Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 81-82 (19.11.1920)
- Date
- 1920-11-19
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 81/82 Seite «13 Elektrizität und Irrigation London, 3. Nov. (J.C. B.) Ing. R o 11 e 11 i> e r g, der Autor der von sämtlichen offiziellen und |•'acl1kreiseu approbierten 1 r r»g at i <i'n s- und. Elektrifizierungs plane für Palästina, begab sich diese Woche nach Palästina, um die Vorarbeiten zu beginnen. Vor seiner Abreise erklärte er einem Vertreter des ״Jewish Correspomleiice Bureau“ gegenüber, daß die Finanzierung seiner Pläne sichergestellt sei. Sobald er di(? samtliehen Konzessionen erhalten habe, werde er ausreichende tiiianzielle Mittel zur Durchführung des wasserbaulichea Teiles seiner Plane haben und in der Lage sein, große Kontrakte abzuschließen. Die Arbeiten sollen im Frühling nach der Regenperiode in Angriff genommen, siimtliehe Vorarbeiten jedoch noch während der Regenzeit geleistet werden. Auch hoffe er, daß schon während des Winters zwei elektrische Stationen, in Jerusalem and Jaffa, errichtet werden. Die wichtigste Frage — die Durchführung dieses Planes durch jüdische Arbeiter, sei and« vollstundig gelost, da die Verwendung von jüdischen Arbeitern hei den letzten Straßenbauten, bei Tibcrias ־und Somach, sich vollkommen bewährte ־und deren geistige und organisatorische Ueberlegenheit gegenüber den arabischen Arbeitern zeigte. Elektrifizierung der Eisenbahnen. Es herrscht, schreibt ״Palestine“ (London), darüber nur eine Meinung, daß die Zukunft der palästinensischen Eisenbahnen ui ihrer Elektrifizierung liegt, ln Palästina wiegen die Argumente gegen die Kohle viel schwerer, weil Kohle mit großen Kosten eingefülirt werden muß, so daß, wenn die Elektrifizierung zu einem mäßigen Preise durchgeführt wurde, die Kohle die Konkurrenz nicht ausliielte. Auch kt das Land so klein, daß eine zentrale Kraftstulion haushälterisch und wirksam arbeiten könnte, Eine weitere Erwägung ist die, dali, falls die Eisenbahnen elektrifixiert würden, sie, indem sie selbst als ein großer Verbraucher auttreten, den großen Elektnüzierujigsplan erleichtern würden, der dem Lande Licht, Wärme und Kraft verschaffen soll. Augenblicklich ist der Verbrauch notwendigerweise gering. Augenblicklich, schreibt das Blatt weiter, seien die meisten Scliienenvvege, wie auch das meiste rollende Material in sehr schlechtem Zu- Stande. L>ie Mittel zu einer durchgreifender» Verbesse- «mg könne erst der Ertrag der Arbeit schaffen, die daher überaus notwendig sei. (Z. K.) Das Botanische Museum in Jerusalem, lieber ׳־'das geplante Botanische Museum in Jerusalem teilt man uns folgende Einzelheiten mit: Direktor des Museums ist Efraim Rubinowitz. Man horte von ihm zum erstenmal in weiteren Kreisen, als er während der Jerusalemer Unruhen im April mit seinem Geführten Jabotinsky verhaftet und ins Gefängnis geworfen wurde. Rubinowitz ist eine Autorität auf dem Gebiet der Pflanzenkunde und Verfasser des berühmten Werkes über die Pflanzenwelt Palästinas, Die Sammlungen Rubiiiovvitz’s sind in einem besonderen Gebäude imtergebracht. Gewisse Pflanzen sind dort nach der im Talmud erwähnten Anordnung aufgestellt. Besolideres Interesse erweckt die Sammlung von Pflanzen, welche von den SamUlünai stammen. Man gewinnt aus der Sammlung «ine gute Vorstellung über che Venvendharkeit aller palästinensischen Pflanzen und über die Methoden ihrer Züchtung. Besonders sind auch die Schmarotzerpflanzen berücksichtigt, welche die Anlage van Nutz- und Zierpflanzen schädigen. Sobald der Bau des Museums vollendet ist, will Dr. Rubinowitz einen botanischen Dienst im ganzen Lande einrichtcn. die damals gedruckt wurde, und von der vieles in be•• denklidwr Nähe der politischen Propagandaliteratur stand, ist nichts übrig geblieben, als eüie peinliche Erinnerung. Sie ist mit der Front itn Osten verscliwunden. Jetzt ist ein Buch erschienen, das, äußerlich betrachtet, als ein verspäteter Nachzügler dieser Epoche erscheinen könnte. Zwei jüdische Meister, einer des Stiftes und einer der Feder, haben es unternommen, Verkündiger des ostjüdischen Seins zu werden. Hermann Struck und Arnold Zweig, — beide waren sie als Soldaten im Osten, eingespaamt in das System des deutschen Militarismus, gepeinigt von der Zwiespältig- Reit zwischen der erzwungenen Rolle, die man sie spielen ließ, die sie zu einer Art Frohnvogt über die Ostjuden - machte, und ihrer Liebe zu diesem noch so ganz starken, imierliclien, unüberwindbaren Judentum. Wold möglich, daß die vielfach nötige Zurückhaltung,. die die Uniform ihnen gebot, erst recht den Blick geschärft hat für hundert kleine, feine Züge, ohne die das ostjüdische Anlitz nicht lebenswahr zu zeichnen wäre. Von Strucks 50 Köpfen ist zu sagen, daß sich unter ihnen eine Anzahl so vollendet schöner befindet, daß •man es um ihretwillen in Kauf nehmen kann, daß einige andere, zum Teil durch die Ungunst der heutigen Verhältnisse im graphischen Reproduktionsprozeß, weniger gut gelungen erscheinen. Immerhin: cs bleibt eine staltliche Reihe von Blättern, vor denen man der Ergriffenheit nicht zu wehren vermag. Insbesondere die Köpfe alter Männer weiß Struck in meisterhafter Weise wiederzugeben. Daneben finden sich verschiedene Frauenbildnisse von'überraschendem Ausdruck. Zunächst will es so scheinen, als wären diese 50 Zeichnungen doch nichts weiter als ״Bilder von Ostjuden“, die zufällig in einem Buclie vereinigt sind. Aber wenn man so Blatt um Blatt wendet, steigt mit der Zeit doch das Empfinden im Beschauer auf, als wären dies alles Mcnsclteit einer einzigen großen Familie, die alle irgendwie den geistigen Stempel ihres JUEDISCHB RUNDSCHAU Politische Nachrichten - י,' Ungarn «o, Ende des weißen Schreckens? ln Ungarn scheint sich ein Umschwung vorzubereiten. Nachdem monatelang das Regiment der Offiziere und der ״Erwachenden Ungarn“ ohne jedes Hindernis geherrscht hat, und der ״rote Schrecken*‘ der Kommanisten/eit zehnfach wcttgemacht worden ist durch die Bestialitäten des ״weißen Terrors“, scheint man in den Kreisen der ungarisdien Regierung und des Parlamentes eiiiz-uschcn, daß dieser Zustand nicht länger mehr aufrcchtcrlialten werden kann. Wie weit hierbei die Aivdrobung eines Ultimatums der Entente mitgewirkt hat, bleibe dahingestellt. Die Blätter berichten, daß der letzte Fall eines Mordversuches durch ״Personen in Offizierskfciriung“, bei dem ein Polizist erschossen wurde, die Regierung endlich zum Einschreiten veranlaßt hat. Die ״Vossischc Ztg.“ meldet hierüber: Wien, 11. November. Gestern nacht rückten in Budapest große Abteilungen der Schutzmaimscliaft und des Militärs aus, und in in vielen Straßen waren Patrouillen zu sehen. Um 1 Uhr nachts wurde das Flotel Britannia am Thcrcsienring, in dem die an der Ermordung des Polizisten Solta beteiligten Offiziere wohnen, von starken P-olizeiabteilungen und Infanterie, die mit Stahlhelmen ausgerüstet war, umzingelt. Wie der ״Neuen Freien Presse“ aus Budapest gemeldet wird, erschienen im Hotel der Minister des Innern, der Oberstadthauntmann, der Polizeipräsident luul etwa 60 Detektive. Die Offiziersbaiule leistele keinen Widerstand. Die Durch-• siiclumg des Hotels Britannia dauerte fast die' ganze .Nacht. 40 Personen wurden verhaftet, darunter 2(> Offiziere, welche sich zu einer der berüchtigtsten Terromlcnbandc zusanunengcschlosscn hatten, an deren Spitze der bei fast allen Missetaten dieser Art beteiligte Oberleutnant Iwan v. H c j j a s stellt. Erund sein ״Stab“ wurden gefangen genommen. Im Hotel wurde ferner ein großes Waffenlager vorgefunden, darunter Maschinengewehre. Zahlreiche Bombe» wurden beschlagnahmt, die zur Aufklärung bisher unaufgeklärter Verbrechen beitragen dürften. Nach der Ermordung des Polizisten Solta durch die Offiziere hatte sich der gesamten Polizeimannschaft ungeheure Aufregung bemächtigt, die sich darin kundgab, daß sie den Beschluß faßte, ihre Tätigkeit einzustellen, bis die Mörder der strengsten Bestrafung zugeführt seien. Die Polizisten hatten ihre Posten verlas en und sieh in eine Kaserne begeben, wo sde übereingekommen waren, selbst Schritte zu unternehmen, um der Mörder habhaft zu werden. Die Terrorbanden hatten darauf ihrerseits mit der Organisation des Widerstandes begonnen und ״die erwachenden •Magyaren“ sowie den Land weh rm ach t-Vcrcin inohilisiert, die alle wichtigen Gebäude besetzten. Der Kampf zwischen Polizei und Terrortruppen drohte jeden Augenblick aus zub r e c 11 e ». Als die Regierung hiervon erfuhr, berief sie sofort einen Ministerrat ein, der sich in Permanenz erklärte, Ci ö rn bös, eia Freund Horthys, Führer der erwähnten Vereinigung, hatte namens der Re״ienü1gmit den verhafteten Terror-Offizieren verhandelt und ihnen die Zu- Sicherung geben Lassen, daß sie nicht sofort vor ein Gericht gestellt würden, worauf sie sich damit einverstanden erklärten, daß das Hotel Britannia von regulären Truppen besetzt werden könne. So sei im letzten Augenblick der drohende Kampf vermieden worden. lX־r Ministerpräsident hat veranlaß*, daß gegen die Vereinigung der ״E r w a c h t 11 d e n M a g y a r c »“, die in schwerstem Verdacht der Mitschuld stellt, vorgegangen wird. Der Minister des lr.m׳rn hat bereits die Tätigkeit des Vereins eingestellt und gegen ihn die Untersuchung eingeleitet. Der Vizepräsident der Nationalversajiunhnig, Smrecsanyi, der den Vorsitz, des Vereins der ״Erwachender. Magyaren" führt, hat seine Demission gegelien, die vom Parlament angcnominell wurde. Aus diesem Bericht geht deutlich hervor, daH die Regierung sich zum Einschreiten erst dann herbei ließ, als die drohende Aktion der Selbsthilfe seitens der üiulapester Polizisten sie dazu zwang. Die Tatsache, dati sie mit H e j j a s und seinen Leuten verhandelte, und ihnen zusagte, ״sie nicht gleich vor ein Gericht zu stellen“, beweist, wie wenig es der Regierung um ein wirklich*» Durchgreifen zu tun ist. Wir fürchten, daß aus den» ״nicht gleich“ ein ״niemals“ werden könnte, und das H c j j a s und die übrigen Mond-Offiziere dann ״nicht mehr anwesend“ sein werden, wem» das Verfahren gegen sie beginnen soll. Immerhin wird es auf weite Kreise Ungarns, und besonders natürlich auf die Juden, als Befreiung wirken, daß wenigstens vorläufig der Mordgier dieser Gesellen keine Gelegenheit zur Betätigung gegeben sein wird, Ukraine . V Ein unbekanntes Martyrium ״Jewish Clironicle“ veröffentlicht unter dem Titel ״Das Gchinnam in der Ukraine‘* den Bericht einer vertrauenswürdigen jüdischen Persönlichkeit, der es gelungen ist, vor einiger Zeit nach England zu gelangen. Er weist zunächst darauf hin, daß bereits vor einem Jahre, iru Oktober 1919, das Rote Kreuz in Kiew berichten »nullte: ״Die allgemeinen Umstände haben der Pogroniwcllc den Charakter unerhörter Grausamkeit und größter Tragik verliehen, es war ein furchtbares Blutvergießen. Ihr Ziel scheint es zu sein, das .gesamte Judentum der Ukraine vollständig auszurotten, und zu manchen Zeiten sind an einem Tage ganze Gemeinden, Männer, Frauen und Kinder lungeschlachtet worden.“ Da die ukrainischen Juden vollkommen von der europäischen Oeffentlichkeit abj; c - schnitten sind, so vollzieht sich ihr Martyrium fast gänzlich unbeachtet. Die ungarischen und polnischen Greuel meidet der Draht aller Welt, was in der Ukraine geschieht, ist fast unbekannt. Es ist auch schwer, bestimmte Zahlen anzugeben. Aber allein die Fälle, in denen während der letzten zwei Jahre Juden auf der Eisenbahn oder der Landstraße ermordet worden sind, gehen in die Tausend{. Im Oktober 1919 bereits waren die Zustände in manchen Gebieten so furchtbar, daß die nicht jüdische Bevölkerung durch die ״Union zur Wiederbelebung Rußlands“ .an Denikin ein Protesttelegramm sandte. In ilun stand, daß auf den Eisenbahnen die Juden systematisch durch Offiziere und Soldaten aus den Zügen geholt und auf der Stelle getötet wurden, und daß es im ganzen Lande wohl kaum mehr eine einzige Eisenbahnstation gäbe, auf der nicht jüdisches Blut geflossen sei. Seit 1917 ist in etwa 500 Orten der Ukraine die jüdische Bevölkerung bis auf den letzten Mann n i e d e r g e rn acht worden, man hat in ihnen buchstäblich keinen Ju*l/n leben lassen! Bereits 1919 konnten nicht weniger als 150 000 Tote und Verbmulenseins tragen. Und hinter den 50 Gesichtem von jüdischen Menschen aus dem Osten leuchtet in seiner wesenhaften■ Schönheit das ״ostjüdLsche Antlitz“. Arnold Zweigs Worte stehen nur in loser Beziebung zu den Bildern. Um ehrlich zu sein, muß man sagen, daß sie keiner Ergänzung durch das Bild bedürlen, daß es ein Lol) für Strucks Zeichnungen ist, sagen zu dürfen, daß sie nicht stören Zweigs Text gegenüber hat man das Empfinden, daß hier ein Letztes und Endgültiges über den ostjüdische!» Menschen gesagt worden ist, — selbst dann, wenn objektiv manches falsch gesehen sein sollte. Wenn die Kriegs-Literatur am Ostjudentum viel verbrochen hat: dieses Buch macht alles wieder gut! Und mehr als das: noch nirgends ist der ganze Umkreis ostjüdischen Seins, das Kleinste und das Größte, das Erhabene und das Lächerliche, sein unendliches Leid u:«.l seine inbrünstige Freude so vollkommen mit einem Blick umfaßt, aus einer Stirnmung heraus gestaltet worden. Würdig und schön — in diese Worte kann man das Urteil über Zweigs Buch fassen. Vollendet in der Form, unendlich reid» an Inhalt. Gerade wem Zweigs Art sonst nicht gerade! zum Herzen spricht, darf mit besonderer Freude gestehen, wie wert ihm ״Das oäjüdisdie Antlitz“ geworden ist. Der Welt-Verlag hat das Bud» mit jener vornehm«», unauffälligen Gcdiegehlieit ausgestattet, die heute so selten ist. jq Vom Prophdentsim Daß Lehre und Leben der Propheten die eigenflidie Quelle jüdisch-religiösen Lebens sei, daß Wert oder Unwert des jüdischen Ethos nur an ihnen gctncsscu werden dürfe, ist ein Postulat, das in jeder Barmizwahpredigt fast ebenso stereotyp wiederkehrt, wie in Reden und Schriften wider den Antisemitismus. Fiagt aber eine Jugend, die sich am vielgepriesenen, alten Quell die Seher, so verweist man sie auf *len Urtext, den sie au* vielen Gründen nicht zu werten weiß. Insbesondere diese Jugend sei auf Elias Auerbachs Studie über die Prophetie*) hingewiesen. Ob jede Einzelheit dieses Buches richtig ist oder ob nicht vielmehr die eine oder andere Theorie angreifbare Stellen hat, weiß der Schreiber dieser Zeilen nicht zu beurteilen. E* würde ihm auch nicht als wesentlich erscheinen gegenüber dem, daß Auerbach liier den Typ einer neuen Art jüdischer Bücher gesdiaffen hat, den man in seiner Eigenart nur freudig bejahen kann. Auerbach entwickelt das Wesen der Prophetie am Beispiel Jeremias: ״Nirgends sonst als in der einzelnen Persönlichkeit ist die Lösung der Rätsel zu finden, die das Prophetcntuin uns vorlegt. Und nirgends so sehr als bei Jcremia finden wir Fragen beantwortet, die andere Propheten, gerade nur von. ferne mifblit/etr lassen. Kein anderer Prophet, ja nicht alle zusammen, gewahren uns so tiefe Einblicke in die schaffende Seele wie dieser Mann. , . . Darum: wer das Proplietentuni verstehen wäll, muß trachten, Jcremia zu erfassen.“ Von einer sehr feinsinnigen und erschöpfenden Unter- Scheidung zwischen ״wahrem“ mid ״falschem“ Prophetentun» geht Auerbach aus. Er wendet siel» dann dem Menschen als Träger der prophetische» Inspiration zu. schildert den sittlichen Urantrieb als jene unerläßliche Grundstiminungi aus der allein im entscheidenden Augenblick das Wort des Sehers licrvorgehcn kann, die ״als dauernder Wilknsantrieb“ den ״unerschöpflichen Nährboden prophetischer Wirksamkeit“ abgibt. Der ״Form der Prophetie“ ist ein ausführlicher Abschnitt gewidmet, in dem auch die Rolle der Ekstase, der traumhaft-kata-!optischen Zustände, der halluzinatorischen Visionen erörtert werden. Auerbach kommt zu dem Ergebnis, daß zum mindesten bei Jcremia. all diese Dinge nicht ii» Erscheinung treten; um so großartiger wirkt die reine, freie und als verwandt empfundene Menschlichkeit dieses Propheten. Kraft zu neuem jüdischem Leben schöpfen will, nach dem Wesen der Prophetie und «ad» *lern Leben unserer *) ״Die Prophetie“. Von scher Verlag, Berlin, 1920. Dr. Elk»!. Auerbad». Judi-