Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 4 (14.1.1921)
- Date
- 1921-01-14
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 20 JUEDISCHE RÜNDSCHAU .......Nr,4 Erez• Israel Die arabische Konferenz in Haifa Antizionistisclie Kundgebung Am 13. Dc/.cmbcr versammelten sich in Haifa zirka 25 Vertreter der vcrsclucdencn arabischen Clubs, die der Regierung ein Memorandum xmtcrbreitelen, in dem sie verlangten: eine nationale Regierung, eine die Laiidcsbevülkcnmg vertretende Körperschaft und das Verbot der zionistischen Einwanderung. Sic wühlten eine Kommission aus 13 Mitgliedern, die ver- *diicdctie Regierungen besuchen sollte. Da sie aber niclrt das nötige Reisegeld sammeln konnten, mußten sie sich mit vier Personen begnügen, die in jeder Stadt das Reisegeld für die Weiterreise sammeln sollten. Die Verhandlungen fanden unter Ausschluß der Ocffentlichka't statt. Sie protestierten gegen das Advisory Council, das nicht gewählt, sondern ernannt ist, gegen die offizielle Anerkennung des Wand haziriin, gegen die zionistische Einwanderung und die Ancr• ketrnung der hebräischen Sprache und die stillschweipernio Duldung der zionistischen Faluic. Die Regierung veröffentlichte daraufhin folgende Kundgebung: ״ln der letzten Zeit ist bemerkt worden,!laß gewisse Personen eine Bewegung fördern, deren Zweck es ist, die Politik der britischen Regierung in Palästina zu ändern. Diese Bewegiuig scheint durch ge• wisse Artikel in der Londoner Presse (״Morning-Post“. A. d, R. d. ״J. R.“) iH'rvorgcrufen zu sein, Der Oberkommissar möchte hiermit bekannt machen, daß keine Aendcrung in deT Politik Seiner Majestät, wie sie in der Antrittsrede im Juli verkündet wurde, eingctreten ist oder eintreten wird. Diese Politik wahrt hin• reichend die Rechte aller Einwohner Palästinas, in bezug auf die heiligen Statten, auf Eigentum und Bewirtscltaftung des Bodens und in allen anderen Beziehungen nach den Gesetzen der Gerechtigkeit.“ Die zweite Plenartagung des Waad halemni Am Mittwoch, den 22, Dezember, begann in Jcrusalem die zweite Sitzung des Waad lctnni. Es waren 25 Mitglieder anwesend. Die Sitzung fand im Saale der Nationalbibliothek statt. Vorsitzende waren die Herren Yellin, Thon und Bcn-Zwi, Herr Yellitv eröffnctc die S'tzirng mit einer kurzen Ansprache und erteilte hierauf Herrn Ussischkin das Wort, der über die Lage der Arbeit berichtete. Der Redner erklärt die allgemeine politische Lage, spricht über die Unterhandlungen, die die Zionistische Organisation mit der englischen Regierung in der Grenz• und Mandatfragc gepflogen hat und gellt zur Arbeit des Waad hazirim über. Er berichtet über die Verband• hingen zwischen dem Waad hazirim und der z i o n i s t i sehe n Un te r suebuת gskom mission. (Ussisch• kins Eindrücke van diesen Verhandlungen geben wir an anderer Stelle unseres Blattes ausführlich wieder. — Red. d. ״J. R.“) Die Verhandlungen waren sehr schwierig, da die Verhandelnden von verschiedenen Standpunkten ausgehen. Die Kontrollkommission wollte die Immi• gration unterbrechen und die Kwuzoth liquidieren, da sic nur Ausgaben machen wollte, deren Ertrag sicher ist. Der Waad hazirim vertritt aber die Meinung, daß der Zionismus nicht aus irgendwelcher Berechnung ent* stand; weder die ersten Uilu, noch die ersten Koioniein, noch das erste Gymnasium haben sich von solchen Ge* sichtspunkten leiten lassen. Wenn wir alles vorher berechnen wollten, hätten wir es niemals zu etwas gebracht. Es ist im Gegenteil anzimchincn, daß, je größer der Strom der Einwanderer, desto größer auch der Strom des Geldes sein wird. Hören wir auf zu arbeiten, dann beißt es in der ganzen Welt, der Zionismus wäre bankrott, und wir bekommen keinen Pfennig mehr. So denken 90 Prozent der palästinensischen Bevölkerung, - .wie der Zionisten der ganzen Welt. Die Frage ist bis zur Sitzung des A.-C. vertagt worden. Der Redner spricht weiter über die Einwanderungskosten. Die vollständige Unterbringung eines Arbeiters vom Scliiff bis zur Arbeitsstätte kostet 10 bis 15 Pfund. Bis jetzjt haben wir zirka 15 000 Pfund für die Arbeitsbeschaffung für sämtliche Arbeiter ausgegeben. Das ist ein lüclier• lirfior Betrag. In bezug auf die sanitäre Fürsorge hat London beschlossen, daß sie vom Waad hazirim ausgeführt werden soll. In Wirklichkeit aber ist die ״Hadassah“ bis jetzt nur von Amerika direkt abhängig. Ich habe der Leitung der ״Hadassah“ mrtgeteili, daß der Waad hazirim sich um die sanitären Angelegenheiten nicht mehr kümmern wird; er wird aber der ״Hadassah" seinen politischen Einfluß zur Verfügung stellen. Die Arbeiter haben srdh endlich zu einer Organssation zusammengesddossen. Wir werden demnächst unsere Beziehungen zu ihnen regeln und ihnen, soweit es die finanzielle Lage gestattet, helfen. Ussischkin konstatiert mit Befriedigung die Tatsache, daß die Kolonisten in der letzten Zeit die Neigung zeigen, mehr jüdische Arbeiter anzu^tellen. Hoffentlich werden die Kolonisten endlich die Wichtigkeit der jüdischen Arbeit anerkennen. Einige Kwuzoth werden leider eingehen müssen, ״ich bin ein Anhänger des Kleinbauern, betrachte aber die Kwuzoth als eine Schule für Kleinbauern, Wenn wir einige Kwuzoth liquidieren könnton, um an deren Stelle Arbeitersiedlungen zu gründen müßten wir das maclten, (da die Kwuzoth darauf genügend vorbereitet sind. Wir haben aber keine Möglichkeit dam Ebenso fehlt uns die Möglichkeit, Aufforstung», arbeiten in größerem Maßstabe zu betreiben, die gleichfalls eine gute Vorbereitung für die Landwirtschaft sind. Das landwirtsdiaftlidie Budget beträgt nur 6500 Pfund monatlich. Trotzdem werden wir noch zirka 800 Mann rn den Kwuzoth behalten. Wir haben mit der Untersuclmngskommission über die Begründung einer neuen Kolonie verlvandelt, wozu 700 Pfund pro Familie notwendig wären. Die Kommission wollte dafür aber nur 200 Pfund bewilligen, und so mußte die ganze Angelegenheit fallen gelassen werden.“ Referent berührt die Erzichu ng s f rage und teilt mit, daß das Er/iehungsbudgct für das nächste Jahr gesichert sei. Ueber die weitere Gestaltung des Erzielmiigswesens in Palästina wird der A.-C. oder der zukünftige Kongreß entscliekkn. Wenn wir der Zk>- nistischen Organisation die Kulturarbeit entziehen, nehme man dem Zionismus seinen Lebenssaft und lasse ihm nur die materiellen Angelegenheiten übrig. Praktisch bedeute diese Maßnahme einen Zusammenbruch des ganzen Kulturwesens, Man habe das Er/ielmngsdcpartcment dem Waad leuml angeboten, sollte der Waad lenmi damit einverstanden sein, so würde Ussischkin sich dein widersetzen. Am Schluß seiner Rede sprach der Referent über die Neuorganisation des Wand lia/.irim (durch‘ Hinzufügung des Herrn de Licmc) um! die Erweiterung seiner Befugnisse, und teilt mit, daß trotz der Schwierigkeit der Lage weder er noch Dr. Kuppin ihre Posten verlassen würden, bis die Lage vollständig geklärt sein wird. Er bittet den Waad lemni, die schwierige Lage unserer Bewegung und Palästinas ־zu verstellen. Nicht materielle Hilfe werde heute vom Waad lemni verlangt, diese sei der Waad leumi auch außerstande zu leisten, aber seine moralisdie Kraft müsse er dem Waad hazirim leihen. Nach Ussischkin erstattet Dr. Thon den Bericht über die politische Tätigkeit des Waad leumi und konstatiert ein gutes Einvernehmen mit dem Waad hazirim. Er erwähnt die schwierige Lage der jüdischen Polizei, die Beteiligung des Waad leumi an der Beilegung der Streiks, die Bemühungen, eine ständige Schlichtungskoimnission zu bilden. Er berührt weiter die Frage der jüdischen Legion, die Erziehungsfrage und die Beziehungen zur Zionistischen Organisation, die Verhandlungen mit den Arabern. Yellin beriditet über die Tätigkeit der jüdischen Mitglieder des Advisory Council. Die jüdischen Mitglieder sprechen nur hebräisch, und ihre Reden werden dann übersetzt. I lerr Bcn-Zwi, ebenfalls Mitglied des Advisory Council, weist auf die Wichtigkeit dieser Institution hin, in der allein Juden mit Arabern an einem Tisch sitzen und die Verständigung ermöglichen. Das Advisory Council ist zwar nur eine beratende Körperschaft, der Oberkommissar schenkt ihr aber volle Aufmerksamkeit und weite Berücksichtigung. In der zweiten Sitzung berichtet Herr Die* sengoff über die wirtschaftliche Kommiss i o n, über die Finanzlage des Landes, über die Teuerung und macht Vorschläge, wie man zionistischcs Kapital ins Land ziehen kann. Er liat darüber eine besondere Vorlage unterbreitet. Ahronowicz berichtet über die Tätigkeit der Einwandcrungskominission. Er konstatiert die Zunähme der jüdischen Arbeit in den älteren Kolonien. ln, der dritten Sitzung wurden folgende Fragen behandelt: Schlichtungskommission zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, jüdisch« Polizei, Wirkungskreis des Waad lemni und die Tätigkeit der jüdischen Mitglieder des Advisory-Couucii, Es wurden aucl» die Fragen der Gemeindeverwaltungen berührt, für die besonderc Verfassungen ausgearbeitet wrerden sollen Herr Diescngoff beschreibt die Lage des Landes in düsteren Farben und weist darauf hin, daß infolge des Geld* mangels man gezwungen sein wird, öffentliche Anstalten zu schließen. Man muß aufhören, in Palästina Gelder für fremde Zwecke zu sammeln. Das ganze palästinensische Geld muß für Palästina selbst verwendet werden. Eine von dem Rabbinat entsandte Kommission protestierte gegen die Existenz n ichtr i tue Her Arbeiterküchen und erbat vom Waad leumi seine moralische Unterstützung in dieser Angelegenheit, damit es nicht zu einem verzweifelten Kampfe mit der Orthodoxie käme. Der Waad leumi versprach, die Angclcgenhcit zu untersuchen und dann auf sie zurückzukommen Herr Meyrowicz vermißte in der Rede Ussischkins die Behandlung der Frage der Kronländcrcien u. a. Meyrowicz. versteht nicht die Freude Ussiscbkit« über ehe Einigung der Arbeiter, die dadurch nur noch stärker werden. Der Waad leumi müsse seine moralische Autorität anwenden, um Streiks zu vermeiden. Berlin meint, daß das Mervschenmaterial, das bei der Ankunft einen ausgezeichneten Eindruck macht, im Lande selbst sich ungünstig verändert. Die Arbeiter beginnen immer mehr zu verlangen, so daß sic den Arbeitgeber zur nichtjüdischen Arbeit drängen. Die Grenzfrage darf uns nicht zur Verzweiflung bringen. Die Krisis, die Palästina jetzt durdemadit, ist nicht nur eine Geldkrisis. Geld hatten wir immer ׳wenig. Die demokratischen Grundlagen der Zionistischen Organisation sind erschüttelt Das schlimmste sei das Zentralisatkms- System des Waad haziriin. Gissin wundert sich über Ussischkin, der auf sich die ganze Verantwortung trägt, daß er alle bestehenden Arbeiten aufrechterhaltcn will. Gissin verfangt die Auflösung der Kwuzoth zugunsten des Kleinbetriebes. Die Kwuzoth seien nur deshalb geschaffen worden, weil die Führer der Arbeiter behaupteten, sie könnten bei den Kolonisten nicht arbeiten. In der letzten Zeit sind aber in PcthaCh-Tikwah zirka 150 Arbeiterfamilien untergebracht worden, Die Angst vor den Arbeitern halte viele Kapitalisten von (kr Einwanderung zurück Wir : haben vor uns zwei Hauptaufgaben: Ununterbrochene I Einwanderung und gesteigerter Landkauf. Radler - Feldmann verlangt ein besseres System und öffentliche Berichterstattung des Waad hazirim. Der Bericht des Waad ha/iriin ist zu allgemein, es fehlen Angaben über Gehälter usw. Der Waad kaum müsse die Tätigkeit des Waad hazirim kontrollieren, nicht mir die zionistische Exekutive. Manche befürchten eine Katastrophe infolge der Unterbrechung der Ein• Wanderung, eine noch größere Katastrophe aber wäre die Erfassung der Auswanderer in iltrer Heimat. Es muß ein Weg gefunden werden, der das Einvemelum-n zwischen Waad leumi und Waad hazirim garantiert, Ahronowicz weist auf die zwei Richtung■n in unserer Bewegung hin, die idealistische und die kam• männischc. Für den Kaufmann lohnt es sich nicht, aus einem kleinen Lande die Lösung der Frage dir Millionen Juden zu suchen, wir aber glauben gerade daran. Die Auflösung der Kwuzoth können mir reisende Kaufleutc verlangen, aber nicht Führer einer nationalen Bewegung. Diescngoff befürchtet die Arbeitslosigkeit im Lande, Der Bedarf wird bei uns immer die Verwvnduttgsmöglklikciieii übersteigen, und lange noch wer• den wir die größten Anstrengungen machen müssen, und nur so verstehen wir den Zionismus. Herr Gissin verlangt die Einstellung der Erziehungsarbeit. Das ist aber das einzige Gebiet, auf dem wir wirkliche Erfolge erzielt haben. Idi weiß nicht, wieviele Kühe und Ziegen wir haben, idi weiß aber, was wir für die Wiedergeburt unserer Sprache getan haben. Nur die Mitglieder der Rcorganjsationskommission, die für diese Fragen kein Verständnis haben, können uns dies zumuten. Sie sprechen von einer Krisis. Sie sollen doch versuchen, weiter zu arbeiten und vom Volk die Mittet zu fordern. Mögen si* ihre Acmter im Zionismus niederlcgen, aber nicht von ms die Preisgabe des Erziehungswesens verlange«. _ Gegen das Tabakntonopol. Zur Zeit der türkisehen Herrschaft bestand in Palästina, wie in allen anderen Teilen des türkischen Reiches, ein staatliches Tabakmonopol. Dieses ist nunmehr auf die palästinensische Regierung übergegangen. Der palästinensische Landesrat faßte in seiner letzten Sitzung eine Resolution, welche die haklmögliclic Abschaffung desTabakmonopols verlangt. Oberkommissar Samuel erkannte die Beschwerden des Rates für richtig an; auch er sei für Aufhebung des Monopols und habe sich diesbezüglich mit der Londoner Regierung in Verbindung gesetzt, da der noch nicht ratiiizierte türkische Fricdensvertrag jetzt noch gewisse Verpflichtungen auferlege. (Z. K.) Ausgrabungen bei Tibcrias. Die von der Jüdischeu Gesellschaft zur Erforschung Palästinas durch Dr. Sloutsdi bei Tibcrias unternommenen Ausgrabungen haben bereits Erfolge aitfzuwcisen Es wurden eine Menge Gegenstände ausgegraben, die ein Licht auf das historische Tibaias der Talmudzeit werfen. Mystifikation des ״Doar Hajom“. Aut die Art der Agitation des ״Doar Hajom“ gegen Ussischkin wirft eine Zuschrift ein helles Lidit, die von den Leitern des Eniigrationsbüros in Konstantinopel an ״Haarcz“ gerichtet wird. Es wird darin festgcstcllt, daß die im ״Doar Hajom“ veröffentlichte Zuschrift eines gewissen J. J. Cohen aus Konstantinopel, welche die heftigsten Anklagen gegen Ussrsdtkin entlült, von einer gar nicht in Konstantinopel existierenden Persönüdikeit stammt Vom Haifaer Technikum Wir werden um Abdruck folgender Zeilen gebeten: Das Erziehungs-Departement der Londoner Exekutive der Zionistischen Organisation wendet sidi in einem besonderen Schreiben an den Unterzeichneten Verband mit der Aufforderung, ilim Personen vorzusclilagcn, die als Lehrkräfte für das voraussichtlich im Herbst 1921 zu eröffnende Haifaer Technikum geeignet sind. Es werden zunächst eine Abteilung für Hoclibau, eine für Tiefbau, sowie mechanische Werkstätten geplant. Später auch eine Abteilung für Elektrotechnik. Ke für das Teelmikum erforderlichen Lehrer sollen einerseits pädagogischc Erfahrungen haben, andererseits hebräische Kenntnisse besitzen oder bereit sein, sich solclw nach angemessener Zeit soweit anzucigncn, daß sie in dieser Sprache ihre Lehrtätigkeit ausüben können. Eine gute Ingenieurpraxis ist erwünscht, nicht aller unbedingt c - forderlich. Eine besondere Kommission ist gegenwärtig in Palästina dabei, ein hebräiselies technisches Wörterbuch herauszugeben, das für den Lehrkörper ein wesen:- liehet; Hilfsmittel darstelkn wird Es werden geeignete Bewerber sowohl für den Posten des Leiters des lechnikums, als auch Lehrer für die einzelnen Fächer, Assistenten, Werkmeister, Vorarbeiter usw. gesucht. Es wird dabei betont, daß cs sich zunächst bloß darum handelt, eine Ucbcrsicht zu gewinnen über die geeigneten Personen, die im Prinzip bereit sind, einen Posten als Lehrer usw. am Haifaer Technikum anzunehmen unter der Voraussetzung, daß die Anstellung*- bedingungen ihnen Zusagen werden. Namhaftmachung von Gehaltsansprüchen, 90wie direkte Bewerbungen an das Education L)cp. of The Zionist Organisation, Zentral Office London W. C. 1, 77 Great Russell Str. oder an den Unterzeichneten Verband sind erwünscht Der Unterzeichnete Verband bittet daher alle Personen, die sich für die Ucbernahme einer der obengenannten Posten geeignet fühlen, nach London oder am zweckmäßigsten durch seine Vermittlung ein entsprechendes Bewerbungsschreiben nebst ausführlichem Lebenslauf und Referenzangaben zu richten. — Entgegengenommen werden diese Bewerbungsschreiben durch den Sekretär des 'Verfjandes Herrn Dr. Ing. M. Mayer- •oh״, Berlin-Hennsdorf, Neue Bismarck-Str. 2. Alle palästinafreundlichen Zeitungen werden um Ahdruck dieser Zeilen gebeten. Verband jüdischer Ingenieure fttr den torfuisdwu Aufbau Palästina•.