Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 75 (26.10.1920)
- Date
- 1920-10-26
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite *»72 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr, 5ל fast durchweg, wenn audi durch Zivilisten, aber atillerhalb der Zionistischen Organisation, gemacht worden. Vielleicht ist dies der gesündeste Weg für Palästina. Damit soll nicht .gesagt werden, dal! die Zeit für /ionistische Bilduugsarheil vorüber sei, auch nicht, da IS alle Juden Zionisten oder gar gute Zionisten seien. Es heißt nur soviel, daß wir jetzt uns nicht mit denjenigen beschäftigen können, welche vom Zionismus nichts wissen txJer nichts wissen wollen. Wir eröffnen einen Weg für 1111c Juden, die helfen wollen, Palästina auf- /!!bauen, unter welchem Namen sie dies auch tun wollen. Dasselbe muß auch angcwciulct werden in Amcr!k.\ seihst für diejenigen Zionisten, die die praktische Aufbaiiailieit iu Palästina als Hauptsache betrachten, vorläufig oder auch für immer. Jetzt ist sicher nicht die Zeit, die heute zu ändern oder sie abzustoßen. Die ernste Beteiligung au der praktischen Aufbauarbeit, die nach allen Meinungen die wichtigste Arbeit ist, schließt njeht das Recht u ul die Möglichkeit aus, für nationale Kulturarbeit in der Diaspora tätig zu sein. Die nationalen Kriifie, die der Zionismus sogar im amerikanischen Judentum waehgerufen hat, sind stark genug, um die nationale Erziehungsarbeit fortzusetzen und weiter zu entwickeln, Hand in Hand mit der Palästinaarbeit. Das ist der Anfang eines neue!» Kurses in unserem Arbeitssystem. Das Imilcutct die Dezentralisation unserer Tätigkeit statt des bisherigen Systems der Konzentrierung aller Tätigkeit i!1 einer Hand und durch einen Fonds.“ Ferner bespricht der Artikel eingehend das Memorundum von llraiuleis, Tscheclioslowakien Prager Brief (Von unserem Korrespondenten) .\. li. Pragf Mitte Oktober. Das tschechoslowakische Judentum, insbesondere das Prager, hat wieder einmal Tage des Hangens und der Furcht hinter sieh. Jedesmal, wem! eine politische Krise in diesem Lande entstellt, durch welche d:c Gemüter in Aufregung versetzt werden, wird sofort der Antisemitismus als das jederzeit wirksame Mittel der Ablenkung der Massen!!emirgeholt und es beginnt die wüsteste Judcnhcl/c. Das siarke Anwachsen des Kommunismus m der tschechischen und deutschen, besonders aber der slowakischen Arbeiterschaft, weiches die I)01 Mission der früheien Ivoa'itionsiegieiun״ und eine .Spaltung in der tschee'.iiscHcn so/.iah'emokrntiselwm Partei berbeifitlirte, ImIhii di!׳ Michiso/älistlsrheii ParUizn und Hl.ittcr auf das Konto <! e 1׳ Juden gesetzt. Es kann nichts Widersinnigeres geben, als die besonders von der tschechischen Presse!1111)111׳ wieder verbreitete' Auffnssung, daß die Juden der Tschechoslowakei einen bolschewistischen Umsturz propagiercit und vorberciteii. pso hat beispielsweise der tschechische agrarische ״Viccr״ erklärt, «.lall alle Prager Juden Bolschewiken seien.) Nun gibt es iu Böhmen, Mähren und Schlesien so gut wie gar kein jüdisches Proletariat und die Judensehaft dieser Länder hat wie die der überwiegenden Mehrzahl der slowakischen Juden vom Bolschewismus nur die Vernichtung ihrer materiellen Existenz zu erwarten. Dies hinderte jedoch besonders die Prager agrarischen und iiationakleiuokratischcn Blätter, allem voran den ״Venkov“, das Zcntralorgan der großen tschechischen 'Agrarpartei, mellt, sich unausgesetzt die maßloseste Aufhetzung gegen die Juden zu leisten. Der ״Vonkov“ brachte wiederholt an auffälligster Stelle Artikel, in denen die Juden, die es in der Hand haben sollten, den holsehcwäslisclien Umsturz zu verhindern, ganz ausdrücklich und offen mit Pogromen bedroht wtirden. Als Vorwand diente die angebliche Propagandatatigkeit des Delegierten des russischen Roten Kreuzes Dr. Hi 11 er son, eines bekannten bolschewistischen Lüh rei s in Prag, der wie andere Mitglieder der Mission ■ jüdischer Abstammung ist. Nach einer Erklärimg des Ministers des Aculkrn Dr, Benesch im Hauptausschuß der Nationalversammlung soll übrigens von einer solchen Agitation Hillersous keine Rede sein. Ferner behauptet die tschechische Presse, daß in der Slowakei last alle koiimmnistischcn Agitatoren Juden seien, was natürlich ebenfalls nicht den Tatsachen etüspricht. Man muß vielmelir im Gegenteil feststellen, daß sowohl in der tschechischen wie in der deutschen Sozialdemokratie der Tschechoslowakei auffällig wenig Juden den kommunistischen Flügeln angvliören. Des hat nicht nur der kürzlich in Prag abgchaltenc Kongreß der tschechischen sozialdemokratischen Linken bewiesen, sondern dies ist auch durch die Tatsache zu lielegen, daß alle bedeutenderen jüdischen sozialdemokratischen Führer, so bei den tschechischen Sozialdemokraten die beiden früheren Minister im Kabinett Tusar D r. Meißner und D r. Winter, der rechten Gruppe an* gehören. Der Jüdische Nationalrat hat angesichts dieser unerhörten Judenhetze, die leider durch das Auftreten des Vertreters der kommunistischen tschechoslowakischen Poale-Zkmistcii Rudolf K o h n bei dem erwähnten Kongrell der sozialdemokratischen Linken neue Nahrung erhielt*), an das Exekutivkomitee der tschechische Angrar- Partei ein Schreiben gerichtet. In diesem ward festgestellt, daß der Erfolg oder Mißerfolg der kommunisti- . *) So hat das führende bürgerliche tschechische Blatt, die ,,N’arodni Lieby“, über dessen Bcgrfilhmgsanspräche in dem Sinne referiert, daß der Redner der jüdischen Sozialdemokraten gesagt habe, die luden stütonv, U1C Kommunistc״ mit allen Kräften untersehen Agitation von den Wünschen und der Haltung der tschechoslowakischen Juden völlig unabhängig ist und daß die Juden ebensowenig, durchweg Kapitalisten wie Bolschewiken seien. Der ״Venkov“ hat diesen Brief zwar abgedruckt, aber mit einem hämischen Kommentar versehen. Inzwischen 'hat die Krise in der tschechischen Politik etwas von ihrer aktuellen Scliärfe verloren, da sich weder der Parteitag der deutschen Sozialdemokraten, auf dein sich die Kommunisten in der Minderheit befanden, noch die Tagung der tschechischen Linken für sofortigen Anschluß an die dritte luteriiationale ausgesprochen haben und von den tschechischen Kommunisten nur ein sehr gemäßigtes bolschewistisches Programm, das beispielsweise die Schonung der kleinen mul mittleren Vermögen vorsieht, nufgestcllt wurde. Da* mit ist natürlich die Gefahr von Ausschreitungen gegen die Juden nicht vorüber. In der Prager Judenschaft herrschte besonders in den letzten Septembertagen große Pogromfurcht. — Eine neue Gelegenheit, jüdische Vertreter ins tschechoslowakische Parlament zu entsenden und damit das trotz der Erlangung von SO 000 Stimmen, die vier Mandaten 'entsprechen, negative Ergebnis der letzten Parlameiitswahlen im Frühjahr zu korrigieren, ergibt sich durch die Ausschreibung der Waiden im Gebiete des autonomen Karpathorußlands. Hier sind bei einigem Vorgehen der Juden die zahlenmäßigen Voraussetzungeu zur Erlangung mehrerer Mandate in dein selbständigen Landtag dieses Gebietes mul mindestens je eines Mandates für das Prager Abgeordnetenhaus und den Senat unzweifelhaft gegeben. Die Landtagswählen dürften im Dezember stattfimleu. üb die Wahlen ins Zeutralparlameiit direkt oder indirekt durch Delegatioii seitens lies Landtags statlfinikn werden, ist noch ungewiß. 1111 ersten Falle dürften wahrscheinlich auch Führer des tschechoslowakischen Nationaljudentuius im Westen der Republik kandidiert werden. Dies wäre auch insofern von Vorteil, als damit weder die Partei des Mimkac/cr Rebben noch die mindestens gleich mäditige ui derselben Stadt seit seiner Flucht im Kriege residicremieu Beiger Wunderrabis verletzt würde. Bisher herrschte in Karpnthorussia die Diktatur des Militärs und des Zivilgouverneurs Dr. Zdtkovic. Dieser hat unlängst in einem Interview die Beteiligung der Juden an den Waiden als selbständige Partei unter Führung der Zionisten angeküiuligt Offenbar steht die Regierung der Aufstellung eigener jüdischer Kandidaturen sympaddsGi gegeiiiilwr. Das ist aus den nat'ouaien Veihiiltiiis'.eii des Landes, iu dem d'e vielfach noch analphabetisehen R11the11.cn bisher vollkommen unter dem Einfluß der Magyaren standen, zu denen sich fast alle Juden zählten, und wo auch die so/ialo Frage sehr akut ist, ganz, eiufaeh zu erklären. Das Elend auch der judischeu Bevölkerung in diesem Gebiete ist sehr groß und das Joint Distribution Committee, dessen Zentrale für die Slowakei sich in Bratislava (Preßburg) befindet, bereitet eine große Hilfsaktion für dieses Land vor. D'mermutci ist ihm und den einheimischen Juden aher noch eine andere schwierige Aufgabe erstanden. Prag ist nämlich in den letzten Monaten ein wichdger Durchgangsort der jüdischen Emigration geworden, insbesondere in der Zeit, da wegen der Abreise der amerikanischen Konstdatsbehörde ans Warschau dort an die vor dem bolsehev ikiseiien Vordringen noch zahlreicher als früher strömenden jüdischen Amerika- Emigranten keine Paßvisa erteilt wurden. Auch zahlreiche Chalu/im aus Polen nahmen den Weg über Prag, liier bildete sieh ein Emigrationskomitce, welches mit Unterstützung des Prager Büros des Joint IXstribution Committee sich der Emigranten annalim. Eine der schwierigsten Fragen war die der Unterbringung der plötzlicli in großen Scharen anlaiigemlen Auswanderer. Die unfähige Prager Israelitische Kultiisgemeindc- Repräsentanz, die schon jahrelang die Erl«! gimg der längst ausgearbeiteten demokratischen Wahlordnung und die Ausschreibung von Neuwahlen verzögert, hat wiederum dieser brennenden Frage gegenüber vollkommen versagt. Nicht nur, daß sie sch gänzlich passiv verhielt, hat ihr Präsident D r. Kose 11 er ak sich ge- , weigert, die obdachlosen Emigranten provisorisch itn jüilisehen Rathaus unterzubringen, so daß es erst des Eingreifen« einiger entschlossener Männer bedurfte, tun ihnen ohne Genehmigung der Repräsentanz im Rathaus Unterkunft zu verschaffen. Der Jüdische Natioiialrat beim tschechoslowakisehen Ministerpräsidenten. Am Dienstag, den 12. Uk* toher, wurde das Präsidium des Jüdischen Nationalrates in Prag, bestehend aus den Herren Dr. Ludwig Singer, Markus Ungar, Arthur Kauders, mit dem Präsideuten des Mährischen Landesvolksrates Dr. Karl So 11 n c 11 f cid vom neuen tschechoslowakischen' M•־ nisterpräsidenten Czerny empfangen. Nach einer kurzen politischen Aussprache iilver Programm und Tätigkeit des Jüdischen Nationalrates, über den sich der Ministerpräsident bereits vollkommen orientiert erwies, wurden aktuelle jüdische Fragen erörtert und dem Ministerpräsidenten bestimmte Vorschläge unterbreite! insbesondere bildeten den Gegenstand des überreichten! Memorandums: Walilrcchtsfragen, speziell die Wahlen in Karpathorußland, ferner Schulfragen, die Aufenthaltsbewilligung und Inskription ostjüdis'cher Studenten, die Verhältnisse in der Slowakei, die Durchwnnderiuig von Amerika-Emigranten und die endgültige Regelung des Flüchtlingswcsens. Der Ministerpräsident zeigte volles Verständnis für die vorgebrachten Wünsche und versprach deren Berücksichtigung bei der Entscheidung über die vorerwähnten Angelegenheiten. Zionistische Bewegung Konferenz der Palästina-Aemfcr von Zentral- und Osteuropa Vom 14. bis 17• d. Mts. fand in Miihrisch-Oxirau die von Sekretär Lanilman als Vertreter der London« Exekutive cinberufene Kon ferenz der P a 1 ä « 11 n aäinter von Zentral- und Osteuropa statt. An dieser nahmen 3t) Delegierte teil. Sie hatte!1.!! Zweck, eine Reorganisation der Palästina,ander gemäß den Beschlüssen der Londoner Konferenz durduufuhren, ferner ein Musterstatut für die znkiinfiige Arlm! der Palästinaämter ausziiarbeitcn. Das neue Statut tui; jedes Paliistiiuaamt in drei Ressorts: Ein Verwa!. tungs rcssort, welches die Repräsentation ״«;müber den Behörden übernimmt, ein Arbeit, r. ressort, welches mit der Auswahl des geeigneten arbeitenden Menschenmaterials betraut ist, und c.ne allgemeine Abteilung, welche sieh mit denjenigen Palästinafaluerti befaßt, die nicht den arbeiten;!«! Klassen angeboren. Die PalästiiuiämUr von Wien, Warschau und K o n s t a 111 i 11 o p e 1 sind als trale Acmter aiis/iibauon, welche Weisungen von .!« in Palästina zu errichtenden lmmigrations/eiarale erhalt׳.!! und an die anderen Acmter weitergeben. Ferner ist <!!<■ zulässige Zahl unbemittelter Arbeiter, welche während des nächsten Jahres in Palästina Einlaß finden konnten, durch eine aus der Mitte der Konferenz licrvorgegaiigcni■ Exekutivkommission, welche ihren Sitz in Wien hat und aus den Leitern der Palästinaiiinter von Warschau, Wim und Koiistantinopel und Vertretern der Sondcrverh1.lt besteh! zu kontingentieren. Die Konferenz unterzog diese Vorschläge gen.it.ei Beratung und faßte in den Fragen der Regulierung dt 1 Emigration, der Fürsorge für die Emigranten und Dn׳s Transportes folgende Resolutionen: 1 Kein Auswanderer darf sein Heimatland veilassen, ohne mit den nötigen Dokumenten, Legitim;! tionen und Visa sowie mit einer Schiffskarte. und gern!• genden Mitteln für die Reisg, versehen zu sein, so dal, auf dem Wege keine Störung cintritL 2. Die Konferenz, drückt die Ansicht aus, daß du Organisierung der Auswanderer einen wesentlichen Bistand der Palästinaarlieit bildet; daher ist es notwendig, von den Geldern des Keren liajessud einen Vei; für die Organisierung der Emigration zu v-1 wenden 3. Solange die /iouistiseheu Gelder für die F. m 1 g raut e 11:11 r f. o r g c nicht . ausreiehen, muß zm Deckung der Fürsorg.kosten auch weiter die b1sive!;.,v Methode der Aufbringung fo!(geführt werden, dabei saul die Gemeinden und anderen jüdischen Ililfsgesellschaftei, hcranzitzichi n 1. IVe K i'feienz drückt , t American Joint Di-' , bution Committee für die bisher den Palästinawandi rerti geleistete Hilfe ihren Dank aus 5, Die Konferenz bedauert die Schwierigkeiten, unter denen die Palastiimvanderer auf dem Transport zu leiden hatten. Sie fordert die Gründung einer zianistischen Palästina-Transportgesellschaft oder, da die Gesellschaft ״Maawirim'‘ über wichtige Beziehungen und Erfahrungen verfügt, deren Umgestaltung in eine nah»• nale Palästina-Transportgesellschaft. 6. Die Konferenz beschließt die Schaffung eineständigen E m i g ra t i o 11 s r a te's für ganz An• tral- und Osteuropa, welcher aus Vertretern der drei z‘vitraleu Palästinaämter und kooptierten Fachmännern he■ steht. Der zionistische Parteitag in Oesterreich Das Zionistische Lanileskomitee für Oesterreich «׳;■ sendet folgende Mitteilung an die zionistischen < ütsgruppen usw.: iVr diesjährige ordentliche Parteitag findet am h1. und 31. d.. M. und 1. November im Saale des nieder österreichischen Gewerbevereins, 1. Bezirk, Eselienbach gasse 11, statt. Die Tagesordnung für denselben wurdi wie folgt fesDesetzt: 1. Eröümuig. 2. Wahl des Büro- 3. Palästina-Referate: a) Politische Lage; b) Kolon sation und Emigration; c) Keren hajessod; 11) National• fonds. 4. Latidcsarbdl; a) Politische Arbeit; b) Soziale Umschichtung; c) Soziale Fürsorge; d) Kuiturrci«׳rat 5. Organisatioiisreferat. 0. Neuwahlen. Take Jonescu in Paris. Das Jini. Preßlnir.» w Paris meldet: Eine Delegation rumänischer Juden, ■In in Paris ihren Wohnsitz haben, wurden hier vom nt.11!«• sehen Außenminister Take Jonescu empfangen. B• Delegation überreichte ihm ein Memorandum, in welche«, die Aufmerksamkeit des Ministers auf die Tat»acht gelenkt wird, daß die rumänische Regierung gegen den von ihr imterzeiilmeten Friedensvertrn.g von Sa'nt■ Germain beständig verstoße. Sic protestierte;;egen die gewaltsame judemertreibimg aus Transsylvüiiiem gegen die Behandlung der Juden in der Bukowina, ferner gegen die Uehergriffe militärischer Steren ge. nüber den Juden im Heere und, die sonstigen sieh stets wiederholenden Schikanen, Die Deputation'tibergab 'cm Minister mehrere Dokumente zur Begründung ihrer t ->' derunget». — Jonescu erklärte, er habe geglaubt, daß es nichts mehr, zu fordern gebe, und daß bereits a'ks in Ordnung sei. Er versprach, die Dokumente zu ■du- Bieren und der Regierung vorzulcgen. Interessant ist Joncscus Aeutkmng, die Juden hätten ohne ihre schlechte Politik sieben bis zehn Mandate erringen können,; wahrend itn ganzen drei oder vier Juden aus der Bukowina. Beßarabien und ,dem Banat im Parlament säßen: Bukarest habe ein' einziger Jude, Katz, ein Mandat errungen,Und man hätte ganz gut drei haben körnten.