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Jüdische Rundschau · 1920-10-29 · Heft 76 (29.10.1920) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 76 (29.10.1920)
Date
1920-10-29
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 578 J U EDI SCH E RUNDSCHAU Nr. 76 Zionistische Bewegung Die Weltorganisation zionistischer Frauen 2. Die Arbeit ln Deutschland. Schon bei der Gründung der Histadruth olamith scliet naschiin zionioth war inan sich darüber klar, dafl man weder vom Jerusalemer 110111־ vom Londoner Büro aus auf die Organisntkms- und Arbeitsmethoden der Fraucngruppen in den einzelnen Ländern einen sehr starken Einfluß nehmen dürfe, Wolil erschien es mögt* lieh, du ich ein enges Zusammenarbeiten /wischen Palästina und dem Londoner Büro ein Arbeitsprogramnz festzustcllcu, das den Bedürfnissen Palästinas ini all)־ gemeinen und denen seiner Frauen am besonderen entsprach und darum die Billigung der Zionistinnen aller Länder finden konnte, Wohl konnte man teils von Jerusalem, teils von London aus die Beziehungen der Histadruth naseliiin zur Gesamtorgauisation regeln und die Parole für gewisse, imcrlüBiiclie Arbeiten ausgeben. Aber man begriff vollkommen, daß innerhalb der großen Umrisse den Fraucngmppen der einzelnen Länder Oelegcnhcit gegeben werden müsse, ihre Individualität zu entfalten. Daß ein Zusammenfluß verschiedener Schattierungen zionistischen Denkens und Fuhlens äußerst fruchtbar sein kann, erwies sich von den ersten Sitzungen der in London vereinigten Frauen ab, und. alle Frauen, die an der Gründung der Histadruth beteiligt waren, zeigten sich geneigt, das Bestehen dieser verschiedenen Schattic- Hingen, ebenso wie der verschiedenartigen äußeren Verhältnisse in den einzelnen Ländern als eine Bereicherung der zionistischen Frauenarbeit gellen zu lassen. Es zeigte sich bei den Frauensitzungen, daß Unterschiede in der Auffassung des Zionismus sich weniger aut das Zentrum des Begriffes bezogen, denn vielmehr auf seine Peripherie, F.s zeigte sich, daß man in einigen Ländern - besonders in westlichen, in denen es bisher eigentliche jüdische Massen nicht gab — den Zionismus lediglich als eine Palästina fragte und unter 7.10nistischcr Arbeit fast ausschließlich Arbeit in Palästina verstand. Aber man begriff .1uch durchaus, daß in anderen Ländern - z. B. in IXiutschland -- eine andere zionistische Einstellung besteht, daß hier der Zionismus neben seinem palästinazcntrisclien Wert auch einen. Wert als soziales, als kulturelles Gegemwarts- und Diaspora- Problem hat Man sah ein, daß sich durch diese Ein- Stellung in Deutschland und weiter östlich eine Reihe von Energien und Ideen entwickelt hat, die ln der Vereinigung mit mehr westlicher Unternehmungslust und praktische 11 Instinkten eine gute Harmonie geben. Auch gewisse' äußere Verschiedenheiten der Lage in den einzelnen Ländern erschienen keineswegs als ein Hindernis für gemeinsame Arbeit: konnte inan — dank verschiedener Umstände — in einigen, besonders westlichen Ländern auf die Beschaffung größerer matcrieller Mittel rechnen, so gab es in anderen Ländern Menschen - - neben den Männern auch Frauen —, di־׳ für fruchtbare Arbeit in Palästina geeignet erschienen. Mit besonderem Vertraue», schien mir, sah man in London der Mitwirkung deutscher Zionistinnen entgegen. Man erkannte an, daß es gerade in Deutschland eine Reihe erfahrener und tüchtiger Zionistinnen gibt, welche die unmittelbaren Bedürfnisse Palästinas und ihre Aufgaben ihnen gegenüber verstehen, denen aber zugleich die ununterbrochene Vertiefung und Envcitcrung des Zionismus in der Diaspora ein Bedürfnis ist. Man verstand, daß esc bei uns Frauen gibt, die von besonderer Bedeutung für den Zionismus und die zionistische Frauenarbeit dadurch werden können, daß sie ostjüdischem Denken und Fühlen nahe sind, sich aber zugleich such von westlicher Methodik haben durchdiingcn lassen. Diese Erwägungen führten erstens zu dem Entschluß, vom Londoner Zentralbüro der Histadruth möglichst gute praktische Direktiven und möglichst wenig jdcologische Programme an die einzelnen Länder auszugeben. Sie führten weiter zu dem Entschluß, den deutschen Zionistinnen die finanzielle Möglichkeit zu geben, der zionistischen Frauenarbeit einen besonderen Stützpunkt in Deutschland zu schaffen. Der Unterzeichneten wurden in London der Auftrag und die materiellen Mittel zur Schaffung einer besonderen Zweigstelle der Histadruth in Deutschland gegeben. Der Eigenart des deutschen Zionismus folgend, muß diese Zweigstelle der Weltorganisation zwei Aufgaben erfüllen: sie muß die weitesten jüdischen Frauenkreise, vor allem die Frauen, die auf den Namen ״Zionistin“ Anspruch erheben, zu ihrer Pflicht gegenüber Palästina wachrufe״. Sie muß ferner und hier unterscheidet sich die Arbeit in Deutschland von derjenigen in manchen anderen Ländern -- den für den Zionismus geworbenen Frauen Aufgaben zeigen, durch die sie zu enger Verbundenheit mit allen anderen Gliedern des jüdischen Volkes gelangen. Die erste Aufgabe, die direkt auf Palästina bezügliehe, ergibt sich von selbst: aus dem Stadium des Träumen* von Palästina sind wir in dasjenige der Verwirküchung unseres Palästina-Traumes eingetreten. Ein Werk von «1er phantastischen Größe des von uns geplanten erfordert Opfer von ungewöhnlichem Ausmaß. Jetzt kommt cs wirklich zu einem Wahrmachen aller Versprcchungcn, zu dem Beweis, daß unsere Zusagen vieler Jahre nicht verlorene Phrasen waren, sondern der Ausdruck ehrlichen Opferwillens. Jede von uns weiß, daß nur, wenn wir bis zur Grenze unseres Könnens gehen, unser Palästinawerk gelingen kann; daß — wenn wir versagen —■ Scharen von Menschen enttäuscht und betrogen in Palästina zugrunde geltem müssen und das Wort ״Zionismus“ in wenigen Jahren der Welt ein Gelächter sein wird. Den Frauen in Deutscnland immer aufs neue cinzuschärfen, daß cs ihre Pflicht ist, den Opfern def Männer ihre eigenen Opfer lünzuzufügen, die Spenden der F'rauen zu sammeln, wird Aufgabe des deutschen ( Büros der Histadruth sein. Ein Wort ist noch über die Methode dieser Arbeit zu sagen. In dem vorangehenden Aufsatz über die Welt- Organisation zionistischer Frauen wurde bereits erwähnt, daß diese sich in den Dienst des Keren liajessod gestellt hat, indem sie sich von ihm die Einrichtung des F r :1 u e 11 - J 11 we Icnfonds ülvcrtragen ließ. Das deutsche Büro der Histadruth hat also die Sammlung von Gegenständen aus Edelmetall unter de» jüdischen Frauen Deutschlands zu besorgen, und zwar unter den gleichen Bedingungen wie allerorts festgesetzt (57 0/״ des Erlöses aus den Wertgegenständen direkt an die allgemeine Kasse des Keren liajessod, 33!ס/י für die Ausführung der besonderen I listadruth-Aufgaben in Palästina, die hier nochmals genannt sein mögen: 1. Ver• mitllung von Arbeit für technisch ausgcbildcte Frauen in Palästina; 2. Anstellung von Wandcrlelirerinnen in Haushaltsführung für Kwuzolh, Kolonien usw.; 3. Errichtung von Baracken für Einwandererinnen, deren Bewirtschaftung durch Hnushaltsschülerinnen erfolgt; 4. eine liaushaltsschule im Anschluß an die Jerusalemer Mädchenschulen; 5. eine lehrfarm für Mädchen unter Frau Maisel-Schochats Leitung. 10 °/0 als Beihilfe zur Deckung der Organisationsspesen). Die, zweite Aufgabe des Histadroth-Büros in Deutsch* land wird vielleicht die schwerere sein. Bestrebungen, die jüdischen Frauen in Deutschland zur Mithilfe bei der Palästina-Kolonisation 11cram.il/iehcn, haben bisher allzu häufig darunter gelitten, daß man sich damit begnügte, von diesen Frauen einen kleine« finanziellen Beitrag zu erhalten, es aber unterließ, sie durch lebendige Arbeit mit dem Volk, dem ihre Hilfe galt, zu verbin• den, daß cs auch nicht glückte, Frauen und junge Miideben zu einer Interessengemeinschaft zu vereinen und dadurch immer wieder für junges Blut im Körper der Organisation zu sorgen. Diese langcntbchrtc Interessengemcinscliaft will das deutsche Büro der Histadruth herzustellen versuchen. In allen Ortsgruppen, mit denen es Berührung findet, solle» Frauen für de« Gedanken Her Berufsumschichtung unter jüdischen Mädchen im Sinne eines Ueberganges vo» unproduktiven zu produk־ tiven Be rufen gewonnen werden, mit besonderer Berücksichtigung natürlich der Berufsausbildung für Palästina. Die zu Ortsgruppen der Frauenorganisation sich zusammcnschlieliendcu Franca sollen von «1er Berliner Zentralstelle Anregung uiul Unterstützung bei ihrem Werk der praktischen Mädclienaushiklimg erhalten. Möglichkeilen auch anderen Mitschaffens am Werk jüdischsozialer Arbeit sollen ihnen erschlossen werden. IXm Fcrnerstelicndcn soll der Begriff ״Zionismus“ geklärt werden zur Vorstellung einer Verbundenheit aller Glicder des jüdischen Volkes, zur Bereitschaft, neben das Werk am Zentrum Palästina auch dasjenige an der Peripherie der Golusländcr zu stellen. In einer Sitzung, die am 17. Oktober in Berlin stattfand, und an der Vorstandsmitglieder national-jüdischer Frauenvereine teilnahmen, legte die Vorsitzende der Histadruth diesen Arbeitsplan vor; er wurde von allen Anwesenden angenommen, und alle Anwesenden versprachen, daß ihre Organisationen (Ausschuß für zionistisclie Frauenarbeit in Deutschland, Kulturverband, Jüdisch-nationale Fraucnvereüiigung usw.) auf der Grundläge dieses Programmes rnitarbeiten wollten. Schon sind die ersten Schritte zur Ausführung des Arbeitsplanes in Deutschland getan. Besprechungen über Frauenarbeit und Sammlungen für den Frauen-Juwelenfonds in den einzelnen Stadien sind vorbereitet, zum Teil bereits erfolgt. Noch verwaltet die Unterzeichnete allein das deutsche Histadruth-ßiiro; lebhafter wird sich seine Wirkung äußern, wenn eine Frau gefunden sein wird, mit der sic sich in die Arbeit teilen kann, um sic ihr später ganz zu überlassen und für Arbeit in anderen Ländern frei zu werden. Aber ganz lebendig wird diese Arbeit erst werden, wenn eine Reihe von Zionistinnen in den verschiedenen Städten sich für das Doppchverk der Juivdensammlung für Palästina und der Erziehung in der Diaspora zur Verfügung gestellt haben wird. Eine ganz, große Chance ist uns Frauen gegeben: die Beteiligung ari einer der größten Organisationsaufgaben, 11 ic der Zionistischen Organisation jemals ob• lagen; die selbständige Ausführung einer ganzen Kate• gorie von dringenden Aufbauarbeiten; die Erfüllung des jüdisch-nationalen Werkes mit frischem, weiblichem Geist. Wird das Vertrauen des Vorstandes der Welt• Organisation zionistischer Frauen, der die Einrichtung des deutschen Büros ermöglichte, sich erfüllen? Wird die Chance, welche die Zionistische Exekutive durch ihr Abkommen mit der Fraucnorgaiiisation ihr gab, von den Frauen gewürdigt und misgeuutzt werden? Helene Hanna Colin. Frauen, die sich zur Mitarbeit zur Verfügung stellen wollen, werden gebeten, sich an das Deutsche Büro der Weltorganisation zionistischer Frauen, Berlin W., Sächsische Straße 8, zu wenden. Generaldirektor Goldman geht nach Amerika zurück. An Stelle von Generaldirektor Julius Ooldin a n, der nach Amerika zurückkehrt, wird Leutnant Becker die Leitung des Pariser Joint Büros übernehmen. Worte und Taten . Nahum Giofdmann hat auf meine Kritik seiner Kritik an der Jalircskonfcrcnz geantwortet. Als sein« Antwort hat er das Programm des Zionismus aufgczeichnet. Es ist kein neues Programm, die radikalen Zionisten, und — um im Stile Goldnianns zu bleiben - Julius Berger mit ihnen, «׳ertreteri dieses Programm seil Gründung der ״Fraktion“, Wir habe« cs oft genug entwickelt, und manchmal viel besser, als Nahum Goldmann cs heute tut. Ich stehe heute noch zu diesem Programm, ich habe keinen Grund, darüber zu schreiben, und cs scheint mir wenig Grund vorhanden zu sein, jetzt darüber zu sprechen. Nahum Goldmann allerdings muß darüber sprechen, für ihn handelt es sich tpi das Sprechen, und ich wicdcrliole den Vorwurf, den ich der Goldinannschen Kritik gemacht habe: daß nach Goldinanns Meinung auf der Jahreskonfercm. nicht genu;׳ geredet worden ist. Mir scheint, wir haben viel zu lange über dm Programm gesprochen, und ich betrachte es als ein Unglück, wenn wir jetzt, wo wir endlich imstande sind, das Programm in die Tat umzusetzen, immer noch mehr darüber sprechen und glauben, daß das das Wichtige ist, neue Tiefen des Programms zu finden, neue Difk renzen aufzuspüren und sie durch Rede und Gegenrede der Klärung zuzuführen. Mir scheint, dies ist die Frage, wie wir das Programm in die Wirklichkeit umsetzen V Mir scheint dies heute die einzige Frage. Die Jnhrcskonfcrenz hat dazu wenig getan. Hat sich Goldmann einmal überlegt, worauf es denn eigen!• lieh beruht, daß die Jahreskonferenz, die doch in ihm überwältigenden Majorität aus Anhängern der radikalen Auffassung des Zionismus bestand, sich gegenüber den Amerikanern nicht durchztisetzen vermochte? Warum ist denn die Mehrheit vor der vcriiältnismäßig kicken amerikanischen Delegation zurückgewichen? Nur weil sie den Verlust der amerikanischen Gelder fürchtete? Dann ist es klar, daß dieser Radikalismus sehr wenig an seine Stärke glaubte, an sein Vermögen, aus seiner Auffassung heraus die Tatsache zu schaffen. Und dann wäre cs nicht schade um ihn! Ich gebe Goldmann zu, daß es eine Frage ist, ob überhaupt die Jnhrcskonfcrenz oder der Kongreß unter heutigen Umständen viel Bedeutung haben Ich habe wirklich die Jahreskonferenz und den Kongreß verlangt, aber ich habe sie mir anders vorgestellt. Ich war der Meinung, daß die Jahreskonferenz die prinzipicllcn Grundlagen legen sollte, um! daß ihr Hauptwort darin bestehen würde, daß sie eine Scliau unserer Kräfte darstelien würde, daß sie zeigen würde, wen wir haben und was wir haben. Niemand von uns aber war auf diese Sintflut vorbereitet, die aus unzähligen Mimdem über uns hereingebrochen ist, auf der Konferenz und in den Kommissionen. Es war die Gcnernlvcr- Sammlung eines Vereins, in dem all die Quisquklien ausgetragen wurden, die infolge des Krieges noch nicht bereinigt waren. Und das Schlimme war, daß dieses Gerede 1011־- führt wurde unter dem Banner unserer radikalen Prinzipien, das immer wieder es so dargestellt wurde, als ob eben dieses Schwatzen der nationale, der deutschrussische Zionismus sei. Weil ich überzeugt bin, daß dieser radikale Zionismus viel mehr kann als schwatzen, darum war ich enttäuscht von der Londoner Konferenz, darum bin ich gegen Nahum Goldmann. Denn auch jetzt vermag Nahum Goldmann nichts zu sagen, als ein Programm, ein Programm, das wir alle kennen, von dem wir ablchnen, es uns als neue Lehre vortragen zu lassen. Sie ist uns vertraut, sic ist uns eingeboren. Und eben weil ich so radikal fühle, eben weil ich an den nationalen Zionismus glaube, darum muß ich auf■ treten gegen eine Auffassung, die ihn zu einer Rede schule degradiert . Sachlichkeit, wie sie die Amerikaner verlangen und der radikalste Zionismus sind alles andere als Gegensätze, Gerade wir radikalen Zionisten können nicht sachlich genug sein, gerade unsere Aufgäbe ist cs, mit aller Kraft dafür zu sorgen, daß aus den Forderungen Sachen werden. Schaffen wir Sachen und hüten wir uns, hüten wir uns vor der allzu häufigm Wiederholung der großen Worte. Daß das in London nicht geschah, mußte einen falschen Eindruck von unserem Zionismus erwecken und mußte ihn insbesondere bei den Amerikanern erwecken. Nahum Goldmann hat geschickt, allzu geschickt mich mit den Amerikanern in einen Topf geworfen. Ich bin nicht der Vertreter der amerikanischeu Auffassung, und ,wer in London war, weiß, wie sehr gerade ich dagegen gekämpft habe. Genau soviel wie ich gegen die taktlose Dollartaktik Goldnianns zu sagen! habe, habe ich einzuwenden gegen die falsche Eü! Schätzung, die die amerikanischen Zionisten oder ihre Führer für den Begriff ״zionistische Organisation“ haben. Und gerade jetzt, wo von allen Seiten Unheil und Verdcrlxn über die Juden des Ostens sieh ru sammenzieht, empfinde ich schmerzlich diesen ersten ״Erfolg“ der Jnhreskonferc״/, daß nämlich keine zionistisclie Organisation mehr vorhanden zu sein scheint, die als die Vertretung des jüdischen Volkes seine Sache führt, und immer wieder führt, nicht nur in Palästina Aber, das eine ist mir gewiß: wenn wir cs durchsetzen wollen, daß diese starke Organisation wieder ersteht, wenn wir wollen, daß das Gefühl dafür, daß die zio nistisclie Organisation verantwortlich ist und sein mul für das jüdische Volk und sein Geschick überall »• der Welt, aufs neue Wahrheit wird und stark und wirkungskräftig, dann müssen wir entschiedenst uns abkehren von dem Geschwätz, dann haben wir zu zeigen, daß hinter unseren Forderungen die strengste Sachlichkeit steht, nämlich das Vermögen, sie an uns und mit

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