Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 93-94 (29.12.1920)
- Date
- 1920-12-29
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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JUED1SCHE RUNDSCHAU Seite tot ta! ■ erb i cn l uer ma״. flicht Nr. 93/04___ winmiiig neuer unverbrauchter Kräfte ist liier ein Kemjnibleui. Die Uebcrlastmif*׳ derjenigen Menscheu, die von jeher bei uns bis an die (ireiizc ihrer Leistungsfähigkeit gearbeitet haben, darf sieh rieht zur Katastrophe aiisvvachsen. Zweifellos sind noch zahlreiche Mitglieder der Organisation für die praktische Arbeit zu aktivieren. Es wird insbe-1 sondere Sache des Vorstandes sein, die einzelnen. Parteien und Fraktionen in irgend einer Form dafür verantwortlich zu machen, Uall ihre Leute sich in angemessener Weise zur Verfügung stellen. Im /.usanuueuhan״' damit steht die Frage der Propaganda, die in der letzten Zeit allzusehr vornachlässig! worden ist. Auch wenn nicht die Forderung der Leitung nach 30 000 Scbekalim aus I )viUsehlaitd vorläge, wäre die erneute mul erhöhte Aumahme der Propagandatätigkeit nnchdniddicii zu verlangen. Es ist, abgesehen vom ininierischen Zuwachs, eine Lebeusnotweudigkeit für jede Partei, um sich jene Atmosphäre des geistigen Kampfes mit anderen Anschaltungen zu verbreiten, in der ■de selbst sieh erst als wirksam mul lebendig• empfindet. Allerdings ist hierzu eine gewisse üu• selihissenheil der Anschauung über gewisse (irundfragen unei l.iillicii. Es hat keinen Zweck, sich zu verhehlen, da 13 eine Divergenz der Meinungen in '(!Ich prinzipiellen Fragen die wesentlichste Schuld am Nachlassen unserer Propaganda trägt. Zweitel• halt mag sein, ob die kurze und stark mit pruk• lisciicn Entscheidungen beschäftigte Vorst.•mdssitzung in der Page sein wird, gerade diese grundsätzlichen Dinge in der' ilmeu gebührenden Ausführlichkeit .!ureli/usprecheii. Immerhin wäre es gut, wenn die Tagung au diesen Fragen nicht achtlos vorüberginge, sondern den (ieschäftsführeudcn Aus- •elmfi beauftragen würde, in seinem Kreise eine möglichst schnelle Klärung hcrbci/ufiilircn. Zu’sprechen bleibt noch von vier sehr wichtigen Vatgabc der Tagung, den Etat *der Zionistischen Vereinigung für das Jahr 1021 i'estzusetzeii. Ans dem den Vorstandsmitgliedern übersandten Voran- -elilag gebt hervor, daß die notwendigen Ausgaben in erheblichem Malle die Einnahmen übersteigen, wenn sielt diese nicht wesentlich steigern lassen. Die Arbeit der Vereinigung in Deutschlaiid isi auf das Ergebnis der Z i o 11 i s t c n s t c 11 e 1׳ angewiesen. Fs ist bisher leider nicht möglich gewesen, den (iedauken dieses Organisationsbeiträges in dein Malle zu einer Selbstverständlichkeit zionistischer Pflichterfüllung zu machen, als es nötig und möglich wäre. Die Ortsgruppen und He- /irksverbände werden eine wesentliche erzieherische Aufgabe darin sehen müssen, jeden einzelnen Zionisten nach Maligabe seiner Verhältnisse der Zionistensteuer zu verpflichten. Die uuerlülilielien Kosten der Organisation steigen von Tag zu Tag, der Kreis der Aufgaben erweitert sich: wollt Ihr, dali diese Aufgaben erfüllt werden, so müßt Ihr der •Organisation die Mittel gehen. Und die Tagung des Landes vor s t a ml e s mit ihren Entschlüssen hat nur dann einen Sinn, wenn die Landes- Organisation sieh verpflichtet fühlt, den Be- Schlüssen zur Verwirklichung zu verhclIVi!, C. Z. K. » Verlegung der Tagung des Landesvorstandes Nach s.ehluli der Redaktion erfahren wir, dali es So ko low leider unmöglich ist, nach Berlin zu kommen. Uni Herrn Jahotinsky die Teilnahme an der Sitzung des l.andesvorstandes zu ermöglichen, ist diese 111׳( den 0. 11 ml 10. Januar verlegt worden. Die Kosten der Besetzung Palästinas Auf eine Anfrage im Unterliause, wie hoch die Kosten der englischen Militürausgabeu in Palästina seien, antwortete Minister Winston Ohamberlain, dali diese mir noch <>0u 00(1 C betragen. Hierzu wird aus parlainen-!arischen Kreisen mitgeteilt, dali auch diese Summe sich nur dadurch ergibt, dali der größte Teil der ägyptischen (iariiison nach Südpalästina verlegt worden ist. wodurch die ägyptischen Ausgaben sich formell auf mir «mono C steilen. Jedenfalls erreichen selbst die mm mehr bekannt gewordenen Militiirausgahen Palästinas liei weitem nicht die Stimmen, welche von verschiedenen englischen Zeitungen genannt worden si41.il, die eine ropagamla zur Verringerung der englischen Militär- .uisgaben im Orient eingeleitet haben. I o 11 don, 'XI, Dez. Im Unterhaus erklärte Boiiar a w, daß England durch die Uehernalnne des Man- (ates m Palästina keine ständigen Ausgaben erwachsen. 1e dort befindlichen Truppen würden jetzt schon verimuden, aber es sei notwendig, vorderhand eine mili-!arische Kontrolle bvi/ubehalteii, bis eine Zivilverwaltimg eingerichtet sei, die die Ruhe .uifrediterhalten und Angriffe von aulien nbwehren kann. Erez- Israel Gegen ״Stop emigratlon“ ״I la|X)c!-l ia/air-• wendet sieh in seiner letzten Nummer dagegen, dal! mau seitens der l.eitimg den Befehl gegeben” hat, die Einwanderung!vielt Erez-lsravT zu unterbinden. Fis heilst in dem ' ״Verleiinuluiige״'‘ iibcrschriebcneu Artikel: ,Hie Lage in Palästina ist weit davon entfernt, ideal” zu sein! Es herrscht da eine allgemeine Krise, Arbeitslose■keit, es rillt zweifellos auch Hunger- 1ml Notleidende. Ueherihiß hat ja nie im Lande geherrscht. I Auch vor einem oder zwei Jahren war die Lage wellt besser als jetzt; auch damals galt im zionistischen Lager der Satz, dali man nach T.re/.-Urael nicht gehen darf, da mau dort keine Arbeit hat; dal! mau vorerst alles ,,vorbereiten״ müsse usw. inzwischen sind tausende von Juden eiitgewaivdort; einen I eil '01 diesen bat das Land freilicli wieder ansgeworlen, •aber neun/ig Prozent sind dagcblicbcu mul linden Arbeit. It.tUm wir jedoch auf die offiziellen |),rekliveu der /.loni-nischeu Orrauisaiion •gehört und mit der Alijali gewartet, bis die Krisis vorüber, die Pläne fertig mul alles /um Mahl hereil wäre, dann hätten wir diese Alijali ivemafs erlebt. Die Krisis wird bei uns eine ständige .krankheit sein für < »־schlechter hinaus, solange war mit der Aufbauarbeit beschäftigt sein worden. Leicht werden \\:r E re/.-Israel nicht erwerben, weder durch Politik noch durch klug ausgeheekte Pläne von Kaufladen oder Ivccliciiiiivistv• ru, sondern nur durch Erarbeitung, durch unmittelbare Berührung mit vier Wirklichkeit. Ls werden Tausende oder gar Zelintauseiule (allen aber den rechten Weg werden wir finden in der Alijali und in den l eiden der Alijah, in der Arbeit und durch die l eiden der Arbeit. Fs ist wahr, es gibt eine Krisis i:u l.amlv, es herrscht eine Krisis im Zionismus, aber auch jetzt, auch 11111er den gegenwärtigen Bedingungen i-t es noch immer möglich, mehrere tausend Juden ins Fand zu bringen mul sie mit Arbeit zu versorgen. I Lew Möglich־ keit bestellt vollkommen, die Arbeit wartet auf die Arbeiter, sie erfordert nur eine gewisse Anstrengung /•im J Ar.l'bringen vier für das Betriebskapital nötigen Mittel,! um sie in unsere lland zu bekommen. Inzwischen wird diese Arbeit durch ägyptische um! andere niehtiüdische Arbeiter volltuhrt. Wir haben die* Rollen getauscht: Die Aegypter bauen ihr uns l'ithani und Ramscs, Eisenbahnen und Straßen, und wir beschäbigen uns mit ״Pliinescliiuicvlen“, wie die Alijali aufzulialtvn, wie die Budgets z.u kürzen und wie die Arbeitergenossenschaften zu ersticken Mini ־ Das ״J. B'* meldet, dali die Zionistische Fackutive sich auf das entschiedenste dagegen verwahrt, den I.amlesorgautsatione 11 in lie/itg aut die Palästina- Wanderung einen Ktaphefehl gegeben zu haben. Fs >ei das Bestreben der Exekutive, eine uituiUerbroeheiw Einwanderung von Uliaiu/iin /n fordern, soweit es sielt in den lircu/eit der finanziellen Möglichkeiten tun läßt, Fs sei richtig, daß die augenblicklichen M-hwierigen Verhältnisse eine besonders sorgfältige Auswahl geeigneter Menschen und eine gewisse Beschränkung der Zahl notwendig machen. Denjenigen, welche der Organ!- sation den Nachweis ihrer Eignung erbringen körnten, würden entsprechende Zertifikate.־ ausgestellt werden. Im übrigen müßten die Laiulesorgauisationen dessen eiagedenk sein, daß eine gesteigerte Einwanderung nur möglich sei bei vermehrten Mitteln. Worte iiiut Taten stehen leider im Widerspruch; aber auch aus der Rechtfertigung der Leitung spricht kein entschiedenes Wollen in irgendeiner Richtung. Der Wasser Vorrat des Jordan ln dem von Prof. Ü. Warburg lieraiisgegebeneit ״Tropcnpflanzcr" schreibt Ikrgiat Dr. Paul Range über den Werl vier Wasservorräte Süd- und Mittel- Palästinas. Wir entnehmen dein interessanten Aufsatz nachstehenden 1 eil über den Jordan: ״Das tief gelegene Jordantal hat in dem Wasser des Flusses einen fast unerschöpflichen Vorrat. Der Jordan fuhrt nach den Berechnungen des Oberleutnants Koppe jährlich 30 Milliarden Kubikmeter Wasser zum Toten' Meer. Die einzelnen Siedlungen im Ta! decken ihren wasscflieilari meist starken Qut lk'ii *x!cr Onuulwasscr• stellen der zum (iraben strömenden Wadis, sie sind von nuselmlielie» (Jurten bewässerten Landes umgehe». Da die Schichten, die den (iraben .•!»fülle», aus diluvialen Mergeln und Konglomeraten bestelle», sind in ihnen auch ergiebige Wusse rhori/onti• zu erwarten, die vielleicht liördlidi des loten Meeres so viel Spannung besitzen, daß sie freiaiistaufeiules, artesisches Wasser liefern kümu■». Hingehende Untersuchungen von K.1|1pe. haben jestgeslelll, daß vier Spiegel des Toten .Meeres seit huudert Jahren etwa zehn!Meter gestiegen ist, er errechnet einen Ucbcrscluiß au Jonlanvvasscr von rund vier Millionen Kubikmeter jährlich. Wenn man dieses Plus durch au geeigneten Plätzen angelegte Stauwehre und große Pumpwerke weiter südlich gelegenen Böden ,"‘י״־ hei zwei Meter Uehc.rstumiug _000 Qitadratk'.omvter beiiesclungsfülnges (!Hände An Wasser fehlt cs demnach nicht, fraglicher erscheint sclion, ob sich so viel geeignetes, in günstiger Höhe-״ ״;clcjiciies *״aiiJ tiiulcu Liiit; das kotiDcti ,mt cutgehende Untersuchungen, auf genaue Aufnahmen gestutzt, festlegen.^ Ich möchte nnnehmen, daß sielt südhell des Sees (ieneraveth östlich Besau uiul nördlich des feilen Meeres solche Areale finde» lassen Als KuUnrpfL'inz.e kommt vorzugsweise Baumwolle in IVeirachf, daneben gedeihe» alle subtropischen und!סחpiseheu Uewäclise, so weit sie trockenes Klima er- ־tragen, wie die üppigen Härten einzelner Oase» zeigen, /um Anbau von Friihgeiniisc würde sielt das lkw.isscritngslaud gleichfalls vorzüglich eignen. Da das Land größtenteils der Krone gehört, werden sielt auch bezüglich des Laitderwerbs einem großzügige» Bcwässeriingsunternehmen keim׳ iiiiüberwitvJUcheo Schwi«• rigkeiten entgegenstellen.•• Cliausseebauten durch Arleitergenossen• schäften Zttrzeil werde» Vorbereitungen gvtioffen für Aibeiten an der neuen (d1an-.ee T ihcrias--1 allen, vlie d.e priliistiuunsjsdic ivV^icnni^ r \1 h:!utl1 ״ I laawuiJah ubefgeben hat. Die Regierung bat /.eite berei»stelle» lassen, ferner Lehononitlel und geuiigciv.le Bekleidung. Die Bedingungen, unter welchen die Arbeiter den Chausseehau übernehme», sind /iHriedeusleS'eiv.1. Die Arbeitergruppe besteht aus!(HI Personen, laue weitere (iriippv* ist mit der Ausbesserung vier ( h.iu-svc: Afulel! - Nazareth beschäftigt. . Diese <irupjie ist voin I lapoel-l Ia/air organisied. Verordnung für Chaluzim Cbalu/im inner lü lais 'J0 Jnlircn ohne Verwandte dürfen, wie der Waid lla/irim mit teilt. im allgemeinen nicht nach Palästina bcfördcri werden. Jüngere Chain• ziut können nur in ganz, besondere« Ausnahme!’äUeit nach Palästina geschickt werden, wenn sie pltvsjscli besonders geeignet und entwickelt sind Zolltarif. Nach einer neue» /.oüvcnmlmmg sind folgende Artikel von der Zollabgabe befreit, in-ofer» sie das Eigentum von Personen sind, die in Palästina aukommen, um sieh dort nictU r/.ulaswn, oder ins de; a sie Touristen gehören: Persönliche Effekte» tuw.1 Kleidungsstücke, Möbel, perM'/iibclie Juwelen. Hau■•- lialtnngsgcgcnstäiidc. Ik־r linpoit von Waffen und .Munition, Salz, Haschisch, deutsche» Anilinfarben, Rasierpinseln, die aus Japan, China tisw. exportiert wurden, ist verboten. Pflanze» und Bäume sind nur zulü-sij;, wenn durch ein Attest eines kompetenten Agrikiilum-tcu des Ursprungslandes erwiesen worden ist, daß sie frei von Krankheit sind, Gewisse Drogen (Kokain u-\x ן sind nur unter sjieziel'.er Lizenz des olfeiiliiHien lic-mv.llicitsaintes zulässig. Rebplhn/c» aus nmerik:*oisrheu Stocks sind auch weiterhin von der Faxe hctieit. Frachtrate. The l'aiesiiiu• (.»mpmn Hirain Ltd.. Hamburg in, teilt mit: Die I raclnr.ite für j ,nutigsgut vw» Hamburg nach Palästina ist vor einiger Zeit von 73 sh. auf 5> '11. per Kubikmeter erm:i lügt worden. Die Ver-!;!düngen erfolgen auf direkten Dampfer» der Dem •eben Levante-Linie ohne Uniiaihmg. Der nächste Dampfer ,!Undine'־ ladet Filde des Monats. Kooperalivgenosseiischaften. Da• Preßburo der Ziomstisi'hcu Koiiunission kündigt eine \ >n Samuel erlassem.־ Verordnung an, die sieb auf die Registrierung der Kooperativgesellsehaften bezieht. Die (iewllsclint'tm sollen /.«mindest /elm Personen umfassen und kei 1 Mitglied darf eine» MX! ägyptische Pfiind üherste'geiidfiv Anteil besitzen. Korbflechterei. In Uk-vlu>11־ Mit wurde vor ungcLdir zwei .Monate!! eilte Wcrk-taiie־ inr Matten- und Korbflechterei vlurch die Joint-Abtedimg eroifnet, in der <13 Greise, größtenteils Buehareu 1111:1 Scpliardim arbeite». Die Joint •Abteilung instruierte ihre Vertreter uv Safte.!. Liberias und Jaffa, ebenfalls •oklii■ Werkstätten für ältere Leute em/urichten. Jerusalem. In der ״Jvschiba der IIKJ 'fori•־־ fand eine große Protestvcrsammlung der Ortliothxcn gegen die Arbeiterkitchc statt, die nicht r.tiiel! geführt werde. Das Vorgehen der Arbeiter,• die ali.u Interventionen sich uit/ugaiig'ieh erwiesen, wurde von einem Rabbiner als geistiger Pogiom bezeichnet. Es wurde beschlossen, einen mit zahlreichen Untersehrölen versehene» Protest in zehntausendeii Exemplare» ms Ausland zu senden. And! •olle!«־vier ans Jerusalem abgeliemlc Briet eimn Hinweis aut diesen Protest enthalten. Turncrschaft. Ilerbert Sanuiel beabsichtigt eiiie allgemeine Turlierorganisaiion zu gründen, die die ganze paListinensisclu־ Jugend ohne l ,mer«clt14־«i der Rasse tiiid Kontessiu» umfassen soll. Er wandte sieh in dieser Angelegenheit an die• verschiedenen Fm-iivereinigimgen, die ihm BeriJu uher die Möglichkeit mul Wüiiseltbarkeit einer solche» Organisation zukommen Lassen sollen. Schiffsverkehr ab Triest. Aegvpte11-Pata'1m.t•. (>. und 12. Januar D. ״tlelou.m־• »ach Alexandrien und Palästina. Alcxaiulrieii-Jatla-Maila-Beirut-Koiistamiiiajiel: und '21. Januar. Piraeus-KoiistauTiiviipel-Snivriia-fteiriit- Haifa-1;iffa : 2., I<>, und 30. Januar. Holzhäuser, in der Naln von Tel-Avvivv wurde seitens einer industriellen Firma ein Muslerhatis ans Holz hergestellt, das einige Zimmer, Küche mici Nebenräume enthält und mit vier Fällrichtung zusammen 5(Xl g kosten soll. Neuerdings hat mm Ingenieur P. Dir.11 ו ein anderes Musterhaus mit drei Zimmern und vollständiger Einrichtung ausgestellt, das nur .1Mi ־; kosten soll Die Nachbarländer Mesopotamien, loitdo21 ,״. Dezember. (Etmksprucli.) Der britische Obcrkoiiimissnr m Mes!>|n>tmnk 1t hat über die Verhältnisse in Mesopotamien vier Re* gierimg berichtet, daß der provisorische Ktaatsrat, der seit einem Monat tätig ist, sich gut bewahrt mvd ertolgreidie Arbeit geleistet habe. Die Arbeite» zur Schaffung einer Eingeborenen:! rmee. die die britisch«.־» Friippe״, die zurzeit im lande stehen, ersetzen solle machen Fortschritte. Die Beruhigung des Faniks sclmitct iutriuAlcustcllciHi fort. S^ic Hu/iikc %״oo ^b-'iiuynh 11״d Flißah am mittlere־» Fujüiral seien v ollkoinriie» pa/tliziert. Lin allgemeiner Strafuaehlaß konnte erklärt wervk־n, ־ der nur wenige Schwerverbrecher ausschließt. Syrien. Das französische Amtsblatt veröffentlicht eine Verordnung, durch welche für Serien ein Stab von Kontrolleuren geschaffen wird, welche die Aufgabe haben, die Durchführung des vom Völkerbund Frankreich übertragene» Mandats über Serien uml den Libanon zu sichern. Dieser Kontrollrat untersteht direkt dem Ohcrkainmissar vier Republik und handelt »ach desvo» Weisungen. Die Kontrolleure sind d.e ausübenden Urganc uc^ Mandatars mul haboii mir im Falle dringender N’olwciuligkcit das Recht, die auf ihn•״, liebtet ftatmmerten Militärkrafte auf/nrnferv. s