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Jüdische Rundschau · 1920-10-22 · Heft 74 (22.10.1920) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 74 (22.10.1920)
Date
1920-10-22
Page
– (sequence 3)
Language
German
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r Nr. 74 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 563 1 r Assefath haniwcharim ,I c- ח n m nc a! e h- .k >n m It, Ml on fn tc p 's tlv 0 er ht Advisory Council l S .1 ul \c- UM! ’*1r ,IS• 4C M'll ׳101 .1011 hui ■<«׳n 1111 und »111vmc die :nt-;1ir“ reich {olle rot/.- ::en deckt Zahl Pastoß, atikr :er• mal״ ische clitc, >a rin •4 he . 1 );'"יי '!nie mim Lude des Ix־- ,1 >wa sei;01 Die rstok ilisti-;14111־) u«u־n rd en, den -eit igt l konigeii i for- •ab•;1 das e Be- :11 nick- 1-jiuii- Uni־־ ereien iglid» >r für Jerusalem, den 11. Oktober. (Telegramm des L Z. B.) Bei der Eröffnung des Assefath haniwcharim am 7 Oktober waren '250 Delegierte, darunter einige Frauen, anwesend. Sir Herbert S a!11 u e l sandte einen Brief, der die Hoffnung ausdrückte, die Beratungen würden der jüdischen Gemeinschaft /um Wolde gereichen und zur Schaffung fuirinonischer Ikzieluuigc.11 mit den anderen Gemeinschaften beitragen. Der Bürgermeister von Jerusalem, ein Moslem, bcgrüßte persönlich die Versammlung und sprach die Hoffuung aus, «laß alle Konfessionen in Frieden und brüderlieber Eintracht leben werden. Wcizmaini und So ko low hatten namens der Zionistischen Exekutive folgendes Telegramm! gesandt: ״Die Exekutive der Zionistischen Organisation bc• grülit die erste Delcgierteiiversaminluiig ries palästiiien* sischen Judentums. Mögen ihre Beratungen erfüllt sein von der Grölte der Stunde, die unserem Volke geschlagen hat, und von der Verantwortlichkeit für ihre wichtige Aufgabe. Möge das paläslimmsische Judentum als ein Vorbild und Bahnbrecher für die ganze Nation dastelie!! in Einigkeit und Opferwilligkeit.“ IJssischkin hielt eine Begrüßungsansprache. David Y e 11 i n war am Erscheinen verhindert und sandte ein Begrüßungsschreiben, Die extremen Orlhodoxa!!nachtet! ihre Teilnahme abhängig vom Ausschluß oder der Sepaiicnmg der weiblichen Delegierten. Rabbi Jakob Meir wurde zum Ehrenpräsidenten gewühlt. Ins Präsidium beschloß man zu wählen je einen Vertreter folgender Gruppen: Adiduth Haawotla, I lnpocl-1 lazair, Setardim, Jemeniten, Parteilose und Kolonisten. Freitag, den 8. Oktober, versammelten sich die Delegierten an der Klagemauer und beschlossen, an die Völker Westeuropas und Amerikas und an die Lcagnc of Kations zu appellieren, sie mögen eiusclireiien, um dein Morden, Rauben und Plündern gegen die Juden in Osteuropa ein Ende zu setzen. Am Sabbathausgang und Sonntag diskutierte die Ver- Sammlung über die Kompetenz der Assefath haniwcharim. Unter ״notier Begeisterung wurde der Beschluß gefaßt, einen ״Waad leiimi“ (Nationalen Ausschuß) zu bilden, der die einzige vertretende Körperschaft der Juden Palüstinas sein und mit den palästinensischen Vertretern der Zionistischen Organisation Zusammenarbeiten soll; diese beiden gemeinsam• sollten die Anerkennung durch die Regierung und die Ermächtigung erwirken, Steuern für die Bedürfnisse des Jiscliuw zu erheben. Die Ortliodoxen enthielten sich der Abstimmung über die Einsclztuig des Wand lcitmi. ** ״Daily Mail“ veröffentlichte am 11. d. M. ein Telegramm ihres Korrespondenten vom 8. Oktober nachstehenden Wortlauts: Zweihundert jüdische Delegierte aus allen Teilen Palästinas versammelten sich gestern, um die jüdischen Institutionen ■und die Emigration zu organisieren. Die orthodoxen Elemente sowie die gemäßigten (? ~ Red. d. ״J. R.“) nahmen nicht teil, wodurch die Bedeutung des sogenannten jüdischen Parlamentes verringert wird. Die Beschlüsse können nicht bindend sein. * Jerusalem, 14. Oktober. (Jewisli Corr. Bu.). Die erste Sitzung des Regicrungsbeirates in Palästina, der aus lü hohen Beamten und V gcwählten Vertretern der palästinensischen Bcvölkcrung besteht, wurde mit einer Begrüßungsansprache des Obcrkoiiuiiissärs Sir Samuel feierlich eröffnet. Sir Samuel zollte den Versammelten volles Lob für Aufrechterhaltung der öffentlichen ■Ruhe und Ordnung jm Laude und erklärte, daß die Verhandlungen mit der französischen Regierung über die Regelung der Grenzfragen im Norden gute Fortschritte machen; sie konnten jedoch noch nicht abgeschlossen werden. Was die inneren Verwalüingsreformen betrifft, werden die ReisecinSchrän- |ku ״gen in Kürze aufgehoben werden. Gegen : die Malaria werden besondere Schutzmaßnahmen!;«troffen und pharmazeutische Schulen errichtet werden. Aus dem Justizdienst. Der bisherige Vorsitzende des Miscbpath Haschalom, Frumkin, ein bekannter palästinensischer Rechtsanwalt, wurde zum Mitgliedc des Appellation sgerichtshofcs ernannt. Außer Frumkin, dessen Wahl von den Juden mit großer Genugtuung begrüßt wurde, gehört dein sechs- ״«pfigeu Appellationsgcriclitshof noch ein zweiter Jude, Malcliicl Ment, an. Zürn Gehilfen des Friedensrichters 'n Jerusalem wurde Mordecha» Libanon ernannt Zedkija Harkawi wurde Generalprokurator beim Gerichts- ״of erster Instanz in Haifa. Für die Pogromwaisen. ״Haolam“ teilt mit, daß ״je Juden Süd-Afrikas beschlossen haben, 140 000 £ für die Pogromopfer zu sammeln und die Pägnomwaisen ®ach Palästina zu überführen. Die Wahlen in Oesterreich Verlust des Jüdischen Mandates. Be« den Wahlen zurrt österreichischen Nationalr.it in Wien am 17. ds. Mts. wurde der bisherige jüdischnationale Abgeordnete Robert Stricker nicht wiedergewählt. Dies ist keineswegs auf ein erschüttertes Vertrauen der Wählerschaft zurückzu führen. Stricker hat diesmal wesentlich mehr Stimmen auf sich vereinigt als bei seiner ersten Wahl im Jahre 19P), in Wien allein ISO()(). Der bedauerliche Mißerfolg bat seine Ursache in der neuen Wahlordnung und Wahlgeometric, die die kleinen Minoritäten außenmiciitlicii ungünstig behandelt und auch d:e Listen- Verbindung abgesehafft hat. Bei den letzten Wahlen war die jüdisch-nationale Liste mit der freiheitlich-«!«»»- kratischcn Liste, deren Führer der bekannte jüdische Demokrat l)r. Ofner war, verbunden gewesen. Auf diese Weise ist der Judensduift wenigstens ein Mandat gcsichert worden. Bei den jetzigen Wahlen hat in Strickers Wahlbezirk, der Leopoklstadt, der jüdisch-liberale Gelneimlcrat Dr. Schwarz-Miller, trotz der völligen Aussichtslosigkeit seine Kandidatur ״ufgestdlt, dadurch mir Stimmen 'zersplittert und die österreichischen Juden um ihre einzige Vertretung betrogen. Das Vorgehen I)r. Schwarz•! iillers, der keinerlei sachliche Beweggründe* hatte und ausschließlich aus persönlicher Eitelkeit und Ranküne gehandelt hat, kann gar nicht genug gebrandmarkt werden; denn daß keinerlei programmatische Gründe für diese Kandidatur Vorlagen, geht schon daraus hervor, daß ,Dr. Schwarz-Miller im vorigen Jahre mit den Zionisten darüber verhandelt hat, ob er nicht als jüdisch-nationaler Listenfiihrer für den Geineimlerat kaudidieien könnte. Du' Verlust des einzig,«! jüdischen Abgeordnetenmand;ttes ist ein außerordentlich schwerer Schlag für vdie österreichische Judenschaft, der in gewissem Sinne auf die Judenschaft ganz Europas, insbesondere des Ostens, zurückwirkt. In! Verlauf seiner nicht ganz zweijährigen parlamentarischen Tätigkeit ist es dem Abgeordneten Stricker gelungen, sich eine außerordentlich angesehene Posiiion zu schaffen. Er halte gerade in dieser bewegten Zeit oft Gelegenheit, in entscheidender Weise zugunsten der Judcnhcit einzugreifen, insbesondere hat er sieh unschätzbare Verdienste um die Regelung des Schicksals der Flüchtlinge, der ausländischen Stildeuten usw. erworben. Stricker hat auch durch sein mutiges und entschlossenes Auftreten in! Parlament die Behandlung der Judenfrage auf ein höheres Niveau zu!leben versucht als ihr sonst in diesem Mause zuteil zu werden pflegte. In seinen großen Reden, die auch außerhalb Oesterreichs sehr stark beachtet worden sind, hat er die Jndcnfrage in ihrem großen politischen und kulturellen Umfange aufgerollt und die Verlogenheit der antisemitischen Taktik rücksichtslos bloßgelcgt Stricker war die einzige Figur im österreichischen Pariament, die mutig• und offen die Schäden des öffentlichen Lehens brandmarkte. Unvergessen ist seine große Rede gegen die Börse und die mit'ihr verbündete liberale Presse. Durch dieses Auftreten hat Stricker der ganzen OcffcutUchkcit in viel wirksamerer■ Weise, als es apologetisehe Artikel vermögen, bewiesen, daß zwischen dieser korrumpierten Presse, die fälschlich von den Antisemiten ״Judenpresse“ genannt wird, und den wirklichen Interessen des jüdischen Volkes keinerlei Gemeinschaft besteht. Durch Strickers mannhaftes Auftreten ist zum■ ersten Male in diesem Hause der jüdischen Sache Achtung ertrotzt worden. Gerade im gegenwärtigen Augenblick wäre eine Vertretung der Juden im österreichischen Parlament notwendiger denn je. Die Wahlen haben einen christlichsozialen Wahlsieg ergeben, die Christlich-Sozialen rücken als die stärkste Partei in das Parlament ein, wo bisher d:e Sozialdemokraten die Hegemonie innegehabt haben. 1 lat sich schon bei dem sozialdemokratischen Kurs gezeigt, daß die Juden von dieser Seite keinen Schutz zu erwarten haben — der sozialdemokratische Landeshnupünann Sc ver war es, der die Flüchtlinge aus Oesterreich vertrieb —- so sind sie vollends nunmehr dem offen antisemitischen Kurs preisgegeben. Die Wiener Christlich-Sozialen schielen nach Uorthy-Uugarn, dessen monarchistische und antisemitische Tendenzen ihnen sympathisch sind. In dieser politischen Atmosphäre hätte der jüdisch-nationale Abgeordnete den einzigen politischen Rückhalt der Juden gebildet. Daß Stricker nicht wiedergewählt wurde, ist zum Teil Schuld der Juden selbst, die auch in entscheidenden Augenblicken der Gefahr nicht einig für ihre Interessen einzustehen vermögen. Wir fürchten, daß auch die liberalen Gegner Strickers es noch einmal bedauern ■wenden, daß sie ihn zu Falt gebracht haben. Für die österreichischen Juden ist aber nun noch zwingender die Notwendigkeit gegeben, sich national zu organisieren und ihre Rechte geltend zu machen. Der Justizmord an Rabbiner Schapira. Das Jüdisclie Korrcspondcnzbüro meldet aus Krakau daß der Vizepremier Daszinski beim Empfange des Vor- Standes der dortigen jüdischen Gemeinde erklärt hat es sei ein Verfahren im Zuge, um den vor kurzem weg«! angeblichen Hochverrates standrechtlich erschossenen Rabbi Cliaini Schapira aus Flock gänzlich zu rehabilitieren. Damit wäre ein Justizmord zugegeben, welcher auf die durch die Judenhetze der polnischen Presse hervorgerufene feindselige Stimmung gegen die Juden zurückzuführen ist und weit über Polen hinaus ungeheures Aufsehen hervorgerufen hat. Es wäre natürlich zu erwarten, daß die für dieses standrechtliche Urteil und dessen Vollzug verantwortlichen Personen zur strengsten Verantwortung gezogen werden. Keren hajessod Frauenorganisation und Keren hajessod I. Bericht über eine Vorstandssitzung der Welt- Organisation zionistischer Frauen in London. Wie hier bereits mitgeteilt, wurde in den Tagen, der zionistischen JaHrcskunfcrenz in London von einer Anzahl von Delegiertinnen ans den verschiedensten Laudern die ״II i s t a d r u 111 olanuth sclicl 11asch im zion io 111“ gegründet. Unmittelbar naifi der Gründung und nachdem die daran beteiligten Frauen bereits a'bgc reist waren, erfolgte die bekannte Erschüttcrung der Grundlagen der Ciesamtorgamxatkin. Diese Erschütterung pflanzte sich fort bis in jede einzelne Körperschaft, Gruppe und Gesellschaft, innerhalb der zionistischen < )־ganisation und bewirkte, «laß vorerst einmal eine allgemeine Stagnation der Arbeit cintrat» Bei der cii.geUvtunen Unklarheit über die Befugnisse und Aufgaben der einzelnen zionistischen Behörden fand niemand in sieh die zum Arbeiten notwendige Sieheiheit. Auch die eben erst gegründete Fraiienorgauis;itlon sah sich vorläufig zur Tatenlosigkeit verurteilt. Nur einen einzigen Schritt konnte sie vorwärts tun: in einigen Besprechungen ihrer Vorstandsmitglieder mit Mitglieder* der Exekutive und des Keren hajessod brachte sie diesen die Uebcr/eugung bei, daß es sich in ihr um eine für das gesamte Aufbauwerk sehr wichtige Organisation mit großen Zielen handelt. Mit Spannung der Stunde wartend, da man zu prafc• tischcr Arbeit würde übergehen können, erkannte der Vorstand der Histadruth in־ den erste.« Oktolx'rtagcn, daß «1er Augenblick einer Konsolidierung der Zustände׳ unmittelbar bevorstand 111111 binnen wenigen Tagen die ganze zionistische Arbeit in verstärktem Maße würde aufgenommen werden können. Diesen Augenblick benutzte die Histadruth, um ihre auf eine Beratung dringende Vorsitzende — die Schreiberin dieser Zeilen - nach London ehmilndcn und mit ihr über «lie mm von der Frauenorganisation zu unternehmenden Schritte zu beraten. Als die Vorstandsmitglieder, die Damen Sieff, Weizmann, Goodman, Eder und H. H. Co h« am •1. Oktober zu ihrer ersten Beratung seit der Gründungsversammlung Zusammentritten, wurden sie sich über folgende Sachlage schlüssig: Cie Situation in Palästina ist furchtbar ernst. Es kommen Scharen von Einwanderern in das Land, «lie nach Arbeit und Brot hungern. Durch die Verhehlung einer Reihe von Uinstüiulen, nicht zum wenigsten durch den noch nicht ausgeglichenen Konflikt mit den amenk.uusehen Zionisten, mangeln der Zionistischer» Organisation vorerst die Mittel, utn den Einwanderern das Notwendige zu geben, l/’ml das im Beginn jener zwei Jahre, die uns als Probe- und Bewähnmgsjahrc gegeben sind! In einer ■;olrhcn Zeit muß cs sclbstverstämllich «las Bestreben jedes Zsonisten und jeder zionistischen Gruppe sein, mit Anspannung aller Energie an der Beschaffung der erforderlichen Mittel und an ihrer Verwendung für die dringlichsten Aufbauarbeiten mitzuwirken. Unter diesen Gesichtspunkten beschloß die Weh- Organisation zionistischer Frauen eine teilweise Modifikation ihres im Juli aufgesiellten Arbeitsprogramms. Eingedenk ihrer Absicht — die auch in den Gründungstagen immer wieder zum Ausdruck gelangt war —, die Verbesserung der Haushaltsführung und die Erziehung hau shal Mich ge schultcr Kräfte zu ihrer eigentlichen Aufgabe zu madien, und diesen Plan einstelleml in das allgemeine zionistische Programm allererster Aufbauarbeiten, einigte sich «lie Vorstaudssitzuiig in London auf das folgende Arbcits- Programm: 1. Vermitßung von Arbeitsstellen in Palästina für auf irgendeinem Gebiet geschulte weibliche Arbeitskräfte, sowie Berufsberatung durch die bereits in Palästina befindliche 2. Vorsitzende Frau Raboosha, Besondere Sorgfalt ist auf die Beratung bauwirtschaftlichcr Kräfte zu legen. '-׳• Ausstellung einiger Wnndcrlclvrerinnea für Haushaltsführung in Kwuzoth, Gemeinschaftsküchen und anderorts. 3. Errichtung einer Baracke für Einwandererinnen in Jaffa, deren Bewirtschaftung durch Haushaltsschülcrinnen (am liebsten Waisenmädchen) unter sachkundiger Leitung erfolgen soll. Nach diesen auf die unmittelbarsten Notwendigkeiten berechneten Projekten wurden die folgenden, bereits früher beschlossenen in das Programm aufgenommen: 1. Errichtung einer Haushaltssdiulc im Anschluß an die Jerusalemer Mädchenschulen; 2. Errichtung einer Mädchenfarm mit haushaltlichcm Lehrbetrieb. der zionistischen Organisationsleitung vor, die ihre Ein wiltigung und Bestätigung zusagte. Es galt nun ferner, über die Frage der Mittel beschaff u n g , die durch die veränderte Gesäurt läge ziemlich unklar geworden war, zu einer Ent• Schließung zu gelangen. Ursprünglich harte der Plan bestanden, daß die Histadruth den Hauptteil ihrer Finanzen durch San!ne langen für einen Juwelenfonds aufbringen sollte. Dieser Juvvelcnfonds war als «ler einzige innerhalb de! Zionistischen Organisation gedacht. Nachdem *ber de« Keren hajessod Sich konstituiert und die Sammlung von Juwelen und anderem Wcrtgegemitämlen in sein Programm aufgenommen hatte, ergab sich ein Konflikt der Interessen. Dieser wäre schwerlich zu überbrücken gewesen, wenn nicht der Keren hajessod

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