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Jüdische Rundschau · 1920-11-19 · Heft 81-82 (19.11.1920) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 81-82 (19.11.1920)
Date
1920-11-19
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 616 Nr. 81/82 x 1 Autorität der nssiiuilaUu'isch-jüdisclien Führer zum Trotz, die Wan<l durchbrochen? Gewiß, wir sind des Sieges unserer Wahrheit sicher, und wir werden unsere Stellung im gegenwärtigen großen Kampf um die Schicksalsfrage des Sozialismus nicht davon abhängig machen, welche Seite mit unseren spezi* fisch jüdischen Bestrebungen mehr oder weniger sym- 1,. ׳ thisiert. Wie wir seihst natürlich aut sie niemals und 1:icmandem zuliebe‘ verzichten werden. Auch nicht um den Preis unserer Aufnahme in die Internationale.1 New York, 20. Oktober. (Jewish Corr. Bur.) Zufolge dein Organ der linken revolutionären Poale■ Zionisten, ״Die proletarische Stimme״, steht auch die bisher geschlossene poale-zionistische Organisation Amerikas vor einer Spaltung. Das Organisationskomitec der Linken hat nach New York eine Konferenz aller revolutionären Genossen cinbcrufcn, um eine besondere linke Poalc-Zkm-Partei in den Vereinigten Staaten zu schaffen. 1 Hapocl-HazaTrtagung im rheinisch»westfälischen Kohlenbezirk * Am 10. Oktober 1020 fand in Essen eine Konferenz der Gruppen des lla]xK־l-liaza1r im Kohlen- und Industriebezirk Rheinland-Westfalen statt. Vertreten waren die Gruppen: Köln, Dortmund, Duisburg, Essen, Mengede, Bocliuin, Herne und Gelscnkirchcn. Als der Vertreter des Waad Merkasi des Deutschen Landesverbandes nahm Rudolf Samuel, Berlin, an der Tagung teil Aus jeder Gruppe berichtet ein Delegierter über die Lage und Arbeit. Es sind überall jüdische Arbeiter j in großer Zahl vorhanden, die das denkbar beste j Menseliemnaterial für Palästina abgeben. Die bei weitem 1 überwiegende Majorität der jüdischen Arbeiterschaft hat bis jetzt zum Zionismus keinerlei Beziehungen. Dem Hapoel-Hazair ist es in der letzten Zeit als einziger zionistischer Organisation gelungen, nennenswerte Fortschritte in diesem Milieu zu machen. Seine Arbeit wird jedoch außerordentlich erschwert dadurch, daß es ihm an intellektuellen Kräften fehlt, die fähig sind, sich der Kulturarbeit innerhalb der jüdischen Arbeiterschaft zu widmen. Die Erziehungsarbeit ruht nur auf einigen Wenigen. ln seinem Bericht über die Tätigkeit des Waad Merkasi und des Waad Alijoh gibt Samuel zunäclist einen Uebcrblick über die gegenwärtige Lage im Zionismus. Aus dem Bericht über die Tätigkeit des Waad Merkasi während der letzten Zeit ist besonders bemerkenswert, daß die Ueberführung in die land* wirtschaftliche Arbeit außerordentlich gute Erfolge gehabt hat. Rund zweihundert Mitglieder des Hapoel- Hazair sind zurzeit auf dem Lande tätig. Dagegen hat die Geschäftsführung des Waad Alijah in der letzten Zeit durchaus nicht befriedigt. Die gesamte Arbeit lastete auf einem Menschen, der sie nur schwer bewältigen konnte. Die von Samuel beim Schlußwort angebrachten Resolutionen werden nach Beendigung der Tagung angenommen. Sie haben folgenden Wortlaut: I. Angesichts der gegenwärtigen kritischen Lage der zionistischen Bewegung und besonders des arbeitenden lischuws in Palästina erklärt die Versammlung der Vertrauensleute der Ortsgruppen des Hapoei-Hnznir im Kohlen- und Industriebezirk Rheiniand-Westfalcn mit allem Nachdruck, daß sie die Stellungnahme unserer palästinensischen Chawerim sowie der Konferenz der landwirtschaftlichen Kwuzoth anerkennt und billigt, II. Die Versammlung der Vertrauensleute der Ortsgruppen des Hnpocl-ila/n'ir im Kohlen- und Industriebezirk Rheinland-Westfalen mißbilligt aufs schärfste die Haltung der zionistischen Exekutive gegenüber der Stellungnahme der Führer des amerikanischen Ziottismus. Sie ist davon überzeugt, daß auch in diesem schweren Augenblick ein Appel! an die jüdischen Massen sowohl im Osten wie in Amerika die Stoßkraft der zionistischen Bewegung erneuern kann. Sie fordert die Leitung daher auf, zur volkstümlichen zionistisclien Arbeit zuriiekzukehreu. IH. In diesem Zusammenhang hält es die Ver- Sammlung der Vertrauensleute der Ortsgruppen des Hapoel-I i i/air im Kohlen- und Imlustriehezirk Rheinlaml-Wesifalt'ii für unerläßlich, die Notwendigkeit einer Alijali vorbereiteter mul ausgcbildeter Chaluzim aufs nachdrücklichste zu betonen und warnt die Leitung vor jeder Beschränkung oder Einschränkung, die imstände wäre, die Einheit der Zionistischen Organisation zu gefährden. Es wurde dann noch eine Reihe interner Angelegenheiten besprochen, insbesondere über die Sichtung der Chaluzim. Kleine Mitteilungen Grenztragödie. Laut einer Meldung der Warschauer ״Hazefirah“ spielen sich jetzt an der ukrainischrumänischen Grenze längs des Dnjestr ununterbrochen die furchtbarsten Szenen ab. Tausende jüdischer Familien sind an den ukrainischen Häfen des Dnjestr angcsauimelt und bemiihl, Ausreiscinöglichkeiten nach Palästina zu erlangen. Viele dieser unglücklichen Wanderer werden von den auf der rumänischen Seite!»stierten Grenzsoldaten einfach niedergeschossen oder in den Fluß geworfen. Die niniiinischt: Regierung verweigert diesen Palästina-Wanderern dis Betreten rumanischen Gebiets. Dacca (Indien). Mr. Philipp Hartog. der Vizekanzler der neuerrichteten Universität in Dacca (Bengalen), verläßt in den nächsten Tagen England, um sich nach Indien zu begeben. Mr. Hartog gehört einer angesehenen jüdischen Familie an. Seine Berufung erfolgte durch die indische Regierung. J U EDI SCH E RUNDSCHAU Zweierlei Opposition Von Dr. Siegmund Kaznelson, Berlin. Vorbemerkung: Im nächsten, dem 7. lieft der Monatsschrift ״Der Jude“ veröffentlicht Siegiuund Kaznelson in seiner politischen Umschau unter dem Titel ״Opposition“ eine Bet rach- Sung, der wir die nachfolgenden Stellen entnehmen. Der Aufsatz, bringt das Gespräch zweier Freunde L. uml E. am Schlüsse einer gegen die Leitung gerichteten Versammlung zur Darstellung. L. beginnt das Gespräch mit folgender Kritik der Ver» sammlungsrcdiicr: ״Wie ich sie hasse, diese Op|x>sitio»sm;i1111cr aus Prinzip, diese l’ari pour Partisten der Kritik, diese genießerischen Liebhaber des Krakeels, diese Ekstatiker des Schimpfen» als Selbstzweck, diese Originalität.»- antagonisten, Negationshalunken, Resscntimentliteraten, diese geschwollenen Patlictiker ihrer eigenen Inhaitiosigkeit, diese Idealisten der Phrase, diese überlegenen! Hausierer mit Gemeinplätzen!. . . Wie jeder, unerschütterlich gefestigt und machtvoll gesichert im Bewußtsein eigener Zuläiiglichkcit, seine Redelust und die Stimme seines Gewissens befriedigte im Dusel selbstgefälliger Anklagen gegen die Leitung! Die Leitung trügt die Schuld, die Leitung hat nicht vorgesorgt, sie hätte es nicht soweit kommen lassen dürfen, sie hat schuld, nochmals und wieder schuld, allein, ausschließlich . . . Wer ist denn, tobte cs in inir, diese Leitung, die man mm schon jahrelang kritisiert, ohne sic abzusetzen, und die man eben erst wiedergewäldt hat? . . . Sind wir cs nicht selbst, nur potenziert, vervielfacht, komprimiert zur höchsten Spitze unserer organisatorischen Pyramide, gesammelteste Energie, gesteigerteste Spannung, reichste Erfahrung auf kleinstem, punktuellem Raum? Welche potenzierte Stoßkraft in dieser Spitze, wenn ganz von unten her ansteigend, uml in jeder Schnittebene sieh vermehrend, die Kräfte emporstreben! Aber multipliziere Nullen so oft du willst, die millionste Potenz der Null ist immer wieder Null. Die unfähigste Leitung js$ nicht so unfähig, daß sie nicht vieles Gute durchsetzen könnte, wenn sie von ihren Wählern unterstützt, beraten, angefeuert, aufgestachelt und mit dem Notwendigsten versehen wird. Die fähigste Leitung ist aber unfähig, wenn es ihre Anhänger sind. Jedes Volk und jede Gemeinschaft hat die Führer, die cs verdient ... Es gibt zuzeiten nur eine Opposition und Kritik: die des Bessermaehens, nur ein Argument: die Arbeit. Sie aber, diese Literaturpolitiker, die die Kritik als eine ästhetische Angelegenheit betrachten, wo der Kritiker nicht durch die Tat zu zeigen braucht, daß er recht hat, sie handeln in Surrogaten, indem sie ihr Mißtrauen kundgeben, sie denken in Surrogaten, indem sie opponieren, und selbst ihr Wollen ist noch Surrogat, denn gelange ihnen seine Verwirklichung vollständig, sie wüßten nicht, wie sie eine andere Leitung bilden sollten. Im Grunde besitzen sie nur das Wort und die Freude an ihm, und indem sie sprechen, hat sich auch schon seine Transsubstantiation in die Tat vollzogen: sie haben das' Erforderliche getan und sind zufrieden. Müssen erst <!ic Steine Palästinas zu reden beginnen, damit diese Menschen schweigen? Nicht bloß zu reden, nein, zu schreien und zu flehen: ,Was wartet und redet ihr, warum kommt ihr nicht, uns zu erlösen?' . . Darauf antwortet F״ u. .״ :.!׳Du bist zwar ein Gläubiger des demokratischen Dogmas, liebst das Volk und vertraust ihm. Glaubst du aber auch an die Volksinitiative, nicht die sogenannte demokratischer Verfnssungen, das Referendum, sondern die buchstäbliche? j Hast du diese jemals anders in Erscheinung treten gej sehen, jetzt und in der Geschichte, als in dem Vorschlag, jemandem den Schädel einzuschlagen oder ihn an die nächste Laterne zu hängen? Höchstens, daß man sicli mit der Absicht begnügt, fremdes Eigentum wegzutragen. Die Juden haben eine andere Kriminalität, willst du vielleicht cinvvenden? Sehr gut. Aber hast du beispielsweise schon etwas von einer Initiative im jüdischen Volk bemerkt, spontan Gehl für irgendeine Sache her/ugeheu, wenn ich schon im Bereich der jiidisehen Kriminalität bleiben soll? — Es scheint ohne Leitung eben doch nicht zu gehen und manches doch von ihr abzuhängen. Wenn ich und du das Volk sind, ist die Leitung offenbar etwas anderes als wir, sollte es wenigstens sein. Jemand eben, der nicht nur die Initiative zum Reden, sondern besonders zum Ausführen bat, die Exekutive eben. Demnach jene Herren, welche die wenig dankbare Aufgabe haben, die stets feierlich übernommenen und stets damit auch schon vergessenen Verpflichtungen der Volksmasscn zu excquicren, kurz die Vollzieher des Volkswillens. Ich meine darum, daß man deinen Satz auch umkehren könnte: jede Leitung hat die Organisation, die sie verdient. Wurde die Leitung dazu gewählt, daß sie, oder daß ihre Wähler arbeiten? Mir scheint zunäclist, daß sie arbeitet, denn das ist eben ihre Arbeit, die Wälder arbeiten zu lassen, sic zur Arbeit a n z u 1 c i t c n. Kann oder braucht sie das nicht, daun ist sie überflüssig. Volksinitiativc (auch die sögenannte) ist sehr schön, aber seit jenen entscl1wnnder.cn /•Uten der .hebräischen oder germanische» Volksthinge j Läßt sich leider die Arbeit der verschiedenen Ministerien I und anderen Verwaltungsbehörden weder im Reichstag noch in den übrigen, auch nicht den kleinsten Vertreterversammlungcn erledigen. Ebenso scheint mir, daß weder unsere Ortsgruppen noch der Dclcgiorlcntag, ja nicht einmal der Kongreß oder die Jahreskonferenz die Arbeit der Exekutive und des Zentrallnireaus ersetzen oder übernehmen könnten. Darum halte ich eine Opposition gegen eine Leitung, die gar nicht oder die nur schlecht arbeitet (auch, ja vielleicht gerade im gegenwärtig wichtigsten Augenblick), immerhin nicht für ןנ׳ן so undenkbar und verbrecherisch wie du. Ich unterian•׳* mich sogar — verzeih mir dieses kühne Wagnis ל den von dir so glühend gepriesenen Burgfrieden eine ,Union sacree' infolge gewisser peinlicher l.nn•״.. rtmgen etwas anrüchig zu finden. Vielleicht ist ( sition doch zu begrüßen —• wenn . . , ja, wenn wirklich eine solche gibt. Und liier beginnt die Sache ernst zu werden. \X׳!r haben nicht zuviel Opposition, sondern gar keine. Und das ist unser und nicht nur tmMf heutiges Grundübel. Seit der Imperialismus 1 Gl I s״nt. größten Sieg errungen hat, hat er nicht nur die äußer*. 1 sondern auch die innere Politik der Völker vergütet u!g verheert. Imperialismus ist Diktatur und Erdrosseh!!■,-! jedes Widerspruchs, jeder Opposition. Sieh dich um!■ dieser heutigen Welt, die noch ganz genau so verzerrt' verlogen und entstellt ist wie bei Kriegsausbruch! Wo gibt cs noch eine Opposition wie einst, die etwa! bedeutet und durch die das wesentlichste Element ('(!; parlamentarische« Systems, die parlamentarische K ,ן. trolle, allein realisiert werden kann? Allmächtige Par:,•; führet regieren heute noch wie im Kriege fast u;!!;״.! schränkt und widerspruchslos. Und wenn der Kn,״; auch den Untcrtünigkcitsgcist byzantinischer Dien«, botenseelen zerbrochen hat, die Machtfülle der lk,7. sehenden in den siegreiche» Ländern blieb unan.*. fochten. Wer sind die Unionisten tnxl damit :.׳* Machthaber in England? Lloyd George. Wer die k gierung in Frankreich? Zuerst Clemenccau, jetzt AU:״ rand, der bereits die Verfassung ändert (I 'ct.1t c\« moii). Und daß Präsident Wilson, bis \,!r kurzem noch Amerika in Person und arbiter ntuiuii. es heute nicht mehr ist, verdankt er nicht einer zu harten, einer zu imperialistischen Gesinnung, sonder« einer /a anständigen, dem allgemeinen Zeitgefühl o p pom 0• renden. Hingegen sieht es irn Weltteil der so/ialistischen Antipoden tröstlichcrvvcise noch schlimmer aas. Da hält — wie sich zeigt, mit einigem Recht! —!■;,ן־* kleine, von papistischem Unfehlbarkeitsbewuiitsek W sessenc Gesellschaft rabiat gewordener Literaten tf« Welt bereits für derart verblödet, daß sie wagen kann, u. a. auch folgende Bedingungen für die Aufnahme in ihre ,Internationale' zu stellen: ,Die periodische und unperiodische Presse und aUe Parteiverlage müssen völlig dem Partei Vorstand unterstellt werden, ohne Rücksicht darauf, ob die Partei m ihrer Gesamtheit in dem betreffenden Augenblick legal oder illegal ist. Es ist unzulässig, daß die Verlage ihre Autonomie mißbrauchen und eine Politik führen, die der Politik der Partei nicht entspricht. Mit diesem Parteivorstand kann sieh freilich kein ehemaliger preaflischer Bürovorstand messen. So endet in der Vornichtung des armseligen Seibstbestimmungsrechtes eines Partciverlags die stolze Phrase der Brest-Litow Act Friedcnsverhandhmgen. Wer den Mund im so/iilktisehen Gegenwartsstaate nicht 'hält, dein wird er gestopft. (Schluß folgt.! VH Keren bajessod . Mitarbeit der nichtzionistischen Organisationen in England in London fand im Zionistischen Zcntralbüro eine Versammlung sowohl der zionistischen wie au.-h der nichtzionistischen jüdischen Körperschaften Englands statt zum Zweck der Bildung eines g e ־ mcinsamen Komitees für die Arbeit des Keren hajessod in England. Die Konferenz fand unter dem Vorsitz Professor Weizmanns statt, der die Leitung des Komitees übernimmt. Nach längerer Aussprache kan! folgender Beschluß zur Annahme: ״Die Versammlung von Vertretern der Zio• nistisclien und anderer jüdischen Organis.itionon in de» Vereinigte» Königreichen beschließt, in Anerkennung der unbedingten Notwe »d i g keit, die Arbeit für den Keren hajessod sogleich inclie Wege zu leiten, sich als ein Provisorisches Komitee für die Zwecke des Keren hajessod zu kmstituieren und fordert dieses Komitee auf, sofort Schritte zu imtcnu'hmcii, um die Mitarbeit und Hilfe aller e n g l i s c h - j ü d i s e J1 e n Gesellschaften zu erlangen.“ Das Komitee setzt sich aus Vertretern einer großen Reihe englischer jüdischer Korporationen zusammen. Zum Sekretär wurde Herr S. Lipioti bestellt. Prof. Weizmann regte noch an, daß die Herren Sir Alfred Mond, Lord Rothschild und Herr James de Rothschild dem Komitee beitreten sollten. 1Vr Beschluß wurde einmütig genehmigt. Die Organisation des Misrachi in Glasgow heschloß gelegentlich des Besuches von Pro(. I)r. Pick am 21. Oktober, eine misracliistischc Kampagne in der Stadt in die Wege zu leiten und die Arbeit zugunsten der Keren hajcssod-Organisation, welche in Bildung begriffen ist, energisch zu beginnen. Aus Australien kabelte Herr Israel Cohen, daß das Ergebnis seiner Mission in Australien bisher 7S!!(W Pfd. Sterling beträgt. Die zuletzt von ihm besuchte Stadt war Brisbane, wo ihm ein glänzender Einpfm’g zuteil wurde, und wo über 3000 £ gezeichnet wun! י■ Auf der Rückreise von Neuseeland besuchte er Sym»'}' nochmals, und die Gemeinde dieser Stadt sagte eine Vergröikrung ihrer Zeichnung auf 15000 £ zu. ־W\

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