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Jüdische Rundschau · 1921-03-08 · Heft 19 (8.3.1921) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 19 (8.3.1921)
Date
1921-03-08
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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#f~r Seite 130 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 19 Rundschau -Jsrael Minister Churchill hat seine Reise nach dem nahen Orient angetreten. Churchill wird Palästina nicht besuche», sondern mir in Aegypten mit den Qouverneuren von Mesopotamien und Palästina Rücksprache nehmen. Die wichtigste Aufgabe der Churchillschen Reise scheint jedoch eine endgültige Festsetzung der englischen Aralverpolitik 7.t1 sein. Churchill wird bcgleitet von Oberst Lawrence, jenem Kenner Arabiens, ' der bereits während des Krieges eine wichtige Rolle in der englisch-arabischen Annäherung gespielt iiat, und auf dessen Veranlassung England den Arabern die weitestgehenden Versprechungen machte, um ihre Mithilfe gegen die Türkei zu gewinnen. Bekanntlich ist die Verwirklichung der arabischen Wünsche bis jetzt an dem Widerstand Frankreichs gescheitert, das auch den Emir Faisul aus Damaskus vertrieben hat. Die jetzigen Dis- Positionen scheinen nicht ohne Zusammenhang mit der Londoner Anwesenheit des Emir Fnlsnl zu sein, der ln den letzten Wochen in den Zentren der europäischen!1olitik mit Hochdruck gearbeitet hat. Es ist davon die 1 Rede, daß nunmehr das Königreich Arabien mit Faisul als König konstituiert werden soll, Der Staat soll, nach einer Meldung der ״Daily News", Mossul, Bagdad mul Basra umtassen, sein Zentrum also ln Mesopotamien haben. Fraglich ist noch, wie sich Frankreich zu dem Plan stellen wird, das bekanntlich auch in bezug auf Palästina Schwierigkeiten gemacht hat. Es ist selbstverständlich, dal! die dein jüdischen Volk gegebene» Zu- Sicherungen und die Vereinbarungen bezüglich Palästinas durch diese Konstituierung des arabischen Staates un* berührt bleiben müssen, Wir können es nur lebhaft begrübe», wenn die Zusicherungen, die England den Arabern gegeben hat, erfüllt werden. Diese Versprechimgen hatten beinahe eben•,« h'.iuloinleii Charakter wie die Balfmrr-lX'klaration, und cs ist ein durchaus gerechtes Verlangen, wenn die Araber jetzt auf der Einlösung bestehen. Wir sind überzeugt, daß die Entwicklung der beiden Reiche, des arabischen und des jüdischen neben• einander, eine neue Periode der Freundschaft der beiden großen semitischen Völker anbalineii wird. In diesen Tagen soll, wie wir bereits berichtet haben, in Wien ein interterritorialer Kongreß der dcutsehen Antisemiten zusammentrcteii. Es ist charaktcristisch, daß in einer Zeit, wo die Deutschen wahrluftig stark mit sich selbst beschäftigt sein sollten und sich darüber Gedanken machen sollten, auf welche Ur- Sache» die unerbittliche Haltung der Entente zurückgeht, der Welt dieses groteske Schauspiel geboten wird, das mit außerordentlicher Wirkung gegen Niveau und Kultur des deutschen Volkes zeugt. Besonders bcmerkenswert ist, daß dieser Kongreß gerade nach Wien emberufen wird, der Stadt, die durchaus von (irr Gnade des Auslandes abhängig ist־ mul die allen Gruii'l hätte, über ihr!,rostige dem Ausland gegenüber zu wachen. De deutschen Hakcnkreuzlcr werden sich zweifellos mit Begeisterung beteiligen. Vielleicht rechnen die Antisemiten damit, daß sie durch das Schlagwort des Judenliasses die Sym|>ath;c ihrer Geistesverwandten auch in den Entcntcländcrn erwerben können. Längst haben sich ja Blätter vom Range der ״Deutschen Zo,itung“ daran gewöhnt, sogar ihre Haßaffekte gegen England zu überwinden, wenn es sich! um Antisemitismus handelt Wir fürchten jedoch, daß diese Spekulation, auf die seit längerer Zeit bereits die deutschnatiouale Politik aufgebaut zu sein scheint, sich als verhängnisvoller Irrtum erweisen wird. Jüdische Erziehung in der Diaspora Von Zwi Z i m cito» i-Budh ma n n, Jerusalem-Berlin. (Aus dem hebräischen Manuskript übersetzt.) ln einem kleinen Kreise von einigen jüdischen Eltern und vier bis fünf Lehrern unterhielten wir uns über die Frage der Eröffnung einer jüdischen Grundschule in Berlin. Die Frage scheint das Tagesgespräch der jüdischen Familien zu sein, die ihren Kindern selbstverständlich eine jüdische Erziehung zuteil werden lassen möchten. Die zionistische Erziehung der letzten Jahre hat zur Genüge bewiesen, daß man das Kind buchstäblich von seiner Geburt an mit einer solchen geistigen Atmosphäre umgeben muß, die ein natürlicher Schutz gegen die fremde Außenwelt sein sollte, wenn mail den Kindern die geistige Erschütterung ersparen will, die an ihnen nicht immer spurlos vorübergeht. Es ist klar, daß die Schaffung einer solchen natürlichen Atmosphäre, die notgedrungen auf das Kind etwas bcengend wirken muß, ungemein schwer ist. Eine aus ihrer natürlichen Umgebung Ucrausgcrissenc Pftanze braucht eine besondere und ständige Pflege, wenn sie nicht im fremden Klima zugrunde gehen soll. Was aber einer ununterbrochenen künstlichen Pflege bedarf, kann keine gesunden Wurzeln schlagen und keine 'gesunde nt^ße. Existenz führen. Das muß auch für die jüdische Erziehung in der Diaspora gelten. Am stärksten ist der gute oder schlechte Einfluß, der außerhalb der Faimlie auf das Kind wirkt, und gegen diese Tatsache nLX:hlwflkamp{f1 ׳ wcnn man 3״di glaubt, einen MiHrf :״., ".?1?ל? k״n11CT• Das beste und radikalste E ״«llchhdl10 ־"d3״ ״■di Palästina zu farm kann man sie für Siel« und für das V°T ^ber dieser Plan ist aus vielen Gründen undurchführbar, und daher diese unausgesetzten Bemühungen, die Frage auf andere Wehe zu lösen Die 5. Tagung des Advisory Council Der palästinensische Mitarbeiter der ״J. P. Z.“ bcrichtet: Am Ü und 10. Februar fand unter Vorsitz von Samuel und unter Beteiligung fast aller Mitglieder die fünfte Tagung des Advisory Council statt. Der Oberkommissär verlas die Resolution der Regierungskoni״ mission für die Gräber der Kriegshelden, worin dem Beschlüsse der letzten Tagung des Advisory Council vollste Anerkennung ausgesprochen wird. Colonel H o 1• in e s verlas ein Referat über das Eisenbahnwesen in Palästina. Tokan beklagt sich über die hohen Eisenbahntarife, infolge derer die Bahnen von den Kauflcuten nur zum Waren ha״ sport benutzt werden, während sic selbst in Automobilen fahren, da diese billiger sind. Mit Rücksicht auf die Verbilligung der Kohlenprcisc schlägt er vor, jetzt auch die Tarife zu verbilligen. Bi r uta macht den Vorschlag, die drei Eisenbahn• direktioneil in Haifa, l.udd inid Kantara ln Jerusalem z.u vereinigen. Bezüglich der Tarife betont er, daß der Frachttarif von Aegypten nach Palästina nur halb so hoch sei, wie der von Palästina nach Aegypten. Bei Einführung der Speisewagen müssen den jüdische» und muselmanischen Reiigkmsgcsctz.c» Rechnung getragen werden. Auch die hebräische Bezeichnung der Eisenbahnstationen sei noch nicht durchgciührt worden. Yellin verlangt des ferneren die Vergrößerung der Balmstation Recliobotfi. Colonel Holmes erwidert auf die verschiedenen Einwendungen: Die Transportspesen zwischen Aegypten und Palästina sind auf dem Hin -und Rückwege die gleichen. Die Passagiertarifc sind erhöbt, aber noch immer b i 11 i g e r a I s die e 11 r o p ä i * sehen. Laut dem Monatsbericht vom Januar werden die Einnahmen kaum die Ausgaben decken, weshalb von einer sofortigen Ermäßigung der Tarife nicht die Rede sein kann. Sobald jedoch die Verbilligung der Kohlen sich fühlbar machen werde, werde man nach 'Möglichkeit auch die Tarife herabsetzen. Die mangelhafte Beleuchtung beruhe auf der Un• mögliehkeit, neue Lampen, die In Deutschland fabriziert werden, cinzuiühren. Es sei nicht angängig, von drei Eiscnbahndirektionen zu sprechen; cs handle sich nur um Kreisdirektionen, Das hebräische und arabische Verzeichnis der Eisenbahn- Stationen liege der Regierung noch zur Bestätigung vor, weshalb die Aendcrung in der Bezeichnung der Stationen noch nicht vorgenommeii werden konnte. Die Wünsche Yellins würden der Gesellschaft übermittelt werden. Der Bau der Station in Rcclioboth wird auf 5000 Pfd. zu stehen kommen und in Angriff genommen werden, sofern die Moiiatsciunahmeii sich weiterhin aufwärts bewegen. Was die Bezahlung der Bahnarbeitvr betrllft, so erhalten um|11nlili/U־rie Gelegen• hcKsarbciter I!» ägyptische drosch, qualifizierte Arbeiter jedoch bis zu 00 üroscli pro Tag. Der Pauschallohn der gelernten Arbeiter beträgt 35—10 Üroscli pro Tag. Die Leiter seien jederzeit bereit, vorgebrachte Klagen entgegenzunehmc» und Mißständen nach Möglichkeit abzuliell'en, Biruta stellte eine Anfrage über das Fortschrcitcn der Bestrebungen zur Erlangung der palästinensischen La ade sau lei he. Samuel erklärt: Da Palästina viel Geld zur Entwicklung benötigt, denkt die Regierung eine Anleihe aufzuiiehmeii, was jedoch nicht vor Bestätigung des Mandates durch den Völkerbund geschehen kann. Hauptzweck der Anleihe ist: Entwicklung des Bahnwesens, Verbesserung im Post-, Telegraphen- und Telephonwcsen, Wegebauten, Hafen Verbesserungen (die großen Hafcnplänc, die große Mittel beanspruch», müssen besondere Behandlung erfahren), Vermessung des Bodenbesitzes, Bauten »t Re. gicrongszweckcn und kommunale Ausgaben, wie Wasser- Versorgung, Wcgcbautcn und dergleichen. Ein Großteil der Investitionen wird solche Erträgnisse abwerfen, daß die Anleihen dann verzinst und amortisiert werden können. Die übrigen Investitionen, die nicht direkt zu solchen Einnahmen führen können, werden jedoch die allgemeinen Einnahmen vergrößern und zur Entwickhmg des Landes beitragen. Die Anleihe wird sicherlieh ohne Auflegung neuer Steuern verzinst und amortisiert werden können. Höhe mid Bedingungen der Anleibe sind noch Gegenstand der Verhandlungen. Allen Einwohnern des Landes wird Gelegenheit gegeben werden, sich an der Anleihe zu beteiligen. Sodann beschäftigte sich der Rat mit den auf de» einheimischen und eingeführten Tabak aufregenden Stenern, worüber eine besondere Verlautbarung erfolgen soll. Die midiste Sitzung des Advisory Oouncil wurde auf den 8. März festgesetzt Darlehen an Pallsllnuemlgranten London, 26, Februar. (J.C, Ü.) Die zionistische Kommission hat die Gewährung von Durklicn an neu eingewanderte kleine Kaufleute und Kleingcwerbelcute beschlossen. Die Darlehen dirfen nicht den Betrag von 50 L überschreiten und werden durch einen Kredit der Anglo-Palcstine Company mi 6000 C, für de» die Zionistische Organisation die Garantie bis zu 33 »/o übernimmt, ermöglicht Ein ahnlichcs Arrangement wurde mit der Kupatb Am (Volksbank) getroffen. Die Uerüntliche Schule In Jaffa geschlossen ״Doar Hajom“ läßt siel« aus Jaffa van seinem Korrespondenten berichten: ״Die in Jaffa seit drei Jahren unter der Leitung des Dr. Kaspi stehende tierärztliche Schule, die ein große« ficrärztUclu■* Hilfspersonal hcrangebildet hat, das jetzt in alle:» Kolanien tätig ist, mußte infolge der Kürzung des Budgets des Waad Hachinuch geschlossen werden.“ Kinoaufnuhmen. Wir erhalten aus Jerusalem den Prospekt einer Filmgesellschaft, «aus dem hervorgeht, daß bereits eine große Anzahl von kinematographischen Aufnahmen aus dem 1 eben Palästinas gemacht worden sind, Dis Verzeichnis enthält von etwa 30 Nummern die Vorgänge des vorigen Peßach, eine Darsteihmg der Geuiah-Woche in Jerusalem, A'sefafh niweharim, Weizmann und Mond in' Palästina, zahlreiche Aufnahmen des Oberkommissars hei seinen verschiedenen Reisen oml eine ganze Serie Aufnahmen aus dem Leben der Chaluzim. Der Prospekt enthält auch Anerkennungsschreiben, u, a. auch von Professor W a r b u r g, der die Aufführung der Films in Jerusalem gesehen kat. Auskünfte über PalHsUna. Die Gesellschaft zur wirtschaftlichen Erforschung Palästinas hat sld* bereit erklärt, wirtschaftliche Auskünfte jeder Art über Paläslina zu geben. Die Adresse lautet: Ing. M. Novomejskv, c/o ״Sihcrii" Palestine Central Bureau ot Information Jaffa-Tcl Awtw. P. Ö. B. 13. Einführung der Möbelindustrie in Palästina. Ein amerikanische*• Unternehmer namens Kazcti richtete eine Möbelfabrik ein. die gleichzeitig Türen und Fensterrahmen lirrste'lt. Die Fabrikation wurde bereits hegönnen, obwohl die Maschinen, die in Deutschland bestellt wurden, noch unterwegs sind. ich möchte zu dieser Frage einige Bemerkungen machen. Die hebräische Grundschule in der Diaspora darf keine Naclunittagsscluile sein, d. 11. nicht zu einer anderen Zeit als die allgemeine Schule, .׳ibgeiialten werden, mul zwar aus zwei Gründen: I. Die jüdische Schule würde dann als ctsvas ׳Nebensächliches, nicht ()Migatorischcs betrachtet werden. Der Unterricht ist lästig, die Lehrer unbeliebt, und die ganze Schule wird den Charakter einer Zwangssehulc haben, die die Kinder ohne Liebe besuchen müssen. 2. Nach einem täglichen fünfstündigen Unterricht in der allgemeinen Schule, in der der Lehrer die Kinder hetzt, uin mit ihnen bis Semestcrschhiß das ״Pensum“ durchzunehmen, wird es kein vernünftiger hebräischer Lehrer über sich gewinnen, die Kinder noch einige Stunden im Zimmer ciimtsperrcn, sei es auch mir bei Spiet und freier Arbeit. Keine verminftige Mutter, möge sie eine noch so radikale Zk>- nistin sein, wird mit Recht damit einverstanden sein, daß ihr Kind so abgespannt wird. Das Ziel wird nicht im entferntesten erreicht werden. Die Kinder werden nicht hebräisch sprechen, die Spiele werden sie nicht interessieren, und die jüdische Zwangssehulc wird bei ihnen für das ganze Leben nur eine schlechte Erinnerung!unterlassen. Außerdem ist ja das Familienleben in der Diaspora nicht jüdisch, weder der Sprache nach, noch nach der sonstigen Lebensart. Audi das technische und finanzielle Moment darf nicht unberücksichtigt bleiben: zionistische Eltern gibt es wenig, die Ausgaben sind hoch und die Entfernungen in der Stadt sind groß. Soweit das Negative. Und nun zum Positiven. Wir alle, allgemeine Zionisten oder Cliawcrim des Hapoel Hazair, sind von dem einen Gedanken beseelt, daß man Palästina aufbaucn muß. Wir streiten nur über die Art dieses Aufbaues. Aber auch in dieser Frage kan» man in bezug auf die Erziehung eine gemeinsame Basis finden. Nur eine verschwindende Minderheit unserer äußersten Rechten wünscht ihre Kin- 1 der so erzogen zu wissen, wie sie selbst erzogen wurden. Sonst geben doch alle Zionisten zu, daß wir infolge unserer mangelhaften Erziehung ein nicht gerade ideales Leben führen, und daß man unseren Kindern eine bessere Erziehung angedeihen lassen muß als die. die wir selbst erhalten haben. Jeder Zionist versteht, daß Palästina, Hebräisch usw. au sich noch nicht ausreichend sind, tim uns zu besseren Menschen 7u machen, die produktive Arbeit leisten und keine Vermitttler fremder Ware oder fremder Ideen sind Jeder Zionist weiß, daß unsere Krankheit des Vcrmittferhims jeder Art mir in der Diaspora um sich gegriffen hat. daß Palästina imstande ist, aus dem Juden einen Mens c 11 e n zu machen. Deshalb muß man schon in der Di3spora mit dieser neuen Erzieltung des Kinries für Palästina beginnen. Es geht nicht an, daß die jüdische Schule in der Diaspora für Palästina Gallith j 1t den vorbereitet. Ihre Aufgabe ist vielmehr, bereits in der Diaspora, einen freien arbeitenden Juden für ein freies Vaterland vorzubereiten. Und in dieser Riehtung sehe ich nur einen Weg, und das ist die Gründung eines ״jüdischen Kinderheims“. Der Plan wäre ungefähr folgender: Man mietet ein Haus in cruem Vorort, lieber noch in einem Dorf, uv alle arbeiten, wo auf jedem Hofe Geflügel und andere Haustiere vorhanden sind und der Mensch einen Teil der ihn umgebenden Natur bildet. Das Haus ist umzäunt und verfügt über ausreichenden Raum für verschicdene Pflanzungen. Im Hause sind genug Zimmer für die Lehrer, Schiafräume für die Kinder, Schulriiuinc für den Unterricht, eine Küche usw. Aus allen Teilen der Stadt werden die Kinder dorthin gebracht. Sie leben stets mit den Lehrern taisammen. ln der Küche, bei den Spielen und an den sonstigen Arbeiten beteiligen sich auch die Mütter abwechselnd je eine Woche, wo sie bleiben, bis Ablösung kommt. Alles, was die Kinder an Spiel- Sachen, Kleiden^ Büdhern, Bildern mitbringen, geht m den Besitz der Sdhule über. Ke Erziehung» und Unterriebtsmethode ergibt sich aus dem oben Gesagten von selbst

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