Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 10 (4.2.1921)
- Date
- 1921-02-04
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 04 _ welcher Sic soeben Ihre eitiheitliehc Meinung geäußert, habe». Und zwar, sollen I n vestitio 11 s- und Sקe 11 de 11 fo 11 d s in einen A IIgc mc in f on d s, den Keren liajessod, vereint weiden? Sie haben soeben einstimmig beschlossen, dalS, soweit unser Land in Betracht kommt, dies nicht der Fall sein soll, Für die übrige Welt hat man diese Krage noch nicht entschie- , den. Ich bin aber zu der Annahme geneigt, dalS die Entscheidung in den meisten Ländern, speziell in England, trotz bedeutender Opjwsition, mit unserer Entscheidung iibereinstinunen wird Auf jeden Kall geht ans dem Kabel und aus dem gestrigen Brief hervor, was uns schon vorher offenbar war, und auch aus den Verbandlungen der Konferenz in London hervorging, dalS, was die Sammlungen in den verschiedenen Landern anbetrifft, hinsichtlich dieser Frage freie Hand g e I a s s e 11 wird Demzufolge steht es Ihnen frei, so zu handeln, wie Sie es soeben getan, nämlich zu beschlichen, da» Investi• liunen und Spenden getrennt zu halten sind. Die nächste!־rage ist, falls die Welt-Exekutive entgegen dem Vorschläge unserer Resolutionen '1 bestimmen stillte, dall alle Investitionen in einen gemeinsamen Fonds kommen sollen, dann könnte, ״- und wird auch wohl die Krage auftatichen, soll der Spendenfonds den Namen Keren liajessod oder The EouinJation Kund tragen, oder soll der 1 11 v e s t i t i o 11 s - Fonds so heilten. Natiirlich, wir als die amerikanische Organisation können diene Klage nicht entscheiden. Sie muH zwischen dem Keren hajes*,xl-Direktorium und tler Exekutive der Welt- Organisation geregelt werden. Nir können heute nur unsere Meinung hierüber äußern und darauf dringen, dab wenigstens, soweit Amerika in Betracht kommt, cs uns gestattet wird, denjenigen Fonds, für welchen wir Cielder sammeln müssen, die keinen Erfrag gewähren, den Spendcnfoiids, ״Keren liajessod*‘ oder, mit der englischen Bezeichnung ״Foundation Fund‘• zu neune». Wird uns dies gestattet, dann ist es gut, wird es uns aber abgeschlagen, dann fügen wir uns dem BesriihilS, und werden unseren Spciidcnfomls (״donatkms fuitel'*) nicht umbeiuuueu. Wir glauben jedoch, dab diese Be- Zeichnung schon einen gewissen Klang, hat und aus diesem Grunde hallen wir cs von jedem Gesichtspunkte aus als ratsam, uns die Zubilligung zu erteilen. Deshalb lautet der Vorschlag auch ״vorbehaltlich der Zustimlinmg der Zionistischen Organisation soll dieser Spendenfoiids Keren liajessod heißen“, mul demgemäll \ersuchen wir auch nicht, - wozu wir nicht berechtigt wären — unseren Spemlenfomls ohne Zustimmung derjenigen, die diese Sache unter sich haben, so zu neunen. Den zweiten Teil dieser Resolution, dessen Wortlaut nicht klar genug ist, um alles aus/udriiekeu, was die Antragsteller bezwecken, will ich so auslegeii, dall die Spenden im allgemeinen ohne Zweckbestimmung eiugehobvn werden, da» es aber auch den Spendern freisteht, genau zu bestimmen, für welche Zwecke ihr Gehl nngelegi werden soll. Mi! anderen Worten, wir wollen mit der Aufzählung bestimmter Zwecke nicht etwa sagen, dall jeder, der diesem Fonds eine Spende macht, gezürnt reu isl, uns die En.Scheidung darüber zu überlassen, wofür sein CieUl angewandt wird, sondern da» es einem jeden vollständig iiberlas.-en bleibt, eine:! o'.ler inchrcrc ilie-er Zwecke aii/'.igeben, oder aber auch gar keinen Zweck za bestimmen, in welch letzterem Falle die Landes-Exekutive, der die Verwaltung dieser Fonds obliegt, die Gelder nach Gutdünken für irgend welche der Zwecke verwenden darf, für w elch.’ der I muls gesammelt worden ist. VIII. PaUistina-Invcstieruiigs-Korporalloncn. Die Zionistische Organisation von Amerika soll die Formierung lohn er Pal;s;iua-Iuv1 stier.mgs-Ges, 1'sclnften in nüi'11 '1 eil :1 r Vereinigle:1 Stn'ite! veranlassen, die dazu bewogen wu.km sollen, einen Teil ihres Kapitals in der palüstmcneisch?» Regierungsanleihe, in Unternelmr.mgca, die der breiten Ocffentüehkcit dienen sollen, iiikI in t'i'iauzmstitutio'.ieu an/iilegen. Bei der i'i'.dimg lokaler Investierungs-Korporationen soll die Amerikanisch: Zionistische Organisation, ihren Einfluß dahin geltend machen, da» in die Statuten dieser Gesellschaften Bestimmungen mifgcivntimcii werden, die oui Leln-nsinteressen des jüdischen Volkes ia Palästina sichern und soziale Gerechtigkeit garantieren, gemäß den Prinzipien, die schon gelegentlich früherer Conventjons der Amerikanischem Zionistische^ Organisation angenommen Word״״ si nk Diese Vorbehalte sollen insbesondere Arbeitsbedingungen zu sichern suche.!, die die Beschäftigung einer großen Anzahl jüdischer Arbeiter begünstigen; sie sollen auch danach trachten, den Klassenkampf zu verhüten, indem den Arbeitern in der Leitung der Korporation ein Stimmrecht eingeräumt wird, Nur solche Korporation(.n sollen von der Zionistischen Organisation von Amerika offiziell anerkannt werden, die bereit sind, diese Bestimmungen in ihre Statuten aiifzunchmcn. Die Landes-Exekutive soll Mittel ergreifen, uin das Publikum mit den Vorzügen der verschiedenen Privat- ' unternehmen im Interesse Palästinas vertraut zu machen,, ohne daß die Zionistische Organisation jedoch irgendwelche Verantwortung für ein derartiges Unternehmen übernimmt. Palästinakomitce in Konstantinopel Auf einer Versammlung, die kürzlich in Kon• s'tantinopel stattfaud und der Vcrlrctcr der großen \üJiselwn Organisationen beiwohnten, wurde ein Palästina Komitee gegründet. Dieses Komitee setzt sich zusammen aus einem offiziellen Vertreter ,der Zionistischen Weltorganisation, Mitgliedern des jetzigen Immigrationsbüros, Vertretern der Zionisti• scheu Organisation für den Orient, Vertretern der Hitachduth, Hapoel-llazair-Zeire-Zion, der Poale-Zion, des Hilfskomitees, sowolil aus Vertretern von Organisationen aus der Türkei benachbarten Ländern und je einem Vertreter der allgemeinen Bäte Britls-Organisation, der Konstantinopler Bne-Brith-Uge und des Gemeinde* rates jU E DI S C HE RUNDSCHAU jüdische Politik und zionistischer Glaube Von Dr. Jakob Klazkin. Herr ür. Jakob Klazkin sendet uns seinen Artikel über ״Jüdische Politik", der demnächst in <k־n von ilnn herausgetfcbeiuw reien zionistischen Blättern" erscheinen wird, zum Vorabdruck m der Jiid. Rdseli.". Wir werden uns mit den von Klazkin vertretenen Ansichten noch nach Erscheinen der ״Blätter" auseinanderscizeti, glauben jedoch, da» - ganz, unabhängig von der Stellungnahme zu den cirize - 1 i 111 Pimkteii seine Gesamtansdiaiiung jedenfalls hohe Beachtung seitens der zionistische« Ocftenthchkeil verdient. Klazkin kritisiert in seinem Aufsatz heftig׳ die Methoden der zionistischen Politik sowohl in bezug auf Palästina als auch in bezug aut die Cialuth; bestimmend ist für ihn dabei stets die Wer- «mg der psychologischen Rückwirkung dieser Po 11k auf die jütlisclieii Massen. Uncingcsrhiäiikt wird wohl jeder Zionist mit Klazkin übereinstimmen, wem! er als das Um und Auf des Zionismus die nnli.male Moralität des jüdischen Volkes erklär» Wir geben nachstehend den Schlußabsatz seines Artikels (gekürzt) wieder DK' Rl'd■ Man erzieht nicht eine Jugend für «int neue nationale /irknuft, i׳!1׳.k 111 ' man!de lehrt, mit ihren nationalen Symbolen, mit ihrer Seele, mit ihren Idealen, wie mit einem Bettelpfennig ״mztigchcn. Oder hat man im Rausch der diplomatischen Siege vergessen, daß unsere Jugend das Bollwerk des Zionismus sein müßte? Nur sie’ kann die Solidarität auch eines politischen Kraftfaktors erlangen, der die Verwirklicluuig unserer Sehnsudit gewährleistet Alle diplomatischen Erfolge sind nichtig, wenn sie durch die Lockerung dieser Volks- Positionen erkauft werden. Keinem wie dem jüdischen Volke ist die Jugend von solch schi ck s:11 s e 111 scheid ende r Bedeutung. All;־ anderen Völker haben aufgespeicherte politische Güter und festgefügte Machtpositionen. Unser politisches Haben ist eine Antizipation, ein Sollen. Unsere Stärke und Macht ist die Stärke der zionistischeu Jugend, die Macht des auf eine neugeartete Zukuiift gerichteten Willens; aus den Idealen der Zukunft schöpfen wir Energien, die die Gegenwart tragen. Daher war der Zionismus im tiefsten Sinne eine Jugendbewegmig, die der Wirklichkeit als Gegebenheit trotzt und eine Wirklichkeit als Idee vorwegnimmt - und eine Jugendbewegung in diesem Sinne, im Sinne eines revolutionären Willens und Glaubens muß er bleiben. Eine Diplomatie, die in Methode und Taktik eine dem:!• ralisierende Ruck Wirkung auf das Volk ausübt, kamt nicht mehr Mittel einer nationalen Politik sein. Eine solche Diplomatie steht vielmehr in einem krassen Widerspruch zu der Politik, der sie angeblich dient. Erst recht verhängnisvoll muH sie für eine Politik sein, die keine Realitätswerte besitzt und nur in einer idealen VolksjKiütik ilireii Siiit/puukt hat. Zugleich mit der Jugend droht auch die jüdische Masse uns verloren zu gehen. Wohl ist di: Tiefe ihrer Seele verschüttet, verkrustet und verdeckt von der dunklen Oberschicht, die die Not des Alltags und tler Schmutz des Elends in ihrem Bewußtsein ahgelagert haben. Doch in den Hintergründen ihrer Seele liegt noch die Ideengläubigkeit revolutionärer Art, ihre wahre Jugrndliclikeit, das Geheimnis ihres Daseins. Darum hat sie dir Zionismus so mächtig ergriffen, »l.irmn folgen sie ihm, weil er an ihre* Tiefe, au die Hintergründe ihrer Seele appellierte,!das war seine Aufgabe: die Hintergründe der jüdischen Seele zu Vordergründen des jüdischen Lebens werden zu lassen. Nur solange der Zionismus, au dieser Aufgabe festhält, wird er die Jugend und die Masse führen, hegeistern, erziehen könne!!. Vergißt er seine Aufgabe, wird er ihr untreu, verfällt er der Diplomatie, setzt er sein Vertrauen in imperialistische Siege, wird er nüchtern klug, so muH er die Jugend und die Masse verlieren. Schon machen sich die ersten Anzeichen hemerkbar, Ein großer Teil der Jugend im Osten ist bereits vom Zionismus ahgeschwenkt, ein erheblicher Teil der Muss:• folgt ihr nach. Und was an ihrer Stelle als Ersatz uie Lücken unserer Reihen füllt, angelockt durch die Julrelmeetlngs um) Sensationsnachrichten, sind Elemente, die dahin gehen, wo der Augenblickserfolg winkt; unfähig, Enttäuschungen zu ertragen, und bereit, drzufalleu, sobald der Wind des Erfolgs anders weht. Es ist Erew-Raw, Mitläufer, Nachläufer. Freilich, jede große Bewegung hat ihr Mitiäufertuni. Doch nur wenn über die Reinheit und Strenge ihrer Ideen gewacht wird, kann sie dar Ballast der Zufälligen und Unechten, der Zögernden und Eilenden, der Laut!■״ und der Streber, mittragen und mitführen. Mitläufer, die durch Konzessionen an Idee gewonnen werden, belasten und ge'fährden die Bewegung. Mitliiufer leisten aber einer Bewegung große Dienste’ leisten ihr Vorschub, mögen sic von fremdartigen und sogar von unedlen Motiven geleitet sein, wenn nur die Idee wahrhaft und ungetrübt erhalten wird. Die Macht der Idee wirkt auch in ihren Verbiegungen und Verkriimmuiigcu nach, in ihren vielfachen Ablenkungen und Verschiebungen,^ in ihren Derivaten und inadäquaten Aeußerungen.' Sie vermag audi die Kräfte des [lösen zu überstrahlen, die sich dem Guten verbinden. Von der M a c h t d e r Idee ist a 1 s o d a s Maß ihrer r r a g f ä hig k e i t für ein M i 11ä u f e r t u m bedingt; je stärker, desto aufnahmefähiger wird sic, ohne Schaden zu erleiden, für die Halben! und Vieldeutigen, für Nachzügler und Anhängsel. Wollen wir ein großes Mitiäufertuni haben — und! können wir es nicht wollen? — so müssen wir innerlich gefestigt sein, um die Legitimität dafür zu haben; 60 müssen die Starken, die Dauernden und Ausdauernden, die Gläubigen, die Revolutionären in unseren Reihen, den Kerntrupp unserer Bewegung bilden. Sonst droht uns die Nr. h) Gefahr, daß die Peripherie zum Zentrum, der En:,.. Raw zum Kern wird; daß er, vT; .leicht nur kraft einet besseren Valuta, entscheidenden. Einfluß gewinnt ־. g ״ Gefahr, daß Nachläufer zu Vorläufern werden. Gleichviel, dieser Zuwachs kann uns nicht bu. sdvädigung sein für die Schwächung unserer inneren, unserer!moralischen Positionern, die durch unsere [g,] Utik eingetrvten ist. •י " Wie müßte unsere Politik gestaltet sein? Sie müßte von einem anderen Glauben gefragt,)( von einem anderen Mißtrauen erfüllt sein. Von einem anderen Glauben: dem Glauben an die um eine ne!» Menschheit ringende Weltpolitik der Armen und Cr!, rechteten. Von einem anderen Mißtrauen: von cuits, Mißtrauen gegen die siegrcidie Politik des Imp1r4. lisinus. Man mißtraue ihr, audi wenn sic Gevl1CTll,. gibt. Wie die Macht des Guten zuweilen amh w bösen Mitteln nicht zuriickschrcckt, so ist es der Macht des Bösen eigen, auch gute Mittel ■nicht zu verschmähen Der Idealist:sdi gerichtete Gaube vertraut eh.;: Kraft des Guten, unbeirrt von den abschreckenden lg. gleiterscSu imingcn, mißtraut der Kraft des Bö-en, »m, beirrt von ihren oft verführerischen Scheinae.ke! «!,•, Wohlwollens, Aus einer solchen Unmdstimimutg ergäben sid! ganz, andere Methoden für die äußere und noch ״!du für die innere Politik des Zionismus; andere Methoden der Propaganda, andere Methoden der Werbetätigkeit Er würde nicht sagen: Es ist mm erreicht, jubelt, Freunde! Oder: Die Stunde der Erlösung!tat geschlagen — alles!längt nur von unserer Geschicklichkeit u:;;i vom Gclde ab; wir brauchen jetzt nicht Gesinnung und Idea'iunus, sondern kluge Diplomatie und klug a״. gelegtes Kapital. Vielmehr würde er sagen: Was wir erreicht haben, ist winzig, ist zweideutig ist ungesichert, ist eine mehr oder weniger günstig Einbeziehung in ein politisches System, «las wir ab lehnen, und das schon in allen Fugen kracht Weh dem Volke, das auf Grund dieses Systems seine Zu• kauft baut. Was wir erreicht haben, ist ein Auge;!■ blickserfolg -׳ «ätzen wir jlm. Es ist eine ״papienic Brücke“ - benutzen wir sie als Passage, solange sie gangbar ist. Die Stunde der Erlösung ist noch nicht gekommen, der Weg ist lang und mühselig wir brauchen tlie Tapferen, die Entschlossenen, die Unciitwegten, die die Weite des Weges kennen, durch dip'.n• matischc Erfolge nicht irre Werden und gegen .iuik׳re Kit ck schlage innerlich gewappnet sind. Das Ziel et fern, unsere Volksexistenz gefährdeier denn je - sie erheischt intensivste Anspannung des nationalen Willen*, die ergiebigste Auswertung der nationalen Energien, höchste Steigerung der OpferwüEgkcit. So würde ein wahrhafter Volhs/juiusiuus sprechen und fordern. Ihm könnte auch nicht verborgen bleiben, daß die Erfüllung unserer Hoffnung wesentlich bedingt ist vom nationalen Fonds an jüdischer Arbeit, die in «k111־ Boden Palästinas versenkt wird, «aut nicht vom Zustrom jüdisehen Privatkapitals, das leicht nach besseren Märkten abwandert; auch nicht von der Zahl der Klugen, Wägenden, Zweckbedachten, die dank eines günstige:! diplomatischen Erfolges unsere Reihen füllten und * y wohl hei der eisten ungünstigen Wendung verlasse., werden, sondern von der Stärke und Festigkeit de Idealisten, der Wagenden, der Träumer in unseren, Lager. Dieser Zionismus könnte das notwendige Ucbc' 11er Nutzdiplomatie ohne Schaden ertragen. Seme Entscheidung hätte er jedenfalls nicht in der Diplomatie, solidem in der Volksarbeit gesucht: in der Erziehu!.. eines starken Geschlechts, Ln der Hebung der iden'is!:- sehen Gesinnung, in Förderung des Oenieinschaltssim'«, in Vertiefung der historischen Erfassung unseres B;• freiungsWerkes: in der Vorbereitung des Volkes a׳.: den langen Weg. In der Geistesverlassur.; des Volkes, in der Moralität des Volk«« hält e er den g r;1 11 i 111 0 11 üniml seines S eins und Tuns erblickt Unsere Bewegung, geljoren aus der Not, grüß »<-־ worden im Kampf, ringend um eine Zukunft, die ihr. Klugen als Utopie erschien, trägt in Wesen mul /!•'׳• sel/img den Charakter einer heroischen revohil.oinr. ״ Bewegung. Jede Verschiebung dieser ihrer Digui. ' ist für sie verhängnisvoll. Mehr als alles andere braut.:• sie: Gläi.bigkc't, Unerschüttcrlichkci‘, Radikalität, Wahrhaftigkeit. Die Illusion, wir seien am «der vor dem Ziel, der Jubel und der Rausch, ertöten alt diese seelische! Elemente, verweichlichen den VolkswiLkut und mache1׳ ihn schlaff und träge Und kann etwa unsere Befreiung von auswärts kommen? ״Haarez“ Die hebräische Tageszeitung ״Haarcz" in |em<aV! teilt unsimt, dal! sie mit Rücksicht auf den }stand de.׳ Valuta den Ahonneuieiitspreis (ür Deutschland aut da' Hälfte ermäßigt hat. Er beträgt demnach für Deutsch• land zwei Pfund Sterling jährlich. Aboimementsbestdiu: ■ gen können durch das Büro der Zionistischem Verein;• gütig für Deutschland erfolgen. Die Zeitung ist zweifellos die beste Tageszeitung Palästinas. Sie vertritt einen freiheitlich bürgerlich-de::״• Kratischen Standpunkt, gibt jedoch auch anderen Anschauungen Raunt. Die Zeitung wurde von J. S. Goklberg gegründet und ist jetzt in den Besitz einer Ge.-vil-clu•1 ubergegangen, welche mit einem Kapital von 11HKD » gegründet wurde,!)er Preis der Aktie bcträ״t 10 t. Fünf Aktien haben eine Stimme in «ier GeneraIversa .־ ׳;!וד lung Zu «len Gründern der Gesellschaft gehören Bor» W6#* ,Bc" HiIel Hakohen. Öruskin, Jab״ Rossow M '* ^a C’ Lc1ty Nowomiejski und lsra>