Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 21 (15.3.1921)
- Date
- 1921-03-15
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2651273-2652316-2652336--13852-2671618- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 144 JUED1SCHE RUNDSCHAU Nr. 21 nicht länger schweigen, sie müssen ihre Stimme laut er• liehen, damit die europäischen Führer liier keine Kon• Zessionen mehr au die amerikanischen machen sollen. Das Schweigen der zionistischen Massen ist von beiden Seiten als ein Vertrauensvotum für die amerikanischen Führer betrachtet worden. Frieden? Ja, aller einen für die Leitung der Well- Organisation ehrenhaften Frieden. Möge niemand sagen, dali der falsche Klang des amerikanischen Dollar die Autorität der zionistischen Leitung verletzt habe. Vom praktischen Zionismus (Eindrücke eines Amerikaners vom Palästinawerk.) (Z. KL) ״Chicago Daily News״, ein antizionistischcs amerikanisches Organ, entsandte vor kurzem seinen Mitarbeiter Hiram K. Modcrwcff nach Pa• lästina, um eine Anzahl von Berichten über dieses Laaid zu schreiben. Dein Berichterstatter der ״C h t eago Daily News“ ging es ähnlich wie zuvor dem Vertreter der ״Mo r 11 in g'Pos t“. Er kam, mn zu tadeln, und als er die Zustände sah, lobte er. Noch sein erster Artikel, der nach der Landung in Haifa und «lach Besprechungen mit arabischen Opponenten geschrieben wurde, wa׳r antizionistisch. Dann aber wandelt sich der Ton seiner Berichte völlig. Der vierte Bericht gibt das folgende Bild über die Grundlagen des Slcdlungswcrkcs, wobei besonders auf die interessanten Sdtlullwcndungcn hinge wiesen sei. Moderweil schreibt: ״Für viele Jahre wird der praktische Zionismus gerade anstrengende körperliche Arbeit bedeuten. Die Idee, dali die Zionisten nur zuzugreifen brauchen, um die gokle ne Ernte zu bergen, vergeht in dem Augen• blick, \to man das Land näher betrachtet, Palästina bringt es zwar inomciitnii fertig, etwa •י/! Millionen Menschen, meist: Araber, zu ernähren, deren Bedürfnisse gering sind, Ucbrigeus hat es sicii seit dem Kriege nicht einmal vollständig ernährt, denn die Hamids• Inlanz Palästinas Ist völlig passiv, */n bis % Landes bestehen aus steinigen Hügeln. Der Rest — so die Ebene am Mitlehneer nutl das Jordantnl - ist wohl fruchtbar, alier zurzeit im Stadium der Erschöpfung. Die Frucht* barkeit des Bodens kann aber erheblich vergröbert werden durch die Anwendung wissenschaftlicher Methoden, durch künstliche Düngung, Bewässerung, Wechsel• Wirtschaft, Aufforstung (zur Befeuchtung des Landes), sowie durch die Hinzu/iehung neuen Bodens nach vorhöriger Drainage-, Bewässerung, Terrassierung, Aus• rodung von Steinen usw. jeder Zollbreit muß ausgc• nutzt werden, wenn nicht für die Landwirtschaft, dann für Obstbäiunc oder Nutzholzanlagen, und wenn niciit für Bäume, dann für Viehweiden. Wenn Palästina so bis zum äußersten entwickelt wird, kann es iandwirt• s-chaftücli noch zwei oder sogar drei Millionen Menschen ernähre n. Einwanderer, die über diese Zahl hiiriusgehi'n, müssen sieh gewerblich und industriell ernähren. Hierzu ist es nölig, die Tr.111:porl möglich keilen, Landwege und Eisenbahitui, atisYiihauen, die Häfen zu entwickeln und ekktriscln• Kraftanlagen zu schaffen. Es könnten allmählich in dem Malle, wie Kapital und technische Fähigkeilen ins Land ciuslrömeii, die folgenden Industrien entstehen, wenn man elektrische Kraft vom Jordantal sowie einheimische Rohstoffe, die entweder schon vorhamlen oder doch entwicklungsfähig sind, benntzl: Mehl• müllleit, Erzeugung von Ptlanzeiiöl, Zuckcrraffincricn, Cliokoladcfabriken, Weinerzeugung, verschiedenartige Verwertung von Nutzhölzern, Papiererzeugung, Textilwaren, Gerbereien, die Herstellung von Baumaterialien, Glas und chemischen Produkten. Ferner in kleinerem )Maßstab, aber nicht weniger wichtig: Alle Arten des Handwerks, wie Möbeltischlerei, Holzschnitzerei, Uhr• «uachcrei, Druckerei, Handweberei und Spinnerei, Her• slelhnig von Konservenbüchsen usw. Viele dieser Ar• i'iileu würden «len lokalen Bedürfnissen abhdfen uml die jetzt imgtmslige Handelsbilanz entlasten: viele würden als Exportartikel Nutzen bringen. Es ist 1111• möglich, die Ausdchmingsfähigkeit dieser industriellen Möglichkeiten ahzuscluifz.cn, aber man kann wohl sagen, dali weitere zwei bis drei Millionen Menschen sich durch diese Industrien ernähren körnten, Schließlich wird vorgcschlagcn, dali eine Eisenbahn vom Haifaer Hafen direkt durch die Wüste nach Meso• puinmien angelegt werden solle, sowie Pipelines z.mn Transport des inesopof.ו mischen Oeles nach dem Mittelländischen Meer. Dies würde Palästina größere Beden- 11mg im Handelsverkehr geben. Alle diese Pläne stehen auf den Programmen ent• weder der Regierung oder der Zionistischen Kommission, welche in bezug auf die großen Umrisse der Politik harmonisch Zusammenarbeiten. Aber sie erfordern Arbeit auf jedem Zollbreit Weges. Das Land kann nicht einen einzigen weiteren Einwanderer ernähren, wenn dieser nicht 1111 reh seiner Hände Arbeit es dazu instandsctxt. Der Zionismus muß sich sein Leben verdienen. Wenn er es nicht lut. muß er Hungers sterben. Niemand, am wenigsten die amerikanischen Zionisten, von denen fit) •,׳# aller Spenden stammen, haben die Absicht, den zionistischen Einwanderer aus Barmherzigkeit zu unter• Mützen. Wohltätigkeit liegt nicht im Programm der Zionisten, welche mißfällig auf die seit langem be* stehende« Ahnoseiifonds blicken, von denen viele paläshncnsischc Juden durch ihre glücklicheren Brüder arußerhalb des Landes erhalten werden. Als ich nach Palästina kam, erwartete ich, dort einen Zustand religiöser Extase zu finden. Die Uxtase mutt vorhanden sein, denn was könnte sonst die Menschen veranlassen, hinüberzugehen und zu versuchen, aus einem Stück Felsen eine Farm zu machen. Aber die allgemeine Atmosphäre ist eher die ■einer wissenschaftlichen Kalkulation. Die Führ«• mnChcn keine Gedichte und ergehen sich nicht in Prophezeflumgcn; s« rechnen mit Prozenten und mit Pfiugen Je״« Tausende von jungen Leuten, welche aut den kahlen Abhängen Stieme brechen, müssen träumen ״״״ Yis״״e״ sdjauen, um durChzidialteu; es ist aber gut, daß die Führer augenblicklich den ktonismu« als der* £^»5- Fruditba.madumg Jd ״Planwirtschaft“ in Palästina Wie kein anderes Objekt, so reizt neuerdings Pa• lästina die Sozialthcoretiker als Unterlage ihrer Kon• struktionen. Sclion Ballod hatte in einer Studie einen Aufbau Palästinas nach seinen Ideen nuszuarbeiten ver• sucht. Unter den weiteren Arbeiten dieser Art ist besonders eine soeben im ״Weltverlag“ erschienene Studie über ״Jüdische Planwirtschaft in Palästina“ zu nennen, deren Autor sich zwar Carl Wilhelm nennt, hinter welchem Pseudonym jedoch ein bekannter, in der deutschen Revolutionsgeschichte auch politisch hervorgetretener Sozialthcoretiker sich verbirgt. Diese Schrift will den Versuch machen, darzulegen, wie Pa• lästina unter Anwendung der Planwirtschaft aufgebaut werden kann. Nun ist in der zionistischen Literatur schon einmal solch ein planwirtscliaftlichcr Aufbau m außerordentlich Interessanter Weise dargcstdlt worden, und zwar war es gerade der Mann, dem wir nicht nur die Begründung des politischen Zionismus verdanken, sondern der auch in geradezu verblüffender Weise be• reits alle jene sozialen, plnnwirtschnftlichcn, Verkehrs• politischen, technischen mul industriellen Möglichkeiten und Lösungen Ins Auge gefaßt hat, die heute als Ideen der allcrj&ngstvn Tage gefeiert werden. In Hcrzls ״Altneuland" findet sich neben der agrargcnosscnschaft• liehen Siedlung und neben dem kapitalistischen Unter• nehmen, das nach einer gewissen Dauer des Privat• besitze« der Sozialisierung entgegengeführt wird, auch bereits die Darstellung eines planwirtschaftlichen Aufbau«, der um die Person de» Organisator» Joseph Levy gruppiert wird. Die Carl Williclmsche Konstruktion sieht ein im* endlich kompliziertes System von regierenden Körper• schäften vor. Vier Tafeln am Schlüsse sind notwendig, um auch nur einigermaßen eine Orientierung zu ermög• liehen, aber auch diese komplizierten Tafeln vermögen kaum ein klares Bild zu geben. Um zwei feste Punkte kielst dieses i'lam'feiviyr.teni von Körperschaften, um die ״Wlrtscliaftsz.entrale“ in London und das ״Zentral• Wirtschaftsamt“ in Palästina. Eine Einrichtung der ersten Art hatte schon Herzl ins Auge gefaßt. Ihr Zweck soll sein, das Hinclnströmcn von Menschen, Gütern und Kapitalien in Palästina zu organisieren. Für eine solche Riesenorganisation fehlen die Voraussetzungen: Mittel der Einwanderer und Mittel der Zentrale. Die deroutieric Weltwirtschaft unserer Tage würde einer solchen Organisatlon aber selbst dann Widerstände entgegensetzen, wenn die Mittel für eine umfassende jüdische Diaspora- Organisation einschließlich der Londoner Zentrale vorhanden wären, wenn diese Agitation glänzend gut funktionierte, wenn überall die rechten Männer am Werk wären und überall in den Landesverbänden der rechte Geist herrschte, wenn geniale Organisatoren in der Zentrale säßen und wirklich ein Aufbruch des jüdischen Volkes sich erhöbe, wie ihn Herzl in einer gewissen Naivctiit erträumt hatte. Gänzlich unwahrscheinlich aber bereits in der Idee ist das ״Zentral-Wirtsehaftsamt“ in Palästina. Dieses soll aus umfassender Klugheit heraus genau feststellcn, wie der wirtschaftliche Aufbau des Landes im einzelnen zu geschehen habe, was als wirtschaftlich nützlich zugclasscn wird und was nicht. Vorausselztmg wäre zum mindesten, daß ein Ansturm! von Kapitalien und Interessenten vorläge, unter denen man nur nuszuwählcn. und denen man nur Weisungen zu geben brauchte. Voraussetzung wäre auch, daß ein Mensch von gottälmlicher Klugheit dies zentrale Wirt• schaftsamt leitete. Das Zentralamt soll sich stützen auf einzelne ״Landesverbände“, die eine Zusammenfassung der verschiedenen Gewerbezweige des Landes darstelien Süllen, wohl etwa in der Art der von Rathenau pro• pagierten Gcwcrbcverliämle, Die Haupttätigkeit dieser Verbände würde die Verhinderung des Aufkommens neuer Konkurrenz sein, aber gerade das Gegenteil von Aufbautätigkeit. ln diesem Zwangssystem soll die palästinensisehc Wirtschaft aufwachsen, und Wilhelm glaubt, auf diese Weise Interessenten für Palästina gewinnen zu können. Also ein Neo-Mcrkantilismus verscJiärftester Art, der einen viel ärgeren Zusammensturz erleben würde, wie der weit mildere Merkantilismus in den europäischen Territorialstaaten des 17. und 18. Jahrhunderts. Es gibt Theoretiker, die aus der Geschichte nichts lernen. Darum ist nicht gesagt, daß Palästina ganz ohne Plan erstehen soll.. Grundlegende Pläne sind notwendig für die öffentliche und halböffentliche Wirtschaft, für die grundlegendsten Wirtsdiaftseinrichtungcn, Pläne sind auch nötig für die Anregung und Beratung der Intercsscntciv. Die Wilhelmsche Planwirtschaft dagegen wird niemals ein volles Wirtschaftsleben in Palästina erwecken, ihre Kunst gliche der des hohen Rabbi Löw, sie würde keinen vollen Organismus entstehen lassen, sondern einen Homunkulus, einen Golem. Daß das ganze Gebilde sclion an dem Widerstand der Araber scheitern würde, fühlt der Autor selbst — er weist auf das Beispiel der Polen hin, die in Deutschland ein eigenes wirtschaftliches Qcmclnwescn geschaffen hätten; der Vergleich hinkt Das polnische Gemeinwesen innerhalb .Deutschlands hat zwar einzelne wirtschaftliche Positionen aufgerichtet, wurde aber sonst gänzlich getragen von der gesamtdeutschen Wirtschaft. Palästina aus dem Rahmen der Weltwirtschaft heraus zu nehmen und dort eine grundsätzlich eigene Wirtsdiaftsverfassung aufzurichten, wird in jeder Beziehung scheitern. Es kann auch dort nur eine organische Fortentwicklung im Zu■ sammenhange mit der gesamten Weltwirtschaftsverfassung stattfinden. Erich Marx. Die Wahlen zum bayerischen Gemeindebund (TciLresultate.) Nürnberg, 13. März. (Telegramm der ״Jüdischcn Rundschau“.) Die Wahlen zum bayc• rischen üemciiideverband haben, .soweit »'.ich bis jetzt übersehen läßt, einen großen Erfolg der jüdischen Volkspartei gebracht. Nach den vorliegenden Meldungen wurden in Mitteifranken 5 Mandate errungen, in Oberfranken erhielt die Jüdische Volkspartei 522 Stimmen gegen 713 liberale. Weitere Resultate stehen noch aus. Nationalfondsarbeit in Haus und Schule*) Von Di na CKmcnee Mayer, Jerusalem. Ucbcrall, wo durchgreifende nationale Aiöcit geleistet werden soll, die nicht nur auf den Augenblick berechnet kt, sondern sich ihre Ziele in die Zukunft steckt, da muß ein wichtiger Faktor mit in Berechnung gezogen werden: die Jugend. Unsere Kinder sind die Bürger der Zukunft, ln ihnen und durch sie wollen wir verwirklicht sehen, was wir anstrebten. Wo unsere Kräfte nicht mehr ausreichten, da sotl die kommende Generation unsere Ideale zur Erfüllung bringen. Damit dies geschehen kann, müssen wir tief in die Seele unserer Kinder den Keim, des nationalen Pflichtgefühles rinpflanzen; wir müssen da« Kind aktiv tcihichmcn lassen an der wichtigen Arbeit für das Wohl des Volkes dann wird ln ihm das Verantwortungsgefühl geweckt, Das Kind weiß, daß, so klein und schwach es noch 11t, es trotzdem ein tätiger und wichtiger Faktor in dem großen Volksgan7.cn sein kann. Und der Platz, an dem schon das Kind etwas für die nationale Sache leisten und opfern kann, das ist der ״Keren Kajemeth“, der Natlonalfowls, Leichter als Frage« und Probleme unseres jüdischen Lehens sind dem Kinde «he Aufgaben des ״Keren Kajemeth“ verständlich zu mache«. Land zu erwerben für unser über die ganze Erde zerstreutes, leidendes Volk, dies Land mit blühenden Fruchthäimie« zu bepflanzen, mit wogenden Kornfeldern zu besäen, es von neuem in ein Gan-Edcn zu verwandeln und glückliche, zufriedene Menschen darauf ansässig zu machen, das ist ein Gedanke, der jedes Kinderherz mit Begeisterung erfüllt. Und hier kann das Kind schon selbst helfen und leisten; cs kann selbst zur Verwirklichung des großen Zieles beitragen. Wenn es den Piaster, den es für Süßigkeiten oder Spielzeug bekommen hat, in die Büchse legt, dann weiß es, daß damit Blüten und Früchte geschaffen werden, und dies gibt dem Kinde eine tiefere Befriedig«!*׳ als der kurze Genuß, den ihm die Erfüllung seines egoistischen Wunsches gewährt hätte. Wieviel Gelegenheit bietet sich den Eltern im Familienleben, ihre Kinder an der frohen, bewußten Mitarbeit beim Aufbau «les Landes lcilnchincn zu lassen. Am Vorabend des Sclublvit, an Roscli-Chodcseh, an Feiertagen und Festen sott das Kind daran gewöhnt werden, seine S|>ende in die Büchse zu legen, nicht gedankenlos, sondern mit dem vollen Bew-ußtsein seiner Handlung. Und was das Elternhaus begonnen, dos SOU die Schule systematisch fortsetzen. Dem Lehrer, «lern Führer unserer Jugend, der national gesinnt ist, wird es ohne Schwierigkeit gelingen, die Kinder national zu beeinflussen, besonders sie zur Mitarbeit mn Keren Kajemeth anzuicitcn. Ein gliicklidicr Anfang dazu ist bereits in vielen unserer palästinensischen Schulen gemacht worden. In den Klassen sind N.-F.-Büchsen aufgehängt worden und die verschiedenen Abteilungen wetteifern miteinander, am Ende des Monats die best tu Resultate;vufweiscii zu könne«. Die Lehrer Bolten von Zeit zu Zeit mit den Kindern Besprechungen abhalten über den Keren Kajemeth, seine Bedeutung und seine Tätigkeit im Lande. (Auch dies ist bereits gescliehen in der Mädchenschule א״" in Jerusalem, wo die Oberklassen an Rosch-Cliodescb Adar ״א״ eine interne N.-F.-Feier mit Reden der Lehrer, Vorträgen und Gesängen der Schülerinnen und anschließender Sammeltätigkeit arrangierten.) Außerdem sollen die Schulen mit den Kindern Ausflüge unternehmen in unsere N.-F.-Besitzungen und zu den Kwnzoth. Dort an Ort und Stelle sollen die Lehrer den Schülern zeigen und erklären, daß das, was geleistet wurde, die Frucht der Opferwilligkcit aller unserer Brüder im Gaiuth »st. Wieviel mehr sollen nicht wir, die wir das Glück haben, im Lande zu leben, an der Erw-erbung des väterlichen Bodens und an seinem unmittelbaren Aufbau tcilnchmcnt — Von Zeit zu Zeit sollen die Schulen kleine Auffüb rungen zugunsten des N,-F. veranstalten. Die älteren Schüler können sich schon an der öffentlichen Sammettätigkeit, sofern sie gut organisiert ist, beteiligea Nicht nur an Blumentagen, sondern auch bei der Propaganda für den עצמי״ CD״(Sdbsfbcstc11crung) haben in viele* Ländern des Gaiuth die Schüler erfolgreich mitgearbeitet. Und in dieser Hinsicht können Eltemhaus und Sdiulc durch verständnisvolles Anleiten unserer Jugend dem Keren Kajemeth die wertvollsten Dienste leisten. Jerusalem, Adar I 5681. lagen ist m Jerusalem viel Schnee gefallen, de ,Ver1״m״t,‘?n ist> worunter die daran nicht gewohnte Bevölkerung viel zu leiden hat zl״r2״?bxi?IeLchu ditser. Artitel Erez-Israel ur Verhältnisse bestimmt ist, Schemen mir ArtJfeb? r"ihAten<? AnTegung“» für die Arbeit im Gaiuth geeignet zu »ein. יי» *