Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 4 (14.1.1921)
- Date
- 1921-01-14
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 4 JÜEDISCHE RUNDSCHAU Seite 21 te ir uo n Die Tagung des Landesvorstandes der Z. V. f. D. «is lad {in, Uni kn. ten Sin- Sri• r״ cs *TR in׳. uf-' fit, ier utc ide len «eit er• eren, sm ist fee {en urt ier ein Sie en, I¥l. her erena k-1 j ״'s efl> en, f»t (Es für Iter. äas 'da- Che ach »er •ule *errt« tertotletef ich- ־ her, L Ulie h»cn 1)11• Sh/.11״ß des Limlesvorstaiklcs der Z. V. f. L>., über die wir bereits einen kurzen Vorbcricht veröffentlicht haben, nahm folgenden Verlauf: Jabotinskis Referat ln der Sonntagssitzung erstattete zunächst Herr Jabotinski das Referat über die p o 1 i t i s c 11 c Lage im Zionismus. Der Redner schilderte an der Hand des 111111 genau vertrauten Tatsachenmaterials die lint- Wicklung der Verhältnisse in Palästina seit der englischen Okkupation, insbesondere die Beziehungen zwischen den uiglisdien ^Behörden, den Juden uik! den Arabern, L:r rcigte die Schwierigkeit de:; Problems in psychologischer 1:ad administrativer Ue/iehting und setzte auseinander, niwieiem die zionistische Politik für die Entwicklung ihr Dinge verantwort lieh zu machen ist und welche fehler nach seiner Ansicht begangen worden sind. Nach v.dwr Meinung müsse atts den Erfahrungen die Lehre ge- /egen werden, daß in Hinkunft an die englische Referung immer wieder in aller Schärfe die Forderung gestellt werden müsse, ihrer dem Zionismus gegenüber übernommenen Verpachtung in vollem Umfang uachzukommen, ln diesem Sinne müssen wir den Mändatsvernag, der in kurzem veröffentlicht werden wird, als un- ,״׳länglich tmd unbefriedigend bezeichnen, weil darin keine genügenden juristischen Garantien für alle Zukunft gegeben sind. Der Vertrag mag politisch mut moralisch zufriedenstellend sein, er gibt tat- ־..iclilich unbegrenzte Möglichkeiten für unsere Arbeit und bedeutet nach der Anschauung der gesamten englischen Oeifcntlichkeit und auch der offi- /;elien Steilen, sowohl der freundlichen als auch der!(imillchen, den J u d e 11 s t a a t. Ob diese Deutung auch praktisch zutrifft, wird nur unsere eigene Leistung entscheiden. Dieses also steht fest: Das Mandat gibt uns alle erdenklichen Arbcitsinöglichkcitcn, und auch die schlechten Grenzen, gegen die wir protestieren, geben trotzdem noch die Möglichkeit, 1 — 3 Millionen Juden anzusicdeln, wenn wir die Mittel haben. Bevor wir dies nicht erfüllt haben, können wir nicht protestieren. Eine ganz andere Frage aber ist die ju* ristische Formulierung des Mandats, und da -- meint Jabotinski ־- müssen wir außerordentlich bedauern, uaß nicht wenigstens der eine Punkt Aufnahme gefunden hat, wonach die Zionistisch^, Organisation ein Präsentationsrecht für den Posten des Überkommissars hat. Obwohl wir heute dank der Person Herbert Samuels die günstigste Konstellation haben, kann in einigen Jahren vielleicht durch eine Neubesetzung eine ungünstige Situation geschaffen werden, und dagegen müssen wir uns schützen. Denn praktisch hängt :die Arbeit im Lande von der Landesverwaltung ab. — Wir müssen also gleichzeitig mit unserer praktischen Aufbauarbeit unsere politischen Bemühungen in dieser Richtung mit aller Energie fonsetzen und dürfen nicht in den Fehler verfallen, auf das Mandat kritiklos mit Jubel und Dank zu antworten Für die Legion. Eine andere Konsequenz der Erfahrungen io Palistina Ist die Erkenntnis, daß war einen jüdischen militärischen Schutz in Palästina brauchen. Die englische Oeffciuiichkeit beschäftigt sidi neuerdings immer wieder mit der Frage der Kosten der palästinensrschcn Besatzungsarmce, und auch im Unterhaus wurden Anfragen gestellt, warum der britische Steuerzahler 7 Millionen um der jüdischen Sache willen bezahlen soll. Wir müssen damit rechnen, daß die englische Regierung sich genötigt sehen wird, die na-!;isiincnsiscltc Besatzung abzubauen, und für diesen Fall muß eine jüdische Besatzung bcreitstchcn, deren Aneitzc in der heutigen jüdischen Legion vorhanden sind. Wii könne!!, ob es uns angenehm ist oder nicht, keinen anderen Ausweg finden, denn ein aus der 'Landeshevölkerung rekrutiertes Heer wäre eine organisierte arabische Macht, die uns zweifellos feindlich wäre, und auch ein Milizsystem halte er aus ähnlichen Gründen für völlig unmöglich. Es ist für uns auch eine moralische Forderung, daJi für den Fall irgendeines Zusammen- 'tolles nicht englisches, sondern jüdisches Blut für die indische Sache vergossen wird. Jabotinski betont mit allem Nachdruck, daß er diese Forderung der jüdischen Legion für den Kernpunkt der zukünftigen z'ranisti- -.'hin Politik halte Autonomie des Jischuw. Eine andere Ursache der begangenen Fehler ist der Umstand, daß die Politik im Lande stets von Leuten gemacht wurde, die ohne jede Kenntnis der Lebensbedingungen und ohne die tatsächlichen Erfahrungen, die jeder unscheinbarste Kolonist Palästinas aus seinem Leben besitzt, aus dem Auslände nach Palästina kamen und dort regierten. Sie haben die politischen Sy mptomc nicht zu erkennen vermocht und haben die einheimische Bevölkerung zur Leitung der Geschäfte nicht herangezogen. Die ausländischen Missionen haben in vielfacher Hinsicht eine völlige Demoralisation in das Leben des Jischuw gebracht. Während vorher trotz des schwersten Druckes und der größten Not alle Lebensimpulsc wach und die Energien auf das äußerste gespannt waren, weil jeder einzelne wußte, welche Verantwortung auf ihm liegt, hat man sich nach Ein-!reffen der ausländischen Missionen daran gewöhnt, die Verantwortung auf diese abzuschiebcn und allmählich mit allen kleinen Forderungen selbst sich an die Korn- Mission zu wenden. Auch heute noch sehen wir, daß man von zionistischer Seite versucht, Palästina durch Touristen zu regieren, die im Automobil durch das Land fahren und dann bereits große Sachverständigenurteile abgeben zu können glauben. Diese Wirtschaft muß unbedingt aufhören, und wir müssen daher fordern, daß der Jischuw eine gewisse sich allmählich erweiternde Autonomie erhält, daß er nicht nur seine eigenen Angelegenheiten selbst verwaltet, sondern daß auch zur zionistischen Leitung im Lande di« Organe des Jischuw herangezogen werden, Die Lage der Organisation. Jabotinski kommt dann auf die Lage in der Organis&ticn zu sprechen und auf die durch die Demission von Simon und de Licme sowie durch che Beschlüsse der amerikanischen Convention geschaffene Situation. Er hält die Beschlüsse von Buffalo für illegal, weil sie im Widerspruch stehen mit den Beschlüssen der fnhreskonferenz. I>ie A. C-Sitzung im Februar wird diese Illegalität auszusprechen haben, denn wir können nicht dulden, daß irgendeine Landesorganisation sielt in dieser Weise über die zionistische Disziplin hinwegsetzt. Andorerscits halten wir cs für nötig, mit den Amcrikauern zu einer Verständigung zu kommen, und die A. C.-Siizung wird darüber beschließen müssen, in welcher Weise sie diese Verständigung herbei führen will. Vielleicht wird dann der Augenblick gekommen sein, wo Dr. Weizmattn oder andere Herren nach Amerika fahren können, um mit der dortigen Exekutive zu verhandeln und einen Ausgleich herbeizuführen. Unser wichtigstes Problem ist die Aufbringung der Geldmittel, und wir haben jetzt bereits Beweise, daß diese mit den amerikanischcn Methoden nicht gelingt. Die Amerikaner meinen, auf die zionistische Bewegung, auf den politischen Schwung tmd auf die erziehliche und moralische Kraft der Idee verzichten zu können, sie meinen, daß Jetzt lediglich die Zeit nüchterner Arbeit gekommen ist. Jabotinski bezeichnet dies als eine neue Art Cliowcwe-Zionismus, als einen Kleinzionismus, dem wir die große Herrische Idee cntgegcnstcllen müssen. Wir sind überzeugt, daß auch die Amerikaner dieser politischen Bewegung nicht werden entraten können, wem! sie Gelder aufbringen wollen, und daß die große Masse der amerikanischen Zionisten, die heute aus gewissen politischen Gründen die Loyalität gegenüber ihren Füllrem wahren, genau so denken wie wir. Wir wollen diese Führer nicht aussclialten, aber wir wollen erzielen, daß sie die Richtigkeit unseres Weges anerkennen und jene zionistische Entwicklung durciunaclien, die wir bereim hinter 1ms haben. Die letzte Jahreskonferenz hat sielt der amerikanischen Auffassung angepaßt und eine Exekutive gewählt, in der gewissermaßen die ״nüchlernen Praktiker“ das Uebergewicht haben. Wir brauchen vor allem eine Erweiterung der Exekutive in vielfachcr Richtung, nicht nur durch Fachleute, sondern vor allem durch Männer, die einen Anhang im Zionismus und das Vertrauen der Massen haben. Wir müssen bis zum .nächsten Kongreß eine Exekutive schaffen, die auf breiten Grundlagen aufgebaut, das größtmöglichste Vertrauen genießt. Dies ist auch eine Forderung im Interesse des Keren hajessod. In diesem Zusammenhang betont Jabotinski auch seinen Wunsch, die deutsche Landesorganisation wieder in starkem Maße an der Leitung beteiligt zu sehen. Er spricht aus, daß er Deutschland für die bestorganisierte Landes- Organisation hält, die jeder Situation im Zionismus gewachsen ist mul die die großen Erfahrungen der alten zionistischen Schule für sich hat. Die ״vier Punkte“. jnlxitinsk» teilt mit, daß die vicrobcnskiz ziert e 11 F o 1׳d e r ti n g e n: Acnderung der Mandatspolitik, die Schaffung der jüdischen Garnison in Palästina, die Selbstverwaltung des Jischuw und seine Heranziehung zur zionistischen Leitung, die Umgestaltung und Erwcltcrung der Exekutive — die Punkte eines Uebcreinkomiiiens sind, das er für den Fall seines Eintritts Ln die Exekutive mit einer Gruppe führender Zionisten in London abgeschlossen hat. Wenn die A. C.-Sitzung mit diesen Punkten einverstanden ist, werde er sich an der künftigen Arbeit beteiligen, ohne seinerseits auf anderen Gebieten strikte Forderungen zu erheben. Dabei Läßt er keinen Zweifel darüber, daß die Frage der Legion der wichtigste und zwingendste Punkt dieses Programms ist. Jabotinskis Referat wurde mit größter Aufmerksamkeit angehört. In der Nachmittagssitzung wurde die Debatte eröffnet, in den Ausführungen sämtlicher Redner kam eine heftige Unzufriedenheit mit den Leistungen der Exekutive zum Ausdruck. Gleichzeitig nahmen die Redner zu den von Jaholinski aufgcstellten Punkten Stellung. Lichtheim bezeichnet es als den Hauptmangel der gegenwärtigen Situation, daß wir überhaupt keine zionistischc Leitung haben, die imstande wäre, die Organisation zu leiten; er spricht sich ün allgemeinen für die Programmpunkte Jabotinskis aus. Goldmann betont, daß die Legion höchstens ein notwendiges Ucbel, keineswegs ein Prograrnmpunkt sein dürfe. Die innere Krise ist nicht nur ein Gegensatz zwischen kontinentalem und amerikanischem Zionismus, sondern die Konsequenz der inneren Entwicklung der letzten Jahre, in denen die zionistische Leitung den Weg des entschiedenen Radikalismus verlassen hat. Nur der konsequente Radikalisinus kann den Kampf mit dem prinzipiell anders tut»- dicrtcii Zionismus der Amerikaner aufnehmen. Marg u 1 i c s betont die Wichtigkeit fachlichen Verständnisses; die Struktur des Keren hajessod biete große finanztcchnische Schwierigkeiten, und der amerikanische Beschluß habe seiner Meinung nach nur den Sinn, diese technischen Schwierigkeiten zu überwinden. Er warnt daher vor übereilter Kampfansage an Amerika. Blumenfcld äußert Zweifel in bezug auf Jabotinskis Mandats- Politik. Man muß den Engländern gegenüber fordern, aber den Juden gegenüber auf den Erfolg hinweiser». Zur Legionsfrage fehlt ihm der Einblick in die tatsächliehen Verhältnisse, sollte sich aber die Notwendigkeit er* weisen, so könne nur eine Garnison und keine Miliz geschaffen werden. Die neue Exekutive muß sich über eine einheitliche Auffassung des Zionismus klar sein. Wir müssen den Kampf gegen die Amerikaner so führen, daß wir ihnen die Größe der zionistischen Weltbewegung zeigen. Welt sch versucht, die auf einzelne wirtschaftliche Unternehmungen gestützte Kolonisationsmethode und das Prinzip nationaler Kolonisation unter einheitlicher Leitung und nationalem Interesse gegenübe rzusrtellen, Neben der Frage des Geldes gibt es die nicht minder wichtige Frage der jüdischen Arbeit, die heute ebenso ungelöst ist und der der offizielle Zionismus keine Aufmerksamkeit schenkt Die Legion ist, abgesehen von allen politischen Bedenken, eine ideelle Gefahr, weil wir uns den von den Legionären anderer Völker bekannten Geist des nationaten Chauvinismus und aggressiven Militarismus, umbedingt fernhaiten und daher zu der unvermeidLichen Verteidigung unserer Positionen nur Menschen verwenden dürfen, die in der aufbauenden Arbeit des Lebens stehen. Nachdem Dr. Rosenberg seinen Re Solutionsantrag cingcbracht und begründet hat, spricht noch Barth, der die Respektierung des Religionsgesetze! Ixtden öffentlichen Institutionen fordert, Max Strauß, der darauf hinweist, daß die von Jabotinski aufgestellten Forderungen nur entsprechend der tatsächlichen Entwicklung der Kräfteverhältnisse in Palästina erfüllt werden dürfen, da sie sonst politisch schädlich sind Dr. Kollc nscher erörtert das Problem, in welcher Weise das Weltjudctitum zur Mitarbeit lierangezogen werden und die Zionistische Organisation als Repräseniantin des Gesamtjudcntums!ungicren kann. Goslar berichtet über das Palästina-Interesse in niclitzionistischen Kreisen. ln später Abendstunde hält Jabotinski ein mehr als cinstündiges Schlußwort, in welchem er auf die Einwürfe der Redner eingeht. Er betont, daß die vier Punkte keineswegs ein vollständiges Programm darstellen sollten, «andern lediglich die Plattform für seine Mitarbeit. Er persönlich habe diese Forderungen und er wiederhole seine Entschlossenheit, ohne volles Einverständnis, insbesondere bezüglich der Schaffung der Legion, nicht mitzuarbeiten. Er werde, falls die Legion nicht gemacht wird, beiseite stehen oder Revolution machen. Den gegen die Legion geäußerten Bedenken tritt er nochmals in ausführlicher Erwiderung entgegea Insbesondere unterstreicht er, da(! diese Frage nicht literarisch oder moralisch, sondern lediglich politisch nach den zwingenden Tatsachen beurteilt werdeu darf. Wir müssen Palästina bauen, auch wenn wir uns mit dein Teufel verbünden müßten. Nach Abschluß der Debatte werden die Anträge zur Abstimmung gebracht und in dem bereits in der vorigen Nummer milgcteilten Wortlaut angenommen. Keren hajessoc?-Debatte Die M o n t a g s s i t z u n g beschäftigte sich am Vormittag mit der Frage der Keren hajessod-Arbeit 1• Deutschland. Nach einleitenden Reden der Herren Dr. Bilcski, Rosenblüth und H a n t k e wurde von den Delegierten aus der Provinz über ihre Erfahrungen Bericht erstattet. Es sprachen die Herren Sciia chtel - Breslau, Sc ho ck e n-Zwickau, Glase r-Nürnberg, Land a u - Dresden, Schleisner- Hannover, Dr. Ge rso n - Berlin, Wol f f - Frankfurt, Dr, Rosenberg-Berlin, L a nd a 11 - Hamburg, Berge r-Berlin u. a. Zu diesem Gegenstand wurden folgendc Anträge angenommen: I. Der Maasser. ״Der Landesvorstand der Z. V. L D. erklärt es als die unabweisbare Pflicht der Mitglieder der Z. V. f. D,, entsprechend dem Beschlüsse der Jahreskonferenz, ihre Abgabe an den Kerea hajessod in der Höhe des Maasser zu leisten. Der Maasser verlangt eine einmalige, innerhalb fünf Jahren zahlbare Abgabe vom Verm ögen in Höhe von 10°o, außerdem eine fünf Jahre lang zu leistende Abgabe von 10 ״/« des Jahreseinkommens nach Abzug, der Steuern. Geringere Zahlungen sind zulässig bei kleineren Einkommen oder bei solchen Einkommen, die durch Belastungen außergewöhnlicher Art zu niedrigen Einkommen herabgemindert sind. Es wird den Ortsgruppen nahegelegt, Einrichtungen zu schaffen, die die Durchführung dieses Beschlusses gewährleisten. Der Landesvorstand wählt eine oberste Vertrauenskomm ission, die das Recht hat, nach eingehender Verhandlung mit den örtliehen Vertrauenspersonen in eine Prüfung, der von den Vertrauenspersonen oder der obersten Vertrauenskommission etwa beanstandeten Zeichnungen einzutreten. Die oberste Vertrauenskommission hat das Recht, auf Antrag der örtlichen Vertrauenspersonen oder von sich aus, aber nur nach genügender Prüfung, Zeichnungen, die sie erheblich zu gering findet, zurückzuweisen.“ II. Stellungnahme zu den amerikanischen Beschlüssen. ״Die Keren lujcssod-Aktion in Deutschland würde aufs schwerste gefährdet werden, wenn eine T r e n - nung des einheitlichen Keren hajessod in Spendenfonds und Fonds für ertragreiche Unternehmungen derartig erfolgt, daß Zeichnungen für einen oder den anderen Fonds erfolgen können. Dagegen muß für die Verwendung der einbcitlich gesammelten Beträge selbstverständlich der Gedanke einer Trennung zwischen den unrentablen und den rentablen Verwendungszwecken festgehalten werden. Dies könnte dadurch zum Ausdruck kommen daß der Keren hajessod für die rentablen Untemchmungen eine besondere Holding Company bildet.“ Ferner wurde beschlossen, ein von den Herren 1''״“j* i8 1 1״ e_s 1 י-?ndau-Hamburg und Hans Goslar verfaßtes Exposö des Herzlbundes, welches f1c!* "Rt.der. ..f"H1rutec״״ischen Gestaltung des Keren hajessod beschäftigt und bestimmte Anregungen in dieser Richtung formuliert, dem Direktorium des Keren hajessod in London als Material zu überweisen. Der Etat für 1921. l״ der, Nach"dt,t»^s׳tzung gelangte zunächst der Etat fiir das Jahr 1921 zur Beratung. Die Debatte wird durch ein Referat des Vorsitzende«» der Z. V. f. D. Felix Kosenbiuth eingelertet. Nach einer längeren De-