Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 9 (1.2.1921)
- Date
- 1921-02-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Sdte 58 JUEDISCHB RUN DSC 11 AU Nr. 9 £rez-Israel Zusammenstöße zwischen jüdischen und arabischen Arbeitern Bei 11er Löschung einer ,in Jaffa eingctroffciien .SchifW.wfimir ist es zwischen den jüdischen 11ml an• Uwlum Arbeitern, *lie /.u den LÜxeliungsnibeiten ver• wendet wurden, zu Zusammenstößen gekommen, da letztere von Agitatoren aufgercizt wurden, daß die Juden in ein den Arabern seit je gebärendes Arbeitsgebiet ein;;reifen. Der Zwischenfall wurde jedoch bald bcigelcgt, und die jüdischen und arabischen Arbeiter verrichteten ihren Dienst in Eintracht. Ariw-el-Ariw Um die Versöhnung der verschiedenen in Palästina lebenden Elemente zu fördern, hat der Obcrkoininissar Sir Herbert Samuel kürzlich Ariw-el-Ariw ztun Subgouvernenr von Jenin eingesetzt. Ariw-el-Ariw war einer der arabischen Hauptagitntorcn in der Periode, die zu den Märzunruhen 1920 in Jerusalem führten. Er floh damals vor den Gerichten und wurde in Abwesenheit zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt. Als der Oberkommissar Transjordanien besuchte, wurde er amnestiert. Hebräische Prüfung für palästinenische Beamte Im April «der Mai 1«21 wird in Jerusalem eine Prüfung der Kegicrang »beatmen in Hebräisch staUfindcn. Die Beamten werden auf die Uebersctzung v'on Wörtern und Sätzen aus dem Englischen ins Hebräische und umgekehrt, und auf eine hebräische Unterhaltung mit einem der lAnminatwren hin geprüft werden. Es sollen einfache grammatikalische!־ragen gestellt werden, und jeder Kandidat mul; kragen über seinen speziellen Dienstzweig beantworten können. Die scphardische Aussprache ist zur offiziellen erhoben. Luigi Lu/.atii an die palästinensischen Juden. Luigi Luzzatti richtete aus Rom ein herzliches HegrüHungsschreibcn an die paliistinensisdie Judenhelt, insbesondere an die jüdischen landwirtscliaftlidien Ko.aperativen in Palästina. Der jüdische Staatsmann aus. Italien gibt seiner zuverlässigen Hoffnung auf das friedliche Zusammenarbeiten von Juden, Christen und Mohammedanern in Palästina Ausdruck, hebt besonders die grolle Bedeutung der jüdischen Kooperativenbewegung hervor und betont dabei, da 11 die Augen der gesamte» Judenheit mmmehr auf Palästina gerichtet sind, luzzatti erklärt schließlich seine Herei;Willigkeit, nach Kräften dieser Hewegan; behilflich zu sein.' liebrlBsch in den amliichcn Berichten Pailistinas. nie Kcgi, run,: hat angeor.lnct, dall alle für die Presse Ivcsti1m1r.cn Nachrichten und Berichte gleichzeitig auch in hebräischer Sprache veröffentlicht werden sollen. Hebräische Namen für die Bahnstationen in Palästina. Der ״Midrasch Halaschon“ (Hebräische Spnchnkademfo) wurde ersucht, eine Liste von hebrätschen Namen für die palästinensischen Bahnstationen aufzustellen. In kurzem sollen sämtliche Bahnstationen auch hebräische Aufschriften erhalten. Orthodoxe Kolcnicgriimluiig bei Haifa. Bankier Isaak Nullbaum aus Halberstadt, der sich im Auftrage der Agudas Jisrocl in Palästina aufhält, bcabsichtigt, Ländereien frei Haifa anzukaufen, um dort eine orthodoxe Kolonie zu errichten. Ein A׳:n;(ll,1׳el1t für Jerusalem. Kürzlich gelangte ein Adn.bb1.1h für Jerusalem zur Ausgabe. Das Buch ist 15 Druckbogen stark und enthält sämtliche Adressen von Einwohnern, Unternehmungen, Gewerbe- und Handelsbetrieben, Regierungsstellen und sonstigen Acmtem, fer- •*er u. a. eine Karte von Jerusalem und ein Verzeichnis der Fernsprechteilnehmer Palästinas. Qualifizierte Arbeiter für den palästinensischen Elsenbahnbat!. Nach einer Meldung aus Palästina sind das BahnJcpartement und die Militärbehörde bereit, eine größere Anzahl qualifizierter Arbeiter wie Tischler, Schmiede, Maurer, Zknmerleulc, Spengler und Drechsler;;uizunehmm. Wirtschaftliche Nachrichten Bau von Pctroicum-Tankanlagcn. Um gleich in der Petroie,imvcrsorgung Palästina! Palästinensische Schlüsselindustrien sehen Zio• wertvolle Exder lag Der Konvenlion nisten in Buffalo pose vor: ״Hinter den ungünstigen nisseu, die der Krieg und errufen haben, liegt die llnenlwirkelllielt «lex I;indes a 111 e r 1 k a n i das folgende seliineiv, i loiz.seiuvnucmuiuen, wesen und geregelte Hcizmatcrialbcseliaffung. Ohm ist jede industrielle Tätigkeit praktisch unmöglich. einen Auslästinas herbeizuführen, _ hat die Regierung in Jerusalem Petroleumreservoire gebaut. Weitere Tankanlagen in Jaffa und Haifa sind in Angritf genommen. Die Regierung will auf diese Werse Vorräte schaffen, um auf die Preisbikhing regulierend wirken zu können. Ausfuhrfreiheit für Gerste aus Palästina. Auf Vvunsrh des Landesrates für Palästina (Advisory Council) gestattete der Oberkommissar bis auf weiteres die teilweise Ausfuhr von Gerste aus Palästina, Die Ausfuhr von Weizen und I )!uralt bleibt weiterhin verboten. Eine Handels-Sekundärschule wurde von dem Verein der jüdischen Kann,eute in Jerusalem eröffnet. Unter den Lehrfächern befinden sich Hebräisch, Arabisch, Eng- Usch, Französisch, Wirtschaftsichre, Gcset/.eskumie, Budifükrung, Mathematik und Kurse für Beamte. Zollgebühren auf Kinofilme, die in Palästina eingeführt werden, werden entsprechend der Ertragsfähig* keit der Filme erhoben. Als Basis werden 4 ägypt. £ per Kilo netto angenommen, Bel dem Rücktransport wird keine Vergütung gewährt, und bei erneuter Einfuhrung sind abermals Zollgebühren zu bezahlen. Be» Wiederausfuhr innerhalb 6 Monaten sind keine Exportgebuhten zu zahlen. 1 Vorbereitung der Textilindustrie» In Palästina. Die r1tmanlsc11-|)nl,1Htintnsiscl1e Aktiengesellschaft für Handel und Industrie mit dem Sitz in Bukarest, an deren Spitze a. a, der Generaldirektor der ״Tcxtifa“, Lazar .Margulies steht beabsichtigt, in Palästina eine Smoocrct, Weberei, Wirkwarenfabrik und Färberei zu erndtten. Die Vorarbeiten, an denen Interessenten aus dem Banat teilnehmcn, nähern sich ihrem Abschluß. wirtschaftlichen Verhältseine Nachwirkungen hervorwirtschaftliche mkl industrielle als I Imiptiiiktor der Unfiiliii׳l.iit der Bevölkerung, sieh «eibst zu erlialten. I Ne erste und dringemlstc Notwendigkeit ist die bduufusig ״ruudlegemler «der Schlüsselindustrien. Ls sind dies hauptsächlich die Steinhriieh-, Zement-, Kalkuik. /Jegelfnbrikation, Bau- und Reparaturwerkstätten für Maschiuctv. 1 [<)l/,sdwK'uK׳uu1i1lct1, f*c*ordi1c»es Trant$[xxrt־ ״ * ... .. « - ■ Ohne das Für moderne Wirtschaftsmenschen ist es schwierig, die industriellc Lage des heutigen Palästina zu verstehen. Bausteine, welche in unermeßlichen Quantitäten vorhanden sind, werden aufs Geratewohl ln ganz unzureichenden Menge״ von den Arabern gebrochen, welche einfache Handwerkzcuge benutzen und cm״! Stern von um'eniiecmler Größe und F״־rm für moderne Bauten erzeugen.' Palästina ist ein Kalksteinlaml, und doch wird (ier’Kalk inner sehr primitiven Verhältnissen und in uitgenügenden Mengen hcrgcstellt. Große Meißen des Rohmaterials für die Herstellung von Zement sind in Palästina zu finden, Nichtsdestoweniger wird Zement heute cingefiihrt, und der Preis ist ungeheuer, lieberdies sind die bestehenden Eisenbahnen auf den Küstenverkehr beschränkt, so daß die Mehrzahl der Kolonien nicht in direkter Verbindung mit ihnen steht. Der Mangel an ausreichenden Transportinüglichkciten bildet eines der Haupthindernisse für das erfolgreiche Gelingen von Landwirtschaft mul Gewerbe. Die jüdische Landwirtschaft in Palästina ist, vom Standpunkt der Landwirtschaft in Amerika betrachtet, noch äußerst primitiv. In den besten Kolonien sogar wird das Pflügen nicht richtig gchamllinbt. An manche!» Orten wird das Getreide noch nach Art der Araber gedroschen. Dem Düngen wird keine Aufmerksamkeit geschenkt; die Tierzucht und die Verwendung von Vieh und Geflügel werden vernachlässigt. Um die VcriiäStnissc in Palästina aufzubessern, hat das Komitee für Palästina die nachstehenden Vorschläge ausgearbeitet oder dahei geholfen: Genossenschaftliche Import- und Exno r t -O e s e II s c 11 a f t. Um die hohen Kosten der ■Lebenshaltung zu verringern, sind Schritte unternommen worden, um eine genossenschaftliche Engros-Einkaufsgesdlschait für Palästina zu schaffen. Es sind ungefähr 15 000 Doll, aufgebracht worden, tmd ein großer Teil dieses Betrages wird für diesen Zweck in Depot gehalten, bis das bereits anderswo gesammelte Geld im gleichen Verhältnis eiugezogen und Bemühungen gemacht worden sind, um einen erfahrenen Genossenschaftler zur Leitung des Unternehmens heranzuzielien. Sanitätsdienst. Unter der Leitung des Komitees ist ein Plan für einen nationalen Sanitätsdienst in Palästina ausgearbeitet und der internationalen Organisation unterbreitet worden. Ferner ha,t das Komitee Pläne und Budgets für die Schaffung folgender Schlüsselindustrien in Palästina misgrarbcilci: a) Zementanlage (Leistung 500 Faß pro Tag); b) Kalkanlagc (Leistung 5tXS Faß pro Tag); c) 2 Stcinbriiche (Leistung 2000 Steine pro dl Samlzirgelnlatz (Leistung 50 000 Ziegel pro'Tag); e) Maschincnnaiinnstalt und Reparaturwerkstatt, die imstande ist, Baueisen, Gußeisen, Kleincisen, landwirtschaftliche Geräte usw. herzustellen; . f) Transportsystcui, bestehend aus 30 Iei.hten Motor- Güterwagen mit der nötigen Ausrüstung für Heizzwecke uml Verteilung; beschränktes Telephonnetz; vier!andwirtschaitliche Maschincn-Vereinigunge'n, die Pflüge, Eggen usw. besitzen und ausgerüstet sind, um durchschnittlich je ein Gebiet von 4000 Morgen Landes zu bearbeiten; i) vier Geflügelfarmen mit je '2000 Hühnern und den nötigen Gebäuden, Maschinen usw.; j) fünf Molkercifarincn, bestehend aus je 40 Kühen und einem Stier, mit Gebäuden, Ausrüstung usw. Wo 11 u g e 1 c g e nh e i t. Die Einführung der Schlüsselindustrien würde Baumaterialien in genügender Menge schaffen, uni zwei Häuser pro Tag zu errichten. Sollte es nötig sein, vorläufig noch Baumaterial und Ausrüstung zu importieren, so hat das Paliistinakosnitec ein komplettes Verzeichnis von allen Materialien und Ausriistimgsgegcnstände» bis zum letzten Nagel aufgestellt, welche für die Errichtung von 2000 Häusern erforderlich sind. Die Aufgabe der Entwicklung Palästinas kann folgende wesentliche Bestandteile cingetcilt werden: a.) OeffetUliciie Arbeiten, welche vermutlich von der palästinensischen Regierung direkt oder indirekt unternommen werden, als da sind Eisenbahn- und Wegebau bzw. Verbesserung, Entwicklung der Hafenaxdagen, des Post-, Telegraphen- und Tclepivonverkehrs. b) Arbeiten mit öffentlichem Charakter, die Vorzugswcise^ von Juden durch ihre Vertretung, die Zio- ״ ־*.?.* ® 1 מ Organisation, direkt oder indirekt ausgenuhrt werden sollen, wie Bewässerung Elektrifizierung, Aufforstung uml Errichtung von Finanz- Instituten, die die Entwicklung ermöglichen, c) Unternehmungen wie die Schlüsselindustrien, ... gegemvärtigen Moment infolge des vollständigen Mangels an Entwicklung im Lande auch teilweise als Arbeiten öffentlicher Natur angesehen werden können, und welche direkt oder, falls dies unmöglieh, indirekt von der Zionistischen Organisation in die Hand genommen werden sollten. d) Industrielle und kommerzielle Unternehmungen, welche Personen oder Gruppen von Personen überlassen werden können und müssen. Unserer Meinung nach müßten sofort folgende Schritte unternommen werden: u) Es muß in Amerika eine Instanz geschaffen werden, um die Anslcdlung und Kapitalsanlage anzuspornen und zu beraten. to) Es muß eine Vertretung in Palästina geschaffen werden, am besten unter der Aufsicht der palästinen- «sehen Regierung, zum Zweck einer Analyse der Bedürfnissc des Landes mul Feststellung des Vorzugs oder der Ratsamkeit spezieller Unternehmungen. c) Die Festsetzung eines Wirtschaftsplaues auf industriellem lind Landwirtscliaftlidien Gebiete, welche Unternehmungen die Zionistische Organisation gegcbcnenfatls selbst in Palästina errichten soll un i welche Unternehmungen sie gegebenenfalls durch begünstigte KörperscliafU'ii liallxifli/h'll beeinflussen oder inoffi/icl ermutigen m>U.“ Taf& pro Tai nt welche Vermischte Nachrichten Der Antisemitismus io Lettland London, 19. Januar. (Jüd. Korr.-Bür.) Das Joint Foreign Committee des Jcwish Board of Dcpution und der Anglo-Jcwish Association erhielt verläßliche Naeiirichten raus Lettland über das antisemitische Vorgehen der lettischen Behörden Im Zusammenhang 1״jt der Rückwanderung der während des Krieges nach Rußland deportierten lettischen Juden, die von den lettjsehen Behörden nicht ins Land zujückgdaxwn werde!;. Das Joint Foreign Committee besdiloü daher, »lie lettische Gesandtschaft in London darauf aufmerksam zu machen, daß ein derartiges Vorgehen der lettischen Behörden den Juden gegenüber dem Wunsch Lettlands um Zulassung zum Völkerbund nräjudi/ierc. Falls diese Vorstellungen keinen Erfolg liaiien **oUten, werde man sich an das englische Außenministerium wenden. Litauen Ein PaHistlnadepartcment in Kowno. Der judisclie National.rat iür Litauen beschloß in seiner letzten Sitzung die Schaffung eines besonderen Palästinadcpartements zur Ucberwachung der Auswanderung nach Paliistina. Konferenz der litauischen Rabbiner, in Anwesenheit von 100 Teilnehmern wurde in Kow. o die Konterer.z der litauischen Rabbiner eröffnet. Der Vi/eminislcr für Inneres begrüßte die Konferenz namens der Regierung. Vor Beginn der Beratungen wurde beschlossen, ein Anc'rkennungstelegramm an Sir Herbert Samuel abzusenden. Ein zionistisches Tagblatt in '׳Viir.a. Wilna, 11. Januar. (J.C. B.) Die zionistische Part׳ i iu Vv'ünu hat die Herausgabe einer eigenen jiddischer! Tages- Zeitung unter dem Namen ״Unser Fraind" bcsciiiossen, Die erste Nummer wird am 15. ds. Mts. erscheinen. General Zcligowski als Herausgeber einer jiddisehen Zeitung. General Zciigowski hat die Herausgabe einer jiddischen Zeitung unternommen, um die Judenheit Wilnas für die Abstimmung zugunsten Polens zu gewinnen. Er hat sich zu diesem Zwecke irgendein jüd;- schcs lndividium zum Redakteur bestellt, dem es aber nicht gelungen ist, in Warschau Mitarbeiter zu linden. Rumänien Die Juden in Rumänien. Nach der kürzlich erschiencnen amtlichen Statistik leben jetzt auf dem durch den Friedensvertrag vergrößertem Territorium Rumäniens zirka WO 000 Juden 11ml zwar in Bcssarabl n i (Kl, in der Bukowina 1021100, in Siebenbürgen;.1074־, im Banat 14 579, in der Köröscr Gegend 52 763 und in den Bezirken Marmaros und Szatmar 93 390. Wahl in der Kultusßcmeinde Bukarest. Die 0!׳O0Ö Juden von Bukarest hatten bei den allgemeinen Waiden 3000 Wälder. Nur 2500 landen sidi bei der am 2. Januar stattgefüii.iemn Kultuswaid ein. Die Liste Nr. 1 erhielt rund 1900 Stimmen, Ely Bercovici wurde zum Priisidenten, Dr. Füdermans, J. Silbennann, Stcinhart und A. Bernard zu Vizepräsidenten. Ascher Kandel nun Kassierer gewählt. Turnbewegung Tagung der jüdischen Weltturnerschaft. Im Juni dieses Jahres ward im Anschluß an den Turntag des tschechoslowakischen Kreises der jüdischen Turne, schait In Brünn die erste Nachkriegstagung der jüdischen Weltturnerschaft stattfinden. Diese wird einberufen vom Deutschen Kreis, der provisorisch die Leitung der Welttumcrschaft führt Infolge der veränderten politischen Verhältnisse und der Paß- und Vcrkehrsscinvierigkeiten wird man davon absehen, einen ״Welitumtag“ einzuberufen, zu dem Vertreter aller einzelnen Vereine zu laden wären. Vielmehr werden nur die Krcisvorständv zusammentreten, 11m über die Ncuorgantsicrung zu bcraten. Man hofft, dall auf der Tagung ein Vertreter der palästinensischen Turner das F.rziehungsieferat übernehmen ward. Rußland j ßriefverkchr mit Rußland. Das Kopenhagencr , ,,Skaiidiiiavisk jodisk Centralhjaelpekoinite, Kohcnbavn, Ny Qstergade 7“ teilt mit, daß es den Briefverkehr 1 nach Rußland und der Ukraine vermittelt. Mit Rückj sicht auf das allgemeine Interesse und die ständig bei uns einlnufeudt n Anfragen betr. der Mögüehkeit des schriftlichen Verkehrs mit den erwähnten Gebieten, seien auch die vorgeschriebenen Einzelheiten wiedergegeben. Außer der Adresse des Empfängers muß auf der Rückseite des Kuverts auch die Adresse des Absenders angegeben sein, was sowohl für die Registrierung der Briefe als auch für die Ueberscndung der später evtl, ein treffenden Antworten erforderlich ist. Die weitcrzuleitenden Briefe bedürfen keiner Frankatur. Dagegen wird vom Komitee für Deckung der Unkosten pro Brief eine dänische Krone verlangt. Unbemittelte sind von dieser Gebühr befreit. Die Briefe werden auf jeden Fall weitergcleitc; wobei jedoch die Absender ersucht weiden, womöglich die Gebühr im vornherein zu entrichten. Mitteilungen über die Arbeit für das Bibliothekswesen in Erez-Israel Immer mehr drängt sich die Ucbcrzeugung auf, da8 jeder geistige Arbeiter und jeder Organisator in Erez- Israel ständig der wissenschaftlichen BibFothek in Ir- .״״״*•״* Sesdiaffen wenkn^muß. »Ä4״ M.nWa8 w!r bis etzt haben, höchsten Maße anerkannt werden muß, und was im ist doch weit