Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 13 (15.2.1921)
- Date
- 1921-02-15
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 86 JUEDISCH8 RUNDSCHAU Nr. 13 brachte einen fertigen Plan rum Ausbau dca' Be״ stehenden zur Jahreskonferenz. Er entbehrte jeder Großzügigkeit, aber er fußte auf a*alen Unterlagen, enthielt konkrete Vorschläge und genaue Berechnungcn. Julius Simon sprach der Konferenz das Recht ab, diesen Plan zu verhandeln, denn erstens sei er von der Leitung nicht geprüft worden, zweitens könne die Konferenz nicht Ausgaben in der Höhe von 8 Millionen Pfund bewilligen und die Leitung darauf verpflichten, wenn keine gcsichcrten Einnahmen vorlägen. Sehr richtig 1 Daß man aber Einnahmen mir haben kann, wenn man zuerst sagt, was inan tun will, wofür man das Geld braucht, ist klar. Soll die bevorstehende Actions-Gomitö-Sitzung die Krise beschwören, dann muß sic den Zustand der Systcmlosigkeit auch auf dem Gebiete der Aufbaufrage ein Ende machen. Wird die neue Leitung Klarheit, Sachlichkeit und vor allen! Systcmatik in diese Frage bringen, dann wird es meiner Ansicht nach nicht schwer fallen, mit den atuerikanischen Zionisten eine Verständigung auf der ganzen Linie zu finden. Presse - Rundschau Ein oder zwei Fonds? Nummer 14/15 des ״Maotarn" ist fast ganz dem Keren hajessod gewidmet, insbesondere werden die Fragen berührt, in denen Differenzen mit Amerika bestellen. Jabotinsky untersucht den amerikanischen Vorschlag, das Aufbauwerk Palästinas in zwei ungleichmäßige Teile zu teilen: in einen grollen Fonds für rentable wirtschaftliche Unternehmungen und einen kleineren, der von vornherein n fonds perdu gegeben wird und für Kulturzwecke dienen soll. Jabotinsky weist darauf hin, daß in einem modernen Staat kein wirtschaftliches Unternehmen gedeihen kann, wenn nicht daneben auch für das kulturelle Leben der Arbeiter gesorgt wird. So z. B, /«gen die wenigen jüdischen! Familien, die sich während des Kriege* in Uer-Schewa niedergelassen hatten, von dort wieder aus, da ihre nunmehr schulpflichtig gewordenen Kinder keine Schule fanden. Da nach dem Plan der Amerikaner die Trennung nur deshalb vorgenommen werden sollte, weil man sonst die reichen Juden für das Palästina!■ werk nicht zu interessieren vermag, so folgt daraus, daß das Kulturwerk in Palästina aus Spenden der armeren Juden getragen werden müßte. Mit anderen Worten, die minderbemittelten Juden müssen ihr Geld für Institutionen hergeben, von denen die Unternehmungen der reicheren Juden profitieren werden, was eine große Ungerechtigkeit ist. Jabotinsky verlangt daher, daß der Aufbau Palästinas von einem Fond» durchgeführt wird, der sich für alle Angelegenheiten mit gleichem Interesse einsetzt. Dasselbe Thema behandelt das Mitglied des Direktoriums des Keren hajessod, Ff i l e I Z1 a t o po Is k i in Nr. 16 des Blattes und kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, daß ein großes Aufbauwerk nicht durch Einzclfonds geleitet werden kann. In einem modernen Staate grellen alle Betriebe, sei es wirtschaftlicher, sei es kultureller Natur, ineinander über, und es läßt sich daher sehr oft nicht entscheiden, wo die Wirtschaft endet und die Kultur beginnt. Wenn man schon trennen will, so müßte man auch die sogenannten Investments vollständig gesondert ihre Tätigkeit ansüben lassen, was natürlich zu einem vollständigen Durcheinander führen muß. Außerdem ist nicht einzusehen, warum Unternehmer, die es nur auf Rentabilität absehen, sich in ihren Geschiiftsangclegenliciten von der Organisation beeinflussen lassen sollen. Die Legionenfrage Jabotinsky veröffentlicht im ״Jcwidi Chroniric“ einen Brief, der zur bevorstehenden Aeüons-Coaütc- Sitzung nochmals seine Forderungen zusammenfaßt. Jabotinsky erklärt den deklarativen Teil des Maudates als zufriedenstellend, ist jetloch unzufrieden mit dem ״organischen‘• Teil, welcher die Frage de! künftigen Landcsverwaltungcn regelt. Jabotinsky verlangt, daß das Actioris-Comitf mit völliger Olfenheil erklärt, daß «las Mandat unseren Forderungen nicht ent spricht. Sodann begründet Jabotinsky seine zweite For• derung, die jüdische Legion in Palästina. Mit Rück sicht darauf, daß wir gleichzeitig einen Aufsatz ver öffentlichen, der sich über diese Forderung Jabotinsky: ablehnend ausspricht, geben wir hier die darauf bezi'tg liehe Stelle von Jabotinskys Brief Im Wortlaut wieder ״Eine andere politische Streitfrage ist im Ent stehen begriffen, die an Bedeutung vielleicht der Man datfrage gleichkommt. Es ist das Problem dci Truppen in Palästina. Der britische Steuer zahler gibt Anzeichen seiner Widcrwilligkcit, allen die Last der Unterhaltungskosten eines aiigemessenei! kerbe Standes dort zu tragen. Die Vorkos ten an sch lag. 111 bezug auf diese Last, welche von einem Teil de I resse und sopr durch Acußerungcn i n Parlarnci; verbreitet worden sind, mögen arg übertrieben sein j. cr..״e JMsadie selbst kann nicht bezweifelt werden ״!■■ .■ nt l, Meinung in Großbritannien ist gcnci׳״ ■ Palästina als einen der ״Verschwendungsposten“ z betrachten. Es bestehen ernste Aussichten, daß di Regierung, so unangenehm cs ihr auch sein mag, sn zwungen sein wird, Mittel und Wege zu erwä״en u! diese Ausgabe zu verringern, ohne das Land "wciirk ( zu lassen. Dies kann nur durch Anwendung eines d< beiden folgenden Auswege erzielt werden: Die Las sowohl an Männern ׳wie an Geld, muß entweder vc Palästina als Ganzem oder von der jüdischen Natic als Ganzem getragen werden. Ersteres würde e Landeslieer!«deuten, das ganz gewiß eine große Anza Elemente enthalten würde, die leicht von Agitator« dazu bewogen werden könnten, dem Wesen des Ma dftts und der Politik des ״National«! Helms“ gege IPalleäailnEnsa tmnnsll aHS© flUetrafesc'itaena »Umlk‘® Versammlung des!•Liberalen Vereines“ Am 10. Fcjvruar fand eine Versammlung des ״Liberalcn Vereins für die Angelegenheiten der Jüdischen Gemeinde“ in Berlin statt, die von mlndesteiw 500 Personen besucht war. Zum Tlteiiin: ״Palästina und die deutschen Juden“ führte Rabb. Bacck ungefähr folgende:! aus: ״In jedem Juden lebt ein Stück Palästina. Das Land, das die Wiege des jüdisehen Volke» gewesen sei, sei wie kein zweites ein Land der Gegensätze und habe diesen Charakter seinen Bewohnern mitgeteiit. So ist auch das jüdische Volk durch seine ganze Geschichte ein Volk der Gegensätze gewesen einerseits das radikalste Volk, das mit offenem Sinn und Verständnis für die Geschicke der Völker seiner Umgebung begabt ist, andererseits das konservativste Element der Geschichte. Auch im deutschen Judentum ist dies nachweisbar. Aus seiner Mitte sind im letzten Jahrhundert Orthodoxic, Liberalismus und Zionismus!:ervorgegangen. Die große Tradition des deutschen Judentums, das jahrhundertelang die geistige Führung des gesamten Judentums gehabt habe, verpflichtet die Generation der Gegenwart zu ihrer Vergangenheit würdigen Taten. Man könne das Judentum in ihrer älteren Generation als ein ״Judentum unserer Großväter“ ansprechen, während im Gegensatz dazu ein starkes ״Judentum unserer Kinder“ heute seine Gegenwart anzeige, eine Renaissance, die da sei, auch ohne daß wir uns geschichtlich Rechenschaft geben können, warum. Das poetische Bild Ezechiels von den Totcngcbcincn, die durch den Geist Gottes zu neuem Leben werden, Ist heute vor unser aller Augen sinnfällig. Es heißt heute die Zeichen der Zeit erkennen und mit allen Kräften mitzuarbeiten an der Errichtung da» neuen Palästina. Wenn wir 600 000 Juden Deutschlands gegenüber den 13 Millionen Juden der Welt uns ausschlicßcn wollten, wir schlössen damit nur uns aus, nicht das Werk, das ohne uns entstellen wird, weil es entstehen muß. Das jüdische Palästina ist eine Tatsache, auch wenn alle deutschen Juden ihre Mitarbeit versagten. Die geschichtlich-traditionelle Bedeutung des deutsdicn Judentums erfordert heute seine eifrigste Mitarbeit Es ist falsch, wenn man mit humanitären Maßnahmen die Judenfrage lösen oder Palästina aufbauen wolle. Für laiulflüchtigc Zigeuner können wir mit humanitären Gründen einfreten, für Juden können wir nur aus jüdisehen Gründen tätig sein. ״Hört denn das Judentum an den deutschen Grenzpfählen auf?“ Jüdische Fragen müssen wi!r von jüdischem Gesichtspunkt aus, deutsche vom deutschen Standpunkt aus lösen. Und wenn wir heute gemeinsam das jüdische Werk leisten wollen, so darf cs nicht heißen: ״Erst Vcrständigung mit den andern.“ Das mache ihm׳ den Eindruck, als ob jemand, der in höchster Lebensgefahr in das Wasser springen müsse, sagen ■würde, er wolle erst achwtraurn lernen und dann hinein springen, Wir müssen geben *»<! immer wieder geben, wir müsset» das ״Ja“ des Segen, immer wieder aussprechen, wir dürfen uns nicht aß. schrecken lassen, sondern mit den anderen mitarbeiten; das sei durchaus möglich, wem! man die Heißsporn,' in beiden Lagen» entferne.“ Zum Schluß erwartete Rabb. Bacck von der ßr. neticnmg des Judentums in Palästina auch eine frudubare Bereicherung des rcligiös-li bc,-»1en jüdischen Gedankens, als dessen Vertreter tt sieh ansehe. Mit größerer Berechtigung und Autorität würden von Palästina aus jüdische Gedanken der Weh verkündet werden können. Nach dem Vortrag setzte sehr starker Beifall ein, Aus den neutralen Jugcndvereinea (Von unserem Korrespondenten.) Am 6. Februar d. J. fand eine von allen angeschlossencn Vereinen stark besuchte erweiterte Vor- Standssitzung des Bezirksverba 11 des der jüdisehen Jugcndvereine Norilwe»! deutschlands in Hildesheim statt. Im Anschluß daran sprach der Vorsitzende des l lauptverbamles, Dr. Alfred Apfel, in zwei stark besuchten Versamrahingen in Hannover und Hildesheim ain 5. und 6. Februar vor der jüdischen Oeflentlichkeit über das Thema: ״Alt und Jung im deutschen Judentum.“ Im Vorder• gnind seiner Ausführungen sowohl in der Vorstands• Sitzung als auch in den Versammlungen «find die Stellungnahme zu Palästina und zu den zionistischen Sammlungen für Palästina. Er betonte unter besonderem Hinweis den großen Willen zur Einigkeit bei der Gründung der Gesamt- Organisation der deutschen Juden am 23. Januar in Berlin, einer Tat, die beispielgebend für das GesanU■ Judentum sei, daß es nun an der Zeit sei, Pali• stina als Angelegenheit des gesamten Judentums und jedes einzelnen Juden zu betrachten. Es müsse und werde ohne Zweifel bei ״egensei'igcm vollem Verständnis für die Anschauungen des Andersgesinnten ein Weg der gemeinsamen Arbeit für Palästina gefunden werden, und Redner verlangt besonders von der Jugend, daß sie sich hinter seine Gedanken stelle. Die Diskussion in Hannover ergab, daß sich gegen diese Ausführungen auch von zionistengegnerischer Seite kein Widerspruch erhob. Die Vertreter der Bezirksvercine gaben während der Vor- Sitzung ihrer Meinung dahin Ausdruck, wie Apfel in seinem Schlußwort feststellte, daß man sich prinzipiell seinen Ausführungen vollinhaltlich nnschlösse; ein praktischer Weg würde leicht gefunden werden. Die von über 300 Personen besuchte öffentliche Versammlung in Hildesheim gestaltete sich zu einer einmütige» Kundgebung für das einige Judentum; insbesondere fanden die glänzenden Ausführungen des Herrn Landtagsabgeonlnetcn Dr. Regensburger, Braunschweig, der sich in allen Dingen, vor allem auch in bezug auf P*• lästina, Dr. Apfel anschloß, großen Beifall. Die beiden Tage zeugten von dem überall vorhandenen Willen zur Einigkeit, zur Ueberbrückung der Gegensätze und zur gemeinsamen Arbeit in Ercz-lsrael. über eine feindselige Haltung anzunehmen. Jeder, der die Entwicklungen in Palästina seit dm Eroberung verfolgt hat, kann sich leicht vorstcllen, was dies bedeuten würde*. Nichts, nicht einmal ein Mandat, das zehnmal schlechter wäre als das gegenwärtige, könnte der offiziellen wie der zionistischen konstmktiven Tätigkeit so verhängnisvoll hindernd Lm Wege stehen. Der einzige Ausweg also ist der, daß das zionistische Judentum die Kosten, sowohl an Mannschaft wie an Geld, trägt. Die Ausgaben werden bedeutend sein, man braucht sie aber nicht zu überschätzen. Die Kosten eines Chaluz in Khaki (englische Fclduniform), würden sich nicht wesentlich von denen eines Chaluz in Alltagskleidung unterscheiden, der in Feldarbeiten oder öffentlichen Arbeiten beschäftigt wird. All dies ist nicht bloße Theorie und hat nichts mit abstrakten Begriffen, wie z. B. Militarismus' oder Pazifismus zu tun. Es ist harte Wirklichkeit, mit der wir werden rechnen müssen, es sei denn, daß wir uns damit abfinden können, Palästina von Truppen ״geschützt“ zu wissen, die ebenso voreingenommen sind, w׳ic es die ansässige Polizei in Jerusalem im April 1920 war. Ob wir cs 111111 gerne sehen «Hier nicht, diese Frage wird unbedingt einer der Hauptpunkte unseres politischen und finanziellen Programms werden.“ Schließlich begrüßt Jabotinsky noch die Forderung der Heranziehung des lischuw in die Leitung und der Reorganisation der Exekutive. Er schlägt folgende Departements vor: in Europa: I. politisehe» Departement in London, dessen Ixitcr den Titel des Präsidenten der Organisation führen soll; 2. politisch es Departement in Paris; 3. Propaganda; 4. Organisation; 5. Fintmzeu und Banken; 6, Nationalfond*; 7. Oouvcrncur des Keren hajessod; 8. Gencralkontrolle, ln Palästina: l. Politik; 2. landwirtschaftliche Kolonisation; 3. städtische Kolonisation, Industrie und Handel; 4. öffentliche Arbeiten; 5. Krankenhäuser, soziale Fürsorge; 6. Erziehung; 7, Gcneralkontrolle. Der ״Matin“ veröffentlicht am 9. Februar an leitender Stelle ein Gespräch seines Redakteurs mit Soko low unter der Ucbcrschrift: ״Die Rückkehr ins gelobte Land.“ In dem zwei Spalten langen Exposö senildort Sokolow die all weltliche Bedeutung der Schaffung einer jüdischen Heimstätte als Immigrationszentrums und erklärt sodann die innere nationale Entwicklung der letzten Jahrzehnte. Sokolow betont, daß das jüdische Volk der französischen Republik Dank wisse, daß sie als erste der Balfour-Dcklaration beigetreten ist Gleichzeitig berichtet er über seine Audienz bei Papst Benedlkt xV., die die Aussicht für eine einverständlkhe Lösung der Frage der!!eiligen Stätten eröffnet lut. Der ״Mat in" veröffentlicht ferner einen Artikel über das vor Vutzcm erschienene Manifest de« Dircktoriimis des Keren hajessod, in dein das Blatt behauptet, daß Palästina imstande ist, zwei Millionen Einwohner zu ernähren. Dieser Artikel rief einen starken Widerspruch seitens der antisemitischen ״Libre Parole“ hervor. In der daraufhin veröffentlichten Antwort hält der ״Matin“ seine Behauptungen aufrecht und unterstreicht mit Nachdruck die Richtigkeit seiner Angaben. Palästina and der englische Steuerzahler Bei ali der großen, zur Schau getragenen Lovalftät des ״Doar Hajom“ gegenüber der palästinensischen und englischen Regierung muß man zugehen, daß in einem Punkt der ״Doar Hajom“ mehr Sachlichkeit aufwcisl als die anderen zionistisclwn Zeitungen, nämlich In der Beurteilung des Interesses Englands an Palästina, das man bald als pure Romantik, bald aber als grenzenlosen Im|>erialistnt1s und Ländersucht bezeichnet, ln einem ״Palästina und der englische Steuerzahler“ überschricbcncn Artikel tritt der ״Doar Hajom“ den in der letzten Zeit in England laut gewordenen Stimmen entgegen, die da behaupten, England habe aus purer Romantik den Palästinafeldzug unternommen, daß es nicht nötig habe, in Palästina eine Armee zu unterhalten u. a. 111. In Wirkliclikeit hat die Eroberung Palästinas nichts mit Juden oder Zionismus direkt zu tun. 1>ז־ Feldzug in Palästina begann lange vor der Balfourschci» Deklaration. Palästina war ein Teil des Weltkriegsschauplatzcs, und die Unternehmungen in Palästina haben nicht wenig zum Sieg der Entente in Luiopa beigetragen. Auch die weitere Beitichaltung Palästinas geschah nicht nur aus Sei!wärmere! für das Bibelland und Bibelvolk. Man mag diese Politik nicht gutheißen, aber es war englische Politik, die England nach Palästina geführt hat, nicht jüdische. Der zionistische Teil dieser Frage «st von untergeordneter Bedeutung, d. h. England hat es verstanden, seine eigenen Interessen mit denen des jüdischen Volkes zu beiderseitigem Nutzen zu verknüpfen. Sollte sich diese Rechnung aus irgend welcher Ursache als falsch heraussteilen, so würde England sicherlich das Mandat niederlcgen. Die Starke der Garnison Ln Palästina wird nicht nach zionistischen, sondern nach allgemein militärischen Grundsätzen bestimmt, ln Aegypten, Mesopotamien, Indien werden weit stärkere Garnisonen gehalten, obwoM es dort keine Zionisten gibt. Im Gegenteil, Ra- 1 lästina ist verhältnismäßig das ruhigste Land in Middle