Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 91-92 (22.12.1920)
- Date
- 1920-12-22
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 082 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 91/92 Eine Apologie des Waad hazirini Von Dr. Josef Klausner. In ״Haare/“ veröffentlicht Dr. Josef Klausner eine ausführliche Kritik des eben ersehienenen Rechenschaftsberichtes des '״Waad hazirim“, Wir gebe״ im folgenden den Inhalt der drei Artikel umfassenden Besprechung wieder. Seit der ijoudoncr Konferen/. und der darauffolgenden ״Krise“ hörten die Klagen über den Waad hazirim (Zionist Commission) nicht auf. Man warf ihm einerseits Verschwendung, andererseits Untätigkeit vor. Bald heschuldigte man ihn, dall er sich zuviel mit ״Kultur“ abgegeben habe, bald, dall er zu sehr mit den Arbeitern sympathisiere. Die Person Ussischkins, der 30 Jahre lang der Wortführer des praktischen Zionismus war, der fast die ganze praktische Arbeit im Zionismus erkämpft hat, sprach eigentlich nicht fiir die Richtigkeit dieser Beschuldigungen. Nun hat der Waad haziriin einen kurzen Bericht iilver seine Tätigkeit im Jahre 5800 hciaiisgegcben. Der volle Beliebt wird der *nächsten Sitzung des Grollen Aktionskomitees vorgelegt werden. Die zur/eit in Palästina weilende Untersuclmngskonimission, bestellend aus den [Herren de Lienie, Simon und Szohl, wird diese Berichte prüfen. Zunächst stellt der Bericht fest, dal) die Gehälter der Beamten nur S Prozent des Budgets ausmachen. ,Wenn man noch die Biirokosten {Reisen, Porti, Miete, Drucksachen usw.) mit 3','.׳ Prozent hinzufügt, erhält nun eine Ausgabe von 11'/״ Prozent für Gcncralunkostcn. Billiger arbeitet kein Büro und keine Regierung. Dabei mußte mau immer darauf bedacht sein, dall die Arbeit nicht infolge Personalmangels litt. Man konnte keinen Beamten entlassen, den man voraussichtlich in ein paar Monaten wieder nötig haben würde. Mail vermiflte in der Tätigkeit des Waad ha/irim die Großzügigkeit; er hätte nichts Neues und nichts Grolles geschaffen. Aber erstens war noch keine Zeit dazu, zweitens!gestatteten cs die Umstände nicht, dritlens hatte er keine Mittel. Der alte Waad ha/irim, vor SUSO, der aus ״praktischen“ Amerikanern, Engländern und Italienern bestand, und in dem auch Jabotinsky tätig war, hat auch 1111 wesentlichen seine Tätigkeit darauf einstellen müssen, die Einwohner Palästinas vom Hunger zu retten, d. 11. Subventionen zu geben. Im Jahre 5OS0 sind zehn Monate unter der Militärlierrschaft verflossen, die nicht gestattete, Boden zu kaufen. Wo sollte man denn neue Kolonien bauen? Nicht einmal ein neues Haus konnte man in Jerusalem errichten. Wo man aber hauen konnte, fehlten die Mittel dazu. Was der Wand Imzirim tun konnte, war die Errichtung von 33 Häusern und 20 Ställen in verschiedenen Kolonien und die Vornahme verschiedener Reparaturen. In vier Kolonien hat der Waad hazirim Wasserleitungen gebaut, in Merchawja, Daganiali, Kincrcth hat er die Süntpfe trocken gelegt. Die vom Waad hazirim vorgenommene Kanalisation im Nordwesten Jerusalems ist eine Großtat, die nicht mir Juden zugute kommt. Große Summen sind für die Landwirtschaft ausgegeben worden, und nicht nur für die ״Kwuzoth“. Alle Gebiete der Landwirtschaft sind im Berichte vertreten: Ausbildung landwirtschaftlicher Arbeiter, Gartenbauunterricht fiir Jerusalemer Mädchen, Errichtung eines chemischen Laboratoriums, agronomische Hilfe an die Kolonien, Förderung der Konscrvcnindustne, der Samen-, Getlügcl- und Bienenzucht, Bekämpfung der Heuschrecken usw. Wenn in den Kolonien die jüdische Arbeit vorherrschen würde, so hätte man es nicht nötig, den Kwuzotli besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Aber die Forderung jüdischer Arbeit ist ebenso wichtig wie die jüdischen Besitzes, Dabei bezweckt ein Teil der, Kwuzothluidgets (10000 £) die allgemeine Iminigrantenfürsorge. Für die Immigration konnte der Waad hazirim ebenfalls nur int Rahmen seiner Mittel arbeiten. Schließlieh sind doch 7000 Menschen nach Palästina gekommen, von denen nur 500 das Land verlassen haben. Im Durchschnitt verausgabte der Waad hazirim mir zirka 31/2 £ pro Einwanderer. Weitere Summen erforderten die jüdischen Gerichtshauser, Magistrate, das Volkshaus, sowie die Beschaffung und Bearbeitung statistischen Materials. Verhältnismäßig viel kostete die Selbstwehr bei den Unruhen, ferner die Fürsorge für die Gefangenen in Akko, Ebenso waren die Ausgaben nötig für die Unterbringung von jüdisehen Arbeitern bei der Eisenbahn, für jüdische Schutzleutc, für telegraphische Kurse, Lnndincsscrkurse usw. Alles dies sind notwendige Steine im Bau. unseres Hauses, Besondere Behandlung beansprucht die Schulfragc, •Zunächst macht das Erzieliungsbudget mit zirka 100 01)0 Pfund Sterling nur zirka 25 Prozent des Gesamtbudgets aus. Dann gehören viele Ausgaben dieses Ressorts eigentlich auf die •Konten Landwirtschaft, Immigrantenfürsorge usw. Im übrigen haben alle Völker den Wert der Ausbildung der Jugend begriffen. Wir aber, die wir in Palästina noch in 14 Sprachen reden, werden nie ein Volk werden, wenn wir nicht durch ein ausgedehntes Schulmtz alle Kinder erfassen, um ihnen die hebräische Sprache beizuhringen. Die Folgen der Einschränkung des Schulbudgcts haben sich bereits gezeigt: die Zahl der Schüler der im Absterben begriffenen Alliance-Schulen ist gestiegen. Aber auch die Missionen warfen nur auf die Kürzen., unseres Schulbudgets, um daraus Kapital zu schlagen. Audi die jetzt von der Regierung cröffnetcn arabischen Schulen werden davon profitieren. Gerade auf dem Oe biete des Schulwesens ist es dem Waad hazirim gelungen, etwas Neues und Oanzcs zu schaffen. Denkschrift des Wand Ilachintich an die Delegation der Exekutive Der Waad llaehitmdt hat der in Palästina weilenden Untersudmiigskommission, bestellend aus den I lerren Simon, de Liemc und Szold, eine Denkschrift überreicht, die wir hiermit im Auszug. veröffentlichen. Die Denkschrift verneint zunächst die Möglichkeit einer Einschränkung der Kulturarbeit. Der Einfluß Palästinas auf die Diaspora sei in den letzten Jahren nur durch den kulturellen Wert Palästinas ermöglicht worden. Die hebräische Bewegung in der Diaspora sei mir auf die Entwicklung des Hebräischen in Palästina ziiniek/ufiilm.'!!. Je mehr das jüdische kulturelle Lehen in der Diaspora vernichtet werde, desto mehr sei mau auf das Kulturleheii I'rez-Israels angewiesen. Audi nach außen hin ist die Kulturtätigkeit in Palästina von enormer Wichtigkeit. Wir können nicht hoffen, daß wir quautitaliv die Mehrheit Palästinas in allerkürzester Zeit darstellen werden. Um so mehr müsse» wir es qualitativ sein. Die Schule im Orient war immer ein puUliscljcr Faktor, und wer die besten Schulen im Lande luben wird, der wird midi Herr der LnmleskuiUir sein. Daher muß die Existenz, und die Fortentwicklung der jüdischen Schulen gesichert sein. Dazu gehört auch ein entsprechender Bestand an Lehrmitteln. Die Kulturarbeit beschränkt sich aber nicht nur auf die Schule allein. Wir müssen jedem Einwanderer die Möglichkeit geben, Hebräisch zu lernen. Wir müssen einen gesellschaftlichen Zwang schaffen, der jeden, der des Hebräischen nicht mächtig ist, im Lande unmöglich macht. In Palästina werden jetzt alle Sprachen der Welt gesprochen. Wir streben aber, einen einheitlichen, natio* iialen Körper zu bilden. Und diesem Bestreben droht die Gefahr gerade Von den Einwanderern, die wir so sehnsüchtig erwarten. Die Chalu/im sind zu jedem Opfer bereit, sie verzichten auf alles, sie werden aber nie auf ein Buch oder auf eine Zeitung verzichten. Ein jüdisches Gemeinwesen ist schlechterdings undenkbar ohne kulturelle Tätigkeit. Die Einschränkung des Budgets für die hebräische Ausbildung; der Kwuzoth hat dalier den tiefsten Eindruck auf, diese Kwu/<»th gemacht. Wir' müssen auch die Lage der Lehrer bcriicksichtigen. Das Lehrergehalt reicht nicht einmal für das Allernotwendigste. Der Lehrer in Palästina steht dem Gehalt nach auf der niedrigsten Stufe der׳freien Berufe. Audi der neu ausgearbeitete Tarif reicht noch bei weitem nicht aus, um auskömmlich leben zu können. Die Lehrer haben aus eigenem Antriebe zwei Stunden pro Woche unentgeltlich erteilt, damit alle jüdischen Kinder i1׳ die Schulen aufgeiiomuieu werden können. Die unsichere Lage der Lehrer hindert sic daran, daß sie sich ihrem Berufe vollständig hingeben. Die zionistische Exekutive 31at es nicht einmal für nötig befunden, sich mit den Lehrern in Verbindung zu setzen und sie über die Lage aufzuklären. Die Lehrer hätten das Recht, ohne Kündigung ihren Posten zu verlassen und in die Beamtenschaft abzuwandern, da der geringste Beamte mehr bekommt als ein guter Lehrer. Und nur aus Hingebung zur Sache der jüdischen Erziehung bleiben die Lehrer auf ihrem Posten. Die Verbesserung ihrer Lage ist keine Privatangelegenheit, sondern sie liegt im direkten Interesse des Schulwesens. Vom Lehrer wird hier viel mehr verlangt als in irgendeinem anderen Lande. Er rnuü (len Lehrplan ausarbeiten, die Lehrbücher verfassen, die wissenschaftlichen Ausdrücke feststellen, Wir müssen unsere nationale Energie sclionen und dem Lehrer buchstäblich die Sorge um das tagliehe Brot abncluncn, damit er die verantwortungsvolle Arbeit ruhig ausiihen kann. Dementsprechend wird gefordert: 1. Keine Einschränkung, sondern im Gegenteil eine Erweiterung der erzieherisch-kulturellen Tätigkeit im Lande; - 2. ein bestimmtes Budget für die Ktilturtätigkcit außer- 11:111» der Schule; 3. Entlohnung der Lehrer nach dem neuen Tarif, solange die Teuerung im Lande anhält. Dieser neue Tarif mul! sofort angenommen werden, damit die Lehrer ihre Arbeit ohne Sorgen aufnehmen können; 4. die Beschaffung von Lehrmitteln, die uns die Mög* lichkeit geben, unsere Kinder im Lande m pro- «luktiven Menschen heranzuziehen. Der Waad I lacliiniich ist sich wohl der schwierigen finanziellen Lage bewußt und bemüht sielt, im Lande selbst soviel Gehl aufzutreiben, als nur irgendwie möglieh. Aber die Arbeit darf nicht von Zufälligkeiten abhängen. Die zionistische Exekutive muß eine große Propaganda für unsere Kulturtätigkeit in Palästina entfalten. Diese Propaganda ist an sich von großem erzichcrisch.cn Werte, da sie der Diaspora und dem Zionisnuis einen Inhalt gibt. Die Mittel werden dann sicherlich aufgebracht werden können. Die Hochzeit Edwin Samuels ln Jerusalem fand!111 grollen. Saale des Regierungsgebäudes auf dem Oelberg die Hochzeit Edwin Sam 11 eis, des Sohnes des Oberkommissars, mit Had a s s a Grasovsky, der Tochter des hebräischen Schriftstellers Jclimia Grasovsky aus Jaffa, statt. Es waren mehr als 900 Gäste aus allen Rassen, Konfessionen und Gemeinden der palästinensischen Bevölke• rung anwesend. Der älteste Scheich Abu Midi schmückte nach der Training den Bräutigam mit der arabischen Tracht und erklärte ihn feierlich zmn Scheich von B e r s a b a. Hebräische Ortsbezeichnungen der palüstinensi scheu Landkarte. Der überkommissar hat verfügt, daß in allen offiziellen Dokumenten, auf Landkarten usp. die jüdischen Kolonien Palästinas mit Ihren hebräischen Namen zu bezeichnen sind. Konzerte. Unter den Einwanderern der lctzt&n Zeit befanden sich auch eine ganze Reihe hervorragender Musiker, die aus Rußland geflüchtet sind Einige von ihnen sind an der Musikschule in Jerusalem tätig. Es wurden in der letzten Zeit eine ganze Reihe Konzerte in Jerusalem, Jaffa und Haifa veranstaltet Politische Nachrichten Polen Zur Jüdisch-polnischen Verständigung Warschau, 17. Dez. (Jüd. Korr.-Bur.) V״r einigen Tagen hielt einer der Führer der p,»'mische״ sozialistischen Partei (P. P. S.), 11. Zartmba, den ersten Vortrag einer von der P. P.S. veranstalteten Vortragsserie über die Frage der nationalen Minderheiten in Polen, unter dem "litel: ״Ukrainer, Deutsche und Juden“. Der Referent führte ans, daß Polen als Staat, der von vielen Nationen bewohnt ist, auf dem Wege der Assimiheiuiig de!' kleineren Nationen nicht fort■ schreiten könne. Die Deutschen und Ukrainer als teintoriale Gruppen müssen eine territoriale und die J uuen eine national-kulturdle Aiitono in i e erhalten. Die Juden müssen das Recht haben, eigene Schulen, Theater, Lehranstalten mul andere kulturelle^Institutionen in eigener Sprache zu besitzen und der Staat sei verpflichtet, zu deren Erhaltung beizutrageii. Redner sprach sich jedoch gegen eine jüdische Personalautonomie aus, wie sie in der Ukraine war. An der Debatte beteiligten sieb Vertreter fast samtlieber jüdischen Parteien. Sie drückten ihre Zutriedenheit aus, dal! bei den gespannten Beziehungen zwischen Polen und den Juden auch ehrliche Worte bezüglich der gerechten Forderungen der Juden von einem Polen gehört werden. (Es wäre an der Zeit, daß auch die P. P. S ihre Jtidenpolitik revidieren und mit ihren Partcigrunds.it/en in Einklang bringen. Das Hindernis waren bisher du• israelitischen Mitglieder dieser Partei, wie I.iebermann, Diamant], Perl usw. Um so crlreuücher ist obige Knnil• gebung Zarembas. Reck d. ״J. R“) Ungarn Das Horthy-Syslem wütet weiter Der ״Wiener Atorgeiizcitung“ winl gemeldet: Budapest, 14. Dezember. Ucber Auftrag der Regierung werden die fremden Juden, hauptsächlich Galizianer, in nächtlichen Razzien zusnmmengefangen, und ohne Rücksicht darauf, ob sie während des Krieges oder noch vor dem Kriege cingcwandcrt sind, ob ihnen Ausweisungsbefehle bereits eingchändigt wurden oder nicht, mit ihren Familien, Frauen und Kindern ins Schubhaus in der Mosottyigassc gebracht, wo sie in Kellern und ungeheizten Räumen, in Zimmern ohne Fensterscheiben, mit Verbrechern, Vaganten und Straßendirnen zusammengepfercht bleiben müssen. Bis jetzt sind im Schubhaus mehr als tausend Juden eingeliefert, wo sie, da keine Licgcgclcgcnhcit vorhanden ist, ohne Naltnmg die Nächte stellend zubringen müssen. Nach einiger Zeit, oder wenn das Schubhaus überfüllt ist, werden sie ins Interniertcnlager nach Pilis-Csaba gebracht, wo bisher schon über S00 Juden untergebraeht sind. Audi hier haben die Internierten nicht nur von der Kälte zu leiden, sondern erliegen auch infektiösen Krankheiten, von welchen dieses Lager noch aus der Zeit her verseucht ist, da es als Konzentrationslager für die internierten Rumänen während des Krieges diente Sowohl während der Einliefcrung der Juden in das Schubhaus als audi auf dem Transport nach Pilis-Csahj sind diese den ärgsten Mißhandlungen durch die behördlichen Organe ausgesetzt. Bisher wurden aus dem Schubhaus und aus Pilis-Csaba z. w a n z i g Todesfälle gemeldet, während eine grolle Zahl, besonders Frauen und Kinder, von verschiedenen Krankheiten ergriffen wurden. Die Bestürzung unter den Juden ist eine sehr große, da die Razzien ununterbrochen fortdauern und das Elend und die Verzweiflung unter den Verhafteten und Internierten immer mehr Platz greifen. « Brüssel, 13. Dezember. (Havas.) Die Tagung der belgischen Arbeiterpartei hat flammenden Einspruch gegen die Tatsache erhoben, daß keine einzige Regierung gegen die Schreckensherrschaft in Ungarn eiligeschritten ist. Jugoslawien Zionistischer Wahlsieg in Agram Agram, 14. Dez. (Tel. der ״Wiener Morgen• Zeitung'1.) Vom 12. bis 11. Dezember fanden liier imtc: gewaltiger Beteiligung die Wahlen in die Kultus• gemeinde statt. Die Liste der bisherigen Vorstandsmchrheit konnte kein Mandat erlangen. Das Wahlrcsultat erbrachte in der ersten Kurie 35 gegen 50, in der zweiten 10 gegen 87, in der dritten 32 gegen 21$ Stimmen. Die Gewühlten sind in der MehrheH Zionisten, die übrigen aufrechte Juden, während die Assimilaiiteii von der lli'.dfläche verschwunden sind. Durch diesen Sieg ist die Walilreforin gesichert. Unter der Judenschaft Jugoslawiens herrscht grolle Befriede gung über das Wahlergebnis. Die Poalc-Zion in der IV. Internationale London, 14. Dez. (J.C. B.) Wie zuverlässig ver- Lautet, waren die Poalc-Zion durch zwei Delegierte, und zwar durch Kaplanski und Ben G urion an der Berner Vorkonferenz der internationalen unabhängigen Sozialdemokratie vertreten. Dies läßt darauf schließen, daß die Poalc-Zion beschlossen haben, sich der neu־ ' zuschaffenden IV. Internationale anzuschlicßca