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Jüdische Rundschau · 1921-02-04 · Heft 10 (4.2.1921) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 10 (4.2.1921)
Date
1921-02-04
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Nr. 10 JUED1SCHE RUNDSCHAU Seile צס Die neue polnische Regierungserklärung Berliner Kalender Zeitschriftenschaa Die offizielle P. A. T.-Agcntur verbreitet folgende Meldung des Pressedienstes des Ministeriums des Unilleren: Die Sowjetregierung verbreitet aus Moskau ein 's;en die polnische Friede nsdelcgation in Riga ge rieb• kies Fiinkentelegraimn, worin dieser vorgeworfen wird, ,1 j e Rechte der jüdischen Minderheit in Polen nicht anerkannt zu haben, weil! sie gegen beomimte Vorschläge, die in dieser Frage vonseiten der russischen Delegation in Riga gemacht worden sind, opponiert hätte. In Anbetracht der Tatsache, daß Polen den mit ,״׳•; Ententemächten am 28. Juli IW) geschlossenen Vertrag, der in den Punkten t 11, II die ,vollen Rechte ,;er Minderheiten sichert, sowohl anerkannt und ratifiziert als auch durch die erfolgte Veröffcnt-;:,';ung im Gesetzblatt demselben Rechtskraft \ erlichen hat, stellt das ,Ministerium für Aculieres!׳;׳;,׳.durch fest, daß die erwähnten Vorwürfe im Moskauer (׳:;;׳kentckgrnmm vollkommen unberechtigt und. Dazu ist zu bemerken: ratifiziert und publiziert (n.idk'.em diese Publikation lange Zeit vergeblich von ,V.i jüdischen Abgeordneten urgiert worden war) ist der Vatrag zwar, aber die Situation ist noch lange nicht ,.:,ten Anforderungen entsprechend. Immerhin geht aus Erklärung hervor, daß die polnische Regierung jetzt ,;;ס Verpflichtung anerkennt, die jüdischen Minoritäts• 1'eeiue zu erfüllen. Schon diese Anerkennung ist ein 'c ■ritt vorwärts zur Verständigung. Zu den Berliner Landtagswahlen ihe deutsche demokratische Partei hat ׳;:ircii die Aufstellung des Ministers Fischbeck als i ,stiiifuhrer in Berlin eine Brüskicruug der jaden- ■ ekait bewirkt, die von den jüdischen Wählern nicht unb.;r,nwortet bleiben sollte. Es ist bis heute nicht amwarum der verdienstvolle ehemalige Minister H. der ursprüngüäi als LLstenfüIwer in Aus• ■i;v.t genommen war, fallen gelassen wurde. Die Vcr- ’:;:rang liegt jetloch nahe, daß die jüdische Abstammung für die sauberen Demokraten Grund genug •,־r, um durch seine Hintansetzung sich in der Wahl- -vnp.igne nicht dem Rufe der Judenpartei auszuset/ea.!kr jetzige Listenfiihrcr Fischbeck hat sidi wiederholt : aהtijüdischem Sinne exponiert. Er gehört zy jenen '1,!:gliedern der Regierung, die immer wieder gegen Ostjuden hetzen und die Schaffung von Konzen- •rutionslagem durchführen wollen. Dabei stützt er sich >!r allem auf das Argument, daß die Juden den deutschen ' rbeitern die Erwerbsmöglichkcit wegnehmen, ganz im •׳ «egensatz zur Anschauung der Arbeiterparteien, die bisher nirgendwo öffentlich diesen Vorwurf erhoben haben. Es ist sehr bedauerlich, daß die demokratische Partei, die doch wahrscheinlich mit den Berliner jüdischen Stimme» rechnet, eine derartige Taktlosigkeit wie die Aufstellung dieses Kandidaten begehen konnte. Bflro! Berliner ZlonlUliche Vtrelnluung, Berlin C t(, Seydetitr. 5. Telefon 1 Zentrum 9414/19 PoilidudtUn'o 1200 .סא«, Berlin HV T KeuenverwoUung der 8. Z.V. HcbrSliche Lcichaile de« KuUurdeaarnat« der B. Z. V. Dragonerilr. 21 (Holl. — Geöffnet täglich ron 4-10 Uhr. — F*«l •Ile hebrSItchen Zeitungen und Monalthefl• der Welt liegen •ui. — Auikunfltttelle fOr hebrSliche Angelegenheiten, — HebrOUche Lehrer- »ermllllung. — Treffpunkt elfer Freunde der hebrtUcben Spreche. Eintritt frei. Hapoit H«za(r, ln den Rffumen der Agudalh - Achim, Gormennttr. 39. Vorlregnclhe: »Zlonltll.che Politik.” t. Abend; Sonnabend, den 5. Februar abend« i Uhr Chawer Wt 11« c h : »Vor der A.-C.•Sitzung.'' 2. Abend: Sonnabend, den 12. Februar abend« 8 Uhr Chawer Itter und Landauer: »ZlonltHich« Politik ln Dcutichland.” Elnlrlll fOr Nldtlchawerlm M. 2—, Mantag, den 7. Februar abend« 8 Uhr HapoZI - Mdzatr, Im Meltlcnaal, KOIhener Sir S8 (GrOner Seat) Allgemeine Auuproche der zlontillichen Juitend Berlin«, Ober da« Thema: »Die Einigung der palSilIncmUchen Arbeiter• «chaft.” Referate: Dr, Max Straub, Dr. Koberl Welttch, Georg Landauer. — Eintritt M X—. Adre1«en«Verladet׳nngen I Alle Mitglieder der T). 2. V w«rden gebeten, r»n Jeder Veränderung Ihr« Adreue dem ftQro «oforl Mitteilung «u machen. Dtenttag, den 8, Februar abend« 7 Uhr Zlonlitlicher Jugendverein, Berlin, Hdllgrgefilitr. JL Außerordentliche Generalveriammluog Tageiordnungt t. Statutenänderung, X Bericht de« Büro«. S. Deeharge. 4. Wahl einet neuen Voritande«. 9, Wahl der KaiienrevUoren, 4. Verichledene«. MUlwod), den 0. Februar , abend« 8 Uhr Gruppe Oil, In den Union •Sälen, Grelliwalder Sir. 222. Vortrag von Herrn Dr. Jungma*nn: »Einfahrung In da« Problem der jadlichen Raut.” Gruppe Chorlottenburg, Im Katfno - Retlauranh Wllmertdorfer Sir. 106, (Ecke Nlebuhritr.) Vortrag von Herrn Heinrich Kuhn! »Bibel trotz Babel.” (Belradtfungen zur Älteiten jadlichen Geichlchle). Donnerttag, den 10. Februar abend« 8 Uhr Gruppe Südwaitltche Voiorfe, Im Reitauranl Hohemollem, Friedenau, llandjeryilr. 64. Vortrag von Herrn Prof. Dr. Karl L e w I n: »JQdliche Politik In Dculichland ein«! und Jetzt.” Dlikuiiton. Gltte wlllkommtn Gruppe Süd, Im {•gdiaal der Neuen Phtiharmenle, Sdtmldltlr. 18. Vortrag dea Herrn Walter Samuel. Kulturdezernat der B.Z. V. IJebrAltcher Kindergarten Chnrlollenburg, Im Reataurant Berliner Klnill. KOalrlner Str. 6. Von Montag bla Freitag tO-1 Uhr. Hebrälichcr Kindergarten Weil, Elaenacher Str. 1 (nahe Kleltlilr.) bet Frl. Zempelburg. Von Monlag bta Freitag!0-1 Uhr. HebrSlidier Kinderiplclnachmiltag Charlottenburg, Im Reataurant ISerllner Kindl, K0»trlner Str. 6. Jeden Mlltwod; von Ht—Uhr. Hebrfilicher Klndertplelnachmlitbg «adweitllche VororJe, bei Frau Seholetn, Friedenau, Wlelanditrabe 4. Jeden Montag und Donnenleg von K5_H7 Uhr. HcbrAlicher KflndertplelnachmllJag Oil, bei Herrn Smll, E«marchtlr,27. Jeden Montag und Mittwoch von S<4—H® Uhr. HebrtUcher Klndertplelnadtmlliag Nordwett bet Frei Frledländer, Halitelner Ufer 21. Jeden Dbmtag und Sonnabend von H«—5 Uhr. ״Baderech“. Unlcr dem Titel ״Baderccli‘• {.,Unterwegs") gibt Gas Wiener Büro der Hitachduth Mapoel- Hazair—Zcirc-Zion eine'Zweiwodtcnschrii'1 in hebräischer Sprache heraus, von der die ersten zwei Doppelhefte vorlicgcn. Die Zeitsclirift erfreut durch ihre Lebendigkeit, mau spürt deutlich den Puls der Bewegtheit und der Arbeit. Interessant ist vor allem׳ die Ueborsiclvt über de» Stand der Bewegung in den einzelnen Ländern, wobei bcsonders die Gtaluzbcwcgung berücksichtigt ist. Unter den schwersten Bedingungen arbeiten die zeire-zionistiselten Gruppen in Rußland, schaffen Genossenschaften, Lehn׳uter, Chaluzgruppcn. Ausführliche Berichte aus So wj et ruß l and bringt das erste lieft, ferner Berichte aus der Krim, Konstantinopel, Litauen, Lettland, Wien, Deutschland, Rumänien, Belgien Galizien. Ueberall, Ix־׳ sonders in den Ländern des Ostens, neu einsetzender - Eifer, hingebungsvolle Bereitschaft. Das zweite Heft bringt wieder eine Reihe Berichte, darunter aus Grusien, Tschechoslowakei usw. Selbstverständlich ist derHanpttcu der Hefte Palästina gewidmet, wir finden Nachrichten über das Arbcitcrlcbcn und die Einwanderung, Artikel über die Einigung in Haifa und, anderes, und vor allen! eine Reine von wunderbaren Briefen von Chuhtzim. Viele andere Rubriken, Presseschau, Glossen, Mitteilungen und Tätigkeitsberichte des zentralen Waad alijah in Wien usw. ergänzen die Zeitschrift, aus der alle der hebräischen Sprache kundigen Zionisten viele Informationen schöpfen können. Der Preis des Heftes beträgt für Deutsch־ )and 6 M. (zu beziehen durch Hapoel-Ha/.air, Schwäbische Straße 1<J, Berlin W 30), Die Abstimmung in Obcrschlcsien. Die Zentralstelle für die technische Durchführung der ohcrschlcsisclicti Abstimmung, Breslau, beabsichtig!, in dem Bestreiten, allen abstimmungsberechtigten Oberschlesiern die Teilnahme an der Abstimmung zu ermögliehen, für die jüdischen AbstimnutnKsberechtigtfii aut der Reise mul während, des Aufenthalts im Abstimmungsgebiet auf Wunsch rituelle Verpflegung zu beschaffen. Dies geschieht von ihr in Gemeinschaft mit der Freeu Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums. die auch während des Weltkrieges die jüdischen Soldaten und Kriegsgefangenen ja vorbildlicher Weise mit ritueller Verpflegung versorgt hat. Um ein Bild zu gewinnen über die. Anzahl der Abstiminungsberechtigten, die auf rituelle Verpflegung reflektieren, werden solche Abstimmungsberechtigte gebeten, baldigst ihn- Adresse und ihren .4bstin1!m1ngsort der Zentralstelle, Breslau, Kaiser Wilhclmplatz 20 - Telephon: Ring 10 22) - oder der genannten Vereinigung Frankfurt a. M., Schützenstr. 11, oder einem der beiden Vorsitzender! der Schlesischen Abteilung dieser Vereinigung, Kaufmann Aron Kober, Breslau, Königsplatz 5, und'Bankier Loewy. Breslau, Goethe str. 36, zu melden. Ratibor. Wir erhalten folgende Zuschrift: An! hiesigen Platze hat sich ein Komitee gebildet, das sielt mit der Aufgabe befaßt, nach Ratibor und dem Kreise Ratibor kommenden jüdischen Abstimmungsberechtigten mit Rat und Tat, vor allem bezüglich Unterbringung, zur Seite zu stehen. Es ist ferner beabsichtigt, eine rituelle Verpflegungsstelle einzurichten, wozu rechtzeitige Anmeldung erforderlich ist. Weitere Auskünfte erteilt der Vorstand der Synagogengcmcmdo Ratibor. Keren hajessod Der Mininialbcitrag für den Keren hajessod. Der Miivimaltheürag ist mit Zustimmung des Haupt- , ׳ros des Keren hajessod bisher für den Keren hnjess.xi •» folgenden ,•Ländern festgesetzt worden: io England .!::f 5 L, in der Schweiz auf 100 Frcs., in Deutschland ".•! IOCH AL, in der Tschechoslowakei auf 1001) Kr., in Jugoslawien auf 2000 jugosl. Kr., in Italien auf 200 i.ire. Betreffs der Festsetzung des Minimalbeiträges in den anderen ■Ländern sind nor.11 keine endgültigen Ent- -..׳heidutvgen getroffen worden. Das Hauptbüro des Keren hajessod besteht aus zwei Hauptabteilungen, dem Orgaiiisationsdepartemeut und Lern Propagü».l.1־Jcp;,r,׳erneut. Die Leitung des ersten■»!׳egt in der Hand von Dr. BerthoLl Feiwel, die Leitung des letzteren in der Hand von Wladimir Jabo- 1 ־ u s k i. . England. Der Erfolg der Manchester-Konferenz hat ״! , englische Zentralkomitee angeregt, eine ähnliche De- ״ nstralion in Leeds z.1 veranstalten, auf der Jabotiuski ה!( großem Erfolg׳■ sprach. Jabotiuski Hielt ferner zahl- ׳träte weitere Vorträge in allen Teilen Londons. Weitere Versammlungen finden u. a. statt in Glasgow und Editi- Hirgh, in Sunderland und Southport, Swansea, Nottingh׳tm, Bradford und anderen Zentralstellen, Die Orgamsn- :״>» des Keren hajessod soll jeden Juden Englands eri tssen. Eine große Anzahl freiwilliger Helfer wird von Haus zu Haus persönliche Besuche machen. G r i e ch e »la n<.!. iferr David F I o r e n t i n vom Hauptbüro des Kcrcrv ׳hajessod befindet sich zurzeit in Griechenland zwecks Organisierung der Aktion. Herr I lorentin hat an der Konferenz der Zionistischen Föbration von Griedienland t ei',genommen. Es sollen ß) Millionen Drachmen ■aufgebracht werden. Aus dem Freistaat Danzig. Am 23. Januar berief die Zionistische Organisation 1;:!n׳zig im Ostseebade Zoppot eine Versammlung ein. jkf Vorsitzende der Z. V. f. D., Herr Rechtsanwalt ’ :> s c n b 1 ü 111, sprach vor dichtgedrängtem Publikum "her: ״Die Schicksalsstunde des jüdischen Volkes“. U!s Publikum, welches dem Zionismus wenn nicht bis- ״״ gar feindlich, so doch zum mindesten gleichgültig kvgenüberstand, folgte den Ausführnngcn des Rcfercntcu "1it großer Aufmerksamkeit und zollte demselben starken f eifaD. Nun ging man zur Gründung einer Ortsgruppe tl:cr•. Mehr als '30 Mitglieder wurden gewonnen. Die ״׳■tgliederzaht wird sich aber schon in den nächsten wochen stark vermehren. Nach der Wahl eines pro-!'!»rischen Vorstandes hielt ein junger Mäsrachist eine ,.«bratsche Begrüßungsansprache, die einen sehr tiefen ,-nvdruck hinlerließ. So verbreitet sidi auch im jungen r «!Staate die zionistische Bewegung mehr und mehr. Inst rakiions ~ ICurs für ilio Mitarbeiter an der Keren Hajessod «*Aktion für Grofj-Bcrlln. Voranstaltet von der Abteilung fiir Zentraleuropa des Keren Hajessod. Zweiter Abend: Mittwoch, den Ö. Februar Die Propaganda für den Keren Hajessod. Vortragender: Kurt Blumenfeld, Mitglied der Abteilung für Zentraleuropa des Keron Hajessod. Dritter Abond: Alittwoch, den 16. Februar Die Presse im Dienste des Keren Hajessod. Vortragender: Dr. E r i c 11 Marx, Leiter der Pivssezeutrale der Abteilung fiir Zentraleuropa des Keron Hajessod. Die Vorlesungen finden ira Sitzungssaal« des Büros in der Sächsischen Straße 8 statt und beginnen pünktlich um 8*/« Uhr abends. An die Vorlesungen wird sich regelmäßig eine Besprechung mit praktischen Beispielen anBchlicßen. Es wird gebeten, die Teilnahme an dem Kurs schrift• lieh bc! der Abteilung für Zentraleuropa des Keren Ha/citod, Berlin W IS, SKchtlsche Strafte 0, auzumeldan. Theodor Herzls Schriften im Hebräischen Das Amt für Presse und Verlag bei der lionistischen Organisation in Polen (Warschau) bereitet ine vollständige hebräische Ausgabe von Theoor Herzls Schriften vor (der erste Band ercheint bereits in den nächsten Wochen), die alles entalten soll, was der verewigte Führer geschrieben hat. :s sollen in diese hebräische Sammlung auch solche Vüfsät/c aufgenommen werden, die in der deutschen licht enthalten sind, sowie auch Briefe, die sich mit seiner :ionistisenen und literarischen Tätigkeit befassen. .Wir 1rsucl.cn daher alle Freunde und Verehrer Herzls aberirts, uns Aufsätze und AeuHerungen nuinh:tft 7.11 machen, lie weder in den deutschen Ausgaben, noch in ״Die )Feit", sondern etwa bloß in nicht deutschen Sprachen erichicncn; ferner uns Briefe zur Verfügung stellen zu .vollen, deren Inluilt Herzls zionistische und literarische rätigkeit betrifft. Nach der Auf nähme einer_ Kopte werden lie Briefe dankend zurückgckteßt werden. Zuscintfien erwten an folgende Adresse: Z e n t ra 1 Kom »t c e d er Zionistischen O r g a 11 i sa11011 i n I ölen (Amt für Presse utulVerlag),Warschau Leschno- 51 r a ß e 54, Die anderen Zeitungen werden hofl. ersucht, Jicsen Aufruf nachzudrucken. Gesucht werden von in Amerika lebenden Vcrwandten Joschenclle und■ liehe Birenbauin, )Uter 22 und 21 Jahre, die zur Zeit der deutschen Okkupation aus Pole» nach Deutschland gebracht wurden. Nähere Auskunft erteilt das Arbeiterfürsonrernt, Berlin, Auntst- Straße 17. Berliner Zionistische Vereinigung. Kindergarten West. Wir haben für den he britische,: Kindergarten West, der bis jetzt in der Synagoge Ln der Münchener Straße stattfand, einen sehr schönen und geeigneten Raum im Orthopädischen Turmnstitut von Frl. Zempelburg, Eisenacher Str. 2 (nahe Kk:ststr.), gefanden. Hier findet der Küidergartcn ab 31. Januar stau. Es können noch Kinder nufgcnommcii werden. Wir bitten alle Eltern, die für eine jüdische Erziehung ihrer Kinder Interesse haben, sich an das Kultusdezernat der B. Z. V., Berlin G IQ, SeyJelstr. J, zu wenden. Berliner Misrachi. Das Zentralbüro des Mjsracht befindet sich am Sonn 1.1g, den 6. Februar in den bishörigen Räumen des Jüdischen Arbeitsamtes, Monbijouplatz 1. Anmeldungen und Abonncmentsbeskilungen für die ״jüdische Presse" werden entgcgcngcnommcn. Redaktioncllc Sendungen bitten wir hierher, Anzeigen an den Welt-Verlag, Dorothcenslr. 35 zu sentiert. {Norden Q023, Bürohaus Börse, Misrachi.) Jüdisches Arbeitsamt Wir bitten zu beachten, daß das Jüdische Arbetsamt sich jetzt Auguststraße 17 befindet. Das Jüdische Arbeitsamt, Berlin, Augustsfr. 17, vermittelt Teppichklopfer und häusliche Hilfsarbeiter und übernimmt Arbeiten für Adressenschreiber. Schluß des redaktionellen Teils. Geschäftliche Mitteilungen Das allgemeine jüdische Krankenhaus ״Schaare- Zedek“ in Jerusalem, welches in der heutigen Ausgabe unseres Blattes sich an seine Freunde wendet, hat unbeirrt und unbehindert durch die wechselvollen Ereignisse des Krieges seine segensreiche Wirksamkeit fortgesetzt. Durch die stete Inanspruchnahme und Teuerung hatte die Verwaltung große finanzielle Opfer zu bringen; cs sei deshalb das ״Sduare-Zeddd'-Hospital dem Wohlwollen unserer Leser besonders .empfohlen. Wir verweisen die Berliner Leser unserer Zeitung auf die heutige Anzeige des Herrn Perez, Steglitz, Miquelstr. 18, den wir als tüchtigen Klavierstimmer empfehlen.

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