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Jüdische Rundschau · 1921-01-14 · Heft 4 (14.1.1921) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 4 (14.1.1921)
Date
1921-01-14
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 4 JUEDISCHE RUNDSCHAU England Die englische Presse über Keren iiajcssod Las Manifest des Koren liajessixl machte in ganz England einen nacl;!iali4;cn Eindruck. Die größten eng- ׳ tischen Zcitanp.cn!•«wohl in London wie auch i;1 11er; Provinz Frachten «1.1s .Manifest ganz oder in Auszügen. ' Don vollen Text brachten unter anderem ״Daily 'leie- : ^ra;'.’•", ,,Manehester Guardian“ u. a. Manche Zeitungen haben dem •Manifest auch Leitartikel gewidmet, so! schreibt der ״Daily Telegraph" in einem, das ״Neue ,Jerusalem״ uhersehriehenen Artikel, daß der Hau des jüdischen national liome bereits begonnen habe Wieviel Arbeit dieser Bau verlangt, könne man aus dem l'cgvislerten Aufruf sehen, den der Keren Uajessod mit den Unterschriften berühmter englischer Juden veröffeutlicht hat. Zuleizt spricht die Zeitung ihre Hoffnung• aus, dill die Regierung des wei.schaueiuleu Herbert Samuel einen neuen Stil des öffentlichen Lehens in Palästina, schaffen wird, wähVeud die jüdische Welt sich mit dem Aufbau seines nationalen Landes befassen wiid. Die Abendzeitung ־!״,all Mall Gazette", die als Organ Lloyd Georges bekannt ist, schreibt ebenfalls in einem Leitartikel: ״Wir konnten uns bis jetzt keine klare Vorstellung darüber machen, wie weit die zionist;sehe Politik Eigentum des modernen Judentums geworden ist. Die politische Möglichkeit zur Gründung eine■■ Jadenstaates in Palästina ist gegeben, und von den iwU» der ganzen Welt hängt cs nunmehr ab. den Bau auf 111.׳:: Fundament zu errichten. Die wahre Stärke des Zion!'.;.ns wird aus der Antwort zu bemessen sein, die die .:;:den auf das Manifest erteilen werden. Wenn die;!:Jen der ganzen Weit wirklich Zion lieben, wird «ler 1 um 23 Millionen Mark ilire Kräfte nicht über- ::ui'iig anspannen " | Auch in der e 11 g I i s c h - j ii d i s ch e n Presse hat; das .Manifest eine herzliche Begrüßung gefunden, ,,je- | v. i s ii C 11 r o n i c I e״ schreibt in einem Leitartikel u,;1.: I ,,Viele Manifeste und Aufrufe ergehen jetzt an d e ju len Englands, aber das Manifest des Keren hiiessod, dieser mächtige Appell an das Herz und die Veruenft eines jeden jede.!, isi wesentlich verschieden von den anderen Amailcn, Denn nur wenn dieses Werk gelingt, kann man hoffe:!, dali die Ursachen, die zu verschiedenen lokalen Aufrufen geführthaben, einmal ein Ende nehmen werden. Das Mandat enthält zugleich mit dem Versprechen a.1 das jüdische Volk auch eine Forderung; die Anfragen i.n Parlament beweisen, dal! die niehtjüdisclie W eit wissen will, wie teuer — in Pf. St., sh. und Pence — der zionistische Traum dem jüdischen Volke sei. Wenn w'ir auiriciitig׳ und ehrlich Jahrhunderte lang für die Rückkehr nach Zion gebetet haben, so müssen wir die g‘izt uns gegebene, nie wiederkehrende Gelegenheit ausnutzen.“ ״J e w i s 11 World" schreibt: ,,Wenn das jüdische Volk den Keren bajessoJ nicht unterstützt, wird das unsere schlimmste Niederlage bedeuten. Die Well wird sa en, daß trotz, unserer Gebete wir die Gelegenheit unausgemitzt gelassen haben, von der wir Jahrtausende hng geträumt haben. Das jüdische Volk wird dann als ein Volk von Heuchlern und Schwindlern gebramlmarkt werden, lie die ganze Welt ausbeii'.en, aber für sich nichts tu .111 .ו diesen Zeiten des wiedererwachten Antisemitismus müssen wir uns hüten, unseren Feinden «ine solche Waffe in die Hand zu geben.“ Ajruöts-Versanmiludg i; London Ende Dezember fand in London eine Versammlung der Agudas Jisroel statt, bei welcher die Herren Dr. Nathan Birnbaum, lsak Landau, Lcwin-Warsehau, Rosenheim u. a. referierten. Es wurde folgender Brief •derber; Samuels an Rn bl). Hnrowitz verlesen: ״Ich vernahm mit großem Interesse von der Konferenz der Vertreter des orthodoxen Judentums, an der Sie tcilzunchmcu beabsichtigen. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie derselben meine Grüße Überbringer! 1;nd meiner Hoffnung Ausdruck verleihen würden, daß S,e an der Entwicklung Erez-Jisroels ihren vollen At>- teil nehmen werden. Das begonnene Werk ist von fundamentaler Bedeutung für Gegenwart und Zukunft des jüdischen Volkes und sollte einen mächtigen Appell auslösen in allen Teilen der Gemeinschaft und in allen ländern, in denen sie zerstreut ist.“ Die Versammlung hat folgende Resolution angcnominell: ״Die am IS. Dezember 1020 in der Great Assembly Hall tagende Versammlung von 8000 Personen begrüßt aufs Wärmste den Beschluß der Preßburger Konferenz, das Hauptquartier der Agudas Jisroel, der Vertretung der selbständig organisierten religiös gesinnten Judenheit der Welt, von Zürich nach London za verlegen. Die Versammlung beauftragt die Organisationsleitung, alle Mittel der geistigen Propaganda und der praktischer, Arbeit anzuwenden, um das gesamte jüdi'chc Volk für die ideale der Agudas JFrocI zu ge- ’■ymiie״ und um den leitenden religiösen Grundsätzen ees thoralreucn Judentums bei der Behandlung aller jüdischen Gesamtheitsfragen die gebührende Berück- Vchtigung zu sichern. I>ie Versammlung verpflichtet sich, den Hauptfonds der Agudas Jisroel und die von ihr geschaffenen ande- «־n Fonds, namentlich den Tliorafonds (zur Förderung ws Tiiorastudiums und des gesetzestreuen Untcrrkhtswesem:), den Erez-Jisrocl-Fomfs (zur Stärkung des *heu und neuen jiscliuw in Palästina) und den Wirtschaftsfonds (zur Hebung der ökonomischen Lage der notleidenden Volksschichten) ideell und materiell zu unterstützen. Die Versammlung erklärt ihren ernsten Willen und ihn׳ Bereitwilligkeit, gemäß der von Sr. M. High '-ommissbner Herbert Samuel ergangenen Aufforde. r,״nS an dem Wiederaufbau Erez-Jisroels im Sinne 41יי religiösen Pflichtgesetzes mitzuwirken. Die Vcr- Sammlung spricht Herbert Samuel aufrichtigen Dank aus für seine wohlwollende Haltung gegenüber den religiösen Traditionen des Judentums und gibt der ueberzeugung Ausdruck, daß der organisierten thoratreuen judenheit der gebührende Einfluß auf die Ge- Haltung des neuen Lebens in Erez-Ji&rocl von der Regierung gewahrt werden wird.“ Argentinien Reden des britischen und griechischen Botichufters An der Eröffnungssitzung des sechsten Delegiertentages <k׳r argentinischen Zionisten nahmen unter anderem der _ britische und der griechische Botschafter teil. Der britische Botschafter Sir Reynuld Macaulay, der vom Vorsitzenden warm begrüßt wurde, ■dankte für die Ehre und sagte: ״Ohne Zeitverlust trat die britische Re- Seite 23 Dubnow soll nach Kowno kommen. Der jüdische ■ Natioualrat tu Litauen hat sich durch das litauische I Auswärtige Amt an die Sowjetregierung gewandt mit j der Bitte, dem bekannten Historiker S. Dubnow, der sich gegenwärtig in Petersburg befindet und große Not; leidet, die Erlaubnis zu erteilen, nach Kowno verreisen zu! dürfen, wo ihm seitens des Nationalstes die nötige Pilegc versprochen wird. Die Organisierung der Berufsumschichtung. Der Verein der Haiklwerkstätte» für jüdische Müdcnen in Lemberg unterhält seit einigen Jahren ein Institut, welches ständig 90 bis 14t) Mädchen in Handwerken ausbildct. Die Ausbildung erfolgt in der seit 1915 in Bau j hic'1-iiii!׳; an die Erfüllung der ihr gestellten Aufgabe heran, ן Betrieb befindlichen Fachschule‘'für Mädchen auf ge Sofort nach Ernennung des Oberkommissars begann der Aufbau des National Home. Ich bin gerührt von den Worten der Bewunderung für Herbert Samuel. Sir Herbert Samuel war mein Kollege in Oxford, und ich hatte Gelegenheit, seinen Aufstieg zu beobachten. Er ist einer der edelsten Ihrer Rasse, die durch ihre hohe Moral, Kultur und unermüdlichen Fleiß nicht nur den jüdischen Namen ehren, sondern zur Größe ihres Vateriaiulcs beitrugen. Ich hoffe, daß die jüdische Nation in dieser Waiil des Königs eine Bürgschaft für die Erfüllmig des gegebenen Versprechens des britischen Volkes sehen wird. Dieses Mandat ist der Ausdruck des Verständnisses für die jahrhundertelangen Hoffnungen des jüdischen Volkes. Leicht ist die Aufgabe nicht, sie kann nur langsam erfüllt werden und nur mit Hilfe der Zionisten der ganzen Welt, ich bitte Sie, Ihr Mögliebstes zu tun, um dieses Werk zustande zu bringen. Es gehört viel Geduld und Vertrauen dazu, den Juden- Staat Wirklichkeit werden zu lassen. Die seitens der englischen Regierung übernommene Verpflichtung ist nicht leicht. Der Weg zur Verwirklichung ist noch weit.“ Der griechische Botschafter überbrachte den Gruß deS griechischen Volkes an das jüdische Volk und führte aus: ״Die Liebe des griechischen Volkes zum jüdischen ist nicht neuen Datums. Sic wurzelt in den alten Beziehungen zwischen unseren Völkern. Wir sind die ältesten Kulturvölker, die ihr nationales Leben noch fortfiihrcn trotz der schrecklichsten jahrhundertelangen nosseuscliattlichcr Grundlage, die in folgende Abteihingen zerfallt: Damenschneidern, Wäscne, Stickerei, Trikotagen, Spitzenklöppelei und Modeartikel. Ein Merkblatt für Palästina-Reisende. Im Verl »ge des Hauptbüros der ״Maawirim“ erschien in zweiter Auflage ein Merkblatt für Palastiuareisendc. Dieses Buch enthält in deutscher und hebräischer Sprache alles, was für den Palästinaeniigranten wissenswert ist. Unter anderen! findet man liier eine genaue Abstellung aller Schiffs- und Eisenbahnverbindungen, Tarif, Paßvor- Schriften, Wohnungsfragen, wie auch die Adressen aller für den Palästinafahrer in Betracht kommenden zionislischcn Organisationen. Bestimmungen über Haschisch, ln Palästina ist der Anbau, Ex- und Import, sowie der Ei!»- und Verkauf und der Besitz von Haschisch verboten. (Z. K.) Der Völkerbund und die frage der jüdisch?־' Emigration Das Komitee der jüdischen Delegationen in Paris liat dem Völkerbund ein Memorandum über die Frage der jüdischen Emigration überreicht. Das Memorandum weist darauf hin, daß große Massen des Ostjudentums und insbesondere des ukrainischeu Judentums scliou seit drei Jahren, inngemordet Verfolgungen. Er sprach über die ge.;;einsamen ideale 1 werden, und daß sie nur von einem Wunsche beseelt der beiden Völker, und daß diese Ideale beide Völker - vom Untergang gerettet haben. Das ägyptische, baby- Ionische um! römische Volk sind längst zugrunde gegangen. Jetzt treten beide Völker in ein neues Stadium iiires Lebens. Benutzt die Gelegenheit der Anwesenheit der Engländer in Palästina, die es verstehen, ihre nationaien Interessen •mit den Interessen der Menschheit in Einklang zu bringen. Bringet die notwendigen Opfer, um Eure Heimat wieder zu erlangen. Dort wird der jüdische Geist wieder aufblühen.“ Amerika Die Bewegung für einen jüdischen Weltkongress New York, 25. Dez. (J.C. B.) Das Adniiuistrationskomitee der provisorischen Organisation für den amerikanisch-jüdischen Kongreß veröffentlicht eine Erkläruug, daß diese Organisation mit dem Komitee,! erbittet. sind: von dort zu enüiiehen, wo sie jeden Augenblick der Tod erwartet. Aber gleichzeitig greift man üi allen Ländern zu Maßnahmen, die die Immigration verhüidern soll, insbesondere die Immigration der osteuropäischen Flüchtlinge.! Das Komitee der jüdischen Delegationen weist auf die aussichtslose Lage der erwähnten Juden hin, denen j infolge der Beschränkungen der Immigration der einzige ן Weg zur Rettung verschlossen wird: die Flucht, und | wendet sich an den Völkerbund und insbesondere an seine transozeanischen Mitglieder mit der Bitte, die Immigration dieser Juden zu erleichtern und wenigstens einer bestimmten Anzahl von ihnen die Möglichkeit zu geben, sidi in den bczeicimcten Ländern fliederzulassen. Das Komitee der jüdischen Delegationen betont dabei, daß es sich nicht mit dem Antrag die Regelung der Emigration in seine Hände zu nehmen an den Völkerbund wendet, sondern nur seine Mitwirkung bei der Lösung dieser Frage durch die einzelnen Mächte welches die Einberufung eines jüdischen Weltkongresses nach dem Haag im Mai 1921 vorbereitet, nichts gemein habe und für seine Propaganda keine Verantwortung trage; ferner, daß der Vorsitzende dieses Komitees, Abraham S. Sc'11 ome r, nicht mehr Funktionär der provisorischen Organisation für den amerikanisch-jüdiselten Kongreß ist, da er als solcher seine Demission eingereicht hat, die auch angenommen wurde. Kleine Mitteilungen Die Konferenz der holländischen Zionisten in Amsterdam wurde Sonntag, den 26. Dezember unter dem Vorsitz von Professor Ornstein eröffnet. Professor Ornstein forderte in seiner Eröffnungsrede die Einbeziehung des Ostjordanlandes in die Grenzen Palästinas und beschäftigte sich dann mit den Brandeis’sclien Forderungen, die er für gerechtfertigt erklärte. Namens des Direktoriums des Keren hajessod hielt Herr ZlatopoLski eine Anspräche. Jiddisches Lehrerseminar. Wie aus Warschau mitgeteiit wird, wurde dort von dein Dincson-Komitce ein Lehrerseminar in jiddischer Sprache zur Ausbildung von Volksschullchrcrn für die jiddischen Volksschulen eröffnet. Nahum Sokolow in Base!. Dem Zentralkomitee. des Schweizerischen Zionistenverbandes war es gelungen, Herrn Sokolow nach Schluß der Völkcrbimdsvcr- Sammlung in Genf für drei öffentliche Vorträge in Basel, der Stadt des ersten Kongresses, die zugleich der Sitz des Schweizerischen Vcrbandsbüros ist, zu gewinnen. Am 19. Dezember hielt Sokolow in Basel drei große Reden, zu denen auch aus Zürich, Bern, St. Gallen, Biel und anderen Städten Juden herbeigeeilt waren. Die Vormittagsvcrsainmluiig in der überfüllten Synagoge, die von den Herren Jacques Marx und Moritz Levy vom Schweizer Zionisicnverband eröffnet wurde, war gemeinsain veranstaltet vom Verband, der Misraehilandes- Organisation und allen zionistischen Vereinen Basels. Sokolow skizzierte die Geschichte Israels und brachte das religiös-ethische Wesen des Zionismus zum ergreifen׳■ den Ausdruck, Ain Nachmittag erörterte er im Bas.er Kantousparlamcnt vor dem Landeskomitee des Zionisten- Verbandes die praktischen Aufgaben der Ko.oiiisatioa. Abends hielt Sokolow im Kongreßsaale eine Makkabacre rede anläßlich eines Festes des Basler Vereins Zion, dessen Präsident Dir. M. Schabaa nach der Ansprache Sokolows die Ernennung des berühmten Gastes zum Ehrenmitglied des Vereins und die Stiftung eines Gartens auf dessen Namen bekanntgab. Das Komitee bemerkt, daß alle weiteren Fragen, die mit der Emigration der ukrainischen Juden verbunden sind (die Möglichkeit der. Ausreise aus der Ukraine, die Fürsorge für die Emigranten, die Kosten der Uebcrfahrt und der Niederlassung und so fort) die jüdischen Organisationen bemüh: sein werden, aus cigeneu Kräften zu lösen Im Zusammenhang mit diesem Memorandum des Komitees der jüdischen Delegationen an den Völkerbuud sind weitere Schritte zur Erleichterung der jüdischen Emigration aus Osteuropa und insbesondere direkte Verliandlungen in dieser Frage mit den einzelnen Mächten vorgesehen Chamischah assar bischwaih Das ״Neujahrsfest der Bäume“ ... Das neu entstehende Leben im jüdischen Jischuw Erez-Israei hat diesem altehru ürdigen Gedanke!» neue aus dem täglichen Leben des Landes resultierende Formen gegeben. Alljährlich findet sich in der N. F.-Farm Daganiah die jüdische Jugend der Umgegend zusammen, um diesen ״Feiertag der Natur“ zu begehen. Schönste Feier ist nicht Ruhe, sondern Arbeit. Arbeit veredelt den Mensehen und gibt ihm Ziel und Zweck. Auch die Natur feiert ja ihre Feste durch Arbeit. Die Bäume beginnen sie an diesem Tage aufs neue. Neues Leben zeigt sich da an den abgestorbenen Resten des vergangenen Jahres. So feiert auch dieser unser Vortrupp im Lande der Väter den Feiertag der Natur durch Grundlegung für neue Arbeit. Die Kleinsten unseres Volkes, die kleinen Kinder aus der Schule pflanzen da unsere Bäume, die kleinen Pflänzlinge, aus denen später ein Denkmal für die Größten unseres Volkes werden soll. So sind auch diese unsere Oclbauinwäldcr eng verknüpft mit der Idee der jungsprossenden Natur, Jugend, autbiüliende Natur im altjungcn Lande unserer Väter. So sicher wie sich alljährlich die Nigur verjüngt, so sicher wie stets Jugend dem Alter im lückenlosen Ewigkeiten überdauernden Wechsel folgen wird, mögen so sicher die von uns gepflanzten Bäume ein ewig lebendes, sich stets an sich selbst erneuerndes Denkmal für Taten unserer Größten und die Arbeit unseres Volkes sein. Daher ist es Pflicht jedes Juden, der sich die Erinncrung an seine Väter gewahrt hat, und dem der Aufbau seines Landes am Herzen liegt, das Pflanzen der Bäume, das die jüdische Jugend Palästinas durch die Tat verwirklicht, zu einem Teile zu unterstützen. Jeder spende daher zum Chamoschah assar bischwath Bäume für *den Jüdischen National fand s.

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