Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 87 (7.12.1920)
- Date
- 1920-12-07
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 650 Nr. 87 I gcfiilil der Zionisten manifestiert, ist die auch noch lau genug betriebene (kkfsanunltmg. Gewiß ist das ernte und wichtigste Erfordernis des Aufbaus das Geld; aber verderblich wäre die Auffassung, daß die zionistische Organisation mir als Geld• sainmeliuasdiiue y.u fungieren hat, daß mit der Zalihing des Beitrages die Pflicht dem Volke gegenüber erfüllt ist und man auf Bälle gehen kann. Auch mit den größten Geldmitteln wird der Aufbau nicht gelingen, wenn nicht ein neuer Geist in unserem Volke ein/ielit, jener Geist, der die Makkabäer beseelte und den man tu Festreden so schwung* voll feiert: die Hingabe an die nationale Idee, die ruhelose Arbeit, die 'Konzentrierung■ aller Gedanken und aller Lebenskräfte auf diese eine liistorische Tat, die wir heute zu vollfülireu haben. Das letzte Ziel der Makkabäer war die Reinigung des Tempels. Niemals kann eine nationale Tat gefingen, <ier nicht dieses Ziel vorschwebt. Unser Tempel ist heute mindestens so verunreinigt als der zu des Mathatjalm-Zeiten. Historische Reminis• zenzen sollen wenigstens zu Selbstkritik anregen, sonst sind sie wertlos. Wenn heute die l'arolc ausgegeben wurde, in den Clumukahtagcn den Schekel zu sam ttt ein, so bedeutet auch dies nicht eine bloße Gelds.mmilung, sondern es bedeutet die Werbung von Mitkämpfern: in diesen lagen soll jeder von uns wie Mathatjahu und seine Schar von Jude zu Jude ziehen und ihn auffordern, als Kampfgenosse in den Kampf tun das geschändete Heiligtum einzutreten, sich der Schar der Kämpfenden anzuschließen, nicht eher zu ruhen, als bis die Ketten gesprengt sind und das geweihte Licht im Tempel wieder leuchtet. Wir leben in einer furchtbaren Zeit, Strome jüdischen Blutes versickern in der Erde, das Röcheln von Sterbenden und die Klage unsäglich Leidender durchzittert die Luft von einem Ende der Weit bis zum anderen. Die Luft, in der wir leben, ist voll dieser Töne. Solches Grauen und der Ruf zu erlösender Tat vermögen Menschen zu wandeln. Diese Wandlung ist es, was noch beute und gerade heute der Zionismus zu vollbringen hat. Es ist heute die Schicksalsfrage unseres Volkes, ob es die Enge zu sprengen, sich aus der Kleinheit und Erbärmlichkeit des täglichen Lehens, ans dem Schwanken zwischen Geschäft, Vergnügungen, fiktiver Begeisterung zu einem wirkliehen Einsatz für die Idee erheben kann. Dies in einer stillen Stunde der Besinnung zu erkennen, soll unsere diesjährige Makkabäerfeier sein. R. W. * Herbert Samuel (Zu seinem 50, Geburtstag.) Von M, GI ü c k s o 11 n, liic außerordentliche Figur des Statthalters Herbert Samuel gibt heute dein öffentlichen Leben Palästinas das Gepräge. Immer deutlicher ist erkennbar, wie zieibewußt dieser Manu seine liistnrisdte Aufgabe erfaßt Und welche hervor• ragenden persönlichen Qualitäten er dafür einzasetzen hat. Samuel ist der jüdische Staats• manu, der budtstäblidi in weitem Sinne ein Schöpfer des künftigen jüdischen Gemeinwesens zu sein berufen ist, und aus seinem Verhalten ist zu erkennen, wie sehr er sich dessen bewußt ist, daß die Lösung dieses Problems ganz nettartiger ,Methoden und eines neuen Typus von Staatsmann bedarf, den er zu schaffen unternimmt. Zu de; 11 50. Geburtstag des Obtrkomnmsärs am 10. November schreibt Glück soll n in ״Haare/" einen Artikel, der Samuels Mission von «U'scni prinzipiellen Gesichtspunkt zu deuten versucht. Wir geben den Artikel in gekürzter Fassung wieder. Die Red. Erst 50 Jahre alt wird heute der Mann, dem das doppelte Glück beschießen war, einerseits - eine hervorragende Stelle ciit/tmeinneu unter den Staatsmännern Großbritanniens, andererseits die zentrale Figur seines Volkes zu werden, Inangurator einer neuen Epoche, in dessen Hände das Schicksal unserer Wiedergeburt in der entscheidenden Stunde gelegt wurde Noch ist kein Platz für objektive, historische fkurteüung. Dazu fehlt uns die Distanz, die Ruhe. Woher sollte auch in dieser gärenden und stürmischen Zeit ur.d hier, auf der bewegten Szene der neuen Tat, die abgeklärte Ruhe kommen, die nötig ist, um das Werk und den Meister klar sehen zu können? Aber eins ist uns klar: Herbert Samuel besitzt eine Eigenschaft, mit der kein Jude vor ihm gesegnet war: er ist der erste jüdische- Staatsmann, dessen ,Persönlichkeit, Harmonie und Tatkraft nicht durch den Fluch unserer Geschichte, durch die Tragödie der seelischen Zerrissenheit, der Divergenz zweier Welten gebrochen oder getrübt wurde.' Auch vor Herbert Samuel sind uns große Staats- Männer erstanden, Männer jener seltenen Art, die der Menschheit in gesegneter Stur.ie gegeben werden, um: ihr neue Wege zu bahnen. Nicht nur Juden, die Staatsmänner waren, gab uns die letzte Epoche, sondern auch jüdische Staatsmänner, deren Tun und Sinnen auf das Wohl ihres Volkes und auf den Wiederaufbau seines aerrütteten Lebens gerichtet war. Aber das große Ungtüdk — die Galuth, die Zerrissenheit, OeteÜthcit ent- , JUEDISCHE RUNDSCHAU kiäftete ihre Tat und vereitelte ihre Hoffnungen. Sie vermögen es nicht, die Kluft zwischen zwei Welten zu übtirhrückeu, und den natürlichen Boden für eine ganz« nationale Tat vorzubcrciteii.!)’Israeli und Herzl sind zwei Zeugen dieser Galuthtragödie, Beaconsfield — dieser Romantiker unter den Politikern, dessen jüdische ״Erbschaft" die lebendige und aktive Kraft seiner Seele war und sein Auge für die Mängel der empirischen Wirklichkeit schärfte, war der eiste jüdische Politiker, der unser nationales Problem um! seine Lösung׳■ begriffen hat. Mehr noch: die große Lüge der europäischen Zivilisation, die der jüdische׳ Beaconsfidil mit dem stürmischen Temperamente eines Prophetenenkels empfunden bat, machte ihn zum Romantiker des Orients. Der mechanischen Kultur, die Geist und Menschentum tötet und Splitter und Scherben einer geistlosen äußeren Zivilisation zurüekläiit, stellte er die grolle geistige Einheit des Orients gegenüber. Aus dem alten rätselhaften und geheimnisvollen Orient kommt das Heil der Welt. Aus dem erneuten Zion, aus dein zu neuem Leben und imion Schaffen erweckten Land der Propheten ergeht wieder Licht und Lehre an die Menschheit. Das war die Wahrheit ßcucoiisficlds. Die Wirklichkeil des Lebens siegte aber über die Wahrheit der Idee. In der Wirklichkeit blieb Beatunsfield englischer Lord. Seine Träume galten der Wiedergeburt seines Stammvulkes, seine Taten ,aber — dem Aufbau des britischen Imperiums. In seiner Phantasie sah er die durch das neue Zion erneute Welt, und i'.n Leben befestigte er die alte, in Sünden verstrickte, verderbte Welt. Im Traume — das Tankiedsche Ideal der Wiedergebürt des Orients; in der Wirklichkeit - die Orient- Politik lies Lord Beaconsfield. Der Traum ist verflogen, das Wunder blieb aus. Die Seele Beaeonsfields blieb gefangen im Galuth, er fand den Weg nicht zu sich und zu seinem »Volke, und der grolle Politiker vorstand es nicht, die Herzen zu bewegen und etwas Neuartig׳cs zu schaffen. Wohl hat Beaconsfield ver* standen, daß das jüdische Problem ein Weitproblem ist, und daß nationale jüdische Politik Weltpolitik ist; er selbst aber blieb ganz im Banne der Weltpolitik, und zum Gedanken einer nationalen jüdischen Politik ist er nicht vbrgednmgcn. Das Gegenteil <1:11011 widerfuhr Herzl. Er hat es verstanden, das Wunder zu vollbringen, den Weg zum Volk zu finden und dessen Seele bis zu den tiefsten Tiefe» zu erschüttern. Er wurde der »Verkünder des Ideals van Generationen und erweckte die im Schoße der Geschichte schlummernden Schaffenskräfte. Aber auch dieser Wundcrtncnsch vermochte es nicht, dein Schicksal seinen Willen aufzudrücken und die Welt unizuordiiem Das Fatum der Galuth, das Paradox imii die Zerrissenheit, hat auch iipi dazu verurteilt, seine Kraft unnütz zu vergeuden. Er fand keine Brücke über den Abgrund zwischen beiden Wellen, und seine ganze Willens• und Tatkraft reichten nicht aus, um die fremde kalte Welt zu erschüttern, um die Indolenz und Stumpfheit zu bezwingen lind die jüdische Politik zur Weltpolitik zu machen. Zur Zeit Her/ls war der Boden für eine ganze nationale Tat nach nicht reif. Herbert Samuel ist der erste jüdische Staatsmann, der von der Tragik der Zerrissenheit, der Gegen- Sätze unberührt ist. Ein neues, in unserer Galuthgcschiclitc unbekanntes Glück von Harmonie und Ganzheit schwebe über diesem Anse!wählten der Geschichte. Denken wir an Adolf Cremicux,‘ der doch auch ein guter Jude war. Wie groß ist der Unterschied zwischen dem Judentum mit gebrochenen Hügeln, das halblaut von unklaren Idealen spricht, die tief im Herzen versteckt sind und sich in eine stille unsichtbare Ecke zurück/ielien — ' und dem neuen Judentum, daß aufrecht den Kopf erhebt und sich erdreistet, eine eigene neue Welt und eigenes neues Leben zu bauen. Herbert Samuel ist das Symbol und der historische Sendling dieses neuen Judentums. Herbert Samuel kannte nie die ewige Unsicherheit und die inneren Widersprüche, die die Seele zermürben und der schöpferischen Kraft berauben und ihr den Stempel innerer Knechtschaft bei äußerer Freiheit aufdriieken. Ihm ist der Segen der IJn!;ehrochenheit, der urwüchsigen, ungetrübten Natürlichkeit zuteil geworden. Die beiden Welten, die englische und die jüdische, vereinigten sich in ihm /,» einer harmonischen Eiultc.it. Sowohl der Jude wie der Engländer in ihm sind natürlich, frei, und erfüllen ihre Rolle in Rillte und. Ganzheit. Er ist ein Sohn des weltbehcrrschendeii Aibion, selbstbewußter Engländer, der den Wert seines!Vaterlandes kennt; in aller Erinnerung sind noch die starken und sicheren Worte, die er am 21. Tanunus im Regierungs-Palais vor den verschiedenen Vertretern alter!Völker uml Konfessionen über die ״Grundlagen der Größe des britischen Reiches", über die ״Regierungsprinzipicn in allen unter britischer Verwaltung stehenden Ländern" gesagt hat. Wir alle fühlten dant als etwas von ■der Stärke und der wunderbaren Ruhe, die der britische? Geist ausstrahlt. Aber Herbert Sanute'» ist auch ein selbstbewußter Jude, ein Jude der Rasse und der Tradition nach. Das Judentum ist ihm kein belangloser Zufall, geschweige denn, wie für viele ״berühmte" Juden, ein unangenehmer Zufall. Das Judentum ist für ihn eine Tcbenstraditkwi, die das Herz befruchtet und die das Gemüt ausfüllt. Er hat in sich die Freiheit alter Aristokraten, und die Erinnerungen: der Vergangenheit, seine Abstammung aus alter sephardjschcr Fainihe, wirken ständig in seinem Herzen. Die gute Mischung zwischen den jüdischen und englischen Elementen bildete seine persönlichen Eigenschäften und prädestinierte ihn' zu seiner schwierigen I Aufgabe. Weizmann machte einmal die richtige Be- | rnerkung, daß er die besten jüdischen und engUsdten Eigenschaften in sicli vereinigt Er hat den alten jüdi• sehen Idealismus, der die Weit nach den Forderungen der Ethik und moralischem Gesichtspunkten umbauen will, und besitzt zugleich den praktischen Sinn des englischen Volkes, den gesunden Realismus, der mit beiden Füßen auf dem Boden der Wirklichkeit stellt. Seine englische Erziehung hat ihn nicht nur dazu 1h fähigt, reale Politik unter Luftmenscheii und Phantasten zu führen, sondern schuf vielleicht auch den Boden für diese Mischung von Ulcalisiitus und Realismus, von erhabenen Idealen mul kalten mul uiiditcrncn Berccli nungen, die doch eigentlich das Wesen der zionistischen Politik aiismacht. Darin liegt eben das Glückliche in dieser Harmonie. Herbert Samuel ist mir deshalb ein großer jüdischer Politiker .geworden, weil die Zeit für jüdische Welt politik gekommen war, weil die Brücke zwischen zwei Welten gefunden war. Die Sackgasse, in die fter/i gedrängt worden war, ist durchbrochen. Der grolle Sturm erschütterte die Seelen, die Wiedergeburt der bedrücktesten Nation ist zu einer mächtigen morah sehen Forderung geworden. England iiat als erste Macht diese Forderung aufgenonimm und übernahm vom Völkerbünde die historische Aufgabe; und Herbert Samuel, der englisch-jüdische Staatsmann, wurde «1:•t ihrer Erfüllung betraut. Wir können Herbert Samuel nur eines wünsch ui möge die gesegnete H nnumie der Ganzheit und Cer schöpferischen Ruhe der Person und ihres Schicksal, nie gestört werden. Presse-Rundschau Palästina and das Gesamtjudentum litt ״Hamburger 1er. f־'am.•Blatt" schreibt an teilt■״ der Stelle Fahius Sc ha eit einen Artikel über die ״kul turelle Bedeutung Palästinas", in dem er die politische Bedeutung Palästinas als Heimstätte für die jüdische» Massen zwar in Frage stellt, jedoch die Idee des kulturellen jüdischen Zentrums entwickelt, das iür alte- Juden größte Anziehungskraft haben muß. Palästina wird der Ort sein, wo die hebräische Sprache herrscht und wo Juden nach jüdischem Geist leiten könne״ Auch die Erziehung zu Landwirtschaft uml Handwerk kann nur dort erfolgen. Daiier sei es 'Aufgabe der .Juden aller Länder, nicht nur Geld für den Aufbau Palästinas her/ugeben, sondern auch das Werk mit Interesse zu verfolgen und zu überwachen. Dem Zionismus allein braucht diese Rolle nicht überlast»» zu werden, ״i i c tt t e, w o es in d e n R e i h e » d e r z i e 1 b e w ult t c 11 Juden keine Palästina• g e g 11 0 r m e 1t r g i b 1, müßte es in jeder G c m e i (1 «1 e eine O rg a n i s a tio n g e b e », u in d a s Palast i na werk kräftig zu unterstützen und die Fühlung mit dem gesch i chU i ch geweihten Lande zu erhalten." Zum Scblu״ wird die »Mahnung ausgesprochen, alte Fehler ein/u gestehen uml mutig um/ti'crncn, Vorurteile auf/ugei en und iniunarbcitcn. Diese Worte, an einer gewiß nacht des Zionismus verdächtigen Stelle gesprochen, werden zweifellos auf die deutschen Juden Eindruck mache» und sie zum Nachdenken veranlasse». Man kann über Sinn mul Ziel des Palästinawerkes verschiedener An sicht sein; aber das eine muß man sicli klar mache», daß jetzt der Moment zu einer historisch bewertbaren Leistung des Judentums gekommen ist und daß jeder die Pflicht hat, daran mitzuwirken. m ״Morning Post1' vom IS. November v«röffein־ licht einen Spezialliericht ihres palästinensische» Korr«•• spotidenten, der sich heftig gegen die zionistische Pulttik der englischen Regierung wendet. Er sagt, daß die Schaffung eines jüdischen Nationalstaates eine Unter drückung der Araber wäre und einen arabischen Am stand zair Folge haben müßte. Darum empfiehlt et daß die Balfour-Dekktration beseitigt werden musst Das Blatt selbst widmet der Frage an leitender Stellt einen redaktionellen Artikel unter der Ucberschri ft: ״i)er Islam und Palästina‘'. Es betont, daß insbesondere die Ausgabe von 7 000000 Pfund jährlich für die Oikupa tiojisarmee übermäßig ist und wahrscheinlich noch j wachsen wird, wenn, wie zu erwarten ist, die HaUun.j der Araber bedrohlicher werden wird. Das Blatt spricil die Hoffnung aus, daß das Mandat die unbczweifelbart:, historischen Rechte der Araber anerkennen wird und 1L Araber Palästinas nicht einer zionistischen Herrsclwit aussetzen wird, was zur Entfachung eines heiligt» Krieges gegen die Alliierten den Anlaß geben könnte l)er Artikel ist nur die Fortsetzung der anti/iom stischen ,Kampagne des bekannten Antiseinitenblattf' , Diese» Kreisen ist kein Mittel zu schlecht, uml?> verschmähen auch rocht das Mittel der Verhetzmv das schon zu Pessach dieses Jahres zu dein für ihr» Agitationszwecke erwünschten Resultat geführt hat. Was kolonisieren kostet. Angesichts der U saclte, daß das jüdische Volk für den Aufbau und 111 Besiedlung Palästinas einen Grundfonds schaffen »1״ |l dessen Hohe alle bisherigen Paliistinafouds bei 1v«.׳i!c»j» überschreitet, ist es vielleicht von Interesse, welch■ Kosten andere Völker für Kolonisation!;• und ß» I sicdlungs/wecke ausgegeben liabcn. Das Deut sc!'*■ Reich stellte für seine Kolonien in seine Eu;'I von 1886 bis 1906 über 320 Millionen Mark Frieden'■ wert ein. (Weitere 300 Millionen kostete der Heren■ aufstand in Südwestafrika.) Von lSSö bis 10N h•'■ Deutschland für sehne Kolonien Sol Millionen M.u« Friedenswert ausgegeben. Weiterhin nahm das Rof an Kolonial,anleilien für 2S3 Millionen Mark Friede; ■ wert. Die 861 Millionen Mark Zuschuß wurden ä D11;■ perdu gegeben. Das Reich gab diese Summe als Ge״ kapital in der Hoffnung, ein bei weitem höheres voT wirtschaftliches Kapital' daraus zurückzugewinnen. Güterverkehr mit Palästina. Der Damrt ״Spica“ der deutschen Levante-Lime, der am D• P zember!Hamburg verläßt, und der Dampfer ״SmyrnJ derselben Linie, der am 18. Dezember Antwerpen läßt, legen auf ihrer Tour in Jaffa und Haifa » 1־ ) 1 $ 4' ־; J 1 -׳ 1"; \ * 1 » 1 ii * f b s