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Jüdische Rundschau · 1920-12-07 · Heft 87 (7.12.1920) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 87 (7.12.1920)
Date
1920-12-07
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 654 , haftigkeii nicht ins Wanken. Sic ertrugen alles heroisch. Sic mthiun siel» schlecht mul tranken schmutziges Wasser aus irgvmi einem stehenden׳ Tümpel von Regonwasser und in der Nacht, nach einem läge harter Arbeit, muUteti sie noch ״ihr Gut" bewachen. (L. Mini״ ,;׳Sonntagsciuonik des VVkjschoil" IStit) Nr. 17). Vor 35 Jahren haben die Biln Uedera begründet, um ein Vorbild zu scluilieii. Und ilas Vorbild wirkt weiter; der jüdische 1’rulcturicr Palästinas fühlt in sich etwas vom {leiste, der einst die Biln beseelt hat, er weih sich Träger der nationalen Wiedergeburt und einer M>/ialen Umgestaltung zugleich, Vorbote einer neuen Menschheit. Dies iiiltt ihm, wie einst den Biln, über viele Schwierigkeiten. Am ersten Chanukahtag wurde Gedera gegründet, au dem Tage des Gedenkens an die Helden/eit dei Makkabäer. Seltsames Zusammentreffen! Audi wir haben unsere llelderueit gehabt! Und statt mit dein Schwerte den Bein«! zu vertreiben, haben sic das Land mit dem Spaten erobert. Au der Grenze unseres Alter* tmus von unserem Mittelalter stehen letzte grolle Auf* sehwünge: die Makkabäer, die Zeloten, Bar-Kochba: die Erlösung durch das Schwert. In der Zeit, die vielleicht der Umbruch aus unserem Mittelaller in unsere Neuzeit ist, stehen die Biln; die Erlösung durch die Arbeit. Und wenn wir das Liclitcrlest der Freiheit, die uns Juda Makhabi errungen hat, feiern, gedenken wir and» jener stilleren, namenlosen Helden der Arbeit, die an dem Anfänge unserer Freiheit stellen. ,Und m den Lichterglaiu der Menoruh füllt auch cm Schein von dem Aufschwung der Üiluzeit, eine Verklarung aus der Uebcnviiidung all ihrer inneren Kämpfe, in den Alltag unserer nüchternen Arbeit. . . . Was für Träumer sind sie gewesen! 'Wie einsam und fern vom Volke! Wie .klein war all ihr Tun! Wie ist es verweht und aller ülütenglanz davon verschwunden! Und trotzdem. . . . Chanukah, 5061. Hans Kohn. Hakenkreuz Ich satt 111 der Eisenbahn und las die ״Woche". Dabei erg״)! mich, tue immer, wenn ich die ״Woche“ lese, /meist Wcbniut und dann heiliger Zorn, Dieser muß aus meinen iiliekeu geleuchtet haben, denn einer, der in der anderen ticke des Wagens sali, satt mich mit grollen Augen an. Lin merkwürdiger Mensch mit einem ich wciil gar nicht mehr, was für ein Gesicht er hatte, er bestand olicnbar nur aus Augen. Und die sahen mich unverwandt an. Peinlich. Eine gelinde Wut nahm Besitz von mir. Was heißt das? will er mich cinschüclUcru? ich lasse mich nicht cinschüchtcrii, weshalb siJlltc ich auch? Ich weit} doch, wer wir immer noch sind. Und im übrigen; immer feste druff! Und ich schlug den Mantel zurück und enthüllte ostentativ das auf meiner Kockklappe befestigte Hakenkreuz. Es hatte eine ungeahnte Wirkung. Sein Blick, der vorher wie aus weiter Ferne gekommen war, wurde näher, ]nutender, ruhte auf dem Zeichen. Dann rückte er au seinem Flute und fragte: ״Entschuldigen Sie, was bedeutet dieses Zeichen?“ Mir blieb der Mund vor Staunen offenstehen. Was dieses Zeichen bedeutet? Eine schlimme Ahnung er- Iahte mich. Uh machte mich steif und sagte: ״Balls Sie ein Ausländer sein sollten - mit Ausländern rede ich nicht." Er sah mich erstaunt, aber nicht beschämt an. ״Ein Ausländer?" frage er. Es klang ganz ratlos. Es tat mir leid, dal} ich ihn ohne Grund lieleidigt hatte, und ich murmelte־ eine Entschuldigung. l>;1 lächelte ״zweiten Zehnten" (Maasser veheni). Um zu dieser Scheidung zu gelangen, war es notwendig, den Sinn der biblischen Bestimmungen durch Deutung ihres Wortlautes eindeutig lertzulegcn. Das Ergebnis dieser Bcmühtmgeu war aber die Bestlegung, dall ein doppelter Zehnt von allem Ertrage gegeben werden sollte, der Maasser rischon für den Unterhalt der Priester und Leviten mul der Maasser -scheni gewissermatien als Anteil zu einem Fonds für die Ermöglichung der jährliehen Wallfahrten des ganzen Volkes nach Jerusalem. Es kann hier nicht versucht werden, die Kasuistik der tal* mudischcn Deu tekunst mftl Gesetzgebung bezüglich des Maasser auch nur in ihren Grundzügen wiederzugeben, und es muiS genügen, mit wenigen Worten zu sagen, was Maasser rischon und Maasser scheni gewesen sind. Maasser rischon war intalmudischerZcit eine Abgabe des gesamten Volkes für die Lebensbedürfnisse der Funktionäre am Tempel in Jerusalem, für die Leviten. Sie wurde gegeben als Zehnten von gesamten Ertrage des Bodens und vom Wurf des Viehes, mul zwar bezirksweise für die Leviten jedes einzelnen Bezirkes des Landes, und sollte diesen und ihren Fainilien die Existenz, die völlige, durch keinerlei andere Beschäftigung beeinträchtigt« Hingabe an ähren heiligen Beruf ermöglichen. Die Leviten durften jedoch nicht den gesamten Ertrag dieser Abgabe für sieh verwenden, nuillteu vielmehr von dem Zehnten, den. sie erhielten, ihrerseits ein Zehntel an die Priester abführen. Diese Abgabe der Leviten an die Priester, die gleichfalls keinen Bodenbesitz hatten und keinerlei anderer Bcschäftigung als dem Dienst am Heiligtum nachgehen durften, Hihrte die Bezeichnung Tcrumat hamaasser (Zehnthebo) «der Maasser min hamaasser (Zehnt vom Zehnt). t Auch der Maasser scheni war eine Volksabgabe, aber seine Zweckbestimmung war eine andere als die des 3 U ED! SC li E RUNDSCHAU Nr. 67 er. (Warum läclielt er? der Kerl ist doch unerträglich.) Und auf einmal ergreift mich eine noch schlimmere Ahnung■ ״Oder“, sage ich, stehe auf und sehe ihn von oben blitzenden Auges an,’ ״oder rede ich etwa mit einem Juden?“ Er sieht mich an. Diese Augen. — ״Ich bin Christ", sagt er. In einem Ton — einem Ton ich 1111111 sagen, ich schäme mich. Schließlich ist cs einem doch unangenehm, jemand fälschlich als Ausländer und als Jude ,verdächtigt zu haben. ״Also das Zeichen hier auf meiner Brust", sage ich schnell ahleiikeml, ״das Hake «kreuz, das Sie merkwindiger■weise nicht kennen, d.e. bedeutet nichts mehr sind nichts weniger als“ -- (ich lasse meine Stimme tönen) — ״Tod den Juden! Weg mit diesen —" und ich mache meinen Gefühlen Luft. Ganz außer Atem setze ich mich endlich nieder und sehe ihn streng an. Beschämt sieht er noch immer nicht aus, aber traurig. Wie kann ein Mann so traurig aussehen? pfui Teufel! ״Ja“, sagt er, ״das;dies habe ich der F'orm dieses Zeichens, das Sie Hakenkreuz nennen, angesehen.“ ״Seiner Form haben Sie es angesehen?" (Was soll das mm wieder licillen!) ״Ja, seiner Form, und wenn Sie selbst diese genau betrachten, so werden auch Sie finden, d;dl der Geist Ihrer Worte“ — er lächelt ganz leise; wozu läclielt er wieder! — ״darin enthalten ist,“ Ich sehe mein Hakenkreuz an. ״Nein“, sage ich, ״ich sehe gar nichts, aber wenn sie mir erklären wollen - ״Nun“, sagt er, und malt während des Sprechens die Zeichen, die er erwähnt, auf ein Stück Papier, ״dieses Hakenkreuz wächst hervor aus jenem Zeichen, das für Millionen Menschen von tiefer Bedeutung ist und•‘ (wieder das Lächeln) ״mich noch etwas näher angeht als .alle andren: dem einfachen Kreuz. Wollen Sie deu Schlüssel zum •Verständnis dieses Zeichens haben? Scheit Sie: ein einsamer Pfahl wächst von unten nach oben. Sein Bull ist eingedrwngcn i:1 die Erde um! hat sich fcstgek],1minert an dem dunklen Reich. Aufspringend aus diesem Ihmkel reckt er sieh dem Lieht, der Sonne, der Unendlichkeit entgegen, ein ewig I Tagender und nie durch Antwort Beruhigter, ein ewig Sehnsüchtiger lind .nie durch Erfüllung Befriedigter, ein Endlicher und Unvollendeter im ewigen und vollendeten Raum. So steht er da: ein in seinem Streben und Brägen Erstarrter, ein wahrli afi Einsamer, Da legt es sich (]Her über den aufwärts gereckten Arm, und aus der grandiosen Einheit wird tief problemalische Zweiheit. Den einsam aufwärts und in die Ewigkeit greifenden Arm kreuzt ein zweiter, der in die Endlichkeit des Horizontes hineinweist, der aus der Begrenztheil des irdischen Raumes kommt und auf die Begrenztheit des irdischen Raumes zeigt. Dem aufwärts Strebenden legt sieh Schranke und Hemmnis vor, aber zugleich wird trostlose Einsamkeit verwandelt in trost• volle Zweisamkeit. Aus den Zwei aber werden ,Vier: einer der über sich Jiinaiisvveist, einer der unter siel» blickt, und zwei, die in die Breite und Weite greifen,!Von Armesspitze zu Armesspitze aber wölbt cs sich und rundet sieh /um Kreise: verbindet die Vier zum Bilde der Vollendung, zuiu Bilde ewiger Wiederkehr. Nein, es ist kein Wunder, daß Millionen dieses Zeichen erwählten als ihr Symbol des Lebens." Er hielt einen Augenblick i!me und fuhr dann fort: ״Und mm scheu Sie sich Ihr Zeichen au. Wie ist in ihm alle Einheit und Kraft gebrochen. Wie ist es winkelig und spitzig, wie ist es tiiflelig und endlich. Nirgends mehr ein Hinweis auf die Weite des endlichen, auf die Ewigkeit des unendlirhen Raumes. Titanisches Streben abgekmkt, weltumfassendes Fühlen /erbrochen. Da wnr- Maasser rischon. Er war, wie sclioii angedeutet, nicht eigentlich eine Abgabe für Ercmitle oder allgemeine Zwecke, sondern vielmehr eine zwangsmäßige Bildung eines Bonds in jeder Familie, die es dieser ermöglichen sollte, die vom Gesetz geforderte jährliche Wallfahrt nach Jerusalem zu unternehmen. Auch dieser zweite Zelmt wurde von dem Gesamterträge des Bodens und dem ganzen Wurf des Viehs gefordert, jedoch mit der!Modifikation, daß an Stelle des Zehnten vom eigen»• liehen Ertrage auch dessen Wert in Geld für den heiligen Zweck aufgespart werden durfte, und mit der weiteren Bestimmung, dal! in jedem dritten Jahre dieser Maasser scheni an Arme, Witwen und Waisen gegeben werde!» mußte, damit auch diesen die Wallfahrt nach Jerusalem ermöglicht werden konnte. Die talmudischen Quellen enthalten keinerlei Angaben darüber, welche Erträgnisse die Abgabe des Maasser rischon jemals gehabt hat, auch nicht darüber, ob und inwieweit das Volk seiner Pflicht, den Maasser scheni zu gehen, Genüge geleistet hat. Aus der ()einliehen Sorgfalt jedoch, mit der die Bestimmungen des Ucligiousgcxetzcs durch die Jahrtausende gehalten worden sind und der Fülle der IEinzelheiten* die die Misclma diesem Gegenstände widmete, darf geschlossen werden, daß auch dieses Abgaben-( leset/, mit dem heiligen Ernst erfüllt wurde, auf dem «las. ganze jüdische Religionsgesetz aufgebaut Ist. Dieser Schluß ist um so mehr berechtigt, wenn man sich die Feierlichkeit vergegenwärtigt, mit der jeder einzelne Jude nach der Vorschrift der Bibel und des Talmud im Tempel in Jerusalem das Bekenntnis, seiner Ahgabenpflielit genügt m habe«; alllegen mußte. Der Wortlaut dieses Bekenntnisses ist uns erhalten; cs ist von so ergreifender Schönheit und verrät zudem solch tiefe Verknüpfung'des einzelnen mit sei non Volke und des ganzen Volkes mit dem Boden des hei• ligen Landes, daß wir es uns nicht versagen können, es zeit nichts mehr fest in der Tiefe, da weist nichts mehr über sich selbst hinaus, da greift nichts mehr nach dem Erdenrund. Da ist cs, als streckten sich Lanzen aus öder SpinneiifüBe, die einander naehschleichcn, immer einer dem andern nach, ohne sich jemals za erreichen, aber in dennoch niemals rastendem Verlangen, sich zu verwunden, und wchzutim. Der aufwärts gereckte Kreuzes,■irm ist seitlich gebrochen, der in die Weite weisende linke Jungt geknickt herunter, der nach unten gerichtete wurzelt nicht mehr, sondern kriecht auf dem Boden dahin, und mir der rechte starrt nach oben und kann sieh doch nicht über die Höhe der eigenen Ge- •iainl,gestalt erixben. So steht das Ganze, eng, gedrückt, in Winkeln, lauernd, in Spitzen drohend, wie ein Marterwerkzeug. Ein Bild der ,Verkehrung erhabener Sehnsucht in kleines Gelüst, «1er Zcrbrechting weltumfassender Liebe in enges, boshaftes Lauem. Wann, ach wann endlich werden keine Ecken und Spitzen mehr starren, wann endlich wird man über die Pole des Kreuzes hinausschreiten zur Vollendung, zum Rund des Kreises?" Damit nahm er sein Handköffcrchcn und verschwand. In dein Coupe war es merkwürdig׳■ hell gewerden. Ein absonderlicher Maisch. Wohl iiueli einer von den Verdächtigen mit Geist. Ich hätte ihn gar keines Gespräches würdigen sollen. Ob er niclit am Ende doch ein Ausländer war? oder gar ein Jude? Aber er sagte doch: ״Ich hin Christ!“ — Helene Hanna C o 1111. Ein Körnchen Wahrheit Sind die Juden bereit, Palästina auf2ubauen? Im Anschluß an einen Bericht ihres palästinensisehen Korrespondenten äußert sich die anti/Um-tischr antiseiuitisclie ״Morniiig Post“ fol״e«c!1׳n11al,Y/1: ״Wir denken, der finanzielle Hinweis tnwms Kerichterstatters wird auf den überbürdeten Steuerzahler des Landes großen Eindruck machen, der keine Lu»! hat, eine Summe von 7 Millionen Pitmd für «he nt.11!;irische Besatzung Palästinas an*gegeben zu sehen, mit der Möglichkeit, daß diese Summe noch viel größer wird, wenn die Unruhen unter den Arib’ent sich zu «•inor wirklichen Gefahr;!!Kwachsen. Die Juden selbst zeigen nach allem, was man hört, keinen allzu ״roßen finanziellen Eifer, ihre nationale Heimstätte wieder auf• zu bauen und wir sehen keinen Grund ein, warum die britischen Steuerzahler, die z.uin Teil ganz anderen Religionen angeboren, für die Juden in die Tasche greifen sollten. Das britische Volk, das mögen sich unsere enthusiastischen Zionisten merken, hat zurzeit gar keine Neigung, viel Geld . für exotische Unternehmungen ausziigeben.“ Auch irn antisemitischen Mist finde» sich zuweilen ein Körnchen Wahrheit. Scheidemünzen für Palästina. Oberkomntiss.11■ Iler beit Samuel hat sich ווה die zionistische Organisation in London gewendet mit der Bitte, ihm gee׳gliefe Vorschläge für die Prägung von Scheidemünzen für Palästina za machen. Die zionistische Organisation lwt durch jüdische Bachleti!«׳ ihre Vorschlag«: aitsarheiivn lassen. Darunter befindet sich auch der bekannte jadische Numismatiker und ,Archäologe Raphaeli. Die Münzen sollen eine Aufschrift tragen, die sich an das antike jüdische Münzwesen anlehnt. wörtlich hierhe* zu setzen: ״Ich habe binweggeräumt das Heilige aus dem Hause, habe den! Leviten, dv/n Fremdling, der Waise und der Witwe gegeben nach «l«m Gebote, das du mir befohlen; ich habe dein Gelvot nicht übertreten und cs nicht vergessen . . . ich habe gehört auf die Stimme des Ewigen, meines Gottes, unJ getan, ganz wie du mir geboten. So blicke hernieder au» deiner heiligen Wohnung, aus dem Himmel, und segne dein Volk Israel und den Bilden, den du uns gegeben, «len du zugescliworcn hast unseren Vätern, als ein Land, das fließt von Milch und Honig.“ Wir wünschten, daß der Ernst und die Verantwort• lichkeit für das Ganze, das aus diesem Bekennt!« spricht, die Juden unserer Zeit wieder erfüllen möge, in einer Zeit, in der nach Jahrhunderten wieder v«'» ihnen verlangt wird, den Zehnten zu geben? —tz Eine Max Brod-Matinee in Berlin Am Sonntag, den 12. Dez., ließt Max Brod ans seinem tmveröffentlichten Drama ״D er F ä 1 s chc r“,«l» soeben in Königsberg zur Uraufführung gelangt, und .0» anderen Werken vor. Die Vorlesung findet im Rahmen der Matinees und Abende statt, die die ״Ewer“־B11chbandlung in ihrem neuen Ausstellungsraum veranstaltet. — Karten zu 10, 5, und 3 Mark bei Wertiieim, Bote A Bock, K. d. W. und an der Kasse der ״Ewcr"-Buehl1and• lung. Die ״Jüdische Hilfe für das jüdische Kind" veran• staltet gemeinschaftlich mit der jüdischen Jugendzeitschrift ״Bar Kochba“ am Sonntag, den 12. Dezember, im großen Saale des Logcnlteims, Kieiststr. 12, eine Kinde r-Chanukahfeier. Karten zu 2 Mark a« der Kasse. Die Feier verspricht sehr schön zu werden. .

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