Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 67-68 (1.10.1920)
- Date
- 1920-10-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2651273-2652228-2652292--13431-2671155- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Seite 518 JUEDtSCHE RUNDSCHAU Nr. 67/68 itzung des Waad Ussischkins Referat über die Jahreskonferenz — Immigration und wirtschaftliche Krise — Ruppins, Oettingers, Schmarja Lewins — Eine scharfe Resolution Reden Wir bringen nachstehend (auf Grund des in ״Haarez“ veröffentlichten Protokolls) den Bericht über die .׳tnfler־ ordentlich wichtige letzte Sitzung des ,,Waad husntani“, die die Stellungnahme des paliistinensisdien Judentum» aller Parteien zur Londoner Jahreskonferenz sowie zu der gegenwärtigen Krise in Palästina gezeigt hat. Die Sitzung wurde in Jaffa am 24. August von Dr. T11 on eröffnet. Anwesend waren fast alle Mit glieder, mit Aiisnnbnte einiger noch nicht mich Palästina /111iiekg־ckehrte11. Nachdem als erster Punkt der Tagesordnung, die mit der Einberufung׳ der Assefati» linniwcharim1 zusammenhangenden Prägen (über die wir an anderer Stelle herichten) erledigt worden waren, erstattete auf der Abend* Sitzung Ussisehkin sein Referat, über die Jahres- Konferenz. Ussischkins Referat. Ich bringe keine gute Botschaft. Aus meinem Rechenschaftsbericht werdet ihr ersehen, daß die Konferenz unseren 1 lolfniingeii nicht entsprochen hat. Alle, die nach San Rcmo aus Osteuropa und hauptsächlidj aus Pnliisiina null London kamen, waren in gehobener Stimmung, Wir dachten, dall unsere Gedanken nur auf die eine ITugc konzentriert sein werden, wie kann man gleich in Palästina mit der großen Arbeit beginnen. 111 London fanden wir jedoch eine ganz andere Geistes- Verfassung. Der Frage der Mittel und dem Arbeitsplane wurde fast keine Aufmerksamkeit geschenkt, (Zwischenruf Je Hins: Warum ״fast“; überhaupt nicht I) Die Gedanken der Konferenz waren von Anfang an auf die Frage der Leitung, die Personenfrage, gerichtet. Daher sank von allem Anfang das Niveau der Tagung. Prinzipielle Kämpfe können stets noch mit einer gewissen Begeisterung ausgefochten werden, aber wenn Personciifr.igcn vorherrschen, wird alles herabgedrückt. Wir dachten, dall nach San Rcmo die finanzielten Kreise jenseits des atlantischen Ozeans längst über die Beschaffung der Mittel beraten und auch einen Arbeitsplan gefunden haben. Aber das war keineswegs der Fall. Die Delegierten aus dem Osten, alle gebroelie», geflüchtet aus ihrer Hölle, kamen mit der Hoffnung, daß unsere Brüder in Amerika und England moralische und materielle Hilfe gewähren werden. Und was fanden sie? Die amerikanischen Delegierten, 40 an Zahl, brachten nur ein neues ״System“: Zuerst müsse alles zerstört werden«; dann werden wir sehen, was weiter zu geschehen hat. Und noch eins. Die IXlegierten Palästinas wurden nicht als Vertreter Palästinas betrachtet; sie bildeten keine geeinigte Front. Es waren Pa r t e i v e r t r c t e r, Hapoei-I lazair, Aclultiih Haawodah oder Misraclü oder Vertreter anderer Länder, wie Jeliin, der Delegierter Persiens, Jaffe der Delegierter Litauens war Die Hauptredner waren die Amerikaner. Sic erklärten, daß alles faul sei, aber kann jemand, der in London war, nur einen einzigen konkreten Vorschlag der Amerikaner nennen? Aber auch unsere paliistinensische» Parteien, die rechten und.die linken, was taten sie? Sie stritten über die Frage der Nationalisierung, wo weder nationale noch private Geldmittel vorhanden sind, über die Waadei Hachimrch und ähnliches. Aber auch hei ihnen konnte man keinen ausgearbeiteten Plan wahnidmicn. Auch l>ei ihnen war gleich wie beim A. C. in London die wichtigste Frage, wer wird an der Spitze stehe»? Die Amerikaner traten trotz aller inneren Mei- «umgsvcrschiedenheiten nach außen geschlossen auf. Sie erklärten, die Zionistische Organisation müsse sich nur mit einer Frage beschäftigen, mit der Kolonisierung Palästinas. Fragen des (lalutli, die Erziehung i!n Galuth, wie auch die Erstarkung unserer Kräfte im Galuth und Erstarkung unserer nationalen Gefühle, wofür wir 23 Jahre iin Galuth kämpften., gingen die Zionistische Organisation nichts au. Wir dagegen waren der Ansicht, daß man die Gallith von Erez Israel nicht trennen könne. Es ist undenkbar, daß 70000 bis 80 003 palästinensische Juden die Millionen in der Oalutli vergessen sollten. Auch Palästinas wegen müssen wir die Kräfte im Galuth, die Quelle aus der wir schöpfen, stärken. Die Amerikaner meinten ferner, es sei jetzt kein Matz mehr für politische Arbeit 'und zionistische Agitation. Alle kennen bereits den zionistischen Sieg und San Rcmo sei der letzte' Schritt. Wir dagegen betrachten S111׳ Rcmo als Anfang, Auch die politische Kommission zur Uebcrprüfung der Mandatshestimmungcn war nicht mit allem zufrieden. Es ist noch viel zu tun. Jedem Paragraphen muß erst Leben eingehaucht werden, damit er nicht au fdcin Papier bleibt. Trotz San Rcmo gibt es sticht nur in Amerika, sondern auch in England, dem, Herrscher über Palästina, zahlreiche Gegner des Zionisnitis. Die Führer der ■euglichen Judcnhcit haben sich uns noch nicht angeschlossen. Wie nötig ist daher noch Agitatiensarbeit großen Stils! Der dritte Hauptpunkt der amerikanischen Anschaitung ist die Forderung, daß in Palästina alles nur nach dem praktischen Verstand ,gemacht werden muß. Wir brauchten nur ״Businessleute“, denn mit finanziellen Unterstützungen allein werden wir das Land nicht aufbauen. Wir geben zu, daß bei uns nicht alles gesund ist. Aber inan muß die Genesis des Jischub begreifen, die große Umwälzung, die wir durch machen mußten, bis wir Kräfte ins Land brachten. Die Amertkaner werfen der östlichen Judcnhcit zu großen klealismus vor, Wir gehen zu, daß wir Idealisten sind. Aber nicht im negativen, sondern iin positiven Sinne. Vom ersten Bauer in Petnch-Tikwah bis zum letzten Immigranten, sie alle führte der Geist des Idealismus nach Palästina. Palästina kann nicht wie andere l.linder aufgehatit werden, das Kapital wird nicht angezogen, ן nur der nationale Idealismus verbürgt die praktischen . Erfolge. | Der vierte Vorwurf der Amerikaner ist unsere über- I mäßige Geistigkeit, Darum wollen sie die Schulen einj schränken. Darauf erwidern wir: Der Jude kann für \ Palästina alles opfern, auch seine Seele, doch auf eines I wird er nie c»»gehen, daß sein Sohn ein Am-Haarcz J werde. So waren wir, so sind wir und so werden ׳wir bleiben. Das ist unsere jahrhundertelange Krankheit, die auch die amerikanische ״Hadassah“ nicht auskurieren wird. Wäre der (iedankcnaiistauscli wenigstens öffentlich geschehen, so hätte er vielleicht Nutze» gebracht, vielleicht auch Hebung der Stimmung; aber all dies wurde ן nur hinter den Kulissen, in Privatgesprächen behandelt. ' Ebenfalls hinter den Kulissen hat man den ״Waad Ha- : zirim“ der G e Ul v v r sc 11 w׳ c ml 11 ng bezichtigt, wobei man es nicht mal für nötig fand, mich als /Mit-; glied des Waad 1 lazirim diesbezüglich zu befragen. Zu < diesen Besprechungen hatte man Weiz.iiiann und Sokolow, j und sogar - Saphir und Ahroiison eingeladen, aber nicht 1 mich, den angeblich Schuldigen. Ich werde von der Asse-; früh niweharim verlangen, eine Un t c r s u c h tiווו g s - I Kommission einzusetzen, die die Arbeit des j Waad Haziriin i:11 letzten Jahr prüfen soll Die Fehler, die : geschehen sind, sind meist die Erbschaft des alten i Waad I lazirim, des . amerikanischen. Ich habe einen Arbeitsplan mitgebracht und bin überzeugt, daß man ihn gar nicht gelesen hat. Was die Arbeit in Palästina anbelangt, lehnten die Amerikaner die Uebernahme jeder Verantwortung ab. Es fehle an Geld und es sei auch keine Hoffnung, dies in kurzer Zeit zu beschaffen. Auch in bezug auf das Erzielumgswcsen lehnten die Atnerikaner die Verantwortung ab. Ich versuchte ihnen zu erklären, daß Schulen ohne bestimmte Subvention nicht bestehen könnten. Ebenso müssen wir unbedingt den neuen Immigranten Arbeit ztnveis.m können. Ich habe darauf hingewiesen,daß wir ein Budget für Landwirtschaftliehe Arbeit brauchen, da sonst die Kwozoth nicht bestehen können. Erst nach langer :Mühe gelang es mir, eine minimale Subvention für die Erhaltung des schon Be- 1 stehenden durch/uselzen. Ich hoffe, daß Sokolow und Weizmaun alles tun werden, um diesen Beschluß durchzuftih; e», aber vorderhand erhalte ich fortwährend Telegramme aus London, die stets etwas abhandetn möchten, möchten. So ist jetzt die Lage. Wir haben zahlreiche kritische Stunden erlebt, so Uganda, die Herrschaft Djcmal Paschas und den Jerusalemer Pogrom; trotzdem Verzweifelten wir nie. Jetzt fehlt es uns nur an Geld und ich glaube, daß es sich finden wird. Sogar die Amenkaner dürften wiederkommen. Ich sagte schon Brandeis, daß ich an die Amerikaner mehr als an ihn glaube. Aber auch von anderswo wird mau uns zu Hilfe eilen. Wir müssen nur unsere Position stärken, uns vereinigen, eine einheitliche Front nach außen bilden. Die Delegiertcnversaniiiilung kommt zur rechten Zeit und ihr müßt trachten, daß sie nicht zu einer zweiten Auflage der Londoner Konferenz werde. Wir werden die Arbeit fortsetzen, unter Anpassung an unsere Lage und die Fehler der Londoner Konferenz gutmachen. Ihr wißt, in Palästina gibt es keine Dämmerung; Tag und Nacht folgen unmittelbar aufeinander, Aufstieg, Niedergang und gleich wieder Aufstieg. Wir sind jetzt in der Zeit des Niederganges, aber bald werden wir auch' den Aufstieg, die Erhebung des Geistes erleben. Diskussion Wir bringen nachstehend aus der Diskussion Teile der wichtigsten Reden, die charakteristisch für die Haitun״ der einzelnen Gruppen sind. Als erster Redner ergänzte David Jeliin die Ausführimgeii Ussischkins. Josef Ahronowicz (I lapoel-Hazair): Di e Konferenz gab ein Bild der Zerfahrenheit der Zionistischen Organisation. Sie zeigte uns unsere Schwäche, die uns vor den Amerikanern bloßstelltc. Die Amerikaner hatten ein Programm, wenn auch ein schlechtes, gegen das wir uns wenden müssen, aber was war das Programm von Ussisehkin? Es ist noch schlechter; es fordert zwar die Heranziehung v'on Privntmitteln, aber es sagt nichts über die Aufgabe des Volkes. Die Zionistische Leitung ist schuldig an unserer Krise und nicht nur die- Amerikaner. Wißt Ihr, von wo der Defaitismus ausgeht V Vom Hotel Jus (Sitz, der Zionist Commission - Anm. d, Red). Auf jede Forderung antworten sic: es gibt kein Gcld^cs gibt momentan keine Arbeit, wir wisssen nicht, was sein wird. In der schweren Kriegszeit ist das PaLästinaaint in Jaffa niemals erlahmt. Wenn man die Arbeit fortführen will, muß jnan eine Atmosphäre des Zutrauens um sich verbreiten. Wenn kein Glaube da ist, wenn man uns vor eine Wand stellt, dann wäre es besser, das Hotel Jus zu schließen. Ihr rechnet in Eurem Programm nur mit Einzelnen. Das Volk kommt gar nicht in Betracht, Ihr glaubt nicht an das Volk., Auch Keren Hajessod, diese gute und schöne Sache, ist nicht den Vertretern des Volkes übergehen worden. Und doch werden wir sogar in die Länder der wirtschaftlichen Zerstörung gehen und werden dort Geld bekommen. Nachdem die Armen gegeben haben, werden die Reichen kommen. Zu dein Volk aber müssen Leute kommen, welche an das Volk glauben und an die das Volk glaubt. Damm bedürfen wir eines Umsturzes, einer Nciischöpfuiig, einer zionistische» Volk «Organisation. Die linken Parteien worden diese» Umsturz v’olliiihreii und das Volk wird ihnen folgen. Ussisehkin hat auch den linken Parteien vorgeworfen, daß sie sich in London mit denselben nichtigen Dinge» beschäftigten. Wir bekennen uns schuldig, wir schlagen an unsere Brust, daß wir nicht die Führung der Konferenz in unsere Hand genommen haben. Die Einstellung Brandeis’ war nicht richtig, aber in seiner Kritik war sehr viel richtiges, Dinge, die wir voll unterschreiben können. Aber mit der Frage der Leitung haben sich nicht nur die Amerikaner befaßt, sondern alle. Niemand ist unschuldig. Wir wollten aufstehen und sagen: was soll uns dieses Spiel! wir hätten es tun können, aber wir haben es nicht getan, aus einer gewissen Hemmung eines zu starken Verantwortlichkeitsgcfiiiils. Wir haben gesündigt, aber was wir dort nicht getan haben, werden wir hier tun können. Wenn wir sitzen bleiben und darauf warten, daß die Führer sich um uns kümmern und Geld schal teil werden, daun wird gar nichts sein. Aber wenn wir 1ms erheben und zu den Führern sagen, bis jetzt habt Ihr mit dem Zionismus gespielt, jetzt willen wir kommen iiml schaffen dann wird auch Geld da .sein. Was liat die Leitung getan? Jetzt, nach San Rcmo nach der Ernennung eines jüdischen Gouverneurs schickt sie ein Telegramm nach Wien: ״stop einigratüm“ •- und auch der Waad Hazirim hat telegraphisch verlangt, keine Visa zu geben. Demgegenüber haben wir nach London mitgeteilt und wiederholen diese Frktärung hier in Jerusalem, da ß wir uns a ri diesen Ein Stellungsbefehl 11 i c 111 halten werden. Wir sind gewillt, in jeder Sache strengste Disziplin zu halten. Aber auf die Aijali werden wir nicht verzichten, und wenn wtr als Eindringlinge betrachtet werden, dann zwingt man uns, aus der Zio- . n istis dien Organisation auszutreten, um unsere Arbeit Entsetzen zu können. Dann werden wir selbst Geld sammeln, Anleihen aufnehmen und werden in irgend einer Weise die erforderlichen Mittel bekommen. Ohne Aijali gibt es heute keinen Zionismus. Wenn t Also re jungen Leute sieh in Wien lind anderswo herum■ treiben, nützen sie niemanden, aber wenn .sie her• kommen, werden sic schaffen und arbeiten. Der Waad I fazirim möge wissen, d a ß d i e A I j a 11 nicht unterb roch en wird, und daß keine Macht der Welt sie aufhälten kann. Dr. Benzion Mossinsohn: Die Situation war vielleicht noch schlimmer, als Ussisehkin sic dargestellt hat. Man hat über die wichtigsten Dinge beinahe spottisch gesprochen und die «Konferenz selbst ironisiert. Deutlich ist die Tendenz zu merken, vielleicht ohne Absicht überall einen fremden Geist hcrcinzubringen, den Geist der Englischsprechenden, sowie zur Zeit der Administration des Barons den französischen. Ahrnowicz schlägt jetzt an die Brust, aber warum stand er und seine Genossen bei der Konferenz nicht auf und sagte wirklich: ״Genug des Spiels“? Warum waren sie beschäftigt mit ■Partciangclegcnheitcn und haben nicht die ganze Konferenz gerettet? Jetzt mögen sie nicht andere beschuldigen. Wir, die wir uns nicht ״Linke“ neunen, haben mehr für die volkstümlichen. Prinzipien gekämpft als sic. Ein Einziger versuchte es. auf der Konferenz Arbeit für die Einwanderer, Kulturarbeit, eine politische Vertretung in Palästina zu verlangen, aber es scharte sich niemand um ihn. Wir wisse», daß dreiviertel der Amerikaner mit uns gewesen wären, denn sie sind ja russische Juden, die so fühlen wie wir, aber sie waren durch Disziplin geknebelt. Ich kenne und schätze Brandeis, er ist ein Charakter, ei» richtiger Zionist, aber er denkt anders als wir, er kam mit Ideen, die unserer Meinung nach gefährlich sind, aber er begegnete keinem ernsten Widerstand. Hätten wir deutlich gesagt, bis hierher und, nicht weiter, dann hätte er begonnen uns zu verstehen. Heute stehen wir vor einer Krise. Wenn nicht Arbeit im Lande geschaffen wird, werden wir nicht nur nicht vorwärts, sondern rückwärts gehen. Ich glaube nicht an Ussirchkins Trost, daß er Privatmittel aus Amerika bekommen wird. Ich will nicht schwarz malen, aber ich will, daß wir die Situation so sehen, wie sie ist, und z u - nächst alle unsere Kräfte im Lande anstrengen. Wen״ wir selbst das Unsere tun, daun wird diese Energie ihren Widerhall auch im Auslände finden Eljahu Munczik bezeichnet es als Schuld der Palästinenser, daß sic die Amerikaner nicht besser informiert haben. Die Abgesandten, die drüben waren, haben sich nur um die Großen gekümmert, nicht um das Volk, Symptomatisch sei auch das Verhalten der A. P. C., die zwar Geld für Beiruther Effendis, nicht aber für jüdische Arbeiten hat. Welcher Zustand wäre heute im Linde, wenn nicht die Einwanderung gewesen wäre? Redner greift die palästinensischen Juden heftig an, daß sie sich um die Einwanderer nicht bekümmert haben Jehoschua Feldmann erinnert daran, daß auch bei der Jcinemtcuinunigration das ’■frühere Palästina- Amt den Befehl zur Einstellung der Einwanderung gab. Immer gab es zwei Richtungen, eine vernünftige und eine unvernünftige Methode. Nach allem, w;es ich höre, ist Brandeis ein großer Mann, der ln seinem System sowohl die Gedanken Herzls als auch Acbad riaam* verarbeitet hat, Rem cs (Achduth haawodah): Für einen großen Teil der Arbeiter kommt die Krise nicht unerwartet, Man hat aus den Amerikanern eine Kamkatur gewacht, di«