Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 93-94 (29.12.1920)
- Date
- 1920-12-29
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 696 TU EDISOH E RUNDSCHAU Nr. 91/94 tioncn besitzt, die für den Erfolg einer sozialistischen Wirtscliaftsvcrfnssimg günstig sind. Das Rezept l)r. Kapluiw, <lie Kapitalisten sollen das Kapital, die Arbeiter ihre Arbeitskraft nach Palästina bringen und mit dem Erstarken der Produktion! werde der Sozialismus durch den Klassenkauipf des Proletariats'erstehen, ist nicht neu. Es ist mit denselben Worten schon in den Programmen der russischen Poale-Zion von 1903-1907 zu lesen. Als aber Poale- Zionisten einige Jahre in Palästina gearbeitet hatten, wurden• sie darüber belehrt, daß das Korrelat des jüdisehen Kapitals nicht die jüdische, sondern die nichtjüdische Arbeit ist, und deshalb wurden sie sowohl aus nationalen als auch aus sozialistischen Gründen die eifrigsten Anhänger des kooperativen Systems. Diese wenigen aphoristischen Randbemerkungen zum Aufsatz von l)r. Kaplim können natürlich die maßgebeuden Gesichtspunkte nicht eingehend erörtern, sic werden aber genügen, um die Schwächen der Deduktion Dr. Kapluns aufzudecken. Es ist begrüßenswert, daß ein so kompetenter Kenner der wirtschaftlichen Fragen, wie Dr. Kaplun cs ist, in die Diskussion über das Aufhauproblem eingreift. Es wäre aber zu wünschen, daß er cs weniger von einem allgemein-theoretischen Standpunkt behandelte, sondern auf das Spezifische des Problems, sowohl was das Land und seine Bedingungen, als auch das Volk und seine Eigenart betrifft, Rücksicht nehme. Gefährliche Freundschaft Von Z \v i Buch m a 11 n, Jerusalem, zurzeit Berlin. 1. ״In Jerusalem wurde ein Lehrerseminar der Alliance Israelite Universelle eröffnet. Der Leiter des ilr/iclumgsdcpartcmcufs in Palästina, Dr, Lurie, sprach vor den Schülern über die Tätigkeit der Alliance, die als erste Bildung und Ent- Wicklung unter die Juden des Orients brachte.“ (״Itaarez“ Nr. •10$.) 2. ״Das fran/üsischc Judentum will uns zugründe richten.•‘ (Aus der Rede Dr. Weizmanns in London, mitgeteilt in derselben Nummer von ״Haarez“). Wenn die zweite Nachricht auf irgendwelchen Leser einen erschütternden Eindruck gemacht hat, so hat derselbe Leser kaum die erste Nachricht beachtet. Aber auf mich, der soeben aus dem Lande kommt, auf das sieh die beiden Nachrichten beziehen, und der aus Erfahrung die Gesellschaft kennt, die einerseits nach dem Orient Bildung und Entwicklung׳ gebracht hat und andererseits uns zugrunde richten will, auf mich hat die erste Nachricht nicht weniger erschütternd gewirkt als die zweite. Man kann zwischen diese zwei Nachrichten keinen Trennungsstrich setzen. Die zweite ist eine direkte Folge der ersten. Während der Herrschaft des 1 lilfssereins in seinen besten Tagen, als alle seine Volksschulen durchaus hebräisch waren, und jeder Jude in Palästina, der seinen Kindern eine hebräische Erziehung geben wollte, sie in die Schulen des llilfsvereins schicken!mißte, auch damals waren nicht wenige der Meinung, daß man die Erziehung der Kinder einer Gesellschaft nicht anvertrauen darf, die sich nicht offen zum Zionismus bekennt und sich nicht der allgemeinen Disziplin der Zionistischen Organisation unterwirft. Diese Menschen sahen voraus, was kommen muß, in dem Moment, in dem die Schulen eine eigene Politik machen müssen, ohne Rücksicht auf ihre Geldgeber oder auf die politischen oder Ökonomischen Absichten irgendeiner fremden Regierung. Das bittere Ende des Hilfsvereins in Palästina ist noch in aller Erinnerung, und diesen Monat vor sieben Jahren, als zum erstenmal in Palästina Schulen eröffnet wurden, die nicht nur der Unterrichtssprache nach hebräisch waren, sondern in ihrer ganzen Struktur öffentlich, innerlich und äußerlich, sich zum Hebräischen bekannt haben und die Herzen der Palästinenser voll waren von S:egesfrcude über den Hilfsvercin, auch da waren nicht wenige, die gesagt haben: Wir dürfen uns nicht begnügen mit dem Siege über eine Gesellschaff, deren einige Führer unseren nacli Eigenart und Selbständigkeit ringenden Geist nicht verstanden und daher gegen diesen Geist verstoßen haben und uns gezwungen luben, ihnen den Krieg zu erklären, sondern wir müssen diesen heiligen Krieg allen anderen Gesellschäften erklären, ganz gleich unter dem Schutz welcher Macht sie stehen, denn jeder fremde Schutz ist verdächtig. Auch gegen den Hilfsvercin haben wir nicht deswegen gekämpft, weil wir die deutsche Kultur nblehnen, weil wir nicht die Kulturschatze des deutschen Volkes zu würdigen verstehen und daher sie nicht übernehmen möchten. Wir kämpften gegen den Hilfsverein in dem Bewußtsein, daß, solange wir gezwungen sind, unsere Kinder eine fremde Sprache zu lehren, nicht um ihres kulturellen Wertes willen und nicht aus ökonomischen Gründen, sondern weil es die Interessen der fremden Macht verlangen, deren Staatsangehörige die Juden zufällig sind und deren Politik sie auch wie alle ״treuen* Untertanen“ vermitteln möchten •- solange ein solcher Zustand besteht, nie eine hebräische Kultur entstehen können wird und wir nie in die Lage kommen werden, eigene politische Verbindungen mit allen Völkern, mit allen Mächten anzuknüpfen. Selbstverständlich handelte es sich hierbei nicht um die Frage, wer diesen Kampf ausfechten soll, wer j,mchr hebräisch“ und wer ״weniger hebräisch“ ist, wer mehr und wer weniger schädlich ist. Nur •Ines war klar: wer nicht nur nicht mit uns, sondern wtr nicht in unseren Reihen ist, der Ist gegen uns. Wenn nicht heute, so wird er gegen uns sein, wenn wir einmal in Not geraten sollten. Er wird gegen uns kämpfen, wenn es die Interessen der anderen von ilun verlangen. Man hat den Wünschen dieser Radikalen mellt stattgegeben, weil wir nicht genügend kulturelle und noch weniger materielle Kräfte besaßen, tun mit einem Male alle bpuren der Alliance, der ü’ne Britli in London und der Missionare fortzuwischen. Und so wurde die Arbeit keine ganze. Es wurde aber klar, daß diese bittere Erfahrung die Leiter unseres ErzieUungswesens darüber belehren sollte, daß wir kein nationales Vertrauen irgendwelcher nichtzionistischen Gesellschaft schenken können, sogar wenn sie in hebräischer Sprache unterrichten läßt. Die Zöglinge der Alliance im Orient mit dem Chachuin, baselii Chajim Naclium in Konstantinopcl an der Spitze, waren immer ein Hindernis für die hebräische Arbeit. Sie sahen nur ein Ziel vor sieh: Ihre ״ungebildeten“ Glaubensgenossen im ganzen Orient und darunter auch Palästinas ״aufzuklären“. Diese Bildung drückte sich aus in einem französischen Parlicren, Kultuilosigkeit, freghem Levantinismus und dcrgl. ln ganz Palästina z. B. braucht man nicht einmal alle Finger einer einzigen Hand, um diejenigen Zoglinge der Alliance aufzuzählen, die auf einer gewissen kulturellen Höhe stehen und sich am hebräischen Lebert ohne jeden Vorwand beteiligen. Von Jahr zu Jahr wurde der Einfluß der Alliance auf die Eltern immer schwächer. Das war eine Folge des Sprachenkampfes, während dessen die hebräischen Lehrer in direkte Verbindung mit den Elfern getreten sind und ihnen «len Unterschied zwischen einer vollkommerien hebräisch-menschlichen Erziehung und einer zerrissenen Erziehung, die weder hebräisch noch mensdilieh ist, klar gemacht haben. Und «larin lag der wahre Sieg. Aber einfache und verständliche Sachen werden oft vergessen. Die Alliance reicht uns jetzt ein bißchen Hebräisch auf einer Messerspitze, und manche von uns sperren ihren Mund auf, drücken die entgegengestreckte Hand mit Freude und begrüßen die ״Ge- Seilschaft, die zuerst Bildung und Entwicklung unter die Juden des Orients getragen hat“. Es ist anzunciuncn, daß derselbe Prozeß wie beim Hilfsverein, auch bei «1er Alliance einsetzen wird. Wer weiß aber, ob er ebenso enden wird. Denn jetzt kommt ein neuer politischer Faktor hinzu, das sind die Grenzen Palästinas, auf die Wciziuann mit seiner Bemerkung, das französische Judentum werde uns zugrumln richten, anspielte. Mau wird nicht Anstoß erregen wollen, . . . Mancher wird natürlich diese B«'- fürchtuiig für unbegründet halten. Man wird sich sagen, daß Politik mit Kultur nichts zu tun hätte und sogar darauf hinweisen wollen, daß die Alliance sieb geändert hätte, daß hier und «la ein paar Gegenstände hebräisch unterrichtet werden usw. usw. Aber wer nicht vollständig blind ist und das Gebaren der Alliance aufmerksam beobachtet, wird verstehen, daß die Befürchtung wohl begründet ist. Es verlohnt sich hierbei, auch die Beziehungen des Waad haehinuch in Palästina zur englisch-jüdischen Schule der ״Eveline de Rothschild“ zu betrachten. Diese Schule war von alters her bekannt als äußerst assimilatorisch und antizionistisch, trotzdem vermeiden cs die Leiter unseres Erzichungswesens, diese Schule ernstlich anzutasten und lassen niemanden die Londoner Juden darauf nufmerksam machen, daß, wenn sie sich über das englische Mandat freuen, nicht weil es England ist, das dieses Mandat übernommen hat, sondern weil dadurch uns die Möglichkeit gegeben wird, den Zionismus zu verwirkliehen, sic, nachdem sic A gesagt haben, auch B sagen müssen und das Assimilationsnest in Form dieser Schule zerstören müßten. Auch die englischen Zionisten können sich in dieser Hinsicht nicht zu der Höhe aufschwingen, zu der sich die deutschen Zionisten erhoben hatten. Aber mit dieser Schule liebäugelt man wenigstens nicht öffentlich. Aber das sei nur nebenbei gesagt. Es muß immer klar vor Augen geführt werden, daß wir bereit sind, jede Gesellschaft zu begrüßen und mit offenen Annen zu empfangen, die sich anschickt, in Palästina zu arbeiten, aber nur unter der einzigen Bedingung, daß sie sich zum Zionismus öffentlich bekennt und der nationalen Disziplin der Zionistischen Organisation unterwirft. (Aus dem hebräischen Manuskript übersetzt.) Das jüdische Friedensgericht in Palästina im Jahre 5680 Von Daniel Auster, Jerusalem. Vor dem Kriege existierte bei dem Palästinaamt in Jaffa eine kleine Institution, die sich mit dem Beilegen von verschiedenen Konflikten beschäftigte. Nur wenige Personen konnten sich dieser Sache widmen. Die meisten Konflikte waren öffentlichen Charakters. Diese Institution wollte dem jüdischen Publikum Palästinas die Notwendigkeit ersparen, sich der türkischen Gerichte zu bedienen, die ihnen vollständig fremd waren, deren bestechliche Beamten die Gerichtsangelcgenheiten jahrelang verschleppten. Andererseits ist hiermit eine neue autonome Gründung geschaffen worden aus demseihen Gedanken, der zur Gründung von jüdischen Stadtvierteln und jüdischen Schulen geführt hat Nach dem Einzug der Engländer in Palästina erweiterte das Palästinaamt auch die Tätigkeit dieses Institutes und «־öffnete Fricdcnsgerichte Im ganzen lande. Am Ende ן des Jahres 5679 waren bereits überall in Judäa und Galiläa Friedensgerichte vorhanden, im verflossenen I Jahre sind solche Friedensgerichte auch in Jerusalem und in Hebron eröffnet worden. Hiermit schließt das erste Kapitel «1er Fricdcnsgerichte in Palästina. Das letzte Jahr war mehr dem inneren Ansbau der Friedensgerichte gewidmet. Mit der Eröffniing des städtischen Friedensgerichtes in Jerusalem ist eine wichtige Aeiulerung eingetreten. Dieses Institut, das mir aus gewählten Laienrichtern besteht, wurde der Leitung eines modern geschulte!» Juristen amertraut, der auch das altjüdische Recht kennt. Dieser hatte die Aufgabe, das Institut zu leiten und seine Tätigkeit zu überwachen. Er mußte zu jedem Prozell «las Material vorbereiten, er hatte auch das Recht, an der Prozeßverhandlung zusammen mit anderen Richtern teilzunehinen, sowie in der Riditerversammlung die Am gelcgenhcit vorn juristischen Standpunkte aus zu «rörtern. Auch hatte er jedes Urteil zu formulieren und zu begründen. Das war der erste Versuch einer :.emeinsamen Tätigkeit von gebildeten Juristen und Lain► lichtem, und dieser Versuch, der in der motlernci» Welt nichts Neues carstcllt, ist in Palästina vollständig gelungen. Nach diesem ersten Versuche in Jerusalem wurde die Leitung auch der jüdischen Gerichte von Jaffa und Haifa geschulten Juristen mit hebräischen Kenntnis-,m unterstellt Die, jüdische Bevölkcrmig liat die Bedeutung dieser Institution richtig erkannt mwl ihr volles \ ertrauen geschenkt. Obwohl jedes Machtmittel dein jmlisehen Gericht fehlt, sind alle seine Urteile hcm'gt worden, ln diesem Jahre waren in Palästina 1$ Frieden»• geriditc tätig die ca. 2300 Prozesse erledigt l!1;na. Bemerkenswert ist, daß nicht nur Juden, sundir,! viele Araber in den Städten und Kolonien sieh an da judisehen Gerichte gewendet und ihre Urteile ebenfalls befolgt haben. Unter «len Tausenden von Lallen waren nur wenige, die sielt den jüdischen Gcrichkn cnt/o::cn hätten, und noch geringer waren «lie F.!» sich das jüdische Gericht an das Staats״-r.ein zwecks Vollstreckung seines Urteils wenden mußte. In diesem Jahre übernahm der ״Waad lii/.rira“ die jüdischen Gerichte und bewilligte für sie «in l*- stimmtes Budget. Es sind alle Vorbereitung«;;;:«- troffen für eine theoretische Erforschung des jiHiwhcn Rechtes; man hat Beziehungen mit den angesd)e;״u׳n jüdischen juristischen Autoritäten angcknüp'ft, um auf Grund des alten jüdischen Rechtes ein neues zu schaffen, das den Anforderungen der Zeit genügen könnte. Ehe Regierung betrachtet die jüdischen Gerichte als ständige Schiedsgerichte. Zwei Tatsachen /eigen «ms. «iie B e / i e 11 u!1 g «1 er e 11 g 11 s c 11 e n Regierung zu den jüdischen Gerichten: Im Alunat Adar schickte der Oberricliter ein Zirkular an alle Zivilgerichte, in dem zum ersten Male die Rechtsgülligkcit der gefällten Urteile anerkannt wird. Dasselbe bestätigte auch die neu konstituierte Zhilicgicrung in einem Schreiben an den Waad Hazirim. Nachdem der neue Oberkommissar nach Palästina kam, entstand die Frage, ob es jetzt noch nötig ist, eigene Gerichte zu halten. Die Frage wurde in der Tagespresse lebhaft erörtert. Man bat sielt aber schließlich darauf geeinigt, daß wir die jüdischen Gerichte nicht aufgeben sollen, die allein imstande sind, ein jüdisches nationales Recht zu schaffen. (Aus dem Jerusalemer Tagblatt ״Haare/“ übersetzt.) Aufgaben und Organisation des Sanitätsdienstes in Palästina Hinter den vielen Problemen und Schwierigkeiten des Aufbaus Palästinas, die fast täglich neu auf tauchen und von mehr oder weniger sachkundigen Federn erörtert werden, treten leider die wichtigsten Am gaben, die vom Parteikampf unberührt dauernd ihre 1 ־״•ung heischen, in viel zu großem Malle zurück. D.-halb allein schon ist es ein Verdienst des Jüdischen Verlage», das eingehende Gutachten, das namhafte Fachleute über die ״Aufgaben und Organisation «les Sanitutsdien-tes in Palästina“ dem Actions-Comite erstatteten, der ()Öffentlichkeit vorgelegt zu haben. Damit wird nie Zlocisti im Vorwort ausfuhrt ■— die Diskussion über die Notwendigkeit hygienischer Vorbereitung des Landes auf die Grundlage spezialisierter Vorschläge gestellt Das ist fraglos der Hauptwert dieses Buches, dessen sachlicher Ton von Anfang bis Ende angenehm berührt. Zlocisti (Wanderuiigshygieiie) bespricht im ersten Abschnitt die wichtigsten Ein- und Auswamlerungsgcsetzi! verschiedener Länder und stellt danach Grundsätze lür die Anforderungen an die palästinensischen Einwanderer auf. Man wird ihm darin zustimmen können, daß er in seinen Forderungen sehr milde ist. Er verlangt nur für die erste Eimvandcrungspcriode, in «kr es au Unterbritijninpsmögliclikeiten für Hilfsbedürftige f« 111t, die Ausschließung von Geisteskranken, Idioten, Schwindsüchtigen, Tauben, Blinden und Gebrechlichen, die auf fremde Hilfe angewiesen sind. Seine Erörterung der sanitären Uebcrwaclumg der Wanderung selbst ist entschieden etwas zu kurz gekommen. Er beschränkt sich hier auf das rein Organisatorische; bringt aber auch in dieser Beziehung keine detaillierten Vorschläge, sondern nur Richtlinien, Die sehr wichtige Frage der Ausrüstung der Wanderer übergeht er ganz. Es schien mir notwendig darauf hinzuweisen, weil ich verschiedentlich erfahren habe, daß Chaiuzim 111 ganz ungeeigneter Ausrüstung aufbrachen. Im Anfang zum ersten Abschnitt ibt Michel einen ausgezeichnet durchgearbeiteten lan einer Quarantäne-Anstalt, der mir mustergültig zu sein scheint Brünn (Vorschläge zur Bekämpfung der Infcktionskrankheiten und zur Organisation des Gesundheit*־ wesens in Palästina) erörtert zunächst die Epidemiologie der für Palästina wichtigsten Infektionskrankheiten und ihre Prophylaxe. Mit Recht vermeidet er da* Eingehen auf wissenschaftliche Streitfragen; seine Aus■ führungen sind so gehalten, daß auch der Nichtmedudner i i 1 I .1 : . ■׳ I J.; \ ־—Sä