Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 76 (29.10.1920)
- Date
- 1920-10-29
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 579 ן. 1 ־/ > t k> י st״;a l),!f K"-\t ג!1| jt: s r bV,- jr 1 Nr. 76 : du» du reimt setzen, Es ist ein Unsinn, zu glauben, ttofi [ die Amerikaner nichts wollen, als aus Palästina eine : grolle Ah t ie n ge sc 11 seit a 11 zu machen. Manchmal möchte i mir scheinen, «laß sie einen viel stärkeren Begriff von i der Idee haben, als manche von uns und Herr Nahm« , . GoUlmann mit ihnen. Sie glauben an die Idee, die sich 1| verwirklicht. Sie hatten keinen Grund, an eine Klee I 1 zu glauben, die sielt vcrwortlicht. Vielleicht geht der Kampf darum, die Amerikaner 711 zwingen, an unsere ז! Auflassung zu glauben. ן ‘ Nalmnt Goklmnim glaubt, «laß dies durch Worte ( geschehen kann, ich bin überzeugt, daß dazu Taten notj wendig sind. Indem ich diesen Unterschied noch einmal! fest«teile, kann ich die Diskussion für mich schließen. | Julius Berger. Politische Nachrichten Entschuldigung för^Ungarn? f f : t | f I % r 1 :1 ln einem Budapestcr Bericht der ״Neuen Züricher Zeitung“ finden wir folgende ״Würdigung“ des vmgarischen Antisemitismus: t ״Die in ganz Ungarn zweifellos vorhandene, auf die nahezu ausschließlich jüdische Leitung der bolschcwislischcn Rätediktatur zurückzuführende starke antisemitische Strömung, die insbesondere vom Verein der erwachenden Ungarn genährt wird, in; der Nationalversammlung starke Resonanz besitzt, wird un Auslande eifrig als Waffe gegen das Horthyregiment benützt, das schließlich doeli Ruhe und Ordinnig im Lande geschaffen hat. Da auch der vom internationalen Gewerksdiaftsbumi über Ungarn vor-!,äugte, zwar siegreich überwundene, aber doch nicht olin'e schädliche Wirkungen verlaufene Verkehrsboykott auf das jüdische Emigrantentum der konunuiiis'tischen Partei zurückgefülirt wird, ist die Tendenz nach Zurückdrüngimg des unter demJ:beraten Regime libermächtig gewordenen jüdischen Einflusses schließlieh begreiflich. Bischof Prohaska, das ebenso redegewandte wie fortschrittlich gesinnte, darum auch im Vatikan nichts weniger als beliebte hervorragendste Mitglied des ungarischen Episkopates, hat in der Debatte über den Gesetzentwurf über den numeras clausus diesen als [k'fensivmallregcl zur Rettung des Magyarentunis bezeichnet. Audi die «ausländischen( Politiker und Staatsmänner, welche den heutigen Geset/gebungsmul Vmvaltungskurs als reaktionär hezeichnen und darum gegen Ungarn voreingenommen Mild, dürften •doch selbst den Zustand nicht als normal <x!er erwünscht bezeichnen, daß bei einer jüdischen Bevölkerung von 6 Prozent von den im Lande lclx'iuien Advokaten ■16 Prozent, Acrzten 49 Prozent, Journalisten ■13 Prozent, Advokattm-koiizipicntcn ■11 Prozent, selbständigen Kalifleuten 56 Pro- /!ent, Handeisangcstclltcn 52 Prozent, Verlegern und Buchdruckern 57 Prozent, Industricbenmtcn •12 Pro• zent, Gastwirten ■11 Prozent Juden sind. Uebrigens richtet sich der numerus clausus, bei dessen l est• Stellung von Pall zu Fall die Professoienkörper der Hochschulen ein Mitbestimnmngsrecht haben, gegen die Schaffung eines ülKTiuälligcn hitclligcnzprölctariates, dem der verkleinerte urgarische Staat keinen Erwerb bieten kann, zumal er an einer gewaltigen Hypertrophie des aus den (osgerissenen Teilen zurückströmenden Beamtentums leidet. Bei der gcrcch-־ len und billigen 'Beurteilung der schwierigen Verhaltnisse Ungarns müssen von seiten des Auslandes bei der Regelung der internationalen Beziehungen auch diese Umstände berücksichtigt werden.“ Objektivität in allen Ehren. Aber sie darf doch wohl nicht so weit gehen, von einer Regierung, die dein; Dauerpogrom ihrer Offi/.iersbamlen und des ״Erwachen-; den Ungarn׳' zum mindesten untätig zusieht, behaupten : zu wollen, daß sie ״schließlich doch Kulte und Ordnung im Lande geschaffen habe“. Besonders jnitilich ist es aber, jn einem der ange- , seltensten Blätter der freien Schweiz die Anschauung ן vertreten zu sehen, daß man das Resultat einer lang- || hastigen Entwicklung einfach dadurch beseitigt, daß neu» die Grundsätze der Demokratie und der nieuseU• ן Heilen Billigkeit hinteiianset/t. Die Ungarn haben es j vch jahr/eluitelang gefallen lassen, daß gerade die jiidi •che Intelligenz es war, die den extremsten magyarischen Nationalismus vertrat und haben sich sehr gern der intellektuellen und materiellen Hife ־bedient, die ihnen die Juden liehen. Heute führt das gleiche Ungarn den numerus clausus ein und knüppelt damit die!׳ indische hitclügcnz nieder,-anstatt sic in der Leistung zu überflügeln'. - Wir glauben nicht, daß viele Schweizer I Verständnis haben werden für solche ״Entschuldigung“ i der ungarischen Politik des Pogroms und der geistigen Vergewaltigung. j\ ״Juden und Deutsche“ j f ln einem ״Gehciiuhefehl“ des polnischen Kriegs- | m'üsteriums findet sich folgender Erlaß: 1 ״Da wir den polnischen Soldaten so erziehen 11 ׳uussen, daß er ein festes Fundament für den Aufbau 1 u״d Wohlstand Pokns bilde, gebietet es die eigene 1 Ihre, von ihm Juden und Deutsche fern zu- , halten, da diese stets unseren Gefühlen und Be- I Strebungen feindlich und sogar schädlich gegenüber- I stehen werden,.. Daher wird eindriuglichst darauf j, * *״fmerksam gemacht, daß keine Juden und Deutschen, welche bekanntlich intelligenter sind als der Durchschnitt unserer SoMaten, in Kanzleien und Büros einzustcllcn sind, wo sie stets eine Gelegenheit suchen 1 werden, um Dinge zu erfahren und zu hören, die Gel httmnis sein sollen, 'Gerade die Intelligenz der Juden!wird da dem Dienst und dem Staate nicht Nutzen bringen, sondern sie bedeutet im Gegenteil seinen «MSI 61."::.« VkKV-,.tesltft C.tfc *fdclMf.X Telefon! Xcatium 54J4/I3. » Po*t»ihcc!־.!:onto No. tttOM, Berlin NW,1, ponenve»f*׳a!fu:!:' i'rr IV. 2. V, Hebrltiöi® LcittielU de» KuliurCe*erna!1 der &. Z. V. Drosonerilr. Xi (Hof). Geöüricl tJsilA von 10—1 und roa 4—10 Ukr. F01I alle hebrüedun ZcItunEtan und Monnt#t1Hle 4er Weil Siegen ©«». — AuikunfioleU« lur hebr*l«ti1e Antftlegrnhdlen. — HebrSlidi* Lehrtr* »«rmllllune- — Treifpunkt oller freunde der bebrilieben Spred*. Eintritt trel. Adrcues-VerÄndernngcnl Alle Mitglieder der B. 1■ V. werden gebeten, von Jeder VerSnderung ihrer Adrette dem BOro tofotl MllleUung «u methen. Mlllwurfl, den 3. November ebemit B Uhr Gruppe 0*1, In den Unlont-FeifiSlen, Grelftwalder Sir. 211 /223 (Sllrungiaaot pml). )Oditdtcr Liederabend unter Leitung det Chotdlrlgenlen Dy m out. Donnertteg, den 4. November abend* 8 Uhr Gruppe Charlotte tburf, Im Kttiuo-Retlouranl, Wllmertdorfer Sir. 108 (L,ic Nlebuhrtlr.). Alfred Murrut: ״Die OUjudeafroge Io DcaüdiUiid‘'. Gruppe Süd, Im Helm, Prlatentlr. 4X Paul P. Undenberg: ״Da* Verkehnweteo Io Ptllillo••• Hapoil-Hoxorr, Gormanntlr. 2», (Agudalh Aehlm) Tccaiicmd. Gruppe Nordweif, lm Tlergortenhof (Bhf. Tiergarten), obend» H* tfhr Hcir Ch- Zwl M»ltc |: ״Pretie-Uundtdiau”. Dlentlag, den ♦. November obend» *H Uhr Freie Zlonltlltdbe Gruppe, ZahnSrrlehau». BQIowatr. 103/104 (Uutmanntaol). R.-A. Dr. Eduard Le• etInt bl und Direktor Kare»kl! »DerjSIcg umercr.Gedauken auf der Jahretkonfertna In Loadoa*. Auitpradte. Hebrfiltchtr Kindergarten Weil, Chartotlenbord, KStlrlner Str. 7, Im Restaurant Berliner Kindl, fanimal wodienlllcb von 10—1 Uhr vormlllog». Hebrüliehcr Splelnadimlllag Weif, Charlollenburg, KQiIrlner Slr.,7, Im Restaurant Ber.tner Kindl. Millwod! van H*־־Hd Uhr. Hebrgiichcr Splelnachmlllag Süd, Montag von L^4 bli 3^4 Uhr Im Helm der Gruppe Süd, l’rlnienitr. 42. HebrSlicher Splcluachmliiu;1 »üd weltliche Vororte, bei Frau Siholrm, Filedenau, Wlelondur, 4. Montag u. Donnentag nackin. von J^S—HZ Uhr. Hcbrüiicher Spietnachmlitag Nord, bei Frau GrOnbaum, Invaliden• ilrabe 142. Vor Ui ul lg Mittwoch voa vj4—1,!6 Uhr. Jüd. Turnverein Bar Kodaba E, V. Büro Helllgegelilitr. 32 Zentrum MIO 1. Minner«blellung; Dienstag und Sonnabead, 8—10 Uhr, Gr. Hamburger Str. 27. 2. MSnnerabletlung: Donneritag. 8—10 Uhr, Sybelsfr. 2-4. 3. MBnnerabtellungi Montag und Mittwodi, 8—10 Uhr, Kelbelitr. 32. I. Jugendablellung: Montag und Donnerifag, 8—18 Uhr, Welkentnirge» Str, 4a. 1, Schaierablellung: Montag und Donneritag. 0—0 Uhr, Wcl&enburgcr Sir. 4a. 3■ Schaierablellung: Dlenilag, HZ-H* Uhr und Donneritag, 6—8 Uhr, Sybclilr. 2-4. 1. Fr auenable ilung: Donneritag, H*—10 Uhr, Zlegelifr. IX X Frauenabteilung: Monlag, 8-10 Uhr, Sybclilr. 2-4, 3. Frauenableilung: Mlllwoch,8—10Uhr,llllandiir.(Morgareten-tyi.). 1. HSdchenibtellungj Donnerstag, Hb—H® Uhr, Ziegrlitr. IX X MBdchenableflungi Mittwoch. yjf6~H* Uhr, liSanditrab« Fechlenchalt: Donnerifait, 8-10 Uhr, Gr. Hamburger Str. 27. Sportablellung Inn Verband Krandenburgluher Athlclik-Verelne und Im Dramtenburglichen Hackeyvcrband. Alle Anfragen •Ind direkt an da• BQro tu richten. Untergang ... Es ward dalier verordnet, in Zukunft keinen Juden oder Deutschen in Büros und Kanzleien zu nominieren.“ In Polen müssen also neben den Juden auch die Deutschen ähnliche Maßnahmen über sich ergehen lassen, die während des Krieges grade von den Deutschnationalen gegen die Juden gefordert wurden. Es ist eine bittere Ironie des Schicksals, daß in Polen jetzt auch die Deutschen als ״Verräter“, ״Ltrückebcrger“ und ״Schreibstubenhcjigste“ angesehen werden. Der Pogrom in Wilna. Laut Mitteilung der lit.au- *scheu Legntion in London sind in dem von den Truppen des Generals Zeligowski verübten Pogrome 30 Juden getötet und ebensoviel verwundet worden. Die Soldaten haben überdies die Bevölkerung der Stadt Wilna und deren Umgebung' ansgejdüiulert. Die Bevölkerung wird gezwungen, die von General Zeligowski herausgogebenen Banknoten anzunehmen. Keine ״jüdischen Zarenmörder“. Entgegen bislierigen Meldungen über die Ermordung des Zaren im Hause eines Juden, stellt die ״Poslcdnia Nowosti“ auf Grund verläßlicher Informationen fest, daß diese Aus- Streuungen unwahr sind, da einwandfrei festgestellt wurde, daß das betreffende Haus dem Bruder eines bekannten russischen Aristokraten gehört. Nach bewährtem Muster. ״L'Action Franyaisc“ sowie eine Reihe anderer Blätter haben eine Kampagne gegen die sich in Paris aufhaltenden Ostjudeu auf genornmen. Die Polizei Iva.t vor einigen Tagen eine Razzia in! jüdischen Vierte! veranstaltet und dein ״L’Ouvre“ zufolge 60 polnische Juden verhaftet. Die Flüchtlinge in Obersddesicn. Auf Grund der Intervention Soko 1 ows beim Chef der Eutentc-Konv- •mission in Oltersclilesien hat <fas Komitee der Jüdischen Delegationen die Nachricht erhalten, daß die Aus- Weisungen der jüdischen Flüchtlinge aus Obersddesicn, deren Zahl gegen 2000 beträgt, eingestellt worden seien. I*en Flüchtlingen droht jedoch jetzt eine zweite Gefr.hr, eine ökonomische —. da laut Befehl des deutscien rxmiohilmachiingskonunissars bei Zuweisung von Arlxitsinögiiehkeiten, die demobilisierten Soldaten den Vonaig gvnicßen. Es ist zu befürchten, daß infolgedessen die jüdischen Flüchtlinge, die größtenteils in den Kohlengruben Arbeit gefunden haben, ihre Posten verlieren würden. Die Wiener Wahlen. Nach Mitteilungen der Wiener Wahlbehörde wurden bei den jüngsten Wahlen für die J ü d i s c h nat i o n31 c n in sechs Wiener Wahlkreisen (die genauen Resultate des siebenten stehen noch, aus) abgegeben 8696 männliche und 8626 weibliche Stimmen. Deutschland Keren hajessod De Arbeit für den Keren hajessod bildet de® Hauptbcratungspunkt des Bezirkstags der badischen Zionisten in Karlsruhe am 31. < )Klober und des .am 7. November stattfiiidenden Grup|H'nverbamlstags in Beut hcn. In Karlsruhe ist Dr.!Lntke, in BcnHicu Dr. Georg Wollstein anwesend-. Die Reise Kurt Blumenfeicls, weicher den Gruppcuveibandstag in Elberfeld , der ebenfalls am 31. Oktober stattfindet, besucht, erstreckt sich außeixiem auf die Städte Duisburg, I bissel• darf, Essen, Dortmund, Unna und Münster. In Königsberg fand eine Besprechung ostnreuliisdier Zionisten mit dem Vorsitzenden der Z. V. f. IX, Rechsanwalt Felix Rosenblüth, statt. Aus der Tschechoslowakei berichtet das ,.jüdische Volksblatt“ weiterhin: Bei der Vertrauens- :nätincrversammlung in Te plitz winden von wenigen Anwesenden etwa 100000 Krotten für Keren hajessod gezeichnet. .C!cither sind aus Böhmen zwei weitere /eichnun!;»•!! in Höhe ron 60 000 bzw. 7t)0tX) Kronen eingelangt. 11! Mähr. Ostrau wairden in einer kleinen Sitzung von füllt Ostrauer Zionisten 135 0(KI Kronen gezeichnet, woran sich drei weitere Zeichnungen im Betrage von zusammen 00 000 Kronen anschlossen, in der Tschechoslowakei ist damit die erste halbe Million weit überschritten, ohne daß bisher .an eine größere Ocffcntlichkeit herangetreten wurde. Am 18 d. M. sprach der Generalsekretär des Keren hajessod für die Republik Dr. Hugo llerrtuanu jn Troppau über unsere nächsten Aufgaben in einer Sitzung der Palästina-Kommission der Israelitischen Kultusgemeindc und in einer Mitgliederversammlung des Zionistischen Vereins Jeschurum. Für lüc Arbeit für Keren hajessod in Troppau wurde ein kleines Komitee eingesetzt, dein u. ,a. der Kultusvertreter Gustav Finzi und I>r. Thccnlor Sonnenschein angchörc«. Generalsekretär Emil Waldstein ist nach Preßburg gefahren, um die Aktion in der Slowakei vor/ubereiten. In Argentinien wurden von den 50 000 C, die win dieser Landsmannschaft «!gefordert sind, bereits 40000 £ ein ge zahlt. Verlegung des Gemelndefagcs Seitens der Großgcmeinden ist der Wunsch geäußert worden, vor dem Zusammentritt des Gemeindetages mit dem Ausschusse des D. J.G. B. über die einzelnen Fragen der Gesaintorganisaiion noch einmal zu verhandeln. Da der Ausschuß den größten Wert darauf legt, alle möglichen Differenzpunkte vorher zu klären und insbesondere mit den Groligcmeinden zu einer restlosen Verständigung zu gelangen, liat er der Anregung Folge gegeben und bc'scniossen, den aut da) 17. November d. Js. anberaumten Gemeindetag zu vertagen. Der neue Termin deä Gemeindetages, der für die zweite Hälfte des Monats Januar in Aussicht genoinmen ist, wird sobald als möglich 11ekai!ntgcgelx‘11 werden. Unterrichtskurse für Ostjuden Dienstag, den 2. November, wird in den Räumen der Menzelrealschttle, Schleswiger Ufer 1-1, für ostjüdische Teilnehmer, auch für junge Mädchen, ein Unterrichtskursus im Hchriiiscbcn und Englischen eröffnet. Die englischen Lektionen erteilt Herr Dr. P i n k e r, die hebräische Sprache wird Herr Gymnasiallehrer J er us a I i rn s k i!ehren. Das Schulgeld 'beträgt 15M. monatlich, Anmeldungen werden Dienstag und Donnerstag, abends 7 Uhr, entgegengenommen. Die Unterrichtszeit dauert von 7 bis 10 Uhr abends Berliner Zionistische Vereinigung. Gruppe Ost. Am 21. Oktober fand die General- Versammlung statt. Dem bisherigen Vorstand wurde mit Dank Decharge erteilt Es wurde ein neuer Vorstand gewählt, der sich ziisammcnsetzt aus den Herren Oberlehrer Dr. Paul Michaelis (1. Vors.), Hugo W o t f e r 111 .a n n (2. Vors.), V. S m i I (Kassierer), Len schütz (N.-F.-Kommissar), Joset Münz (Pronaganda), Frau Dr. Steiner (Schriftführerin), Preiß, Hirsch, Eisner (Beisitzer). Gruppe Charlottenburg. Alle Gesinnungsgenossen, die für die in Charlottcnburg zu errichtenden Kurse Interesse haben, werden gebeten, sich an Herrn Dr Bab, Bregenzer Str 3, zu wenden. Jüdisches Arbeitsamt Praktikantenbund. Am 7. November findet in den Räumen des K. I. V., Kurfiirstcnstr. 156 um 1,.•tl Uhr vormittags, eine Tagung des Praktikan'.enbuiides statt. Zionisieii, die sich dafür interessieren, haben Zutritt. Die jüdische Gemeinde einer Stadt Oberitatiens will eine S.igervi auf genossenschaftlicher Grundlage einrichten und ist bereit, zu diesem Zwecke etwa 30 jüdische Schreiner nufzunebmen. Interessenten werden gebeten, unter ausführlicher Angabe ihrer Vorbildung und Beschäftigungsdauer und Angabe der vorhandenen Papiere sieh sofort an das Jüdische Arbeitsamt, Berlin Monbijouplatz 1, zu wenden, Bedingung sind strenggläubige Juden, die Schabboth halten Wochenkalcnder. Sonnabend, 30, Oktober, CJicschwan 5681, W.ajera, Nacht 5,26. Schluß des redaktionellen Teils. 18. r מעמק לבבי אברך בברכת מ״ט את רעי נתן ולה לאירוסיו את האלמה מרת ממלא צמנז. י אליעזר יקובאביץ. /_____י---