Mannheim
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Jüdische Rundschau · 1920-10-08 · Heft 70 (8.10.1920) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 70 (8.10.1920)
Date
1920-10-08
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 536 JUED1SCHE RUNDSCHAU Nr. 70 V Die palästinensische Agrarfrage Von Josef Szapiro, Mannheim. Wenn man die Beschlüsse der Londoner Konferenz in der palästinensischen Agrarfrage betrachte(, so muH man in ihnen etwas Tragisches erblicken. Es wurden Beschlüsse gefallt, die in Widerspruch zu dem Gewollten stunden, und dadurch ladt sich auch die merkwürdige ITscheimmg erklären, daII unmittelbar nach ihrem Fassen die Antragsteller Erklärungen abgegeben haben, die wie Entschuldigungen klangen. Wäre freilich die durch die Jahreslviml'eretiz angeschlagene Agrarpolitik bkili menschlich-tragisch, so ginge sie vielleicht Dichter an, uns Wirtschaftler über kaum, Sie bedeutet aller meines Erachtens die Festsetzung verfehlter Maßnahmen, und deshalb muß sie sehr ernst genommen werden. Die Agrarfrage ist eine der wichtigsten in jedem Wirtsehaftskörpcr, besonders aber in Gebieten, die erst in Bewirtschaftung genommen werden, Und bei Miß■ griffen in dieser wichtigen Frage kann es um die Lebenskraft einer Kolonie gehen, sic können auch die Zukunft unseres nationalen Heimes in Frage stellen. Ich sage, die Majorilütsaiitriigc und Beschlüsse in der Agrarfrage stehen im Widerspruch zu dein von der ״Majorität selbst Gewollten. Es ]tändelt sich hier um die Frage der Nationalisierung des Bodens oder dessen freien Kauf mul Verkauf. Als der letztere Grundsatz durchgcführt wurde, halxm zwei Redner, Antragsteller lind Verteidiger, ihn entschuldigt, indem sie sagten, eigentlich seien sie für die Nationalisierung, nur eraclitoten sie sie augenblicklich!als praktisch umUirchführhar (011er unzweckmäßig. Ich zweifle gar nicht an der Aufrichtigkeit dieser Leute ebensowenig, wie am dem Gerechtigkeitsgefühl der zionistischen Massen. Ich bedauere nur, daß in dieser kardinalen zionistischen Frage ein Mißverständnis von unübersehbarer Tragweite herrscht, ein Mißverstanduis, dem unsere Politiker unbewußt zum Opfer gefallen sind. Ls wird seitens derer, die ׳prinzipiell für die Natianalisierung, aber aus praktischen Gründen dagegen sind (und nur mit solchen wird an dieser, Stelle diskutiert), liervorgehoben; daß: 1. Der N.-F. nicht über genügend große Geldsummen verfügt, um allen zum Verkauf gelangenden Boden aufzukaufen, und, daß 2. der Aus- Schluß der Juden vom freen Wettbewerb;)tif dem Gebiete des Bodeukaufs und Verkaufs zur Folge haben wird, daß Nichtjuden das Land aus spekulativen Gründen ankmifen, uns aitswiichcrn werden, 11 ml somit das Spekulationsiihcl sowieso nicht beseitigt sein wirst Die linken Parteien wußten dagegen nichts anderes ciuzuwcnden, als daß das Ausbleiben der Nationalistrimg eine furchtbare Spekulation zur Folge haben wird, die zum größten Schaden der jüdischen Gesamtheit und des Kolonisalionsvverkcs in Palästina sieh auswacliseu und zweitens, daß es das Fernhalten der jüdischen Arbeiter von der Erschließung des Landes mit sich bringen wird. Beide Einwendungen sind richtig, nur sind sie leider keine direkte Antwort auf die ganz sachlich konstruierte Argumentation der Majorität. Sie sind, indem sie bloß auf die Begleiterscheinungen der Agrarpolitik der Majoritiit liinweiscn, Kritik und Negation, keineswegs aber positive praktische Gegenvorschläge. Und da sie mir die abstrakte Forderung der Nationalisierung aufstellten, ohne ihr eine konkrete Grundlage zu geben, erlitten sie eine Niederlage. Schade, sie hätten den Kampf gewinnen können, wenn sie nur die Kohxiialpolitik der europäischen Mächte und insbesondere' diejenige Englands gekannt hatten. Die Schwierigkeiten, mit denen wir jetzt in Palästina zu kämpfen haben, sind keine Neuheit in der Kolonial- ' gescliiclite. Man ist ihnen nicht einmal und nicht nur in einer Kolonie begegnet. Sic sind in allen jenen Kolonien zutage getreten, wo die europäischen Staaten auf Gebiete stießen, die Aussichten auf rasche Hebung des Wohlstandes und Reichtums gewährten. In allen solchen Kolonien, um ein paar zu nennen: Indien, Neu- Seeland, Rhodcsia, Salomoninseln, Britisch Nord-Borneo, Kiautschou, usw,, hat man, um׳ der Spekula tionsgefah r entgegenzustcuern, folgende Wege gefunden: 1. Das herrenlose Land■ wird Staatseigentum. 2. Der Staat behält!sich das Vorkaufsrecht am Grund und Boden; die Eingeborenen dürfen als« ihr Eigentum nur an die Regierung verkaufen, die ihrerseits es nach ihrem Ermessen verkaufen kann. 3. Die Regierung, oder ein von ihr eingerichtetes Landamt, Weist iiachsuehenden Privaten Bodenanteile zu, entweder in Form einer Verpachtung, oder in Form eines Verkaufs unter gewissen Bedingungen, bisweilen unter denen der Sclbstbcwirtschaftung (Fall Bengalen). 4. Zugänge zu Quellen, Straßen, Flußtifern, Minen usw. werde» dem Staat Vorbehalten. Wußten unsere Agrarpolitiker von diesen Tatsachen)׳ Wußten sie, daß England gerade derjenige Staat ist, der sidt mit dieser sozialen Agrargesetzgebung in den Kolonien besonders ausgezeichnet hat? I>aß es diese koloniale Agrarpolitik seit andcrttialben Jahrhunderteu treibt, und neuerdings in ihre Bahnen fast alle übrigen Kolonialstaaten eingelcnkt sind, die mit Kolonien zu tun haben, welche solche soziale Gesetzgebung besonders erheischen? Nur solche radikale Agrargesetzgebung, die außerdem recht zeititig geschaffen und in Kraft gesetzt werden muß, wenn sie die Landesbesitzverhaltuisse nicht geradezu komplizieren will, vermochte der Bodenspekulation, die in allen aussichtsvollen Kolonialgebieten auf der Lauer ist und die besonders in räumlich beschränkten Kolonien gar zu ^schnell verhängnisvoll werden kann, Halt zu gebieten. I falbinittel helfen nichts, wovon wir ebenfalls durch die Erfahrung in jenen Gebieten überzeugt werden können. Ich kenne Fälle der Umgehung von nicht genügend scharfe» ngrarpolitisehen Maßnahmen, die als scharfsinnig und witzig bewundernswert, durch ihre sozialen Auswirkungen aber haarsträubend sind.! . Wir wollen aber diese!war, aus der obenerwähnten Agrargesetzgebung )lrrntisgcgrifietic, Grundsätze näher betrachten und auf ihre Anwendbarkeit auf Palästina untersuchen. Daß durch Vorbehalt des Vorkaufsrechtes der Re- ,gicnuig an Gnmri und Boden, die Spekulation unmöglich wird, ist einleuchtend: niemand darf lloden kaufen ohne sich an die Regierung resp. das Laudamf gewandt zu haben, und niemand kann es veräußern, ohne denselben Weg zu beschreiteii. Wenn überdies an Kauf von Grund und Hoden durch Private die Bedingung geknüpft sein wird, sei 1^■ Bestellung binnen kurzer Zeit in Angriff zu nelrmen, oder ihn rasch zu Baulichkeiten zu verwenden, so ist eine Bodenspekulation ausgeschlossein Die Befürchtung: Nichtjtiden werden uns überfliigeln, wird dann, da die Nichtjmlen schwerlich solchen Bedingungen werden genügen wollen, grundlos. Was die Behauptung anlangt: der N.-F. verfüge nicht über genügend große Geldsummen, so kami man darauf ant- Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische j Volk zu sichern ....'*־ . f Und w eise uns, wenn w ir nicht verstehen werden, die 1 uns cingcriiuinten Reckte, ja man muß wohl sagen, die | .׳’ uns aufcrlegtcn Pflichten, zu erfüllen. Jedenfalls ist 1• so eine Haltung der Zionisten, wie die auf der Lon- [ dotier Konferenz, unseres Volkes ׳unwürdig, denn es ■ f gibt jetzt keine a 11 d e r c 11 R ii c k s i c h t e n , als f 11 j e mit, der sozialen und nationalen } Gerechtigkeit übereinstimmenden An- ' j Sprüche des jüdischen Volkes!; Deshalb meine ich, haben unsere linken Parteien 1 , unserem Volke besseren Dienst erwiesen, als die an- . deren. Sie haben besser dis Herz der neuen Zeit und ‘ * die neuen politischen Verhältnisse verstanden, und i|m״׳ Ideen gehört die Zukunft auf dem Gebiete der Agrar- Verfassung Palästinas. Und ich würde mich, nachdem ich die englische koloniale und besonders Agrarpolitik näher kennen gelernt habe, gar nicht wundern, wenn die in Palästina von England eingesetzte Verwaltung viel radikalere Agrargesetzgebung erlassen wird, ab die krankliaft skrupulöse Ijondoncr Konferenz in Aussicht genommen hat Worten, daß, wenn dem Staat das Vorkaufsrecht an Grund und Boden eingeriiumt wird, sehr große Summen für Bodcnankauf nicht nötig sein werden. Wozu denn viel Boden ankaufen, wenn er sowieso nicht wegfliehen kann? Per N.-F., der mit dem Lamlamte in engster Fühlung Zusammenarbeiten wird, und der in Laiidkniifsangelcgenheiten, besonders privilegiert sein wird, wird soviel Boden ankaufen, wie zur Bewirt■ Schaffung durch Juden nötig sein wird. Der Kapitalist, der nach Palästina kommen wird, wird den Pachtzins oder den ״Erbbaurecht/ins“ im voraus für eine Reihe von Jahren bezahlen müssen, der Mittellose wird den Zins in kleineren Raten erstatten und somit wird •der N.-F. jeweils genügend Gehl haben, um neue Flächen auzukaufen. Audi eine Anleihe wird er auszuschreiben imstande sein, ohne die Interessen der jüdischen An- Siedler beeinträchtigen oder gefährden zu müssen, Das Damoklesschwert der Veräußerung des Bodens, auf dein irgend ein Pächter oder eine Paciitgeiiossensdiaft lnvcslitioneii gemacht hat, durch den Pfandgläubiger des N.-F., wird nicht schweben, da der N.-F. auf Grund der vorher geschilderten Agrargesetzgebung indirekt noch über herrenloses Land verfügen wird. Noch ein Vorteil wird uns erwachsen, wenn wir an der englischen Agrarpolitik fenthalten werden und mit der Parole der landwirtschaftlichen F.igenarbeit 11eraustreten. Man kann damit rechnen, daß manches Gebiet der ausbeuterischen Etfemlis gegen angemessenes Entgelt zur Bewirtschaftung durch ־jüdische Eigenarbeiter zur Verfügung gestellt wird. De Einziehung des Landes wird durch das Lamtnnit, die Vergütung der Großbesitzer aus einem dazu besonders errichteten Enteignungs-Fonds, erfolgen, ähnlich wie es der!•'all in Ncu-Secland ist. Durch eine• raelikal-soziale, mul zwar durch eine von englischer Seite initiierte und nach englischem Muster geführte Agrarpolitik, würden wir solche Vorteile erreichen können, wie sie sieh die opportunistischen Nationalisierungsverfcchter gar nicht geträumt haben. Es ist in der Londoner Konferenz gesagt worden, man jniis.se das jüdische Kapital für Palästina ermutigen und es dem Bodenkauf znführeii. IXis ist geradezu ein offenes Bekenntnis z. 11 r B 0 d e 11 s p c k 111 a t i o 11. IXmu bei Zuführung von Kapital zu Rodenhäufen kann man nicht amieliiiieii, daß es sicli dort, wo keine besonderen Schwierigkeiten für freign Handel mit Boden bestehen, der mühelosen und zugleich aus sichtsvolleii Bodenspekulation enthalte. Weshalb diese Art von Knpi talin vestition in Palästina empfehlenswert sein soll, weiß ich nicht. Gibt es denn keine pro duktivereu Möglichkeiten zur Kapitalanlage? Zwar soll privates jüdisches Kapital der Erschließung Palästinas nicht feriibleiben, es soll vielmehr dort angelegt werden, aber nicht In Grund und Boden, sondern in der 111- 1111 s 11׳ i e uml wenn beliebt, auch in Anleihen des N.-F., oder ähnlich. Kurz, cs gibt der Wege viele, um den Boden Palästinas zum nationalen Eigentum des jüdischen Volkes zu machen. Die Zionisten haben nur statt in die englischen Kolonien, in das englische Mutterland geschaut und sind deshalb zu der falschen Ueberzeugung gelangt, daß der Freihandel das A und (ל der englischen Politik und dagegen nichts zu machen sei. Das ist aber eine furchtbare Täuschung! Nicht mir, daß die englische 'Koloniale Agrarpolitik dieser Anschauung direkt ins Ge sicht schlägt, sondern die ganze englische Geisteseiiistelhing ist elastisch genug, um gemäß den Jeweiligen Erfordernissen in das Gegenteil des von altershcr Gr übten tim/uschlagen. Die englische' Politik kennt ,keinen Dogmatismus! Und sie wird auch einsichtig genug sein, uni unseren ebenso sozialen wie nationalen Ansprüchen Folge zu leisten. Nur mehr energischer W i 11 c t u t uns ji o t! ״Die Zionisten mögen wissen, daß, wenn sie tun w־ a s nötig ist, kein Zweifel daran ist, daß das zionistische Programm in kurzer Zeit restlos verwirk licht werden kann!“ Daß cs aber ״nötig“ ist, unsere nationalen und zugleich sozialen Ansprüche zu dämpfen und zu be schneiden, erscheint mir sehr fraglich. Wir vergegenwärtigen uns gar nicht, was für Rechte uns aus dem völkerrechtlichen Abkommen von San Rento und der königlichen Botschaft entsprungen sind: .,.״Die Aliiierten und Assoziierten Mächte haben beschlossen, daß Maßnahmen getroffen werden sollen,, umf die allmähliche Die Aufforstung Palästinas Von Agronom J. O c 11 i 11 g c r. 600 000 Bäume im vergangenen Winter gepflanzt. Die ersten Sdirittc, die der Jüdische Nationalf-nuD zur Aufforstung Palästinas tot, waren geknüpft an den Beschluß der Zionistischen Organisation, ein dauerndes Denkmal für Her/1 ■durch Pflanzung von Wäldern atu seinen Namen zu errichten. Im Jahre 1001 Herzls Todesjahr -- wurde die Baumspcndc als eine Abteilung des Jüdischen Natioualfonds gegründet. Die Zerstörung der Wälder, mit denen Ere/.-lsr.u׳/ einstmals gesegnet war, und von denen nun nach heute Spuren findet, hat enormen Schaden verursacht. Wir müsssen dem Laude seinen verlorenen Schatten ziiriickgeben, denn es ist richtig gesagt worden, daß Palästina demjenigen gehören wird, der ihm Schatten schafft. Wir haben die hügeligen Abhänge zu hepflanzen, welche fast ein Drittel der ganzen Oberfläche Palästinas darstellen und zum Pflügen und Säen meist ungeeignet sind. Wir!iahen Gehölze in den Sümpfen anzulegen, aus denen giftige Ausdünstungen aufsteigen. Wir haben die wandernden Dünen zu bewählen, Wäldchen und Alleen mit Nutz- und Zicrbäumcu 111 jeder Kolonie und Farm an/iilegen. Die Feuchtigkeit Palästinas wird zuiiehmen, sobald Wälder und Geilöl/e da sind, ln Zukunft wird die Feuchtigkeit im Boden aufgespeichert und demgemäß seine Fruchtbarkeit bedeutend erhöht werden. Die Mengen an Baumaterial, welches für die Entwicklung Palästinas benötigt wirrt, .werden sehr groß sein, und wir sollten nicht von überseeischem Nutzholz abhängig sein müssen. Durch dauernde und systematische Aufforstung werden wir das Problem der Beschaffung von Nutzholz für Bauzwecke lösen. Durch die nationale Aufforstung schaffen wir die wirtschaftliche Basis, welche tausenden von Arbeitern ihren Lebensunterhalt gewähr!. Das Problem der Arbeitsbeschaffung für neue Einwanderer kann dadurch teilweise gelöst werden: durch die Anpflanzung von Wäldern, ferner durch ihre Aushol/un,: und durch die verschiedenen Nut/Jiolz-industrien. Der Jüdische Natioualfonds begann in! Jahre IW mit der Pflanzungsarbcit, aber bis Kriegsausbruch nur in kleinem Maßstabe. Oelhämne wurden auf de» Ländereien des Jüdischen Nationalfonds in Huldah und Ben-Schemen angcpflanzt, und kürzlich erst hat mau erkannt, daß eine־ Aufforstung in großen! Maßstahe erforderlich ist. Diese wurde unmittelbar nach der Er- ■oberufig Palästinas in Angriff genommen. Die nötigen " zrbercitungcn wurden im vergangenen Jahre durch das Landwirtschafts- und Kolonisations-Departement der Zionist Commission getroffen. In Baumschulen wurden zahlreiche junge Bäumchen der verschiedensten Arten Waldbäume aufgezogen, und im vorigen Winter wurden die Sanddünen von Nachlath-Jehuda, die Moore von Merchavia und Kineret!׳, die Felsen von Ben-Scheincii und Huldah und in der Kolonie Becr-Towia bepflanzt. Der Anfang, der mit der Bewaldung der Sanddünen gemacht wurde, zeigt bereits, daß es Möglichkeilen gibt, diese Wüste fruchtbar zu machen, und daß die ausgedehnten sandigen Strecken, welche den Kolonisten Schaden ziifügvn, in eine Quelle des Lebens- Unterhaltes für tausende von Familien verwandelt werden können. Die neue Methode, den Sand durch das Pflanzen von ״Saudfreund״ zu befestigen, betör da- Pflanzen der Baumschulen beginnt» ist ein entschiedener Erfolg. Die Am forstung der Felsen durch Samen, mul nicht durch das Anpflanzen von Schößlingen, ist ebenfalls sehr erfolgreich gewesen. Auf diese Weise können wir große Flächen der bergigen Zone schnell mit stattliehen und schattigen Eichen und Zypressen bepflanzen. Die Pflanzungen auf dem Karmel und in Dilh, welche nicht dem Nationalfonds gehören, werden ihm wahrscheinlich übertragen werden. Zirka » <>00 000 Bäume wurden int vorigem Winter angepfton/t. l>ie Arbeit der Aufforstung im Jahre 5<>$0 hat die Grundlage für eine ■nationale Torstverwaltung gelegt, welche die Ent- Wicklung vieler anderen Arbeitszweige sichert. ״Die Politik des Zentralvereins“ Druckfehlerberichtigung ln dem Artikel ״Die Politik des Zentralvereins״ von Richard Lichtheim," Nr. 67/6S der ״J. R.“, soll es in der Mitte der zweiten Spalte nicht heißen: ״Aber die 3 Millionen Juden in Amerika usw.“, sondern: ״Aber die 8 Millionen Juden in Osteuropa und die 3 Millionen Juden in Amerika sind nicht in der Lag«, die Bibel im Brtinnerschen Sinne *zu verehren." 1

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