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Jüdische Rundschau · 1920-10-12 · Heft 71 (12.10.1920) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 71 (12.10.1920)
Date
1920-10-12
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 71־ JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 543 Auch ein Wort in letzter Stunde tu Kanada, Südafrika und in vielen Gegenden Amerikas iiherwog der cluiritative Charakter die «aüonalsei» Teiulen/.en des Zionismus. InV Osten konnte tax völkische l’rin/ip um so leichter deklariert werden, 41s tatsächlich eine Verkuüpttheit der jüdischen Massen mit jüdische» Kullurwertei» stets bestand und der Zionismus mir aus/usprcdieii brauchte, vv-as war. Der ceuscie Zionismus wollte dem durch die Schule des Liberalismus gegangenen freisinnigen Akademiker oder Kautniann die Bedeutung des nationalen Judentums klar m-iehen. 1rot/, der hingelienileii Arbeit von inmdcsteiis _( )0 Akade- ״liker״, die durch die!•'uxenslimdcu beWulH-judisdier Korjioraliiiiien «־'״1״;»'■י•» waren, trotz einer nicht utibe• traclitlieheii östlichen Einwanderung, die schon vorj:ebi!dete Zionisten nach Deutschland 1)1 achte oder Zionisten näher stand, da diese (im Gegensatz Zentralverein) sie als Brüder erklärten und ihre arheit in ihren Organisationen umwarben, Irot/־. grauenhaften Ereignisse und Verhältnisse int Osten mancher anderer praedisponieronder Momente lv.ieb die /ionistische Bewegung in Deutschland bis zum Jahre 1018 eine Sekte, die von der Mehrzahl der führenden den zum Mitder und Juden abgelchul wurde. Unter dem Eindruck der letzten politischen Ereignisse hat sich die Gegnerschaft der Grolle!» in Israel ich spreche nur von Deutschland — ahgesehwiidit. Gleichwohl. Wir müssen' bekennen, daII in dem Augenblick, wo wir im Interesse unseres Werkes di;r Mitarbeit alter Juden »idit entbehren könne!!, wo wir schon um der Sache willen alle Juden iiishcson.leie die (jemeimlei» 1> e d i 11 g 11■ 11 gs 1 o s auf unserer Seile haben niiilltei», der Sieg des Zionismus in 1 )eulsdilaiul noch lange nicht errungen ist. Die Zeit drängt lind ich spreche wahrlich nur eine Binsenwahrheit aus, wenn ich sage, da 11 wir es in allein viel leichter hätten, ׳wenn uir unsere Zeit, unsere Kraft und' teilweise unser Geld' nicht erst noch zur Eroberung der Gemeinden, zum Aushau der Vereine und für die Gewinnung neuer Mitglieder \eischweink'i» müßten. (Niitioiiälökonomiscli ist diese Arbeit eine Vergeudung unserer Volkskraft.)׳■ Bislang ist dieser zweifelhafte Erfolg in Deuuseh'and auf die Unterl is-atiig einer Orientierung z.uriiek/ufülmii. W i r 11 a b e » es versc h m ä h l, die Not w e n d i g k e i t d e s Z i o 11 i s um s a 11 d c 11 T a t s a c h e n z. u b e vv e i - stn. Die deutsche Judenheit ist eine Gesellschaft, die sich, wie Klee einmal richtig bemerkte, in Liquidation befindet. Oiht es dafür einen treffenderen Ausdruck, wenn wir beobachten, »laß unter 10(1 erwachsenen Beiratsfälligen. Juden heule V, bis V:1 Mischehen eingchen, ,1.1! bis >/;1 ■elielos!»leiht uikI: der Rest infolge zahlrcielirr kinderloser ««ler liiii-Kiiiilerclien durchschnittlich nur zwei liöelisteiwl drei Kinder zählt, soviel»׳ also wie zum gelütgcndei! Nachwuchs gerade dieser Ehen selbst genügt! Der Zuschuß aus den Mischehen, der dem Judentum) erwächst, wird durch Austritt und Taufen kompensiert, so daß tatsächlich das Sexualproblein des deutschen Juden in wenigen Generationen seine krassen Folgen zeitigen muH. Es ist hier nicht der Ort, auf die Verknüpftlicit der Voraussetzungen mit der Wirtschaftslage, mit dem städtischen Milieu und mit gewissen psychischen Ein- 1'Üissen lim/uweisen. Ich habe ,manche dieser Fragen in einer neuen Untersuchung gepflogen, die in dem Manuskript des ״Untergang der deutschen Juden*‘ (neue Auflage) Platz fanden. Leider kann dieses Buch infolge vcrlagxtccluiisdier Schwierigkeiten nicht erscheinen. Die Palästinaarbeit in Deutschland drängt. Und es erscheint mir ein leichtes, das Interesse der denkenden gutem Juden (und cs gibt deren auch in Kreisen, die uns!sogar feindlich gcgeiüibersteheu), sobald wir den Beweis erbringen, daß ein lebensfähiges deutsches Judentum in Zukunft zum mindesten in Frage gestellt ist, zu wecken. Können wir diesen Beweis erbringen, so wird uns die Agitation so traurig der Vorwurf auch sein, mag wesentlich erleichtert. Es heißt aber, die Vogel- Strauß-I’olitik und die Pendeltaktik des Liberalismus iiiitin.u'licii, wenn wir uns scheuen, die Tatsachen zu ergründen und ihnen Rechnung zu tragen. Die Wahrheit läßt sich auf die Dauer nie verheimliche!», wohl aber ist durch die zu späte Erfassung der Entwicklung die glückliche Ausnutzung der Dinge zu v er sä u in e 1». D. h,: der Auflösungsprozeß der deutsche« Juden könnte gerade ein Ansporn für das ״»!ergehende deutsche Judentum sein, das Judenressortgdviet rasch ein/.urichlci». Aus solchen Erwägungen heraus ■erscheint mir die baldige Erfassung des deutschen Judenproblems die Oegebenlieit des Tages. Die großen Judcnverhämk, vor die Beantwortung der Frage gestellt, werden sich zwar nicht ohne weiteres zur Anerkennung der Tatsachen verstehen, sie werde» zuerst versuchen, mit allen Hiifsmittel» u1»d mit schwachsinnigen, Statistikern die Dinge, die Zahlen, die Schwierigkeiten umzudeuteln. Aber die Klarheit der F.ntWicklung wird sich den denkenden und anständigen Elementen erschließen und zuletzt auch Einlaß bei den verstocktesten Opportunisten verschaffen. Solange der Zionismus nicht aufzeigte■, daß die deutsche Judenheit tatsächlich mit ihm, auf Leben und Tod verbunden ist, konnte er sich bloß an die ideal gesinnten Elemente halten. In dem Augenblick, wo der Zionismus die deutsche Judenfrage aufrollt und deiv Juden einen wirklichen Trost zu bieten vermag, wird er sich über kurz oder lang in der ganzen deutschen Judenheit durchsetzen, Es ließe sich fnit Leichtigkeit vieles hinzufügen, vieles, was diese!» kurze« Andeutungen erst die volle Beweiskraft gibt. Es kann sich aber hier nicht darum handeln, eingehendes Material, zulängliche Deduktionen zu gebe». Dies alles kann und muß in Bälde vor!einem zionistischen Tag geschehen, der mit diesen Ausführungen die deutschen Juden von ihrem Niederfang und dieses ist nie und nimmer zu bestreiten — ihrer Gemeinschaft in aller ü e 1 f e n t lieh ke i t überzeugt ,und sie dadurch zur Teilnahme an dem aufstrebenden jüdischen Gemeinwese!» in Palästina gewinnt. Wer überlegt, daß unsere Aktion für die Aufrüttelung der deutschen Jude!» aus allem geboten ist; wer die Aufwendung für unsere sonstige Agitation beobachtet, wird zugeben müssen, daß ein Z io n i s t e n t a g , der sich mit der deutschen J u d c 1» f r a g e bev fallt, ein vielfaches Verdienst nicht zum m1n<Bsten für Palästina erwerbe» wird■. So wenig wie Pogrome von uns als Agitationsmittel erwünscht wurden, so wenig ist es die mißliche Lage der deutsche» Juden. Ls wäre alter verkehrt, aus״ dem letzteren wie aus dem ersten nicht zu lernen und gerade aus diesen Notständen die Notwendigkeiten' für unser Volk abzulciten. ln diesem Artikel ist absichtlich das große Tatsachenmaterial weggeblieben, cs hätte zuviel Raum c:11• genommen, es ist auf die östliche Zuwanderung nicht cingegaugen worden, weil man sie nicht mit ein paar Worten abtu» kann, es wurde nicht von der Zusammenballung in den Großstädten, von den beruflichen Miü* ständen gesprochen (wenn wir Zionisten uns nicht damit befassen, werden andere Volksfrcundc die Probleme aufgreifen und damit ihr Judeninteresse billig dartun), es wurde nur flüchtig auf die sexuellen Schwierigkeiten!lingewieseu und die ökonomischen, hygienischen. Fojderungen des Tages unberücksichtigt gelassen. Man kann diese Dinge nicht voneinander trennen, man kann sie niclit stümperhaft lokal in Angriff nehmen, ohne zu einer philanthropischci» Spielerei, wie sie Merz.l oft geißelte, zu gelangen und durch die kleinliche Beschäftigung mit ihr die Größe ihrer Bedeutung verwischen. In dem Augenblick, in dem das jüdische Volk das Land der Väter zur Besiedelung angewiesen bekam, erscheint es mir frevelhaft, wenn wir den deutschen Juden nicht ihr Bild im Spiegel zeigen, das Bild der I momentanen sicheren Zersetzung, und ihnen klarmachen, daß unbeschadet der l'iage, ob spätere Ereignisse der deuti scheu Judenheit eine Zukunft gewähren lassen, ein gesundes, bodenständiges j ü - d i s c 11 e s Element die vor» allen Juden heißgeliebte jüdische Note in natronalen, religiösen und ethischen Tendenzen erhalten wird. Quoil est demonstrandum. Wilmersdorf, 12. Tischri 5081. Felix A. T h e i I h a b e r. Die Forderungen der ostgalizischen Juden Reuter verbreitet folgende Mehlung des Jewlsh CorrespomlaiKc Bureau: Der Präsident des Jüdischen Nauoualrates für Ostgalizien, Dr. Leon Reich, ist dieser läge in London eingetrot'fei». Der Zweck seiner Mission in London ist, die Rechte der ostgalizischen Juden anläßlich der eventuell bevorstehenden Entscheidüng über die politische Zukunft Ostgalizicns zu wahren. Seinen Informationen zufolge beläuft sich die Zahl der Juden in Ostgalizien auf 670 000, was einem Verhältnis von 11 % der GesamtbcvöLkerung gleichkommt. Die ostgalizischen Juden, hauptsächlich in den Städten wohnend, sind vornehmlich im Handel, in der Industrie und in freien Berufen beschäftigt, in Lemberg, als der Hauptstadt Ostgaliziens, macht die jüdische Bevölkerung <10 <>> aus. Oie Lage der ostgalizischen Juden ist eine eigenartige, da sie, zwischen Ukrainern und Polen eingepfercht, fast das ganze Zünglein an der Wage bilden! Die Juden wären wohl imstande, zugunsten der einen oder der anderen Partei zu entscheiden, sie würden sieh aber dadurch, wie sie es übrigens bisher am eigenen Leibe erfahren haben, de» größten Gefahren und Verfolgungen seitens der sich i!» ihren Rechten gekürzt fühlenden Partei aussetzen. Es handelt sidi somit in diesem Falle nicht mehr um die Wahrung der einfachen Bürgerrechte, es sei vielmehr ein Lebensinteresse für die Juden Ostgaliziens, sie als eine b e so ndere Nationalität anzuerkennen, damit sie aus dieser schwierigen Situation gerettet werden können, um so mehr als sich OS 0״ (jer cstgnlizischen Juden tatsächlich zur jüdischen Nationalität bekennen. Der Friedensvertrag von Versailles hat wohl den Schutz der Minoritatcnrechtc gewährleistet, dessenungeachtet hat Polen, obgleich seine Regierung den Vertrag ratifizierte, bisher von der Publikationder auf den Minoritätenschütz bezughabenden Paragraphen in der Staatszeitung Abstand genommen, wodurch der Vertrag noch immer keine Rechtskraft erlangen konnte. Ueberdies hat der Versailler Friedensvertrag die besondere Lage der ostgalizischen Juden noch nicht berücksichtigt. Die Hauptforderungen der ostgalizischen Juden sind: L Das Recht auf Selbstbestimmung־ in allen interterritorialen jüdischen Angelegenh e i t e 11 durch einen von diesen Juden gewählten nationalen Vcrtretimgskörper. 2. Nicht allein die,Errichtung von jüdischen Volksschulen, sondern von eigenen Mittelschulen auf Kosten des Staates. 3. Die Schaffung eines jüdischen fdepartenients bei dc'r Zent ralrcji ernng, bcziehungsweise Landesvenvaltung, welches sich mit allen jüdischen Angelegenheiten in! Lande befasset» soll. Das orthodoxe Schulwesen in Palästina Das Mitglied der Exekutive der Misrachi-Welt- Organisation »md bisheriger Leiter des Misraclii-Zentrnibiiros in London, Dr. Avigdor S c 11 ri n f e 1 d , der vor kurzem zum Leiter des dem orthodoxen . Wand ILimfakeach zu unterstellenden Schulwesens in P:1־ lästina ernannt worden ist, hat den! Ilerausgeber dei ״Jüdischen Preß/entrale Zürich“ über die Reorganisierung des Schulwesens in Palästina und die Stellung des Misrachi zu den anderen orthodoxen Organisationen Antworten gegeben, denen wir nachstehende Mitteilungen entnehmen: ״Nach den Beschlüssen der zionistischen Jahreskonferenz in bezug auf die Regelung »ler Erziehung*- fragen Erez. Jisrools werden alle orthodoxen Schulen einem autonomen A u f s i clt t s r a t (Waad Hamfakeaeh) unterstellt. Dieser Aufsiditsrat bat volle Autorität über die Regelung aller ijiterticti Angelegenbesten der ihm unterstehenden Institute, wie Anstellung der Lehrer, Festsetzung der Lehrpläne, Kontrolle des Lehrganges usw. Der Autsichtsnit soll aus sieben Mitgliedern bestehen. Drei von ihnen sind gleichzeitig Mitglieder des Waad Haehinuch (allgeniein-palästincn. sisches Erziehungsamt). Iheses Er/iehungsanit hat die Kontrolle der äußeren Angelegenheiten, wie Seimigebäude, Lehrmaterialien,. Sanitätsdienst usw'. in allen Schulen inne. Außerdem regelt dieses Ei/iehungsamt auch die innere Verwaltung der allgemeinen, d. h. derjenigen Schulen, die keinen definitiven religiösen Charakter tragen und darum dem orthodoxen Waad Hamfakeach nicht unterstehen, dem» die Konferenz hat auch beschlossen, daß alle Lchrinstiiiite Erez Jisrocls, die von der Zionistischen Organisation ganz oder teilweise erhalten werden und einen religiösen Charakter tragen, automatisch dem orthodoxen Waad Hamfakeach unterstehen müsse» “ ״Sind demnach die beharrlichen Iördciuugc» des Misrachi innerhalb der Zionistischen Organisation in. bezug auf das Erziehungswesen nunmehr befriedigt worden?“ ״Insofern die Lösung sich auf diejenigen Schulen bezieht, die von vornherein einen religiösen Standpunkt cinnchmcn, ist die Lösung allerdings befriedigend; sie gewährt uns vollständige Autonomie, und wenn wir nur die entsprechenden Lehrkräfte finden, werden wir in einigen Jahren das Schulwesen in Erez Jisroel int Sinne des traditionellen Judentums wesentlich mngcstaltcn können. All diejenigen Lehr- Institute, inbegriffen Chedorim, Talmud Thoras tmd Jeschiboth, die das Hebräische als Unterrichtssprache cinführen, ihre Lchrhüuser »len hygienischen Anforderungen entsprechend einrichten uiul ein Minimum von elementaren profanen Gegenständen, wie Schreiben und Rechnen cinführen wollen, können in dieses orthodoxe Schulwesen einbe/ogen werden. Selbstverständlich wird das ganze Budget all dieser Schulen von der Zionistischen Organisation gedeckt werden müssen, wie auch schon heute selbst die von der ״Freien Vereinigung“ in IXutschland begründeten Nezach Jisroei-Sdmlen von der Zionistischen Grganisation erhalten werden. Die ausfühnemlen Orgruie dieses Schulsystems sollen sein: ein Untcrrichtsleiter und zwei Inspektoren. Einer für »Sie allgemeinen, ein zweiter für die orthodoxen Schulen. Die Misrachi-Organisation hat mich nun beauftragt, die Inspcktorenstclle für das dem orthodoxen Waad Hamfakeach unterstellte Schulwesen zu übernehmen.“ ״Könnte nicht die eben geschililerte Reorgani«»- tio11 des religiösen Schulwesens in Palästina der erste Schritt zu einer Verständigung zwischen Misraclu und Agudas Jisroel werden?“ ״Ich kann es mir nicht vorstcllcu, daß wir uns auf diesem Gebiet nicht endlich die Hände reichen sollen. Wir wollen beide dasselbe (? Re<J. d. ״J. R“) und wir können uns die Schwächung der Orthodoxie in Palästina durch die Zersplitterung 1111serer Kräfte nicht erlauben. Es werden wohl manche Prestige-Fragen beseitigt werden müssen. Vom höheren Gesichtspunkte des politisch Notwendigen betrachte(, muß jeder ehrlich Wollende den Weg zur gemeinsameii Arbeit finden. Der Segen, der sich daraus für die geistige Gestaltung des neuen Palästina ergeben wird, ist einfach nicht zu ermessen." Sollte nicht aus denselben Gründen eine ähnliche '״Die so sehr erwünschte gemeinsame Plnttfom für die Gesaintorthodoxie könnte nur dann geschaffei werden, wenn die verschiedenen Richtungen ihren ei ge nen Standpunkt behalten würden und von Fall zu Fat in den Fragen, wo Einheitlichkeit möglich ist, gemeiiisatt vergehen würden. Dazu sind allerdings zwei Bediu gungen nötig: erstens, daß von allen Seiten wenige! das uns Trennende und vielmehr »las uns Einigend» hervorgehoben wird, zweitens, daß »he Organisation״ es endlich begreifen, welch gefährliches Spie mit dem Schicksal des jüdischen Volke! getrieben wird, wenn man versucht, politische Sonder Aktionen in bezug auf Palästina in England zu unter nehmen. Nützen können die der jüdischen Sache uiu somit der Orthodoxie keinesfalls. England wird nienuli mit zwei verschiedenen Vertretungen des jüdische» Volkes verhandeln. Es wird immer auf die einfach» Logik hinweisen, diese Fragen innerhalb des jüdische! Volkes auszukätnpfen. Ich sehe im jüdischen Weltkongreß dei einzigen Punkt, der uns in naher Zukunft wenigsten! em einheitliches Vorgehen der Ortho doxie in Aussicht stellt.“

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