Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 11 (8.2.1921)
- Date
- 1921-02-08
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2651273-2652316-2652326--13768-2671524- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 11 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 75 fcn te» takm vir rez les als en en •rät en las on us an en de «. en ür en ',״־ in ge eil p an <s an ns 1% m en se F. ht ■d, en de »t, eit he lt, en di sn. ed de Kl Fr, k |2t *er P: re ht aß ca be a- F. I s re h iit lg uf au en en er e- 1e m n- » t« kt tu »e rn n, uf ,־8 a* )■ 1. P tit■ «1 je ts. fr dem Gebiet, das in ausmaclicn muß: Beim bietenl!״si besonders auf Zukunft seine Haupttätigkcit Ankauf von Boden. Mau muß es wissen: der N.-F. verfügt zurzeit u[1cr eine relativ anselmliehe Summe in barem Gelde dank der Sammelarbeit früherer Jalire -״- aber für weit mehr könnte er jetzt Boden in Erez Israel erwerben. Das wissen und begreifen kann für den Zionisten mir bedeuten: sofort an die Arbeit nt gelten, die Tätigkeit für den N.-F. zu erweitern, insbesondere die Palästina- *oche des J. N.-F. zu Purim vorzubereiten. Denn er *vül, daß wir den Boden Palästinas brauchen für den politischen, den wir tschaftlichen, den sozialen nifhau des Landes. Dr. Albert Baer-Berlin. Der neue Kurs der polnischen Judenpolitik Erklärung des Premiers Witos — Einsetzung einer Spezialkommission Warschau, 2. Februar. (A. W.) Dem Mitarbeiter dt■' ״Najer Haint“ gegenüber äußerte sich in einem Interview der Premierminister Witos über die Mittel, ,110 die Regierung zur Lösung der Juden frage ergreifen vird. Während des Gesprächs legte der Minister eine schriftliche Erklärung vor, die kurz zuaimnciigcfaüt die Meinung des Miuisterrats zum Ausdruck brachte. Diese Erklärung hat folgenden Wortlaut: ,,Wie ich (Minister Witos) bereits erklärt habe, be-;rächte ich die Etage der Regelung der Beziehungen /״ den Juden in Polen alsStaatsnotive n d i g k c i t, deren Aktualität und Bedeutung vom Willen der Minister völlig unabhängig ist, ebenso von der Zusammensetzung des Kabinetts. - Es bandelt sich nun um die Stellung des Kabinetts, welchem ich vorstelle. Nach dieser Ridttung hin kann ich erklären, daß sämtliche Mitglieder der jetzigen Regierung in gebührender Weise die Bedeutung des jüdischen Problems zu werten wissen. In Anerkemiui’g der Wichtigkeit der Durchführung einer energischen Aktion hat die Regierung einige ihrer Mitglieder hierzu beauftragt, deren Ressorts die Bearbeitung von Fragen obliegt, die mit der augeublickliehen Judenfrage Zusammenhängen.“ Es wäre verfrüht, schon heute Einzelheiten mitzuteilen. Ich kann nur erklären, daß die Regierung sich auf den Boden der Tatsachen stellen und die Judeniiage entsprechend regeln will. Sämtliche Fragenkomplexe, die sich aus den Veihandhmgen ergeben, sollen mi beliandelt werden, daß jede Veranlassung zu Klagen seitens der im polnischen Staatsverbaude befindlichen Juden aus der Welt geschafft wird, Uebrigens will bei uns keiner den Anspruch der Juden auf Bürgerrechte anzweifeln. Aber die Regierung, die sich um die wirkliche Gleichberechtigung der Bürger bemüht, muß auch von den Bürgern, die sieh zu einer anderen Nationalität bekennen, erwarten, daß sic sich toyal und staatsfreundUch verhalten werden. Warschau, 3. Februar. (A. W.) Vor zirka zwei Wochen fand eine Kabinettsitzung statt, bei der eine viergliedrige Kommission, bestehend aus den Ministern für Acußeres, Inneres, Finanzen und Bildung, die ein Programm für eine Verständigung m i t d c r jüdischen Bevölkerung auszuarbeiten hat, ein gesetzt wurde. Am 29. v. M. fand die erste Sitzung dieser Kommission statt, die soeben die Vorbercitungsarbeiten in Angriff genommen hat. Berliner Kalender Büro 1 Berliner Zlonlitlsch« Vereinigung, Berlin C I», Seydetstr. S. Telefon 1 Zentrum J4I4/U » Po.uduckkento No. 1200«, Berlin HW 7 Ke*«en«erwelluna dtr MV. Hebrlliche Leseh«lto de> Kuliurdexornats der B. Z. V. Dragoner str. X» (Hoti, — Ceöffnet!«glich ron 4—10 Uhr. — Fe*l eile hebrtlschen Zellungen und Honelihefte der Welt liegen •us — Ausltunfisitelle fdr hebrlhche Angelegenhellen. — Hebrlltche Lehrerrermllllung. — Treffpunkt aller Freunde der hebrtUchen Sprache. Eintritt frei. Donnerstag, den 10. Februar ebenda Uhr Gruppe Süd, Im Jagdieal der Neuen Philharmonie, Scbmldlalr. 11. Vortrag de» Herrn Waller S amueL ״Judemtsat oder Kolonliatlomgcrelhchafi*’. Gruppe SQdweilUche Vororte. Im Retleuranl HohenioUcrn, Friedenau, Handjeiyilr. 64. Vortrag ron Herrn Prnf. »r. Kart Levlni ״jadliche Politik In Deutrchland elmt und Jetet." Sonnabend, den 1ג Februar abend• Uhr Hapoil HaxaTr, In den Riumcn der Agudalh Achim, Coimannitr. 39. Vorlreg «an Chawer Well •eh und Baeri ״Zlcnlitlichc Pottlik" (1. Abend). Eintritt lOr Nlrhlchawerlm M. ».—. Dienstag, den »5. Feb uar abend• ■ Uhr Vortragsabend des JOdlichen Nationalfond• Im JOdlichen Waisenhaus Pankow, OciMnrr Sir. 110,111. Voilrag von Herrn Dr, Georg Wöllstein! »Die Bedeutung des JOdlichen Nallonalfond•', Adrcitea-Vcrladeruugee I Alle MllgUedtr der B. Z, V, werden gebeten, ran Jeder Verlnderung Adresse dem BOro sofort Mitteilung •u madten. Ihrer Mlllwodi, den 16. Februar abends > Uhr Gruppe Osl> Im Sltsungssea! der Union-S*le, Grellswatder Str. 222- MllgUcderveriammluug. Tagesordnung: 1. Ausspreche Ober Gruppenangelrgenhelten. X Neuwahl des 1, Voislucnden. Hapoil- HaxaTr, tm Rosenlhaler Ho(. Roaenlhater Str. 11/1*. Grojje Öffentliche Versammlung. Donnerstag, d»n 17, Februar Gruppe Nordwest, Im Tlcrgarlenhof, Vorlreg «on Herrn Dr. Kollenscher! »JQdlrcha Politik In Deutschland■■. abends 6 Uhr Donaerifeg, den 5. M6rs abends 6 Uhr Gruppe Charlottcnburg, Im Schllleriaal, am Knie, Blsmeidislr. 110, Murtkallich-lltererlicher Abe-d su Gunsien des |Q0l1chcn Nellunalfunds. Näheres wird noch brkannt gesrbrn. Brslellungen «on Elnt'lllrkerlen werden enlgegergemni men beim jQdlschen helonellondt SrydcUlr. $. Purlm-Veranrlallungcn des JOdlichen Nallonslfonds von Sonnlag, den 20. Marx bis Sonnlag, den 27. Mir* 1921. Kuliurdezcrnat der B. Z. V. HcbrSlscber Kindergarten Charlottcnburg, Im Restauren! Berliner Kindl, KOsIrlner Sir 6. Von Monleg b'a Prcl'ag 10-1 Uhr. Hebräischer Kindergarten West, Eisenacher Str. 2 (nahe Kleists! r.) bei Frl. Zempelburg ton Monleg bl» Freilag 10—1 Uhr. HcbrSlsdrer Klnderiplclnadimllleg Chartoltcnburg, Im Reslaurenl Berliner Kindl, KOitrtner Sir 6. Jeden Mlllwodt «on Uhr, Hebräischer Klndcrsptelnachmttlhg südwestliche Vorort«, bei Freu Schalem. Friedenau, Wlelendiltafce 4. Jeden Monleg und Donnersleg »on )45 -H 7 Uhr. Hebrilscher Klndcrsplelnechmllteg Ost, bei Herrn SmIL Eimer ehr Ir. 27. Jeden Moldau und Mlllwoch »on H4~H® Uhr. Hcbrllscher Klndersplclnachmlltag Nordwest bet Frau FrledlSnder, Holilelncr Uler 2t. Jeden Dl:nslag und Sonnabend ronJit-S Uhr. Literarische Mitteilungen Ein neues, Literatur, populärer Wissenschaft und sozialen Fragen gewidmetes Monatsjournal ״Der Chod e s c h“ beginnt unter Leitung von Sch. Roscnfeld Anfang Februar in Warschau in jiddischer Sprache zu erscheinen. Bereits Heft 1 wird die erste Fort- Setzung einer von A. L Jakubowicz besorgten Uebertragung des berühmten Romans von Romain Rol- 'and ״Jean Christoph“ enthalten. In Novisad (Neusatz) Jugoslavien hat Mitte Januar eine jüdisch-nationale Wochenschrift in deutscher Sprache, ״Jüdisches Volksblatt“, zu erscheinen be- ׳onnen. In Bagdad erscheint ein historisch-literarisches Wochenblatt in hebräischer und arabischer Sprache (in hebräischen Buchstaben) ״Jesdtuntn“. Dr. M. Zobel ist von der Redaktion der ״Jüdischen Volkszcitung“ in Bratislava zurückgetreten. Band 2 des ״Luach Achiebcr“ ist erschienen. Es ist eine reichhaltige literarische Sammlung, die ein Spiegelbild des geistigen, kulturellen und politischen Lebens der amerikanischen Judcnhcit gib!. Von Beiträgen seien erwähnt: Dr. Neumark, ״Zur Frage der Bibelkritik“, Dr. Davidsohn, ״Unsere antike Poesie*(, Scheinkin, ״Die Zukunft der hebräischen Literatur“, Seifert, ״Ursprünge des jüdischen Theaters“, Saks, ״Bolschewismus und die Juden“ usw. Im Verlage des Preßbüros der Zionistischen Organisatkm für Polen erschien unter der Redaktion von Abg. Grünbaum das vierte Heft der Materialien bezüglich der jüdischen Frage in Polen, das, der Bürgerrechtstrage gewidmet, die Dokumente enthält betr. der Registrierung der Fremden, deren Hinzuziehung zum Militäidienst, der Wohnungsrequisitionen, wie auch eine Reihe der Diskussionen über das Gesetz betr. der polnischen Staatsbürgerschaft. Das reichhaltige Material setzt sich zusammen aus Regierungsverordnungen, Korrespondenz des jüdischen Abg.-Kiubs mit den Behörden, Reden der jüdischen Abg. und Stadtratsmitgliedcr, Gesetzesprojekten und Deklarationen in Sachen des polnischen Bürgerrechts und Aeußerungen der jüdischen Presse. Unter der Redaktion von Jakob F ich mann erscheint demnächst eine hebräische Kinder- Wochenschrift ״Haarez“ im Verlag der Tageszeitung ״Haarez“ in Jerusalem. Die Wochenschrift wird vollständig vokalisicrt sein. Jüdischer Nationalfonds Aus technischen Gründen kann der Ausweis des Jüdischen Nationalfonds erst in der nächsten Nummer erscl!einen. Antisemitische Betrachtung des Palästinawerkes Oft wurde gegen den Zionismus der Vorwurt erhohen, daß er dem Antisemitismus gefällig sei. Man meint, daß eine Bewegung, die darauf hiuziele, einen erheblichen Teil der Juden nach Palästina zurückzufuhren, in den Augen der Antisemiten wohlgefällig sein ״Hisse. Inzwischen hat sich gezeigt, daß dies ganz und gar nicht der Fall ist, Ueberall macht der Antiwniitismus entschieden gegen das jüdische Palästinawerk Front und sucht seine Leistungen in jeder Weise herabzuzkhen. Der konsequente AntiiemiiBnius wi I es nicht wahr haben, daß irgendwo in der Welt die jütbsrhe Rasse imstande ist, positiv aufbatiende Leijungen zu vollbringen, und gar Elemente eines eigenen dämlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens zu entwickeln. Würden doch dadurch die «antisemitischen HassentUeorien aufs deutlichste widerlegt. So selten wir, *faß überall der Antisemitismus dem Zionismus und Lilien Leistungen aufs feindseligste entgegentritt, in England die ״Morning Post“, in Deutschland allen voran die ״Deutsche Zeitung“. Obwohl dieses Blatt unmög- [ich ernst genommen werden kann, möge kurz darauf hingewiesen werden, was es über die jüdische Palästina- ״hcit zu sagen hat. Es stellt (Morgenblatt v. 1. Februar) zunächst fest, dili Palästina ein Kleines Ländchen sei, dessen größter Teil wiederum aus St ein wüste bestehe; jedes kultivier- ״äre Fleckchen Erde sei bereits seit Jahrtausenden in ßearbeitung genonunen. Daß der größte Ted des kulhvierbaren und einst kultivierten Bodens Palästinas gerade 1״״gekehrt seit vielen Jahrhunderten der Verwüstung anhcimgefaiien ist, daß das Land mit einiger Anstrengung durchaus wieder zum alten Stande zurückzuführen ist, ist eine so bekannte Tatsache, daß nähere Ausführungen sich nicht verlohnen. Daß Palästina einst eine Millionen bevölkerung getragen hat, daß es bei einer Siedlung, die intensive Landwirtschaft mit Industrie verbindet, w.eder um eine Miilionenbevölkcrung tragen kann, ist eine einwandfrei feststehende Tatsache. Nun ist aber nach Ansicht der ״Deutschen Zeitung“ die in Palästina lebende jüdische Bevölkerung zu erfolgreicher wirtschaftlicher Tätigkeit außerstande. Wenn dies bedeuten soll, daß die im Laufe des 19. Jahrhunderts aus religiösen Motiven eingewanderten und sich ganz einem frommen Lehen hingehenden, von frommen Glaubensgenossen außerhalb Palästinas unterhaltenen jüdischen Einwanderer bisher keine wirtschaftlichen Leistungen hervorgebracht haben, so rennt das Blatt mit dieser Wahrheit offene Türen ein. Im übrigen weiß cs über die wirkliche jüdische Arbeit im Lande nichts anderes zu sagen, als daß die ״listigen und mit Goldstücken knauseruden Juden“ die armen, unwissenden Fellachen nach der Ernte ausbetiten und ihnen schließlich ihren Grund und Boden nehmen; auf seiner einstigen eigenen Scholle frohndc dann der Fellache als IGiecht für den faulenzenden Juden. Daß der Fellache niemals eine eigene Scholle hatte, daß er für den arabischen Großgnmdbcsitzer, den Effendi, frolindct, ist dem Palästina- Berichterstatter des Blattes offenbar unbekannt. Daß das Gold heute, seit dem Kriege, zwar in arabischen, aber nicht in jüdischen Händen ist, ist ihm gleichfalls unbekannt. Daß die nach Landbebauung drängenden jüdischen Einwanderer fast sämtlich mittellos sind, daß sie einstweilen die härtesten Arbeiten, wie Wegebau, übernehmen, ist ihm ebenfalls nicht bekannt. Es handelt sieh um ein reines! Phantasieprodukt des antisemitischen Blattes, das von jeder Kenntnis der palästinensischen Vorgänge unbeschwert ist. Gerade die wirtschaftliche Tätigkeit des Zionismus hat bidter überall Anerkennung gefunden, und selbst die antizionistisebe ״Morning Post“ kam zu einer starken Bewunderung der wirtschaftlichen Leistungen der Zionisten, nicht nur der organisatorischen, sondern gerade des Fleißes, der Arbeitsenergie, der Intelligenz und der körperlichen Leistungen der einzelnen mittellosen Einwanderer, welche, zu Genossenschaften vereinigt, die höchsten Leistungen erzielen und den verwüsteten Boden allmählich wieder zu einem Kulturlandc zuriickverwandeln. Tagung der thüringischen Zionisten in Erfurt am Sonntag, den 13. Februar 1921 (Hotel ״Preußischer Hof“). Tagesordnung: 1.!1olitisches Referat (Dr. W. Mey e r - Leipzig). 2. Alijah-Fragen (S a n d b a n k - Arnstadt). 3. Keren hajessod (Dr. J a co b so h n - Erfurt). I. Schaffung einer Zentralstelle der thüringischen Zionisten in Erfurt (Dr. N o a c k - Gotha). 5. Gcmcindcpolitik in Thüringen (Dr. Noack-Gofha) Abends gemütliches Beisammensein im ״Alten Ratskellcr“. Meldungen besonders einzeln wohnender Zionisten in Thüringen möglichst bald an Dr. W o 1 f h e i m - Erfurt, Anger 65, erbeten; ebenso derer, die koscher essen. Ad die Zionistischen Ortsgruppen und Vertrauensmänner! Der 17. Deleglertenfag der Zionistischen Vereinigung für Deutschland wird tiir Mitte Mai einberufen weiden. Das Wahlrecht der Ortsgruppen zum Delegiertentag ist von der rechtzeitigen Abführung der Landesbeiträge abhängig. Wir fordern daher alle Ortsgruppen auf, die rückständigen Landesbeiträge tür 1920 nun• mehr schleunigst an uns abzuführen. Bis 2um Delegiertentage muß ferner auch die erste Hälfte der Landesbeitrlge für 1921 abgeliefert werden. Der Landesbeitrag beträgt für die Ortsgruppenmitglieder 5 Mark pro Jahr, für Mitglieder des Misrachi und des Hapoel-HazaTr 3 Mark, für Jugendmltgliedcr 2 Mark, Zionistische Vereinigung für Deutschland. Berlin W 15, Sächsische Str. 8. Postscheckkonto: Berlin 8091, Zionistische Vereinigung für Deutschland. Bankkonto: Nationalbank für Deutschland, Depositen• kaue Kuifürstendamm 211. Gesucht. Wer Auskunft über den Kriegsgefangenen Isaac .Goldfinger, Paschkeny-Samarkand 13. Komp. 5. Regt, geben kann, wird gebeten, sich mit Herrn Rabb. Dr. Walter, Cassel, in Verbindung zu setzen. Jüdisches Arbeitsamt e. V. Die weibliche Abteilung des Jüdischen Arbeitsamtes, Auguststr. 17, sucht Lehrstellen für Mädchen, welche sich hauswirtschaftlith ausbildcn wollen, in gut geführten Haushalten ohne gegenseitige Vergütung. — Es werden tüchtige Wirtschafteriiinen für die Wirtschaftsleitung mehrerer jüdischer Erziehungsanstalten gesucht. — Eine geprüfte und gut empfohlene Kindeipflcgerin sucht Stellung in orthodoxem Haushalt. — Ferner werden sabbathfreie Stelhingen für Bürokräfte gebucht. Schluß des redaktionellen Teils.