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Jüdische Rundschau · 1921-02-18 · Heft 14 (18.2.1921) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 14 (18.2.1921)
Date
1921-02-18
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 14 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 03 6rc|-Jsracl Kaltureile Bestrebungen unter den palästinensischen Arbeitern Die jüdische Welt kennt seit einigen Jahren den jüdischen Arbeiter in Palästina. Sie weiß von den vse.en Helden, die ungekamtt und namenlos auf der waun gefallen oder in Krankenliüusern gestorben sind, ״och aber kennt sie den anderen Typus der Arbutsr-Hd.ikn nicht, den lernenden Arbeiter und den lehrenden Arbeiter. Sie weiß wenig davon, wie der jüdische Arbeiter, wenn er am Abend müde nach Hause kommt sc״» etzte Kraft msammennimmf, um einer Lektion bazuwolmcn, und nichts weiß sie von dem Arbc.ter-Lehrcr, der den Arbeiter liinausbcgleitet in die fernste einsame Kwuzah, 1״n dort ,,Kulturträger" zu sein, Stundeimnterriclvt zu erteilen, die Bibüotlvek zu verwalten, mit dem Liebte des Geistes über Stunden der Ermattung, der Verzwciflung, der f foffmmgslosigkeit, und in guten Zeiten auch über die Langeweile der Einsamkeit liinüberzuhclfcn. [>iese Institution des Arbcitcr-Lchrcrs ist von den beiden grollen Arbeiterparteien Palästinas ein• geführt und gepflegt worden und ist nunmehr in der gemeinsamen a'.iumfasscftdea Arbeiterorganisation (Hista• drutli Klalith schel poale Erez-Israel) zentralisiert. Die folgenden Zeilen wollen über den gegenwärtigen Stand dieser Bestrebungen unter der Arbeiterscliaft einige sach• liehe Daten geben. Jaffa ist das Zentrum der Arbeiterbewegung und dementsprechend Zentrum auch der kulturellen Bestrebmigen. Hier hat der ״Hapoel-H.17.air“ Wissenschaftliehe Kurse eingerichtet, an denen Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften unterrichtet werden. Die Lehrer — meist Professoren des Gymnasiums — unter• richten umsonst, die Teilnehmer zahlen einen Piaster für die Vorlesung, und dieser Beitrag deckt die Kosten. Die Abendkurse von ״Aclidut haawoda“ werden von KiO Schülern besucht, von denen die Hälfte Jemeniten und Scpltardim sind. Unterrichtet wird dort Hebräisch, Rechnen und Fachkenntnis (in diesem jahre speziell ,Metallarbeit). Die Zahl der Lehrer beträgt hier zehn. Die Kurse waren so beliebt, daß sic auch während der Ferien nicht unterbrochen wurden. Das Budget für diese Kurse beträgt nur 30 Pfg. monatlich. Das Schulge'.d einen Piaster wöchentlich. Im Anschluß an die Kurse bildete sich ein Lehrlingsklub mit dein Zwecke, den jungen Burschen Kenntnisse in Literatur und Lebensfragen zu vermitteln. Eine Bibliothek von 1300 Bänden steht den Teilnehmern der Kurse zur Vertilgung. Die Kurse sind im Begriffe, sich zu einer rhldigui Sclnde für Erwachsene auszubilden. — In den Kolonien sind Bildungszentren überall dort entstanden, wo der jüdische Arbeiter Aufnahme gefunden hat. Das ist ja leider nicht in allen Kolonien der Fall. InMikwcj i s r a c 1, das sich in den letzten Jahren dank seinem jetzigen Verwalter aus einem Nest der französischen! Assimilation in ein hebräisches Zentrum verwandelt hat, besteht ein Kursus von 32 Schülern; in Pctach- T i k w a h bestehen Abendkurse, an denen auch viele Mädchen (Näherinnen) teilnehmen. Die benachbarte Arbciterkoloak• Ejn-Ganini lud den Lehrer von Pctach-Tikwnh ein, den Unterricht auch dort zu führen, und nahm einen Teil der Kosten auf sich, so daß noch ein Hilfslehrer angestcilt werden konnte. 18 Arbeiter lernen dort, und auch die Kinder dieser Arbeiter werden unterrichtet. An die Arbeiterküche von Pctach- Tikwali ist eine Bibliothek angcgliedert, wo am Samstag von einem Fachmann Vorträge aus jüdischer Geschichte gehalten werden. In Machne- J ehuda unterrichtet eine Lehrerin die Frauen der Jemeniten. Audi in Sichron*Jakob sind cs meistens die Jememini, welche die Arbeiterkursc besuchen. Da in Siel;ron-Jakob die Bibliothek der Kolonie nicht mehr besteht, ist die Arbeiterbibliothek dort sowohl für die Arbeiter, wie für die Söhne und Töchter der Kolonisten ein Segen. Von den Lehrern in den Kwuzoth ist schon oben gesprochen worden. Die Kwuzoth in Ben Schemen, bau Schmuc), M e r c h a w j a, B a 1 f u r i a, K a - I a 11 d i a. Karmel, C h u 1 d a, Kineret h, D i 1 Daganja haben ihre Lehrer. Infolge der finanziellen Krise im Zionismus ist die Arbeiterrnnenfarm in Kincreth — die einzige Arbciterinnenkwu/ah, die wir hatten -■ aufgelöst worden; in Kal and ia und Karmel mußten aus dem gleichen Grunde die Lehrer ihre Kwuzah verlassen. Hoffentlich gelingt cs dem Keren Hajessod bald, die Weiterführung des Werkes zu ermöglichen. Die Zahl der Lehrer ist in den Kwuzoth in diesem Jahre der finanziellen Lage wegen kleiner als im Vor- Jahre trotz der Einwanderung. Dagegen sind! an den Strafk-nbautcn, den ״Kwiscliim“, neue Zentren entstanden. dort unterrichten derzeit sieben Lehrer. Außer der bei den Kursen in Jaffa bestehenden lokalen Bibliothek gibt cs eine zentrale Wand erbibliothck. welche derzeit 8000 Bücher umfaßt. Der Grundstock der Bibliothek ist durch eine Spende Dr, Weizmanns zustande gekommen. Diese 8000 Bände sind in ständiger Zirkulation. Die Bibliothek bedient 15׳ Siedlungspunkte ün ganzen Lande. Wie hoch ist das Budget dieses Kulturwcrkes? Verschwindend gcring. 142 Pfund monatlich. Und als die Krise im Zionismus einsetzte, blieben audi diese aus, die Kurse wurden wie durch ein Wunder erhalten, die Lehrer wurden nicht bezahlt. Ln den Kwuzoth und! auf den Kwischim erhielten sic mit den Kameraden! wenigstens das Essen, in der Stadt sanken sie tiefer und tiefer in SclruMeo. r• I K?■!. m העתק ד,ר של ממשלת פלשתינה (א׳ס יוצא לאור ברשות הממשלה מפריד: נרדם m״ נלק «, חיאשין לינואר 1׳.nr "•ל שעפים כחרש. וזיזי* •י!»,«e*m •יסיעו’» גיו", ל?ג« ****•יו «01**» Ci״ **•י א» חנסיי* H י:ד» ניע»•* יי"*•»;• pm כיה י*גי * ו. 1»«j nr ל* *wr *«, ר»!njeav **י* •ץ *ידן יי• ינץ בי5*״ *ח» tm גן חינ«י קייס & ייני•?» ■ל י*ו*ני׳ wo לסי׳«!* ג*י*י «v ran ניייי• «׳•Dyוי* *jiy •*AfA יי׳קיאי* נמיין» יי ני*!ןנ» **י־ nj»w עי •י •מיי* 1. * מתי סמי?* •יגל«#r<K6*w «txy מי־ג לילי*« גו׳יי»׳ •*•י*! •נ ד אוץ irr»'»«יי» גינץ « נס״לי» tprs» איייית■ נ. ל*0י א» aun» יונ»6י* ויאיץ ניא» j י;גן אי* y»n *• » r*m<*» •ץ4• ■עי« *v» •אוץ נ»«י*י * •»י םי*ץ» »»ק*יי* •י9י ייעי^ ינח»•־* »ג«רג ין*ין. *ynu ropfi pr יליןס! 1 א wvt• א »6*•<*■* «יי:• תינתיי hj»» <*#•׳ ייי.Am »aft te* ייאיץ •יז*»» 1t •m אי מיי. 4 •סיי »ואוי*!w לבחסי» t««u »חייס ינ»»0 irmyw' רתק rmpc•malm• יייחזיו MT1 1> •קירי* יש*י/ חססיא י»יויוץ tm ס »?V» wt «u ל •י חאך־ז׳ לי***׳ »na»* יו»ויי/ן וויו. י) na* ״»*»<*&*» tru rerj« 4) '«יא* י*0׳י*־וזואו* jnm «4 «ייש* י*ייו-mm* *•ביית מד־ם ttcsn rjl-a •■•Kiiwimyr •1» י■*־ an נר*ייו np*״® ■wr« V *41 י׳״י סרך־ח ועהס־וז׳ הננסחן ח־מאתן יי״ *יו«* נו• *י״ «ויי נ6המיי, fs יאא»» "י* «»m nt׳r גניי &T גיי "י» ״י•» ג•! «mr* Das palästinensische Amtsblatt Noch nie war die Frage nach Lehrern und Lehrbüchern so stark wie jetzt und die Nachfrage kann nicht befriedigt werden. Das Hebräische wird unter dem Druck der Einwanderer, die es nicht beherrschen, zurückgedrängt. Die neue Organisation der Arbeiter konnte der finanziellen Verlüiltiüsse wegen sich ihr Höchstzicl im Augenblick nicht sehr weit stecken: ״Schmirath hakajam“, Wahrung des Bestehenden, das ist alles, was man gegenwärtig tun kann. Solange bis der Keren Hajessod die Mittel aufbringt, das Kulturwerk unter den Arbeitern so weiterzuführen, um wenigstens den Bestand der Sprache zu sichern. Arbeiter anderer Völker sprechen von Volkstheatcrn, von Arbeiterhodischulcn. Unsere Arbeiter wären zufrieden, wenn ihnen das Volk die Volkssprache Wiedergabe. (J. C. B.) Ist Palästina ein selbständiges Land oder eine Kolonie Englands? Diese Frage wurde aufgeworfen, als man daran ging, die Postverhältnisse in Palästina nach der Einsetzung der Ziviiverwaltimg zu regeln. Ist Palästina eine eng• lischc Kolonie, dann müssen die nach England gehenden Briefe nach dem Inlanddtarif frankiert werden. Ist es aber ein selbständiges Land, dann müssen die für England und seine Kolonien bestimmten Sendungen als Auslandssemiungen betrachtet werden. Der Obcrkommissar entschied Ln letzterem Sinne und erließ eine Verordnung, nach der die für England und seine Kolonien bestimmten Sendungen nach dein Auslandst a r i f behandelt werden müssen, da Palästina nur ein englisches Mandatland ist und keine englische Kolonie. Die Elektrifizierung Palästinas Das Projekt der Elektrifizierung Palästinas ist in das Stadium der praktischen Ausführung übergegangen. Als erste Anlage in Palästina und eine der ersten in ganz Vorderasien wird, wie der Berichterstatter der ״Neuen Zürcher Zeitung" mittcilt, die hydro-elektrische Station am Audscha, 20 km nordöstlich von Jaffa, entstehen. Die beiden Städte Jaffa und Tcl-Awiw erhalten zusammen einige hunderttausend Kilowatt zum Durchschnittspreise von 4 Piaster pro Kilowatt. Im Anschluß hieran will eine große Wiener Firma eine elektrotechnische Werkstätte bereits in der nächsten Zeit eröffnen. (Z. K.) Bekämpfung der Malaria in Palästina Jerusalem, 9. Fahr. (J. C. B.) Um die Malaria in Palästina zu bekämpfen und den Gesundheitszustand der Bevölkerung zu lieben, richtete das Gesundheitsdepartement der palästinensischen Regierung einen besonderen sanitären I nspek t ion sd icn st im Lande ein. Sämtliche Ortschaften werden alle vierzehn Tage von Untcrinspektoren visitiert, die an die malariakranken Einwohner unentgeltlich Chinin verteilen. Auf Grund der Berichte dieser Inspektoren werden dann die von Malaria betroffenen Ortschaften von den Aerzten des Gcsundhcitftdcpartements regelmäßig besudit. Diese unentgeltlichen Chininverteilungen werden von der Bevölkerung sehr geschätzt, um so mehr, als es ziemlich schwer ist, beizubringen, daß die Drainierung der Felder und Entwässerung der Sümpfe mehr als Chinin helfen würden. Jedoch sind letztens auch in dieser Hinsicht dank der Arbeit der Gesundheitsbeamten und der Vorführung von Demonstrationen günstige Ergebnisse zu verzeichnen. Die Alijah. Das Schiff ״Bukowina“ brachte am 10. Januar 150 Einwanderer nach Haifa. Das Mandat Rechtliche Betrachtungen und politische Folge r unge n. Von Dr. M o r i z B i f c s k i. I. Die politische Form Palästinas. Der Entwurf des PaListinamandates besitzt hohen geschichtlichen Wert für das Schicksal des jüdischen Volkes und für die Entwicklung neuer Beziehungsformen der internationalen Politik. Für die jüdische Politik ist von stärkstem Interesse die Frage, welche politische Form das palästinensische Gemeinwesen erhält. Dürfen wir vom ״Judenstaat״ reden? Ist Palästina nicht mehr als eine englische Kolonie? Sind die politischen Garantien ausreichend, die Palästina und dem jüdischen Volk eüi eigenes Leben sichern sollen? Diese Fragen sind tnricThalb und außerhalb der Zionistischen Organisation mit lebhaftem Eifer diskutiert worden. Sie lassen sich nach dem Wortlaut des Mandats mit einiger Deutlichkeit beantworten. Der Art. 1 des Entwurfs überträgt der britischen Regierung als Mandatarin souveräne Gewalt (mit• den Beschränkungen, die im Mandat enthalten sind). Di* Fassung des Artikels könnte den Eindruck hervorrulen, als ob Englands Wille allein, in Gegenwart und Znkunft, die Entwicklung Palästinas bestimmen wird. Wir sind der Ansicht, daß wir für die Errichtung unserer nationalen Heimstätte in Palästina kaum eine bessere Bürgschaft hätten finden können als die Uebornahme der Verantwortung für diese Aufgabe durch England, die in den einleitenden Sätzen des Mandats enthalten ist. Trotzdem muß unser Wunsch sein, daß das Recht des jüdischen Volkes und Palästinas deutlich anerkannt wird, sein Leben selbständig zu gestehen. Eine stärkere Betonung der als Ziel festzustellcnden autonomen Ent- Wicklung Palästinas wäre auch aus allgemeinen Völkerrechtlichen Uebcrlegungcn gerechtfertigt gewesen. Der Artikel 22 der Satzung des Völkerbundes bestimmt, daß für die früher zum türkischen Reiche gehörigen Gemeinwesen ״die Existenz als unabhängige Nationen vorläufig anerkannt werden kann, unter der Bedingung, daß die Ratschläge und die Unterstützung einer Mandatarmacht ihre Verwaltung bis zu dem Zeitpunkt lenken, wo sie fähig sein werden, selbständig zu handeln״. Der völkerrechtlichen Bedeutung des Mandats hätte cs mehr entsprochen, wenn die schon jetzt im Art. 22 enthaltene vorläufige Anerkennung einer unabhängigen Existenz, das Ziel der Entwicklung zu selbständigem Handeln, auch im Entwurf deutlichen Ausdruck gtfunden hätte. Die Mandate werden die Aufrichtigkeit der Idee des Völkerbundes zu beweisen haben. Sie werden zeigen müssen, wie weit die großen .Mächte ihre Kräfte :n den Dienst der Völkergemeinschaft stellen un׳J die Entwicklung anderer Völker zu eigenem Leben als ״heilige Aufgabe der Zivilisation“ (Art. 22) anerkennen wollen. Für den Völkerbund wird es vo:1 ausschlaggebender Bedeutung sein, in welchem Umfange sich eine neue Auffassung der polirischen Beziehungen durchzusetzen vermag, die den Egoismus der Staaten einschränkt und die Gemeinschaft der Völker als ein übergeordnetes Prinzip anerkennt. Die Mandate geben den Mächten die beste Gelegenheit, eine friedliche und freiheitliche Auffassung der internationalen Politik zu bewähren. Unter den verschiedenen Klassen von Mandaten wieder stellt die Kategorie A — zu der das Palästinamandat gehört — die Selbständigkeit des Mandatgcbictcs am meisten in den Vordergrund; diese Gruppe von Mandaten verlangt am stärksten, daß die Mandatarmachte fremde Volksindividualitäten anerkennen, eigene Interessen nicht übermäßig betonen und ihre Kräfte einer Gesamtheitsaufgabe widmen. Die Pflicht, die Aufrichtigkeit solcher Gedanken zu beweisen, wäre besser erfüllt worden, wenn die selbständige Bedeutung Palästinas in den ersten Artikeln des Entwurfs deutlieberen Ausdruck gefunden hätte. Wie indessen eine genauere Betrachtung zeigt, ist audi im Mandatsentwurf die Auffassung enthalten, daß für das Mandatgebiet die Entwicklung zu einem sielbständig handelnden Organismus angestrebt wird, dessen Unabhärigigkcit schon jetzt vorgesehen ist*). Die ßestimmung des § 4 Art. 22 der Völkerbundsatzung, die diese Merkmale hervorhebt, bedeutet eine ausdrückliche Verpflichtung für die Mundatarmacht. Sie hat schon als Mitglied des Völkerbundes diese Bestimmung zu beachten, sic erkennt sic mit der Uebcrnahme des Mandats für den Völkerbund noch einmal ausdrücklich aa Der zur Selbständigkeit bestimmte Charakter des Mandatgcbietes zeigt sich auch in bedeutsamen Einzelbeiten des Entwurfs. Wichtig ist schon die Fassung des Art. 1. Ehe britische Regierung wird nicht etwa mit der Souveränität bekleidet, es wird ihr vielmehr die ״Ausübung der in der Regicrungsgewalt eines souveränen Staates Legenden Vollmachten“ übertragen. Der Begriff der Souveränität wird also nur herangezogen, um den Umfang der durch Engkuv.l auszuübenden Vcrwaltungsbefugnis zu bestimmen" Es wird aber vermieden, die Staatshoheit als eigenes Recht Großbritanniens zu bezeichnen. Die Selbständigkeit des palästinensischen Gemeinwesens zeigt sich besonders in der in Art. 7 vorgesehenen palästinensischen Staatsbürgerschaft; sie ist selbstverständlich nicht möglich, ohne die Vorstellung eines eigenen Staatswesens. Von , ).Nach der Ansicht der von der Versammlung des Völkerbundes in Genf zur Prüfung der Mandatsfrage eingesetzten Kommission bedeutet das Mandat A den Beistand, den eine Mandatarmacht einem uaabhängigen Staat gewährt

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