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Jüdische Rundschau · 1921-01-14 · Heft 4 (14.1.1921) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 4 (14.1.1921)
Date
1921-01-14
Page
– (sequence 6)
Language
German
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JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 4 Seite 24 Freie Jüdische Volkshochschule Berlin Bericht über die Geschäftsjahre 1010 und 1020. Mit dein IüikIc des Jahres 1020 hat die Freie Jüdische Volkshochschule das zweite Jahr ihres Be- Stehens vollendet. — Nach Uebcrwiiulimg mamiigfacher Widerstände und Bedenken war cs dein vorbereitenden Aiissdiul! gelungen, am 1. Februar 1010 die Grümluiigsvcrsainuilung zu veranstalten. Vertreter aller wichtigen jüdischen Organisationen ualtmen daran teil und sagten dem jungen Unternehmen ihre Mit- Wirkung und Förderung zu. Dementsprechend ist auch der Gescliiiftsführcmlc Ausschuß und das Kuratorium durchaus paritätisch zusammengesetzt. Das Statut, das als_ Zweck des־ Vereins Freie Jüdische Volkshochschule ״die Verbreitung des Wissens von Juden und Judentum“ festsetzte, stellt als wichtigsten Grundsatz, auf: ״der Verein dient keiner j>01itischen oder religiösen Riehtung“. Unerwartet groll war die Hürerz.ahl des ersten Trimesters ,(1500) und konnte natürlicherweise nicht dauernd auf der gleichen Höhe gehalten werden. Aber gerade das letzte Trimester (Herbst 1020) überschritt mit über 1000 Hörern wieder erheblich seine Vorgänger. Im ganzen haben bis jetzt bei zirka 100 Vortragskursen über 5000 Hörer die Volkshochschule besucht. Wichtiger noch als dieser äullerc Erfolg ist die innere Wirkung. Wenn anfänglich das Bedenken geäullert wurde, die Volkshochschule würde unter dem Mangel an Dozenten leiden, so zeigte sich bald, dali sich aus den verschiedensten Ständen — Rabbiner, Lehrer, .IVivatgelelirte, Männer mul Frauen des öffentliehen Lebens — eine genügende Anzahl von Dozenten zusammenfaiulcn, um die ebenfalls aus den versehiedeiisten Ständen zusammengesetzte Hörerschaft in die vielfältigen Gebiete der jüdischen Gcisteswelt ein- Zufuhren: in Bibel und Talmud, in Religion und Geschichte, in die Literatur und Kunst, in die Wirtschaft und die Probleme der Gegenwart. — Allen Vorträgen gemeinsam war der Grundsatz der vollkommenen 6bjektivität, <1. h. Freiheit von jeder einseitigen Tendenz oder parteilichen Beeinflussung, sowie das Bestreben, durch vertiefte Kenntnis vom Judentum, dessen Anbänger in ihrer Liebe zum Judentum zu bestärken. -- Durch die Einrichtung von Hörerversnniiiilungei» wird versucht, zwischen der Leitung der Volkshochschule und den Hörern eine lebendige Verbindung hcrzustcllcn und den Hörern zu Kritik und neuen Anregungen Gelegcnheit zu geben. So hat sielt die Freie Jüdische Volkshochschule als eine Einrichtung erwiesen, die in hervorragendem Made verdient, von Juden aller Richtungen gefördert zu werden. Dieser Förderung Lctlarf sic ׳:au/, be'vmdei's in der gegenwärtigen Zeit, da die schwierigen materiellen Verhältnisse das Bestellen auch dieser Kultureinrichtung schwer gefährden. Beschämend gering ist noch die Zahl derjenigen, die als Mitglieder wenigstens durch einen geringen jahresheilrag die immer steigenden IJn• kosten des Unternehmens tragen helfen. Erwünscht wären vor allem auch gröbere Stiftungen, damit die Hörergebühren auf der gegenwärtigen geringen Höhe gehalten werden können und so auch den Minden■• bemittelten der Segen dieser Einriehtuivgen ziikomntei; kann. Wenn gerade in jüngster Zeit das Beispiel dei jüdischen Volkshochschule auch in anderen Städten (Breslau, Frankfurt, Mannheim und München) Nach- »Innung gefunden hat, so mag uns dies ein Beweis sein, daß die jüdische Volkshochschule einem wirklichen Bedürfuls d!׳r jüdi.rhcn Allgemeinheit entspricht, zugleich aber auch ein Ansporn, sv zu immer größerer Bedeutung und Wirksamkeit zu entwickeln. Anmeldung zur Mitgliedschaft nehmen das Sekrctnrint der Freien Jüdischen Volkshochschule E, V,, Berlin W 35, Steglitzer Str. 9 (Tel. Kurfürst 6S68) und die bekannten Kartenvertricbsslellen entgegen. Mindestbeitrag 20 M. jährlich. Die Freie Jüdische Volkshochschule eröffnet das siebente Trimester (Winter 1921) am Montag, den 17, Januar mit folgenden Vorlesungen: M, Abraham: Ausgewähltc leichte Gebete und Psalmen. Dr. Bleichrode: Talmudlektüre. Dr. Co 11 n - W ie ne r: Blüte- Zeiten jüdischer Kunst. Oberkantor Davidsohn: Der Fcstgottcsdicnst und seine Melodien. Dr. Freund: Zur Psychologie und Geschichte des Antisemitismus in Deutschland. Dr. Gregorius Itclson: Spinoza, sein Leben und seine Lehre, F. M. Kaufma 1111: Grundlagen der ostiikliscbai Volkskultur, Dr, Emil Levy: Altbiblische Kultur im modernen Palästina. Dr. Lewkowitz: Der Wahrheitsgehalt des Judentums. Dr. Arthur Spanier: Geschichte des Midrasch. Dr. F. T11 c i Ih a b c r: Sozialhygiene der Juden. E. T o e p - 1 i t z: Führungen durch!Hatten jüdischer Kunst, D r. Warschauer: Einführung ins Hebräische. Frau S. Wronsky: Der soziale Gedanke in den Werken neuer jüdischer Dichter. In Dorpat fanden an der Universität Wahlen in die Studentenschafts-Repräsentanz statt. Die jüdischen Stuliierenden, die mit einer vereinigten Liste zu den Wahlen gingen, erschienen vollzählig (es .stimmten volle 100«/״ der Wahllvereelviigten), erhielten 83 Stimmen und brachten 3 Vorsteher durch (B. Miswitz, S. Kiopmaim und J. Gettos), was von 30 Delegierten als besonderer Wahlerfolg bezeichnet werden kann. Berliner Kalender OOroi Berliner ZlonülUcha Veretnlauns, Berlin C 19, Srydat.lr. 3. Telefon 1 Zentrum 5a!4/t3 I’o»l«1hfd1konlo No. 13006, Berlin NW 7. KAMenvtrwallunn der B. Z. V. Hcbrlltche Letchülle de! Kullurdezernali der B. Z. V. Droaonerilr. 23 {Hofr. — Geflftnel Ulgllch »on 4—10 Uhr. — 1*11 alle hebrlitchen Zelluagen und MonaUliella dar Well liegen ou». — Auikunflinlelle für hcbr«l1che Angelegenheiten. — HekrShche Lehrervermllllung, — Treffpunkt «Iler freunde dar hebrlitchen Sprache. Llnl rill frei. Sonnabend, den 19. Januar abend! > Uhr Hapottl-Ilazalr (Agudath •Achim), Gormannftr. 29. Vortrag von Herrn Ur. Sandler: ״Die Grentc» PaUiIlnai.” Eintritt fQr Nldrldiawerlm M 1.—. Adretten •Vcrlnderanden I Alle Mitglieder der ß. Z. V, werden gebeten, von Jeder VcrSnderung Ihrer Adrette dem Büro toforl Mitteilung tu machen. Dlentlag, den 16. Januar abend• Uhr Zlonltlltchcr Jugendverein Berlin, Helllgegeltltlra&e 63. Vortrag von Herrn Dr. Marx! .Ucber den Aufbau PaUillnat.” Mlllwodr, den 19, Januar abendt I Uhr Gruppe Ott, In den Union •Sälen, Grelltwalder Sir. 331 Heiterer Abend roll Gciangivorlrfigen (largonllederj. Eintritt tur Dedrung der Unkoiten M. 1,90. Voranzeige I Soxnlag, den 39. Januar nadimtllagt S Uhr Gruppe Nord« eit, ׳ Tlergarlenhot (Splegeltaal) On ••(tiabend. NSheret Im fdakllonellen Teil.” Mlllwodr, den 36. Januar abendt 6 Uhr Freie zlonlitlidie Gruppe, Im BrOderverelnihaut Kuilürilenttrake IIS (Roter Saal!, Vorträge der Herren Dr, G. W111 k o w I k I: .Zlonltlltehe Politik tn Deutichlond." Prof. Dr. Carl lewint .Die Aufgaben der treten zlonltllteilen Gruppe.” Donnern.1g, den 37. Januar abendt 6 Uhr Gruppe Charlolltuburg, Im Katlno-Retlauranl, Wllmertdorfer Sir. 106 (Edie Nlebuhrtlr.). Vortrag von Herrn Dr. Kollentcherr .Gemeinde und Idbule.” .Ewer” Buchhandlung, Berlin W iS, Kneiebecktir. 94—SS. Mclly Juieph-Gedachtnliauntellung. , Tdglldi geflllnel. Eintritt frei. Kulturdcxernat der B.Z.V. Hebrll'tcher Kindergarten Chartotlenburg, Im Retlauranl Berliner Kindl, KOtlrlner Mr. 6. Von Montaß b.t Freilag 10—1 Uhr. Ilebrültchcr Ktndcrgarleu Wctl, Wodrenlogt Synagoge, MOndrener Mrnfre 97. Von Monlng blt Fr'ltng 10—1 Uhr. HebrOIxtier Klndcriplrlnaclnr.lllag C’iarlollcnbu'g, Im Retlauranl Berliner Kindl, K׳l׳,lrlrer Sir. 6. Jeden Mlllwoch von Hd—Uhr. :icbr.l'clicr Ivln<tkr1|1tcln*chmilt»g tüdweilUcbe Vororte, bei treu Sibolem, Frlrdrnau, Wieland,Irobc 4. jeden Montag und Donner,lag von y,5~H7 Uhr. Hcbrgltcher Spklnachmttlag Süd, Im Helm, Prlmentlrabe 43. Jeden Montag und D׳,nnrr,tng von!44 —!.16 Uhr. HebrSlicher Klndcrtiilclnnchmlllug Oit, In der Wohnung von Herrn 5ml), btinaichtlr. 37. Jeden Monlug und Mlllwoch von Li»—K4 Uhr. Literarische Mitteilungen Vorträgo der ״Ewcr“-Buchhandlunß. Ueher die dritte Vorlesung, die, wie die beiden vorhergcgaiigcneu, einen schönen Verlauf nahm, berichtet der Berliner• Börseneottiier: ״Der junge Dichter Lndwif: Strauß, einer der wenigen Stillen im deutt,eilen I iieraiuilH'liii'li, dureh fnrmsehoiii• Prosa und IWsie bereits bcsleiu hekauui, las 111 der ״Lwer“-Buri1handlung sein dreiaktiges, sehr schwerblütiges und versponntnes Drama ״Der Tod des Verborgenen“ das in russisch-polnischem Judemtiilieu des 19. Jahrhunderts spielt und kabbalistisch־.׳ Probleme in iindramalischer Hundluiigsfiihnmu zwar, doch mit wundersam lyrischer Kraft und Schönheit der Sprache, des rythmischen Prosa- Aufschwungs zu lösen sucht. Die Kauze klare Spitzfindigkeit und die ganze verschwommene Verträumtheit der jüdischen Mystik sammelt sich seltsam in diesem hoffnungsvollen Dicmer.“ ׳— Als vierte Veranstaltung kommt am 23. Januar eine musikalische Matinee. Miriam• Zwei;: wird klassische Musik spielen. Ucbcr das Pro- }:ramm dieser wie der folgenden Veranstaltungen wird in der ״J. R.“ noch berichtet werden. ״Freie zionistische Blätter.“ Mitte Januar erscheint das erste Heft der ״Freien zionistischen Blätter“, geleitet von Dr, Jakob K I a t z k i!1 und Dr. Naclnuu Goldm a n n. Die Zeitschrift, die in zwanglosen Heften von vier bis fünf Bogen erscheinen wird, ist eine Tribüne zur Erörterung■ der aktuellen Fragen der jüdischen, vornehmlieh der zionistischen Politik. Sie wird sich nicht mit theoretischen Problemen und Ideologien befassen, vielmeiir auf Aktualität eingestellt sein. Gegenüber der offiziellen zionistischen Politik nimmt sie eine kritische Haltung ein: sie vertritt den Standpunkt des radikalen Zionismus, Das erste Heft enthält u. a. Beiträge von Dr. Klatzkin, Dr. Golilmann, Hans Kohn, Baruclt Krup- 1141c, Abraham Schwadron, Alfons Paqtict, Arnold Zweig: außerdem eine Abteilung ״Glossen“, in der in pointierter, knapper Form aktuelle Ereignisse besprochen werden. Weitere Rubriken: ״Dokumente, Pressenschau, Bücherschau“ vervollständigen das Heft. Die Adresse der Zeitschrift ist: Heidelberg, kohrbacherstr. 75. Balfour über den Zionismus. Demnächst erscheint ein Buch von Balfour ״Essays“, in dem ein besonderes Kapitel dem Zionismus gewidmet ist. Die ״Jüdische Zeitung“ in Wien, das Zentralorg.ut der Zionisten, stellt mit Ablauf dieses Jahres iur t.rfdiemen ein. Das Blatt ist zum größten I eil durch das Erscheinen der täglichen ״Wiener Morgetweitung" überflüssig geworden. An Stelle der ״Jüdischen Reitling“ soll eine zionistische Monatsschrift erscheinen, die m Gestalt einer Revue die aktuellen Probleme der zionisiisehen Bewegung einer aUscitigen Erörterung unterziehen wird. Hebräische» Theater in Sowjetrußland. D.c jüdische Schauspielerin Esther Rachel K a 111 i 11 s k a j .1 gelangte nach vieler Mühe aus Rußland nach Warschau. Sic teilte mit, daß der Bildiingsministcr l.uiiatscha rsky das jüdische Theater moralisch wie iiii.mzielt unterstütze. Die Aufführung aller Sch undp i e c e n u n d O p e r e 11 c n i s t verbot c n. (I Jn-ervu westlichen Kunststättcn, auch den jüdischen, wurde — wie uns scheint — ein wenig von diesem ״Bolschewismus“ nicht schaden. — Red. ״J. R.“J Ls werden bloß die Werke von Ibsen, Andrcjcw, Perez, Kirschbein und Jakow-Gordin, sowie andere iiterarisehe Pacen gegeben. Die Ausgaben des hebräischen Theaters ״Habima" betragen mehrere Millionen Rubel. Der i cruunie Bühnenkünstler Stanislawsky (vom Moskauer Kunsttheater) imtcrstützt das hebräische Theater mit allen Kräfte״. {f,Vorwärts“, New York.) Die israelitische Gartenbauschule Ahlem sendet uns nachstehende Zeilen: Am Sonntag, den 19. De/.., hat die diesjährige ordentliche Kuratoriumssitzung der Israelitischen Gartenbauschule Ahlem in Hannover stattgefunden. Nach Erledigung der sat/ungsinäßigen Geschäfte (Wahlen, Rechmingsablage usvv.) wurde die mehrstündige Verhandlung hauptsächlich durch die Erörrirung der Finanzlage der Schule ausgelülit. Nach dem Bericht des Vorstandes ist das Defizit der beiden Jahre PJ19 und 1921) in Hohe von etwa ilKJtült) M. du reu die Sammlung des vor kurzem errichteten ״Hillskomitecs für Ahlem“ etwa nur zur Hälfte gedeii.. Es fehlen auch rund lültüliü M. Unter solchen Um- Ständen hat der Vorstand sich schweren Herzens zu dem Anträge an das Kuratorium entschließen müssen, die sämtlichen Mädchenabteihmgen der Schule bis auf weiteres -- d. 1t. so lange die Übeln Finanzverhältnisse aiKiaueru -~ zu schließen, und hat dementsprechend seinen Voranschlag für 1921 aufgestellt. i>.!.4 Kuratorium hat dem Vorstandsantragc mgestimnu. Selbst bei der erheblich verringerten Zahl der Zöglinge wirr• den im Jahre 1921 mehr als 1501)01» M. an freiwilligen Spenden aufztibringcn sein, um den Betrieb der Schule aufrecht zu erhalten. Man hofft mit dieser Summe zu reichen, und es wären dann bis Ende 1921 im ganzen 250 000 M. erforderlich. Mit Rücksicht aut diesen Riescnb:■•darf hat das Kuratorium alter die Ausgaben vorläufig nur für ein halbes Jahr bewilligt. Es will im März aufs neue zusammentreten, um über die Lage der Anstalt weiter zu beraten und, wenn nötig, eine weitere i icr •bsetzung der Schülerzahl zu beschließen. Alle <litjenigen, denen das Wohl «Icr jüdischen jagen 1 am ller/eii tilgt, werden mit dem Vorstande und dem Kuratorium das Gefühl habe״, daß diese einstweilen notwendig gewordenen Beschlüsse möglichst wieder aufgehoben werden sollten. Das kann :latürlirh nur durch Heranführung großer Geldmittel geschehen, und cs wird insbesondere die Aufgabe der in ganz I »eutsclilard verteilt wolmenden Mitglieder des Kuratoriums und der Lokal-Komitees sein müsse״, diese Gelder heranzuschaffen. Au jeden Leser dieses Berichts ergeht die Bitte, nach seinen Kräften hierbei mitzinvirken. Die Jung-Juda eröffnet in dir dritten W!n׳h>■ de Januar Lclirkurse über I. Geschichte und '1 Iteorie de- Zionismus, von Dr. H. Lclcwer; 2. Geschichte des alten Orients, von Dr. Paul P. Uudenbcrg. Die Teilnalnnc an den Kursen stellt jedem jüdischen Schüler frei, der regelmäßig und ernsthaft mitarbeiten will. Jeder Kursus umfaßt zehn Doppelstunden und findet wödientlieh einmal in den Abendstunden statt. Die Hörgebühr beträgt 5 Mark für den Kursus. Am Montag, den 17. Januar findet im Volksheim, Dragonerstr. 22 um 8'! Uhr eme Besprechung «icr Kursusteilnchmcr statt, in der Zeit und Ort der Kurse festgelegt wird. Jüdisches Arbeitsamt Das Jüdische Arbeitsamt, Berlin, Auguststr. 17, vermittelt Teppichklopfer und häusliche Hilfsarbeiter. Berliner Zionistische Vereinigung. Gruppe Nord west. Der bereits in voriger Nummer angekündigte Gcseilschaftsabend im Tiergartenhof wird durch rezitatorische und musikalische Vorträge eingeleitet. (Aus dem Programm: Ludwig Hartau, Rezitationen; Streichquartet Hebraicon, ausgeführ: von Frau Elisabeth Lcsser-Cohn, Fräulein Elisabeth Kramer, Dr. Salomon Hildesheimer, Boris Lewy; Fräulein Rothbautn vom Jüdischen Theater in Warschau. Rezitationen; Henry Goldberg, Gesang) und durch ein. gemeinsame Kaffeetafel besclilosseu werden. Eintritt.-- Breis 10 M. einschließlich Steuer. Karten erhältlich bc! R.-A. Herrn. Liirsch, Unter den Linden 5ü Ui und au der Abendkasse. Beginn 5 Uhr nachmittags. Wochenkalcnder. Sonnabend, 15. Januar, O.Seh’ba: 5681, Bo, Nacht 5.7. Schluß de» redaktionellen Teil». f rn&e/v gegen Heiserkeit, a Husten . JJWu. > Warnung tu Netkakmmgtn, Bedeutend unter Preis kaufen Sie reinwollenen schweren yfOGoraGQuVa bonton KSporvGiwGl sowie aitmtl. ICIoldar- und KostUmslolfa in der Rostehandlung Ünarpudor! W 30, Goltzstr. 2, a. d. Grunewaldstr. Tel. Kurfürst 9320. I iw gebildet. Frauenhaushalt erwachsener MSddten, asm p&doKOgiioh artahrrm«, »liudoniiach gnhtlilote Damo voratclit, •wird Zegllng aafgenammau. BohöMtgeloßano Mittalitadt mit gut Bobulan u. AuabUdung*mü|{H0bk6iWn. Für ■orgaamata •Ugomoino und tnabeaondero JirttiAa Kraithung wird voll« Gowihr galrtatat. Gut», rituollo Varpflogung. Offert, u. 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