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Jüdische Rundschau · 1920-11-23 · Heft 83 (23.11.1920) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 83 (23.11.1920)
Date
1920-11-23
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 622 J U E Dl SCH E RUNDSCHAU / könnte. Clan/, abgesehen dayon, daß dies sicherlich für einen zionistischen Politiker, dessen höchstes Ziel die Wiedergeburt der jüdischen Nation ist, kein Gesichtspunkt wäre, so ist es auch sachlich falsch, wie die Vorgänge in Prag und in Budapest beweisen. Es gab vielleicht keine extremere Assiniilation als in Prag und Budapest; und beide Städte sind heute der Schauplatz pogrom ähnlicher Veranstaltungen, beide die Stätte wüster, antisemitischer Agitation. Die jüdisch-nationale Politik hat noch eine schwere Arbeit zu leisten, bevor dieser Haß abgebaut werden wird. Diese Arbeit ist nicht nur die politische, welche den politischen Faktoren deT Welt die Forderungen der Juden klarlegt und über zugefüfftc Ungerechtigkeit Beschwerde führt -- die einzige politische Aktion, die den Juden heute offen steht; sondern sie ist gleichzeitig eine innere, gewissermaßen pädagogische und rnoralischt* Aufgabe: die Juden zu starkem jüdischen Selbstgefühl zu erziehen, so daß sie auch in ihrem politischen Auftreten nichts anderes als Juden, sein wollen, 90 daß sie innerlich frei werden und auch in ihrem Verhältnis zu ihren Mitbürgern unabhängige und aufrichtige Beziehungen schaffen können. R• W, Italienischer Brief (Von unserem italienischen m. b.-Korrcspondenten.) Rom, den 8, November. Am 2. November traf in Rom der Sekretär der »oiustisdien Organisation, Samuel Land man, ein. Das Hauptziel seiner Reise ist, wie bekannt, die verscliiedencn politischen Erleichterungen betreffs der Emigration zu erwirken und die Palästina-Aemtcr auf sicherer und einheitlicher Basis zu organisieren. Mit den Resultaten, die er in Wien, Prag und Belgrad, welche Städte er schon besuchte, erzielte, erklärt sieh Herr Land man im allgemeinen recht zufrieden; er hofft, daß in Zukunft keinerlei politische Schwierigkeiten in diesen Ländern für unsere Emigranten bestehen werden. UeberaU hat er auch seitens der jüdischen nichtzionistischen Organisationen, speziell seitens der Joint, warme Sympathie und volles Verständnis seiner Aufgabe gefanden. Auch die Reorganisierung der Palästina-Aemtcr wird jetzt gut vor sich gehen, nachdem in Mährisch- Ost rau ein einheitlicher Plan ausgearbeitet wurde und alle Strömungen des Zionismus (die von und an allen Paläsfina-Aemtem vertreten sein werden) sich auf dem Beden der praktischen Arbeit vereinigt haben. In Triest nahm H. Landman Fühlung ntit dem Palästina-Amt, führte Unterhandlungen mit dem Lloyd wegen Verbesserungen der Faiirtbedingungen (u. a. wird eine spezielle Linie Triest Jaffa in Aussicht gestellt) und ־mit Oeneralgouvemcur Mosconi wegen Regieruttgserfcichterungen. In Venedig wurde eine kleine Konferenz einberufen, an der die Vertreter der zionistischen Förderation, des Palästina-Amts von Triest, der jüdischen Gemeinde von Venedig und des Ministeriums des Aeuderen (in Person von einem Juden - Dr. Caliinani) teilgenommen haben. Es wurde die Gründung eines allitalienischen jüdischen Comitd für Emigranten, die in immer steigender Zahl das Land durchreisen, beschlossen. Mit der Arbeit des Palästina-Amts von Triest erklärt sielt H, Landtnan höchst zufrieden, bisbesondere ln Anbetracht der schwierigen Verhältnisse und der dürftigen Geldmittel. In Rom wurde H, Landman von Gomtn. Lagv», Chef der Levante-Abteilung des Ministeriums des Aeußcren und vorn Marchese Di Saluzzo, Unterstaatssekretär des Aeußcren, empfangen. Beide versprachen ihm, den Emigranten alle Erleichterungen, die in der Macht der Regierung stehen, zu gewähren (es handelt sich vor allem um Paßfrage, Preisermäßigungen, Sichentng der Lebensmittel) und versicherte ihm, daß der wirtschaftliche Aufbau von Palästina dieselbe Unter- Stützung vier italienischen Regierung finden wird,, wie es mit der politischen Frage der Fall war. Am (1. November hielt H. Landman im Saal der jüdischen Ge- «icinde einen Vortrag über Palästina und Emigrationsfragen. Am Abend desselben Tages ist er nach Konstante ■Opel abgefahren, von wo er nach Rumänien, Ungarn und Polen gehen wird. Hier wird es sich schon um eine ändere Aufgabe handeln, nämlich um Auswahl vmil Vorbildung der Emigranten. Da an diesen keinesfalls Mangel sein wird und da andererseits mit keinen politischet» Schwierigkeiten mehr ernstlich zu rechnen wäre, schrumpft das Emigrationsproblcm ausschließlich auf eine Geldfrage zusammen: wenn diese vom jüdischen Volke gelöst sein wird, so können wir, meint H.;Landtnan, optimistisch die Zukunft betrachten. (Anm. d. Red. d. ״Jüd. Rundschau": Wir können die im Schlußsatz ausgesprochene Anschauung unseres Korrespondenten nicht teilen. Zwar ist die Beschaffung der Gelder momentan die wichtigste Aufgabe; dennoch ist die Emigration darüber hinaus auch ein höchst ksompüriertes organisatorisches Problem, und wir müssen test- «teilen, daß bisher die verantwortlichen Faktoren in nelen Punkten versagt haben. Herr Landman wird ״,f •einer Reise gerade in dieser Hinsicht viele wertvoue Erfahrpngcn machen können, die hoffentlich zu Veibanerungren den Anstoß geben werden.) .־ ■י:—*yt : - *0' :׳ ., , Von den ״Notvven(li״l;eitcn Palästinas“ und von Beden kl ich keilen der ״Berufs- Umschichtung“ ׳ IX*r Schriftleiter der ״Jüdischen Rundschau", Herr Klötzel, glaubt in einem Aufsatz dieses Titels darauf hiiivveiscn zu müssen, daß 1. in gewissen Kreisen des Blau-Weiß und K. J. V. ״eine widersinnige Propaganda für den Lehrerberuf“ gemacht werde. 2. daß diese Propaganda nur von den Notwendigkeiten Palästinas ausgehe, infolgedessen zu falscher Beratung führen müsse, da sie j« nicht die Bcrufscignuiig berücksichtige. 3. daß, wenn dann eine spezielle Vorbereitung geraten würde, dieser Rat falsch erteilt würde, so daß alle diese Lehrer sich unsinnig vorbereiteten. Dazu ist zu sagen: 1. der Verfasser dieser Eiltgcgmuig glaubt ■über die Verhältnisse des Blau-Weiß bestimmt, über die des K. J. V, zum mindesten besser als Herr Klötzel informiert zu sein; er schöpft nämlich in beiden Fällen aus erster Quelle. Da muß er mit Bestiminfheit vorn Blau-Weiß, mit einer ziemlichen Gewißheit vom K. J. V. erklären, daß hier eine Propagauda für den Lehrerberuf nicht getrieben wurde und nicht getrieben wird. Was ini Blau-Weiß geschieht und immer geschehen soll, ist etwas ganz anderes. Und da bei uns eine solche Unklarheit über die Berufs- Umschichtung herrscht, muß man das wohl bei dieser Gelegenheit einmal ausführlicher darstellen. Eine zionistische Berufsberatung hat dreierlei festzustellen: 1. Was fehlt dem jüdischen Volk nach volkshygieuischen, volkspädagogischcn, nationalökonomischen Erwägungen? 2. Was fehlt Palästina? I. Wie sollen die, die einen Beruf gewählt haben, sich dann möglichst sachgemäß und ohne unnötige Umwege vorbcreitcii? Darauf ist zu erwidern (Gesprochen wird hier nur von Jungen, wie es auch Herr Klötz.cl getan hat): 1. Es fehlt grundsätzlich an Menschen, die zupacken und sehen können; darum fehlt cs an Landwirlen, Gärtnern und bestimmten Handwerkern. 2. Es fehlt an Menschen, die dem; jüdischen Volk seine Kultur und die Kultur der Welt deujlich machen können. 3. Es fehlt in allen Berufen an. Menschen, dies ihren Beruf als Dienst am Volk auf fasset ,'und nicht als Mittel, möglichst viel für sich zu erraffen. Das hat die zionistische Berufsberatung zunächst klarzustellen. Sie hat fernerhin zu sagen: Wer diese Fehler als seine Mängel empfindet, energisch und durchschnittlich befähigt ist, der entscheidet sich ruhig und ernst. Er verwechsle dabei nicht Bihiungswerf und Beruf. Ein Biklungswert sind für jeden gärtnerische, landwirtschriftliche, hebräische, handwerkliche Kenntnisse; man suche sie sielt zu erwerben. Aber Beruf ist das erst dann, wenn dieser Bildungswert die .ausfüllende Tätigkeit des Lehens werden kann, Berufswahl ist für den Jungen so ziemlich »las ernsteste Ding auf der Welt, die letzte Entscheidung darf er nur selbst treffen. Aber die zionistische Berufsberatung hat die Pflicht, immer wieder auf das hinzuweisen, was d«mt Volke und was Palästina fehlt. Wer einen Beruf gewählt hat, muß wissen, daß er mit eiserner Energie. lernen und sich durchsetzen muß. Bei den landwirtschaftlichen Berufen erfolgt die Auslese zumeist von allein. Wer nicht aus Eisen •ist, oder zu Eisen wird, fällt nach einer bestimmten Zeit von selbst aus. Das' ist gewiß bedaucrlieh für den Betroffenen, gibt aber niemanden* ein Recht zu sagen, nun dürfe die zionistische* Organisation nicht mehr erklären: Juden müssen, soll das Volk, also d»>ch wollt jeder einzelne wieder gesund' und stark weiden, Landwirte und Gärtner werden — und zwar in der ganzen Welt (nebenbei gesagt auch bei der gegenwärtigen wirtschaftlichen Entwicklung ein Beruf, der den, der wirklich etwas leistet, ernährt). Wenn nun einer sich selbst entschieden hat, dann hat die spezielle Berufsberatung einzusetzen, die nun mit Hilfe der besten Fachmänner anleitet, wie der Anfänger sich auf seinen Beruf vorbereiten soll. Ein Muster einer solchen ernsthaften, speziellen Bcrufsberatung, waren die Referate des Praktikantentages. , Und nun der Lehrerberuf. Es ist da von dem, der sich für das Ganze, das Volk verantwortlich fühlt, zu sagen, Menschen werden not sein, die sich wirklich die hebräische und die Kultur der Welt erarbeitet haben, die durch diesen Kulhirbesitz nicht überheblich wurden, die zupacken und sehen können und bescheiden in ihren Ansprüchen sind. Solche Menschen sind notwendig. Notwendig im. öolus, notwendig in Palästina. Ob uiul wer es werden kann, werden soll, ist eine zweite Frage. Alles, was Klötzel nun über die Vorbereitung zum Lehrerberuf sagt, ist ungründlich und undurchdacht. 1. Wenn nämlich» einer auf die Universität geht, braucht er darum noch nicht ,Oberlehrer“ werden zu wollen. Es ist nämlich wirklich wahr, daß es Leute gab ■und gibt, die die Univcrsitäts- Bildung beherrschen, und die cs als höchsten Wunsch hegen, Lehrer an einer Volksschule zu wenden. (So etwas gab es auch schon bei anderen! Völkern. Weiß Her Klötzel nichts von den ״Narodniki in Rußland?) Ja, die wünschen — alter auch können?. Da muß mar» wieder etwas weiter ausholeit. Festzustellen ist — und jeder ernste Mensch aus Palästina weiß das (z. B. Rabinowicz): Niemals wird eine wirkliche Besied- י tung Palästinas möglich sein, wenn die Kolonien nicht Zentren der Kultur weiden. Denn cs gab ,noch! nie eine Jugend in der Welt, die nicht immer /׳.» den Stätten der Nt 83 Kultur hingestrebt hätte, und gar jüdische Jugend. nun wieder ein verhängnisvoller Fehler begangen. M.u sagt, das ist ja unmöglich oder fast unmöglich. Duraitl ist zu entgegnen: Die Besiedlung Palästinas Ist über haupt fast unmöglich. Die ganze Aufgabe »kr 7*>n, stischen Organisation besteht darin, ob man dieses Fast Unmögliche möglich macht. Ist einer todkrank, und es gibt nur ein Mittel, so schlage man nicht den Ara tot, sondern wähle das eine Mittel auf Leben und Tod Denn sonst ist langsamer Tod doch gewiß. Und mm erkenne man die Schwierigkeit, wa» e, heißt, Volksschullehrer werden zu wollen. Noch einmal das sollten Menschen sein, wenn auch nur wenige Mea schert, die wirklich Kultur in sich tragen, jüdische und Weltkultur, und außerdem klare Augen, feste Hände und bescheidene Ansprüche Jiaben, Das würden dann wirklich Koloniclehrvr sein, keine anderen. Diese Lehrt■! können aus Detitschlami kommen. Hier gibt es Bil dungsmöglichkciten genug. Die jungen Zionisten m Deutschland brauchen nicht in der Hast zu leben, Nad• Palästina werden überhaupt nur die kommen, die in d« ganzen Welt ihren Mann stehen. Denn Palästina wirf schwieriger sein, als jeder andere Posten in der Welt Wer nicht unbedingt hin muß, aber hin will, un(j herrlich ist solcher Wille, wenn er zum Ziel kommt, muß endlich einmal klar erkennen, daß er dieses Ziel nur dann erreicht, wenn er es durch Energie, Fleiß uni Begabung zu äner wirklich sicheren Leistung brin ו Wa9 schadet es dem, der danach strebt? Jeder würde stärker, fähiger, der so arbeitet, und damit auch ein wen vollerer Zionist im Golus, Leichtfertig und ungründlich sind all diese Reden von Scminarvorbereitung. (iewifl der Kolonie- oder Volksschullehrer braucht unfnwcndi' nicht nur spezialistische Ausbildung. Aber nun mach doch nicht den ganz groben Fehler, nun zu meinen, er könne sich ausbilden, könne ein guter Kofoniolehrer werden - wofern an sich Möglichkeiten bestehen wenn er sich ausbildet, wie hierzulande ein Dorf schul• lehrcr oder Volksschulldtrer. Der deutsche Volkssrlnä Ich rer wir»! nämlich nach Anlage und .Schuibikluig sicher mit der auf Seminaren zu erwerbenden Rif. düng. Und nur sichere Menschen sind fähig, überhaupt Erzieher zu sein. Kein Jude aber wird heute auf dies«• Weise sicher. Auch hier ist die Aufgabe sehr vuä schwieriger. Es gilt umfassende Bildung erwerben, aber auf der Grundlage des Studiums; das kann kein! Seminar geben. Jedes hebräische Lehrerseminar in Deutschland, das allgemeine Bildung geben wollte, wäre ei!» Unding, eine Stätte tler Halbbildung mehr. Wir dürfen uns freuen, wenn diese hebräischen Seminare hebräische Bildung, das ist hebräische Kultur, übermitteln würden und sollten immer zielbcwnaßter darauf hinwirken. Sonst aber soll der werdende Lehrcr auf die Universität jM«» und ein Spezialfach studieren. Daneben aber die Schule nachholen, »he er leider nicht selbst lta.lte, aber iIk-Ii schaffen wäll, d. h. wirklich umfassende Bildung sieh erwerben. Helfen kann hier nur einer, der sich dies» umfassende Bildung erarbeitet hat und der die Not Wendigkeiten des Er/ieherberufes wirklich kennt. Et» Lehre!־ dein werdenden Lehrer. Dem werdende* Lehrer, da muß gesagt werden, daß diesen Beruf ei* junger Mensch überhaupt nicht wählet» kann. Wer ernst Haft sieh um Erziehung bemüht hat, wvr gründlich die pädagogische Literatur kennt, der weiß, daß ein anderes ist die instinktive Erziehung, die die Mutter ihren Kindern zuteil werden Läßt, als die herbe, durchdachte Erziehung »!es Lehrers oder der Lehrerin. Dieses herbe Erziehen können ist eine Fracht, die, wean übi'rhatipt, dann nur dt-nj reiten Menschen, der wirklich Kenntnisse hat und so sicher wurde, zufällt. Auch dann nicht jedem. Man kann nur immer einem, der einmal hofft, Lehrcr werden /u können, sagen: Was du zunächst erreichen mutlt, ist das, daß »111 dir eine lebendige Bihluug erwirbst, tlal du auf wahrer Bildungsgmndlage in einem spezieller Fach ein Meister wärst, daß dir Hebräisch wirklich wieder Kulturgut werde. Dann wirst du immer deines Mann stehen. Als Gelehrter, als Bibliothekar usw., und daun kannst du etwas. Vielleicht, tlaf» du »än guter Lehrer und Erzieher weiden kannst; so lebe mit jungen Menschen zusammen, nimm wirklich »lie Lehren der ewigen, großen Erzieher auf und lerne die wenigen großen Pädagogen kennen, die Bücher geschrieben haben. Willst du Lehrer in einer Siedlung werdet» in Palästina oder im Golus, so mußt du auch einmal ein Halbjahr oder ein Jahr, je nach dein du dich anstellst, landwirt schaftlich oder gärtnerisch und handwerklich arbeiten Denn sonst — als Bibliothekartyp bleibst du ein Fremder in der Siedlung und wirst kein Erzieher zu dem hin, was unser Volk so dringend braucht, zu aufrechten, sehenden, packenden jüdischen Mett selten, denn du t1*״ ja kein Vorbild. Das wäre zu sagen. Und nun erf Letztes. Solche Berufsberatung ist nie eine Gefahr.' stärkt die Menschen, und was fehlt uns dem» Überhang5 anderes, als leistungsfähige, durchgebildete, das sind starke und sichere Menschen. Um es zu wäederhokn, die stellen ihren Mann überall, sind nicht mehr hastig und nur, weil sie überall ihren Mann stehen, dar«1״ auch in Palästina. Unverantwortlich ist allein ein«' Berufsberatung, die zwingt oder bestimmt, sich einem rein speziellen Fach zuzuwenden, Z. B. Postbeamte» zu werden. So darf man nicht raten. Die zionistische Weltorganisation tat nichts Ernst liebes für diese Arbeit und kann es wohl auch nach Lage der Dinge nicht tun. Für «lie Landwirte macht es heute der Praktikantenbund, für <kf wenigen ernsthaftem Menschen, die so Lehrer werden wollen, es sind im ganzen etwa 10 oder 15 in Deutschland,!macht es der Unterzeichnete, ■Dos« ist nach allem- Oe sagten für den Lehrerberuf Notwendig eine Aufgabe, die nicht mit großen Worten und in einem grolle«

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