Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 69 (6.10.1920)
- Date
- 1920-10-06
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2651273-2652228-2652293--13445-2671170- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 69 J U E DI S C HE RUNDSCHAU Palästina Die Beschlüsse der Lehrmersammlung Die Versammlung der palästinensischen Lehrer, wiche Arilaii}; September in Jaffa tagte und י 11 ei! berichten werden, hat tollende * *1ץ,:’, ti on en beschlossen, die von der I ermattcn/l״ n missiou vorge schlagen wurden: . .. , ״Die Generalversammlung benut tragt deiiAirk.c «״ I;uife dieses |״lm׳s die Ausarbeitung der 1 ״״" ־] {״»• iur die verseliiedenen Seil ulen un Landezu Lude zu bringen. I, Volksschulen, Der MerLas wird beauftrag, sofort den einzelnen Gruppen das tnailwitite Material der Kommission Iur 4as Programm tief stüdtisehen 1Volksschule und ucr Kindergarten vorz.ulcgcii; noch im Laufe der Ferien die Koni mission für das Programm der dörfischen Volksschule ein/uberut'en und tlas Material den Gruppen vor- /ulegen; zur Beratung der Entwürfe im Nissan eine Versammlung einzuberiifen. 11, M i 11 els ch uI en. Sofort die Kommission zur Ausarbeitung der Prograuutte für Mittelschulen einzuberiifen und sie zu vorpflichten, ütre Arbeit int Laufe eines Jahres zu beenden und die Entwürfe einer Lehrervcrsainmltmg 1111 nächsten Summer vor/ulogen. Hl. T e r nt i!1 ologi e. Der Merkas hat eine Kommission zu wählen, welche dis ganze in den Schulen gebräuchliche terminologische Material sammeln und ordnen soll. Die Kommission Iwt heziiglidi der Festsetzung der Terminologie in allen Schulen mit dem Midrasch lialaschon in Verbindung zu treten IV. Reformen. I »er Merkas hat sofort den Gruppen die Reform- Vorschläge für die Schulen zwecks Verhandlung vor- /!liegen und sie im Nissan vor die Lchrerversammiung zu bringen. V. D i 0 T e 11 e r u 11 g. I. Die Versammlung stellt fest, daß die ungewöhnliehe, von Tag zu lag zunehmende Teuerung unsere ganze nationale Arbeit;;efährdet und den Preis jeder Arbeit über die Leistungsfähigkeit des Landes hinauftreibt. Ls ist Pflicht der Oeffeutlielikcit, mit allen Mitteln dagegen zu kämpfen. '2. Die Versammlung bevollmächtigt den Merkas, sich an die nationalen Institutionen, an die Asscfath huniwdiarim, au die Regierung und au alle Arbeiter zu wenden und sie zu energischem Kampf für eine Veibilligmig der I eheiisinitti'l anl'ziil'oiilerii, '1. Die Versammlung beauftragt den Merkas, eine Spezi,ilkcmunis'ioii zu wählen, die gemeinsam mit allen arbeitenden Schichten des Landes die zur Erleichterung der Lebenshaltung des arbeitenden Menschen notwendigvn gemeinschaftlichen Institutionen schaffen soll. VI. Das Prinz ip der Arbeitsschule. Auf Grund der Referate und Diskussionen über den gi'idien Wert, weither in Erziehung und Unterricht der Arbeit ztikommt, fordert die Versammlung vom Waad hadntuicli: 1. Handarbeiten, inliesoiiderc Garfcnarbcit in allen Erzieluingsinstituten des Landes Himüühreii. 2. Die Programme der Seminarien für Kindergärtnerinnen, Lehrer und Lehrerinnen dem Prinzip der Arbeitsschule anzupassen. 3. Eine Anstalt zu gründen, welche die jetzt schon an den Schulen tätigen Lehrer für den Arheitsunterriclit ausbildet. 4. Einer Lehrergruppe, welche eine Arbeitsschule gründen will, die Möglichkeit zu einem Versuch zu gern eil. 5. Die Ver- Sammlung nimmt mit Genugtuung den Beschluß der Ijondonor Konferenz bezüglich der Arbeit in den Schulen zur Kenntnis, welcher ganz mit den Wünschen der palästinensischen Lehrer übereinstüiuut. VII. L a n d \vi r t s c h a f 11 i ch c A r b c i t. Die Versammlung protestiert mit allem N;1 c 11 d r11׳ c ■k ^c^cn den Versuch, die IcuKhvirtschcutlichc Arbeit im Lande, welche die wichtigste Grundlage des Aufbaus unserer nationalen Heimstätte ist, zu unterbrechen!Hier cinzusdiränken. Der Zusammenbruch der landwirtschaftlichen Arbeit würde mit Notwendigkeit auch den Zusammenbruch der Kulturarbeit nach sich ziehen. Der hebräische Lehrer erklärt sich solldarisch mit dem Arbeiter im Lande. VIII. Kulturarbeit. Die Versammlung verpflichtet die ,Organisation und den Merkas, sich aktiv au der Kulturarbeit unter den neuen Einwanderern und den übrigen Volksschichten zu beteiligen und zu diesem Zwecke liat der Merkas mit den Vertretern der interessierten Parteien m Vcrbindung zu treten. b IX. Kindergärtnerinnen. Der Waad hachütueh wird ersucht, eine Kindergärtnerin als ständiges Mitglied zu kooptieren, Bis zur Annahme dieses Antrags soll der Waad hachinuch zu jeder Sitzung, die über!Kindergarten-Angelegenheiten, berät, eine Kindergärtnerin ziizichen. X. Wahl e n. 111 den Merkas wurden sieben Mitglieder aus Jaffa und zwei aus Jerusalem gewäliit Der Waad Itasuiani hat an die Lelircrvcrsammluug ein längeres B e g r ti •ft u!1 g s s c 11 r ei b e n gerichtet, in dem es 11. a.’Jtcißt: ״Die Stunde der Krisis, in der wir jetzt leben, ist zwar eine schwere Stunde, aber sie ist nichts •anderes als die Morgen wölke, welche die aufgehende Sonne unserer Wiedergeburt verdeckt. Wir haben die feste Hoffnung, daß in ganz kurzer Zeit die Wolke verfliegen wird und das jüdische Volk mit der erforderlichen Energie an die Arbeit gehen ״kann. Unsere Parole muH sein: ״Nicht verzweifeln!“ Einfuhr von Baumaterialien nach Palästina Die Jikl. Palästina Reise- und Transportgesellschaft sendet uns nachstehende Zeitbestimmung der neuen palästinensischem Regierung: Hierdurch wird bekanntgemaclit, daß nachstehend« Kategorien von Baumaterialien aus dein; Auslände auf Basis von drei Prozent des Wertes Zollgebühren ciiigefülm werden können. 1 Fieser Tarif gilt für die Dauer von zwei Jahren, beginnend vom 31, August 1020, Mast- oder W ei c 11 h;11 z, von jedem Schnitt zu Hau- oder Koustrulctionszwecken und inbegriffen vorgearbeitete Tisdilerwaren, wie Türen und Fenster mit oder ohne Rahmen und;Uiulirhvs, Dreehselbänke für Blinde: Pfühle, Pflöcke, Balken, Einfassung (Stabhabel), Bilder- und ZinuiRTeinfassttiigen, Holzwaren für!•'uhrwerke, Holz und alle daraus gemachten Artikel, ohne Rücksicht darauf, ob diese Artikel teilweise oder ganz verarbeitet sind. Eisen- und Stnhlbarren: rund, viereckig, flach, bis ztt vier Zoll im Durchschnitt und von jeder Länge. Kupferplatten und Kupferdraht. Zinkplatten, galvanisiert. Gerolltes Eisen, Stahlwareu;Hier Teile davon für Stöcke, Röhren, Winkelstücke und ähnliches. Ausgeschlossen Artikel aus Messing, Kupfer, Blech, oder <Lur.it belegt. Einlaelies Glas und Glasfenstdr, außer Platten- Spiegel- und Ferngläser, montiert oder un montiert. Ziegel, Ziegelsteine für Scheidewände, Schiefern für Dächer, außer Wand- Bade- und lackierten Ziegeln. .Nachstehende Artikel können importiert werden auf Basis einer dreiprozentigen Zolleinfnhr ad Valoren! für die Dauer eines Jahres beginnend am 31. August 1020. IMrtlimlzemeiit, Wassermörtel, außer Pariser Clips, geleimte und patentierte Gipse, die zur Basis eine Leun- Verbindung haben. Spesen für ,Einlagerung, Transport- und Stadtgebühr werden׳ den obigen Tarifen zugercch.net. Die Bedrohung der landwirtschaftlichen Arbeit Am 0. September wunde in Tira die Konferenz aller Kwuzoth Palästinas eröffnet. Anwesen«! waren die Vertreter von 10 Kwuzoth. Die Vercnnmhing richtete ein Schreiben an die gleichzeitig in J dla tagende Lelirervorsanunlung mit der Aufforderung, sich ihrem Protest gegen die Luischränkimg des landWrt« sch üblicher* Budgets anztischüelk'11. Ferner wurde folgeiuler gkiclikmieiKler Briet an den Weltverb.iud l'oalc Zion, an'den Weltvcrbaml Hapoel-Nazair״ Zeire-Zion und an den Chaitrz abgesandt, dessen Abschrift auch an das Aktionskomite in London ging: ״Namens der Delegierten aller laiuhvirlsrhattlieheii Ge iw issenseliaftvn im Lande tei.en wir •Luch mit, tbe zionistische hxekulive hat die last der landwiitschaftliehen Kolonisationsarbeit von sich ahgeworien. Das Budget von 530 000 Pfund für landwirtschaftliche Zwecke im Jahre 56S1, das von dar 'landwirtschaftlichen Abteihing airsgearbcitet worden war, wurde von der F.xektitii'e nicht bestätigt. Nach der Rückkehr IKsssclikitis mußte die landwirtschaftliche Abteilung dis Budget auf 101000 Pfund bcnil'oetzcii. Ussischkin jedoch lehnte mich die Zitsidteriuvg dieses eingeschränkten Budgets ab mul schlug stattd essen die Summe von 5000 Pfund monatlich vor. Das Budget von 238IKK) Pfund für Erziehung im Jahre 81 wurde ungekürzt bestätigt; nicht bestätigt jedoch wurde das Budget für die Kulturarbeit und Ver- Breitling der hebräischen Sprache unter den Arhe■:tan und Einwattdercm, Indem wir Euch auf diesen Sachverhalt aufmerksam machen, der den Znsanuuenbruclt unserer eroberten landwirtschaftlichen Positionen und eine Verkleinerung der Fläche der jüdischen tandwirtschattliehen Kolonisation bedeutet, fordern wir von allen Teilen der Volksbewegung innerhalb des Zionismus, in ultimativer Form zu verlangen, daß das Binlget für die landwirtschaftliche Kolorisatiuisarbcit gesichert und allen anderen Bedürfnissen mul Ausgaben vornusgcstcllt wird. Das Präsidium der Konferenz; Josef Baraz, A. M. Koller.“ Ucher die Kwuzoth wird gegenwärtig in der palästk ncitsischeii Press« eine leb.hafte Diskussion geführt. Aih-11 vonsdten der Arbeiter wird zugegeben, daß das Lislierige System der Genossenschaften Fehler auf weist, die auf Grim-d der Erfahrungen beseitigt werden müssen. Charakteristisch ist ein Aufsatz van Josef Baraz im ״I lapoel-l l.azair", der <Iie unjjyheitron, jenseits wir(• schädlicher Erwägungen stehenden Schwierigkeiten schildert, mit denen die Kwuzoth zu kämpfe״ hatten. Sie litten unter politischen Verhältnissen, klimatischer Ungunst usw\, waren immer auf exponiertestem!,osten. Durch diese Experimente sind unschätzbare Erfahrungen gemacht und Gebiete erschlossen worden. Baraz wendet sich scharf gegen die oberflächliche Auffassung, daß die Kwuzoth an der ganzen Defizhrwirtschaft sehr'11 sind, ln ״ll.iarez“ vom <). September tritt I A. Aricha der Agitation, die gegen die Kwuzoth getrieben wird, entgegen. Er weist nach, daß ein Teil der Kwuzoth das Jahr ohne Defizit abschließt, ein Teil sogar mit Gewinnen (z. B. IXagania, Tira, Kirkor, Kfar Uria, Beer Tobia). Der Grund des finanziellen Miße. folges vieler Kwuzoth sei das Fieber, das die Arbeitskraft der Arbeiter ' kolossal schwächt und ihnen viele Arbeitstage raubt, i Die mir den finanziellen Erfolg beachtenden Gegner I übersehen, daß die ganze praktische Arbeit der Organ!- j sntion mul des N, F'. durch Kwuzoth geleistet worden isl. Schließlich betont der Verfasser die tu'.ermcßlirho erziehliche Bedeutung der Kwuzoth, insbesondere für die Rückführung des Volkes zur Landwirtschaft. zu Taschlich gehn, Ihr hot noch keen Sind; für Aich Kimierlach is die Chtippe!“ Am Nachmittag hatte ich eine große Freude: der Postillon kau! und brachte mir ein kleines, weißes Brief lein: ein hebräischer Neujahrsglückwunsch von drei Schüiern dev obersten Klasse. Nicht lange nachher klopfte es an meiner Tür und drei Schülerinnen bringen mir sechs kleine Briefe alle von Schülern und Schulerinnen mit vielen lieben Wünschen. Vor einigen Tagen ist hier ״Haschome/ hazair“ gcgründet worden mul abends kommen die Jungen und Mädchen in straffem Gleichschritt müde und froh van der Wanderung heim. Als Begrüßungsruf hat man die Worte ״Chasak we’eniaz!“ gewählt, (Wie nichtssagend klingt dagegen unser ״Schaiom“.) Mit leuchtenden Augen ziehen sic ins Städtelien ein und froh und laut ertönt ihr Lied durch die abcndstillen Straßen. Wirballen, 3. Tischri 5Ö81. Dr, Ch ann a h Z a d e. Bücherschau . 1*,s 4\2k!t ״<•״ Jude“ (Jüd. Verlag, Berlin] Cljs'-h1cnen und hat folgenden Inhalt: Ar, Zweig, l>er heutige dentsehe Antisemitismus; Albr rhi, ‘ " "• 1״>a' Desrtudhte der österreichisch-] sehen Kon׳rcllhewegimg; s. A. Horodezkv, I stma und <1er <■hassKhsimts; Felix Weltsch ' Die disclie Renatssancx‘ und die Ethik des reinen ’ Will Ludwig Strauß Aus dem Drama Der Verhör«*« ־. Hcmerkunge־״ Oskar E ps tüi n, wl zwischen jüdischer ,a astina- und Laudespolitik; J Wiener, V a.s nutzt Philanthropie?; Josef M e i s 1 Judenstadt von Lublin. - Umschau.: Siegimind' K nelson, Politik; Nadhum Qoldnvann Zionü und nationale Bewegung; Robert Weltscfi, Religi Lcbcu; j c h u d 1, on licbfliischcs Oyfruiasium! iim lutli; Gottfried Salotnon, Völkerpsychologie; Hans K o h n, Geschidite. Briefe König Hamniurapis, nebst einem einleitenden Ucberbliek iiber die (jeschiclite und Kultur seiner Zeit und einem Anhang, Briefe anderer babylonischer Herrscher enthaltend. Herattsgegehen von Artur U n - gnad. Verlag Karl Curtius, Berlin 1290. Preis 10 M. Die Einleitung Ungnads ist eine gute Einführung m die semitische Kulturweit, deren Blütezeit •1000 Jahre zurück liegt. Sie gibt neben einem lieherhiiek .über utc geschichtlichen Ereignisse zusammenfassende I)ar- Stellungen der nithahylonisdien Religion, Rechtspflege, . 1• Vcrwalhrngswesens, Erwerbslebens usw. Daran schließt sieh die Wietiergabe der Königshriefe, die, nidit rur den Wissenschaftler, sondern für den gebildeten Laien bestimmt, die Eigenart jener Zeit imtl die Größe des Herrschers Hannmiraiti ahnen lassen. Hei dem cimen Beziehungen Babylons zu Palästina ist diese Kenntnis auch tur uns wichtig. AJngnad gibt audi eine Zusammenstellung der Parallelen des Kodex Hanuntirapi itnd des mosaischen Rechtes, »lute jedoch daraus weitgehende Konsequenzen abznlciten. mcnschhcitswcrtc und Völkerbund. Fimf Preisarbeit von keuihold Schmidt, Felix Halle, Äugt """""ל»־ i?rt״cl-un<1 B״U Cohl1• H«a1?•Ckm ^er M°״U ׳Mannheimer-Stiftung c GrerLkige für DetitscWand. Preis 18 M, Verla״ Fncdri Aiuirt.is 1 tTllivs AA1. *CK>tlK1 Das 1 hema des vorliegenden Preisausschreibens, ti mt bonimer BHS gestellt wurde, lautete: ״Wdc Werte der Wdt lassen eine gemeinschaftliche Verw durch die (icsüiiixtlieit der Völker /u und diese gemeinsame Verwaltung geeignet, die Zwcc von Menschenliebe, Gerechtigkeit und LHikisaink durchzultihren?• Die Ausfidirungen der einzelnen V! fasser, dte ganz unabhängig umeinander zu der Fra Stellung^ geiionimen haben, geben interessante Var tiouen des Themas je nach seiner Behandlung von c theo log Ls ch -phi los-oph i sch eri, juristischen oder nati wksenschaftlidien Seite her, zumal da auch die W< anschauiing der Bearbeiter beachtenswerte Unterschie zeigt. Neben der Betrachtung des Völkcrbtindgedtinkens «ins der bürgerlichen Ideologie heraus findet sich eine Kritik des imperialistischen Völkerbundes und ein Versuch zur Lösung des Problems vom Standpunkt des etitschiedeuen Sozialismus. Uebcrscliützen darf man freihcli die Wirkung solcher Publikationen nicht, gerade eine jüdische Organisation sollte sidt vor der Meinung lütten, auf diese Weise Humanität verbreiten zu können. Alfred Kerr, ״Die Welt im Licht“. 1. Band: ״Ver- *veile doch“, 2, Band: ״Du bist so schön“ LS Fischer Verlag, Berlin.) Preis gebunden 20 M״ in Mail)• leder ■10 M. . —'•■*י ■■י * '!v• vi 1 >, IHT Band umfaßt die zw« Teile: Deutsches 1 and Frankreich. Der zweite Band betrifft W־,׳u1dcn1n״e1 Itabeii, Spanien, Griechenlnnd, England, den noriTisi Uindern, Palästina, Nordafrika, Amerika. Die zw Hälfte dieses Bandes schildert ,Fahrtgcuosscn fc die Begegnung mit Toten (Gräber Platens, Ga'mlv Ibsens, die Starten Jean Pauls, Hebbels, Flauberis 11 rR'* ״sv'’■)• Hndlioh Begegnungen mit Tie mitfühlend ihre Leiden, voll Verständnis für ihre «tim Seele, Der erste Teil dieses Bandes heißt Gr ' lilt, >^r״e. Der zweite Teil heißt: Gruß au Mcsc und Tiere. Das Werk bejaht n״f jeder Seite die Sei heit iheser Welt. Die \,S Ugkelt, dij Sc ligkett des Daseins“. Mau kann diese beiden Ri mdit aus der Hand legen, bevor man sie voll Entziu durchgelesen hat. Es ist etwas drin von einer weie mid zugleich starken, ganz diesseitigen Menschlich] Werte des Gastes, Weltliche. Etwas von völkere. r denciein Geist. Wir fühlen edle jüdische Tradition zuletzt bei Heinrich Heine manifest wurde Wie 1 sc.bst sein Judentum fühlt, ist in seinem Aufsatz ruscholajim“ atisgedrückt, der hier schon tielee lieh seines Er.sdiemens in der ״Neuen Rundschau•^ sprachen war und nun in diese S.amml,״״, nonunen ist Sammlung au