ruin mit allerlei Mitteln herbeiführen, darunter natürlich audi mit den radikalsten. Nadi dem Probepogrömchen in den Kammer* spielen, das so glatt abgelaufon ist, halten die ״radikalcn“ antisemitischen Elemente die Zeit für reif, um wieder ein größeres Unternehmen in Szene zu setzen. Daher wird cs am 13. März wieder eine Tagungdes Antisemitenbundes geben, mit ״Kundgebung“ des arisdien Volkswillens beim Rathaus tisw. Das Und-so-weiter ist so eine Art Mcptalreservation. Die Anlisemitenbür.dler — dag lichtscheue politische Ge- «indel, ia« «iah aus M«nar«hist»n hol1«nzoll»rnscl1«r und habsburgischer Couleur, aus Horthyagenteu, Putschisten, sozialen Reaktionselementen und Kienkalcn zusammensetzt — kalkulieren folgendermaßen: Bisher sind unsere ״Kundgebungen“ vereitelt worden oder wenn soldie stattfanden, haben sie zu keinem ״Ausbruch des Volkswillens gegen die jüdische Herrschaft“ führen können. Wenn man es nun nodi einmal versucht, jetzt, da Oesterreich eine christlich-soziale Regierung hat, da Horthy, der sidi in Ungarn in einer argen Zwickmühle befindet, zu einem ״Siegeszug“ nach Wien eher zu haben wäre als im vergangenen Herbst, da er jetzt va-banque spielen muß, da das Frühjahr angesichts des totalen Mangels an allem die Umsturztriebe kräftig sprießen läßt —, wenn man e* also jetzt wieder versucht, vielleicht läßt sich nun dodi die ״Volksleidenschaft“ zu einem kleinen Pogrom hinreißen, und bei solchem Anlaß lassen sidi vielleicht noch allerhand fromme Wünsche erfüllen, So rechnen die Antisemitenbündler und die hinter ihnen stehen. Ob es freilich — und das ist das kitzlich Lustige an der Sache — ihre christlich-sozialen Verbündeten in der Regierung darauf werden ankommen lassen können, das ist fraglich. Sie haben mehrfach zu deutlich von der Er.:eilte, von der dieses lammcröstcrreich abhängig ist, gehört, daß man ihnen durchaus nicht über den Weg traut. Jedenfalls aber stehen der Wiener Judenschaft einige bange Tage bevor. Und die Wiener ״bodenständigen“ luden (so nennen sic sielt gern), die immer ausposaunen, es gehe ja nidit gegen sic, sondern gegen die ״Oestier“ — sie sdteuen auch vor Vemaclerang der ״Oest'.er“ nirht zurück —, die halten bargen Herzens Umschau; wenn cs am Ende, Gott behüte, nicht gedadit soll es werden, doch ״losgcht“, wie legitimiert man sidi als ״Bodensündiger“? Es würde ihnen natürlich keine ׳Legitimation nützen. Aber — vielleicht kommt ein Wunder? Auf dieses Wunder scheinen sich auch die ״bodenständigen“ Herren im Wiener Kultusvorstand zu verlassen. Denn sic tun noch immer nidits dazu, daß der Religion sichrerstreik aufhört. Und die jüdischer! Kinder Wiens sind weiter ohne Religiansunter* ridit. Das ihre dazu haben auch die Vertreter der ״bodenständigen Frommen“ im Kuitusvorstaud (das gibl's auch) getan, indem sie fromm, frisch, fröhlidi, frei den jüdisch-nationalen Antrag auf Erfüllung der maßvollen Forderungen der Religionslehrer niederst»»- men halfen. Merkwürdige Fromme! Die Religionslehrer hoffen anscheinend noc.. immer auf eine gütliche Einigung ohne Inanspruchnahme eines Solidaritätsstreiks der Kommunalichrer. Nutzloses Warten. Die ״Bodenständigen“ sind zu radikal-wienerisch geworden, trotz der kurzen Assimilationszeit, um noch vernünftiger Erwägung zugänglich zu sein. Die Lehrer hungern weiter und das bißchen Jüdischkeit unserer Jugend verelendet noch tnthr. 1W*«"«•»*• 1>»^ .•׳ ״Minoritls ethniques“ Wir «!,halten folgende Zuschrift: Berlin, ö. 3. 1921. Geehrter Herr Redakteur! In dem Artikel des Herrn Dr. Zoll sc ha 11 über ״Mandatsvertrag und die Krise“ findet sich eine Mitteilung, daß die Formulierung ״minorite ethnique“ der Pariser Minoritätstraktate auf einen Vorschlag des Prager Jüdischen Nationalraics zurückzuiühreu wäre und daß dieser auf einen Vorschlag Dr. Zollschans zurückginge. Zur rechtzeitigen Verhinderung einer Mythenbüdung ersuche ich um Aufnahme des folgenden: 1. Das Komitee der jüdischen D e 1 e - gationen hat in einem am 10. Mai 1919 der Friedcnskonfercnz überreichten Memorandum, welches auch veröffentlicht ist, zu den grundsätzlichen Fragen des Minoritätenschutzes Stellung genommen. Darin ist die Formulierung ״minorite ethnique“ nicht, wohl aber die Forderung des Schutzes der ״minorites nationales“ m finden. Die schließliche, schleppende Textierung ״minorites ethniques, de religion ou de langue“ i*t ein Kompromiß jener Forderung mit dem juristischen Sprachgebrauche des englischen und des französischen Staatsrechtes. Nach diesem ist ״nation“ die Gesamtheit der Staatsbürger, das Staatsvolk (mit der Fiction nationalcr Einheitlichkeit), minorites nationales wäre danach ein Widerspruch in sich selbst, und die juristischen Sachverständigen wehrten sich erfolgreich gegen unsere Formulierung beim Textieren eines Vertrages, dessen authentischer Text der englische und der französische zu sein hatte. 2. Die Verhandlungen der Deputation des Prager Nationalrates in Paris, an welchem ich dort teilhahm, fanden erst im Oktober 1919 statt. Der polnische Minoritätenvertrag, der bereits diese Textierung (minoritds ethniques usw.) enthält, und der das Muster für alle späteren wurde, ist aber bereits am 28. Juni 1919, gleichzeitig mit dem Vertrage von Versailles unterfertigt und kurz darauf veröffentlicht worden. De*• halb konnten die Verhandlungen der Prager Herren nicht mehr die allgemeinen Vereinbarungen des Minoritäte■- vertrage«, sondern nur die spezifischen Interessen d«r Juden in d«r T*chccho-Slowakei zum Gegenstände haben. Dr. Max Diamant. Das Minoritätenminlstcrium in Rumänien. Einer amtlichen Mitteilung zufolge wird das Subsekretariat für die nationalen Minoritäten erst im Monat August e5!״.ht,£ w?.r<*?n• nachdem die Regierung momentan ment usar di• hiwfür notwendigen Geldsr verfügt (I).