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Jüdische Rundschau · 1920-10-26 · Heft 75 (26.10.1920) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 75 (26.10.1920)
Date
1920-10-26
Page
– (sequence 5)
Language
German
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JUEDISCI1E RUNDSCHAU Seite 57T Nr. 75 11.11,1 . ) t. if. 1 )11 ' in. ן!!, (!■■r- |ו: ach• j i '&(! aal’■ I 11 sin- |it Id ikJiv lä II; in timl.it fom•». Deutschland Die Krise im neutralen Jugendverbsnd Es tial den Anschein, als ob nachgerade die jüdische Jugend in nllcn Lagern aufwadit 1u1d rebelliert l):e neutralcn Jugendvereine, die lange Jahre hindurch die einigende Plattform für alle diejenigen, waren, die ihr Judentum als quantitd negligcable ansahen und es gelegentlich im Anhörcu irgendeines Vortrags über ein jüd'tsdics Thema sehr passiv manifestierten, sind nun über diese geistige Stagnation offenbar hinaus. Das recht brüchige Gebäude der Einigkeit /wischen all den Geruhsamen und all den Bewegten' sdicint geborsten. Nadi Kriegsende ging nämlich von dem Frankfurter Dr. ( nistav Löffler die Initiative ans, den Vereinen etwas liigemllidies und jüdisches Leben ei nzuhn liehen. Seine Forderungen waren, eine Jugend zu schaffen, die stolz auf ihr Judentum und froh ihrer Jugend gegen die verrottete GescilschaftMnor.il, Korruption und Lüge, gegen die Autokratie der Notaludn und gegen den Zwang von Schule und Elternliaus ihr ״Wescriliaftes, ihr eigenstes Bestes“, ihren Idealismus zu verteidigen, Löfflers I>cvise: ״Ka111|)f gegen Materialismus und Medianismus“ wurde begeistert von einer Anzahl bayerischer, hessischer und vereinzelter initlcl- und nordwestdeutscher Jugend vereine aufgenoinmen und mit einer Energie geführt, die aller Anerkennung wert ist. Diese teilweise numerisch ganz schwachen Jugend verbände fochten den Kampf gegen die Ucbennacht der Unbeweglichen derart, daß sie heute meistenteils den Vereinen ihren Stempel aufgedriickt haben. Die indolente trage Masse war offenbar der Gegnerschaft dieser weniger Hitzigen nicht gewachsen und ging zun! kleineren, Teil zu ihnen über, zum größeren Teil wich sie aus Bequemlichkeit und Unfähigkeit dem Kampf« aus. Auf der Landesverbandstagung der bayerischen Vereine in Nürnberg machte Sieh die Kluft /wischen Alter und Jugend in ganz großem Maßstabe in breitester Geffentlichkeit /um ersten Male bemerkbar. Die Jungen gingen schnell aufs ganze. Wenige Wochen später stürzten sie auf der Tagung von Eisenach die wackligen Tluönchen der Herrscher von Alters und Geldlieutels Gnaden und wählten sich ein paar .Stürmer in die Führung Die Berliner Verbandsleitung, die richtig erkannte, wem die Zukunft gehörte, schlug sich inst der ihr eigenen feinen Witterung auf die Seite der Jungen mul ist infolgedessen wohl in nächster Zeit deren Angriffen nicht allzusehr ausgesetzt. Hatten bis dahin die einzelnen Gruppen, jede ge- -״oudert und von der anderen getrennt, zu Felde gelegen, so änderte sich das Bild mit der Tagung־ zu F rcudenhe rg am 2. und 3. August. Aus allen Jet^chen Gegenden kamen die Jungen und Mädels zusammen, und so bildete sich der ״Jungjüdisclic Wanderbund". Er setzte sich zur Aufgabe, unter Führung der Jugend «len Weg zum neuen jüdischen Njenselicn zu suchen, ln einigen durchaus bemerkenswerten Reden am Vormittage des ersten Tages schlug man sich redlich und ehrlich mit dem ״Wie“ herum, ohne jedoch zu einer Lösung zu kommen. Am Feuer fanden sich abends alle zusammen zu Liedern und Vorträgen, Der Höhepunkt war ein Sdsir-HamaJoth und einige folgende Worte des nachmaligen Bumlcslcitcrs Rudolf Abt, Bremen. Im großen und ganzen mag Freudenherg mit seinen Sport- und Gesangwcttkäniplen uml seinen Sitzungen wohl äußerlieh einer Blau-Wciß-Tagung geglichen haben, mit dem Unterschied, daß liier längst keine so homogene Masse war, sondern sprudelnde, schäumende, jedoch vielfach stark konkrete Elemente, die aber immerhin von einer gemeinsamen Idee getragen wurden. Als Bundesleiter wurden Rudolf Abt, Bremen, Heinrich Kindskopf, Darmstadt, und Waldemar Strauss, Berlin, gewählt! I*as Abzeichen des Bundes ist ein silberner Mögen• Dawi<l auf ovalem blauen Felde. Diese jung-jüdische״ Wanderer, die noch heftig mit elementarsten Dingen ringen, sind jedenfalls ein Menschenschlag, der ehrlich etwas will. Was er will mul wohin sein Weg geht, darüber sind sich die meisten noch nicht ganz klar. Es brandet und brodelt und gärt und was das Erfreuliche ist, man schafft jüdische Men- M'hei• oder strebt wenigstens danach, sie zu schaffen. Der Einfluß des Beispiels, das die zionistische Jugend gegeben hat, ist bei diesen jungjüdischen Wanderbüwlcn unverkennbar ln gewissem Sinne ist es Geist von 1111 em Geist. Man wird ihrer Weiterentwicklung mit Interesse und Vertrauen entgegensehen dürfen. K. St. Literarische Mitteilung J. Lewner, Agada-Sammlunß. Für die Jugend ausgewählt, übersetzt und' mit Zusätzen versehen vor! B. G o 11 sc h :11 k. 5 Bünde in V Band. Berlin, Verlag von M. Poppelauer, 1020. (rottsvhalk gibt hier eine deutsche Uebersctzung der bekannten hebräischen Sammlung von Lewner. Der וי dflidie Band liefert ein äußerst reiches Material an '■׳.igenstoffun, Fegenden und anekdotischer Ueberliefe- 1"UK, das als Lektüre für die Jugend und als 1 li!tsmitte! für Lehrer sehr zu empfehlen ist. The Agada mrd nun immer mehr auch dem deutschsrwechcmieu Publikum zugänglich gemacht; aber während /. B. die Sammlungen Ben Gorions (im Inselverlag und bei Ruetten ö Locning) doch nur für den reifen erwachseneu Leser bestimmt sind, gibt die vorliegende ßearbeitung die Möglichkeit, auch die. Jugend in diese Welt einzuführen. Die Uebersctzung ist anspruchslos und trifft den Ton der Sagen, bis auf einige kleine Härten, die -sich noch beseitigen lassen werden. ß&®1 Cc:Ü3ef fionUiUa« Ve.\* •־ ,• *, C.I0, *ey&lsir• 9• Tek׳״ü31 Zentrum 5014/13. 4 *,-־ י־׳■'׳;, ■ י .-r* > j.!0.1200*5. EtarUn KW.?• Krunt*m /״׳ ’־ י ’;׳ iV. I2cbr£h&e '' '־ -,ncraati der &. X. V. Drcgcnenrir. Xi (Hof)• G׳!ß;>0d r ,'10 1 .־ . י--! und ros 4—!0 Ukr. Fall eile hebrSlsGUGi Zdlun:'!*n und I: f?heO© der Weit liegen •tti, — AuiNnfläitdie iZx hc'.־Tul:־Me A«gc-a. .)hellen. — Hebr&tiche Lehrer• vermHliujig. —* Trci ^unU oller IVcunde der hebr&lrchen 5pr*<b€. Eintritt IreI. Adrcucn*VcrSndcrunäca! Alle Mitglieder der B, Z. V. werden gebeten, von jeder Veränderung Ihrer Adrette dem DOro totort Mitteilung *u׳m*d»en. Mlifwoth, den 27. Oktober •bend» 8 Uhr Gruppe Oil* Union»-5file, Grelftwolder 5tr. 222 (Slfsungitaal pari.) Dr. Georg Wollt( ein »priiht Ober den Keren bojcitod. Die Veranstaltungen der Gruppe Olt linden ln Zukunft Jeden Mittwoch ln den Unlom-5Älen, GrelUwalder Slf. 222 (SHiungttaal pari•) tlalt. Donnerstag, den 2S. Oktober •bend• Uhr Gruppe Nordwetf* Im Tiergartenhof (öohnhof Tiergarlen). Z Frau Hanno Zweig: Rcxltotloncn •ui JüdUcheu Dichtungen. GeieilJgc» Beisammensein bei Tee und GcbJkk. Donneratag, den 28. Oktober abenda Uhr Gruppe ״SSdweitllcbc Vororte1', Im Restaurant Hohenaollern• SiegUit, H0ndjerytlr. 64 (N&he KaUcrcUhc). Referat Ober ״JGdliche Getchlchle"• Referent! Herr *an.-Kot. Dr. Laaerateln. R. A. Dr, Tritt Stmon־Htum#nn tpildil Ober! «Die wichtig»!« Gegenwartiarbclt der Zloalden*• בטוצ' שבח ידו חשון התרפא m אוקטובי) בשצה 8 בצדב בית המקרא וזעבי־יי. HeillgegtSitilr. 52 L Q71K3 הרצאה עברית של מר אריה רוונבלט הנושא: "משלי רבנו בחיי החסיך" אחרי ההרצאה זכוחים ____ _ אורחים רצויים■ Sonnabend, den 30. Oktober •benda Uhr ticbrAiadie Lesehalle, HeUlgegelitalr. 31. HebrSltdter Vortrag von Herrn Arje RotenblaU*. ״Gleichnisse uud Anekdoten von DachJa Iba Uakuda". Diskussion, G&ste willkommen! Sonnabend, den 50. Oktober •benda * Uhr Hopoel HftieTr, Gorimnrtslr. 29 (Agudat Adtlm) Herr Rud. Samuel •prich! Ober: ״Der letzte Parteitag der Poalc-Zlontateta."1 Hebräischer Kindergarten Weil, Charlottenburg, Kfistrtner Str. 7, Im Redeuran! berliner Kindl. Füntmol wöchentlich von 10—1 Uhr vormittag». Hebräischer SpfclnachmUtag Wett, Charlottenburg, K0»trlner Str. 7, tm Restaurant berliner Kindl. Mittwoch von JiJ4—3»^6 Uhr. Hebrkischer SpielnachmUiag Süd, Montag von M|4 bi» ^6 Uhr Im Helm der Gruppe SOd, Prlniemtr. 42. Hebräischer Spleluachmlüag »QdweslHche Vororte, bei Frau Sdiolem, Friedenau, Wlclandstr. 4. Montag u. Donnerstag nadtm. von Uhr, Hebräischer Spiclnachmittag Kord, bei Frau GrQnbaum, Invaliden• ilrahe 142. Vorläufig Mittwoch von Uhr. Donnerstag, den 4. November •benda t Uhr Hapoäl-HazaTr, Gormanmtr. 29, Agudaih Achim, Teeabcud. Zionistischer Grappenvcrband Rechtsrheinland und Westfalen Atn Scnntng, den 31. Oktober, vorm. 10 Uhr, findet in Elberfeld, Central-Hotel, Bahnhofstr., die diesjährige Tajpmjr des rechtsrhein.-westf. Gruppcnvcrbandes statt. Der Gruppetiverbandslag wird in erster Linie über die Durchführung der von der Londoner Jahrcskonferenz beschlossenen Kercn-hajcssod-Akticn zu beraten haben. Daneben wird er sich mit Orgauisationsfragen des Ciruppenverbandes, die unseren Bezirk in beson‘ derem Maße angehende Ostjudenfrage usw. zu beschiiftigen haben. Herr Kurt Blumen( cid, Berlin, wird als Vertrcler des Geschüftsführendcn Ausschissscs der Tagung beiwohnen. Die Tagesordnung ist folgende; hröitnung des Gruppcuverbandstages Sonntag, den 31. ds. Mts., vorm, punkt 10 Uhr, durch Herrn Dr. Grüneberg, Elberfeld. 1. jaluesbericln. (Aeniie Pomcranz, Elberfeld.) 2. Die innere und äußere Lage des Zionismus und der Keren liajessod. (Kurt Blumenfeld, Berlin.) i. lüdisch-sozialc Arbeit (Ostjudenfrage). (Dr. Freu li, Köln.) •I. Generaldebatte. Wir richten an alle Gesinnungsgenossen des Griippcnvcrbandes die dringende Bitte, die Tagung zu besuchen und fordern alle Ortsgruppen und Vertrauensleufe au!, für zahlreiche Beschickung zu sorgen. Näheres über die Tagung im Sekretariat, Elberfeld, Adcrsstr. -W. Tel. 4580 Druckfehlerberichtigung. 'n den Artikel ״Frauenorganisation und Keren hu/ssLKl“ haben sieh einige siunstörende Druckfehler eineeschhchen. Es soll dort im vierten Absatz dritte Zeile statt ״durch die Verhehlung einer Reihe von Umstanden“ richtig lauten; Durch die'V c r k e 11 u n g einer Reihe von Umständen;“ Ferner im Absatz S unter Punkt 2 soll es nicht heißen ״Ausstellung“ einiger Wandeneluertunen, .sondern ״Anstellung“ einiger Wanderlehrerinnen. Unter Punkt 1 soll der Name der Vorsitzenden nicht heißen- ״Rabrosha“. sondern ״Kakflwska“, Genicindenacfirichten Acndcrung der Waldrcchtsbesürmnungcn in Könlßsberg. tone gemeinsame Sitzung beider Genwindekör|xTscl’1aftcn am 18. ds. Mts. besel1.1fti!:te sich damit, zu den Beschlüssen der Statutenkainiiiission Steilung zu. nehmen, die dahin gingen, die zurzeit geltenden Wahlrechtsbestiiiuuuiigen des Gemeiiidestatuts in freihettlicliem Sinne zu ändern, soweit dieses unter dem׳ noch in Kraft steliemlen Judengesetze zulässig ist, bzw. soweit der bekannte Erlaß des Ministers ein Abweichen von den Bestimmungen des Gesetzes gestattet. Es wurden folgende Acndcrungcn beschlossen; 1. l>.e Wahl erfolgt nach den Grundsätzen des Verhältmswahlrechts unter Zulassung verbundener Listen. 2. Das Wahlrecht Lst von der Steuerzahlung unabhängig, 8. Die Beamten * der Gtnncindc haben das passive Wahlrecht. -• Der Beschluß der Statutcnkanunission, das Alter für das passive Wahlrecht vorn 30. auf das 25. Lebensjahr herabzusetzen, fand leider nicht die Zustimmung der Ver- Sammlung. Dagegen ־wurde dn Antrag, daß für die Wählbarkeit zu den Gemeindekörperschaften erst nad» zweijährigem Aufenthalt in der Gemeinde beginnen solle anstatt wie bisher, nach einem Jahre, mit großer Mehrheit abgclchnt. Die Acndcrungcn bedürfen der Zu- Stimmung des Oberpräsidenten, die jedoch nlit Bestimmtheit zu erwarten ist. Versicherungen zugunsten des J. N.-F. Unser Gesinnungsgenosse, Herr Bruno Dan zig er, Freiburg, hat eine Lebensversicherung in Höhe von 10 000 M. zugunsten des Nationalfonds abgeschlossen. Wir hoffen, daß dies schöne Beispiel bei unseren Freunden weiteste Nachahmung finden wird. Hebräischer Spielnachmittag. Das Kulturdezernat der Berliner Zionistischen Vereinignng eröffnet am Mittwoch, den 27. Oktober, eiiH'n hebräischen Spielitaclunittag im Norden Berlins. l>er Spielnaclimittag soll vorläufig einmal wöchentlich, Mittwochs von Vrl—Vsö Ulir, in der Wohnung von Frau Grünbaum, Invalidenstr. 142, stattfinden. W’ir bitten alle Eltern, die für eine jüdische Erziehung ihrer Kinder Interesse haben, ihre Kinder in den Spiclnachmittag zu schicken. Anmeldungen sind zu richten an das Kulturdczernat der Berliner Zionistischen Vereinigung, Berlin C. 19, Sevdelstr. 3. jüdisches Arbeitsamt Da9 Jüdische Arbeitsamt, Berlin, Monbijouplatz 1, vermittelt Teppichklopfer und häusliche Hilfsarbeiter. Das Jüdische Arbeitsamt, Berlin, Monbijouplatz 1, übernimmt Arbeiten für Adressenschreiber. Die Ortsgruppen Berlin. Die Bezirksgruppe Nord der B. Z. V. hielt am 14. Oktober ihre Generalversammlung ab. Dem bishörigen Vorstand wunde mit Dank Dechargc erteilt. Es wurde ein neuer Vorstand gewählt, bestehend aus den FIcrren R.-A. Dr. Max Rosenberg (1. Vorsitzender); Dr. Schön (2. Vorsitzender); Sperber (1. Kassierer!; Frl. Dembitzer (2. Kassierer); j. Rosenbcrg (Schriftführcr); Drechsler (N.-F.-Kommissar); Hauser, Scharf, Engländer (Beisitzer). Zum stellvertretenden Delegierten für die Vertretevversammlung wurde Herr Engländer ernannt Kattowitz. Am lb. ds. Mts. hielt die Zionistische Ortsgruppe ihre Generalversammlung in dein neubezogemen VereinslokaJe des Bar Kochha ab. Der Vorsitzende, Flerr Arnold Wiener, erstattete Bericht über die Tätigkeit im vergangenen Jahre und ermahnte die Gesinnuiigsgcnossen, die Sorgen der Gegenwart und die Unruhe der Außenweh, die jetzt in unserer Stadt so übermächtig ist, von sich abzuschüttcln und ihre Kraft in der zionistischen Arbeit zu konzentrieren. Trotz der Ungunst der lokalen Verhältnisse hat die Ortsgruppe für den Palästinafonds fast 24 00(1 M. aufgebracht, auch für den Nationalfonds, die Parteisteiier und die anderen Instutitioncn wurden bedeutende Beträge gesammelt, die hebräischen Kurse hat die Ortsgruppe mit 2-100 M. subventioniert. Es fand eine längere Aussprache statt, welche sieh mit den Gemeindcvcrhältnissen, dem hebräischen Sprachunterricht und den Propagandamöglichkeiten befaßte. Es wurde scharf kritisielt, daß uns von der Zentrale so wenig Unterstützung zuteil wird und seit Jahresfrist noch kein auswärtiger Redner in den oberschlesischeti Bezirk entsandt wuä!c. Der Mitglicdsbcitrag wurde auf 5 M. monatlich erhöht und die Veranstaltung wöchentlicher Zusammenkünfte beschlossen, die jeden Sonnabendabend, ß»״ Uhr, im Vcrcinsloknlc des Bar Kochha bei Danzigers Konditorei, Fricdrichsptatz, statttinden werden. Von den hiesigen Gesinnungsgenossen wird regelmäßiges Erscheinen erwartet mul der Besuch auswärtiger Zionisten gern gesehen. In den Vorstand wurden gewählt: Herr Arnold Wiener als Vorsitzender, die Herren Josef Ladunaim, Zweig, Alfred Müller, Frf. Centawer, Rechtsanwalt Martin Ehrlich, Dr. Fritz Guttmann und Frau Rose Lachmann als Nationaifoiulskommfcsärin. Die Bildung eiocr be• sonderen National Fondslcommission wurtie dem Vorstand überlassen. Todesfad. Am 14. Oktober ist in Warschau nach langer und schwerer Krankheit die Frau unseres be- Kannten Warschauer Gesimuingsgenasscn und Mitglieds des Großen Actions-Comites Abraham PodlischcwskJ im Alter von 55 Jahren gestorben. - Wir sprechen Herrn Podhsehewski unser herzliches Beileid aus. Schluß des redaktionellen Teils.. . 1 1 I i I i s v I 1 1 k c H l 1 k l C ו 1 ) < t 1 1 ז 1 e ■נ c

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