Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 5 (18.1.1921)
- Date
- 1921-01-18
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2651273-2652316-2652320--13704-2671454- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Haifa 1× ep/1047930
OCR text
ז ‘ntii«• , di c 1111• reu ren *cht t m tee ei*- iücm da■ in icii ,tet atc ine Kf icr tes itkl VI» et» »te e r 1Tt i!v en in, «1 3tin ier ii!- K« )11 eit litni- «en tee er- 0» ne •ri- >r- 3W •שן «vd H'n *ve' <•';> :11 e י!M «•ir ge-1 Ser j fest (t u ibe <en «׳ ob les!Je. »er [en .!etv l-t ehr!ten ras »en en, ch, fc׳. OW fcs #♦;- (Kl. Sitder [e:1 ail-!inen, r; ertch Brt be- K»e kn ine Bin kn laß ule be, «t־ Kit Nr. 5 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 29 Rundschau in un ikiiii.; über die U reii / f r .1 g e 111 I,!11"! וי־ ■•udirciva Seiten miliver»ta11deu woiden. ׳.\iiivie •>.» atiigcl.ißt, als ob Sarin gesagt wäre, daß 1.1. jiaiisi.ie tiebiei um den Tiberiassee 1111-1 die jü- (,1-Sieii Aineiter-t-iiediuiigen von Palästina los׳.;eris:;en j '11*■* I -'*!’י ist iianirlieii nicht der I•'all. Die jüdischen I iv,1:oi1ie!1, einschließlich de/, nördlichsten, Metulla, mul | 1״e:1 die Ksvu/oili u*n den Tiberiassee, liefen innert :* a; b der palästinensischen Grenzen. Aber unmittelbar { ,Miiet.-1. \erl,nti'i die Grenze. Der Osten des l'iberias-; '»■s ist nieln mehl l’.ilnsuna, die Gebirge des Nordens ■ . 11U mehl mein׳ Palä»tiua Gerade die midiste Uni- ,c.uii,; ue!!lebrüNelien Arbeitersiedlungen wurde von; aiasiina iosgeiissctt, J».!”.niiaii liegt an der ätißersien 'i'.e1׳>/v, Vieileieiii wäre die Entscheidung anders ge- , ■dien, wenn wir auch in dem abgetrenntco Gebiete jii- •,ii'u.e Stediung»pt1uktc i.cltalit hätte 1t. Aus der jetzigen Su.'hlage ergibt sieh eist die giolle politische Be-!eiiiim■; der KwiiauIi, der durch die Arbeit eroberten 1111.׳i.1e, die 1m» ein mein׳ als hislorisehes keeiu atii I and;:escli,illen hal'.en. Die Lüsuen.umg der lieb- ..1 .\ >tdenen, verlramen naciibarlidien Lniulschaii, so ׳■*.*! wir in jener Bemerkung, trifft das Empfinden ai ׳ .!astiucnser anlie.'.ndentlidi schwer, lu der teUlen N.: .mer ries ״Mapoei-I hzair״ erinnert Moses Smiiansai .!;! »äs salomonische Uiteil, Der König wußte, daß von >iv:: /.wei I׳lauen eine fremd 1111 ii eine die Minier ist, ,׳•ו,‘ dali die waliie MtiUer nicht die Zerteilung des Kindes ,״.,lassen wird. Vor dem KichtersUihl in Paris, so schreibt .'::iilaii'io, standen diesmal zwei fremde!־rauen, keine \ar die wahre Mutter Und darum schrie keine aut, .1G mau das Kind mit dem Schwert zerteilte, es mitten dnivlinl! ui /.wei blutende Teile. Palästina ist heute :;eniit, aber im Beivuiltsein des jüdischen Volkes ist ■׳s vm;uiteilbaie' Ganze, bleibend im Wechsel der . ■;r-vVei tmd der Regierungen. Der M i s r a e it 1 aht bt jetzt in seiner Presse dm 1 oniu'11,1;vn. die an die I i'ilimg der Zionistischen < )rg.ini• sation;;erichtet w erneu. Die erste I־"u׳alea111:4 betruit die Unterstützung der (;haluzim des Misraclii. Die /.weite Forderung betrill't eine Vertretung int Direktorium des Nation.!];oiids, um die Möglichkeit zu haben, für seine Arbeiter eine Ansiedlmig aut Naiioiiulfimdsbodeu du!eil- /!!setzen Die iliitte i oidcnmg ist eine Vertretung im Direktorium des Keren iiajessod. Der Misraclii behauptet,; '!all U’.eh l nur die linken Parteien Clialu/im haben, 1 -onileru auch der Misraclii, und daß seine Clialuzim bis- 1 *■er sticfmdtterlidi bchaiaieit winden. Es soll nicht unter- '.!eilt v,erden, nie weit diese Ifdiaupumg auf die Ver- ,augciiheit zutriift, für die Zukunft kann es jedenfalls I nur kbhaü begrüßt werden, wenn der Misraclii den I Ghalii/gcdankcu auinimmt und ihn unter der orthodoxen | lugend zu verbreiten imstande ist. Seine Chaluzint sollen mgjirlich allen andern gleichgestellt werden. Zwar glauben wir nicht, daß es möglich ist, aus den geringen Mitteln, die für die Aiijah zur Verfügung stellen, dem Misraclii einen bestimmten Prozentsatz vor, vornherein i zuzusichern, vielmehr wird auch in die-tr Sache das Angebot entscheidend sein müssen. Sollle’sidi zum Beispiel herausstellen, uaß in einer bestimmten Periode nur misracltistisclie Clialuzim in Betracht kommen, so wiid der Misraclii sich mit einem geringen Prozent- .';!1/ der Mittel nicht begnügen müssen, sollten dagegen in einer anderen Periode die Clialuzim der Arbeitergreppen in grollen Mengen bcrcitstchcn, so wäre »,s unrecht, einen Teil der Mitlc! ihnen zu entziehen und!!cm Misraclii zuziucilen. Die Präge der Pionierarbeit 1:1 Palästina ist, das muß heute endlich eitigeseltcn werden, klitte־ Parteifragc, sondern eine Volksangelegenhcit, die nach sachlichen Gesichtspunkten beurteilt werden muß. Nur die Qualifikation, nicht die Parteistelhmg, soll für die Auswahl der GhaSu/.i.n maßgebend sein. Dasselbe gilt für die Ansiedmiig auf Natioiialfomlsbodeu. Selbstverständlich soll der Boden auch inisracliistischcn Sied- Irrt! zur Verfügung stehen, aber er soll Ihnen nicht ingen ihrer misrachistischen Gesinnung reserviert werden, sondern wegen ihrer Eignung > zu entsprechenden sicdhmgsarbeitcn. In diesem Sinne, glauben wir, ist eine Verständigung über die Forderungen des Misraclii leicht i'crhrizuführen. » »! * Die Ernennung von Lord Rcading zum Vize- König von Indien hat in der englischen Oeffcntlichkeit .׳rollen Eindruck gemacht. Sämtliche englischen Zci- 1• .״;;en befassen sielt mit der Sache und äußern sich wlkrordentlich anerkennend und rühmend über die Qualitäten Lord Readings. Dabei wird immer wieder betont, wieviele hervorragende Staatsmänner das Judentum England seit Bcaconsficld geschenkt hat. Nur die ,Morniiig-Pöst“;• das antisemitische Organ, wendet sieh heftig gegen die Ernennung eines Juden zum Vizekönig von Indien. Da auch Edwin Montague, der gegenwärtige Staatssekretär für Indien, ein Jude ist, so werde Englands wichtigstes Kolonialgebiet den Juden ausgeüefert. ״Stmdav-Times" hat schon am 0. Januar darauf aufmerksam gemacht, ilaß eine solche Kombination auch dann bedenklich sei, wem! man von AntDemitisma.s völiig frei ist. Man Gal die Stimmung dafür vorbereitet, daß Sir Monfague ׳/nrücktreten wird, mul dies schein! nunmehr auch der Tai! zu sein, Lord Kcading, gegenwärtig Oberlichter um England, vorher Oberster Kromuiwalt, ist der erste Jude, der diese beide־; A,111״er bekleidet hat, mul minntchr auch der erste jüdiseue Vizekünig von Indien. Dieses Amt bedarf gerade nn heutigen Augenblick der Gärung im Orient außerordentlichen Taktes midi nationalen Feingefühls. Vielleicht sind solche Dispositionen der Vorzug eines Jüdischen Staatsmannes. , rolzdem ist es selbstverständlich, daß diese Ernennung keine jüdische Angelegenheit ist. Lord Rcading hat niemals sein Judentum verborgen, er ist wahrend des Krieges in Amerika auch für jüdische Interessen eingetreten. Audi mag es lür uns eine Genugtuung sein, festsiellen zu können, daß aiu jüdische;• Stamm Männer mit so ausgezeichneten slaaisinätmisdien Quaiitäten iiervorgchen; über niesen Rückschluß auf die |k>- lentiellen l äiiigkeiten des jüdischen Volkes hinaus hat diese Sache mit dem Juden tu nt nichs zu tun, siiuiciu ist eine britische Angelegenheit. Wir sind se'.bslverstä.utlieh von jenem Standpunkt englisch-jüdischer Assimihmteil, welche aus Furcht vor dem Antisemitismus diese Ernennung nicht gern sehen, weit entfernt. Aber wir hoffen, daß die Zeit bald gekommen sein wird, wo hervorragende Juden Am Dienst der jüdischen Sache steilen 'werden und den Vorwurf der 1 nkompatibilit.Tt nicht mein׳ zu fürchten haben werden. Die unlängst in der Presse lancierte Meldung über die Einberufung eines jüdischen Weltkongresses ihr den Mai Piz! nach dem ila,jg bekommt jetzt ihre• ן Beleuchtung diuch die offizielle Mitteilung des ameri- ׳ kanisch-jüdisdieii Kongrelikomitces, daß es mit dieser I Verlnuthariin;׳ nichts zu tun hat. Die Anregung ,st 1 vielmehr von einer gänzlich imverantuörtlichen Steile | a'.isgeg.iiigvn, von einigen Privatleuten, die, ohne die I Folgen 1׳! iiherseiien, offenbar mit gutem, aber etwas I naivem Willen in kleinem Komitee den stolzen Beschluß | gefaßt halten Ls ist klar, daß dadurch die ganze Meli;mg ihren ernsten Charakter vertiert, und es müßte I nur gelindert werden, daß das Verantwortungsgefühl ' in uuscicm öffentlichen leben etwas stärker wird, damit 1 solche hohle Gesten vermieden werden Der jüdische; Weltkongreß ist ein;^ .!:ißerordenlhch ernste Angelegen-; heil, tun! es isi unzulässig, mit diesem Gedanken zu i spielen. Die Stimmung in Amerika scheint gerade heute 1 der Einberufung ziemlich ungünstig zu sein, trotzdem; halten wir den Kongreß fitr eine unbedingte, unntif- 1 scltiehbare Notwendigkeit und erwarten, daß bald eine verantwortliche Instanz die initiative ergreifen wird I Aus der palästinensischen Presse < Während es ein Axiom jeder modernen Staats- Politik ist, daß die Unkosten für die Erziehung ebenso produktiv sind wie jede andere Ausgabe, und es keinem Staate eingefallen ist, die zahllosen Arbeitslosen z. B. auf Kosten des Schulwesens zu verpflegen, fand die zionistische Uiitcrsuchimgskümniission keinen anderen Ausweg aus der kritischen Lage, als die Fragestellung: ״Erziehung oder Aufbau?“ Gegen diese Fragestellung wendet sich Boruchow in einer Artikelserie des ״Haare/.“. Er bemerkt, daß eine solche Frage mir in der Vorstandssitzung einer phiianthropiselten Gesellschaft aufgeworfen werden könnte. Ein Philanthrop kann erklären, seine Mittel reichten tuir für bestimmte Zwecke aus; so hat die lea, die lange Zeit sich auch mit Schulwesen beschäftigt hat, neuerdings erklärt, sie könne die Scliulkostcn in den von ihr gegründeten Kolonien nicht länger tragen. Das mag j ein Fehler sein, ist aber keine Vernachlässigung ihrer 1 Aufgabe. Eine politisch-nationale Organisation dagegen,'; die die Aufgabe hat, ein Volk in einem Lande zu selb-; ständigem nationalem Leben zu erziehen, kamt die Er- , zicliuirgstätigkeit nicht von sielt abwälzen. Der Zk>- | nismus ist kein ״Verein für erste Hilfe“. Die Er-; Ziehung darf vor der Einwanderung nicht zurückgesetzt ׳ werden. Denn die Einwanderung selbst hat für uns j mir dann einen nationalen Wert, wenn sie durch die j Erziehung zu dem Aufbau des Landes und des Volkes | beitrügt. Eine Regierung, die die Schulen schließt, 1 ״m Hungrigen zu speisen, ist undenkbar, und eine | zionistische Leitung, die das tut, ist ebenfalls un- ' haltbar I i * I In den Streit tun das Schulwesen in Palästina T!at auch Ben Jehuda eingegriffen, der im ״Doar Hajottt“ die Meinung ausspricht, daß angesichts des Mangels , an Mitteln die Schulen geschlossen werden sollen. Der Mann, der als erster für die Hcbraisicrung Palästinas mit eiserner Hartnäckigkeit cingetretcn ist, ist plötzlich bereit, das einzige zuverlässige Instrument der Hebraisicrung zu opfern. Er ist der Ansicht, daß das wenige vorhandene Geld ausschließlich zur Vergrößerung der Siedlung zu verwenden ist/ Die IOO0UÜ Pfund, die heute tür da» Sdmlwerk ausgegeben werden, sinn seiner Ansicht nach besser angewendet, wenn sic an humlcrl 1 aimii!.! ai» Ansicvilungsbethilfe verteilt werden. i>.c Trage der Lenre׳״ ist durch ihre Verwendung a;s organisatcnKuie 1>cam!c bei der EinwaiKlerungsregeitmg zu lösen. Mit kedit hält Ahrottowiez im ״llapnel-Ha/air“ Ben Jehuda entgegen, daß er alle!׳'ragen berücksichtigt, nur die wichtigste Frage nicht: was mit den 1'söUU Kindern geschelten soll, die jetzt in den Semiicn erzogen werden. Fs ist ein merkwürdiges psychologische' Paradox, dal• gerade Ben JelmUa gegen d:e Seltnen aunrat. Die er Mann hat in seiner ratkmabsi.»eh-a11!kläre.tsei.en Dc;.:*.aa i stets nur den Augenblick begriflen und war immer bereit, sieh den im Augenblick herrschenden Mäcnten zu beugen. So kam es, daß er, uer erste, der zur Kücskehr nach Palästina auf rief, u.:.׳h der erste war, de!׳ sie.; uem Uganda-Projekt auscitbli, daß Uc. erbte ״ue.e Hebräer“ auch der ei sie war, der sich der 4w4ug*>- ן herrschalt der Administratoren de» Barons beugte, daß er immer aut Seite der Kolonisten gegen die Arbeiter '־.eilt, obwohl er durch seine aufgeklärte Weltanschauung von ihnen geschieden ist. Und heule steht er wieder au; ' Seite der Machthaber, Kokettiert mit den Amerikai.em und ist bereit, die Seele des Jisdiuw, das äcitulwerk, : auizugeben. Denn so sagt Ahronowicz, uie Trage ue-. palästinensischen Sciiulwerl.s ist keilte frage der Lehrer oder der Eiterig sondern eine Lebensfrage des Zbmsj nun. Selbstverständlich muß der Jisdiuw selbst einen j großen Teil, vielleicht den größten Teil der Kosten; *ragen. Aber auch in diesem Falle muß die Zionistische ' Organisation aus prinzipiellen Gründen die Leitung be- : halten. 1 Dcher die arabische Konferenz in Haifa schreibt M. Gluck so ha in ״Haare/." (IQ. 12, 2ö>: Die Schaffung einer Vertretung der arabisciien Bej völkerung Palästinas könnte man begrüßen. Niemand 1 wird den Arabern da» Renn absprechen, das wir für 1111bi anspruelie11. Lin organisiertes Arahertum winde j vieu Alttbau des Landes fordern und die gegenseitige Verständigung zwischen Juden und Arabern begünstigen. Ls würde aufhören, in den Hamlet; veraatwortungsloser Eifendis ein Objekt politischer intrigen und Ausbeutung zu sein. Aber es müßte eine Vertretung sein, eine richtige, aus demokratischen kV alilen hervorgegangene ״Assetäth Hamwcltarim•‘. Nur demokratische Wahlen können un» vor levantinischer Demagogie und politischer Taktlosigkeit schützen, lu Haiia versammelten sich ״Notabelu", die weniger an die Besserung des trostlosen Zustandes des arabischen Wilkes, als an ihre eigenen Interessen denken. Das sind jene Lifendis, die am liebsten die letzten fünf Jahre rückgängig machen möchten, die die realen Kräfte, die zur Verwirklichung des Zionismus führen, übersehen oder nicht sehen wollen. -־ Als die Asselatlt Hanivvcliaritn sich konstituierte, anerkannte sie Herb. Samuel unter zwei Bedingungen: I. daß sie die Autorität des Mandates respektiert, 2. daß sie ihren repräsentativen Charakter, als Vertreterin der Mehrheit der erwachsenen Bevölkerung behält Einer arabischen Vertretung, die diese zwei Bedingungen erfübt, sind unsere Sympathien sicher. I Eines der wichtigsten Argumente für die Assefath j Haniwcharitn war der Gedanke, daß man in Palästina | eine Körperschaft bilden müsse, die imstande wäre, ן mit der Zeit die Leitung der Arbeit in Palästina aus S den Händen der Zionistischen Kommission zu über- I nehmen. Bei der gegenwärtigen Lage im Zionismus | scheint es, daß die Zeit nicht mehr fern ist, in der j der Waad leumi die meisten Agenden tatsächlich wird übernehmen müssen. Die palästinensische Presse diskutiert daher lebhaft die Frage der Abgrenzung der Tätigkeitsbereiche beider Organisationen. Boruchow äußert sich in ״Haarez“ zur Tagesordnung des Waad ן Halcumi, in der ein [,unkt heißt: ״Die Entsendung j einer Deputation in die Diasporaiänder.“ Er hält dies I für falsch. Die Losung des Waad Halcumi müsse j heißen: Für Palästina mit den Mitteln Palästinas. Was 1 darüber hinausgellt, kamt und darf der Waau Halcumi I nicht unternehmen. Jede Arbeit, die für die fernere I Zukunft berechnet ist, sowie alles, was von den Kräften j des Diasporajudentums geschieht, gehört in den Wirkungskreis der Zionistischen Organisation. Reichen die Mittel des Jisdiuw nicht aus, um die Grundlage aufrccliizuerhalten, auf der man das zukünftige Palästina bauqh kann, so hat die Zionistische Organisation dafür zu sorgen, daß die geschaffene Basis nicht zugrundegeht. Er warnt aber vor der ״direkten Aktion“ des liscTiuw im Galuth. Der Waad Halcumi muß der Organisation helfen, aus dem jisdiuw die Mittel zu hekommen, die er bei äußerster Anstrengung aufzubriimen imstande ist. Der Waad Halcumi soll auch die Arbeit in Palästina selbst zusammen mit der Organisation leiten. Mehr als das ist der Waad Haleumi nicht! verpflichtet zu tun und darf es nicht tun. g8B»ffl.«»1’׳>?g.Tggga3ag:rs1g!ggs1ssECTBs Die Jahreskonferenz hat einstimmig beschlossen, die Kosten der Organisation ausschließlich durch den Schekel zu bestreiten. Deshalb