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Jüdische Rundschau · 1921-02-08 · Heft 11 (8.2.1921) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 11 (8.2.1921)
Date
1921-02-08
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 74 J U E DI SCH E RUNDSCHAU Nr. u durch das 1 Iiiieuispieh'11 ver.sehH«lem1rtij!er Probleme erhöht wird wenn ich die Anhänger unserer Bewegung bitte, die Ergebnisse unserer Beratungen mit den Bezirksverbänden, mit dem Verbaudsvorstand und mit den übrigen jüdischen Gruppen ahzuwartvn, die wir zwecks lleibeifiilirimg einer möglichst ci.iheitlichen Stellungnahme unverzüglich mil’nelimen, eite der einzelne zu den /.io• nistisclum Sammlungen Stellung nimmt. Ich glaube in der Annalune nicitt fehl zu gehen, daß cs auch der ziolüstischen Sache dienlicher erscheint, statt einzelner zersplitterter Sympathie-Zahlungen für den Keren hä• jessod-Eonds mit einer . möglichst geschlossenen Phalanx der übrigen deutschen Juden gemeinsame praktische Arbeit zu leisten. Wenn wir dafür cintreien, den allen Hader zu vergessen, so gehen wir hierbei von der zwar selbstverstündlichen aber nadulrücklieh unterstrichenen Voraus- Setzung aus, dali auch von zionistischer Seite von jetzt ab eine äußere, möglichst auch eine innere Respektierung unserer deiitseh-paliiolischcii Gefühle erfolgt. lXitm, aber nur dann wird es möglich sein, fortan den Kampf gegen den Antiseniitismiis der Verquickung mit üuierjüdisehen Gegen sät zeu zu entziehen, una es somit auch dem Ceutialvereiii deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens ermöglicht werden, einen Stridi unter den vergangenen heftigen Kampf mit den Zionisten zu machen.“ ln der nachfolgenden Erörterung sprach von zionistischer Seite Kurt Biumcnfcld. Er führte aus: Zum ersten Male hat der Führer einer der grollten jüdischen Organisationen, Deutschlands anstelle der üblichen unverbindlichen Sympalhiccrkiärungen auf die Verpf.ich• tung aller Juden liingewiesen, am Aulbau Palästinas praktisch mit/iiarbeiteii. Wir Zionisten sind in die merkwürdige Situation gebracht worden, »ins rechtfertigen zu müssen, warum wir noch :nicht an alle jüdischen Kreise mit der Aufforderung zur Mitarbeit lierangetretea sind. Als im Juli 1920 die Errichtung des Keren hajessod he• schlossen wurde, galt es, etwa 2ל Millionen engl. Pfund in der Welt aufzubringen, wovon eine Million Pfund auf Deutschland entfallen sollte. Wir hielten cs für unsere Verpflichtung, zunächst den Beweis zu liefern, dali die Zionisten selbst einen namhaften Bruch teil dieser Summe uiiflirmgcii, Der bisherige Verlauf der S.1111111• lung unter den deutschen Zionisten entspricht unseren Erwartungen und alle bisherigen jüdischen Sammlung«■ aktionen um ein vielfaches. Die überwäl.igendc Mehrheit der Juden der anderen Länder hat sich entschlossen, beim Aufbau Palästinas mitzuarbeiten, nicht etwa aus entente-politischen Gründen, w.c vichach irrtümlich angenommen wird, sondern aus dem Gefühl jüdischer Verpflichtung heraus. Redner will bei der gemeinsamen Arbeit in Deutschland von niemandem verlangen, Gesinnungskomproniisse zu schlichen, sondern befürwortet eine Politik der Bündnisse, die jedem Freiheit im Denken lasse, aber Einheit im Tun schaffe. Redner seit licht sich der vorher von Herrn Dr. Apfel geänderten Ansicht an, dali die Ge- Samtorganisation der deutschen Juden einen wichtigen Schritt auf dem Wege zum jüdischen Wcltkongreü ocdeuten könne. Das Schlußwort sprach Fräulein Br. Cora Berliner. Redneritt akzeptiert die Politik der Bundwisse, die Kurt Biumcnfcld vorgeschlagen hat. Es sei nunmehr der Augenblick gekommen, wo Zionisten und Nichtzionisten ein großes Stück Weges miteinander gehen könnten. Hoffentlich findet dieser Augenblick ein Geschlecht, das sich nicht in Rückerinncruhgen an die zum Teil kleinlichen Kämpfe der Vergangenheit ergeht. < < ״Zwei Schulen im Zionismus Weizntann, Mond und Warburg auf der Sitzung des Waad leumi in Jerusalem. In der großen 1 lalle der Naüonalbibüorhek fand eine Sitzung des ״Waad leumi“ statt, an der Dr. Weizmann, Sir Alfred Mond und Prof. Dr. Warburg teilnahmen. Dr. Weizmann ergriff das Wort unter großer Begeisterung der Anwesenden und sagte, der Oelberg habe zwar seine Insassen gewechselt, aber die Tiilcr nicht. Das Haupt der Regierung stehe uns wohlwollend gegenüber. Der neutrale Vcrwaltuugsapparat sei nur neutral, wenn die Judenschaftdie finanziellen Lasten übernehme. Deshalb müsse mau für Palästina Garantien verlangen. Ueber die Lage des Zionismus sagte Dr. Weizmann, daß diese gegenwärtig sehr schwer sei. Es bestehen zwei Schulen, von denen die eine an die natürliehen Kräfte der Nation glaubt, die andere nicht. Redner hoffte noch, daß er zu einer gegenseitigen Verstand!• gung kommen werde. Sir Alfred Mond sagte, der Waad leutni sei eine äußerst wichtige Institution, die den Anfang einer Selbstverwaltung bedeute. Das Land stelle sich viel hoffnungsvoller vor, als er erwartet habe. Er kehre hoffnungsvoll nach Hause zurück, wo er dank seinem Besudle in Palästina für das Land mehr zu leisten imstande sein werde. Er schloß mit einer Danksagung an die palästinensische Judenschaft für den begeisterten Empfang, den sie ihm bereitete. Prof. Warburg sagte, unser Tempo in Palästina sei, besonder« was die Landwirtschaft betreffe, zu langsam. Es bestehe die Gefahr einer industriellen RivaUsation seitens Aegyptens uml Griechenlands. Heute sei Palästina noch groß genug, um diesen Wetteifer nicht zu fürchten. Dieser Zustand würde jedoch nicht immer dauern. Pfcsoc-Rundsclim! Keren hajessod und die Nichlzlonlsten Im ״Hamburger Israel. Fang-Blatt“ Nr. 52 verölfentlielile Rabbiner Dr. Fuchs (Chemnitz), einen Artikel über Keren luijvssod. Dr. Fuchs stellt zur licdiu. gung der Unterslülzmig des Palästinawerkes du־:c!1 NiJit- Zionisten die völlig unpoli.isclio Verwendung des Keren hajessod. Er schreibt: ״Wir deutschen »ich(zionistische 11 fiidcn sind keineswegs gewillt, Bürger oder Mi.biirgcr Palästinas zu werden. Wir haben au unseren Staatsbürgerpllieiiten in unserer deutschen Heimat gerade genug zu tragen. Wenn der Artikel von Berthold Fciwcl in der ,.Jüdischen Rundschau“ das Programm des Keren hajessod darstelle, dann sei es völlig׳ unmöglich, daß ein Nichtzionist auch nur einen Pfennig bi'idciierl. IX«: Niclitzkmislen wollen, so sagt er, für Palästina Geld geben, nicht zur Schaffung eines polnischen Mittel- Punktes für eine jüdische Nation, sondern um den ostjüdischen Brüdern zu helfen. I>r. Fuchs stellt folgemle F o r d e r u n g c n auf: 1. In die Verwaltung des Aiifbiufoinls sollen Nicht- Zionisten eiulreten. 2. Die deutschen Zionistenführer sollen eine öffentliehe Erklärung über die niehtna'.ionale, sondern rein kolonisatorische Verwendung des Aiifbiufoinls abgeben. 3. Die deutschen Zionistenführer sollen die Parole an ilire Parteigenossen Ausgebern und sich selber dazu verpflichten, daß für eine bestimmte Zeit — etwa bis 1931) — die öffentliche Propaganda für eine jüdische Nation und für Volksgemcindcn aufhört. •1. Die Verhandlungen darüber sollen mit den Vertretern einer der großen jüdischen Organisationen in Deutschland geführt werden, — ich würde den Verband <Kler die Großloge dafür als am meisten geeignet hallen — und zti einein nahen Endtermin soll das Resultat bekannt sein. Auf diesen Artikel erwiderte in Nr. 2 Fabius Schach, der die Forderungen des Dr. Fuchs als ungerecht und undurchführbar bezeichnet. Er stellt die Frage: ״Förderung oder Verneinung des Palästinagedankens?“ Man könne nicht unmöglich1.׳ Bedingungen stellen, von den Zionisten Aufgabe des Zionismis verlangen. Jede Kolonisaflau muß politisch sein. Man könne mir verlangen, daß die Zionisten in Deutschland keinen jüdischen Chauvinismus pflegen. Die Einigkeit sei leicht, man müsse sie nur auf beiden Seiten aufrichtig wünschen uml die Dinge von einer höheren Warle betrachten. In Nr. 5 veröffentlicht das Blatt eine Zuschrift des Vorsitzenden der Z. V. f. D., Felix Roscnblüth, der auf die vier Punkte des Dr. Furchs Antwort gibt. RoseiibUilli erweist, wie falsch das Problem des zweiten Punktes formuliert ist und konstatiert die Unmöglichkeit der im Punkt 3 gestellten Forderung. Die Zionisten wünschen keine Verquickung ihrer innerdeutschen Sonderiiiteresscn mit der Palästinaarbeit. Roscnblüth erklärt die gesamtiüdisdie Bcdculung der Aktion und gibt auf Frage t und 4 eine positive Antwort. Die Zionisten haben bisher die anderen Organisationen noch nicht aufgefordert, nicht weil sic sie ausschallcn wollen, sondem weil sie erst die Aktion unter den Zionisten zu Ende führen wollen, um auf die eigenen Leistungen hinweisen zu können. Gemeindetag. In der Breslauer ״Jüdisch-liberalen Zeitung“ würdigt der Vorsitzende des Vereins für das liberale Judentum, R.-A, Heinrich Stern (Berlin) die Bedeutung des Uemcitidelages u, a. folgendermaßen: ״Schon der Sieg des Einhcitsgedankcns über den Par'.cigeist, der Sieg des demokratischen Gedankens über veraltete aristokratische und plutokratische Interessen ist gar nicht hoch genug cinzuschätzen. Es ist der Sieg des Gedankens, den auch wir Liberalea seit Jahren verfochten haben . . .“ (sic!) Der ״Israelit“ legt dar, daß die Gesamtorganisation »nit Rücksicht auf die bestehenden religiösen Differenzen lediglich einen ״unbcwußt-nntionalistischcn Charakter“ habe. Er steht auf dem Standpunkt, daß die Trennungs- Orthodoxie der «Gesamtorganisation nicht beitreten könne, sondern in äußeren Angelegenheiten ein paritätischcs Zusammenarbeiten zwischen G.-O. und ״Bund geset/.estreuer Gemeinden“ fordern müsse. Antisemitismus Eine amerikanische Proklamation New-York, 26, Januar. (J. C, B.)) Der bekannte sozialistische Schriftsteller und Denker, John S pargo, verfaßte einen nachdrücklichen Protest gegen jeden, wie immer gearteten Antisemitismus in Amerika, der 119 Unterschriften der prominentesten christlichen Amerikaner aufweist. ln erster Stelle trägt dieser Protest, der zweifellos ein bedeutendes historisches Dokument bedeutet, die Unterschriften des Präsidenten Woodrow Wilson, des Expräsidenten William Howard Taft und des Kardinals William O’Conncl. Diesen folgt eine Reihe Unterschriften von Staatsmännern, Gelehrten, Schriftsteilem, Künstlern, Journalisten, hohen geistlichen Würdenträgern, Industriellen, Financiers u. a. Eine zwischenstaatliche Antisemitentagung in Wien ' Der deutscli-östcrrcichlscho Sduitzvercin Antisemitenbund beruft im Einvernehmen mit den im Arbeitsausschuß vertretenen völkischen und christlichen Körperschaften für Anfang März ds. Js. eine Tagung der deutschen Antisemiten Deutschlands, Oesterreichs und des Aus landes ein und/ fordert alle arischen Vereine ohne Unterschied der Parteirichtung auf, falls sie diese Tagung beschicken wollen, dies bis 3. Februar ds. Js. der Geschäftsstelle bekanntzugeben und gleichzeitig zu der Beratung des Arbeitsausschusses am! 7. Februar ds. Jahres in Wien Vertreter zu entsenden. Für die im Arbeitsausschuß vertretenen Körperschaften unterzeichnen u. a. die bekannten antisemitischen Nationalräte Dr Anton Jcrzabek und Franz Haider. Puriinlandspcndc ffir den jüdischen Nationalfonds Zum ersten Male gibt es jetzt in Palästina Rod^ ... erheblichem Ausmaß zu kaufen. Und wir den palästinensischen Boden für dio^ jüdische Koknj^ tion, aus politischen, aus kolonisatorischen, aus sozial^ Gründen. Einmal aus politischen Gründen: können uns als die politisch maßgebende Nation in pr17 Israel nicht halten, wenn nicht ein großer Teil 01•$ Landes in jüdischem Besitz ist; wenn wir etwa nur Händler, Industrielle und in geistigen Berufen j״ d״) Städten sitzen. Gilt dies für jedes Volk schon in a״dtf1״ Ländern, so um so mehr für die komplizierten!׳<.,. hältnissc Palästinas, für uns, die wir erst eine Maj«■^ im Lande werden wollen, cs aus politischen Gi״!,^ werden müssen. Und ferner: wir müssen notwendig unsrige zum Landerwerh tim, wenn wir Zuweisung V1< Regierungshiml verlangen, Wir brauchen das I and ,m, kolonisatorischen!Gründen: w׳ie immer nun zur Frage der industriellen Entwicklung Paläslüias stehen mag, klar ist, daß der wirtscliaftiiche Aufbau $1d! stützen muß auf eine breite landwirtschaftliche Siedlung, je breiter um so besser; und für diese Siedlung braudwl wir viel Land, viel gutes Land, und Böden, die lur die verschiedensten Kulturen geeignet sind. Wir brauche!, das Land aus sozialen Gründen, d. h. solchen Boden, der der Gemeinschaft gehört, um durch Vergehung Erbbaurecht und Erbpacht in möglichst großem l ׳'mi.mgt an möglichst viele Siedler (die ja zum größten Ted unbemittelt sind) ein sozial gesundes Genieiuwe en scltaffen. Wir braiielien den Boden Palästinas, und man kann ilm jetzt erwerben. So müssen wir die Mittel R. schaffen. Der Keren hajessod gibt 20 “» seiner Eingänge M den Nationalfonds für Bodenkmif. Also liegt es ״n, sdi, für beide Fonds zu arbeiten. Aber für beide l nicht nur für einen; nicht etwa nur für dm K« hajcs90d, wCil dieser jetzt Parole ist und die erwähnte 20 *!'0 für den Bodenkauf verwandt werden. Demi «liest 20 0־,״ reichen nicht aus, und die Eingänge für den N4 reichen nicht aus, wenn wir unsere• Anstrengungen imiu erhöhen. Es wäre gefährlich, wenn der Kcron hajes-ud, dessen überragende Bedeutung für den gegenwärtigen Moment gewiß nicht verkannt werden soll, nun jede andere Tätigkeit absolut aussädösse: die KuUuraJbctt, die Jugendarbeit, die Propaganda, die Gemciiidcurlx'i; der Zionisten gibt weiter; weil ehe:: die außergewökn'i.h«■ Zeit außeigcwölinliche Anforderungen an uns -!eilt, so muß auch die Arbeit für den N.-F. im selben Umfang weitergehen, ja verstärkt werden, ja erheb'!* verstärkt werden, um den Boden Palästinas zu erwerben Allerdings sammcltcchnisch mit dein Unterschied gegen unsere frühere Arbeit, daß der N.-F. auf jedi Steuer verzichtet und sich auf die ״G e I c g c n 11 «• i 1 s s p e 11 d e“ beschränkt. Dies ist aber auch der einzige Unterschied. Und um den Ausfall der N.-F.-Steuer, z, B. Selbstbcsteuerung, Landfomls usw, wett/.umachen, müssen die ״Gelegenheiten“ ganz, besonders ausgemitzt werden. Nach den Erfahrungen der Zentrale und unserer zahlreichen Vertrauensmänner sind solche Gelegenheiten: die jüdischen Feste und die durch besondere Veranstaltungen geschaffene Stimmung. Der Bericht der Zentrale (in Nr. 6 der ״Jüd. Rundscli.“) beweist, dali Fcstsaminlungen, wie z. B. zu Roschhaschanah, Chanukka usw. recht gute Ergebnisse gebracht haben. Und derselbe Bericht legt dar, weiche guten Resultate die Pal i-tina• woche gezeitigt hat. Darum muß jetzt überall in Deutschland der N.-F. sich auf P u r i 111 sa nt m 111 n gen größten Stils vorbereiten und diese Sammlungen durch besonden Veranstaltungen (Palästinawoche!) besonders ertragreidi gestalten. Die Palästinawodie zu IHirim — wo «kr Jude ml jeher zu geben gewohnt ist — wird unsere Fordern״(: in die weitesten Kreise tragen: Spendet für de« Ankauf von Boden in Palästina! jetzt gibt es dort Bxk-u /" kaufen. Und das Judentum braucht den palästinensischen Boden zur■ Erhaltung und Mehrung seiner politische״ Erfolge, für einen wirtschaftlich gesunden Aufbau der Siedlung, für den soz.ial gerechten Aufbau des <h-• meimvesens. Eine solche Paüistinawoehe zu Purim ist keim ״Konkurrenz“ für den Keren hajessod. und tut ihn: keinen Abbruch, im Gegenteil, sic bereitet die Snmrn• lung für ihn vor: sic schafft, insbesondere auch bei «Um Nichtzionisten, die jüdische Stimmung, die notwendig Auflockerung der Herzen, und die Stimmung wirk' sch.icßlich auch auf uns zurück und befähigt uns r• erneuter Kraftanstrengung. Sie ist auch nicht nur «•iw Veranstaltung zur Gewinnung von Mitteln, somit״ ebenso eine wertvolle Propaganda der Idee, ja, gerade bei der Arbeit des N.-F. wird klar werö"■ von weicher Bedeutung die Idee ist. Man weise d.irV hin, was er geschaffen hat (die Nationalfonds-Litcrati״. besonders die Schrift von Böhm: Der jüdische N»־ tionalfonds, und Erez Israel, Heft 5, geben Auskunft): die Farmen in Ben Schemen, Merchawjah. Hulda, Daganiah.Gan Schmuei; die Zentren des hebräischen Lebens, die Zentren der jüdische״ Arbeit. Man weise hin auf seinen Erwerb von sEidtischein und ländlichem Boden, auf seine Rolle aS h“׳ bnisatiousfaktor in der Vorkriegszeit, auf seine י*א standsarbeiten während des Krieges, auf sein« ״rolk1״ Aufforstungsarbeiten. Gerade das Beispiel: 40 000 Bäume bis zum Krick* und eine halbe Million seit Beendigung des Krieg«**• zeigt, welche Zukunftsmöglichkeiten sich dem N.*F. d״'

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